Januar - Februar 2012

Eines der eines der vielfältigsten Länder Südamerikas erwartet Sie! Sie besichtigen Städte wie Salvador da Bahia und Rio de Janeiro. Zudem werden Ihnen die Iguassú-Wasserfälle und ein Dschungelaufenthalt im Amazonasgebiet nahe Manaus nicht vorenthalten.

Ihr Chronist

Hallo liebe Leser,

mein Name ist Birgit und ich werde während der Brasilien Rundreise Tagebuch führen.

Die Reise unternehme ich zusammen mit meinem Mann und einem befreundeten Ehepaar. Wir buchen immer wieder gerne Rundreisen, um andere Sitten und Gebräuche sowie Land und Leute kennen zu lernen.

Da wir für jede unserer Reisen ein Tagebuch führen und dieses zusammen mit einer Foto-CD unseren Bekannten vorführen, freue ich mich, dass nun auch viele andere Interessierte von unserer Brasilien Reise erfahren können.

Viele Grüße
Ihre Birgit

1. - 2. Tag: Anreise & Salvador da Bahia

Hallo, wir sind die neuen Chronisten der Rundreise Brasilien. „ Von Salvador bis Rio “

Wir, das sind Birgit und Volkmar sowie Christiana und Thomas, unser Hobbyfotograf. Der Urlaub beginnt mit dem Flug von Frankfurt nach Rio de Janeiro. Es ist leider sehr eng im Flieger, aber da müssen wir jetzt durch.

Nach 12 Stunden landen wir in Rio. Hier nur kurzer Zwischenstopp und es geht weiter nach Salvador da Bahia. Am Flughafen angekommen, empfängt uns unsere Reiseleiterin Helene, eine sehr nette Dame, die vor 40 Jahren durch die Arbeit ihres Mannes nach Brasilien kam. Was noch ganz super ist, dass unsere Gruppe nur aus 10 Personen besteht. Das ist sehr überschaubar, auch für Helene. Wir machen uns alle miteinander bekannt und so geht es mit dem Kleinbus ins Hotel.

Eine kurze Verschnaufpause, dann holt uns Helene ab und es geht entlang der Küste zur wunderschönen Altstadt von Salvador. Auf den Weg dort hin sehen wir wie die Vorbereitungen des Karnevals voll im Gange sind. Es werden entlang der Küste riesige Tribünen mit mehreren Etagen aufgebaut. Viele tausend Menschen werden dort Platz finden, um den Karnevalsumzug zu verfolgen.

Salvador war 1549-1763 die erste Hauptstadt Brasiliens und hat heute ca. 3 Millionen Einwohner. Durch die jahrelange Kolonialherrschaft war Salvador Hauptumschlagplatz für afrikanische Sklaven. Deshalb haben 80% der Bevölkerung schwarzafrikanische Wurzeln.

Dies macht sich an seiner Küche, eigener Musik und afro-brasilianischer Kultur im Leben dieser Stadt bemerkbar. Die Sprache ist portugiesisch, der Glaube katholisch. Salvador hat eine einzigartige Architektur mit seinen Kolonialhäusern sowie Barockkirchen. Es gibt eine Ober- und Unterstadt mit einem Höhenunterschied von 72 m, den man mit dem Lift dem Elevador Lacerdo bezwingen kann.

Wir schlendern durch den Mercado Modelo mit seiner Handwerkskunst und vieles mehr. Im historischen Stadtkern der Oberstadt sieht man dicke Frauen in ihren hübschen weißen Spitzenkleider, behängt mit Perlenketten und überall dringt Musik aus den kleinen Bars.

Am Abend gehen wir gemeinsam mit Helene in ein typisch brasilianisches Restaurant um eine Moqueca zu essen, sie besteht aus Fisch, Gemüse, Meeresfrüchten- Soße mit Maniokmehl angedickt und Reis. Es ist ein sehr netter Abend mit vielen neuen Eindrücken der Altstadt Salvador mit seinen kleinen verwinkelten Gassen und alten Häusern. Helene erzählt uns viel von dem Leben in Salvador. Dann geht es mit unseren Kleinbus zurück ins Hotel.

Grüße Birgit

3. Tag: Von Salvador nach Cachoeira

Der Tag beginnt mit Frühstück im Hotel, mit viel gesunden Obst und guten Kaffee. Danach holt uns Helene ab und wir fahren auf der gut ausgebauten Bundesstraße in Richtung Cachoeira. Unterwegs sehen wir wie die arme Bevölkerung in ihren Behausungen leben, den Favelas. Die Favelas entstanden im Zuge der Sklavenbefreiung 1888 auf Grund des ständigen Zustromes in die Städte und haben sich ständig ausgebreitet.

Damals bauten sie ein Haus mit einem Zimmer, später durch das mittlerweile jahrelange Gewohnheitsrecht, wird noch ein oder zwei weitere Stockwerke darauf gebaut, aber alles ohne Statiker. So kommt es manchmal vor, dass bei starken Regen so ein Haus mal abrutscht.

Der Staat Bahia ist ein sehr armes Land. Nur an der Küste geht es den Menschen besser, da sie Arbeit in den Hotels oder Einkaufszentren finden. Im Hinterland man nennt es die Allerheiligenbucht, ist es sehr trocken, so dass die Menschen nur für sich selber mit Landwirtschaft sorgen können und den Rest wie Kartoffeln und Obst u. a. an der Straße verkaufen. Hier gibt es die größte Anzahl von Analphabeten.

Bahia wird seit der Sklavenzeit vom Anbau von Zuckerrohr, Kakao, Gemüse, Pfeffer, Zimt, Gewürznelken und Obst bestimmt. Wir erfahren von Helene, dass es die sogenannten Landlosen gibt. Sie fallen über Nacht in fremde Gebiete oder Privatgrundstücke ein und besetzen sie, wohnen dort bis alles runtergewirtschaftet ist, dann ziehen sie weiter zum nächsten Ort. Die Regierung kann wenig dagegen tun.

Der nächste Stopp ist die kleine Stadt Santo Amaro. Früher war diese Stadt eine kleine Handelsstadt, da sämtliche Produkte auf dem Wasserweg nach Salvador transportiert wurden. Wir besuchen den Markt, wo es viel außergewöhnliches Gemüse und Obst gibt.

Weiter geht unsere Fahrt zu einer ehemaligen Rinderfarm „Fazenda Santa Cruz“. Sie ist wunderschön gelegen, man hat einen faszinierenden Ausblick auf das Städtchen Cachoeira, Sao Felix und die Talsperre. Dort lassen wir uns mit einem leckeren Mittagessen, „ Rindersteak mit vielerlei einheimischen Zutaten“, verwöhnen.

Nun fahren wir hinunter nach Sao Felix, wo der Bremer Kaufmann Dannemann 1872 eine Tabakfabrik gründete. Später 1889 wurde Dannemann dort auch Bürgermeister. Heute ist die ehemalige Tabakfabrik ein Kulturzentrum und nur noch ein kleiner Teil wird noch wie früher zur Herstellung von Zigarren genutzt. Wir sehen uns das Kulturzentrum an und verschaffen uns einen kleinen Überblick über die Tabakverarbeitung.

Jetzt geht’s per Fuß über die 365 m lange Eisenbahnbrücke, die die beiden Flussufer des Flusses Rio Paraquacu und die Städte Sao Felix und Cachoeira verbindet. Der portugiesische König Don Pedro II lies diese Brücke 1885 errichten und der Tabakfabrikant Dannemann weihte sie ein. Am Ende der Brücke sehen wir den alten Bahnhof von Cachoeira, der heute nicht mehr in Betrieb ist.

Dann fahren wir ins Hotel, ein ehemaliges Karmeliter-Kloster. Am Abend sitzen wir gemeinsam mit unserer wirklich sehr netten Helene beim Abendessen, sie erzählt uns viele interessante Geschichten über das Leben in Brasilien.

Später machen wir noch einen gemeinsamen gemütlichen Rundgang durch die nächtliche Stadt. Ein wunderschöner Ausblick über den Fluss nach Sao Felix zur Dannemannfabrik. Dann geht’s in die einfachen Klosterbetten.

Tschüß bis morgen
Birgit

4. Tag: Zurück nach Salvador

Am frühen Morgen werden wir von Pferdegetrappel sowie fahrenden Autos geweckt, typisch für dieses Städtchen. Es gießt in Strömen, aber nur kurz. Nach einem brasilianischen Frühstück, bestehend aus vielen frischen Früchten, verschieden Speisen aus Manjokmehl, Brötchen, Wurst und Käse. Natürlich darf der frisch gepresste Saft von Mango, Papaya und Ananas nicht fehlen.

Dann steigen wir alle wieder in unseren Kleinbus und los geht es in Richtung Salvador zurück. Kurzer Stopp beim Wochenmarkt mit Markthalle in Cachoeira und es geht weiter, aber wir kommen nicht sehr schnell voran, da in den Straßen die sogenannten Federbrecher (kleine Erhebungen) vorhanden sind, wo die Autos nur ganz langsam darüber fahren können.

Wir sehen die typischen Transportmittel, wie Esel, Pferde, Motorräder und Autos, ein quirliges Treiben auf den Straßen. Dann ist nur noch weite Landschaft, wie Steppe, Savanne, einige winzige Dörfer zu sehen, bis wir wieder gegen Mittag die Stadt Salvador mit ihren großen Hochhäusern erreichen.

Helene erzählt uns, dass die gesamte Polizei von Salvador an diesen Tag in Streik getreten ist und wir heute besonders auspassen sollen. Keine Wertsachen oder große Fotoapparaten mitnehmen möchten.

Am Nachmittag sehen wir uns das gegenüberliegende Shoppingcenter an, um dort etwas zu essen. Als erstes staunen wir nicht schlecht, im Eingangsbereich befindet sich ein Eislaufplatz, wo einige Jugendliche und Kinder ihre ersten Versuche auf dem Eis machten und das bei einer Außentemperatur von 32 Grad C.

Im oberen Bereich des Centers befand sich ein Food Court mit den verschiedensten Gerichten aus aller Welt. Wir entschieden uns für die Buffetform mit gegrillten Fleischgerichten. Dann wird abgerechnet nach Gramm, egal ob es Reis, Gemüse oder Fleisch ist. Das ist eine gute Sache.

Gut gestärkt fahren wir mit dem Taxi an der Strandstraße entlang in die Altstadt. Dort schlendern wir noch einmal durch die vielen Gassen im Barockviertel Pelourinho. Es gibt viele kleine Bars, in einer lassen wir uns nieder und lauschen den Klängen, die aus den verschiedenen Bars kommen. Zum Abschluss trinken wir noch einen Caipirinha bis es wieder mit dem Taxi zurück geht es ins Hotel.

Birgit

5. Tag: Manaus wir kommen

Der Tag beginnt wie immer mit Frühstück und Abfahrt zum Flughafen. Wir fahren noch einmal an der wunderschönen Küste entlang. Es ist schon ein bisschen Wehmut dabei den tollen Strand verlassen zu müssen, ohne einmal im Meer gebadet zu haben.

Am Flughafen angekommen, geht Helene mit uns an den Check Inn Schalter, um uns zu helfen. Man muss dazu sagen, in Brasilien wird nur ganz wenig englisch gesprochen, das wird erst in den letzen Jahren an den Schulen gelehrt. Der Flug geht nach Manaus über Brasilia.

Brasilia ist die Hauptstadt von  Brasilien. Es ist eine reine Verwaltungsstadt und ist erst von 1956-1960 aus den Boden gestampft worden. 1960 wurde sie als Hauptstadt Brasiliens eingeweiht. Sie liegt in der geografischen Mitte Brasiliens. Der Stararchitekt Oscar Niemeyer erhielt viele Aufträge für seine Monumentalbauten in dieser Stadt. Diese Bauten wurden im Jahre 1987 von der UNESCO als Kulturerbe unter Denkmalschutz gestellt.

Gegen Mittag Ankunft in Manaus. Manaus ist die Hauptstadt Amazoniens. Wir suchen unseren Guide, haben aber schließlich doch noch Erfolg, er heißt Eduardo und ist Brasilianer aus der Gegend von Manaus. Wegen Zeitmangel können wir uns nur kurz das Opernhaus von außen ansehen, da unser Schiff zum Amazonas bald ablegt.

Das Opernhaus wurde 1884 -1894 erbaut, es fast 700 Sitzplätze. Die bekannteste Veranstaltung jedes Jahr ist das Festival de Opera. Durch den Anbau von Kautschukplantagen erlangte Manaus erheblichen Reichtum, deshalb konnten solch große Bauten erschaffen werden. Manaus ist eine Freihandelszone, deshalb haben sich hier viele Firmen, wie Phillips, Sony, Motorradhersteller wie Kawasaki, Honda usw. angesiedelt. Die hier Beschäftigten zählen pro Unternehmen bis zu 7.000 Mitarbeiter.

Nun geht’s zum Hafen, als wir ankommen zieht sich der Himmel zu und alles ist grau in grau. Wir fahren mit einem Linienboot. Mit der Zeit ist es kühl geworden. Hier sieht man nun den Zusammenfluss des schwarzen Flusses, den Rio Negro und dem gelben Fluss, den Solimoes. Beide verbinden sich zum Amazonas. Nach etwa 2 Stunden Fahrt kommen wir in der Amazonas Lodge an.

Der Steg auf dem wir laufen müssen ist schon ganz schön reparaturbedürftig, da müsste wirklich mal etwas gemacht werden. Wir bekommen unsere jeweilige Lodge zugewiesen und zusätzlich noch eine Taschenlampe sowie Streichhölzer, da der Strom über Batterien funktioniert und immer mal ausfallen kann. Dann geht es zum Abendessen, was sehr toll aufgetafelt wird. Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit.

Nach den Abendessen fahren wir mit dem Boot auf einem Kanal des Amazonas zur Sichtung der Kaimane. Die Fahrt ist schön und es ist nicht mehr so warm. Wir sehen nur die Augen der Kaimane im Lichtkegel blitzen, aber die Guides können keinen fangen. Von einem Nachbarboot bekommen dann einen kleinen Kaiman zur Ansicht und zum Anfassen. Dann geht es wieder zurück zur Lodge. Es ist Nachtruhe angesagt.

Birgit

6. Tag: Im Amazonas

Am Morgen werden wir von den Zikaden (kleine Käfer, die fliegen können), geweckt, sie machen so ein Lärm, als ob jemand mit der Kreissäge arbeitet. Danach wie immer tolles Frühstück für brasilianische Verhältnisse mit viel Obst. Nach dem Frühstück, angezogen mit langer Hose, festem Schuhwerk, Kopfbedeckung und viel Mückenspray, was im Endeffekt nicht viel nützt, geht es im Gänsemarsch durch den Dschungel. Es ist heiß und schwül.

Eduardo geht vorn weg und erklärt uns viele Pflanzen und Bäume, deren Namen und was sie alle für eine Bedeutung haben. Viele Rinden von den Bäumen und Blättern sind gegen allerhand Krankheiten gut, was wir uns aber nicht so merken können. Wir sehen eine Vogelspinne, die aus ihrem Versteck gekrochen kam. Viele große und kleine Ameisen, Frösche und Zikaden. Es gab also leider nicht viel zu sehen.

Während des Mittagessens gibt es ein Gewitter mit viel Regen und Blitzen und Donner. Es dauert aber nicht lange, dann ist alles wieder vorbei. Viele Boote der Lodge liegen unter Wasser, wir wundern uns darüber, aber Eduardo klärt uns auf, das sie im Wasser liegen müssen, da das Holz der Boote sonst austrocknet und diese kaputt gehen würden, so quillt das Holz und hält alles so zusammen.

Nach der Mittagspause fahren wir mit dem Boot auf den Rio Negro entlang der schönen Vegetation. Es ist sehr viel überschwemmt, so dass die Bäume ca. 6 m im Wasser stehen. Wir bewundern immer wieder die Landschaft entlang unserer Fahrtroute bis wir an einem kleinen Dorf anlegen.

Dort angekommen sehen wir viele Webervögel und ihre Nester an den Bäumen. Das Dorf war nicht spektakulär, man hatte den Eindruck, dass es nur gute Bekannte von Eduardo waren, so sind wir eigentlich alle enttäuscht und wollen wieder weiter fahren. Am Abend sitzen wir noch mit Eduardo zusammen, er erzählt uns ein wenig aus seinem Leben.

Birgit

7. Tag: Flug nach Iguazu

9.00 Uhr müssen wir schon wieder los, obwohl noch im Programm ein Rundgang auf dem Gelände der Lodge steht. Aber Eduardo meint es geht nicht anders. Aber unser Flieger geht erst um 15.45 Uhr nach Sao Paulo, was sollen wir dort so lange machen?

In 2 Stunden sind wir dann mit dem Boot wieder in Manaus, auf der ganzen Rückfahrt sah und hörte man nichts von unserem Guide, er hatte wahrscheinlich schon alles abgehakt. Im Bus zum Flughafen fragte dann Gerlinde von unserer Gruppe, ob er noch etwas erzählen könnte, naja dann lies er noch mal etwas über seine Lippen gleiten. Das war es aber auch schon.

So mussten wir uns dann auf dem Flughafen die Zeit tot schlagen bis unser Flieger ging. Also am Nachmittag geht es dann los, abends landen wir in Sao Paulo mit Zeitumstellung. Von dort geht unser Flug nach Mitternacht nach Iguazu, Ankunft gegen 1.55 Uhr Ortszeit. Am Flughafen holt uns Lonia ab, eine Brasilianerin. Sie ist auch sehr nett.

So nun schnell ins Hotel und dann so gegen 2.30 Uhr endlich tot müde ins Bett. Eigentlich nur ein Flugtag.

Birgit

8. Tag: Iguazu Wasserfälle

Es geht heute zu den Iguazu Wasserfällen im Dreiländereck  Brasilien, Argentinien und Paraguay. Im Bus erzählt uns Lonia etwas über diese Wasserfälle. Sie bestehen aus 272 einzelnen Kaskaden, haben eine Ausdehnung von 2,7 km und sind zwischen 60 und 82 m hoch. Das gesamte Wasserfallsystem ist eine U-förmige Schlucht, sie wird „Teufelsschlund“ genannt.

Die Fälle liegen im argentinischen sowohl auch im brasilianischen Nationalpark. Jetzt müssen wir erstmal über die argentinische Grenze. Danach fahren wir mit einem Geländewagen in den Nationalpark hinein und sind fasziniert von der Flora und Fauna der Umgebung. Als wir am Fluss Iguazu ankommen sind, liegen schon die Schlauchboote bereit mit denen wir zu den Wasserfällen fahren wollen.

Wir bekommen Schwimmwesten um und wasserdichte Beutel, worin wir unsere Sachen und später auch die Kameras verstauen müssen. Es ist eine sehr abenteuerliche Fahrt. Die tosenden Geräusche der Wasserfälle kommen immer näher. Rechts und links des Flusses befindet sich Geröll und Gestein, es besteht aus Basalt. Nun sind wir nah genug herangefahren.

Das Tosen der enormen Wasserfälle und die Gischt erlebt man im wahrsten Sinne des Wortes hautnah. Wir fahren unter den Wasserfällen hindurch. Man hört nur noch laute Schreie, wir sind alle klitschnass, aber es war einfach nur ein tolles Erlebnis.

Wieder am Ufer angekommen geht es weiter, viele Stufen hinauf, um dieses Schauspiel von oben zu erleben. Schließlich gelangen wir über Fußgängerbrücken, die über den Fluss Parana führen zum sogenannten Teufelsrachen. Jetzt wird uns erst bewusst, welche Wassermengen jede Sekunde in die Tiefe stürzen. Es verschlägt einen einfach die Sprache, so gigantisch ist dieses Naturschauspiel.

Mit einem kleinen Zug geht es wieder zurück durch den Nationalpark. Mit dem Bus fahren wir dann ins Hotel, dort angekommen müssen wir uns erst einmal im Pool erfrischen, bevor es zu Abendessen geht.

Birgit

9. Tag: Wasserfälle & Flug nach Rio

Wir verstauen schon unsere Koffer in den Bus und es geht weiter, heute zum brasilianischen Teil der Wasserfälle. Da wir noch etwas Zeit haben, besuchen wir einen Vogelpark in der Nähe der Wasserfälle. Er ist sehr schön angelegt. Wir sehen Adler, Reiher, verschiedene Aras, Flamingos und Reptilien. Nach der Besichtigung geht unsere Fahrt in den brasilianischen Nationalpark.

Von dort aus führen schattige Wege zu kleinen Plattformen, wo man die Wasserfälle zur argentinischen Seite sehen kann. Obwohl 80% der Wasserfälle auf der argentinischen Seite liegen, ist die Aussicht von der brasilianischen Seite viel besser. Wir laufen auf Metallpfaden zu den Aussichtspunkten der Wasserfälle.

Durch den Wind der in unsere Richtung weht, werden wir durch die Gischt schön nass, aber es ist sehr erfrischend. Mehrere Regenbögen strahlen aus dem Wasser heraus, es ist wunderschön anzusehen. Man kann sich von diesem phantastischen Anblick gar nicht mehr losreisen.

Aber es geht weiter, wir fahren mit einem Fahrstuhl wieder hinauf um eine Kleinigkeit zu essen, weil es nun zum Flughafen geht. Lonia setzt uns am Flughafen und hilft uns beim einchecken. Dann wieder Warten bis unser Flieger nach Rio de Janeiro geht. Am Abend landen wir verspätet in Rio. Unsere Reiseleiterin heißt Monika und ist eine Schweizerin, die schon 15 Jahre in Rio lebt. Sie setzt uns am Hotel ab und gibt uns noch Tipps, wo wir gut zu Abend essen können.

Wir wohnen an der Copacabana. Schnell machen wir uns etwas frisch und schon geht hinaus in das Stadtgetümmel von Rio. Wir suchen das Restaurant, was uns Monika empfohlen hat und finden es auch schnell.

Es war ein guter Tipp, denn man bekommt am Eingang einen Zettel, mit dem geht man an ein riesiges Buffet mit warmen und kalten Speisen, von Fleisch, Gemüse, Fisch, Reis, Kartoffeln, Sushi u. v. m., der Teller wird dann gewogen und man bezahlt dann die jeweilige Grammzahl, egal was man auf den Teller hat. Es war alles sehr lecker, außer das Bier war gefroren, man musste es erst auftauen lassen, aber sonst ist das eine hervorragende Idee.

Nach unserer guten Stärkung laufen wir vor zum Strand, der „Copacabana“. Der Strand ist wahnsinnig breit, bis man endlich das Wasser erreicht. Es ist schon bald Mitternacht aber immer noch ein buntes Treiben am Strand und an der Promenade. Wir nehmen noch einen Caipi und dann geht es wieder zurück ins Hotel zum Schlafen.

Birgit

10. Tag: Rio und der Karneval

Am Morgen steht Reiseleiterin Monika schon mit dem Bus bereit zur Abholung. Die Fahrt geht auf den Corcovado mit seiner Christusstatue, dem Wahrzeichen von Rio. Wir fahren mit der Zahnradbahn etwa eine halbe Stunde zum Corcovado, der auf einer Höhe von 704 m liegt. Auf dem Gipfel steht die Christusstatue. Seit 1931 ist sie auf den Corcovado zu sehen und ist 38 m hoch und steht auf einem 8 m hohen Sockel.

Oben angekommen können wir es kaum fassen, dass wir das jemals erleben und so etwas in Wirklichkeit und zum Anfassen sehen zu können. Einfach nur gewaltig. Hier hat man den Blick über das Zentrum von Rio, die Copacabana und den gegenüberliegenden Zuckerhut. Leider ist es sehr diesig, so dass man es schlecht im Bild festhalten kann. Aber die Tatsache, dass man hier oben steht ist schon der Wahnsinn.

Nun geht es wieder bergab zur Stadtrundfahrt Rio de Janeiro. Rio hat 7 Millionen Einwohner, mit den Außenbezirken etwas 12 Millionen. Der bekannteste Stadtteil ist der Copacabana und liegt ca. 4 km direkt am Atlantik. Die offizielle Landessprache ist portugiesisch.

Wir fahren an den riesigen Hochhäusern vorbei, sehen das Theatro Municipal, den Bahnhof und steigen nun an der neuen Kathedrale Metropolitana von Rio aus. Der Blick ins Innere ist überwältigend, viele bunte Mosaikscheiben lassen das Sonnenlicht in den Innenraum scheinen. Sie soll 20.000 Gläubige fassen, aber Sitzplätze sind es nur 5.000.

Später fahren wir zum Sambodrom, die Station der Karnevalsparade. Es fasst 72.000 Menschen und ist 1 km lang. Hier steigen langsam die Vorbereitungen für den alljährlichen Karneval. Wir fragen Monika ob die Möglichkeit besteht, eine Sambaschule oder Veranstaltung ansehen zu dürfen. Sie will sich mal kümmern.

Nach einer kleinen Mittagspause fahren wir nun zur Talstation des Zuckerhutes. Mit der Drahtseilbahn fährt man zur ersten Station hoch, wo man schon einen sehr schönen Ausblick über die Stadt hat. Der zweite Abschnitt führt dann zum Gipfel des Berges. Der Zuckerhut ist ein 394 m hoher Granitfelsen. Wieder haben wir einen wahnsinnigen Blick auf alle Seiten der Stadt Rio, mit seinen zahlreichen Hochhäusern, Stränden und auf den Innlandsflughafen. Dort sieht man, wie die Flugzeuge an der Christusstatue vorbeifliegen.

Zurück in der Stadt sehen wir wieder die Favelas. In den letzten Jahren haben Spezialeinheiten dort versucht die Kriminalität, wie Drogenhandel in den Griff zu bekommen. Aber das wird wohl nie richtig gelingen. Am Abend bekommen wir doch noch Karten für eine Vorbereitungsveranstaltung einer Sambaschule der Nr. 1 in Rio.

Dort werden in riesigen ehemaligen Fabrikhallen die großen Karnevalswagen neu aufgebaut oder umgebaut mit seinen schillernden Farben, die richtige Größe kann man hier sehen. Das ist der Wahnsinn. Es wird geschweißt, geklebt gemalt, alles läuft auf Hochtouren, bis zum letzten Handgriff. Wir sehen eine Sambashow mit verschiedenen Sambagruppen und Tänzern.

Die Brasilianer unter uns hält es nicht mehr auf den Plätzen, alles ist in Bewegung und sie schwingen ihre Hüften, ob ganz alt oder jung. Nach der Bühnenvorstellung geht der Karnevalszug los, alle können sich einreihen und mittanzen, auch uns packt das Sambafieber.

Das war ein super Abschlussabend für uns, aber ein wenig Beigeschmack hatten wir, da der Reiseleiter Maik unserer Agentur uns die Karten für 180 Reais verkauft hatte, auf den Tickets stand aber 45 Reais. Der Transfer kann ja bei Weiten nicht so viel gekostet haben. Uns hat es trotzdem gefallen.

Birgit

11. Tag: Anreise Cuiaba - Pantanal

4 von unseren Mitreisenden verabschieden sich heute von uns, sie wissen aber nicht was ihnen da entgehen wird. Wir werden wie immer schon zu früh abgeholt und zum Flughafen gebracht. Von dort fliegen wir nach dem Mittag von Rio über Brasilia nach Cuiaba. Es ist wieder Zeitumstellung angesagt, so dass wir am späten Nachmittag in Cuiaba landen.

Unsere Reiseleiterin empfängt uns sehr burschikos, aber sehr nett, sie passt total in die Welt. Sie heißt Traudi und ist die Enkelin deutscher Einwanderer.

Cuiaba hat 435.000 Einwohner und gehört zum Bundesstaat Mato Grosso. Wir fahren mit unseren Kleinbus 80 km auf einer asphaltierten Straße nach Pocone. Die Ortschaft lebt nur von Viehzucht. Dann fängt die Transpantaneira an, eine rote Kiesstraße, die eine auf künstlichen Dämmen verlaufende Piste ist. Sie ist dafür da, dass die Tierwelt dort geschützt bleibt.

Unterwegs gießt es wieder mal in Strömen, dann ist schon wieder alles vorbei. Traudi erzählt uns über das Pantanal, dass die Regenzeit von Oktober bis Februar ist und die Trockenzeit von Mai bis September. Es gibt 650 Vogelarten, 260 Fischarten, Säugetier- und 50 Reptilienarten. Das Pantanal ist ein Überschwemmungsgebiet und besteht aus Grassavannen, Flüssen und tropischen Wäldern. Es ist ein traumhaft schönes Gebiet.

Nach ca. 2 Stunden Fahrt erreichen wir die Piuval Lodge. Diese Lodge gehört zur Fazende Ipiranga, die seit vielen Jahren in Familienbesitz ist und gut geführt wird. Es ist eine sehr große Farm mit 70.000 ha Land, sie betreiben Rinder- und Pferdezucht. Wir werden sehr nett empfangen und gehen gleich zum Abendessen mit vielen einheimischen Gerichten.

Es ist schon spät geworden und schlüpfen wir in unsere Lodgebetten.

Birgit

12. Tag: Erkundung Gelände des Pantanal

Am frühen Morgen geht es gleich nach dem Frühstück auf Wanderung durch das Gelände. Wieder lange Hosen, Kopfbedeckung und Mückenspray steht auf der Tagesordnung. Wir sehen viele Vogelarten wie Rotstirnblatthühnchen, Schwefeltyrann, Specht und Hyazintharas, um nur einige zu nennen. Überall sieht man Rinder und Pferde, alle laufen frei herum, einfach alles Natur.

Die Temperaturen sind etwa um die 37 Grad C, aber man merkt es nicht, dass es soo heiß ist. 2 Stunden stampfen wir durch Wald und Wiesen, dabei denkt man dass sich die gesamte Tierwelt miteinander unterhält.

Zum Mittag ziehen wir wieder zurück zum Essen, aber vorher müssen wir uns erst einmal im Pool kurz erfrischen. Jetzt haben wir ein paar Stunden zur Erholung. Die Lodge ist wirklich ein ganz tolles Gelände, sehr gepflegt. Die Fotografen von uns pirschen sich noch mal durchs Gelände, um einige Schnappschüsse zu machen.

Am Nachmittag fahren wir mit dem Bus zum Piuvalsee. Dort steigen wir in ein kleines Boot und gleiten über den See. Es ist ein überwältigender Blick, so eine Ruhe, ab und zu hört man ein paar Vögel und Enten kreischen, einfach nur tolle Natur. Plötzlich sehen wir einen großen Kaiman mit aufgerissenem Maul. Dann kommen wir an Wasserschweinen, Störchen, Reiher, Kormoranen vorbei.

Später steigen wir aus dem Boot und laufen über einen langen Holzsteg zu einer Aussichtsplattform, die hoch über den Palmenwipfeln ragt. Es ist ein Schauspiel hier die Welt des Pantanal von oben zu sehen. So viele Eindrücke auf einmal, es ist kaum zu glauben.

Als wir wieder zurück laufen, entdeckt einer von uns im Wasser eine große Anakonda, eine Würgeschlange. Ruckzuck ist sie auch schon wieder verschwunden. Mit dem Boot geht es zurück und dann weiter mit dem Kleinbus zur Lodge. Es ist schon wieder spät am Abend geworden.

Birgit

13. Tag: Pantanal

Heute geht es schon vor dem Frühstück auf Erkundung. Wir wollen den Sonnenaufgang erleben und beobachten wie die Tiere langsam erwachen und sich zeigen. Aber es ist schwierig, heute ist es sehr diesig und den Sonnenaufgang können wir vergessen.

Die Rinder ziehen in Scharen über die Wiesen und die Vögel beginnen langsam Krach zu machen. Es erwacht die Natur mit all seinen Geheimnissen. So ziehen wir ohne Sonnenaufgang zurück zur Lodge zum Frühstück. Nach unserer Stärkung stehen schon die Pferde gut gesattelt für uns bereit. Die Cowboys, die die Rinder und Pferde hier betreuen nennt man hier Pantaneiros.

Wir steigen auf und los geht es durch die Prärie über Wiesen, durchs Wasser in den Wald. Hier machen wir Rast um noch einmal allerhand Tiere wie Brüllaffen, Kapuzineraffen und Hyazintharas zu sehen. Nun wieder in den Sattel, es geht gemütlich zurück zur Lodge. Inzwischen ist es Mittag geworden. Traudi sagt wir sollen nun schwimmen gehen, damit wir keinen Muskelkater vom Reiten bekommen. Das machen wir mit Vergnügen.

So, jetzt ist wieder ausruhen angesagt, erst schlafen in unseren Hängematten, dann spazieren durch das wunderschöne Gelände der Lodge. Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Geländewagen zur Transpantaneira, zur Sichtung verschiedener Vögel und Reptilien.

Die Transpantaneira ist eine mit rotem Kies belegte Schotterstraße, die über zahlreiche Holzbrücken führt. Sie verbindet den Norden mit dem Süden zur Bundesstraße und ist 145 km lang. Nachts ist die Einfahrt zur Transpantaneira komplett geschlossen.

Zum Abendessen sind wir dann zurück. Wir haben auf dieser Fahrt noch mal viele Vogelarten und andere Tiere gesehen. Es war auch wieder ein sehr schönes Erlebnis.

Nach den Abendessen geht es nun gleich weiter zu einer Nachtour durch das Gelände. Die Kaimane werden von den Scheinwerfern geblendet, ihre Augen funkeln im Dunkeln. Wir sehen Graufüchse und Hasen. Es war ein erlebnisreicher Tag, den wir mit einem Caipi beenden.

Birgit

14. Tag: Auf Wiedersehen Brasilien

Am Morgen bringt uns Traudi, die eine ganz super Reiseführerin war, mit dem Bus zum Flughafen. Wir verabschieden uns ganz herzlich von ihr und hoffen dass wir sie vielleicht noch einmal irgendwann als Reiseleiterin für diese Gegend buchen können.

Von Cuiaba geht der Flug nach Brasilia, von dort nach Sao Paulo wo wir leider über 6 Stunden Aufenthalt haben, obwohl schon 4 Stunden vorher ein Flieger nach Frankfurt ging. Vielleicht könnte dies anders geplant werden. Am nächsten Nachmittag kommen wir wieder in Frankfurt an. So nun müssen wir noch mit dem Zug zu unseren Heimatort, den wir dann gegen Abend erreichen.

Nun noch einige Hinweise zu den Zusammenstellungen der Ausflüge. Es standen noch teilweise früh morgens noch Programme an, es war aber nicht realisierbar, da die Flüge ja schon vormittags gingen. Die Vorbereitung der Programme sollten besser mit den Flügen koordiniert werden.

Fazit dieser Reise:

Sie war anstrengend, aber wunderschön. Man hat in kurzer Zeit sehr viele Eindrücke über  das riesige Land Brasilien sammeln können. Diese Reise ist wirklich weiter zu empfehlen.

Birgt

Ihr Reiseleiter

Hallo liebe Reisegruppe,

mein Name ist Helene, ich werde Sie in Salvador da Bahia am Flughafen abholen und Sie während der Besichtigungen durch die Stadt begleiten.

Seit vielen Jahren arbeite ich schon als Reiseleiter und es macht mir viel Spaß, den Gästen mein Heimatland näher bringen zu können.

Brasilien ist so abwechslungsreich, dass es für Sie eine unvergessliche Reise sein wird und Sie die erlebnisreichen Tage immer in guter Erinnerung behalten werden.

Bis bald in Brasilien Ihre Helene

Ihr Reiseverlauf

Während Ihrer Rundreise erkunden Sie die spannenden Städte Salvador da Bahia, Cachoeira und Rio de Janeiro. Erleben Sie die berühmten Iguassú-Wasserfälle und einen Dschungelaufenthalt im Amazonasgebiet nahe Manaus mit Bootsausflügen und interessanten Wanderungen.

1. Tag - Anreise
Linienflug nach Salvador da Bahia.

2. Tag - Ankunft in Salvador da Bahia
Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel. Auf Wunsch begeben Sie sich zu Fuß auf eine Stadtbesichtigung des historischen Stadtteils von Salvador, der zum größten Teil noch im schönen Barock des 18. Jh. erhalten blieb. Freuen Sie sich bei diesem Rundgang auf afro-brasilianische Kultur mit steilen Gassen, malerischen Plätzen, blanken Kopfsteinpflaster, alten Häusern, schönen Fassaden und Hinterhöfen. Anschließend wird noch der “Mercado Modelo“ besucht, der für seine handwerkliche Kunst bekannt ist.

3. Tag - Salvador da Bahia - Cachoeira (ca. 110 km)
Heute führt Sie Ihre Reise ins Hinterland nach Cachoeira, das zu den architektonisch interessantesten Baukomplexen der Kolonialzeit gehört. Unterwegs halten Sie in der historischen Stadt Santo Amaro, um die Kathedrale und den großen Markt zu besichtigen. In Cachoeira angekommen, besuchen Sie die ehemalige Tabakfabrik Dannemann, wo Ihnen die Tabakherstellung näher gebracht wird. Anschließend geht es weiter zu einer ehemaligen Fazenda (Rinderfarm). Sie übernachten heute in einem ehemaligen Kloster in Cachoeira.

4. Tag - Cachoeira - Salvador da Bahia (ca. 110 km)
Heute fahren Sie wieder zurück nach Salvador. Der weitere Tag steht zur freien Verfügung.

5. Tag - Salvador da Bahia - Manaus
Transfer zum Flughafen und Weiterflug nach Manaus. Empfang am Flughafen und Transfer per Bus und Boot zur Amazon Village Lodge. Nachdem Sie Ihre Zimmer bezogen und zu Abend gegessen haben, unternehmen Sie eine nächtliche Bootsfahrt, auf der Sie mit etwas Glück Krokodile in freier Wildbahn sehen.

6. Tag - Manaus
Bei einer Wanderung durch den Dschungel bekommen Sie faszinierende Eindrücke von Flora und Fauna und lernen Wissenswertes über Überlebenstechniken im Dschungel. Nach dem Mittagessen erkunden Sie das Gelände der Lodge auf einem Spaziergang. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag - Manaus - Iguassú
Dschungelerkundung und Transfer nach Manaus. Weiterflug nach Iguassú, Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel.

8. Tag - Iguassú
Heute können Sie die Wasserfälle von der argentinischen Seite aus besichtigen und ganz nah zwischen den größten Fällen wandern. Aufgrund Ihrer unberührten Lage im tropischen Urwald gehören diese spektakulären Wasserfälle zu den eindrucksvollsten Natursehenswürdigkeiten Südamerikas (Ausflugspaket 2).

9. Tag - Iguassú - Rio de Janeiro
Heute haben Sie die Gelegenheit, die Iguassú Wasserfälle im Dreiländereck Brasilien, Argentinien und Paraguay, von der brasilianischen Seite aus zu bewundern. Anschließend Transfer zum Flughafen und Weiterflug nach Rio de Janeiro. Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Wir empfehlen eine halbtägige Stadtrundfahrt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Rio de Janeiro. Mit der Seilbahn fahren Sie anschließend auf den berühmten Zuckerhut.

10. Tag - Rio de Janeiro
Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie haben die Möglichkeit, einen halbtägigen Ausflug zum Corcovado, dem Wahrzeichen Rios, zu unternehmen. Mit der Zahnradbahn geht es auf der 3.7 km langen Strecke durch den tropischen Nationalpark Tijuca hinauf zum Gipfel des Corcovado, der atemberaubende Ausblicke auf die Stadt bietet.

11. Tag - Rio de Janeiro - Cuiaba - Pantanal
Transfer zum Flughafen und Flug nach Cuiaba. Empfang am Flughafen und Transfer zur Piuval Lodge (ca. 2 Stunden). Wanderung auf dem ökologischen Pfad zur Erkundung er Umgebung mit ihrer Flora und Fauna.

12. Tag - Pantanal
Nach dem Frühstück Bootstour über den Piuval See mit Piranhafischen sowie Tier- und Vogelbeobachtung. Nachmittags Reitausflug oder wahlweise Wanderung durch den Pantanal.

13. Tag - Pantanal
Freuen Sie sich heute auf eine Geländewagen- oder Kleinbustour entlang der Transpantaneira, der Hauptstraße im Pantanal. Nachmittags unternehmen Sie eine Wanderung.

14. Tag - Pantanal - Cuiaba
Früh morgens können Sie an einer Wanderung bei Sonnenaufgang teilnehmen. Später findet eine Wanderung auf dem ökologischen Pfad statt. Am frühen Nachmittag Rückfahrt nach Cuiaba und Rückflug nach Deutschland.

15. Tag - Ankunft in Deutschland