Februar - März 2019

Reisebericht: Südamerika. Kreuzfahrt mit der Norwegian Sun.

Erleben Sie zusammen mit unserer Chronistin eine Kreuzfahrt von Santiago de Chile nach Buenos Aires. Ihre Reise führt Sie über Ushuaia zum Kap Horn, dem südlichsten Punkt des südamerikanischen Festlandes. Über Montevideo geht es nach Buenos Aires - dem Ziel Ihrer Reise.

Chronistin Petra auf Kreuzfahrt durch Südamerika
Mein Tipp

Südamerikas Highlights auf hoher See erleben

Petra, Berge & Meer Chronistin

Mein Name ist Petra und ich bin eine ziemlich reiselustige Person.

Nachdem ich bereits einen Bericht über mein Erlebnis mit den Huskys in Finnland / Lappland im Januar 2017 geschrieben hatte, dachte ich mir, dass eine Reise zu den Pinguinen auch sehr spannend wäre. Also habe ich mich für das südlichste Südamerika entschieden.

Und damit ich möglichst viele von diesen lustigen aufrecht herumlaufenden Vögel zu sehen bekomme, werde ich eine Kreuzfahrt mit der Norwegian Sun machen.

Meine vorab gebuchten Ausflüge werden mich hoffentlich den Pinguinen sehr nahe bringen, aber natürlich bin ich auch auf die fast unberührte Natur im wilden Patagonien gespannt.

Vorbereitung auf die Reise

Das Kofferpacken stellte mich schon vor eine große Herausforderung. Wie wird das Wetter sein? Obwohl es in Patagonien im Februar noch Sommer ist, sind die Temperaturen doch ziemlich kühl. Also warme Kleidung einpacken, die den Koffer schon füllt und regnen könnte es ja auch. Dann noch etwas Schickes für die Abende an Bord und etwas leichtes für die hohen Temperaturen in Santiago de Chile und Buenos Aires, am Abfahrts- und Ankunftsort der Norwegian Sun. Und dann kommen ja noch die vielen Kleinigkeiten dazu…

Da die Reise vom Reiseveranstalter bereits rundum organisiert ist, sind größere Reiseplanungen nicht notwendig. Lediglich die gewünschten Ausflüge an Land sollten über Bordmanifest der Cruise vorgebucht werden. Das habe ich natürlich längst erledigt und mir damit die aus meiner Sicht besten Ausflüge gesichert. Auch ein WLAN Paket habe ich reserviert und die Kreditkarte eingesteckt… los geht's.

1. Tag

Anreise nach Santiago de Chile

Der Flug mit IBERIA ging am Abend ab Frankfurt mit Zwischenlandung in Madrid, Umstieg in ein größeres Flugzeug, und weiter nach Santiago. Die Anreise nach Frankfurt mit "Zug zum Flug" verlief reibungslos. Bereits beim Anstehen zur Kofferabgabe im Flughafen Frankfurt stellte sich heraus, dass ich einige der Mitreisenden auf der Norwegian Sun wiedersehen werde. Die Kofferanhänger waren die gleichen und aus den Gesprächen war deutlich heraushören, wohin die Reise gehen wird. Mein Koffer war nun abgegeben und das Urlaubsgefühl stellte sich langsam ein. Aber jetzt meldete sich der Hunger und es hieß, etwas essen zu gehen. Boarding und Flug nach Madrid verliefen ohne Probleme. Zum Weiterflug nach Santiago musste das Gate mittels Shuttle gewechselt werden. Auf dem Weg dahin bildete sich eine Traube von Reisenden, nämlich die mit den gleichen Kofferanhängern. Der Flug nach Santiago war größtenteils ein Nachtflug, also Schlafen war angesagt…

2. Tag

Ankunft in Santiago de Chile

Dank meines Fensterplatzes erlebte ich das erste Highlight vom Urlaub beim Flug über die Anden. Kurz vor der Landung wechselten die unbeschreiblichen Bergformationen und ausgetrockneten Flussläufe und ließen mein Herz höher schlagen. Einige Gipfel waren schneebedeckt und zum Greifen nah...wow…

Nach der Landung galt es den Koffer zu holen, was mit einer langen Wartezeit, bis sich das Gepäckband endlich bewegte, verbunden war. Ich Glückliche hatte als eine der Ersten meinen Koffer wieder. Der Empfang durch die Reiseleitung am Ausgang der Halle war sehr herzlich. Die Reisegruppe wurde größer und größer und da waren sie wieder… die Kofferanhänger.

Ein großer Reisebus brachte uns dann ins Hotel, der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Das Hotel hatte eine sehr zentrale Lage in Santiago und somit auch zur historischen Sehenswürdigkeit"„Santa Lucia", die ich natürlich gleich erkunden musste. Da die Anlage auf einem Hügel liegt, war die Aussicht auf die Stadt phantastisch und eine sehr gute Entscheidung.

3. Tag

Stadtrundfahrt und Einschiffung (Chile)

Nach dem Frühstück ging es mit dem gesamten Gepäck zum Bus. Unser Reiseleiter hat uns in einem ausgezeichneten deutsch während der Stadtrundfahrt die chilenische Geschichte näher gebracht. Natürlich haben wir Zwischenstopps eingelegt, um Erinnerungsfotos machen zu können. Von der chilenischen Geschichte zu hören war spannend und traurig zugleich. Dann hieß es Abschied von Santiago zu nehmen und es ging Richtung Hafen nach San Antonio. Die Fahrt dahin dauerte ca. 1 Stunde, die keinesfalls langweilig war.

Dann konnte ich sie endlich sehen, die Norwegian Sun. Die Einschiffung ging ziemlich schnell vonstatten und schon war ich an Bord. Auf der Kabine lagen alle notwendigen Informationen, natürlich in deutscher Sprache, und die Voucher für meine vorgebuchten Ausflüge. Und wie sollte es auch anders sein… die Kofferanhänger waren auch wieder da, nun als Zimmernachbarn rechts, links und gegenüber…

4. Tag

Seetag

Heute konnte das schwimmendes Hotel mit all seinen Annehmlichkeiten erkundet werden. Ob Swimmingpool, Fitnesscenter, Kasino, Theater, Wellness… es ist alles dabei. Mehrere Bars laden zum Verweilen ein. Und dann gibt es auch noch mehrere Restaurants, die ganz bestimmt an den angefutterten Kilos schuld sein werden. Rund um die Uhr kann gegessen und getrunken werden… welch eine Verlockung… Bei einer deutschsprachigen Einweisung wurden all diese Annehmlichkeiten näher gebracht. Ach ja… inzwischen haben die Kofferanhänger auch Namen. Man hat sich miteinander bekannt gemacht und angefreundet. Die deutsche Sprache ist auf dem Schiff sehr verbreitet.

5. Tag

Puerto Montt (Chile)

Der erste gebuchte Ausflug stand an. Wie der Name schon sagt, bei "Falls, Lakes & Volcano" werden Wasserfälle, Seen und ein Vulkan zu sehen sein. Aber da hatte ich die Rechnung ohne das Wetter gemacht… Die Wolken hingen tief und es regnete.

Die Busfahrt ging zuerst zu den Petrohue Falls im Nationalpark, wo das Wasser über vulkanische Felsen stürzt und eigenartige Kaskaden bildet. Da gleichzeitig mehrere Busse ankamen, waren viele Ausflügler zur selben Zeit am selben Ort und das Gedränge war groß. Aber trotz allem konnte auch ich die begehrten Erinnerungsfotos machen. Abseits vom Hauptweg hörte ich dann ein Kreischen in den Baumwipfeln und entdeckte 3 Condore, die in der Region heimisch sind - welch ein Glück!

Zurück im Bus ging es weiter, vorbei an Seen zum Vulkan. Die Hoffnung, dass über den Regenwolken die Sicht auf die umliegende Berge frei wäre, wurde allerdings zunichte gemacht. Auf dem Gipfel regnete es in Strömen und zu sehen war leider nichts... Wie schade, dass das Wetter nicht mitgebucht werden konnte. Auf der Rückfahrt wurde ein Zwischenstopp in der Stadt Puerto Varas eingelegt, welche am drittgrößten Natursee Südamerikas liegt. Dort gab es ein sehr leckeres Mittagessen mit chilenischen Wein und dem einheimischen alkoholischen Getränk Pisco sauer. Zurück am Hafen ging es per Tender wieder aufs Schiff. Und da war sie… die Sonne… Ich konnte dann doch noch ein paar tolle Fotos von Puerto Mont und unserem Schiff machen.

6. Tag

Puerto Chacabuco (Chile)

Für heute hatte ich den Ausflug "Coyhaique & Simpson Valley" gebucht, ein Highlight der Natur. Zuerst dachte ich ja, es wird ein verregneter Tag werden und er fällt buchstäblich ins Wasser, aber je weiter weg vom Meer, desto sonniger wurde es. Während einer Panoramafahrt ging es durch Schluchten, Täler und Flüssen über die Anden bis nach Coyhaique, der Hauptstadt der Region. Mein Fotoapparat lief während der gesamten Busfahrt heiß, da ich glücklicherweise auf der Panoramaseite saß. In Coyhaique angekommen stand etwas Freizeit für persönliche Erkundungen und Schlendern über den Handwerkermarkt zur Verfügung. Anschließend gab es in einem einheimischen Restaurant in toller Hanglage einen Imbiss mit chilenischem Wein und leckeren Pisco sauer, bevor es wieder zurück zum Hafen ging. Per Tender auf dem Schiff angekommen wurde dann noch einmal auf den tollen Tag angestoßen.

7. Tag

Patagonien Kanal und Chilenische Fjorde

Der Morgen begann mit einer Berg- und Talfahrt. Zurück auf dem offenen Meer war deutlich zu spüren, dass wir uns nicht an Land befinden. Nicht Jeder Mitreisende konnte das genießen… ich schon. Die Wellen waren 5 bis 6 Meter hoch. Bei einer etwas höheren Welle gingen in der Bar, in der ich gerade war, ein paar Gläser zu Bruch. Aber alles halb so schlimm. Immerhin weiß Jeder, dass er sich auf einem Schiff befindet. Beim Essen fanden tolle Gespräche statt und die Cocktails haben geschmeckt. Die Einfahrt in die Fjorde am Abend war ein weiteres Highlight. Selbst schneebedeckte Berge waren zu sehen und es wurde immer kühler. Je südlicher wir kamen, desto früher ging die Sonne auf und desto später wieder unter… die Tage wurden länger…

8. Tag

Magellanstraße

Um 5.00 Uhr morgens war es sehr hell in der Kabine, obwohl das Licht nicht brannte… der Vollmond schien durchs Fenster. Es war toll anzusehen, wie er den Fjord beleuchtete und das Meer glitzerte. Die Fahrt entlang der Magellanstraße war traumhaft schön. Allerdings hieß es, sich warm anziehen. Wie in dieser Gegend üblich, wechselte ständig das Wetter… mal Sonnenschein, mal stürmisch, mal Eisregen… das typische patagonische Wetter. Und es gibt sie tatsächlich, die krass Abgehärteten! In kurzen Hosen, T-Shirt und Sandalen haben einige Mitreisende in der eisigen Kälte ihre Erinnerungsfotos gemacht... spärlich Bekleidete neben winterlich Eingepackten. Und der Whirlpool wurde auch genutzt… natürlich im Freien… Zurück auf hoher See kamen wir nun den Pinguinen immer näher.

9. Tag

Punta Arenas (Chile)

Und wieder war es vor Sonnenaufgang sehr hell in der Kabine. Dieses mal war es aber nicht der Mond, sondern der Schiffslotse, welcher uns in den Hafen von Punta Arenas einwies. Da sich ein toller Sonnenaufgang anbahnte, habe ich mich schnell mit der Kamera bewaffnet und bin an Deck. Da habe ich allerdings gleich gemerkt, dass ein dicker Schal und eine Mütze ganz gut gewesen wäre. Es war eisig kalt. Aber den tollen Sonnenaufgang konnte ich keinesfalls verpassen. Selbst die Einheimischen waren über die wärmenden Sonnenstrahlen erfreut, da es für diese Gegend sehr außergewöhnlich ist.

Für diesen Tag hatte ich den Ausflug "Magdalena Island Penguin Reserve" gebucht. Mit einem Boot ging es in einer ca. einstündigen Fahrt zur Insel Magdalena. Dort erwartete uns die größte Pinguinkolonie von Chile. Endlich watschelnde Pinguine… und in freier Natur… Die Jungtiere waren nur noch durch das flauschige Gefieder von den Erwachsenen zu unterscheiden. Nachdem der Fotoapparat heiß gelaufen war, ging es wieder zurück aufs Boot. Auf der Rückfahrt konnten wir Wasserfontänen von Walen und springende Robben beobachten.

10. Tag

Beagle Kanal und Ushuaia (Argentinien)

Heute hat sich alles noch wesentlich gesteigert… Die Fahrt durch den Beagle Kanal am frühen Morgen war einfach traumhaft. Auf beiden Seiten des Schiffes säumten unzählige schneebedeckte Berge unseren Weg. Die absolute Krönung waren jedoch Gletscher, die bis ans Ufer reichten, und Wasserfälle. Fotos, Fotos, Fotos… und dann war sie zu sehen, Ushuaia, die Stadt am Ende der Welt. Um keine Zeit zu verlieren, trafen sich nach der Einfahrt in den Hafen die Mitreisenden zu ihrem gebuchten Ausflug.

Für mich stand "Penguin Rookery Navigation" auf dem Plan. Mit einem Boot ging es zu kleinen Felseninseln, auf denen Seevögel, Robben und Komorane heimisch sind. Nach einer einstündigen Weiterfahrt kamen wir dann zu einer weiteren Insel, auf der sich unzählige Magelanpinguine tummelten und drei watschelnde gelbfüßige Gendoopinguine. Was für ein Erlebnis… Zurück im Hafen blieb noch Zeit, um Ushuaia zu erkunden. Dann ging es Richtung Kap Horn.

11. Tag

Kap Horn

Um diesen Höhepunkt der Reise nicht zu verpassen gab es am frühen Morgen eine Durchsage, dass wir bald die Stelle erreichen werden, wo drei Weltmeere aufeinander treffen, Kap Horn. Die See war ruhig und die Sicht war gut, aber es war eisig kalt! Nach dem vielen Fotografieren spürte ich meine Finger fast nicht mehr. Aber ich war am Kap Horn und wollte unbedingt meine begehrten Erinnerungsfotos. Alle Reisende erhielten zur Erinnerung eine Urkunde von diesem tollen Erlebnis und konnten an einer Taufzeremonie mit Eiswürfel über dem Kopf an Bord teilnehmen. Nach der Aufregung kehrte dann wieder Ruhe ein und Erholung war angesagt. Nette Gespräche, Cocktails, Relaxen und essen, essen, essen…

12. Tag

Stanley (Falklandinseln)

Auf diesen Tag hatte wohl nicht nur ich mich am meisten gefreut. Bei "A Day at the Beach with Royalty" wäre es das absolute Highlight der Reise gewesen. Eine Bootsfahrt, weiter mit dem Geländewagen, vorbei an den historischen Übrigbleibsel des Falklandkrieges, hin zu einer großen Kolonie Königspinguine und … mit einem Puschel auf dem Kopf.

Am frühen Morgen bin ich an Deck, um die Einfahrt in die Bucht von Port Stanley zu erleben. Die Stadt war bereits in Sicht, doch dann wendete das Schiff und fuhr wieder weg. Ich konnte es erst nicht glauben... Über Lautsprecher gab der Kapitän bekannt, dass es stürmisch werden wird und ein Übersetzen per Tender zu riskant sei. Der Schock traf nicht nur mich… Also fuhren wir in Richtung nächstes Ziel mit nur halber Geschwindigkeit und ein zusätzlicher Seetag statt Falklandinseln war angesagt… sehr traurig für die mitreisenden britischen Veteranen, die an einer Gedenkfeier für die gefallenen Angehörigen und Freunde des Falklandkrieges teilnehmen wollten. Die Stimmung an diesem Tag war sehr gedrückt…

13. Tag

Seetag

Der dritte Tag am Stück auf See und es gibt nicht viel zu berichten. Essen, Cocktails und gute Gespräche füllten den Tag. Natürlich konnten auch Veranstaltungen an Bord genutzt werden, die in spanischer und englischer Sprache angeboten wurden und noch ein paar Erinnerungstücke shoppen…

14. Tag

Puerto Madryn (Argentinien)

Heute haben wir uns leider vom schönen Patagonien verabschieden müssen. Aber zuvor nahm ich noch am Ausflug "Peninsula Valdes Wildlife Sanctuary" teil. Mit dem Bus ging es über die Halbinsel Valdes durch die Pampa, einer trockenen Steppenlandschaft mit kniehohen Sträuchern und dürren Grasbüscheln, die von zahlreichen Tieren bevölkert ist. Zuerst machte uns der Fahrer auf eine Gruppe Guanakos, die Verwandten der Lamas, aufmerksam. Während der Weiterfahrt konnten wir Maras, die großen Pampashasen, Kaninchenkauze und viele Nandus, den südamerikanischen Straußenvogel, sehen. Und immer wieder Herden von Guanakos, argentinischen Schafen und Pferde. Nachdem wir die Halbinsel durchquert hatten und am Meer ankamen, konnten wir Pinguine und See-Elefanten in ihrer freien Natur beobachten. In einer Bucht sahen wir eine große Kolonie von Seelöwen, wo es sehr lustig zuging. Wie in einem Kindergarten spielte und tummelte sich der Nachwuchs in großen Pfützen auf dem Felsen. Dann ging es wieder zurück zum Schiff.

15. Tag

Seetag

Ein weiterer Tag auf See zum Entspannen, mit den Mitreisenden plaudern, Cocktails schlürfen und natürlich viel zu viel essen…

16. Tag

Montevideo (Uruguay)

Am frühen Morgen konnte ich in der Ferne die Silhouette mit vielen Hochhäusern von Montevideo sehen, die näher und näher kam. Ich war begeistert, da ich mir diese Stadt anders vorgestellt hatte. Für mich stand "Highlights of Montevideo" auf dem Programm. Mit dem Bus ging es zuerst in die tolle historische Altstadt und anschließend entlang der Küste mit wunderschönen Stränden. Dabei konnte ich beobachten, wie entspannend das Strandleben stattfand. Ob relaxen mit der Familie, Sport treiben, angeln oder mit den Hunden spielen, die im fast wellenlosen Meer herumsprangen. Diese reizvolle Stadt vereint die moderne Gegenwart mit ihrer kolonialen Vergangenheit auf bezaubernde Art und Weise. Viel zu schnell musste ich mich von Montevideo wieder verabschieden, aber ein Platz in meinem Herzen ist geblieben…

17. Tag

Buenos Aires (Argentinien)

Heute war der Tag der Ausschiffung. Nach dem Frühstück mussten wir die Norwegian Sun leider verlassen. Am Ausgang des Hafens erwartete uns eine Reiseleiterin. Bevor es jedoch zum Hotel ging, wurden uns bei einer Stadtrundfahrt die Highlights von Buenos Aires näher gebracht, wie ein 67 Meter hoher Denkmal-Obelisk, der Palast des Präsidenten und der Friedhof La Recoleta, die Ruhestätte zahlreicher wohlhabender und prominenter Einwohner, wie María Eva Duarte de Perón, bekannt als Evita. Beeindruckend waren auch La Bombonera, das bekannte Fußballstadion und eine Gasse mit bunt gestrichenen Wellblechhäuser im Einwanderungsviertel, wo an vielen Ständen Künstler ihre Waren anboten. Und wie sollte es auch anders sein, am Geburtsort des Tangos, war dieser an jeder Ecke groß geschrieben… Im Hotel angekommen hatten wir noch Zeit für eigene Erkundungen und natürlich für ein echtes argentinisches Steak.

18. Tag

Buenos Aires (Argentinien)

Heute hatten wir die Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Nach dem Frühstück machten wir uns in kleiner Gruppe auf den Weg zum Bus "Hop-on, Hop-off". Da der Andrang ziemlich groß war, erkundeten wir die Stadt anfänglich per Fuß bis zu einer weiteren Haltestelle des Busses. Dann konnten wir uns einen Platz sichern und mitfahren. Dank der deutschen Erklärungen über Kopfhörer erfuhren wir so Einiges von dieser interessanten Stadt. An der Skyline sind wir ausgestiegen und haben uns reichlich Zeit genommen, diese zu erkunden, an der sogar einige Kräne vom Hersteller VEB Eberswalde stehen. Noch einmal "Hop-on, Hop-off" zum Plaza Naciones Unidas. Von dort aus ging es per Fuß zum Hotel zurück, da der Transfer zum Flughafen bevorstand. Check-in am Abend und Rückflug nach Madrid verliefen problemlos.

19. Tag

Ankunft in Deutschland

Nach Ankunft in Madrid mussten wir das Terminal wechseln. Wir dachten, wir hätten ausreichend Zeit dafür, mussten aber feststellen, dass infolge mehrfacher Kontrollen der Abflug nach Frankfurt immer näher rückte. Schließlich erreichten wir das Gate noch rechtzeitig. Nachdem das Boarding abgeschlossen war, gab es erst nach 45 Minuten Wartezeit die Freigabe zum Start. In Frankfurt angekommen, waren dann allerdings die geplanten Verbindungen "Zug zum Flug" nicht mehr zu erreichen, da auch dort das Terminal gewechselt werden musste. Aber da es genügend Bahnverbindungen ab Flughafen Frankfurt gibt, wurde einfach der nächste Zug nach Hause genommen.

Ein Abenteuer ging zu Ende, ein neues beginnt…

 

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