Oktober 2019

Faszination und Mythos Indochina. Erleben Sie eine spannende Rundreise zusammen mit unserem Chronisten. Es erwartet Sie die Trendmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt, die Halong-Bucht sowie die Tempelanlagen von Angkor.

Ihr Chronist

Nachdem mich meine zahlreichen Reisen bereits sieben Mal in ein asiatisches Land geführt haben, liegen ein Besuch von Vietnam als jahrelangem Top-Reiseland und Kambodscha mit seinem weltbekannten Weltkulturerbe Angkor Wat quasi auf der Hand. Und während es hier in Deutschland in den vergangenen Tagen oft geregnet hat, hoffe ich darauf, dass die Regenzeit während meines Aufenthaltes endgültig vorbei ist.

Ich heiße Robin und nehme Sie gerne mit auf Rundreise, wer ist dabei?

1. - 2. Tag: Anreise - Hanoi

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber am Tag der Abreise in den langersehnten Urlaub schlafe ich immer unruhig und werde viel zu früh wach. Nur so ist es zu erklären, weshalb ich bereits um sechs Uhr morgens nicht mehr schlafen kann, obwohl der Flug erst am frühen Nachmittag geht.

Andererseits müssen in meine Planungen ja immer auch mögliche Verspätungen in Stuttgarts Dauerbaustelle in Kauf genommen werden, daher bin ich lieber etwas früher unterwegs. Irgendwie scheinen die Sprayer mindestens genauso schnell zu sein wie die Bauarbeiter am Stuttgarter Hauptbahnhof, denn fast jede Wand zieren mindestens zwei bunte Graffiti oder sinnfreie Schriftzüge. Naja, wenigstens Züge…

Am Frankfurter Flughafen geht es dann ganz schnell. Mit dem Skytrain ins Terminal 2, Koffer aufgeben und wenig später einchecken. Und während man wie jeder andere in der Halle wartet, beginnt das Rätseln, wen man wohl später in seiner Reisegruppe begrüßen darf. Nach einer Stunde Wartezeit im Flieger setzt sich dieser endlich in Bewegung und es kann losgehen. Die Verspätung wird aber reingeflogen und wir landen nach fast 11 Stunden Flug sicher im gerade erwachenden Hanoi.

Es ist 6.00 Uhr früh und sowohl Temperatur als auch Luftfeuchtigkeit sind in einem für uns gewöhnungsbedürftigen Bereich. Schon nach wenigen Minuten geht die Jeans mit der Haut eine Symbiose ein und das Deo quittiert den Dienst. Dafür wartet ein frisch aussehender und gut gelaunter Reiseleiter auf uns und heißt uns herzlich willkommen.

Beim Geldwechsel werden wir binnen Sekunden zu Millionären, wenn aus Euro vietnamesische Dong werden. Umgekehrt wird dies wohl auf ewig ein Traum bleiben. Nachdem alle 17 Schäfchen eingesammelt sind, geht es zu unserem Reisebus und gleich auf Stadtrundfahrt, denn Dusche und Bett müssen noch warten. Wir laufen durch die Altstadt von Hanoi, in der die Straßen nach verschiedenen Handwerken sortiert sind. So gibt es zum Beispiel einen Straßenzug für Stoffe, Medizin oder gar Militärbedarf. Wie die einzelnen Geschäfte bei so viel direkter Konkurrenz Umsatz machen können, ist mir nicht ganz klar. Aber ausreichend Angestellte wären schon mal da.

Mitten im Hoan-Kiem-See liegt ein Tempel, den wir als nächstes besuchen. Wir sind froh, dass man sich von den zahlreichen Mopeds in den Straßen hier etwas erholen kann. Der für uns völlig chaotische Straßenverkehr ist für den übermüdeten Touristen nämlich eine besondere Herausforderung. Zur absoluten inneren Ruhe finden wir schließlich im Völkerkundemuseum. Dafür sind die Rekonstruktionen der Gebäude verschiedener Volksstämme im Außenbereich sehr interessant und eine willkommene Abwechslung. Letztlich geht es ins Hotel und die Rufe der Dusche und Matratze werden endlich erhört. Derart erfrischt und ausgeruht, entschließe ich mich am Abend noch zu einem Spaziergang zum nahen See inklusive Abendessen in einer kleineren Gruppe. Andere besuchen stattdessen ein Wasserpuppentheater.

Ein langer, ereignisreicher Tag geht schließlich zu Ende und ich freue mich schon auf die Fahrt in die Halong-Bucht.

3. Tag: Hanoi - Halong (ca. 180 km)

Es geht in die Halong-Bucht, neben Angkor Wat einer der Gründe, weshalb ich mich für diese Rundreise interessiert habe. Dementsprechend groß ist die Vorfreude.

Von Hanoi bis in die Halong-Bucht sind es knappe 200 Kilometer, die uns an verschiedenen Reisfeldern vorbeiführen. Außerdem hat unser Reiseleiter einen Stopp in einer Skulpturenfabrik vorgesehen, in der es aber von den verschiedensten Steinfiguren aller Größen auch bunte Klamotten, gestickte Gemälde und Schmuck gibt. Letztlich müssen einige von uns ernüchtert feststellen, dass sich die europäischen Konfektionen nicht mit den asiatischen vereinbaren lassen und man landet letztlich doch nur bei Getränken und Chips. Das ist zwar gut fürs Wohlbefinden, löst aber nicht das Grundproblem.

Als wir die Halong-Bucht und damit den Hafen erreichen, haben leider auch ein paar Regenwolken beschlossen, sich über uns zu erleichtern. Aber als zukünftige, eintägige Schifffahrer kann uns das Wetter nichts anhaben. Wir haben die Dschunke, die mit zwei großen Drachenköpfen am Bug verziert ist, ganz für uns allein und sind gespannt, als wir mit dem Tenderboot hingebracht werden. Über die Halong-Bucht habe ich im Vorfeld vieles gelesen. Sie soll angeblich ziemlich vermüllt sein und an Massentourismus erinnern. Zum Glück haben die Vietnamesen zwischenzeitlich ein anderes Umweltbewusstsein entwickelt und sämtliches Plastik in der Bucht verboten. Dennoch sehen wir hier und da Plastikflaschen vorbeiziehen, die natürlich ebenso gut von sorglosen Touristen stammen können. Aber so schlimm wie es im Vorfeld berichtet wurde, ist es wirklich nicht.

Ich habe noch nie auf einem Schiff übernachtet, entsprechend gespannt bin ich. Soviel sei verraten: schließt man die Augen, erinnert nichts an ein Schiff und es schwankt nur unmerklich. Unsere Fahrt mit der Dschunke führt uns zwischen den Kalksteinfelsen hindurch und immer weiter ins Zentrum der über 2000 Inseln. Ja, wir sind hier nicht allein. Aber für die Jahreszeit befinden sich laut unserem Reiseleiter noch wenige Schiffe in der Bucht.

Die "Zimmer" sind zweckmäßig eingerichtet, sogar die Toilettenbrillen sind beheizt und ein Licht weist den Weg für Groß und Klein. Es gibt eine Bar und ein Sonnendeck, das bei der Fahrt durch die einzelnen Inseln besonders gerne frequentiert wird. Nach dem Mittagessen geht es zur Besichtigung der Sung-Sot-Höhle, die eher zufällig entdeckt wurde. Es handelt sich um eine große Tropfsteinhöhle, die wir über mehrere Stufen erreichen. Wir befinden uns dabei in einem Tross aus Chinesen, Vietnamesen und Europäern und auch in der Höhle mit den teilweise engen Wegen, reißt dieser Strom aus Menschen nicht ab. Wer glaubt, im Inneren der Höhle eine kleine Abkühlung zu erfahren, wird enttäuscht, es ist genauso dämpfig und warm wie draußen. Dafür ist dieser Kreislauftest gratis.

Nachdem wir quasi in unseren Textilien geschwommen sind, dürfen wir diese jetzt bei unserem nächsten Stopp ablegen und am Sandstrand der Titov-Insel baden. Mit Einbruch der Dunkelheit erreichen wir wieder unsere Dschunke, die mitten zwischen den Felsen geankert hat. Es gibt Seafood und eines sei jetzt schon gesagt, das vietnamesische Essen ist wirklich sehr lecker!

4. Tag: Halong - Hanoi - Hue

Die Nacht auf der Dschunke war kurz, weil wir den Abend noch an Deck mit ein paar Cocktails ausklingen lassen haben. Ansonsten bieten die Zimmer an Bord wirklich alles, was man braucht und auch Dinge, die man bei über dreißig Grad bestimmt nicht braucht wie zum Beispiel eine beheizte Toilettenbrille. Aber so ist das eben. Nach dem Frühstück an Bord geht es mit dem Tenderboot zur Luon-Höhle. Dort steigen wir um in noch kleinere Boote, denn die Höhle besteht genau genommen aus einem etwa anderthalb Meter über der Wasseroberfläche befindlichen Durchlass im Gestein. Auf der anderen Seite könnte man einen geheimen Strand wie im Film „The beach“ mit Leonardo DiCaprio vermuten, aber statt Strand und Hollywoodstar warten dort nur ein paar verfressene Affen, die hier von so ziemlich jedem Boot mit Weißbrot gefüttert werden. Ob das den Tieren gut tut, darf zumindest bezweifelt werden. Wieder auf unserer Dschunke angekommen, heißt es auch schon Abschied nehmen von der Halong-Bucht, die unendlich erscheint und trotz der zahlreichen Schiffe idyllisch leise ist. An Land nehmen wir noch unser Mittagessen ein, das auch wieder in mehreren Gängen serviert wird und keine Wünsche offen lässt, bis es schließlich zum Flughafen geht. Wir verlassen den Norden Vietnams und fliegen nach Hue in Zentralvietnam. Dort nimmt uns ein neuer Reiseleiter in Empfang und bringt uns zum „Park View Hotel“. Die obligatorischen Cocktails leiten den Abend ein.

Ihr Reiseverlauf

1. Tag - Anreise
Linienflug von Frankfurt nach Hanoi.

2. Tag - Hanoi
Ankunft in Hanoi und Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung am Flughafen. Auf einer halbtägigen Besichtigungstour durch die Hauptstadt Vietnams können Sie direkt nach Ankunft erste Eindrücke des Landes sammeln. Vom sagenumwobenen Hoan-Kiem-See und dem Ngoc-Son-Tempel gehen Sie zu Fuß in die Altstadt. Sie schlendern durch das traditionelle Viertel der "36 Straßen", ein Stadtgebiet, das mit seinen schmalen Gassen und Geschäftshäusern fasziniert. Die meisten sind nach dem Handwerk oder den Waren benannt, die hier ursprünglich verkauft wurden, zum Beispiel Stoffe, Handwerk oder Medizin. Im Anschluss besuchen Sie das Völkerkundemuseum, das Ihnen die unterschiedlichen Völker Vietnams mit zahlreichen Kunsterzeugnissen näher bringt. Während eines Rundgangs durch das Museum erfahren Sie mehr über die Minderheiten in Vietnam und sehen u. a. Beispiele traditioneller Kleidung. Außerhalb des Museumsgeländes können Sie eine Rekonstruktion von traditionellen Langhäusern, Friedhöfen und anderen Gebäuden der Völkerstämme bewundern. Transfer zu Ihrem Hotel.

3. Tag - Hanoi - Halong (ca. 180 km)
Am Morgen geht es weiter nach Halong. Genießen Sie während der Fahrt das Panorama der weitläufigen und am Roten-Fluss-Delta angelegten Reisfelder. Nach der Ankunft erfolgen die Einschiffung auf die Dschunke und die Fahrt durch die wunderschöne Halong-Bucht. Haben Sie gewusst, dass der Name der Bucht übersetzt "die Bucht des untertauchenden Drachens" bedeutet? Die berühmte Halong-Bucht fasziniert mit ihren mehr als 2.000 Inseln und den oft in Nebel verhüllten und zerklüfteten Kalksteinfelsen. Nach dem Mittagessen an Bord erwartet Sie die Besichtigung der wunderschönen Sung-Sot-Höhle. Vom höchsten Punkt der Titov-Insel haben Sie einen traumhaften Blick auf die Halong-Bucht. Hier haben Sie auch die Möglichkeit, ein erfrischendes Bad im klaren Wasser der Bucht zu nehmen. Die Übernachtung erfolgt heute auf der Dschunke.

4. Tag - Halong - Hanoi - Hue
Nach dem Frühstück an Bord der Dschunke unternehmen Sie mit kleinen Booten einen Ausflug zur Luon-Höhle. Außerdem sehen Sie vom Boot aus die Mannskopf- und die Schildkröteninsel. Danach Rückfahrt zum Hafen und Ausschiffung. Anschließend Fahrt zum Flughafen nach Hanoi und Flug nach Hue. Nach der Ankunft Transfer zum Hotel.

5. Tag - Hue - Hoi An (ca. 190 km)
Heute erkunden Sie Hue, die alte Hauptstadt Vietnams. Sie besichtigen u. a. die alte Kaiserstadt im Herzen Hues, die 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Die Stadt innerhalb der Festung wurde im frühen 19. Jahrhundert errichtet und der Verbotenen Stadt in Peking nachempfunden. Können Sie sich vorstellen, dass sich die ursprünglichen Mauern über 10 km erstreckten und von einem tiefen Burggraben umgeben waren? Während des vietnamesisch-amerikanischen Krieges wurden die meisten der Gebäude zerstört, aber die verbleibenden Monumente ermöglichen einen faszinierenden Einblick in das Leben am Hofe der Nguyen-Dynastie. Sie sehen u. a. die Dien-Tho-Residenz, die früher den Königen als Wohnsitz diente sowie die Thai-Hoa-Palace, die prachtvolle Empfangshalle. Ebenso sehenswert sind die Hallen der Mandarine und die Original-Neunte-Dynastie-Urne. Im Anschluss nehmen Sie an einem Bootsausflug auf dem Parfümfluss (Huong Giang) zur Thien-Mu-Pagode teil. Am Ufer des Flusses gelegen war sie Ausgangspunkt der Anti-Regierungs-Proteste in den 1960er Jahren. Danach geht es auf malerischen Gebirgsstraßen weiter über den Hai-Van-Pass und vorbei an Lang Co und Danang nach Hoi An. Der Hai-Van-Pass bildet die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Südvietnam und bietet wunderbare Ausblicke auf die Küstenlinie Vietnams.

6. Tag - Hoi An
Vormittags unternehmen Sie einen Stadtrundgang durch die Altstadt Hoi Ans, die unter dem Schutz der UNESCO steht. Die Stadt besticht mit ihrer malerischen Lage direkt am Thu-Bon-Fluss. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert machte sich Hoi An unter den westlichen Kaufleuten als eine der führenden Hafenstädte Südostasiens einen Namen. Sie sehen unter anderem die Japanische Brücke, die 1593 erbaut wurde. Sie sind neugierig, zu welchem Zweck diese überdachte Brücke konstruiert wurde? Die japanische Gemeinde erbaute sie, um ihr Viertel mit dem der Chinesen auf der anderen Flussseite zu verbinden. Danach werfen Sie einen Blick auf das Sa-Huynh-Museum, das der frühen Geschichte Hoi Ans gewidmet ist. Außerdem sehen Sie die Phuc-Kien-Pagode. Die im Jahr 1690 erbaute Pagode ist im traditionell chinesischen Stil errichtet worden. Im Jahr 1900 wurde das Bauwerk restauriert und vergrößert. Anschließend können Sie Einheimische bei der Herstellung von Laternen beobachten. Ihnen wird gezeigt, wie in Handarbeit die Laternen mit einem Seidenlampenschirm versehen werden. Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundungen zur freien Verfügung.

7. Tag - Hoi An - Danang - Siem Reap
Heute verlassen Sie Vietnam. Fahrt zum Flughafen Danang (ca. 40 km) und Flug eventuell mit Zwischenstopp nach Siem Reap. Nach der Ankunft Empfang durch die Reiseleitung und Transfer zum Hotel.

8. Tag - Siem Reap - Angkor - Siem Reap (ca. 80 km)
Heute erwartet Sie ein Höhepunkt Ihrer Reise, der Besuch der weltbekannten Tempelanlagen von Angkor! Sie besichtigen u. a. die im 12. Jahrhundert erbaute Königsstadt Angkor Thom. Die prächtige Anlage beherbergt mit den Tempelanlagen Bayon, Baphuon, der Elefantenterrasse und der Terrasse des Leprakönigs die beliebtesten Besichtigungspunkte Angkors. Spüren auch Sie die Magie des Ortes, die nicht zuletzt auch durch die am Eingang von Angkor Thom platzierten Götter- und Dämonenstatuen verbreitet wird? Außerdem besuchen Sie eine weitere Hauptattraktion von Angkor, den naturbelassenen und vom Urwald überwucherten Ta-Prohm-Tempel. Er sieht heute noch fast genauso aus wie zum Zeitpunkt seiner Entdeckung durch europäische Forscher. Werfen Sie auch einen Blick auf den Tempel Banteay Srei, der wegen seiner aufwendigen Reliefarbeiten zu den Juwelen der Khmer-Kunst zählt. Bei gutem Wetter können Sie später von der obersten Terrasse eines Tempels einen wundervollen Sonnenuntergang genießen. Am Abend haben Sie die Möglichkeit, im Restaurant "Crystal Angkor" eine tradtitionelle Tanzvorführung zu erleben. Während der Darbietung wird ein Abendessen serviert (bei Buchung bis 90 Tage vor Anreise inklusive, alternativ vor Ort buchbar, ca. 35 US$ pro Person).

9. Tag - Siem Reap - Angkor - Siem Reap (ca. 20 km)
Heute stehen weitere Besichtigungen der eindrucksvollen Tempelanlagen von Angkor auf dem Programm. Sie sehen Angkor Wat, das seit 1972 gemeinsam mit Angkor zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Hätten Sie es sich so majestätisch vorgestellt? König Suryavarman II. weihte diesen Tempel dem hinduistischen Gott Vishnu. Wussten Sie, dass der Bau von Angkor Wat über 30 Jahre gedauert hat? Heute wird der Tempel als Paradebeispiel für die einzigartige Kunst der Khmer und Hindus angesehen. Hier befinden sich auch die längsten zusammenhängenden Flachreliefs der Welt. Sie schmücken die gesamte äußere Galerie und gewähren Einblicke in die Geschichte der hinduistischen Mythologie. Lassen Sie die beeindruckende Atmosphäre bei einem Rundgang durch die Anlage auf sich wirken. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

10. Tag - Siem Reap - Phnom Penh (ca. 340 km)
Heute fahren Sie (ohne örtliche Reiseleiterbegleitung) von Siem Reap nach Phnom Penh. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Die Hauptstadt von Kambodscha liegt malerisch am Zusammenfluss dreier Flüsse (Mekong, Bassac und Tonle Sap) und gilt als die schönste der während der französischen Kolonialzeit erbauten Städte in Indochina. Sie fragen sich, wie die Stadt zu ihrem Namen kommt? Eine reiche Khmer-Frau namens Penh gründete das ehemals kleine Kloster, nachdem sie vier Buddha-Statuen in einem auf dem Mekong treibenden Baum gefunden hat. Errichten ließ sie die Anlage auf dem Gipfel eines Hügels, was in der Landessprache mit "Phnom" bezeichnet wird.

11. Tag - Phnom Penh - Chau Doc
Heute lernen Sie die kambodschanische Hauptstadt bei einer Stadtbesichtigung näher kennen. Sie gehen zunächst zum Königspalast, der den offiziellen Regierungssitz von König Norodom Sihamoni bildet. Außerdem sehen Sie die Silberpagode, auch bekannt als Tempel des Smaragd-Buddhas. Können Sie sich die Dimensionen des Pagodeninneren ausmalen, das mit mehr als 5.000 silbernen Platten ausgelegt ist? Zusammen wiegen sie über sechs Tonnen. Sehenswert ist auch das Nationalmuseum, das 1920 von einem französischen Archäologen im Khmer-Stil erbaut wurde. Hier können Sie zahlreiche Werke der Kultur und der Kunst des Khmer-Volkes bewundern. Am Nachmittag besuchen Sie den Zentralmarkt, einen der bekanntesten Märkte von Phnom Penh. Stöbern Sie nach Lust und Laune zwischen Schmuckgegenständen, Stoffen und aller Art von Souvenirs. Vielleicht ist für Sie ein passendes Erinnerungsstück dabei? Danach Fahrt mit dem Schnellboot nach Chau Doc in Vietnam (ca. 4 Stunden, ohne Reiseleitung).

12. Tag - Chau Doc - Can Tho (ca. 140 km)
Heute unternehmen Sie einen Ausflug mit einem Boot zu den schwimmenden Dörfern rund um Chau Doc. Sie besuchen ein typisches Haus der einheimischen Bevölkerung und erfahren dort einiges über die Bewohner, die ihr ganzes Leben am Fluss verbringen. Bevor Sie wieder nach Chau Doc zurückkehren besichtigen Sie noch das muslimische Cham-Dorf. Im Anschluss erfolgt die Weiterfahrt zur Lady-Chua-Xu-Pagode am Fuße des Sam-Berges, die sich markant aus den umliegenden Reisfeldern erhebt. Nach einem kleinen Spaziergang rund um den Berg geht es weiter nach Can Tho.

13. Tag - Can Tho - Cai Rang - Ho-Chi-Minh-Stadt (ca. 170 km)
Frühmorgens unternehmen Sie einen Ausflug zum schwimmenden Markt von Cai Rang, dem größten und meistbesuchten Markt im Mekong-Delta. Die frühen Morgenstunden sind für einen Marktbesuch am besten geeignet. Von überall her kommen Händler und präsentieren ihre Waren, während sich die Käufer auf kleineren Booten zwischen den großen Barken der Verkäufer tummeln. Schippern Sie in Ihrem Boot durch den Markt, beobachten Sie die Einheimischen beim Handeln und Feilschen und nutzen Sie die Gelegenheit, um selbst ein paar Früchte zu kosten. Anschließend erfolgt die Weiterfahrt nach Ho-Chi-Minh-Stadt.

14. Tag - Ho-Chi-Minh-Stadt
Vormittags unternehmen Sie eine Stadtbesichtigung mit einem Rundgang durch das historische Zentrum des ehemaligen Saigon. Ho-Chi-Minh-Stadt ist eine pulsierende Metropole, in der das traditionelle Leben auf die Moderne trifft. Neu erbaute Hochhäuser stehen hier Seite an Seite mit Häusern aus der Kolonialzeit und antiken Tempeln. Von der Haupteinkaufsstraße Dong Khoi, dem Rathaus (nur von außen zu besichtigen) und dem alten Opernhaus (nur von außen zu besichtigen) führt Sie die Tour zur neo-romanischen Kathedrale Notre Dame und weiter zur Hauptpost. Danach Besuch des Wiedervereinigungspalastes und des Kriegsrestemuseums. Im Anschluss sehen Sie die Emperor-of-Jade-Pagode und das große chinesische Viertel Cholon. Entdecken Sie einige der Höhepunkte dieses faszinierenden Gebietes mit seinen verschiedenen Märkten, auf denen es alle Arten von Produkten gibt. Stöbern Sie zwischen den Ständen und lassen Sie das geschäftige Treiben auf sich wirken. Danach geht es weiter zur Thien-Hau-Pagode, die von der kantonesischen Gemeinde erbaut und der himmlischen Göttin geweiht wurde. Zum Abschluss besuchen Sie den Ben-Thanh-Markt, auf dem die Händler eine Vielzahl von Produkten und Handwerkserzeugnissen anbieten.

15. Tag - Ho-Chi-Minh-Stadt - Cu Chi - Phan Thiet (ca. 200 km)
Am Morgen fahren Sie nach Cu Chi und besuchen dort das berühmte Tunnelsystem, das dem Vietcong in den Indochina-Kriegen als unterirdisches Operationsgebiet diente. Es erstreckt sich im Untergrund über eine Länge von 200 km und beherbergt Krankenhäuser, Kommandostände, Schutzräume und Waffenfabriken. Auf clevere Art und Weise meisterten die Vietcong ihr Leben im Tunnelsystem, das von den Amerikanern nie entdeckt wurde. Im Anschluss an den Ausflug erfolgt der Transfer nach Phan Thiet in Ihr Hotel Amaryllis Resort (ca. 6 Stunden).

16. - 19. Tag - Phan Thiet
Genießen Sie entspannte Tage in Ihrem Badehotel.

20. Tag - Abreise
Transfer zum Flughafen nach Ho-Chi-Minh-Stadt und Rückflug nach Frankfurt.

21. Tag - Ankunft in Deutschland

Vietnam & Kambodscha.

Rundreise Hanoi bis Ho-Chi-Minh-Stadt & Erholen in Phan Thiet.
  • 21-tägig
  • Mittelklassehotels/Dschunke inkl. Frühstück
  • 4-Sterne-Hotel Amaryllis Resort inkl. Frühstück
  • Vorteil für Alleinreisende: halbes Doppelzimmer buchbar
Rabattierte Termine
Termine: Nov 2019 - Apr 2020
Reisecode: R1V021
p. P. ab 2.149 € 19 Nächte, Frühstück, Doppelzimmer, bei Belegung mit 2 Personen, inkl. Flug

Vietnam & Kambodscha.

Rundreise von Hanoi über Angkor bis Ho-Chi-Minh-Stadt.
  • 16-tägig
  • Mittelklassehotels/Dschunke inkl. Frühstück
  • Vorteil für Alleinreisende: halbes Doppelzimmer buchbar
Rabattierte Termine
Termine: Nov 2019 - Apr 2020
Reisecode: R1V021
p. P. ab 1.899 € 14 Nächte, Frühstück, Doppelzimmer, bei Belegung mit 2 Personen, inkl. Flug