Juni - Juli 2012

Entdecken Sie die Lebensart der Thais! Seien Sie Teil einer Kultur und einer Natur, die ihresgleichen suchen. Wie könnte man näher an den Menschen sein als auf Augenhöhe? Daher „erlaufen“ und „erfahren“ Sie zu Fuß und per Rad die interessantesten Ecken.

Ihr Chronist

Hallo liebe Leser & Thailand Interessierte,

wir, das sind meine Tochter Friederike, 20, und ich, Monika, 57, brechen morgen früh nach Thailand auf.

Wir waren bereits 2 Mal mit Berge & Meer in China, sodass es nicht unser erster Asienurlaub ist, aber wir gespannt sind auf die Freundlichkeit der Thais.

Viele Grüße,
Monika & Friederike

1. Tag: Ankunft in Thailand

Ankunft in Bangkok nach Zwischenstop in Abu Dhabi - ein kurzes Eintauchen in die arabische Welt mit tief verschleierten Frauen und Männern im Burnus.

Da wir im Flugzeug in der letzten Reihe gesessen hatten, waren wir auch am Ende der langen Reihe an den Einreiseschaltern. Da unser Freund Murphy uns stets bei solchen Angelegenheiten begleitet, waren wir in der Schlange, die am langsamsten war und waren die letzten, die der Reiseleiter Paisal ca. 1 Stunde nach der Landung einfangen musste, und die sich zu den 6 Mitreisenden gesellten.

Da mein Sohn Gerrit auch mitreist, sind wir also 9 Thailand-Reisende. Mit dem Bus ging es zum Hotel und den restlichen Tag hatten wir zur freien Verfügung bis wir uns zur fakultativen Lichterfahrt mit Abendessen trafen.

Die Aussicht über Bangkok vom höchsten Gebäude Baiyoke Sky war trotz Regen toll, auch das Essen im 79. Stock übertraf alle Mitreisenden - nicht nur Thai-Küche, auch Europäische, chinesische und japanische Gerichte konnte man nach Lust und Geschmack wählen. Danach waren alle gesättigt und froh über eine gute Prise Schlaf.

2. Tag: Tempel & Krokodile

Um 8.30 Uhr beginnt der 2. Tag in Bangkok. Erst geht es mit dem Skytrain - einer Art Hochbahn - zum Flusstaxi, mit diesem zum Blumenmarkt, wo die Opferkränze und -Sträuße gemacht werden, die uns danach im Tempel des Smaragd- und Jadebuddhas wieder begegneten.

Nach dem Königspalast und dem goldenen Buddha machen wir eine Bootstour durch die Klongs, und, nachdem wir 2 Krokodile gesehen haben, hoffen wir, dass unser Boot nicht kentert. Am nächsten Tag erfahren wir dann, dass es sich um harmlose Warane handelt!

Bei einem Zwischenstop am Tempel der Morgenröte wagen die meisten den Aufstieg auf den Zentralprang - eine Herausforderung mit seinen ca. 50 -80 cm hohen Treppenstufen - und werden mit einem phantastischen Blick belohnt.

Danach geht es weiter nach Chinatown - schmalste Gässchen voller Waren, wo es alle paar Meter anders riecht. Unsere Sammlung Bangkoker Verkehrsmittel wird mit einer Busfahrt und U-Bahnfahrt zurück zum Hotel vervollständigt.

3. Tag: Biken in Bangkok

Heute Morgen haben wir kein Programm, d. h. ausschlafen und dann selbst etwas unternehmen. Wir gehen in das Jim Thomson Museum, ein wunderschönes Anwesen, auf dem ein reicher Seidenhändler alte Thai - Häuser hat errichten lassen und die mit der Einrichtung zu besichtigen sind.

Um 12.30 Uhr werden wir zur Bike-Tour abgeholt. Nachdem alle mit Mountain-Bike, Helm und Trinkflasche ausgestattet sind geht es los. Nicht allein, da man sich an das Bike gewöhnen muss, es ist auch Linksverkehr in Thailand und die ersten Kilometer im normalen Verkehr erfordern Konzentration.

Dann geht es durch die Slums mit dem Fahrrad und wir werden zu unserer Verwunderung freundlich begrüßt und nicht abgelehnt, wenn wir sozusagen durchs Wohnzimmer radeln. Dann setzen wir mit der Fähre - eine Wallnussschale mit einem starken Außenbordmotor - auf die andere Flussseite über.

Dort radeln wir beinahe Autofrei aber über Betonstege von ca. 1.5 m Breite, an beiden Seiten geht es 2 m tief in den Morast oder ins Wasser. An den breiteren Stellen sehen wir eine Schlange, Äffchen und einen Waran von rund 1.5 m Länge, aber wir müssen uns ansonsten voll auf den Weg konzentrieren, um nicht abzustürzen.

Unser Guide erklärt bei den Zwischenstops Interessantes über die Umgebung und versorgt uns beim Zwischenstop mit frittierten Bananen und Süßkartoffeln. Die Zeit vergeht wie im Flug und die 4-Stunden-Radtour ist vorbei.

4. Tag: Blutegel und Gibbons

Früh verlassen wir Bangkok und kommen nach 2 h Busfahrt im Khao Yai Nationalpark an, wo wir in einen Jeep steigen, der uns zum Startpunkt unserer Trekkingtour bringt.

Wir bekommen strumpfartige Säcke bis zum Knie wegen der Blutegel und folgen dem Nationalparkführer auf schmalsten Wegen über Äste und umgestürzte Bäume, um die Weisshandgibbons zu finden, deren Rufen wir die ganze Zeit hören. Gut, dass alle feste Wanderschuhe tragen, denn die Wege sind matschig und glitschig. Aber dann werden wir nach 1 Stunde belohnt für unsere Mühe und sehen die Affen, wie sie in den Bäumen vom einem zum anderen springen. Von den im Park lebenden Elefanten sehen wir nur die Fußabdrücke, aber die Hirsche, Schmetterlinge und ein Waran, sowie Riesentausendfüssler, Blutegel und Ameisenvölker geben einen Eindruck von der Tierwelt im Nationalpark.

Nach einer Mittagspause an deren Ende plötzlich mehrere Affen direkt vor uns am Parkplatz auftauchen und für alle noch ein tolles Fotomotiv sind, fahren wir zum Heo Suwat -Wasserfall, wo wir unsere Kletterfähigkeit ein letztes Mal an diesem Tag unter Beweis stellen können, um den besten Blick auf den Wasserfall zu bekommen.

Nach einer Weinprobe in PB Valley kommen wir in unserem Übernachtungshotel, dem Belle Villa Resort an, wo wir trotz unserer späten Ankunft um 18.00 Uhr den Swimmingpool noch benutzen dürfen - Genuss pur!

5. Tag: Affenhorde & ein kahler See

Aufbruch zur 4-Stunden-Busfahrt in Richtung Norden nach Bueng Boraphet. Wir passieren den Tempel des Fußabdrucks Buddahs ohne Stop und kommen durch Lopburi, wo rund um den kleinen Tempel Phra Prang Sam Yod Affenherden frei mitten in der Stadt leben. Wir stoppen und besuchen das Tempelgelände, wobei wir von einem Jungen mit Stock begleitet werden.

Wir beobachten Affen beim Bad, ihre Fütterung mit Gelee, das sie in verschlossenen Plastikbechern erhalten, die Ruck-zuck geöffnet sind und leer gemacht werden. Als Elisabeth aus unsere Gruppe einen Affen auf dem Arm hat, zieht er ihr mit Affengeschwindigkeit die Bänder ihres Oberteils auf und versucht mit den daran hängenden Kugeln zu verschwinden, was nicht geht und der Stock unseres Begleiters beendet ihr Tauziehen mit dem Affen.

Direkt danach brauchen wir die Hilfe des jungen Mannes nochmals, als ein Affe meiner Tochter auf den Arm springt und bevor sie reagieren kann, den Ohrring abreißt und mit diesem im Mund verschwindet. Unser Begleiter kann dem Äffchen den Ohrring wieder abjagen und uns zurückgeben. Jetzt ist klar, warum alle Häuser rundherum, selbst die Satellitenschüsseln gegen diese kleinen Diebe mit Maschendraht gesichert sind.

Gegen Mittag erreichen wir Bueng Boraphet, das eine riesige Baustelle ist und es dauert einige Zeit bis unser Bus den Anleger des Boots für die 1 1/2 Bootstour gefunden hat.

Der See ist kahl und etwas eintönig mit braunem Wasser, was auch unseren Reiseleiter schockiert, denn er kennt den See als Naturparadies mit Lotusblumen bewachsen. Ob dies die Folgen des Hochwassers nach einem Dammbruch vor 2 Jahren ist oder andere Gründe hat, weiß er auch nicht.

Die Vogelwelt, die man noch beobachten kann, ist nur ein kleiner Trost und spontan organisiert er noch einen Besuch in einem Aquarium und den Besuch einer Krokodilshow als Entschädigung. Anschließend fahren wir 3 1/2 weiter bis Sukhotai, der alten Hauptstadt Siams, wie Thailand früher hieß.

6. Tag: Per Fahrrad durch Ruinen

Sukotai, die alte Hauptstadt - heute nur noch Ruinen - erkunden wir auf dem Fahrrad morgens früh um 9.00 Uhr. Es ist noch nicht zu warm und außer uns sind nur ein paar vereinzelte japanische Touristen und ein betender Mönch auf dem Gelände.

Es ist sehr praktisch alles mit dem Fahrrad zu erkunden, denn man ist schnell von einem Tempel zum anderen geradelt und selbst das etwas abseits liegende Wat Sri Chum ist so einfach erreicht. Die 2 Stunden vergehen wie im Flug und dann geht es nach dem obligatorischen Besuch des "stillen Örtchens" in den Bus und weiter in Richtung Norden.

Es ist eine lange Fahrt und wir machen einen Stopp zum Mittagessen und um Handtücher für die für morgen geplante Übernachtung bei den Karen zu kaufen.

Das traumhafte Resort in Doi Sakhet ist unser Zielpunkt und da wir unseren Reiseleiter Paisal bereits in Bangkok mit unserem Wunsch nach Thai-Massage (wir meinen aber die echte Massage!) genervt haben, hat er es hier über die Resortleitung möglich gemacht - die Gruppe hat noch nie so entspannt beim Abendessen gesessen!

7. Tag: Survivaltour zu den Karen

Nach dem Frühstück Aufbruch nach Chiang-Mai zum Abenteuer Trekking und Übernachtung bei den Karen, einem der Bergvölker im Norden  Thailands. Die Geste beim Abschiedsgruß unseres Busfahrers als wir, nur mit kleinem Gepäck, in einen Jeep übersteigen, hätten wir ernster nehmen sollen.

Nach einem Besuch auf einem lokalen Markt, wo noch Wasser, Taschenlampen und Regencapes gekauft werden, geht es in die Berge.

Wir erreichen das Elefantencamp, wo wir einige Zeit wachten, bis unsere Elefanten kommen. Wir steigen auf, kaufen noch eine Tüte mit Bananen und Zuckerrohr für unsere Dickhäuter und los geht der Schaukelritt, der allen viel Spaß macht. Unterweges können wir weitere Tüten kaufen, denn so ein Elefant verbraucht locker 3 Tüten pro Ritt. Nach einer Stunde heißt es absteigen und wieder weiter mit dem Jeep zu dem Dorf, von dem aus die Wanderung startet.

Sunny, unser lokaler Führer gibt jedem von uns einen Stock, denn die Wege sind durch den Regen in der Regenzeit, der dann gerade einsetzt als wir starten, glitschig. Bereits nach 200 m bin ich die erste von uns, die ausrutscht und zu Boden geht.

Aus der angekündigten lockeren Trekkingtour von ca. 1,5 Stunden werden 4 Stunden und nach dem 30ten Baumstamm, der uns den glitschigen Weg versperrt und den es zu überwinden gilt, nach 4 Bachläufe, bei denen wir über Steine balanciert sind, stehen wir jetzt vor einem weiteren Bach, dessen Brücke verschwunden ist und der ca. knietief ist.

Also Schuhe ausziehen, keine einfache Übung bei heftigem Regen, freihändig mit Kamera und Wasserflasche und kaum Platz, durch den Bach, zurück in die bereits klitschnassen Socken und Schuhe. Wer allerdings dachte, dass dies die letzte Herausforderung ist, hat sich getäuscht.

Nach einem weiteren Bachlauf, über den aber ein schmales Brett als Brücke liegt, stehen wir vor Reisterrassen. Wir balancieren auf den ca. 25 cm schmalen Stegen aus Lehm zwischen den wassergefüllten Reisfeldern , links geht es immerhin rund 1 m nach unten, rechts nur 30 cm. Nach Durchqueren von 3 weiteren Wiesen sind es nur noch ca. 100 m auf den Hügel kraxeln, um das Dorf der Karen zu erreichen.

Inzwischen beginnt es bereits dunkel zu werden, wir holen noch schnell unsere Übernachtungssachen aus dem Jeep, der schon lange vor uns über die Straße angekommen ist, und inspizieren die Hütte, die unser Nachtlager werden wird. Die 10 Plätze sind schnell verteilt und dann sind wir froh aus den nassen und schmutzigen Klamotten zu kommen.

Die Laune hebt sich, als wir etwas zu trinken bekommen können und dann nach einiger Zeit auch das Essen kommt, dass Sunny für uns zubereiten lassen hat. Wir sind alle verwundert, in welch kurzer Zeit 3 Gerichte und Reis auf einem derart primitiven Herd bereitet werden kann.

Nach dem Essen vertreibt Sunny uns die Zeit mit Denkaufgaben als ein Karen mit einem blutenden Knie auftaucht. Er ist mit dem Motorrad gestürzt und braucht Desinfektionsmittel für sein blutiges Knie und einen Verband, den er auch aus meiner Reiseapotheke erhalten kann. Er und noch ein anderer Karen bleiben eine Weile bei uns sitzen bis wir gegen 21.30 Uhr in unser Nachtlager aufsuchen.

8. Tag: No wet - no fun

Morgens um 4.00 Uhr kräht bereits der Hahn, aber wir brauchten erst um 7.30 Uhr aufstehen. Da die dünnen Matratzen direkt auf dem Baumstammboden der Hütte doch recht hart für uns sind und es auch recht kühl geworden ist, stehen alle vor der Weckzeit auf.

Nach einer provisorischen Wäsche - keiner wollte im Freien duschen, kommt das Frühstück, begleitet von Karenfrauen, die ihre Webarbeiten zum Kauf über eine Leine neben unserem Frühstückstisch aufhängen, sozusagen unser Dschungelfrühstücksfernsehen.

Dann geht es im Jeep zum Wasserfall, wo aber nur 5 mutige Damen die Gelegenheit zum erfrischenden Bad nehmen. Danach ist wieder eine 1 h Wanderung angesetzt, aber nach der Erfahrung des Vortags gehen 2 Unerschrockene mit, der Rest fährt mit dem Jeep zum Treffpunkt. Diesmal kommen unsere Wanderer zur Zeit an und es war wohl eine angenehmerer Weg als am Vortag, auch wenn es wieder angefangen hat zu regnen.

Weiter zum Mittagessen und danach steht das Rafting auf dem Fluss mit einfachen Holzflößen aus Bambusstäben an. 6 von uns starten nur mit Badesachen bekleidet die Tour. Es ist eine nasse Angelegenheit von oben - durch einen Wolkenbruch - und unten nach dem Motto der einheimischen Bootsführer "No wet - no fun", es macht uns aber viel Spaß.

Es geht dann zurück nach Chiang-Mai, wo wir uns beim Einchecken im Hotel nicht so recht wohl fühlen in unserer schlammverdreckten Kleidung. Nach einer Dusche nehmen wir alle die Gelegenheit wahr und fahren mit einem örtlichen Taxi zum Samstagabendmarkt, wo wir die Gelegenheit zum Essen und Kauf von Mitbringsel nutzen.

9. Tag: Almosen und Maumau

Heute Morgen ist bereits um 5.30 Uhr Wecken, denn wir wollen sehen, wie die Mönche früh morgens die Almosen einsammeln. Wir bekommen alle eine Schale mit Essen und Wasser, die wir den jungen Mönchen in ihre silbernen Schalen füllen und legen noch ein paar Baht dazu für ihre Schulausbildung. Wie die Einheimischen, die hier zahlreich Almosen austeilen, werden auch wir mit ihrem Gesang bedankt.

Dann fahre wir auf 1.056 m zum Kloster Wat Doi Suthep, das wir über ca.300 Treppenstufen erreichen und die Ruhe und den Ausblick auf Chiang-Mai und die Bergwelt dahinter genießen.

Zurück im Hotel haben wir bis 16.00 Uhr zur freien Verfügung. Dann verlassen wir mit dem Nachtzug Nordthailand. Die Zugfahrt ist ein Erlebnis - man kann Abendessen und Getränke im Zug kaufen und die Reisegruppe vertreibt sich die Zeit mit Maumau spielen, das besonders lustig wird als wir es unserem Reiseleiter beibringen.

Um 10.00 Uhr ist offizielle Nachtruhe und eine Schaffnerin macht uns die Betten. Leider fällt um 2 Uhr nachts der Strom und damit die Klimaanlage in unserem Waggon aus und es beginnt sehr warm zu werden und die Toilettenspülung funktioniert auch nicht mehr. Der Zug hält längere Zeit und die Schaffner versuchen den Defekt zu reparieren, aber leider ohne Erfolg, dafür hat der Zug nun deutlich Verspätung.

10. - 14. Tag: Letzte Station Ayutthaya & Badehotel

Mit mehr als 2 Stunden Verspätung erreicht der Zug gegen 7.30 Uhr Ayutthaya, wo wir aussteigen und erst einmal in einem Hotel frühstücken.

Mit der Besichtigung der Ruinen der Festungsanlage, der durch die Burmesen zerstörten alten Stadt Ayutthaya, für die wir Postkartenwetter haben, endet der Rundreiseteil und der Bus bringt nach Cha Am nahe Hua Hin.

Wir verabschieden uns von unserem Reiseleiter Paisal und unserem Busteam und genießen nun 2 Tage Badeurlaub in der Nähe von Hua Hin, der alten Badestadt des Königshauses, deren Glanz aber leider schon lange vergangen ist.

Ihr Reiseverlauf

Diese unvergessliche Erlebnisreise bringt Ihnen  Thailand auf ganz besondere Weise näher. Sowohl Kultur als auch Abenteuer werden hier groß geschrieben. Sie erkunden das Land der Kontraste mit seiner unglaublich reichen Kultur, den einzigartigen Tempelanlage und den naturbelassenen Landschaften hautnah! Auch vom Wasser aus hat das ehemalige Siam seinen Reiz, der Ihnen nicht verborgen bleiben wird. Der Besuch eines Bergvolkes bringt Ihnen das Leben der Ureinwohner näher und eine Weinprobe gibt eine Idee davon, was das Land kulinarisch zu bieten hat.

1. Tag - Anreise.
Linienflug von Frankfurt mit Zwischenstopp in Abu Dhabi nach Bangkok.

2. Tag - Ankunft - Bangkok.
Ankunft am Flughafen in Bangkok. Hier nimmt Sie Ihr lokaler deutschsprechender Reiseleiter in Empfang und sorgt für Ihren Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Der Check-in erfolgt spätestens ab 14 Uhr, Sie können sich auch bei früherer Ankunft im Hotel aufhalten. Am Abend können Sie sich auf Wunsch mit einem besonderen Angebot auf Ihre Reise einstimmen lassen. Zunächst erhalten Sie ein Dinner im Baiyoke Sky, dem höchsten Gebäude/Hotel Bangkoks. Der Baiyoke-Turm zählt zu den höchsten Hotelgebäuden der Welt. Die 85 Stockwerke beinhalten ein „Sky Walk Revolving Roof Deck“ im 84. und Restaurants im 79. und 82. Stock. Das Dinner beinhaltet auch einen Besuch der Aussichtsplattform. Nach dem Abendessen geht es mit dem Bus durch die glitzernde Hauptstadt. Sie sehen u. a. das Democracy Monument und fahren vorbei an den beleuchteten Anlagen des Grand Palace (optional, gegen Aufpreis). Diese Tour bildet einen angenehmen Kontrast zur Stadtrundfahrt am nächsten Tag. Mit diesen schönen, ersten Eindrücken der Metropole geht es zurück zum Hotel zur Übernachtung.

3. Tag - Bangkok.
Die beste Art, Bangkok aktiv kennenzulernen, ist zu Fuß, mit dem Skytrain und dem Boot! So umgeht man jeglichen Verkehrsstau. Am Morgen werden Sie von Ihrem Guide abgeholt und fahren mit dem Skytrain zur Bootsablegestelle am Taksin Pier. Mit dem öffentlichen „Flusstaxi“ geht es dann weiter zum Blumenmarkt, der mit einer Fülle von bunten lokalen Blumen aufwartet. In Chinatown schlendern Sie durch schmale Gassen und besichtigen den Leng Noi Yee-Tempel. Entdecken Sie den lokalen Markt bevor wir den Wat Po, Thailands erste Universität, mit seiner riesigen, liegenden Buddhastatue besuchen. Weiter geht es zu Fuß zum Wat Phra Keo, wo Sie den Smaragdbuddha und den Königspalast besichtigen. Nachmittags genießen Sie eine Klong-Tour (ca. 3 Stunden) durch die ruhigen Kanäle Thonburis, mit einem Stopp am Wat Arun. Hier haben Sie die Gelegenheit, mit einem der buddhistischen Mönche über sein Leben zu plaudern und ihm allerlei Fragen zu stellen. Ihre Reiseleitung wird gerne übersetzen. Der Abend steht für eigene Aktivitäten zur freien Verfügung. Unternehmen Sie eine gemütliche Dinner Kreuzfahrt auf der Loy Nava, einer umgebauten Reis-Barke (optional, gegen Aufpreis, ca. 3.5 Stunden).

4. Tag - Bangkok.
Der heutige Vormittag steht zur freien Verfügung. Optional bieten wir eine interessante Fahrradtour an, die ca. 4 Stunden dauert. Dabei geht es über das Flussufer nach Bang Kra Jao in den grünen Teil Bangkoks. Würde man zwischendurch nicht die Hochhäuser der Metropole sehen, würde man niemals glauben, dass man so nah an der Stadt ist. In dieser Region gibt üppige Vegetation mit einem Labyrinth aus kleinen Kanälen und Dörfern, Tempeln und tropischer Mangrovenlandschaft. Sie fahren vorbei an Schulen und kleinen Tempeln. Einer stammt aus der Ayutthaya-Epoche und ist somit mindestens 250 Jahre alt. Die Fahrt geht über Feldwege, schmale Gassen, vorbei an Gärten und tropischem Dschungel. Kaum vorstellbar in Bangkok aber wahr: Die Fahrtradtour ist zu 95% verkehrsfrei! Am Nachmittag kehren Sie zum Hotel zurück und haben etwas Zeit zum Entspannen. Für den Abend empfehlen wir, zunächst über den Patpong Nachtmarkt zu schlendern bevor Sie den Tag mit einem Cocktail im 64. Stock des Banyan Tree Hotels beschließen. Bei gutem Wetter bietet sich ein prächtiger Blick über die Metropole.

5. Tag - Bangkok - Khao Yai.
Morgens geht es in nordöstliche Richtung in den Khao Yai Nationalpark. Die Fahrt geht dann quer durch den Park mit Stopps mit herrlichen Panoramen. Der drittgrößte Nationalpark Thailands beeindruckt Besucher mit bis zu 2.500 Pflanzenarten, über 350 Vogelarten und zahlreichen Tieren wie beispielsweise Elefanten und Weißhandgibbons. Sie unternehmen eine Wanderung (ca. 2 Std.) durch den Dschungel zum Heo Suwat-Wasserfall. Am Nachmittag fahren Sie zur Weinprobe weiter zum PB Valley. Anschließend geht es zu Ihrer Unterkunft. Übernachtung am Rande des Nationalparks.

6. Tag - Khao Yai - Bueng Boraphet - Sukhothai.
Weiterfahrt in Richtung Nordthailand. In Bueng Boraphet, einem Sumpfgebiet, das zum größten Süßwassersee Thailands gemacht wurde und in dem 148 Arten von Süßwasserfischen leben, unternehmen Sie eine Bootsfahrt (ca. 1,5 Std.). Das Gebiet beherbergt ebenfalls viele seltene Vogelarten, von denen Sie sicher einige beobachten können. Weiter führt Sie der heutige Tag zum Tagesziel Sukhothai. Am Nachmittag erreichen Sie Sukhothai und checken in das Hotel für die Nacht ein.

7. Tag - Sukhothai -Doi Sakhet.
Mit dem Fahrrad radeln Sie zu den berühmten Ruinen des ersten Thaikönigreiches Sukhothai. Sie besichtigen die wichtigsten Tempel wie den Wat Mahathat, den Wat Sra Sri und Wat Sri Chum. Die Dauer der Besichtigungen per Rad beträgt ca. 2 Stunden. Anschließend Fahrt nach Doi Sakhet in Ihr von wunderschöner Natur umgebenes Resort. Sie besuchen das Königliche Projekt Huay Krai, wo heimische aussterbende Spezies aus der Tier– und Pflanzenwelt gezüchtet werden, um dann wieder in der freien Natur angesiedelt zu werden. Zurück im Resort erhalten Sie am Abend ein köstliches Dinner. Übernachtung in Doi Sakhet.

8. Tag - Doi Sakhet - Trekking.
Am Morgen Abholung vom Resort und Fahrt in das Gebiet südwestlich von Chiang Mai. Unterwegs halten Sie an einem bunten Markt in Sanpatong, auf dem die Bergvölker der Umgebung ihre Waren anbieten. Danach erreichen Sie ein Elefantencamp und unternehmen einen gemächlichen Schaukelritt (ca. 1,5 Stunden) auf einem der gutmütigen Dickhäuter. Gestärkt vom Mittagessen in einem lokalen Restaurant geht es zum Trekking. Zu Fuß erreichen Sie mit einem Zwischenstopp an einem Wasserfall in ca. 1,5 Stunden Baan Huay Hoi, ein Dorf des Karen-Bergvolkes. Die Übernachtung (einfache Unterkunft) und das Abendessen bei den Einheimischen sind authentische Erlebnisse, die Ihnen sicher in unvergesslicher Erinnerung bleiben werden.

9. Tag - Trekking - Chiang Mai.
Nach dem Frühstück geht es weiter zu einem Rafting-Camp (ca. 2 Stunden). Hier wechseln wir auf ein Floß und genießen ein sanftes Gleiten auf dem Fluss. Einfaches Mittagessen im Dorf. Danach fahren wir mit dem Truck zu einem Wasserfall. Hier können Sie ein erfrischendes Bad nehmen. Anschließend Fahrt zum Tempel nahe des höchsten Bergs Thailands, des Doi Inthanon. Nachmittags erreichen Sie Chiang Mai.

10. Tag - Chiang Mai - Doi Suthep - Ayutthaya.
Es kostet Sie zwar etwas Schlaf, aber es lohnt sich: Entdecken Sie bei einem frühmorgendlichen Spaziergang die bewegende buddhistische Frömmigkeit, wenn die Mönche durch den Ort ziehen, um ihre Almosen zu sammeln. Nachdem Sie sich mit einem Frühstück im Hotel gestärkt haben, machen Sie einen Ausflug zum von bewaldeter Bergkulisse versteckten Wat Doi Suthep auf einer Höhe von 1.056 m. Sie erreichen den Tempel über 290 Treppenstufen. Das Kloster wurde von König Gue-Na im Jahre 1383 erbaut. Das Zentrum besteht aus einer großen goldenen Chedi, einer heilige Pagode, welche Buddha-Reliquien aus dem 16. Jahrhundert birgt. Ein schöner Ort, um noch einmal auf eine ereignisreiche Reise zurückzublicken. Rückkehr zum Hotel zum Frischmachen. Abends fahren Sie zum Bahnhof und fahren mit dem Nachtzug (2. Klasse Liegewagen) nach Ayutthaya.

11. Tag - Ayutthaya - Hua Hin.
Morgens erreichen Sie Ayutthaya. Hier können Sie sich zunächst mit einem Frühstück stärken bevor Sie einige der eindrucksvollen Tempel, Paläste und Festungsanlagen der einst prächtigen und 1767 durch die Burmesen zerstörten Stadt Ayutthaya besuchen. Danach umfahren Sie Bangkok, um nachmittags Hua Hin zu erreichen. Die nächsten Tage stehen zur freien Verfügung. Übernachtung in Hua Hin.

12. Tag - Hua Hin.
Übernachtung in Hua Hin.

13. Tag - Hua Hin - Bangkok - Abreise.
Heute heißt es Abschied nehmen. Transfer zum Flughafen in Bangkok, von wo Sie mit vielen Erinnerungen in die Heimat zurückfliegen.

14. Tag - Ankunft in Deutschland am frühen Morgen.