März 2013

Auf den Spuren der alten Seefahrer führt Sie die MSC Opera von Kapstadt über Walvis Bay, Mindelo, Las Palmas, Lissabon und Valencia nach Genua. Während der Seetage können Sie die Annehmlichkeiten der MSC Opera durch und durch genießen.

Ihr Chronist

Mein Name ist Lea-Sophie, ich bin 21 Jahre alt und Reisen ist eines meiner liebsten Hobbys. Nordafrika wie Marokko und Tunesien kenne ich, diesmal geht’s weiter in den Süden.

Ich freue mich schon sehr auf die 23-tägige Reise „Südafrika bis Italien“. Wenn Sie mögen, begleiten Sie mich doch „online“.

Mit freundlichen Grüßen
Lea-Sophie

Ihre Reise mit der MSC Opera

Erleben Sie Kapstadt und genießen Sie Ihre ( http://www.berge-meer.de/bm/themen/kreuzfahrten nach Europa. Entdecken Sie vor Ihrer Kreuzfahrt Kapstadt, bekannt für den Tafelberg und der Victoria & Alfred Waterfront. Während der Kreuzfahrt machen Sie Halt in Walvis Bay, Mindelo, Las Palmas, Lissabon und Valencia, bevor Sie in Genua ankommen. Während der Seetage können Sie die Annehmlichkeiten der MSC Opera durch und durch genießen. Lassen Sie sich von einer Show im Theater begeistern, entspannen Sie bei einer Massage im Beauty Salon, genießen Sie die Fahrt auf dem Sonnendeck, treiben Sie Sport oder lassen Sie den Abend in einer der Bars ausklingen. Die Möglichkeiten an Bord lassen keine Langeweile aufkommen.

01.03. - Flug von Deutschland nach Kapstadt (Südafrika).
02.03. - Kapstadt (Südafrika). Ankunft und Transfer inklusive Stadtrundfahrt zum Hotel.
03.03. - Kapstadt (Südafrika). Tag zur freien Verfügung, auf Wunsch Ausflug Kap der Guten Hoffnung.
04.03. - Kapstadt (Südafrika). Tag zur freien Verfügung, auf Wunsch Ausflug Weinregion.
05.03. - Kapstadt (Südafrika). Transfer zum Hafen und Einschiffung.
06.03. - Erholung auf See.
07.03. - Walvis Bay (Namibia).
08. - 14.03. - Erholung auf See.
15.03. - Mindelo (Kapverden).
16.03. - Erholung auf See.
17.03. - Las Palmas (Kanaren/Spanien).
18.03. - Erholung auf See.
19.03. - Lissabon (Portugal).
20.03. - Erholung auf See.
21.03. - Valencia (Spanien).
22.03. - Erholung auf See.
23.03. - Genua (Italien). Ausschiffung und individuelle Heimreise.
Routenänderungen vorbehalten.

Ihr Premiumklasse-Schiff: MSC Opera
Die MSC Opera bietet auf 251 m Länge und 28 m Breite eine unglaubliche Vielfalt an Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Das geräumige Pooldeck zählt mit großen Swimmingpools, mehreren Whirlpools, Sonnenliegen und Poolbar sicherlich zu den spektakulärsten Einrichtungen an Bord. Nicht weniger eindrucksvoll sind das 2-stöckige Opera-Theater und das wechselnde professionelle Showprogramm. Kulinarisch werden Sie täglich in 2 Restaurants verwöhnt. Hier werden Ihnen mittags und abends mehrgängige Menüs internationaler Küche serviert. Das 2004 gebaute Kreuzfahrtschiff verfügt zudem über ein Buffetrestaurant, ein Bistro, ein Montecarlo Casino, diverse Bars und Lounges, Shopping-Arkaden und Internetbereich.

Rundreise

Am 1. März flogen wir aus dem kalten und schneebedeckten Deutschland mit South-African-Airlines über Johannesburg nach Kapstadt/Südafrika.

Im Flughafen wurden wir bereits von unserem freundlichen Reiseleiter Guido empfangen. Er versorgte uns mit ersten Informationen über Land und Leute und begleitete uns zu unserem guten Mittelklasse-Hotel in der Kapstadter Innenstadt. Dabei konnten einen ersten Eindruck von dieser fantastischen Stadt am Tafelberg gewinnen. Den Abend verbrachten wir an der Waterfront bei einem leckeren Abendessen und einem guten südafrikanischen Chardonnay.

Am nächsten Tag stand ein Ausflug in die Weinregion auf dem Programm. Dort besuchten wir zwei Winzereien. Bei Weinproben und Kellereibesichtigungen lernte man weitere erstklassige südafrikanische Weine und deren Entstehung kennen.

Auch für einen Besuch der sehr beeindruckenden Orte Stellenbosch und Franschhoek war noch Zeit. Stellenbosch, das Herz des Weinlandes, besitzt einen wunderschönen historischen Stadtkern mit vielen Alleen, die von 300 Jahre alten Eichen gesäumt sind. Viele Gebäude stehen unter Denkmalschutz.

Im östlichen Stadtzentrum steht Stellenboschs älteste Kirche, die niederländisch-reformierte Moederkerk, erbaut im Jahr 1772. Die strahlend weiße Fassade ist typisch für das Westkap. Und weil gerade Sonntag war, konnten wir auch anhand der vollbesetzten Kirche feststellen, wie beeindruckend das kirchliche Gemeindeleben dort noch funktioniert.

Franschhoek, ein von Hugenotten gegründeter Ort, liegt in einem zauberhaften Tal und gilt als die Gourmet Metropole der westlichen Kapregion.

Am darauffolgenden Tag besuchten wir das Kap der guten Hoffnung, das hohe und steile Kliff mit seinem vorgelagerten Felsstrand am Südende der Kap-Halbinsel. Nachdem wir natürlich dort nicht die einzige Reisegruppe waren, gab es heftiges Gedränge am „Cape-of-good-Hope-Schild“, jeder wollte möglichst vorteilhaft fotografiert werden.

Auch das Fischerdorf Hout Bay stand auf dem Programm, wo wir eine niedliche Seehundkolonie besichtigen konnten. In Simon´s Town machten wir Bekanntschaft mit einer Pinguin-Kolonie und am nächsten Strandabschnitt ergab sich eine tolle Badegelegenheit, die uns leider – weil wir die Sonne Süfafrikas gründlich unterschätzt hatten – einen kräftigen Sonnenbrand „bescherte“.

Am fünften und letzten Tag unseres Kapstadtaufenthaltes fuhren wir mit der Table Mountain Cabelway auf den Tafelberg. Obwohl es ziemlich windig war, wurden wir mit einem fantastischen Ausblick auf Kapstadt belohnt. Unserem Tafelbergbesuch schloss sich eine weitere Stadtrundfahrt an, während der wir u.a. das Bo-Kaap, das sog. Malayenviertel, besuchen konnten.

Dieser Stadtteil hat wunderschöne verwinkelte Gassen, bunt angemalte Häuschen und elf Moscheen. Es herrscht eine Atmosphäre wie in 1001 Nacht. Die Bewohner des Malayenviertels sind Nachfahren der im 17. und 18. Jahrhundert von der Holländisch-Ostindischen Handelskompanie aus Indonesien, Sri Lanka, Indien und Malaysia verschleppten Sklaven.

Im Bo-Kaap wohnten also seit 1780 asiatische Sklaven und Gefangene, so genannte Kap-Malayen. Das Viertel ist demnach die älteste bewohnte Gegend in Kapstadt.

Kreuzfahrt

Nun war es Zeit, auf die bereits beeindruckend im Hafen liegende MSC Opera zu gehen. Die Einschiffung mit den damit verbundenen Formalitäten war gut organisiert und lief somit geordnet und reibungslos ab.

Nach Bezug unserer kleinen, aber freundlich und zweckmäßig möblierten Kabine konnten wir nun endgültig unsere Koffer auspacken. Ein Rundgang durch das Schiff verschaffte uns einen ersten Überblick. Übersichtliche Wegweiser auf allen Decks ermöglichte es uns, uns schnell zurecht zu finden.

Gegen 21.00Uhr legten wir ab und konnten von Deck 11 aus noch den gigantischen Blick auf die Skyline von Kapstadt bewundern. Der nächste Tag war der Ruhe und Erholung an Bord gewidmet. Wir konnten die verschiedensten Einrichtungen der Opera wie z. B. Pool-Landschaft, Fitnessstudio, Restaurants, Bars und Lounges, Shopping-Arkaden sowie das zweistöckige Theater besichtigen. Abends nahmen wir in gediegener Atmosphäre im Speisesaal „La Caravella“ das mehrgängige Abendessen ein.

Am darauffolgenden Tag stand ein Landgang in Namibia auf dem Programm. Wir besuchten Walvis Bay und Swakopmund. Dass Namibia die frühere Kolonie Deutsch-Südwestafrika ist, kann man an vielen deutschen Elementen aus der Kolonialzeit feststellen. Wir waren sehr erstaunt darüber, sehr gut erhaltene Gebäude mit den Aufschriften wie z.B. „Museum“ oder „Altes Amtsgericht“ sowie viele deutsche Straßennamen vorzufinden.

Auch typisch deutsche Lokale, wo deutsches Bier und Schweinebraten bestellt werden konnten, waren keine Seltenheit. Afrikanische Straßenhändler sprachen perfekt deutsch, weil sie die Sprache - wie sie uns auf unsere erstaunte Nachfrage erzählten – von deutschstämmigen Mitschülern und Freunden gelernt hatten.

Die nächsten Tage waren wieder der Erholung auf See gewidmet. Das war auch gut so, denn je mehr wir uns dem Äquator näherten, umso heißer wurde das Klima. Da waren die Pool-Landschaft auf Deck 11, gefüllt mit Meerwasser, sowie schattige Liegestühle und klimatisierte Räume sehr gefragt. So verbrachten wir die „Tage an Bord“ lässig am Pool in unseren Liegestühlen, vom Personal bestens mit Drinks versorgt.

Als nächster Landgang waren die Kapverdischen Inseln angekündigt. Die Kapverden sind eine Inselgruppe, die früher eine portugiesische Kolonie waren. Wir besuchten Mindelo und schlenderten dort über Märkte, wo Eingeborene Korbflecht Arbeiten, Holzskulpturen, Schmuck aus Muscheln anboten.

Die nächsten Tage waren wieder Seetage. Wir lagen am Pool und genossen die Sonne und den Blick auf die unendlichen Weiten des Atlantiks. Leider gerieten wir auch in ziemlich stürmische See, aber die Schiffsstabilisatoren der Opera verringerten das Schwanken und den Seegang deutlich.

Als nächstes wurde der Hafen von Las Palmas auf den Kanaren angelaufen. Dort verbrachten wir einen Nachmittag, konnten Sehenswürdigkeiten wie z.B. die fünfschiffige Kathedrale Santa Ana, oder das alte Rathaus, einen sehenswerten klassizistischer Bau bewundern.

Sehr beeindruckt waren wir auch von unserem nächsten Ziel, der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Lissabons Lage am Fluss Tejo kurz vor der Mündung in den Atlantik ist einmalig. Die Ankunft vom Wasser aus bietet ein umwerfendes Panorama. Aber nicht nur die Lage begeistert.

Es ist auch die besondere Atmosphäre, die einen hier verzaubert. Ein etwas maroder Charme durchzieht die Altstadt. Dort ist zu finden, was in anderen europäischen Metropolen längst verschwunden und vergessen ist: alte Cafes und Kneipen, kleine Lädchen, museumsreife Straßenbahnen, die durch die Stadt schaukeln.

Nach einem weiteren Erholungstag auf See liefen wir in den Hafen der drittgrößten Stadt Spaniens, Valencia ein. Dort fuhren wir mit einem Shuttle-Bus ins Zentrum. Charakteristisch ist dort, dass Zeugnisse der Vergangenheit mit den modernsten, fortschrittlichsten Gebäuden des neuen Jahrtausends wunderbar harmonieren.

Nach einem weiteren Seetag war das Ende unserer Reise nahe, wir liefen am Morgen des 23.März in den Hafen von Genua ein. Nach der Ausschiffung wartete bereits ein komfortabler Reisebus auf uns, der uns über den Comer See, Lugano, den Tessin sicher Richtung München brachte.

Dort erwarteten uns Eiseskälte und Schnee, vom so sehr erhofften bayerischen Frühling keine Spur. Nach einer traumhaften Seereise hatte uns die Realität wieder eingeholt.