Zwischen dem eisigen Alaska und dem Sunshine State Florida, der Weltmetropole New York und den Wüsten Nevadas gibt es viel zu entdecken.

Lassen Sie sich von uns entführen in ein Land, das voller Legenden und Weltwunder ist. Die Traumfabrik Hollywood lockt seit Jahrzehnten Cineasten, Blues- und Jazz-Liebhaber pilgern nach wie vor in die Südstaaten nach New Orleans. Naturschauspiele wie der Grand Canyon oder die Rocky Mountains und Bauwerke wie die Golden Gate Bridge oder die Freiheitsstatue sind jedem ein Begriff. Man hat Bilder davon hundertfach gesehen - aber man muss es einfach selbst erlebt haben!

Steckbrief

Die USA sind ein Land der Superlative: Mit über 9.5 Millionen km² und knapp 310 Millionen Einwohnern sind sie sowohl nach Fläche als nach Einwohnerzahl das drittgrößte Land der Erde. Der Staat hat eine gewaltige Ausdehnung von der West- bis zur Ostküste des nordamerikanischen Kontinents und umfasst dabei 6 Zeitzonen.

Fläche 9.826.675 km²

Einwohnerzahl
322.262.226 (1. Dezember 2015)

Bevölkerungsdichte
33 Einwohner pro km²

Amtssprache
Englisch

Staatsform
Föderale Republik

Hauptstadt
Washington D.C.

Geographie
Die USA bedecken einen Großteil des nordamerikanischen Kontinents und werden im Norden von Kanada, im Süden von Mexiko, dem Golf von Mexiko und dem Karibischen Meer, im Osten vom Atlantischen Ozean und im Westen vom Pazifischen Ozean begrenzt. Der Staat Alaska liegt im äußersten Nordwesten des Kontinents, wird im Norden vom Nordpolarmeer begrenzt und ist durch Kanada vom Rest der USA getrennt. Hawaii liegt im mittleren Pazifik. Aufgrund der riesigen Ausmaße der Vereinigten Staaten ist die Landschaft außerordentlich vielfältig. Das Klima reicht von subtropisch bis hin zu arktisch mit der entsprechenden Flora und Fauna.

Größere Städte
In den Vereinigten Staaten gibt es seine Vielzahl von großen Städte. Ein Auswahl der bekanntesten und bevölkerungsreichsten Städte sind die Folgenden:
New York, Los Angeles, Chicago, Houston, Philidelphia, Phoenix, San Antonio, San Diego, Dallas, San José, Indianapolis, Jacksonville, San Francisco, Austin, Las Vegas, Columbus, Forth Worth, Charlotte, Detroit, El Paso Memphis, New Orleans, Boston, Miami, Orlando, Atlanta, Washington D. C.

Nationalhymne
"The Star-Spangled Banner"

Telefonieren
Um von den USA nach Deutschland zu telefonieren, wählen Sie bitte 011 + Ländervorwahl (49 = Deutschland) + Ortsvorwahl ohne Null + Rufnummer. Je nachdem, von wo das Gespräch geführt wird, sind ggf. Nummern vorzuwählen, um ein Amt zu erhalten. So muss beispielsweise für ein Telefonat vom Hotelzimmer in der Regel zunächst eine 8 oder 9 gewählt werden, um ein Freizeichen zu erhalten. Es kann außerdem vorkommen, dass Hotels eine Servicegebühr auch dann in Rechnung stellen, wenn der gewünschte Teilnehmer nicht erreicht werden konnte.

Bitte beachten Sie die entsprechenden Informationen in Ihrem Zimmer oder erkundigen Sie sich bei Ihrer Reiseleitung oder der Rezeption. Die meisten Hotels verlangen außerdem eine Kreditkarte oder Kaution in bar (in Höhe von ca. 30 US$), bevor das Zimmertelefon benutzt werden kann. Es ist unter Umständen ratsam, mit Hilfe einer Telefonkarte öffentliche Telefone zu benutzen. Die Ländervorwahl der USA ist 011.

Domaineendung
.us

Währung & Zahlungsmittel
US-Dollar; 1 US$ = 100 Cents Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.

Hotels wechseln generell keine Fremdwährungen, und nur einige wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Es empfiehlt sich daher, ausreichend US-Dollar vor der Abreise zu wechseln. An Geldautomaten (ATM), die das blaue Cirrus-Zeichen tragen, kann mit der ec-/Maestro-Karte Geld abgehoben werden. ec-/Maestro-Karten können in den USA aber nur in den seltensten Fällen zur Zahlung genutzt werden. Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert.

Kreditkarten Die Benutzung von Kreditkarten wird empfohlen. Man sollte zumindest eine Kreditkarte haben, da viele Hotels oder Mietwagenfirmen Vorausbezahlung verlangen, falls nicht mit Kreditkarte bezahlt wird. Reiseschecks in US-Dollar werden empfohlen. Euro-Reiseschecks und Bargeld in Euro werden sogar in Großstädten nur in den Wechselstuben und den internationalen Flughäfen umgetauscht. Bei Bezahlung oder Einlösung von Reiseschecks wird oft ein Identitätsnachweis verlangt (in manchen Fällen auch 2). Nicht alle Banken können Reiseschecks einlösen, einige verlangen eine bisweilen recht hohe Gebühr. Reiseschecks werden ansonsten fast überall akzeptiert: an Tankstellen, in Restaurants und in Hotels. Die Differenz zum Rechnungsbetrag bekommt man in bar zurück. Öffnungszeiten der Banken: im Allgemeinen Montag bis Freitag, 8.00 - 17.00 Uhr.

Stromspannung
110/120 Volt AC, 60 Hz
Um ein Gerät in den USA zu betreiben, was nicht dort gekauft wurde, benötigt man erstens einen Stecker-Adapter und zweitens muss das Gerät bezogen auf die Voltzahl auf 110/120 V umschaltbar sein. Ist das Gerät nicht auf 110 Volt umschaltbar, gibt es noch die Variante, einen Umwandler, der auch oft als Adapter bezeichnet wird, zu kaufen. Dieses ist im Allgemeinfall nicht zu empfehlen, da sich der Preis und Aufwand nicht lohnt. Überdenken Sie besser, sich das entsprechende Gerät in den USA neu zu kaufen, wenn Sie nicht darauf verzichten können.

Zeitzonen
Die USA umfassen 6 Zeitzonen:

Zeitzone am Reiseziel Differenz zur Zeitzone
(MEZ) Mittel Europäischen Zeit:
Berlin
Teilnahme
Sommer/Winterzeit
(EST) Eastern Standard Time:
New York
-6.00 Stunden ja
(CST) Central Standard Time:
Chicago
-7.00 Stunden ja
(MST) Mountain Standard Time:
Salt Lake City
-8.00 Stunden ja
nein - Arizona
(PST) Pacific Standard Time:
Los Angeles
-9.00 Stunden ja
(UTC) Yukon Time:
Alaska-Festland
-10.00 Stunden ja
(AHST) Alaska-Hawaii Time:
Hawaii und Aleuten-Inseln
-11.00 Stunden nein

Auch in den USA wird zwischen Sommer- und Winterzeit unterschieden. Vom zweiten Sonntag im März bis zum ersten Sonntag im November werden die Uhren in fast allen Staaten um 1 Stunde vorgestellt, außer in Arizona und in Hawaii.

Klima & Reisezeit

Aufgrund der großen geographischen Ausdehnung und unterschiedlichster Landschaften wie Gebirge und Wüsten ergeben sich in den USA verschiedene Klimazonen. Das Spektrum reicht von der subarktischen Zone in Alaska über gemäßigte Klimate an den Küsten bis hin zum tropischen Bundesstaat Hawaii.

Städte

Boston
Boston ist Amerikas älteste und fußgängerfreundlichste Stadt. Die Stadt gibt eine gute Einführung für eine Tour durch Neu-England. Hier finden Sie nur das Beste - unterschiedlichste Architektur, frische Meeresfrüchte und erstklassige Einkaufsmöglichkeiten.

Die Stadt wurde ursprünglich auf einer Halbinsel erbaut, die nur durch einen schmalen Streifen Land mit dem Festland verbunden war. Im frühen 19. Jahrhundert wurden mehrere Hügel abgetragen, um das umliegende Marschland aufzufüllen und um mehr Bauland zu gewinnen.

Deshalb findet man oft Straßennamen, die sich auf das Wasser beziehen, obwohl sie eigentlich nicht in der Nähe vom Wasser liegen. Eine sehr beliebte Art, Boston zu erkunden ist der Freedom Trail, ein Spaziergang vorbei an 16 historischen Gebäuden und Monumenten, die Bostons Beitrag zur Amerikanischen Geschichte dokumentieren.

New York
New York ist eine Stadt der Superlative, eine Stadt voller Kontraste und Sehenswürdigkeiten.

New York City besteht aus 5 Stadtteilen: Bronx, Brooklyn, Queens, Staten Island und Manhattan.

Bronx, der nördlichste Stadtteil, ist der einzige, der am Festland hängt. Brooklyn, der südwestliche Teil von Long Island, ist der Stadtteil mit der dichtesten Bevölkerung. Hier befindet sich die nun über 100 Jahre alte, imposante Brooklyn Brücke, die Brooklyn mit Lower Manhattan verbindet.
Am westlichen Ende von Long Island liegt Queens, der größte Stadtteil. Hier befindet sich der J.F.K. Flughafen. Südwestlich von Manhattan liegt Staten Island, das mit Brooklyn durch die herrliche Verrazano-Narrows Brücke verbunden ist.

Die berühmte Staten Island Ferry verbindet den Stadtteil mit Manhattan. Von dieser Fähre bekommen Sie für 50 cents einen unvergesslichen Blick auf die Skyline Manhattans und auf die Freiheitsstatue. Manhattan ist das Hauptziel der Besucher New Yorks. Die Insel ist etwa 21 km lang und fast 3.5 km breit. Sie ist der kleinste und auch älteste Stadtteil New Yorks. Die riesige, grüne Oase mitten in Manhattan der Central Park, wurde von dem amerikanischen Gartenbauarchitekten Frederick Olmsted im Jahre 1858 entworfen, und es dauerte fast 20 Jahre, um ihn anzulegen. Rings um den Park liegen viele der weltberühmten Museen wie z. B. das Metropolitan Museum of Art, das Guggenheim Museum, das American Museum of Natural History, nur um einige zu nennen.

Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten New York gehören u. a. das Empire State Building, das Rockefeller Center, der Time Square, die Freiheitsstatue und viele mehr.

Washington D. C.
Washington, D. C. ist die Hauptstadt und der Regierungssitz der Vereinigten Staaten. Die Abkürzung D. C. steht für den District of Columbia, der mit dem Stadtgebiet von Washington identisch ist. Die Stadt wurde nach George Washington, dem ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten, benannt. Ein Franzose namens Perrre L’enfant, der in der Amerikanischen Revolution gekämpft hatte, war verantwortlich für die Planung der Stadt. Sein Traum war es, eine Stadt zu kreieren, deren Prächtigkeit eine großartige Nation wiederspiegelte. Er entwarf breite Avenues, riesige Parks und Monumente. Die Stadt ist in Quadrante aufgeteilt und die Nummerierung der Straßen beginnt am Capitol.

Es ist unmöglich, alle Sehenswürdigkeiten aufzulisten, dazu gehören z. B. das White House, das Capitol, Washington Monument, Lincoln Memorial, Vietnam War Memorial, Thomas Jefferson Memorial, das Pentagon, das Air & Space Museum, die National Gallery of Art und das US Holocaust Memorial Museum.

Philadelphia
Die meisten Besucher Philadelphias konzentrieren sich auf die Geschichte der Stadt und die Unabhängigkeit von England. Hier wurde die Unabhängigkeitserklärung verfasst und unterschrieben. Hier kamen auch nach dem Krieg die Führungskräfte der jungen Nation zusammen, um eine neue Verfassung zu entwerfen. Philadelphia ist berühmt für seine große Anzahl an Restaurants, hier bekommt man alles, und in allen Preiskategorien. Für ein schnelles Mittagessen im Independence Park empfiehlt sich Bourse, gegenüber der Liberty Bell. Dort gibt es mehrere Auswahlmöglichkeiten in einem wunderschönen alten Gebäude, das ursprünglich die erste Warenbörse in den USA war.

Es gibt hier auch viele Sehenswürdigkeiten, wie z. B. den Independence National Historical Park, die Liberty Bell sowie der Franklin Court an der Market Street - dort wird an Philadelphias berühmtesten Einwohner erinnert: Benjamin Franklin. Zusätzlich gibt es mehrere Viertel, die eine große Auswahl an Boutiquen, Gallerien und Restaurants haben.

Atlanta
Atlanta ist das Finanz- und Industriecenter des gesamten Südostens. Das Zentrum des Stadtzentrums ist die "Five Points Intersection", wo die Straßen Peachtree, Marietta, Decatur, Edgewood und Whitehall aufeinander treffen. Die Hauptstraße ist die Peachtree Street, die von Nord nach Süd durch das Stadtzentrum verläuft. North Avenue und Ponce De Leon sind die Ost-West Verbindungen durch die Stadt.

Einkaufsmöglichkeiten finden Sie genug um die Five Points Intersection. Leicht zugänglich von Downtown ist das neueste Einkaufsviertel: Underground Atlanta, mit 3 Etagen an Geschäften und Restaurants. Im Zentrum Atlantas befindet sich das Headquarter des Nachrichtensenders CNN. Empfehlenswert zu sehen ist außerdem "The World of Coca Cola". Das 3-stöckige Gebäude beinhaltet alles, was mit Coca Cola zu tun hat, von 1886 bis zur heutigen Zeit.

Orlando
Orlando gilt als Amerikas größter Spielplatz und ist eines der beliebtesten Reiseziele für Familien in der ganzen Welt. Das liegt wohl hauptsächlich an Disney’s Magic Kingdom, das so erfolgreich war, dass daraus gleich ein ganzes Imperium wurde und auch eine Menge anderer Attraktionen anzog. Egal welches Alter, in Orlando findet jeder etwas zu seinem Vergnügen. Tatsache ist, dass es so viele Vergnügungsparks in Orlando gibt, dass Sie an jedem Tag in der Woche einen anderen Park besuchen könnten.

Disney World Park ist wunderschön auf 1.1000 ha ausgelegt. Ebenso gibt es die Universal Orlando Studios. Dort werden durch verschiedene Shows und Fahrgeschäfte Filme zum Leben erweckt. Besuchen Sie Mythen, Legenden und Superhelden auf der Universal’s Island of Adventure und gehen Sie zum Shoppen und Abendessen auf den Universal City Walk.

Sea Word & Aquatica ist ein wunderschön angelegter Freizeitpark der Unterwasserwelt, der zahlreiche Shows und Fahrgeschäfte bietet. In Sea World geht es etwas entspannter zu, als in Disney und Universal.

Miami
Weiße Sandstrände, azurblaues Wasser, mit Palmen gesäumte Straßen und Art Deco Gebäude in Pastellfarben - das ist Miami, wie wir es in der TV-Sendung Miami Vice lieben gelernt haben. Miami ist "der" Ort für Film und Modewelt. Die berühmten Einwohner sorgen für das hippe Image von South Beach, gelegen am unteren Ende der Insel von Miami Beach, die durch zahlreiche Brücken mit dem Festland verbunden ist.

Miami ist eine bunte Metropole, das größte städtische Gebiet in Florida mit einer geschätzten Bevölkerung von mehr als 5.4 Millionen Menschen. Einer Schätzung durch die Vereinten Nationen im Jahr 2007 zufolge ist die Metropole Miami die viertgrößte Stadt in den USA nach New York, Los Angeles und Chicago. Miami ist kulturell sehr vielfältig, viele Zeichen und Ansagen sind auf Englisch, Spanisch und Kreolisch, obwohl die meisten Einwohner fließend zweisprachig sind.

Die Hauptstraße in Miami Beach ist die Collins Avenue. Sie verläuft von North Beach nach South Beach. In Downtown Miami befindet sich die höchste Anzahl von internationalen Banken im ganzen Südosten der USA, was für Miami in Bezug auf die transkontinentalen Wirtschaftsbeziehungen von enormer Bedeutung ist. Die hohen weißen Gebäude, die den fast allgegenwärtigen Sonnenschein widerspiegeln, strahlen Wärme und Kultiviertheit aus. Die ältere Architektur des Gebiets spiegelt seinen frühen spanischen Einfluss wieder, während der größte Teil der neueren Architektur eine Mischung aus modern und karibisch ist. Viele der Gebäude gelten schon als Wahrzeichen, wie das Barcadi Gebäude, dessen blaue Außenfassade hoch hinaus ragt. Im Gebiet der Coconut Grove, im südwestlichen Miami gelegen, herrscht eine kunstvolle Atmosphäre. Viele der älteren Häuser wurden aus Schiffbruch-Gerümpel gebaut.

Es gibt viele Sehenswürdigkeiten in Miami, unter anderem den Art Deco District. Der berühmte Bezirk zeigt Hunderte von Jazzgebäuden, die mit Neon, Glasziegeln und hellen Farben versehen sind. Darunter auch das legendären Versace Herrenhause (Versace Mansion) im 1116 Ocean Drive. Das große weiße Herrenhaus ist unmöglich zu verfehlen, da sich davor gewöhnlich eine große Menge von Touristen tummelt, um vor dem kunstvoll verzierten Eisentor ein Foto zu machen. Während eines Besuches im Jahre 1992 verliebte sich der italienische Modedesigner Gianni Versace in das Gebäude und kaufte es. Der Höhepunkt im Art Deco District sind die Hotels entlang des Ocean Drive, zwischen der 5th und 15th Street.

New Orleans
New Orleans ist die größte Stadt Louisianas. Sie weist eine für US-Städte außergewöhnliche Atmosphäre auf. Die Hauptattraktion ist das French Quarter, der ursprüngliche Siedlerkern der Stadt. Hier ein paar Hinweise, um sich zurechtzufinden: Die Altstadt befindet sich zwischen der Canal Street und Esplanade Ave und wird vom Mississippi und der N. Rampart Street begrenzt. Die Hauptdurchfahrtsstraßen sind Canal Street, Tulane Ave und der Pontchartrain Expressway.

Das French Quarter ist das Juwel von New Orleans. Die alten Gebäude mit den schmiedeeisernen Balkonen und die vielen Kneipen, aus denen Musik schallt, geben einem ein Gefühl für die “gute alte Zeit”. Mittelpunkt der Altstadt ist der Jackson Square, der von einer Statue General Andrew Jacksons beherrscht wird. Hier reihen sich auch die Pferdekutschen, mit denen man eine Stadtrundfahrt machen kann, auf. In der Nähe liegt das Café Du Monde, wo sich jeder Tourist einmal zu Café au Lait und Beignets niederlassen sollte. Das Café ist 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr geöffnet. Ebenso nicht weit von hier liegt der French Market mit seinen Markthallen. Überall in der Altstadt gibt es interessante Geschäfte und gute Restaurants. Am besten erkunden Sie das Quarter zu Fuß.

Zu einer der größten Attraktionen in New Orleans gehört das Essen. Ein großer Teil von Louisiana wurde von den aus Kanada stammenden Acadians besiedelt. Die Engländer hatten die Acadians 1755 wegen ihrer Loyalität zu Frankreich während der Machtkämpfe zwischen Engländern und Franzosen in Nordamerika vertrieben. Die Acadians, die heute auch Cajuns genannt werden, blieben sehr traditionsbewußt. Cajuns sind hauptsächlich Frankokanadier, während die Kreolen französischer oder spanischer Abstammung sind. Diese beiden Menschengruppen kreierten eine einmalige Küche mit afrikanischem Einfluss. Cajun Gerichte sind gewöhnlich schärfer und herzhafter als Kreolengerichte. Ein Nationalgericht ist Jambalaya, ein herzhafter Reistopf entweder mit Shrimps, Hähnchen oder Wurst. Gumbo-Suppe ist eine Kreolensuppe mit Fisch, Hähnchen, Okra und viel Gemüse.

Franzosen und Spanier, Einwanderer aus der Karibik und Kanada, Sklaven und Freie haben an der Entstehung und dem Charakter der Stadt mitgewirkt. Das einmalige Völkergemisch gibt der Stadt eine für die USA untypische Lebensfreude. Rhytmus und Melodien der schwarzen Bevölkerung verbanden sich zum einmaligen Dixieland Jazz, den man heute noch in der Bourbon Street hören kann.

Chicago
Chicago ist der größte Anziehungspunkt für Touristen im mittleren Westen der USA. Einst war Chicago eine langweilige, unattraktive Stadt, die aus dem Schweiß und dem Rauch der industriellen Revolution entstand. Die "Union Stockyards" dominierten die Südseite und je nachdem, von woher der Wind kam, lagen verschiedene Stadtteile unter einer Wolke von Rindergestank, der von den Tausenden von Rindern kam, die täglich durch die Stockyards geschleust wurden. Das alte Chicago war auch das Drehkreuz für sämtliche Eisenbahnlinien im Lande.

Das moderne Chicago gibt sich ganz anders - die "Stockyards" gibt es schon lange nicht mehr und die Stahlfabriken sind auch verschwunden. Heute findet man in Chicago im La Salle Street District das zweitgrößte Finanzzentrum des Landes und entlang der North Michigan Street exklusive Einkaufszentren. Ausgezeichnete Museen gehören zu den besten der Welt und das Stadtbild wird von einer interessanten Architektur geprägt. Überall findet man Skulpturen von berühmten Künstlern wie Alexander Calder, Marc Chagall, Pablo Picasso und Claes Oldenburg.

Chicagos Downtown wird Loop genannt. Zu diesem Namen kam es, da Chicagos Hochbahn, "elevated railway" genannt, dieses Viertel in einer Schleife umfährt. Die Hochbahn ist überall in diesem Viertel zu sehen. Chicago ist ein wahres Einkaufsparadies - entlang der State Street im Loop könnte man eine ganze Woche mit Bummeln und Einkaufen verbringen. Sehr exklusive Geschäfte und Galerien findet man entlang der North Michigan Ave, auch genannt "Magnificent Mile". Sind Sie auf der Suche nach etwas Außergewöhnlichem, so finden Sie es sehr wahrscheinlich in den Basaren von Old Town, während Sie in New Town, gemütliche Kneipen, Boutiquen und Restaurants finden.

Das auffälligste Gebäude in Chicago ist wohl das Wrigley Building auf der Michigan Ave am Chicago River. Den großartigen Stadtarchitekten Daniel Burnham und John Welborn ist das Monadnock Building (53 W. Jackson Blvd.) gewidmet. Bei seiner Erbauung im Jahre 1891 war dies das höchste Bürogebäude der Welt.

Im Grant Park gibt es mehrere berühmte Statuen, einen Jachthafen sowie wunderschöne Gartenanlagen zu sehen. Von Juni bis August finden abends kostenlose Konzerte statt. Im Lincoln Park, der das Seeufer Nordchicagos beherrscht, gibt es neben Badestränden, Golf- und Minigolfplatz und Fußwegen auch einen Zoo. Das Art Institute of Chicago ist eines der besten Museen des Landes. Ausgestellt sind umfangreiche Sammlungen europäischer, orientalischer und amerikanischer Kunst verschiedenster Perioden, darunter französische Impressionisten und Nachimpressionisten.

Las Vegas
Las Vegas ist die Unterhaltungshauptstadt des Landes mit Spielcasinos, fabelhaften Shows, einem großartigen Nachtleben sowie Weltklasse-Restaurants, die sich alle in den Tophotels entlang des "Strip" befinden. Viele dieser Megahotels haben bestimmte Themen wie Ägypten, Paris, New York, Venedig und viele mehr.

Seit 1950, als sich ein paar Mafiosi entschlossen haben, eine Spielhölle weitab von jeder Stadt zu bauen, hat sich Las Vegas gewaltig verändert. Mittlerweile zieht die Stadt nicht nur hartgesottene Spielernaturen an, sondern auch Familien und einfache Leute, die einfach mal ihr Glück versuchen möchten. Aber Las Vegas ist mehr als nur Glücksspiel. Glitzernde Casinos prahlen und konkurrieren mit Kunstwerken aus New York und von Stars besuchte Bars und Clubs locken die Nachtschwärmer aus Los Angeles an. Sin City (“Stadt der Sünde”) entwickelte sich zur Stadt der Shows und Unterhaltung. So versinken schon mal Piratenschiffe in tropischen Lagunen und Statuen werden durch Elektrik und Lichtshows zum Leben erweckt. Die 2 wichtigsten Viertel in der Stadt sind Downtown und der Las Vegas-Boulevard, besser bekannt als "The Strip". Downtown ist das Herz des früheren Las Vegas.

All die Themenhotels, deren Design auf Zirkus, mittelalterlichen Schlössern oder auch ägyptischen Pyramiden beruht, finden Sie auf dem Strip, der neuere Teil der Stadt, wo in den letzten Jahren enorm viel gebaut wurde. 15 der 20 größten Hotels der Welt, liegen innerhalb eines Radius von 3.2 km. Downtown, im Bereich der Fremont Street, ist für diejenigen einen Besuch wert, die ein Gefühl für das alte Las Vegas bekommen möchten. Die verrauchten, niedrigen gebauten Casinos haben sich mit den Jahren etwas verändert. So verkörpert das Main Street Station victorianischen Wohlstand in detaillierter Handarbeit, altmodischer Eleganz und einer großen Sammlung von Antiquitäten und Artefakten.

San Francisco
San Francisco ist eine der schönsten Städte der USA und die viertgrößte Stadt Kaliforniens. Das besondere Flair und die einzigartige Atmosphäre dieser Stadt können Sie bei einem Bummel durch Chinatown und Fisherman’s Wharf entdecken. In der Bucht von San Francisco liegt die bekannte, heute nur noch als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz, sowie weitere kleine Inseln.

San Francisco hat fantastische Aussichten, eine bunte Mischung verschiedener ethnischer Kulturen, gute Restaurants, Museen und eine gute Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten. All das auf einer Fläche von 10 km². So kann im Gegensatz zu den meisten anderen US- Städten San Francisco auch zu Fuß erkundet werden. Ein bekanntes Zitat zu dieser Stadt aus dem Jahre 1920 lautet: "Man könnte einen Monat in San Francisco verbringen und doch gibt es kein größeres Vergnügen, als zu Fuß durch die Stadt zu bummeln."

Am Union Square befinden sich die meisten Hotels sowie die meisten der Geschäfte. Alle großen Kaufhäuser befinden sich hier. Der Name Union Square kommt von den Bürgerkrieg-Demonstrationen zur Unterstützung der Unionskräfte. San Francisco wurde ein wichtiger Handelsposten für die Spanier und später für Forschungsreisende. Die Bay ist einer der größten natürlichen Häfen, an 3 Seiten von Land geschützt. 1848 war die Stadt noch ziemlich klein. Als dann 1849 der Goldrausch ausbrach, explodierte die Einwohnerzahl über die nächsten Jahrzehnte von 800 auf 340.000.

San Francisco bietet viele Sehenswürdigkeiten wie z. B. den Union Square, Chinatown, Finacial District & Transamerica Pyramid, North Beach (bekannt als "little Italy"), Fisherman’s Wharf, Pier 39 und so vieles mehr.

Los Angeles
Los Angeles ist nach New York die zweitgrößte Stadt der Vereinigten Staaten und liegt im Bundesstaat Kalifornien am Pazifischen Ozean und dem Los Angeles River. Los Angeles ist das Wirtschafts-, Geschäfts- und Kulturzentrum Kaliforniens mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Theatern und Museen. Los Angeles ist bekannt durch die dort ansässige Film- und Fernsehindustrie (Hollywood) sowie die Musikszene. Mit seinem Spitznamen "Beverly Hills by the Sea" ist Manhattan Beach eine wohlhabende Strandgemeinschaft. Der lange Sandstrand eignet sich ideal zu einem Spaziergang. Sie können kilometerweit in jede Richtung laufen und werden immer Neues entdecken.

Wenige Kilometer nördlich des Flughafens liegt Marina Del Rey. Hier befindet sich der größte künstlich angelegte Hafen für Privatboote an der amerikanischen Westküste. Am Hafen gibt es zahlreiche Restaurants und Geschäfte. Venice Beach und Santa Monica können von hier zu Fuß erreicht werden.

Honolulu
Honolulu ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Hawaii und befindet sich an der Südküste der Insel Oahu. Sie ist eine der größten Städte des Pazifiks. Honolulu bedeutet zu Deutsch "beschützter Hafen". Die Stadt ist der ideale Ausgangspunkt, um Hawaii kennen zulernen. Am Waikiki-Beach spielt sich ein Großteil des Lebens von Honolulu ab. Es gibt Einkaufsmöglichkeiten und es ist ein fröhliches Treiben rund um die Uhr, natürlich mit Sonne, Surfen, Schnorcheln und Baden. Selbst wenn Sie idyllischere Strände bevorzugen, von denen es nicht nur auf Oahu viele gibt, sollten Sie sich Waikiki-Beach nicht entgehen lassen. Die Atmosphäre ist ein Erlebnis. Hotelstrände "nur für Gäste" gibt es übrigens nicht. Alle Strände auf Hawaii sind frei zugänglich.

Aktivitäten

Ausflüge (vor Ort buchbar)
Während unserer Rundreisen durch die USA ergeben sich immer wieder zahlreiche Gelegenheiten, vor Ort zusätzliche, spannende Ausflüge zu buchen.

Eine Auswahl daraus stellen wir Ihnen hier vor:

San Francisco - Bootstour
Auf einer Hafenrundfahrt erleben Sie San Francisco von einer anderen Seite und sehen die bekannten Brücken der Stadt, die Golden Gate und Oakland Bay Bridge, sowie die Gefängnisinsel Alcatraz.
Preis pro Person: ca. 24 US$
Dauer: ca. 1 Stunde

Las Vegas Lights
In der Nacht, wenn Las Vegas zum Leben erwacht, entdecken Sie die interessantesten Casinos des Las Vegas Strips und Downtowns. Außerdem erhalten Sie einen Einblick in die Besonderheiten der Casinokultur der Stadt.
Preis p. P.: ca. 42 US$
Dauer: ca. 4 Stunden

Las Vegas - Death Valley Exkursion
Auf einem Ganztagsausflug erleben Sie das "Tal des Todes", eine karge Wüstenlandschaft, die oft für Temperaturrekorde sorgt. Im Nationalpark des Death Valleys sehen Sie den tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre, die Sanddünen von Stove Pipe Wells und das Besucherzentrum Furnace Creek.
Preis p. P.: ca. 69 US$
Dauer: ca. 7 - 8 Stunden

Grand Canyon Rundflug
Bei einem Rundflug mit dem Flugzeug erleben Sie den Grand Canyon, die berühmteste Schlucht der Erde, aus der Vogelperspektive.
Preis p. P.: ca. 149 US$
Dauer: ca. 1 Stunde

Grand Canyon Hubschrauberrundflug
Der Hubschrauberrundflug führt Sie über den interessantesten Teil des Grand Canyons. Genießen Sie einmalige Aussichten von oben.
Preis p. P.: ca. 148 US$
Dauer: ca. 25 Minuten

Chicago River & Sky
Bei einer Bootsfahrt auf dem Chicago River und dem Lake Michigan sehen Sie die herrliche Skyline. Anschließend geht es zum John Hancock Tower. Von der Aussichtsetage des Wolkenkratzers genießen Sie einen atemberaubenden Blick über die Stadt.
Preis p. P.: ca. 50 US$
Dauer: ca. 2.5 Stunden

Niagara Wasserfälle - Maid of the Mist Bootsfahrt
Erleben Sie bei einer Bootsfahrt die herabstürzenden Wassermassen der Niagara Wasserfälle hautnah.
Preis p. P.: ca. 22 US$
Dauer: ca. 1 Stunde

Niagara Wasserfälle - Hubschrauberrundflug
Den besten Eindruck von der Niagara-Region und den gigantischen Wasserfällen erhalten Sie auf einem Hubschrauberrundflug.
Preis p. P.: ca. 119 US$
Dauer: ca. 12 Minuten

New York - Manhattan Abendausflug
Besichtigen Sie Manhattan bei einer Tour am Abend und besuchen Sie das "Top of the Rock" am Rockefeller Center.
Preis p. P.: ca. 59 US$
Dauer: ca. 4 Stunden

New York - Empire State Building
Sie erhalten von Ihrer Reiseleitung die Eintrittskarte für die Aussichtsplattform des Empire State Buildings. Vom 86. Stock genießen Sie einen sagenhaften Blick über die imposante Skyline New Yorks.
Preis p. P.: ca. 23 US$

New York - Circle Line
Auf einer ca. 2-stündigen Bootsfahrt auf dem Hudson und East River haben Sie eine perfekte Aussicht auf Manhattan, Brooklyn, die Freiheitsstatue, Ellis Island und Teile New Jerseys.
Preis p. P.: ca. 32 US$
Dauer: ca. 2 Stunden

Kingston - 1.000 Inseln Bootsfahrt
Bei einer Bootsfahrt lernen Sie die vielen Inseln inmitten des St. Lorenz Stroms mit seinen imposanten Gebäuden entlang des Ufers kennen.
Preis p. P.: ca. 22 US$
Dauer: ca. 1 Stunde

Ausflug von Montréal nach Ottawa
Dieser Ganztagsausflug führt Sie in die kanadische Hauptstadt. Bei einer Stadtrundfahrt durch Ottawa sehen Sie die bekannten Sehenswürdigkeiten und besuchen das Völkerkundemuseum.
Preis p. P.: ca. 69 US$
Dauer: ca. 7.5 Stunden

Phoenix - Heißluftballonflug
Erleben Sie einen unvergesslichen Flug mit dem Heißluftballon über Arizonas Metropole Phoenix und die Sonora Wüste. Mit etwas Glück sehen Sie Koyoten, Adler und Wüstenfüchse. Nach der Landung wird Ihnen ein Sektfrühstück gereicht.
Preis p. P.: ca. 193 US$
Dauer: ca. 2.5 Stunden

Monument Valley - Auf den Spuren der Indianer
Entdecken Sie das Monument Valley unter indianischer Führung. Das Tal ist Teil des Navajo Reservats, wo viele Western und Werbefilme produziert wurden.
Preis p. P.: ca. 39 US$
Dauer: ca. 1.5 Stunden

Monterey Bay Aquarium
Das Monterey Bay Aquarium ist das größte seiner Art in den USA und bietet einer vielfältigen, größtenteils einheimischen, Meeresfauna ein Zuhause. Bestaunen Sie u. a. Haie, Sonnenfische und Meeresschildkröten.
Preis p. P.: ca. 25 US$
Dauer: ca. 2 Stunden

Los Angeles - Universal Studios Hollywood
Universal StudiosIn den Universal Studios sehen Sie einige bekannte Filmkulissen sowie u. a. den "Weißen Hai" und "E.T.". Ihre Reiseleitung hält Informationen und Tipps zu aktuellen Darbietungen bereit.
Preis p. P.: ca. 69 US$
Dauer: ca. 4 Stunden

Nationalparks

Yosemite Nationalpark
Der Yosemite Nationalpark ist einer der abwechslungsreichsten und beliebtesten Parks der USA. Er ist in der Sierra Nevada Kaliforniens gelegen. John Muir, der bekannte amerikanische Naturschützer und "Vater der Nationalparks" behauptete einst, dass kein von Menschenhand geschaffener Tempel sich mit der Schönheit Yosemites vergleichen ließe.

Machen Sie sich auf den Weg zum weltberühmten Mariposa Grove, wo rund 500 ausgewachsene Riesenmammutbäume stehen, die bis zu 3.000 Jahre alt werden und die größten Organismen der Welt sind. Erkunden Sie ebenfalls die Yosemite Falls, welche mit einer Gesamthöhe von 740 m die höchsten Wasserfälle Nordamerikas sind.

Zion Nationalpark
Der Zion Nationalpark bietet mit seiner einzigartigen Landschaft, welche vom Wind und der Kraft des Virgin Rivers geschaffen wurde, ein absolutes Naturschauspiel. Der Park befindet sich im Südwesten Utahs an der Grenze zu Arizona.

Zion ist ein altes hebräisches Wort und bedeutet so viel wie Zufluchtsort oder Heiligtum, welches oft von den mormonischen Siedlern in Utah benutzt wurde. Innerhalb des Parks befindet sich eine schluchtenreiche Landschaft mit zahlreichen Canyons, von denen der Zion Canyon einer der bekanntesten ist.

Sequoia Nationalpark
Von den gigantischen Sequoia Bäumen erhielt der Park in der südlichen Sierra Nevada, Kalifornien, seinen Namen. Die größten dieser Baumriesen sind so hoch wie ein Gebäude mit 25 Stockwerken und schätzungsweise bis zu 2.700 Jahre alt. Der Park ist ein Platz der Superlative: 38 Haine dieser Baumgiganten gibt es dort.

Den Osten des Parks dominiert Mount Whitney, der mit über 4.400 m die höchste Erhebung der USA außerhalb Alaskas ist. In den 1870er Jahren war das Gebiet des heutigen Nationalparks übrigens ein Zentrum des Goldrausches. Doch schon kurze Zeit später war der Boom hier vorbei und es folgte ein Höhepunkt der Holzindustrie, zum Leidwesen des alten Baumbestandes. Der bekannte Naturschützer John Muir war ein Hauptinitiator des Nationalparks, der im Jahr 1890 gegründet wurde.

Joshua Tree Nationalpark
Für die Namensgebung des Parks, der östlich von Los Angeles gelegen ist, waren die Mormonen verantwortlich. Sie glaubten, dass die Parkbäume ihnen den Weg ins gelobte Land weisen und benannten sie nach dem Propheten Joshua.

Neben den Joshuabaum-Wäldern bietet der Park mit seinen kahlen, bei Kletterern sehr beliebten Felsen eine der interessantesten geologischen Formationen der Wüsten des amerikanischen Westens.

Bryce Canyon Nationalpark
Der Bryce Canyon Nationalpark liegt im Südwesten Utahs der USA. In ihm hat die Meisterhand der Natur Gestein in tausenden von Formen, Größen und Farben geschaffen. Durch seine Felsformationen und seine vielen im Abendlicht schimmernden Farben hinterlässt der Bryce Canyon Park einen atemberaubenden Eindruck.

Im Gegensatz zu den massiven, wuchtigen Felsen anderer Nationalparks, erscheinen die Kalksteinzinnen des Bryce Canyons fast zerbrechlich. Die berühmten Kalksteinsäulen, die "Hoodoos" genannt werden, sind während bei Morgen- und Abendlicht einfach atemberaubend.

Grand Canyon Nationalpark
Der Grand Canyon zählt zu den größten Naturwundern auf dieser Erde. Er erstreckt sich vom Nordosten bis in den Westen Arizonas und trennt den Nordwesten des Bundesstaates, den so genannten Arizona Strip, vom Rest Arizonas. Der Grand Canyon ist etwa 450 km lang.

Der Name des Canyons stammt vom Colorado River, der früher (in Teilen) auch Grand River genannt wurde. Wenn die Sonne niedrig steht und die Felsformationen dunkle Schatten werfen, werden die spektakulären Farben zum Leben erweckt. Harren Sie aus und Sie werden beginnen zu verstehen, was es mit dem Farbenspiel auf sich hat.

Yellowstone Nationalpark
Der Yellowstone Nationalpark ist der älteste und größte Nationalpark der USA. Gegründet wurde er 1872 und er umfasst Gebiete in den Bundesstaaten Wyoming, Idaho und Montana. Bekannt ist er vor allem für seinen Artenreichtum und die eindrucksvolle Tierwelt mit Grizzlybären, Wölfen, Bisonherden und Elchen.

Dort erlebt man auch den Old Faithful Geysir, der regelmäßig eine Dampfsäule von 39 m in die Luft sprüht. Mit seiner Schönheit und Vielseitigkeit ist dieser Park ein unvergessliches Erlebnis.

Grand Teton Nationalpark
Im Westen von Wyoming südlich des Yellowstone-Nationalparks liegt der Grand Teton Nationalpark. Sein Name entstand durch die Teton-Bergkette, die sich in Nord/Süd-Richtung durch den Park zieht.

Am Fuß der Berge liegen weite Wiesen mit kleineren, teilweise bewaldeten Hügeln und mehrere Seen, die durch natürliche Zuflüsse aus den Bergen entstanden. Im Jahre 1926 wurde diese Gegend zum Nationalpark erklärt.

Everglades Nationalpark
Die Everglades sind der bedeutendste Nationalpark Floridas. Das größte Sumpfgebiet der USA nimmt praktisch die gesamte Südspitze des Bundesstaates Florida ein.

Hier zeigt sich Ihnen eine einzigartige Flora und Fauna, die man auf einer Airboat-Fahrt näher kennen lernen kann. Zusätzlich gibt es eine Reihe ausgebauter Wege im Park, auf denen man die Natur und die Tiere eindrucksvoll beobachten kann.

Sprache

Englisch. Viele andere Sprachen werden in bestimmten Landesteilen gesprochen. An der mexikanischen Grenze hat in einigen Gegenden Spanisch die englische Sprache als wichtigste Umgangssprache abgelöst. Etwa 20 Millionen Einwohner der USA sprechen kein Englisch.

Religion

Zur Religionszugehörigkeit darf das United States Census Bureau keine Fragen stellen, nimmt jedoch die Veröffentlichung anderer Umfragen vor. Das Pew Research Centers ermittelte in seiner Umfrage im Jahr 2014, dass rund 25.4 % der Bevölkerung als evangelikale Protestanten, 20.8 % als römisch-katholisch, 14.7 % als Mainline Protestanten und 6.5 % gehören traditionellen schwarzen protestantischen Kirchen an. In den USA leben derzeit rund 70.6 % Christen sowie 5.9 % Anhänger nicht-christlicher Religionen.

Kultur & Geschichte

Feiertage
Die USA hat ein anderes Verständnis für Feiertage als die Staatengemeinschaft in Europa. Feiertage werden, mit Ausnahme von Weihnachten und Neujahr, strickt zwischen Religion und Staat getrennt. Sie sind patriotischen Ursprungs. Die eingerichteten Feiertage gelten prinzipiell lediglich für Beamte und staatlichen Angestellten, einschließlich der Post-Mitarbeiter. Auf Grund der kulturellen Verankerung fanden sie so den Weg in die Wirtschaft und wurden dort übernommen.

Datum/Tag Feiertag Herkunft
1. Januar New Year's Day religiös
dritter Montag im Januar Martin Luther King Day staatlich
dritter Montag im Februar President’s Day staatlich
letzter Montag im Mai Memorial Day staatlich
4. Juli Independence Day staatlich
erster Montag im September Labor Day staatlich
zweiter Montag im Oktober Columbus Day staatlich
11. November Veterans Day staatlich
vierter Donnerstag im November Thanksgiving Day staatlich
25. Dezember Christmas Day religiös

Kultur, Sitten & Bräuche
Als Einwanderungsland sind die Vereinigten Staaten geprägt von der Vielfalt der Kulturen. Die ursprünglichen Bräuche und Sitten werden heute noch von den Nachfolgern gepflegt.

Neue Musikstile wie Blues und Jazz kamen von den einstigen Sklaven und das Streben nach Glück ist ein wichtiger Bestandteil des "American Way of Life".

Essen & Trinken

Essen
Die Küche gewöhnlicher Amerikaner ähnelt anderen westlichen Staaten. Es werden Die Küche gewöhnlicher Amerikaner ähnelt anderen westlichen Staaten. Es werden traditionell einheimische Zutaten genutzt, die die amerikanischen Ureinwohner sowie den ersten europäischen Siedlern nutzten. Dazu gehören z. B. Kürbis, Mais, Süßkartoffeln bzw. Kartoffeln, Wildbret, Truthahn, Ahornsirup und die meist genutzte Getreideart Weizen.

Als Spezialitäten zählen langsam gekochtes Schweinefleisch, Beef Barbecue, Chocolate-Chip-Plätzchen, Kartoffelchips und Crab Cakes. Im Süden der USA begegnet man der Soul Küche, welche ihren Ursprung bei den früheren afrikanischen Sklaven findet und bei der afroamerikanischen Bevölkerung sehr beliebt ist.

Die uns eher bekannten amerikanische Ernährung, wie Hotdogs, Hamburger, Pizza, Hühnchen fritiert und Apfelkuchen sind Rezepte verschiedener Imigranten. Übernommen und verbreitet wurden ebenso Pommes frites, mexikanische Burritos und Tacos sowie italienische Pasta-Gerichte.

Schon in den frühen 1930er-Jahren führte die Fast-Food-Industrie die ersten Bedienungen in Drive-In’s ein. Dieser Ernährungsweg ließ erhöhte die Kalorienzufuhr der US-Amerikaner um 24%, welcher in den 1980er und 1990er-Jahren für verbreitetes Übergewicht in den Vereinigten Staaten führte.

Die typisch amerikanische Küche besteht aus: Barbecue, Sandwiches, Burger, Steaks und Meeresfrüchte

Getränke
Die Amerikaner lieben Softdrinks, Cocktails, Milchshakes und verschiedene Bier- und Weinsorten. Die gesüßten und gezuckerten Soft-Drinks haben es auf 9 % der Kalorienzufuhr in den USA gebracht.

Gegenüber Tee bevorzugen Amerikaner eher Kaffee. Ferner werden viel Orangensaft und milchhaltige Getränke zum Frühstück verzehrt.

Wissenswertes von A - Z

Bekleidung
In Sachen Freizeitkleidung mögen es die Amerikaner leger und sportlich. Selbst in manchen gehobenen Hotels werden Turnschuhe heute ohne Probleme akzeptiert.

Flugzeiten
Ungefähre Flugstunden in die USA:

Abflug von Ankunft in Flugdauer
Frankfurt am Main Boston ca. 8 Stunden
Frankfurt am Main New York ca. 8.5 Stunden
Frankfurt am Main Washington ca. 9 Stunden
Frankfurt am Main Miami ca. 10.5 Stunden
Frankfurt am Main San Francisco ca. 11.5 Stunden

Trinkgelder
In Nordamerika ist es üblich, in Restaurants, Coffee Shops und Bars der Bedienung ein Trinkgeld von 15 - 18 % der Gesamtrechnung zu geben. Überprüfen Sie jedoch vorher Ihre Rechnung, ob die Servicegebühr eventuell bereits mitberechnet wurde (achten Sie auf die englischen Wörter "Gratuity", "Tip" oder "Service"). Dies geschieht manchmal in der Annahme, dass ausländische Besucher nicht über die Gepflogenheiten des Gastlandes informiert sind. Örtliche Steuern werden meistens auf der Rechnung separat ausgewiesen und sind nicht mit einer Servicegebühr zu verwechseln.

Trinkgelder können in bar am Tisch hinterlassen werden oder - bei Zahlung mit Kreditkarte - auf der jeweils ausgewiesenen Zeile des Kreditkartenbelege hinzugefügt werden. In Schnellimbissen wird in der Regel kein Trinkgeld erwartet. Wie bei allen Busreisen, ist es auch in den USA üblich, der Reiseleitung sowie dem Busfahrer jeweils ein Trinkgeld zu überreichen. Als angemessen und landesüblich gilt ein Trinkgeld von ca. 4 US$ pro Person und Tag für den Reiseleiter und ca. 3 US$ pro Person und Tag für den Busfahrer. In allen Fällen sollte die Höhe des Trinkgeldes als Geste der Zufriedenheit über den erbrachten Service gelten.

Rauchen
Raucher haben es in den USA inzwischen schwer, in vielen Restaurants und Bars ist das Rauchen vollständig untersagt, teilweise gibt es gekennzeichnete Raucherbereiche.

Reiseexperten, Reiseleiter & Reiseberichte

Ihre Reiseleitung

Bitte wenden Sie sich mit allen auftretenden Fragen und Problemen zunächst an Ihre Reiseleitung. Ihr Reiseleiter ist für den ordnungsgemäßen Ablauf Ihrer Rundreise von Anfang bis Ende verantwortlich. Neben seiner Aufgabe, für einen möglichst reibungslosen Ablauf der Tour und die Betreuung der Reiseteilnehmer zu sorgen, gibt er auch dem Busfahrer Anweisungen über die Fahrtstrecke und einzulegende Pausen. Richten Sie daher entsprechende Wünsche an Ihre Reiseleitung.

Der Reiseleiter wird auch jeden Abend den Gruppen-Check-in in den Hotels vornehmen. Sie werden dabei gebeten, entweder im Bus oder in der Hotelhalle auf die Schlüsselverteilung zu warten. Bitte haben Sie etwas Geduld, da es manchmal vorkommen kann, dass die Hotelrezeption mehrere Gäste und ggf. andere Gruppen gleichzeitig einchecken muss. Dieses Verfahren hat sich bewährt und ist in jedem Fall schneller als der individuelle Check-in.

Typischer Tagesablauf

Sie werden sich sicherlich rasch an die tägliche Routine auf Ihrer Busrundreise gewöhnen. Der Tagesbeginn sieht üblicherweise wie folgt aus: Weckruf um 6.00 Uhr, Bereitstellung des Gepäcks (ohne Handgepäck) in/vor Ihrem Zimmer um 7.00 Uhr, Abfahrt um 8.00 Uhr. Diese Zeiten sind als Richtlinie zu verstehen - vertrauen Sie jedoch auf die Erfahrung und das Organisationstalent Ihrer Reiseleitung, die Sie täglich über die aktuellen Zeiten informieren wird. Die tägliche Abfahrtszeit kann selbstverständlich variieren. Sie hängt im Wesentlichen vom Tagesprogramm ab.

Ist die Fahrtstrecke an einem Tag relativ kurz, dann kann die Abfahrt auch erst um 9.00 Uhr erfolgen. Ein weiterer Grund für geänderte Abfahrtszeiten kann es sein, wenn am Morgen mehrere Gruppen zur gleichen Zeit abreisen möchten. In diesem Fall werden die Abfahrtszeiten mit den anderen Gruppen entsprechend koordiniert, um am Morgen unnötige "Staus" beim Check-out und Frühstück zu vermeiden. Der telefonische Weckruf an allen Rundreisetagen mit Programm erfolgt automatisch für alle Teilnehmer und wird von der Reiseleitung veranlasst.

Ihre Reiseleiterin Diana Holzer
Diana Holzer ist seit 5 Jahren als Reiseleiterin tätig und wird von Gruppen für ihr freundliches und hilfsbereites Wesen sehr geschätzt. Stets gut informiert wird sie Ihnen die Highlights der USA näher bringen.

Ihr Reiseleiter Fred Pantoi
Als langjähriger Reiseleiter hat Fred Pantoi schon viele Gruppen durch die USA begleitet. Mit seinem großen Wissen und seiner witzig-lockeren Art wird er Ihnen auf Ihrer Rundreise aufregende Städte und beeindruckende Natur zeigen.

Chronisten Anke & Andreas -  Städtetrip zum "Big Apple"

Hallo liebe Reiselustigen,

ich lade euch ganz herzlich ein, meinen Mann und mich bei unserer Reise in die US-Metropole schlechthin zu begleiten - New York City.

Ich selbst bin während meiner Schulzeit bereits einmal dort gewesen und habe die Twin Towers des World Trade Centers noch bestaunen dürfen. Mein Mann hingegen kennt die Stadt noch nicht und so haben wir uns im Sommer ganz spontan entschlossen, im November nach New York zu fliegen.

Nach mehr als siebzehn Jahren wird es auch für mich eine vollkommen neue Erfahrung sein und ich freue mich bereits darauf, meinem Mann die eine oder andere Stelle zu zeigen, die ich damals besichtigt habe. Aber wir haben uns auch einige neue Highlights der Stadt vorgenommen und sind beide schon sehr gespannt auf den Kontakt zu den Menschen, auf die atemberaubende (alte und neue) Architektur und die kulinarische Vielfalt dieses Schmelztiegels. Und die vorweihnachtlichen Dekorationen werden dem ganzen mit Sicherheit noch die Krone aufsetzen.

Wir, das sind übrigens Anke und Andreas aus dem schönen Sauerland, sind für alle mit Fernweh als Chronisten unterwegs in der Stadt der Superlative und freuen uns darauf, euch von unseren Erlebnissen berichten zu können.

Herzliche Grüße, Anke & Andreas

Chronistin Janine -  Mit dem Camper durch den Westen der USA

Hallo liebe Leser,

wir möchten Sie einladen uns auf unserer dreiwöchigen Wohnmobilreise durch den Südwesten der USA zu begleiten. Wir, das sind Eckhart und Janine aus Köln.

Vielleicht kennen Sie uns ja schon aus dem vorigen Jahr? Wenn nicht: Im Mai 2012 haben wir eine ganz wunderbare Rundreise mit dem Camper durch den Westen Kanadas gemacht. Darüber habe ich auch im Berge & Meer Blog berichtet: Schauen Sie da doch einfach auch mal rein!

In diesem Jahr nun reizt es uns, die umwerfende Natur der USA Nationalparks zu entdecken: Da gibt es sicherlich viel zu staunen! Aber natürlich steht für uns als Erst-Besucher dieses Teils der Welt auch die Traumstadt San Francisco auf dem Programm: California Dreaming ….

Nun aber erst mal auf ins Spielerparadies Las Vegas! Wir sind sehr gespannt, was wir alles erleben und was genau wir sehen werden: Ich werde berichten!

Herzlich, Janine