ca. 4000 v. Chr.: Die ersten Menschen wurden auf dem heutigen Staatsgebiet Norwegens sesshaft. Stumme Zeitzeugen dieser ersten Siedler sind Felsmalereien und Steindenkmäler.
9. - 11. Jahrhundert: Die Wikinger brachen von Norwegen zu ihren Eroberungen auf der Nordhalbkugel auf. Dazu zählten u.a. Island, Grönland und die Färöer Inseln. Der erste Wikingerkönig Norwegens war Harald Hårfagre (übersetzt: Harald Schönhaar). Im Jahre 1103 verstarb der letzte Wikingerkönig Markus Barfot.
1397: Dänemark, Norwegen und Schweden wurden vertraglich durch Königin Margarethe I. in der Kalmarer Union vereint.
1523: Die Kalmarer Union zerbrach durch den Austritt Schwedens. Dänemark und Norwegen blieben weiterhin verbunden, wobei Norwegen ohne Macht blieb und eher einer Provinz Dänemarks entsprach.
1814: Dänemark kämpfte an der Seite Frankreichs in den Napoleonischen Kriegen. Als diese 1814 verloren gingen, musste Dänemark Norwegen an das Königreich Schweden abtreten.
1905: Die Union mit Schweden wurde friedlich aufgelöst. Haakon VII. wurde zum König von Norwegen gekrönt.
1920: Unterzeichnung des Spitzbergen-Vertrags. Spitzbergen wurde damit offiziell Teil Norwegens. Die norwegische Regierung räumte jedoch allen unterzeichnenden Staaten das Recht ein, auf Spitzbergen wirtschaftlich tätig zu sein.
1940 - 1945: Norwegen wurde von der deutschen Wehrmacht besetzt. Die Königsfamilie floh ins britische Exil und führte von dort die Widerstandsbewegung in Norwegen an.
1967: In einer Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs, fand man 1967 Erdöl in der Nordsee vor der norwegischen Westküste. Das Erdöl wurde zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor des Landes und trug viel zum heutigen Wohlstand des Landes bei.
1991: Am 17. Januar wurde Harald V. zum König von Norwegen gekrönt. Er repräsentiert das Land bis heute.
1994: Wie bereits 1972 scheitert ein EU-Beitritt durch einen Volksentscheid zum zweiten Mal. Dennoch ist Norwegen Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und des Schengen-Raumes.