August 2014

Sie möchten prächtige Tempel, beeindruckende Königspaläste & freudige Menschen erleben? Unsere Chronistin nimmt Sie mit nach Thailand! Es erwartet Sie eine bunte Mischung aus Kultur & Natur, die auf Fahrradtouren oder Wanderungen aktiv entdeckt werden.

Ihr Chronist

Hallo liebe Reisefans,

ich heiße Aline, bin 28 Jahre alt, und nehme zusammen mit meinem Freund Patrick an dieser Erlebnisreise teil. Wir reisen zum ersten Mal nach Asien und sind auch zum ersten Mal mit Berge & Meer unterwegs.

Die Vorfreude steigt nun täglich und unsere Reisevorbereitungen sind fast abgeschlossen – wir sind geimpft, für Mückenschutz ist gesorgt und wir sind (hoffentlich) gerüstet für die Regenzeit.

Auf der Rundreise erwarten uns täglich viele Highlights, aber ganz besonders gespannt bin ich auf die buddhistischen Tempelanlagen, die vielfältige Landschaft und die Menschen in Thailand.

Ich freue mich darauf euch in den kommenden Wochen von unseren Erlebnissen im „Land des Lächelns“ zu berichten.

Bis bald aus Bangkok

1. Tag: Ankunft in Bangkok

Nach einem anstrengenden 14-stündigen Flug mit SriLankan Airlines, der trotz leckerem Sri Lankanischen Ingwer Bier nur sehr langsam vorüber ging, wurden wir am Flughafen von unserem freundlichen und gut gelaunten Reiseleiter „Maem“ in Empfang genommen.

Auf der Fahrt zum Hotel machten wir zum ersten Mal Bekanntschaft mit den für Bangkok typischen Verkehrsverhältnissen - Stau, Stau und noch mehr Stau. Um dem Jet Lag entgegenzuwirken (bloß nicht hinlegen), machten wir uns am Nachmittag zu zweit auf den Weg zu unserem ersten Tempelbesuch. Wir fuhren mit dem sky train, eines der wenigen für Europäer durchschaubaren Verkehrssysteme.

Nach einem Fußmarsch entlang einer unschönen Hauptstraße erreichten wir, unsere Lungen mit Abgasen gefüllt, endlich den Marmortempel Wat Benchamabophit. Im krassen Gegensatz zum hektischen Verkehr stellte der wunderschöne Tempel eine Oase des Friedens und der Ruhe dar. Wir lauschten den Gebeten der Mönche und hatten Glück, dass wir noch kurz vor Schließung des Gebetsraums den goldenen Buddha betrachten konnten. Die gesamte Tempelanlage war wunderschön und dank fehlender Besuchermassen ein sehr entspannender Ort.

So kann es weiter gehen …

2. Tag: Tag der vielen Tempel und Verkehrsmittel

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit frischem Obst, Pfannkuchen, Omelette und gebratenem Reis starteten wir unsere erste Tour als 20-köpfige Reisegruppe. Bei circa 30 Grad und einer extrem hohen Luftfeuchtigkeit fühlten wir uns wie in einer Dampfsauna und ahnten bereits, dass ein anstrengender Tag vor uns liegt.

Mit dem sky train, den man von Innen mit einer Tiefkühltruhe vergleichen kann, ging es zum Anlegesteg unserer Bootstour durch die Kanäle (Klongs) von Bangkok. Unterwegs sahen wir Warane und fütterten Fische, was beides angeblich Glück bringen soll. Unser erstes Tour Highlight war der Tempel der Morgenröte (Wat Arun). Wir kletterten die steilen Treppen hinauf und als Belohnung genossen wir die tolle Aussicht über Bangkok.

Im Anschluss gönnten wir uns noch eine leckere Trink-Kokosnuss und fuhren dann zu unserem nächsten Stopp, dem Königspalast - die wohl am meisten besuchte Attraktion in ganz Thailand. Obwohl der Palast sehr beeindruckend war – die vielen goldenen Statuen, Verzierungen, Wandmalereien – ging der Charme der Anlage durch die Besuchermassen leider verloren.

Als nächstes Highlight stand eine rasante Tuk-Tuk Fahrt durch Bangkoks verkehrsreiche Straßen auf dem Programm. Die Tour hat viel Spaß gemacht, obwohl oder gerade weil sich der buddhistische Glaube an die Wiedergeburt im Fahrstil der Tuk-Tuk Fahrer widerspiegelte.

Nach einem Spaziergang durch die engen Gassen von Chinatown und einem Abstecher im Leng Noi Yee Tempel wechselten wir erneut das Verkehrsmittel und nahmen den Bus zum Wat Pho, wo sich der riesengroße (15 m hoch und 43 m lang) liegende Buddha befindet.

Als Abschluss der Tour mussten wir als weiteres Verkehrsmittel natürlich noch das Fluss-Taxi benutzen, welches sich besonders gut zur Umgehung von Verkehrsstaus eignet (Menschen mit Platzangst sollten es aber meiden).

Insgesamt war unsere „Tempel Tour“ sehr abwechslungsreich und interessant. Da es sich aber um die Hauptsehenswürdigkeiten Bangkoks handelte, war von der friedlichen und beruhigenden Atmosphäre, die ich vom gestrigen Tempelbesuch in Erinnerung hatte, leider nichts mehr zu spüren.

3. Tag: Das andere Bangkok

An unserem „freien“ Tag in Bangkok hatten wir Gelegenheit die Stadt aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Wir machten eine morgendliche Fahrradstour durch den Bangkoker „Dschungel“ und lernten auch die kulinarische Seite bei einer geführten Essenstour durch Chinatown besser kennen.

Unser Fahrrad Guide erklärte uns erst den Ablauf unserer Tour: Wir würden eine kurze Strecke auf Bangkoks Hauptstraßen zurücklegen, einen kurzen Abstecher durch die Slums machen und an unserem Zielort über erhöhte und schmale Kanalpfade fahren. Als nicht geübter Fahrradfahrer wusste ich nicht welcher Teil der Tour mich nervöser machte. Es ging aber dann tatsächlich alles gut aus.

Unser Guide führte uns sicher durch Bangkoks Straßenverkehr und durch die Slums (es ist wirklich erschreckend die katastrophalen Lebensbedingungen der Menschen dort zu sehen). Mit dem Boot ging es dann über den Chao Phraya Fluss nach „Bang Kra Jao“ – der „Lunge Bangkoks“. Nur ein Katzensprung vom Zentrum Bangkoks entfernt und doch liegen Welten dazwischen. Wir fuhren durch tropischen Dschungel, vorbei an Bananenplantagen und waren überwältigt von der grünen Vegetation.

Bei einem Marktbesuch mischten wir uns unter die Einheimischen und wurden von lachenden Kindern begrüßt. Um die gemischten Eindrücke der Fahrradtour zu verarbeiten, genehmigten wir uns eine Mittagspause im Hotelpool. So konnte uns dann auch der kühle Regenschauer wenig anhaben - wir waren ja schon nass…

Unser zweites Highlight des Tages war die vierstündige Essenstour durch Chinatown, durchgeführt von „Bangkok food tours“. Unsere Führerin „Olive“ war einfach klasse und hat uns nicht nur in die chinesisch/thailändische Esskultur eingeführt, sondern uns zum Beispiel auch viele interessante Dinge über die Thai-Kultur und das Königshaus erzählt.

Nach einer kurzen Sightseeing Tour ging es dann auch los mit den Kostproben. Insgesamt besuchten wir 7 verschiedene Locations, aßen Fischsuppe mit Wassermimose, knusprige Schweinefleischsuppe, Dim Sum mit Killersauce, Kokosnuss Eis … Wie ihr euch bestimmt vorstellen könnt, waren wir danach mehr als nur gesättigt.

Die Tour hat sich wirklich gelohnt. Ohne Führerin hätten wir uns im Trubel nicht so leicht zurechtgefunden und auch nicht gewusst welche Speisen wir probieren sollten.

4. Tag: Mit Elefanten baden

Heute hieß es früh aufstehen, denn wir hatten ein volles Programm. Als Erstes unternahmen wir eine Zugfahrt nach Mahachai (endlich konnten wir auch den klassischen Zug auf unserer Verkehrsmittelcheckliste abhaken), wo wir den lokalen Fischmarkt besuchten. Man muss schon sagen, dass die Gerüche am frühen Morgen nur schwer zu ertragen waren.

Auch unser zweiter Marktbesuch war in Sachen Geruch nicht gerade ansprechender, aber er hatte ein besonderes Spektakel zu bieten. Der Markt befindet sich mitten auf Bahngleisen und bei Durchfahrt eines Zuges werden ruck zuck die Stände eingeklappt und anschließend wieder aufgebaut. Wir hatten natürlich auch noch das besondere „Glück“ bei der Durchfahrt des Zuges direkt neben dem Fleisch und Innereien Stand zu stehen…

Froh im klimatisierten Bus angekommen zu sein, ging die Fahrt weiter zur Brücke am Kwai, die während des 2. Weltkrieges gebaut wurde. An der Brücke machten wir nur einen kurzen Fotostopp, denn die Mittagshitze war kaum auszuhalten (von der Regenzeit haben wir übrigens noch nichts mitbekommen) und so flohen wir lieber in den Schatten.

Gegen Nachmittag erreichten wir das Pung Waan River Resort – eine tolle Hotelanlage im Grünen, direkt am Fluss. Wir freuten uns riesig die schwimmenden Bungalows zu beziehen und auf der Terrasse dem Rauschen des Flusses zu lauschen.

Unser Highlight des Tages kam aber noch. Wir hatten Gelegenheit auf Elefanten zu reiten und sogar mit ihnen im Fluss zu baden. Es war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis, denn wann kommt man einem Elefanten schon so nah? Zusammen mit den einheimischen Kindern hatten wir alle viel Spaß die Elefanten zu säubern und mit ihnen im Fluss zu plantschen.

Beim anschließenden Abendessen bei Kerzenschein tauschten wir uns über die einmalige Erfahrung aus und genossen die entspannte Atmosphäre.

5. Tag: Tempelruinen in Ayutthaya

Die Nacht in unserem schwimmenden Bungalow war nicht so geruhsam wie man in dieser Idylle eigentlich erwartet. Der reißende Fluss war extrem laut und ohne lärmende Klimaanlage wurde es schnell ziemlich warm. Dafür wurden wir morgens mit Frühstück in einer wunderschönen Umgebung entschädigt.

Als Erstes fuhren wir zum Wat Yai Chai Mongkon, ein Tempel etwas außerhalb der Stadt. Bei glühender Hitze spazierten wir durch die Anlage und beobachteten Thailänder beim Verzieren von Buddhastatuen mit Blattgold.

In vielerlei Hinsicht haben die Thailänder ein erstaunliches Gespür für Schönheit und achten auf Details, aber manchmal geht es auch völlig daneben: So steht vorm liegenden Buddha ein Coca-Cola-Sonnenschirm und „bitte nicht draufklettern“ Schilder werden direkt auf den Armen des Buddhas angebracht. Auch die Strommasten zerstören das harmonische Bild des Tempels.

Zum Schluss kletterten wir die steilen Stufen des Chedi hinauf und hatten eine tolle Aussicht auf die Tempelanlage. Trotzdem waren wir froh als wir wieder im klimatisierten Bus saßen.

Unser nächster Stopp war das Gelände des alten Königspalastes. Dort bestaunten wir den Wat Phra Si Sanphet, dessen drei Chedis das Wahrzeichen von Ayutthaya bilden.

Es war schön auf dem Gelände umherzuschlendern und die alten Ruinen näher zu betrachten. Die Tempelanlage wird von zahlreichen Hunden bewohnt, die uns bei dieser Hitze sehr leid taten.

Bevor wir zu unserem Hotel fuhren (wir träumten bereits vom kühlen Pool) schlenderten wir noch an Verkaufständen vorbei und genehmigten uns noch eine erfrischende Trink-Kokosnuss.

6. Tag: Dschungelwanderung und Weinprobe

Heute fuhren wir in den Khao Yai Nationalpark um Thailands Tier- und Pflanzenwelt aus nächster Nähe zu betrachten. Unsere Wanderung führte uns quer durch den Dschungel und wir mussten auf den rutschigen und mit Hindernissen übersäten Pfaden aufpassen nicht zu stürzen (was den Einen mehr, den Anderen weniger gut gelang).

Leider suchten alle Tiere vor der 20-köpfigen, herumtrampelnden Menschenherde Schutz und so sahen wir unterwegs nur ein paar kleine Spinnen. Doch die Vielfalt der Pflanzen und die enorme Größe der teils Jahrhunderte alten Bäume war sehr beeindruckend.

Nach unserer Wanderung wurden wir mit dem Pickup zum Heo Suwat Wasserfall gefahren, der berühmt ist für seine Erscheinung im Film „The Beach“. Auf dem Rückweg hatten wir dann doch noch das Glück Affen am Straßenrand zu sehen (den Waran hat leider nur ein Teil unserer Reisegruppe entdeckt).

Unser nächster Programmpunkt war eine Weinprobe im PB Valley, worauf wir uns natürlich alle sehr freuten. Zuerst wurden wir über die Weinplantage gefahren, wo wir uns die Rebstöcke anschauen konnten und Informationen zum Weingut erhielten. Die Trauben durften wir nicht kosten, weil zu viel Chemie verwendet wird um die Trauben vor den vielen Insekten zu schützen. Es wurde uns aber versichert, dass sie hart daran arbeiten, dass keine Rückstände im Wein verbleiben. Na ja … Die verköstigten Weine waren nicht gerade der Hit, aber immerhin trinkbar. Thailand wird wohl nicht die nächste große Weinnation werden.

Als wir in unserer Unterkunft ankamen, sprangen wir direkt in den großen Pool um uns von unserem langen Tag zu erholen.

7. Tag: Besuch bei den Tempelaffen

Heute hieß es lange im Bus sitzen, denn wir legten eine Strecke von ca. 400 km bis nach Sukothai zurück. Unterwegs hielten wir am Wat Phra Buddhabath, ein wichtiger Tempel für viele Thailänder, denn dieser beherbergt einen angeblichen historischen Fußabdruck von Buddha. Wie ein einfacher Mensch, der vor 2500 Jahren gelebt hat einen 1,50 m langen und sehr tiefen Fußabdruck hinterlassen soll, bleibt bis heute ein Mysterium. An diesem Tempel wird deutlich wie stark hier Buddhismus mit Aberglauben vermischt wird.

Unser nächster Stopp und Highlight des Tages war der Besuch des Affentempels Sam Prakarn. An diesem Ort leben die Menschen und Affen in enger Freundschaft, was sich zum Beispiel in einem eigens für die Affen eingerichteten Freibad mit Klettermöglichkeit bemerkbar macht. Unter den Affen gibt es verfeindete Gangs, nur die stärkste Gruppe darf innerhalb der Tempelanlage leben. Wir wurden vorgewarnt, dass die Affen gerne Schmuck und Sonnenbrillen stehlen, daher waren wir alle extrem wachsam als wir den Tempel betraten. Wie sich herausstellte, waren die Affen auch fasziniert von der Blüte, die ich im Haar hatte und so wurde ich gleich von drei frechen Affen angefallen. Obwohl ich den Affen näher gekommen bin als ich wollte, hat es Spaß gemacht den Tempel zu besichtigen und die Affen aus nächster Nähe zu betrachten. Der Besuch des Affentempels versetzte uns gedanklich in das Dschungelbuch, nur King Louis fehlte.

Passend zum Affentag hielten wir im Anschluss an einem Bananenverkaufstand, wo man alle erdenklichen Bananenprodukte kaufen konnte (kleine und große Bananen, frittierte Bananen, Bananenchips, Bananenpuffreis …).

Als wir endlich in unserer traumhaften Hotelanlage ankamen, sprang die gesamte Reisegruppe sofort in den Pool und wir genehmigten uns nach der langen Busfahrt leckere Cocktails, die uns im Pool serviert wurden.

Schade, dass wir nur eine Nacht in Sukothai verbringen…

8. Tag: Mit dem Rad durch die Ruinen von Sukothai

Heute erkundeten wir die Tempelruinen von Sukothai, Thailands erster Hauptstadt, per Rad. Obwohl die Fahrräder so wirkten als würden sie jeden Moment auseinander fallen, brachten sie uns sicher von Tempel zu Tempel.

Man muss schon sagen, dass wir mittlerweile durch die vielen Tempelbesuche der letzten Tage etwas abgestumpft waren („schon wieder Tempel?“). Doch die historische Anlage war wunderschön. Die Ruinen waren umringt von Teichen mit Seerosen und man konnte den Glanz der alten Tage spüren.

Nach unserem kleinen Radausflug verbrachten wir wieder viel Zeit im Bus (zum Glück die letzte lange Etappe). Wir legten noch einen Zwischenstopp an einem lokalen Markt ein, an dem es die verschiedensten Insektensnacks zu kaufen gab. Einige mutige Mitreisende probierten sich durch das gesamte Sortiment, wir entschieden uns aber dieses Erlebnis zu vertagen (frittierte Insekten direkt neben der „Fleischtheke“ war etwas zu viel für uns).

Das im Programm angekündigte Baden in den Schwefelquellen musste ausfallen, da die Quellen in der Nähe des Hotels zu heiß sind (eine einheimische Frau kochte darin Bambus). Dafür wurden wir aber mit einer tollen Unterkunft (das Monn Phu Phrai Hotel in Doi Sakhet) entschädigt. Die Gartenanlage und der Pool waren traumhaft und wir fühlten uns nach dem Baden gleich viel entspannter.

Das gemeinsame Abendessen ließ uns dann endgültig die lange Busfahrt vergessen und auch die Aussicht auf einen späten morgigen Start (erster Programmpunkt 10:30!) hebte die Stimmung um ein Vielfaches.

9. Tag: Die Kochprofis

Nach einem herrlich späten Frühstück und einem Spaziergang durch die Gartenanlage des Hotels war erst einmal Entspannen am und im Pool angesagt.

Danach fand unser thailändischer Kochkurs im Hotel statt. Das Ganze war perfekt organisiert – die Zutaten lagen für jedes Gericht parat und eher lästige Vorarbeiten, wie Fleisch klein schneiden oder Flüssigkeiten abmessen, waren schon für uns erledigt worden. Uns wurde die Zubereitung der Gerichte erst vorgeführt und wir kochten anschließend unser Mittagessen in Zweierteams nach. Das Menu des Tages lautete: Frittierte Toasthäppchen mit Schweinefleisch - Suppe mit Kokosmilch und Hähnchen – scharfer Salat von grüner Papaya.

Das Kochen hat allen viel Spaß gemacht und nach getaner Arbeit genossen wir natürlich unser wohlverdientes Mittagessen. Die Schweinefleischhäppchen und auch die Suppe waren sehr lecker. Etwas enttäuscht war ich vom Papaya Salat, denn dieser wird aus unreifer Papaya (das Fruchtfleisch ist noch weiß) gemacht und erinnert eher an Weißkraut.

Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir gegen Nachmittag in unserem Hotel in der Stadt Chiang Mai an und erholten uns erst von den Ausflügen der letzten Tage (natürlich im Pool), bevor wir zum bekannten Nachtmarkt aufbrachen. Dort gab es zahlreiche Essensstände, Touristenramsch jeglicher Art, aber auch echtes Kunsthandwerk - man konnte in einem Viertel den Malern bei der Arbeit zusehen und für wenig Geld die Gemälde erwerben.

10. Tag: Thailändischer Triathlon bei den Lisu

Nach einer einstündigen Fahrt im Pickup (unser neues Standardfortbewegungsmittel) erreichten wir die Lisu Lodge – eine Bungalowanlage in den Bergen inmitten von Reisfeldern und Bananenstauden.

Die Lisu sind eine Volksgruppe mit eigener Sprache, die ursprünglich als Nomaden in den Bergen lebte. Heutzutage dürfen die Bergvölker nicht mehr umherziehen, weil die thailändische Regierung dies verboten hat. Sie wechselten alle 10 Jahre ihren Wohnort, da nach dieser Zeit der Boden ausgelaugt war und sie nichts mehr anbauen konnten. Dies resultierte aber im Verlust von immer größeren Dschungelgebieten und wurde zur Gefahr für umliegende Städte (Überflutungen). Als Wiedergutmachung unterstützt Thailand die Bergvölker, indem z. B. Schulen gebaut werden um der neuen Generation eine Chance in der thailändischen Gesellschaft zu geben. So nutzen einige Lisu den Tourismus als Verdienstmöglichkeit.

Unser morgendliches Programm gestaltete sich als sehr aktiv, wir machten nämlich einen „thailändischen Triathlon“: Fahrrad fahren, Elefant reiten und White Water Rafting. Mit dem Mountain Bike ging es bergauf und bergab, durch holpriges Gelände und durch Matsch, was bei den heißen Temperaturen extrem anstrengend war.

Vom Fahrrad stiegen wir direkt um auf Elefanten für einen Schaukelritt im Grünen. Wir hatten natürlich den schlechtgelaunten Elefanten erwischt, der ständig einen anderen Elefant terrorisierte (mit dem Rüssel ins Ohr pusten und Essen klauen). Aber bei der Aussicht ständig Touristen umherzutragen, kann es einem auch schon mal zu viel werden …

Nachdem wir endlich von unserem grummelnden Elefanten absteigen konnten, ging es direkt weiter mit dem White Water rafting (in der Regenzeit sollte man es in „Brown Water Rafting“ umbennen). Auch wenn manche vorher etwas ängstlich waren, hat die Aktivität allen viel Spaß bereitet. Unser Team war natürlich das Gewinnerteam – wir paddelten am schnellsten und überwindeten die Stromschnellen ohne Probleme.

Nach einem leckeren Mittagessen (vor allem die Bananenmuffins waren toll) besuchten wir im Aka Dorf die Witwe eines Schamanen. Unser Guide erklärte uns viel zur ursprünglichen Lebensweise: Die Männer hatten bis zu 10 Frauen, diese mussten die harte Farmarbeit erledigen, während die Männer Opium rauchten. Auch heute noch werden Zwillinge nach der Geburt getötet (denn einer von ihnen muss zwangsläufig böse sein) und die Eltern für ein Jahr verstoßen. Die thailändische Polizei bekommt dies wegen der abgeschiedenen Lage und dem Zusammenhalt der Dörfer leider nicht mit.

Mit gemischten Gefühlen ging es dann zurück zur Lisu Lodge, wo wir auf der großen, überdachten Terrasse entspannten, einem kurzen Regenschauer lauschten und einen Regenbogen bewunderten. Abends wurde uns ein leckeres Abendessen serviert und wir tanzten mit den Lisu Kindern einen Volkstanz.

11. Tag: Zurück in Chiang Mai

Wir standen bereits um 6 Uhr morgens auf um den Sonnenaufgang hinter den Reisfeldern zu bewundern. Leider verhüllte eine Wolke die Sicht auf die aufgehende Sonne. Trotzdem war es ein schönes Erlebnis so früh am Morgen den Dschungelgeräuschen zu lauschen und die schöne Aussicht zu genießen.

Nach unserem Frühstück auf der Terrasse der Lisu Lodge mussten wir diese leider gegen 10 Uhr verlassen. Wir wären alle gerne noch länger an diesem wundervollen Ort geblieben, aber Jammern half nichts und so fuhren wir zurück in das lärmende Chiang Mai.

Der Rest des Tages stand uns zur freien Verfügung. Da es in Chiang Mai aber nicht gerade viel zu tun oder zu entdecken gibt, machten wir erst einmal eine Pause um die Mittagshitze zu meiden.

Wir schlenderten anschließend über den berühmten Sonntagsmarkt in der Altstadt, der auch von vielen Thailändern besucht wird. Auf dem riesigen Markt gab es zahlreiche Essenstände sowie die gewohnten Verkaufstände (Handtaschen, Kleider, Kitsch, …). Nach etwa 100 m hatte man das Gefühl die präsentierten Waren alle schon mal gesehen zu haben …

12. Tag: Chiang Mai und Nachtzug

Heute Morgen klingelte unser Wecker sehr früh, denn wir trafen uns bereits um 6:15 Uhr für unseren ersten Programmpunkt. Die buddhistischen Mönche ziehen um diese Uhrzeit umher um von den Gläubigen Essensspenden entgegenzunehmen.

Die Mönche müssen akzeptieren, was sie bekommen und dürfen bei unzureichender Menge nicht einfach in ein Geschäft gehen und sich noch etwas kaufen. Da die Thailänder aber sehr gläubig sind (Essensspenden bringen für sie gutes Karma), müssen sich die Mönche keine Sorgen machen zu verhungern. Um mein Karma-Punkte-Konto aufzubessern, spendete auch ich einem Mönch ein fertiges „Lunchpaket“.

Der Ablauf war etwas befremdlich: Wir mussten vor den Mönchen barfuss knien und das Essen in ihre Schale werfen. Dann sangen die Mönche ein kurzes Gebet. Weiter ging es zum Tempel Wat Doi Suthep, der auf einem Berg liegt und von dem man eine tolle Aussicht auf Chiang Mai hat. Wir bezwangen die vielen Treppenstufen und wurden mit einer schönen Tempelanlage belohnt, die im frühen Morgenlicht glitzerte.

Nach unserem morgendlichen Programm freuten wir uns auf unser ausgiebiges Frühstück im Hotel. Um die Zeit bis zum Transfer zum Bahnhof zu überbrücken, fuhren wir noch in ein Shopping Center und kauften in einem Supermarkt getrocknete Kräuter zum Nachkochen thailändischer Speisen.

Wir waren alle sehr gespannt, wie wir die Fahrt im Nachtzug überstehen würden. Das Innere des Zuges wirkte extrem beengt - Wie sollten wir da bloß schlafen können? Auch eine ältere Dame war vom Anblick großer Europäer im Zug überrascht und hatte ihre Bedenken … Aber wir haben tatsächlich in die umgebauten Kojen gepasst und erstaunlich viel geschlafen …

13. - 16. Tag: Entspannen im Badehotel

Nach unserer Fahrt im Nachtzug wurden wir zum Frühstücken in das uns bereits bekannte Tai Pan Hotel gebracht. Nun hieß es Abschied nehmen von fünf Mitgliedern unserer Reisegruppe und unserem Reiseführer Maem, der allen ans Herz gewachsen war und uns durch seine humorvolle und gelassene Art gut in Erinnerung bleiben wird.

Für uns ging es weiter zu unserem Badehotel in Hua Hin. Nach über zwei Stunden Fahrt waren wir froh endlich unseren Zielort erreicht zu haben und stürzten uns direkt in das „kühle“ Nass… … Bei angenehmen Temperaturen (30 Grad und leichter Wind) verbrachten wir die letzten Tage hauptsächlich am Pool.

Das Meer war leider nicht zum Baden geeignet (mein Badeversuch endete mit aufgeschnittenen Zehen und Flucht vor den umher treibenden Quallen). Auch wurde beim Strandspazieren deutlich wie rücksichtslos viele Thailänder mit ihrer Umwelt umgehen - haufenweise Plastikmüll, alte Fischernetze und Ähnliches landen am Strand und gefährden das Leben der Meeresbewohner. Hoffentlich erfolgt in dieser Hinsicht bald ein Umdenken …

Nach meiner täglichen Mülleinsammelaktion konnte ich aber in der gepflegten Hotelanlage diese Probleme vergessen und auf der Liege entspannen.

Fazit: Die Thailand Rundreise war spannend und abwechslungsreich und hat uns viel Spaß bereitet. Wir haben täglich neue Erfahrungen gemacht und die vielen Erlebnisse werden uns noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Mit der Organisation der Reise waren wir sehr zufrieden - jeden Tag gab es neue Highlights (unser persönliches Reisehighlight war das Baden mit den Elefanten), die Hotels waren super und alles lief ohne Probleme ab.

An dem Reiseverlauf würden wir nur einen Punkt ändern wollen: einen Tag weniger in Chiang Mai und dafür einen Tag mehr zum Genießen der Natur (z.B. Wandern in der Umgebung der Lisu Lodge). Dann wäre die Reise perfekt gewesen.

Ihr Reiseverlauf

Entdecken Sie die Lebensart der Thais!

Sie möchten prächtige Tempel, beeindruckende Königspaläste und freudige Menschen erleben? Dann kommen Sie mit uns nach Thailand! Es erwartet Sie eine bunte Mischung aus Kultur und Natur, die Sie auf Fahrradtouren oder Wanderungen aktiv entdecken werden. Sie möchten auch die kulinarische Seite besser kennenlernen? Schmecken Sie schon jetzt die süßlich scharfen Reisgerichte auf Ihrer Zunge. Wir nehmen Sie mit in eine fernöstliche Kultur, die Sie in Ihren Bann ziehen wird!

1. Tag - Anreise. Linienflug von Frankfurt mit Zwischenstopp nach Bangkok.
2. Tag - Bangkok. Ankunft am Flughafen in Bangkok, der “Stadt der Engel“. Wissen Sie, warum die Stadt diesen Beinamen hat? Er leitet sich aus dem thailändischen Namen “Krung Thep“ ab. Nachdem Ihr deutschsprachiger Reiseleiter Sie empfangen hat werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht. Den Rest des Tages können Sie nach Ihren Wünschen gestalten. Nutzen Sie die Zeit für eine erste Erkundungstour auf eigene Faust.
3. Tag - Bangkok. Die beste Art, Bangkok kennenzulernen, ist zu Fuß, mit dem Skytrain und dem Boot! So umgeht man jeglichen Verkehrsstau. Am Morgen werden Sie von Ihrer Reiseleitung abgeholt und fahren mit dem Skytrain zur Bootsablegestelle am Taksin Pier. Mit dem öffentlichen “Flusstaxi“ geht es dann weiter zum Blumenmarkt, der mit einer Fülle von bunten lokalen Blumen aufwartet. In Chinatown schlendern Sie durch schmale Gassen und besichtigen den Leng Noi Yee-Tempel. Entdecken Sie den lokalen Markt, bevor Sie den Wat Po, Thailands erste Universität mit ihrer riesigen, liegenden Buddhastatue besuchen. Weiter geht es zu Fuß zum Wat Phra Keo, wo Sie den Smaragdbuddha und den Königspalast besichtigen. Nachmittags genießen Sie eine Klong-Tour (ca. 2 Std.) durch die ruhigen Kanäle Thonburis mit einem Stopp am Wat Arun. Hier haben Sie Gelegenheit, mit einem der buddhistischen Mönche über sein Leben zu plaudern und ihm allerlei Fragen zu stellen. Der Abend steht für eigene Aktivitäten zur freien Verfügung. Unternehmen Sie auf Wunsch eine gemütliche Dinner Kreuzfahrt auf der Loy Nava, einer umgebauten Reis-Barke (ca. 2 Stunden).
4. Tag- Bangkok. Der heutige Vormittag steht zur freien Verfügung. Erkunden Sie weitere der über 400 glitzernden Tempel, die in der Stadt verteilt liegen. Sie möchten aktiv werden? Dann unternehmen Sie am Mittag auf Wunsch eine interessante Fahrradtour in den grünen Teil Bangkoks (ca. 4 Stunden). Radeln Sie über das Flussufer nach Bang Kra Jao und erleben Sie die üppige Vegetation mit einem Labyrinth aus kleinen Kanälen und Dörfern, Tempeln und tropischer Mangrovenlandschaft. Am Nachmittag kehren Sie zum Hotel zurück und haben etwas Zeit zum Entspannen. Sie möchten den Abend in schöner Atmosphäre ausklingen lassen? Bummeln Sie über den Patpong Nachtmarkt und lassen Sie sich einen Cocktail im 64. Stock des Banyan Tree Hotels schmecken. Sicher wird auch Sie der einmalige Ausblick über die Metropole in den Bann ziehen.
5. Tag - Bangkok - Kanchanaburi (ca. 250 km). Heute mischen Sie sich unter die Einheimischen und unternehmen eine Zugfahrt in die Natur bis zur Station Mahachai. Hier haben Sie kurz Gelegenheit, etwas auf dem lokalen Markt zu stöbern, bevor es weiter zum Markt Talaad Room Hoob geht. Können Sie sich vorstellen, dass der Markt direkt auf und an den Bahngleisen angesiedelt ist, weshalb dieser mehrmals am Tag weichen muss, wenn einfahrende Züge kommen? Bestaunen Sie dieses einzigartige Spektakel, bevor es zur berühmten Brücke am Kwai geht. Erinnern Sie sich an den gleichnamigen Film von David Lean? Wandeln Sie auf den Spuren von Jack Hawkins und André Morrell. Auf Wunsch haben Sie anschließend die Möglichkeit zu einem außergewöhnlichen Erlebnis: einer nächtlicihen Elefanten-Safari. Bürsten Sie die Dickhäuter im Fluss und reiten Sie anschließend auf ihnen durch den Dschungel. In der Zwischenzeit bereiten die Einheimischen für Sie ein kleines Abendessen vor, welches Sie danach am Flussufer einnehmen. Die Übernachtung erfolgt heute in schwimmenden Bungalows auf dem River Kwai, von wo aus Sie den Zauber Thailands aus einer anderen Perspektive erleben können.
6. Tag - Kanchanaburi - Ayutthaya (ca. 220 km). Werden Sie Teil der alten Kultur der Burmesen und lassen Sie sich in die Zeit der damaligen Hauptstadt Ayutthaya zurückversetzen. Eindrucksvolle Tempel, Paläste und Festungsanlagen der einst prächtigen und 1767 durch die Burmesen zerstörten Stadt warten bereits darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Können Sie sich vorstellen, dass diese Stadt im 18. Jahrhundert als Metropole Südostasiens galt? Heute gehört Sie zum UNESCO Weltkulturerbe. Sie sehen unter anderem auch den Wat Phra Sri Sanpet, den schönsten Tempel der Stadt, dessen 3 Chedis das Wahrzeichen bilden. Schlendern Sie im historischen Park, wie es früher die alten Burmesen taten.
7. Tag - Ayutthaya - Khao Yai Nationalpark (ca. 150 km). Morgens geht es zum Khao Yai Nationalpark. Die Fahrt erfolgt quer durch den Park mit verschiedenen Stopps, an denen Sie wunderschöne Panoramaausblicke genießen können. Der drittgrößte Nationalpark Thailands beeindruckt Besucher mit bis zu 2.500 Pflanzenarten, über 350 Vogelarten und zahlreichen Tieren wie beispielsweise Elefanten und Weißhandgibbons. Bei einer Wanderung (ca. 2 Std.) durch den Dschungel zum Heo Suwat-Wasserfall haben Sie mit etwas Glück Gelegenheit, einige der vielen Vogel- und Tierarten hautnah zu sehen. Erkennen Sie die Tiere an ihren Lauten und Spuren? Am Nachmittag lernen Sie Thailand während einer Weinprobe im PB Valley auch kulinarisch besser kennen. Fahrt zu Ihrer Unterkunft am Rande des Nationalparks.
8. Tag - Khao Yai - Sukhothai (ca. 400 km). Heute geht es weiter Richtung Nordthailand. Auf dem Weg nach Sukothai besuchen Sie den Phra Buddhabath, der einen historischen Fußabdruck des Lord Buddhas beherbergt und Lopburi, wo Sie den Tempel Wat Sam Yot sehen. Ein weiteres Highlight ist der Sam Prakarn Tempel, der von zahlreichen Affen bewohnt wird. Im Anschluss setzen Sie Ihre Fahrt nach Sukothai fort. Wissen Sie, was Sukothai übersetzt heißt? Morgenröte der Glückseligkeit! Lernen Sie die erste Hauptstadt des siamesischen Königreichs morgen genauer kennen.
9. Tag - Sukhothai - Doi Sakhet (ca. 350 km). Heute wird es aktiv! Sie radeln mit dem Fahrrad zu den berühmten Ruinen von Sukothai. Dort besichtigen Sie die wichtigsten Tempel wie den Wat Mahathat, den Wat Sra Sri und Wat Sri Chum. Können Sie sich den damaligen Glanz dieser Stadt vorstellen? Die Dauer der Besichtigungen per Rad beträgt ca. 2 Stunden. Anschließend Weiterfahrt nach Doi Sakhet. Hier haben Sie abseits der Touristenpfade die Möglichkeit, hautnah das Leben der Thais zu erleben. Mischen Sie sich unter die lokale Bevölkerung oder baden Sie in den heißen Quellen. Das schwefelhaltige Wasser ist sehr gut für die Haut und entspannt von den Aktivitäten der letzten Tage.
10. Tag - Doi Sakhet - Chiang Mai (ca. 40 km). Bei einem Kochkurs können Sie ein weiteres Mal die kulinarischen Spezialitäten Thailands genießen. Sie werden in die Geheimnisse der Thaiküche eingewiesen und lernen im angeschlossenen organischen Garten viel über die Zutaten. Im Anschluss können Sie das zubereitete Essen natürlich auch selbst kosten. Später verlassen Sie Doi Sakhet und fahren nach Chiang Mai, der “Rose des Nordens“, wie die Stadt von den Einheimischen auch liebevoll genannt wird. Sie fragen sich, warum die Stadt gerade diesen Beinamen trägt? Tauchen Sie ein in die landschaftliche Vielfalt und Sie werden es erleben. Sie suchen noch etwas Besonderes für den Abend? Schlendern Sie über den bekannten Nachtmarkt und lassen Sie sich in die Welt der Thais entführen.
11. Tag - Chiang Mai - Lisu Lodge. Am Morgen Fahrt zur Lisu Lodge. Bei einem Willkommensgetränk erhalten Sie nähere Informationen über den weiteren Tagesablauf, der mit einigen Aktivitäten aufwartet. Fahren Sie mit dem Fahrrad zu einem Elefantencamp und erleben Sie einen gemächlichen Schaukelritt (ca. 1 Std.) auf einem der gutmütigen Dickhäuter. Gestärkt von einem Picknick am Fluss fahren Sie mit dem Boot weiter zu einem traditionellen thailändischen Dorf, wo Sie mehr über das Leben der Landbevölkerung erfahren können. Die Rückfahrt können Sie entweder aktiv mit dem Fahrrad antreten oder gemütlich in einem Pick-up-Truck. Unterwegs haben Sie die Möglichkeit, mit einem ortsansässigen Schamanen zu sprechen. Am Abend erleben Sie während des Essens eine traditionelle Lisu Tanzvorführung.
12. Tag - Lisu Lodge - Chiang Mai. Heute geht es zurück nach Chiang Mai, wo Ihnen der Rest des Tages zur freien Verfügung steht. Schlendern Sie durch die schöne Altstadt, die von einem Wassergraben umgeben ist. Viele kleine Tempel, interessante Gebäude, kleine Cafés und Boutiquen erwarten Sie. Nehmen Sie sich Zeit und beobachten von einem Café aus das bunte Treiben.
13. Tag - Chiang Mai - Doi Suthep - Bangkok. Ein ganz besonderes Erlebnis können Sie in Chiang Mai nur ganz früh am Morgen mitverfolgen: Mönche ziehen durch den Ort, um Almosen zu sammeln. Können Sie sich diese buddhistische Frömmigkeit vorstellen? Sie wird Sie sicher in ihren Bann ziehen und Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben. Nachdem Sie sich mit einem Frühstück im Hotel gestärkt haben unternehmen Sie einen Ausflug zum Wat Doi Suthep auf einer Höhe von 1.056 m. Versteckt in einer bewaldeten Bergkulisse ist dieser über 290 Treppenstufen zu erreichen. Oben angelangt können Sie den goldenen Chedi bewundern, eine heiligen Pagode, die Buddha-Reliquien aus dem 16. Jahrhundert birgt. Danach Rückkehr zum Hotel zum Frischmachen. Abends Transfer zum Bahnhof und Fahrt mit dem Nachtzug (2. Klasse Liegewagen) nach Bangkok.
14. Tag - Bangkok - Abreise. Nach der Ankunft in Bangkok werden Sie zu einem Hotel gebracht, wo Ihnen ein Frühstück serviert wird. Entdecken Sie Bangkok noch einmal auf eigene Faust oder ruhen Sie sich vor dem Rückflug noch etwas in Ihrem Zimmer aus. Das Zimmer steht Ihnen bis zu Ihrem Transfer zum Flughafen zur Verfügung. Der Rückflug erfolgt mit Zwischenstopp nach Frankfurt.
15. Tag - Ankunft in Deutschland.

Oder verlängern Sie die Reise um 4 Nächte in der Region Hua Hin.

14. Tag - Bangkok - Hua Hin (ca. 200 km). Nach der Ankunft in Bangkok werden Sie zu einem Hotel gebracht, wo Ihnen ein Frühstück serviert wird. Im Anschluss Transfer in Ihr Badehotel nach Hua Hin.
15. - 17. Tag - Hua Hin . Tage zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Annehmlichkeiten Ihres Badehotels. Sie möchten noch mehr von der Umgebung erleben? Ihre Reiseleitung ist Ihnen bei der Buchung von Ausflügen gerne behilflich.
18. Tag - Hua Hin - Bangkok - Abreise. Heute heißt es Abschied nehmen von Thailand. Transfer zum Flughafen in Bangkok, von wo Sie mit vielen Erinnerungen in die Heimat zurückfliegen. 19. Tag - Ankunft in Deutschland.