Februar 2026

Reisebericht Indien: Abenteuer Rundreise als Singlereisende

Indien ist ein Land, das berührt, überrascht und fasziniert. Zwischen jahrtausendealter Kultur, lebendigen Städten und beeindruckenden Bauwerken eröffnet sich eine Welt, die Reisende vom ersten Moment an in ihren Bann zieht. Doch was, wenn sich im eigenen Umfeld niemand findet, der dieses Abenteuer teilen möchte? Genau hier zeigt sich ein besonderer Reiz. Allein zu reisen und dennoch nicht allein zu sein. Unsere Chronistin Bente nimmt Sie mit auf eine eindrucksvolle Rundreise durch Nordindien. Von der pulsierenden Metropole Delhi über die kunstvollen Havelis in Mandawa und die prachtvollen Paläste Jaipurs bis hin zum weltberühmten Taj Mahal. 

Chronistin Bente berichtet von Ihrer Alleinreise durch Indien
Mein Tipp

Sieben Tage voller Staunen, Abenteuer und neuer Freundschaften

Bente-Sophie, Berge & Meer Chronistin

Halli Hallo – oder vielmehr: Namaste!

Mein Name ist Bente, ich bin 29 Jahre alt und, wie man so schön sagt, eine kleine abenteuerliche Reisemaus. Mein Herz schlägt eindeutig fürs Unterwegssein. Indien stand schon lange ganz oben auf meiner persönlichen „Must-See“-Liste. Allerdings fand sich in meinem Umfeld niemand, der dieses faszinierende Land ebenfalls auf seiner Liste hatte – selbst mein Mann konnte sich für dieses Abenteuer nicht begeistern. Also habe ich mich kurzerhand getraut: zum ersten Mal allein mit dem Backpack auf dem Rücken – direkt hinein ins Abenteuer Indien. Und als wäre das nicht schon aufregend genug, auch noch meine erste Gruppenreise mit lauter Unbekannten!
Was mich dort erwartete, war eine absolut phänomenale, überwältigende und zugleich erdende Zeit, von der ich Euch nun unbedingt berichten MUSS! 

1. Tag

Anreise nach Delhi

Für mich ging es zunächst mit dem Zug nach Frankfurt, von wo aus ich den direkten Nachtflug nach Delhi antrat. Sehr aufregend - so ganz allein! Zuvor hatte ich schließlich noch nie eine Gruppenreise gemacht, und meine Gefühle waren dementsprechend gemischt: aufgeregt, neugierig und auch ein kleines bisschen skeptisch.
Aber jetzt zählte nur noch eines: Ich fliege nach Indien! WOW!

Mit etwas Verspätung ging der „Vogel“ schließlich in die Lüfte – und das Abenteuer nahm seinen Lauf.
Ich empfand den Flug als sehr angenehm, auch die Verpflegung war wirklich gut. Und ehe ich mich versah: Zack, schon ging es in den Sinkflug und wir waren tatsächlich da. Natürlich schaut man sich im Flugzeug ein wenig um und fragt sich: „Ist der vielleicht auch dabei? Oder sie? Oder vielleicht das Pärchen aus Reihe 57?“ Und was soll ich sagen? Perfekter hätte es mich wirklich nicht treffen können! 

Kaum aus dem Flieger ausgestiegen – ZACK – begegnete ich direkt dem ersten Pärchen, das ebenfalls zu meiner Reisegruppe gehörte. Das Grinsen wich mir nicht mehr aus dem Gesicht, und alle Skepsis war wie weggeblasen. Jetzt war klar: Das wird definitiv eine spannende und sicherlich auch sehr lustige Reise! Also erst einmal durch die Immigration – was etwas Zeit in Anspruch nahm – und anschließend weiter zum Schild „Berge & Meer“. Meine bereits kennengelernten Mitreisenden Katharina und Stefan waren deutlich schneller durch die Immigration gekommen und warteten zusammen mit den anderen Reiseteilnehmern schon auf mich. Und dann ging es mit dieser netten Truppe auch direkt los.

2. Tag

Delhi

Nach der Ankunft am Flughafen ging es direkt weiter in den klimatisierten Reisebus. Wir wurden herzlich mit Blumenketten und einer kühlen Flasche Wasser empfangen. Also erst einmal ab ins Hotel - schließlich stand heute ein straffes Programm an!
Alle Damen und Herren - selbstverständlich getrennt - bezogen kurz gemeinsam ein Zimmer, machten sich frisch, und schon ging es wieder los ins Abenteuer.

Unser Reiseleiter Hit Pal behielt jederzeit den Überblick, während wir mit dem Bus durch Alt- und Neu-Delhi fuhren. Absolut überwältigend! Die Lautstärke, die Menschenmengen und der unglaubliche Verkehr waren zunächst wirklich überfordernd. Doch erstaunlicherweise gewöhnt man sich sehr schnell daran. Spätestens jetzt wurde uns auch klar, warum es neben dem Busfahrer noch einen zusätzlichen Beifahrer gab: Er navigierte durch den chaotischen Verkehr, während sich unser Bus geschickt durch die Massen schlängelte - kaum vorstellbar!

Unser erster Halt führte uns zur Gedenkstätte Raj Ghat, der letzten Ruhestätte von Mahatma Gandhi. Ein beeindruckender Ort, der mit seiner gepflegten Parkanlage, der üppigen Blumenpracht und der schlichten Gedenkstätte eine besondere Ruhe ausstrahlt. Nach weiteren Eindrücken aus Alt- und Neu-Delhi besuchten wir schließlich die größte Moschee Indiens, die Jama Masjid. Wahrlich beeindruckend und faszinierend - besonders wenn man bedenkt, dass sie zwischen 1650 und 1656 von rund 5000 Arbeitern errichtet wurde. Die Sonne stand herrlich über der Moschee und verlieh diesem Moment für uns eine ganz besondere Atmosphäre.

Vorbei am Roten Fort steuerten wir anschließend den Sikh-Tempel Gurudwara Bangla Sahib an, der sich im Herzen von Neu-Delhi befindet. Schon von Weitem erkannten wir ihn an seiner goldenen Kuppel und dem hohen Fahnenmast. Neben der beeindruckenden Architektur, dem weißen Marmor und den goldenen Elementen faszinierte uns vor allem die Arbeit der vielen freiwilligen Helfer. In riesigen Töpfen wird dort täglich mehrfach für mehrere 10.000 Menschen gekocht - ein beeindruckendes Beispiel gelebter Gemeinschaft. Langsam wurde es Zeit, wieder das Hotel anzusteuern. Also zurück in den zähen Verkehr. Hit Pal versüßte uns die Wartezeit mit einem leckeren Getränk. Am Ende des Tages hieß es dann nur noch: Essen, Duschen, Schlafen - und sich auf den nächsten Tag freuen.

3. Tag

Mandawa

Nach einem sehr guten Frühstück ging es für uns - samt gepackter Koffer - wieder in den Bus. Vor uns lag eine rund 270 Kilometer lange Fahrt nach Mandawa. Unterwegs gab es jede Menge zu entdecken: Eicher-Traktoren, so voll beladen wie ein LKW, vorbeiziehende Schafherden oder auch ein Kamel, das gemächlich einen Wagen hinter sich herzog. Eindrücke konnten wir auf dieser Fahrt also mehr als genug sammeln. Der ein oder andere nutzte die Zeit aber auch, um noch ein wenig Schlaf nachzuholen. Während der Fahrt brachte uns Hit Pal sein Indien und die vielfältige Kultur des Landes näher.

Nach einer Mittagspause und der anschließenden Weiterfahrt erreichten wir schließlich Mandawa und freuten uns schon sehr auf die bevorstehende Tour durch die Altstadt. Die im Jahr 1765 gegründete Stadt beeindruckte uns mit ihren dicht aneinandergereihten, kunstvoll gestalteten Villen. Sogar der ein oder andere Bollywood-Film wurde hier gedreht. Noch überwältigter waren wir jedoch nach dem Besuch eines Herrenhauses, eines sogenannten Haveli. Prächtig, kunstvoll und bis ins kleinste Detail aufwendig gestaltet - ein wahrer Blickfang. Langsam sank die Sonne, während wir die Aussicht genossen und für großartige Fotos posierten, umgeben vom ganz besonderen Charme dieser Stadt.

So ging der dritte Tag langsam zu Ende, und im Hotel wartete bereits das Abendessen auf uns. Bei netten Gesprächen ließen wir den Tag und all die vielen Eindrücke noch einmal Revue passieren, bevor es schließlich die wohlverdiente Mütze Schlaf gab.

4. Tag

Jaipur

Nach einer erholsamen Nacht wartete bereits der blitzblank geputzte Bus in der Morgensonne vor dem Hotel, bereit, uns nach Jaipur zu bringen. Vorbei an sattgrünen Landschaften und Ziegelfabriken ging es unserem nächsten Ziel entgegen. Während der Fahrt versorgte uns Hit Pal erneut mit spannenden Informationen über Religion und Religionsfreiheit in Indien. Nach der Ankunft im Hotel hieß es erst einmal kurz frisch machen - und dann schlugen unsere Herzen höher: Stadt erkunden, ins Gewusel eintauchen und ein bisschen shoppen!

Uns erwartete wunderschöne Architektur, Affen, die sich frech an den Marktständen bedienten, und der Verkehr … ja, der Verkehr. Vom Überqueren der Straße gar nicht erst zu sprechen. Das Credo lautete: nicht rennen, nicht stehen bleiben – einfach geradeaus und selbstbewusst gehen! Spoiler: Das hat tatsächlich die ganze Reise über problemlos funktioniert. Ein Geheimtipp von Hit Pal führte uns einige Treppen hinauf - und plötzlich lag Jaipur atemberaubend vor uns. Der Blick über die Stadt war schlicht beeindruckend. Alles zu sehen wäre unmöglich gewesen. Nach erfolgreicher Shoppingtour ging es zurück ins Hotel.

Nach dem Abendessen brach ein Teil der Gruppe zu einer Jeep-Tour durch das nächtliche Jaipur auf. Stefan, Katharina und ich entschieden uns jedoch, die Stadt noch ein wenig auf eigene Faust zu erkunden. Also: rein ins TukTuk und ab in die City! Nach einem kleinen Bummel landeten wir schließlich in einer wunderschönen Bar, in der wir den Abend bei einem Cocktail ausklingen ließen. Ein absolut gelungener Abend! Noch schnell ein paar Fotos geschossen und dann zurück ins Hotel - morgen wartet schließlich wieder ein straffes Programm auf uns.

5. Tag

Jaipur

Nach einer kurzen Nacht startete der Tag mit der Busfahrt zum Hawa Mahal, dem Palast der Winde. Vor der fünfstöckigen Fassade aus rotem und rosafarbenem Sandstein, verziert mit filigranen Ornamenten aus Branntkalk, fühlt man sich plötzlich ganz klein. Also schnell die schönsten Fotos schießen, bevor die großen Besuchermengen kommen - und schon ging es wieder zurück in den Bus. Die Fahrt führte uns nun immer näher zur beeindruckenden Schlossanlage und militärischen Festung: dem Amber Fort. Dort warteten bereits Geländewagen, die uns hinauf zur Festung brachten.

Oben angekommen erwartete uns ein atemberaubender Ausblick: von der scheinbar endlos verlaufenden Stadtmauer, die ein wenig an die Chinesische Mauer erinnert, bis hin zum Maota-See, der wichtigsten Wasserquelle der Anlage. Durch riesige Tore und über Kopfsteinpflaster gelangten wir schließlich hinein in die Schlossanlage. Schon auf den ersten Blick war klar: Was für eine wunderschöne Anlage!

Immer wieder legten wir kurze Stopps ein, während Hit Pal uns mit ausführlichen und spannenden Erklärungen versorgte. Dann kam eines der absoluten Highlights: der Spiegelsaal Sheesh Mahal im Amber Fort. In die Wände sind unzählige kleine Spiegel und Glasstücke eingearbeitet - eine unglaubliche Detailarbeit, die aus jedem Blickwinkel funkelt und schimmert. Überwältigend schön und unglaublich kunstvoll. Wohin man auch blickt: kunstvoll verzierte Pavillons, von denen aus wir einen atemberaubenden Blick über das Tal genießen konnten.

Nach diesem beeindruckenden Erlebnis warteten die Jeeps bereits darauf, uns wieder zurück zu unserem Bus zu bringen. Unser nächstes Ziel: der City Palace von Jaipur. Dort erwartete uns eine faszinierende Mischung aus Museum, lebendiger Geschichte und einem beeindruckenden Waffenmuseum. Auch hier glänzte Hit Pal wieder mit seinem Wissen - keine Frage blieb unbeantwortet.  Zu bestaunen gab es nicht nur riesige Silbergefäße, sondern auch zahlreiche Artefakte der vergangenen Königsfamilien: aufwendig von Hand bestickte Gewänder, wunderschöne Teppiche und kunstvolle Schmuckstücke, die uns schlicht sprachlos machten. 

Besonders beeindruckt haben mich auch die vier Tore in einem Innenhof des Palastes. Jedes einzelne ist kunstvoll bemalt und bildet einen starken Kontrast zu den sonst eher hellen Wänden. Eines der Tore sticht besonders hervor: ein kunstvoll gestalteter, atemberaubender Pfau, der bis ins kleinste Detail ausgearbeitet ist.
Im Anschluss besuchten wir das Jantar Mantar, eine historische Sternwarte, die 1734 fertiggestellt wurde und heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Der Name „Jantar Mantar“ bedeutet so viel wie „Instrument für Berechnungen“ - und genau davon gibt es hier zahlreiche beeindruckende Strukturen zu entdecken. Langsam ging die Sonne unter, und es folgte eine traditionelle Aarti-Zeremonie im Laxmi Narayan Tempel, besser bekannt als Birla-Tempel.

Das Bauwerk besteht vollständig aus weißem Marmor. Die bunten Glasfenster zeigen verschiedene Szenen aus der hinduistischen Mythologie. Es scheint nahezu unmöglich, all die Details zu entdecken und in sich aufzunehmen. Auch zahlreiche aus Marmor gefertigte Figuren sind hier zu finden - darunter Darstellungen von Sokrates, Buddha, Konfuzius und vielen weiteren bedeutenden Persönlichkeiten. Nach der beeindruckenden Zeremonie ging es für uns nach Sonnenuntergang wieder in den Bus und zurück zum Hotel, wo das Abendessen auf uns wartete. Doch für uns drei Musketiere war der Abend noch nicht ganz vorbei: Wir machten noch einen kleinen Abstecher in ein Einkaufszentrum in der Nähe - für ein bisschen Shopping und um die Snacks zu besorgen, die uns Hit Pal empfohlen hatte.

6. Tag

Jaipur - Agra

Heute stand die längste Busfahrt unserer Reise an: von Jaipur nach Agra. Doch die Strecke verging erstaunlicherweise wie im Flug. Hit Pal beantwortete geduldig unsere wissbegierigen Fragen und versorgte uns immer wieder mit spannenden Geschichten und Anekdoten. Für frisches, kaltes Wasser war ebenfalls jederzeit gesorgt. Durch die regelmäßigen Pausen und das ein oder andere Nickerchen verflog die Zeit regelrecht.

Nach unserer Ankunft in Agra erwartete uns das Agra Fort, auch bekannt als das Rote Fort. Die beeindruckende Anlage ist von einer 21 Meter hohen Mauer umgeben, die sich über ganze 2,4 Kilometer erstreckt - zum Glück stand es nicht auf unserem Plan, diese vollständig abzulaufen! Der Kontrast zwischen dem roten Sandstein und dem strahlend weißen Marmor war enorm. Wir schlenderten durch die Festung, während Hit Pal uns immer wieder von ihrer Geschichte erzählte und erklärte, welche architektonischen Besonderheiten gerade in Hinblick auf die extreme sommerliche Hitze eine wichtige Rolle spielten.

Und dann, plötzlich, sahen wir es: das Taj Mahal. Ein großartiger erster Blick auf das Taj Mahal, mit dem davorliegenden Yamuna-Fluss, eröffnete sich uns von der Festung aus. Während die Sonne langsam unterging und immer mehr Affen die Anlage für sich einnahmen, machten wir uns schließlich auf den Weg zurück ins Hotel. Die Stimmung war spürbar aufgeregt und voller Vorfreude auf den nächsten Tag - denn der Besuch des Taj Mahal stand unmittelbar bevor. Doch auch an diesem Abend konnten Stefan, Katharina und ich noch nicht einfach im Hotel bleiben. Stattdessen machten wir uns auf den Weg zu einem Aussichtspunkt am gegenüberliegenden Ufer des Flusses, um einen ersten Vorgeschmack auf das Taj Mahal zu bekommen und es bei Nacht zu bestaunen. Dieser Anblick ließ sich kaum in Worte fassen - und unsere Vorfreude auf den nächsten Morgen wuchs ins Unermessliche. Auf dem Rückweg hatten wir sogar noch das Glück, eine Verlobungszeremonie auf der Straße zu beobachten: bunt, laut und voller rhythmischer Musik.

7. Tag

Agra

Heute war der Tag der Tage. Das absolute Highlight dieser Reise stand an: der Besuch des Taj Mahal bei Sonnenaufgang.
Abfahrt war um 06:30 Uhr vom Hotel - und die gesamte Gruppe strahlte pure Vorfreude aus. Dann war es so weit: Wir standen direkt davor. WOW! Atemberaubend, überwältigend und eigentlich kaum in Worte zu fassen. Das Taj Mahal bei Sonnenaufgang besitzt etwas Wunderschönes, Ruhiges und beinahe Magisches. Die Symbolik dieses UNESCO-Weltkulturerbes ist spürbar und faszinierend. Als Zeichen der Liebe erbaut, verzaubert es auch heute noch jeden, der davorsteht - uns ganz besonders.

Es entstanden wunderschöne Fotos, die uns dieses Erlebnis und die damit verbundenen Gefühle sicher noch lange wieder spüren lassen werden. Nach einer ausgiebigen Zeit des Staunens, des Erkundens des Inneren und natürlich weiterer Fotos machten wir uns schließlich - mit vollen Herzen und einem breiten Lächeln im Gesicht - auf den Rückweg zum Hotel.
Dort hieß es erst einmal: Frühstück. Anschließend stand die Busfahrt zurück nach Delhi an. 

Nun wurde es auch Zeit, sich von Hit Pal, unserem Busfahrer und dem Beifahrer zu verabschieden.
Hit Pal hat uns das Land, das Leben und die Menschen Indiens ehrlich, lebendig und vielseitig nähergebracht. Gemeinsam mit dem Busfahrer und seinem Beifahrer hat er diese Reise zu dem unvergesslichen Erlebnis gemacht, das sie für uns geworden ist.
Nach der Verabschiedung entschieden wir uns noch ein letztes Mal dafür, als Dreiergespann, Delhi einen Besuch abzustatten. Also ging es noch einmal hinein in die Stadt - einen letzten Abend Indien genießen. Volle Straßen, lautes Hupen und das lebendige Gewusel der Stadt begleiteten uns noch einmal, bevor es am nächsten Tag mit dem Flugzeug zurück nach Deutschland ging.

8. Tag

Abreise

Nun war es so weit: Die Koffer waren gepackt, Souvenirs und Snacks sicher verstaut. Sieben wundervolle, ereignisreiche, spannende - und zugleich überwältigende - Tage in Indien lagen hinter uns. Nach dem Frühstück stand der Bus bereits vor dem Hotel, um uns als Gruppe zum Flughafen in Delhi zu bringen. Nach dem etwas länger dauernden Check-in und der offiziellen Ausreise nutzten wir die Zeit noch, um ein wenig den Flughafen zu erkunden. Vielleicht wanderte dabei auch noch das ein oder andere Souvenir in unsere Taschen … Der Flug verging dank vieler schöner Gespräche und dem gemeinsamen Revuepassieren unserer Reise wie im Flug, und schon bald waren wir wieder in Deutschland angekommen. Mit vollen Koffern - aber vor allem mit noch viel mehr Erinnerungen im Herzen - ging diese besondere Reise schließlich zu Ende.

Mein Fazit

Trotz des durchaus straffen Zeitplans war es eine wunderschöne Reise - all diese Eindrücke und Erlebnisse in nur sieben Tagen zu sammeln, erfordert eben eine gute Planung! Ich hätte nie gedacht, dass ich als junge, alleinreisende Frau eine so großartige, prägende und spannende Gruppenreise erleben würde - und das ausgerechnet mit dem Reiseziel Indien.
Deshalb möchte ich jedem ans Herz legen: Seid mutig! Bucht die Reise - auch wenn ihr allein unterwegs seid. Traut euch!
Zum Glück habe ich genau das getan und werde nun mein Leben lang auf eine großartig organisierte, spannende und überwältigende Zeit in Indien zurückblicken können.

Und nicht nur das: Ich habe nicht nur ein faszinierendes Land und wunderbare Menschen kennengelernt, sondern auch eine ganz besondere Freundschaft mit Katharina und Stefan geschlossen. Ich nehme so viel mehr mit nach Hause, als man sich vorher überhaupt vorstellen kann. Ich würde diese Reise jederzeit wieder antreten - und das nächste Abenteuer mit Berge & Meer ist bereits fest ins Auge gefasst.

Alles Liebe
Bente

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