Geprägt von jahrtausendealter Kultur lässt sich fast nirgendwo besser einen Badeurlaub mit vielen kulturellen Highlights verbinden als in Griechenland. Aber das Land hat mehr zu bieten als schöne Strände, antike Tempel, mittelalterliche Burgen und Klöster. Das Landschaftsbild ist geprägt durch unzählige Gebirge, wilde Schluchten, dichte Wälder, Höhlen, Flüsse und malerische Seen.

Steckbrief

Fläche

131.957 km²

Einwohnerzahl

10.816.286

Hauptstadt

Athen

Geographie

Im Süden der Balkaninsel liegt Griechenland. Im Westen, Süden und Osten ist das Land vom Mittelmeer eingefasst. Im Norden grenzt es an die Länder Albanien, Mazedonien, Bulgarien und die Türkei. Die Insel Kreta sowie die Ägäischen und die Ionischen Inseln gehören ebenfalls zu Griechenland. Das Land besteht aus mehr als 2 000 Inseln und Inselchen, von denen nur ca. 154 bewohnt sind. Die Küste des Festlandes ist buchtenreich und zerklüftet.

Nationalhymne

Ymnos is tin Eleftherian

Telefonvorwahl

0030

Domainendung

.gr

Währung

Die Landeswährung ist der Euro (1 Euro = 100 Cent).

Zeitzone

MEZ + 1

Klima

Das Klima Griechenlands im Südosten Europas ist mit seiner Lage zwischen Ägäis, Ionischen und Libyschen Meer eindeutig mediterran. Allgemein ist mit heißen Sommern und milden, regenreichen Wintern zu rechnen. Das freundliche Mittelmeerklima lädt gerade im Sommer zu Strand- und Badeurlauben ein. Beste Reisezeit für Wanderungen und Besichtigungen sind das Frühjahr und der Herbst.

Die Mittelmeerregionen sowie die Inseln mit den größten touristischen Zentren des Landes werden besonders in Ferienzeiten des Sommers gern besucht. Dabei sind gerade zu dieser Zeit Temperaturen von über 30 °C keine Seltenheit. Auch in Athen sind die Sommer heiß und schwül. Die Winter sind dagegen kühler und niederschlagsreich. Für Stadtbesichtigungen bieten sich Frühjahr und Herbst an, da die Temperaturen dann erträglicher sind.

Sprache

Griechisch ist die offizielle Staatsprache der Republik Griechenland sowie auch eine der amtlichen Sprachen der EU. Seit 3.500 Jahren überliefert, ist sie die älteste Sprache Europas. Das griechische Alphabet und die griechische Sprache haben alle westlichen Sprachen nachhaltig beeinflusst. Heutzutage sprechen die Griechen ein modernes Neugriechisch, das sich von dem traditionellen Altgriechisch unterscheidet.

Regionen

Kreta

Die Insel im ägäischen Mittelmeer hat sehr viel Freunde und Dauergäste, die das warme Klima, die schönen, teilweise doch noch einsamen, Buchten und die historischen Sehenswürdigkeiten lieben. Kreta gilt als der Geburtsort von Zeus in der griechischen Mythologie.

Fläche

8.336 km²

Einwohnerzahl

623.065

Hauptstadt

Heraklion

Geographie

Kreta liegt etwa 160 Kilometer südlich des griechischen Festlands und ist die größte griechische Insel. Zwar ist Kreta sehr schmal - an der schmalsten Stelle misst sie nur 12 km - aber mit 260 km extrem lang gezogen. Die Entfernung zu Afrika beträgt 300 Kilometer, zu Asien 175 Kilometer und zum europäischen Festland 100 Kilometer.

Klima

Auf dieser Insel herrscht ein gleichmäßiges Mittelmeerklima. Kreta ist mit seinen ca. 300 Tagen Sonnenschein pro Jahr zusammen mit Zypern die sonnigste Insel im Mittelmeerraum. Der Sommer ist heiß und trocken, wobei insbesondere an der Südküste sehr hohe Temperaturen gemessen werden. Der Winter ist regenreich und mild, die Hochlagen der Gebirgszüge sind schneereich. Kreta ist durch mehrere Klimazonen geprägt: Die Spanne reicht von trocken-heißen bis zu feucht-alpinen Zonen. Die beste Reisezeit für Kreta ist von April bis November, im Hochsommer sind Temperaturen über 40 °C möglich. Am Meer hat man oft eine kühlende Brise.

Sehenswürdigkeiten

Heraklion

Heraklion (auch bekannt als Iraklion) ist die größte Stadt und zugleich die Hauptstadt der malerischen, griechischen Urlaubsinsel Kreta. Die lebhafte und reizvolle Stadt zwischen Moderne und Vergangenheit bietet ihren Besuchern viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Bei einem Streifzug durch die Stadt, mit ihrer langen und wechselhaften Geschichte, kann man das ursprüngliche kretische Leben mit all seinen Facetten erkunden.

Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten gehört das archäologische Museum, in welchem zahlreiche eindrucksvolle, historische Funde aus der minoischen Epoche zu besichtigen sind. Es beherbergt die weltweit größte Sammlung von Kunstwerken und Artefakten aus minoischer Zeit. Hier erhält der Besucher tiefe Einblicke in die Geschichte und Kultur der Insel.

Historisch und kulturell Interessierte werden zudem im historischen Museum, wo sich Funde aus der christlichen Ära der Insel finden, und im Ikonenmuseum auf ihre Kosten kommen. Die bezaubernde Altstadt Heraklions hat ihre ganz eigenen Reize. Ein Bummel in der lebhaften Hauptstraße mit ihren zahlreichen Geschäften gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Besuchers der Stadt. Unbedingt sehenswert ist der Löwenplatz (Platia Venizelou), der den Mittelpunkt der Altstadt markiert. Dort befindet sich auch der Morosini-Brunnen, der 1628 als Abschluss eines Aquädukts errichtet wurde und ein eindrucksvolles Beispiel griechischer Kunstfertigkeit ist.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählt auch der wunderschön angelegte Hafen von Heraklion. Auf dem Hafengelände befindet das venezianische Kastell Koules. Das Kastell ist eine zweistöckige Festungsanlage, die im Jahr 1303 errichtet wurde. Der obere Stock wird heute für Freilicht- und Theateraufführungen genutzt.

Der Palast von Knossos

Er ist eine der am meistbesuchten Sehenswürdigkeiten auf Kreta. Der Palast wurde etwa um 1900 v. Chr. erbaut und schon 200 Jahre später durch mehrere Erdbeben zerstört. Er ist etwa 5 km nördlich von Heraklion gelegen und man sollte ihn am besten vormittags besuchen, wenn erst wenige Touristen vor Ort und die Temperaturen nicht so hoch sind.

Die Festung von Rethymnon

Im Badeort Réthymnon findet man im Nordwesten der Stadt eine alte Festung der Römer, die um 1600 erbaut wurde. Man hat von der Festung eine sehr schöne Aussicht auf die Stadt Rethymnon, im Sommer finden hier kulturelle Veranstaltungen statt.

Strand von Vai im Osten von Kreta

Der Strand von Vai ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr und es kommen viele Touristen hierher. Das besondere in Vai ist der einzige natürlich gewachsene Palmenhain in Europa. Daher kommt an diesem Strand auch etwas Karibik- bzw. Südsee-Feeling auf und der Ausflug lohnt sich. Hier wurde bereits ein Werbespot für Bounty gedreht, was die Schönheit unterstreicht.

Wandern durch die Samaria-Schlucht

Der Wanderweg durch Europas größte Schlucht im Nationalpark Samaria gehört zu den beliebtesten und ist von Mai bis Oktober geöffnet. Die Samaria-Schlucht ist etwa 12 Kilometer lang. In der Hochsaison muss man mit mehreren tausend Mitwanderern rechnen und das Naturerlebnis wird etwas geschmälert. Für die etwa 16 km lange Strecke von Omalos nach Agia Roumeli benötigt man etwa 4 bis 6 Stunden. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Weg doch sehr oft steinig ist.

Korfu

Die Insel Korfu ist eigentlich schon eine Sehenswürdigkeit für sich. Grün wie kaum eine andere Insel in Griechenland, bergig im Norden und hügelig Richtung Süden, überzogen von Hainen mit Millionen von Olivenbäumen, aus denen hin und wieder Zypressen wie grüne Baumnadeln aufranken.

Fläche

585,312 km²

Einwohnerzahl

100.854

Hauptstadt

Korfu-Stadt

Geographie

Korfu liegt im griechischen Mittelmeer und gehört zu den Ionischen Inseln. Korfu ist 62 km lang und an der breitesten Stelle fast 30 km breit. Die Insel wird von zwei Bergzügen gebildet: Im Norden die Kette des Pantokrator (bis 911 m Seehöhe) und in der Mitte der Agii Deka mit 576 m Höhe.

Klima

Im Vergleich zu den anderen griechischen Inseln gibt es auf Korfu deutlich mehr Regen. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September. Bereits Ende September steigt die Regenhäufigkeit stark an. Ende Oktober bis Ende März sind wenig empfehlenswert, auch die meisten Hotels sind in der Zeit geschlossen.

Sehenswürdigkeiten

Korfu-Stadt

Korfu-Stadt oder wie ihre Bewohner selbst die Stadt nennen - Kerkyra - ist die größte Stadt der Insel und zugleich auch die Inselhauptstadt.

Hier stehen alte und neue Bauwerke aus mehreren Jahrhunderten harmonisch nebeneinander. Der Baustil der Venezianer, Franzosen, Briten und Griechen verschmilzt in der Altstadt zu einem Bild von ganz besonderer und eigener Prägung. Das Stadtbild wird von zwei venezianischen Festungen, zahlreichen Kirchen und einem großen Platz im Stadtzentrum - der Esplanade - geprägt. Während für die Altstadt enge Gassen und hohe Häuser typisch sind, bietet die Esplanade mit ihren großen und Schatten spendenden Bäumen ungewöhnlich viel Raum. Hier finden Sie unzählige Tavernen und Straßencafés, die ehemalige Residenz der englischen Lordhochkommissare (Palast von St. Michael und St. George) mit dem Museum für asiatische Kunst sowie die "Alte Festung" der Venezianer.

Die alte Festung befindet sich auf einer kleinen Halbinsel mit einem Doppelgipfel, welcher der griechischen Insel Kerkyra den italienischen Namen "Korfu" (=Gipfel) einbrachte. Das ehemals bedeutende Festungsbauwerk ist eines der größten Baudenkmäler Korfus, von welchem Sie einen schönen Ausblick auf Korfu-Stadt und seine Umgebung haben.

Kap Kanoni

Das Kap Kanoni liegt auf der gleichnamigen Halbinsel an der Bucht von Garitsa, etwa vier Kilometer südlich der Altstadt von Korfu-Stadt und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Hier befinden sich die ältesten Baudenkmäler der Insel und zahlreiche Ausgrabungsstätten antiker Gebäude. Sein Name stammt von einer Kanone, welche hier einst von den Franzosen aufgestellt wurde. Vom Kap aus haben Sie eine herrliche Aussicht auf das Wahrzeichen von Korfu - das Vlacherna-Kloster. Dieses steht auf einem winzigen Inselchen, welches durch eine kleine Brücke mit dem Kap Kanoni verbunden ist.

Mäuseinsel "Pontikonisi"

In unmittelbarer Nähe vom Kap Kanoni liegt außerdem die malerische Mäuseinsel "Pontikonisi". Diese dicht mit Zypressen bewachsene Insel ist ein beliebtes Ausflugsziel und ein bekanntes Fotomotiv. Auf der kleinen Insel steht eine byzantinische Kapelle aus dem 12. Jahrhundert. Diese wird jedes Jahr am 6. August von Wallfahrern besucht.

Das Achilleion

Das Achilleion ist wohl hauptsächlich als Sommerresidenz von Kaiserin Elisabeth zu Österreich, besser als Sissi bekannt, ein Begriff. Das dreigeschossige Bauwerk, welches im klassizistischen Stil errichtet wurde, wird von einem großen Garten mit prächtigen Kunstwerken umgeben. Die bedeutendsten Statuen im Schlossgarten sind die des von der Kaiserin Elisabeth in Auftrag gegebenen "sterbenden Achill" und die 11 Meter hohe Bronzestatue des "siegreichen Achill", welche Kaiser Wilhelm II. aufstellen ließ.

Heute gehört das Gebäude dem griechischen Fremdenverkehrsamt und wird als Museum genutzt. In diesem Museum können Sie zahlreiche persönliche Gegenstände von Kaiserin Elisabeth und Kaiser Wilhelm II. besichtigen.

Kloster Moni Paleokastritsa

Das Kloster Panagia Theotokou mit seinem wunderschönen offenen Glockenturm mag einer der Gründe für die Beliebtheit des kleinen Ortes Paleokastritsa bei Touristen sein. Die Kirche aus dem 12. Jh. gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Korfus. Ein Laub bewachsener Gang im Zellentrakt schafft, zusammen mit den Pastelltönen der Mauern, eine mediterrane Atmosphäre. Wer die Ikonen im Inneren der Klosterkirche bewundert hat, kann deren Kopien in einem Museum im Obergeschoss erwerben.

Pantokrator

Mit 906 m ist der Pantokrator, was "Herrscher der Welt" bedeutet, der höchste Berg Korfus. Benannt nach dem Kloster Moni Pantokratora, welches sich auf seinem Gipfel befindet, ist der Berg vor allem als Aussichtspunkt sehr beliebt. An klaren Tagen kann man nicht nur ganz Korfu sehen, sondern auch das griechische Festland und teilweise sogar Albanien und Italien. Wer das unscheinbare Kloster aus dem 14. Jh. besichtigen möchte, wird von seiner wertvollen Freskensammlung überrascht sein. Auch ein Ausflug in die urtümlichen Bergdörfer lohnt sich.

In Agios Ioannis befindet sich das immer wieder erweiterte Spaßbad Aqualand. Zahlreiche Rutschen sorgen nicht nur bei den Kindern für ausreichend Unterhaltung. Einige Imbisse bieten Speisen und Getränke an, Liegewiesen und Angebote für die ganz Kleinen runden das Angebot ab.

Der Freizeitpark Hydropolis ist mit seinen zahlreichen Wasserrutschen nicht nur ein schönes Ausflugsziel für Kinder, auch die Erwachsenen fühlen sich hier dank der zahlreichen Freizeitangebote sehr wohl. Im Park nämlich kann man unter anderem Basket- oder Fußball spielen und auch eine Kletterwand ist vorhanden.

Rhodos

Die Landschaft im Inneren der Insel Rhodos wird hauptsächlich von Bergen, Tälern und Hochebenen geprägt. An der 220 Kilometer langen Küste wechseln Buchten mit herrlichen flachen Sandstränden und steile Felsen einander ab. Doch auch die kulturelle Vielfalt, welche von antiken Tempeln über Gebäude aus der Kreuzritterzeit bis hin zu italienischen Einflüssen reicht, lässt keine Wünsche offen.

Fläche

1.407,94 km²

Einwohnerzahl

115.490

Hauptstadt

Rhodos-Stadt

Geographie

Rhodos liegt etwa 10 km vor der türkischen Küste, ist bis zu 78 km lang und bis zu 35 km breit. Der höchste Berg ist der Ataviros mit 1.216 m. Die viertgrößte Insel Griechenlands bietet genug Platz, um mit schroffen Felsen, dichten Wälder, einladenden Sandstränden oder romantischen Buchten eine landschaftliche Vielfalt zu präsentieren, die kaum einen Urlaubswunsch offen lässt. Ob Wandern oder Mountainbiken, ob Wassersport oder Faulenzen – auf Rhodos urlaubt jeder nach seiner Fasson.

Klima

Das mediterrane Klima im östlichen Mittelmeer zeigt sich hier durch besonders lange Sommer und kurze, milde, aber regnerische Winter. Rhodos zählt mit über 3.000 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnigsten Regionen Europas. Die heißesten Monate sind Juli und August. In diesen Monaten steigt das Thermometer auch mal bis über 35 °C. Normalerweise ist es aber aufgrund des Inselklimas selten sehr heiß. Die beste Reisezeit für Rhodos ist von Mai bis Oktober.

Im Winter ist es sehr mild, die Temperaturen im Januar liegen zwischen 12 °C und 20 °C , im April steigt das Thermometer auch regelmäßig auf 25 °C. Dabei ist die Westküste tendenziell etwas kühler als die Ostküste.

Sehenswürdigkeiten

Die Altstadt von Rhodos-Stadt

Die Hauptstadt der Insel, die Stadt Rhodos, ist zweifellos eine der schönsten Städte im Mittelmeerraum und ihre mittelalterliche Altstadt die absolut wichtigste Sehenswürdigkeit der Insel. Die Altstadt von Rhodos-Stadt wird von einer vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben und umschließt damit Bauwerke wie den Großmeisterpalast des Johanniterordens, der heute ein Museum mit Skulpturen und Mosaiken beherbergt. Die stark touristisch genutzte Sokratesstraße stellt eine Verbindung zwischen der Süleyman-Pascha-Moschee und der Platia Ippokratu bzw. dem Hippokrates-Platz her. Direkt gegenüber der Moschee liegt ein türkischer Büchersaal. Der angrenzende Platz jüdischer Märtyrer verfügt über einen mit Seepferdchen verzierten Brunnen. Im Südwesten der belebten Sokratesstraße dehnt sich mit engen Gassen, diversen Moscheen, kleinen Plätzen und türkischem Bad das türkische Viertel aus. Im Jahr 1988 wurde die Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Kolymbia

Der an der Ostküste der Insel gelegene Ferienort ist 25 km von Rhodos-Stadt entfernt und bekannt für seine schönen weitläufigen Sand-/Kiesstrände, die zum Sonnenbaden und zu Wassersportaktivitäten einladen. Auch die endlos lange Eukalyptusallee mit Tavernen, Bars und Geschäften lässt keine Wünsche offen. Möchten Sie gerne einmal aktiv werden? Von Kolymbia aus wandern Sie in die Berge des Inselinneren. Ein beliebtes Ziel ist das Tsambikakloster, das auf einem Berg über dem Ort liegt. Von hier aus genießen Sie den traumhaften Ausblick auf Kolymbia und die Küste. Nicht weit entfernt liegt auch die Tsambika-Bucht mit einem der schönsten Sandstrände von Rhodos - diesen sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Das Tal der Schmetterlinge

Im Norden der Insel befindet sich abseits der Küstenregion das Tal der Schmetterlinge. Besonders die seltene Schmetterlingsart "Russischer Bär" findet man hier zuhauf - nicht nur für Naturliebhaber eine lohnende Sehenswürdigkeit.

Lindos

Das Lindos auch ein bedeutendes kulturelles und religiöses Zentrum auf Rhodos war, beweisen die zahlreichen Hinterlassenschaften dieser antiken Zeit wie der Burgberg, die Tempelstätten auf der Akropolis, Statuenbasen und zahlreiche Felsengräber. Eines der bekanntesten Wahrzeichen der Insel Rhodos ist die Akropolis von Lindos. Majestätisch thront diese auf einem 116 m hohen Felsen und beeindruckt mit zahlreichen Tempeln und Säulen.

Thermen von Kallithea

Bereits seit Kaiser Augustus ist Kallithea für seine Thermen bekannt - heute erstrahlen diese in neuem Glanz und sind ein wahrer Touristenmagnet. Wunderbar kann man hier nicht nur baden, sondern auch schnorcheln. Seinen wohltuenden Effekt erhält das Bad dadurch, dass das Wasser aus dem Brunnen stark mit Schwefel versetzt ist. Gegen chronische Verstopfung, Nieren- und Blasenkrankheiten und Rheuma soll ein Bad Wunder bewirkt haben.

Kamiros

Kamiros ist eine der ältesten Städte auf Rhodos und zählt zu einer der bekanntesten Ausgrabungsstätten der Insel. Viele Ruinen von bereits ausgegrabenen historischen Bauwerken können Sie heute in Kamiros besichtigen. Dazu zählen u.a. die Reste der Akropolis, die Ruinen des Tempels der Athena sowie die eines dorischen Tempels. Von der Akropolis haben Sie eine gute Aussicht auf das Meer und die nahegelegene kleinasiatische Küste. Ebenfalls zu betrachten ist die große Zisterne der Stadt, welche etwa 600 m³ Regenwasser aufnehmen kann. Aus der Zeit der Römer sind Reste der römischen Bäder zu sehen.

Monolithos-Kastell

Im Südosten der Insel Rhodos befindet sich das Monolithos- Kastell. Diese Überreste einer alten venezianischen Burg befinden sich auf einem 240 Meter hohen Felsen. Inmitten der gewaltigen Festungsmauern findet man das kleine Kirchlein Agios Pandelimon, welches mit seiner strahlend weißen Fassade die Blicke auf sich zieht. Alles in allem eröffnet sich dem Urlauber ein traumhaftes Panorama über die pinienbewachsenen Hänge des Gebirgsmassivs bis hinunter zum Meer.

Kap Prasonisi

Als südlichster Punkt der Insel Rhodos wird das Kap Prasonisi bezeichnet. Bekannt und beliebt ist dieses aufgrund der hier vorherrschenden Winde besonders bei Surfern.

Sehenswürdigkeiten

Athen und Umgebung

Die Akropolis und ihre Tempel (Parthenon)

Rund 150 Meter über der Stadt sind die Akropolis und der dazugehörige Parthenon-Tempel wohl die beiden Attraktionen Athens, die einem als erste einfallen. Die Schutzburg der Stadt, wo früher Könige residiert haben, ist heute ein äußerst beliebter Treffpunkt für Touristen aus aller Welt. Neben einigen Anlagen zur Verteidigung der Stadt befinden sich in der Akropolis viele andere sehenswerte Bauwerke. Der Parthenon-Tempel, in dem die Stadtgöttin Athene verehrt wurde, ist wohl das bekannteste. Auch ein Besuch des Niketempels oder des Erechtheions zahlen sich aus. Wer sich dafür nicht interessiert, sollte zumindest den wunderbaren Ausblick über Athen genießen.

Das Archäologische Nationalmuseum

Im Archäologischen Nationalmuseum im Zentrum von Athen finden sich beinahe unzählige Relikte aus der griechischen Antike. Exponate aus der alten minoischen Kultur sind dort ebenso zu bewundern wie auch neuere Fundstücke aus dem 20. Jahrhundert und vieles mehr. Für einen oberflächlichen Abstecher ins Museum reicht eine gute Stunde, wer sich wirklich für griechische Geschichte und Kultur interessiert, sollte zumindest drei Stunden einplanen.

Der Syntagma-Platz

Der Syntagma-Platz ist in mancher Hinsicht das Herz der Stadt. Über das ganze Jahr verteilt finden hier verschiedenste Veranstaltungen statt, eine davon ist der Athener Weihnachtsmarkt. Rund um den Platz befinden sich nicht nur einige gute Hotels, sondern auch das griechische Parlament. Jeden Sonntag und an offiziellen Feiertagen um 11 Uhr marschiert dort die ehemalige königliche Garde auf - ein beeindruckendes Erlebnis. Am Platz der Verfassung, wie er auch genannt wird, beginnt außerdem die Odos Ermou, eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Athens.

Das Panathinaiko-Stadion

Für die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit im Jahr 1896 wurde nahe des heutigen Zentrums das Panathinaiko-Stadion errichtet - und zwar genau an der Stelle, an der sich früher das antike Stadion befand. Mit Platz für rund 50.000 Besucher war es schon damals vermutlich das größte Stadion der Welt. Heute wird es eher für Veranstaltungen genutzt, ist aufgrund seiner imposanten Ausmaße aber einen Besuch wert.

Lykabettus - der Stadtberg

Der höchste Punkt Athens ist nicht der, auf dem die Akropolis steht, er befindet sich ein paar Kilometer nordöstlich davon: der Stadtberg Lykabettus. Aus 277 Metern Höhe hat man von dort einen tollen Blick über die ganze Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten. Der Aufstieg zu Fuß ist zwar nicht ganz einfach, lohnt aber aufgrund verschiedener Aussichtspunkte. Wer sich mit dem Ausblick von ganz oben begnügt, kann mit einer Standseilbahn vom Ende der Ploutarchou auf den Lykabettus fahren.

Der Tempel des Poseidon am Kap Sounion

Etwas außerhalb der Stadt - und damit auch abseits der Hektik und des Lärms - liegt am südlichsten Ende der Halbinsel Attika das Kap Sounion. Einige Überreste von antiken Gebäuden machen den Abstecher zu einem interessanten Ausflug. Besonders beeindruckend sind die wenigen Säulen, die vom Tempel des Poseidon noch übrig sind. Dort haben früher die Seefahrer vor ihren Reisen die Gunst des Meeresgottes erbeten. Bezaubernd ist auch der Blick auf die nahegelegenen Inseln - besonders bei Sonnenuntergang.

Das Hafenviertel Piräus

Näher an Athen liegt die Hafenstadt Piräus, die zwar nicht direkt zu Athen gehört, der Hauptstadt aber doch als wichtigster Hafen dient. Von Piräus aus stechen auch die meisten Fähren zu den griechischen Inseln in See. Mit der Metro ist man innerhalb weniger Minuten in Piräus. Wer also keine Zeit hat, eine der griechischen Inseln zu besuchen, kann sich auch im Hafen von Piräus eine nette Taverne suchen und den Sonnenuntergang genießen. Für historisch Interessierte gibt es dort außerdem das Archäologische Museum sowie das Hellenische Schifffahrtsmuseum.

Mykene

Ausgegraben und zu besichtigen sind die Ruinen der Oberstadt von Mykene. Beeindruckend sind die Reste der Stadtmauer und das Löwentor. Über dem Tor, das der Hauptzugang zur Burg war, befindet sich ein Relief mit 2 Löwen. Es wurde um 1250 vor Christus gebaut. Ein kleineres und nur teilweise erhaltenes Tor ohne Schmuck befindet sich im nördlichen Bereich. Die Mauer entstand in drei Bauphasen zwischen 1350 und 1200 v. Chr..

Von dem Palast, der auf dem höchsten Punkt der Oberstadt steht, sind nur Reste vorhanden. Ein Brand hatte große Teile des Palastes zerstört und er wurde in späterer Zeit stark überbaut. Der Thronsaal befand sich in einem großen Gebäude in der Form eines Megaron. Der Palast war über eine steile Rampe zu erreichen, die wegen ihrer starken Steigung nur zu Fuß genutzt werden konnte.

Von Bedeutung sind zwei durch Stelen gekennzeichnete Grabzirkel. Hier fanden sich eine Reihe von Schachtgräbern mit reichen Grabbeigaben wie Terrakotten, Tongefäße, goldenen Masken und Goldschmuck. Weiter wurden neun Kuppelgebäude entdeckt, die als Grabkammern genutzt wurden. Sie werden auch als „Schatzhäuser“ bezeichnet und sind nach mythologischen Figuren benannt.

2007 wurde ein Museum unterhalb der alten Burganlage fertig gestellt. In diesem sind einige der hier gemachten Funde zu sehen. Es überwiegen allerdings Kopien von Fundstücken, deren Originale in Athen gezeigt werden.

Epidauros

Auf der Halbinsel Peloponnes, im Süden des Festlandes von Griechenland liegt die faszinierende, antike Kultstätte Epidauros. Untermalt von einer herrlichen Landschaft treffen hier Kulturerlebnis und Urlaubsatmosphäre aufeinander. Eine Besichtigung versetzt Sie schnell zurück in die Zeit des alten Griechenlands, zumal die Ausgrabungen von Epidauros zu den bedeutendsten Stätten der Archäologie zählen. Es gibt noch zahlreiche Ruinen zu bestaunen.

Epidaurus bestand aus mehreren Bauwerken von denen einige noch gut erhalten sind. Hierzu gehört das berühmte Epidauros Theater. In einen Hang gebaut, mit phantastischem Blick auf die Berglandschaft Argolis fasziniert es noch heute tausende von Touristen. Vor allem die halbkreisförmige Tribüne lädt zum Träumen und Verweilen ein. Das Theater gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und besonders beeindruckend ist die Akustik des Theaters. Es wurde so konzipiert, dass auch die Besucher in den hintersten Reihen jedes Wort verstehen konnten. Auch heute noch werden im Theater von Epidauros in Griechenland regelmäßig klassische Dramen aufgeführt.

Auch ein Stadion gab es, dieses ist heute noch wesentlich besser erhalten, als das berühmte Stadion von Olympia.

Olympia

Olympia gilt als Geburtsort der Olympischen Spiele. Entsprechend wird hier alle vier Jahre das olympische Feuer entfacht und an den Austragungsort der aktuellen olympischen Spiele getragen.

Die Stätte ist außerordentlich sehenswert. Der imposante Zeus-Tempel gehört sicherlich zu den Höhepunkten eines Besuchs. Nicht weit davon entfernt findet sich auch der mutmaßliche Ort der Werkstatt des Phidias, der die Zeus-Statue aus Elfenbein und Gold geschaffen haben soll, die zu den sieben antiken Weltwundern zählt, aber nicht mehr erhalten ist. Die moderaten Eintrittspreise umfassen neben dem Besuch der antiken Stätte das Museum, in dem u.a. die berühmte Statue der Nike des Paionios und eines der Meisterwerke antiker griechischer Bildhauerei, der Hermes des Praxiteles, zu sehen ist.

Der Zeus-Tempel wurde um 460 v.Chr. errichtet, er war 64 m lang und 28 m breit. In seiner Cella befand sich eine 12 m hohe Zeus-Statue, die zu den sieben Weltwundern der Antike gezählt wird. Zum Bau des Tempels wurde Muschelkalk aus der näheren Umgebung benutzt, er wurde mit feinem Stuck überzogen. Dach und Fries bestanden aus Marmor. Die Wasserspeier hatten die Form von Löwenköpfen, die Giebelfriese stellten den Gründungsmythos von Olympia dar. Details dazu sind im archäologischen Museum zu finden.

Der Hera-Tempel wurde um 600 v.Chr. errichtet, war 50 m lang und über 18 m breit. Aus ihm stammt die Hermes-Statue des Praxiteles. Seit 1936 wird vor dem Heraion das olympische Feuer entzündet.

Das runde Nymphäum (Nymphaion) des Herodes Atticus und die Schatzhäuser befinden sich nördlich des Hera-Tempels. Vor ihnen steht eine ganze Reihe von Sockeln, darauf befanden sich die Zanes- und Zeus-Statuen. Diese mussten von Athleten gestiftet werden, wenn sie des Betrugs überführt werden konnten.

Palaestra: Von den Trainings- und Wettkampfstätten der Ringer und Faustkämpfer ist nur wenig erhalten. Ein solcher Bau bestand in der Regel aus einem Umkleideraum, einem Raum für Massagen und Salben sowie Übungsräume. Die Athleten kämpften hier nackt, nur die Ringer ölten sich zuvor ein und bestreuten sich mit Sand. Vielleicht ergänzten daher die Römer die Anlage um ihre Thermen.

Stadion: Gegenüber anderen Stadien aus jener Zeit war ausgerechnet das Olympia-Stadion schlecht ausgestattet. Sitzreihen für bis zu 45.000 Zuschauer fehlten ganz, es gab nur eine Tribüne für die Schiedsrichter und eine für die einzige Frau, die legal die Spiele beobachten durfte: die Priesterin der Demeter. Erhalten ist die Startschwelle. Hier wurden die Laufdisziplinen (ebenfalls nackt) ausgetragen: Es ging auf der Länge der Bahn mit 600 Fuß = 192,28 m um einen Doppellauf und um die Langstrecke (24 mal die Stadienlänge). Es gab nur eine Laufdisziplin, bei der die Kontrahenten bekleidet waren: Der Waffenlauf.

Patras

Patras ist neben Igoumenitsa der große Fährhafen für die Linien nach Italien. Die meisten sehen die Stadt nur als Durchgangsort zu Ihren Ferienorten. Patras hat aber auf den zweiten Blick mehr zu bieten.

Das römische Odeon Das prachtvolle Bauwerk liegt in der Altstadt Patras und ist von den Römern erbaut worden. Ursprünglich diente es als Theater, heute finden dort viele Veranstaltungen statt. Viele Leute kommen nach Patras um dieses Theater zu sehen. Im Sommer während des Internationalen Festivals werden hier viele Theaterstücke und Konzerte aufgeführt, im Theater finden 2.500 Menschen Platz.

Theater Apollon Das Theater Apollon ist im Jahre 1872 nach einem Entwurf des großen deutschen Architekten Ernst Ziller errichtet worden. Es ist eine Miniatur der La Scala in Mailand und war das erste Operntheater in Griechenland. Es liegt am Georgiou Platz.

Das archäologische Museum Das archäologische Museum befindet sich zwischen Patras und Rio. Es ist ein modernes Gebäude und beherbergt viele archäologische Fundstücke und Mosaike aus der griechischen und römischen Antike. Das Museum in Patras ist eines der größten archäologischen Museen in Griechenland. Es wurde am 24. Juli 2009 offiziell eröffnet und kann das ganze Jahr über besucht werden.

Pampeloponisiako Stadium Das nationale Stadion von Patras liegt genau in Koukouli. Es wurde 1981 erbaut und 2004 renoviert. Dort fanden die Olympischen Spiele statt.

Die Burg von Patras Die Burg wurde in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts auf den Ruinen der alten Akropolis erbaut. Sie liegt auf einem Hügel und ist 800 m von der Küste entfernt. Sie besteht aus Türmen und Bastionen, einem tiefen Graben und einem Innenhof. Dort kann man mehr über die Geschichte der Stadt erfahren. Erreichbar ist sie zu Fuß mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Delphi

Das antike Heiligtum von Delphi ist vor allem wegen seines berühmten Orakels bis weit über die Grenzen der Alten Welt hinaus bekannt geworden. Früher war Delphi das Zentrum der antiken Welt und noch heute ist es eine eindrucksvolle Ruinenstätte und Ziel für Pilger aus allen Erdteilen.

Was noch vor etwa 100 Jahren als verschollen galt, wurde 1892 von französischen Archäologen ausgegraben. Die unter Erdmassen begrabene, sagenumwobene Kultstätte der alten Griechen konnte freigelegt und als beeindruckende Zeitzeugin antiker Kunst und Kultur der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Delphis Geschichte ist nicht weniger abwechslungsreich und voller Sagen wie die griechische Mythologie selbst. In Delphi wurde Apollon, der Gott des Lichts, geboren, der in Gestalt eines Delphins an Land geschwommen ist - daher stammt der Name der Orakelstätte. Er errichtete das Heiligtum, das von einer zur Weissagung begabten Priesterin, der Pythia, bewacht wurde und bei der sich Herrscher und Feldherren der Antike Rat holten. In Delphi liefen viele Fäden zusammen, daher spielte das berühmte Orakel gerade im 8. und 7. Jahrhundert v. Chr. eine wichtige Rolle in der griechischen Politik.

Der Palast von Delphi und das Heiligtum mit seinem Amphitheater, Stadion, Gymnasion und dem Apollon-Tempel sind nur noch rudimentär vorhanden. Die Anlagen fielen bereits zu antiken Zeiten mehreren Erdbeben zum Opfer und wurden damals nur noch teilweise wieder aufgebaut. Dennoch bietet dieser Bereich Delphis beeindruckende Bilder: Im Museum findet man die berühmte Bronzestatue des "Wagenlenkers", eines der beeindruckendsten Werke griechischer Kunst. Auch die Akanthussäule mit den Tänzerinnen und Reliefs mit archaischen Jünglingsfiguren gehören zu den wertvollen Kunstschätzen dieses antiken Heiligtums. Für Kenner der griechischen Sprache sind die am Apollon-Tempel angebrachten Wahlsprüche "Erkenne dich selbst!" oder "Nichts zu viel!" als Mahnung eingraviert.

Auch das moderne Städtchen Delphi lädt mit seiner wunderschönen Umgebung zu einem Besuch ein. Malerisch in einem Tal gelegen und von herrlichen Olivenhainen umgeben, ist Delphi ein beliebtes Reiseziel, das bei überwiegend wolkenlosem Wetter mit seinen vielen Tavernen und Cafés wohltuende Erholung von ausgiebigen Besichtigungstouren bietet.

Kalambaka und Meteora Gebirge

Kalambaka ist ein Ort am Fuße des Meteora-Gebirges.

Sehenswürdigkeiten in Kalambaka

Die wichtigste Sehenswürdigkeit sind natürlich die schwebenden Klöster von Meteora. Von hier aus kann man alle bewohnten Klöster mit dem Pkw erreichen. Es werden auch geführte Besichtigungen angeboten. Eine solche Tour zu machen kann sogar der richtige Weg sein, denn man erhält eine Menge Informationen über die Klöster, die man sonst vielleicht nicht bekommen würde.

Metéora-Klöster

Die Metéora-Klöster (griechisch Μετέωρα), östlich des Pindos-Gebirges, nahe der Stadt Kalambaka in Thessalien gelegen, gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Name „Metéora“ leitet sich von „meteorizo“ ab, was so viel wie „in der Luft schwebend“ bedeutet. Dieser Name beschreibt die Lage der Klöster, die auf einem hohen Felsen gebaut wurden, sodass sie bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen. Die gesamte Anlage besteht aus 24 einzelnen Klöstern und Eremitagen, von denen heute nur noch sechs bewohnt sind. Die restlichen achtzehn Klöster sind entweder zu schwer zu erreichen oder wurden wegen Einsturzgefahr verlassen.

Die Klöster Metamórphosis, Varlaám, Rousánou, Agía Triáda, Agios Stéfanos und Agios Nikólaos Anapavsás sind heute noch bewohnt und können auch besichtigt werden. Jedes der Klöster hat an einem anderen Tag Ruhetag, so dass nie alle gleichzeitig geschlossen haben. Zu beachten ist die Kleiderordnung für Besucher: Für Herren sind Shorts tabu, während bei Frauen Miniröcke und schulterfreie Oberteile nicht toleriert werden. Auch werden bei Frauen Kleider bzw. Röcke lieber gesehen als Hosen; Hosen tragende Frauen werden in einigen Klöstern gebeten, sich eine Schürze vorzubinden, die am Eingang ausgeliehen werden kann. Der Aufstieg zu den unbewohnten und verfallenen Klosterruinen ist schwierig, oft auch gefährlich und wird nicht empfohlen.

Aktivitäten

Alle noch betriebenen Klöster kann man besichtigen. Es kann teilweise recht anstrengend sein, zu den Klöstern zu gelangen, feste Schuhe sollte man auf jeden Fall anziehen. Es gibt sehr viele Plätze, um schöne Fotos zu machen oder einfach nur das Panorama zu erleben und zu genießen.

Die Méteora-Felsen sind aber auch bei Bergsteigern sehr beliebt. Sehr populär beim Klettern ist das Besteigen der Felsen, auf denen sich Klöster befinden, die nicht mehr bewohnt sind.

Thessaloniki

Die Metropole der Region Makedonien

Mit seinen knapp 400.000 Einwohnern ist Thessaloniki nach Athen die zweitgrößte Stadt Griechenlands. Für die griechische Region Makedonien ist sie zudem wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. An den nordwestlichen Ausläufern des Chortiatis gelegen, grenzt Thessaloniki, welche als wichtige Universitäts-, Messe, Hafen-, Industrie- und Kulturstadt gilt, an den Thermaischen Golf.

Bereits in der Bibel wurden die byzantischen und frühchristlichen Kirchen der Stadt erwähnt, die 1988 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurden. 1997 wurde Thessaloniki europäische Kulturhauptstadt. Obwohl das Klima im Schnitt einige Grad Celsius unter dem Durchschnitt der südgriechischen Städte liegt, kann es in den Sommermonaten in der Stadt sehr heiß werden, so dass sich ein Städteurlaub vor allem im Frühjahr oder Herbst lohnt.

Sehenswürdigkeiten in Thessaloniki

Als berühmtes Wahrzeichen der Stadt ist der sogenannte ‘Weiße Turm’, der entsprechend bei einer Sightseeing-Tour durch Thessaloniki nicht fehlen sollte. Seit seinem Bau wurde der Turm zu verschiedenen, zum Teil etwas kurios klingenden Zwecken, wie als Waffenlager, als Gefängnis oder als Nahrungsmittellager im Krieg verwendet, dient inzwischen aber als Museum und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Zudem gibt es in Thessaloniki eine Reihe an bedeutenden Bauwerken aus römischer Zeit, wie zum Beispiel den bekannten Galeriusbogen, auf dem tolle Reliefdarstellungen zu sehen sind, die Galerius im Kampf mit den Persern zeigen. Für Kirchen-Liebhaber ist Thessaloniki ein kleines Paradies. Über 20 bedeutende Kirchen, zum Teil aus dem 5. oder 6. Jahrhundert, welche wunderschöne Mosaike und Wandmalereien enthalten, sind über die Stadt verteilt. Einige von ihnen wurden Ende der 80er von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Museen, zum Teil aus sehr ungewöhnlichen Bereichen, wie ein Sportmuseum, ein Kino- und ein Radiomuseum, aber auch ganz klassische Ausstellungen können Urlauber das ganze Jahr über besuchen. Im Bereich der modernen Kunst gibt es gleich drei bedeutende Museen, das Staatliche Museum zeitgenössischer Kunst (SMCA), die Städtische Pinakothek und das Makedonische Museum zeitgenössischer Kunst.

Strände in Thessaloniki

Direkt am Meer gelegen, kann man von Thessaloniki aus natürlich auch verschiedene Strände einfach erreichen. Der nördlichste Strand ist der Strand ‘Touza’, der sich für einen Badeurlaub geradezu anbietet. Das Wasser ist wunderbar klar und der Strand liegt etwas abgelegen in völliger Ruhe. Es gibt eine kleine Bar, ansonsten ist der Strand aber touristisch nicht überlagert. Wer also seine Ruhe und ein bisschen Raum für seinen wunderschönen Urlaub sucht, ist hier richtig. Einziger Nachteil: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Touzla nicht zu erreichen, wer den dortigen Strand einmal erleben möchte, braucht also ein Auto. Etwas weiter, ca. 14 km vom Stadtzentrum entfernt, liegt der Strand Agia Triada. Dieser langgezogene, herrliche Strand ist bei Touristen weniger bekannt und wird in erster Linie von Einheimischen angesteuert, die vor allem am Wochenende nach Agia Traida fahren. Wer also lieber unter Griechen als unter anderen Touristen seinen Strandurlaub verbringen möchte, der ist hier richtig. Nahe des Strandes gibt es nette kleine Cafés und schöne Fischtavernen, in denen man den Tag entspannt ausklingen lassen kann.

Die Strände Thessalonikis sind herrlich sauber, das Meerwasser ist glasklar. Wer geht unter diesen Bedingungen nicht gerne schwimmen? Ein Besuch wert ist das malerische ehemalige Fischerdorf Sarti. Es ist an der Ostküste der Halbinsel Sithonia an einer wunderschönen Bucht gelegen. Sarti ist berühmt für seinen herrlichen Sandstrand und das kristallklare, türkisschimmernde Wasser der Bucht, umrahmt von den üppig grünen Wäldern Sithonias. Sarti ist ideal, um die vielfältige Natur der Halbinsel kennenzulernen oder einfach an den einsamen Sandstränden der Region zu entspannen. Zudem bietet Sarti auch eine Vielzahl an Tavernen und Cafes, die zum Verweilen einladen.

Chalkidiki

Sehenswürdigkeiten auf Chalkidiki

Es gibt sehr viele faszinierende und wunderschöne Sehenswürdigkeiten auf Chalkidiki die man besichtigt oder gesehen haben sollte. Am sinnvollsten ist je nach Geschmack einer der zahlreichen Tagesausflüge, wie Segeln, Geländewagenfahrt auf Sithonia oder auch ein schöner Ausflug nach Metéora. Buchen kann man die Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten von Chalkidiki beispielsweise über die verschiedenen Anbieter direkt vor Ort.

Petralona Tropfsteinhöhle

Die einzigartige Tropfsteinhöhle Petralona ist ca. 35 km von Thessaloniki entfernt und liegt im Hinterland von Chalkidiki, am Berg von Katsika. Sie wurde 1959 von einem Bauern entdeckt, der auf die Wassergeräusche aufmerksam geworden ist. Er dachte eine Quelle gefunden zu haben, doch es war die wunderschöne Tropfsteinhöhle. Petralona ist eine beeindruckende Welt mit Stalakmiten, Stalaktiten und außergewöhnlichen Steingebilden. Die imponierende Höhle führt in ein anderes Universum und lohnt sich für eine Besichtigungstour. In der Tropfsteinhöhle wurde ein Schädel eines Homo Heidelbergensis (Neandertaler) gefunden. Dieser Schädelfund wird auf ein Alter zwischen 160.000 und 200.000 Jahre geschätzt.

Das Steinzeit-Museum

Nahe der Höhle befindet sich ein Steinzeit-Museum, der Eintritt für Höhle und Museum beträgt ca. 7 Euro. Die Höhlenbesichtigung können Sie gut mit einer Mietwagentour im Hinterland von Chalkidiki verbinden.

Bootstour um die Mönchsrepublik Athos

Nea Roda ist ein kleines und charmantes Dorf auf dem dritten Finger von Chalkidiki, Athos. Es liegt 110 km von Thessaloniki entfernt und hat einen schönen Hafen. Nea Roda bietet einen feinen, hellen Sandstrand der zum Entspannen einlädt. Im Hafen stehen Fischerboote und kleine Yachten zum Bestaunen. Natürlich werden auch verschiedene Wassersportmöglichkeiten wie Jet-Ski angeboten. Traditionelle, gastfreundliche Tavernen, sowie Bars und Cafés findet man auch in Nea Roda. Die Tavernen bieten griechische Spezialitäten und regionale Weine an.

Chalkidiki-Geheimtipp: Bootsfahrt ab Nea Roda

Vom Hafen aus gehen Bootstouren rund um Athos. Die Bootstouren führen um die Halbinsel Athos, man entdeckt verschiedene Klöster, erfreut sich an der Natur und kann vom Alltagsleben loslassen. Man kann den Besuch mit einem Tagesausflug verbinden und noch in Ouranoupolis vorbeischauen.

Drenia-Inseln

Die Drenia-Inseln werden auch Eselinseln genannt. Die Inseln liegen bei Chalkidiki in der nördlichen Ägäis und bestechen mit einer sensationellen Aussicht auf den heiligen Berg Athos. Die zauberhafte Natur, sowie die reizvolle Landschaft sind ideal zum Entspannen oder zum Wandern geeignet. Die feinen Sandstrände und das kristallklare Wasser ist für Sonnenliebhaber genau das Richtige. Des Weiteren werden die verschiedensten Wassersportmöglichkeiten angeboten und kleine, charmante, Tavernen mit griechischer Küche und urigen Flair laden zu einer entspannten Pause ein.

Die Überfahrt zu den Drenia-Inseln

Von dem kleinen Dorf Ouranoupolis, das auf dem dritten Finger Athos liegt gehen immer wieder Boote ab und fahren die Besucher zu den Inseln. Als weitere Option kann man sich ein Motorboot mieten und zu den Inseln fahren, natürlich nur mit einem Bootsführerschein.

Märkte in Chalkidiki

Die Märkte in Chalkidiki sind sehr vielfältig, farbenfroh und bieten eine große Auswahl an Waren. Ob Bauernmärkte, Wochenmärkte oder Markthallen hier kommt jeder auf seine Kosten. In Thessaloniki gibt es zum Beispiel verschiedene Markthallen einem einzigartigen Menge und riesigem Sortiment. Etwas ruhiger und auch ländlicher geht es auf den Wochenmärkten und Bauernmärkten, in den kleinen Dörfern, zu. Der Markt von Neos Marmaras findet immer donnerstags statt und bietet unter anderem regionale Spezialitäten wie Honig, Olivenöl und Weine an. Der Wochenmarkt in Sikiá findet jeden Samstag statt, der Markt in Nea Moudania am Mittwoch. Die Reichhaltigkeit der Produkte ist sehr groß, man findet Obst, Gemüse, Kräuter, Teesorten, Fisch, Olivenöl, Honig, Kleidung, Schuhe und Taschen. Nicht nur die Waren, sondern auch das schöne und unverwechselbare Ambiente der Märkte sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Gerüche, Farben und Eindrücke sind unglaublich schön und ein absolutes Erlebnis. Ab und zu kann es auf den Märkten auch mal etwas lauter zugehen, wenn gehandelt wird.

Märkte im Überblick

  • Nikiti - Freitags
  • Nea Moudania - Mittwochs
  • Neos Marmaras - Donnerstags
  • Sikiá - Samstags
  • Thessaloniki Modiano-Markthalle oder Vláli-Markt von Mo-Sa

Kanal von Nea Potidea

Nea Potidea ist ca. 70 km von Thessaloniki entfernt. Es gibt kleine Restaurants, Bäckereien und Bars im Zentrum des kleinen Örtchens. Eine große, griechisch-orthodoxe Kirche befindet sich hier. Klippen, kleine Buchten, Sandstrände und das schimmernde Meerwasser umgeben das kleine Dorf und verleihen ihm einen besonderen Charme. Viele Olivenhaine schmücken das Örtchen, genauso wie jegliche Arten von mediterranen Obstbäumen in den Gärten und Hinterhöfen. Limetten, Feigen oder Granatäpfel, alles ist vorhanden.

Olynthos

Das antike Olynthos erstreckt sich über zwei Hügel und ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten Chalkidikis. Die Stadt wurde erstmals 479 v. Chr. im Zusammenhang mit den Perserkriegen erwähnt. Die große Ausgrabungsstätte Olynthos bietet einen Einblick in das frühere Leben und die Begebenheiten. Die antike Stadt ist fast vollkommen erkennbar, gut freigelegt und mit weiteren Hinweisen zu den Anlagen beschildert. Man sieht komplette Umrisse, schöne Mosaike und zum Teil noch die Wasserversorgung der Stadt, die zur besseren Umsicht und Verteidigung auf einer Anhöhe errichtet wurde. Ein kleines, aber modernes Museum befindet sich am Fuße der antiken Stadt und ist im Eintrittspreis bereits enthalten. Dort erfährt der geschichts-interessierte Besucher mehr über den Aufbau der Stadt und kann einen tieferen Einblick in die unterschiedlichen Epochen der Besiedelung von Olynthos gewinnen.

Chalkidiki-Geheimtipp!

Auf den Ausgrabungshügeln der antiken Stadt, speziell in den Büschen und Gräsern abseits der freigelegten Mauerresten, tummeln sich etliche griechische Landschildkröten in nächster Nähe. Seien Sie etwas wachsam bei Ihrer Besichtigungstour und vielleicht entdecken Sie ja den einen oder anderen gepanzerten Bewohner von Olynthos auf Chalkidiki.

Stageira

Stageira ist ein antiker Ort an der Ostküste Chalkidikis auf der Halbinsel Liotopi. Er war der Geburtsort des Philosophen Aristoteles und wurde unter dem makedonischen König Philipp II zerstört. Die antike Stadt befindet sich in der Nähe von Olympiada. Das Dorf besitzt eine schöne Badebucht und ist nur ca. 500 m von Stageira entfernt. Die Ausgrabungen und Ruinen versetzen einen in eine andere Welt und lassen auf das frühere Leben schließen. Stageira weilt in einer magischen Naturidylle und lädt zum Träumen ein. Die imposanten Wehrmauern und Wehrtürme sind einzigartig. Eine Zisterne und Ruinen der hellenistischen Häuser befinden sich auf einer Anhöhe, von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf Olympiada, die Buchten und das Meer. Und auch hier kann es passieren, dass man wie in Olynthos Landschildkröten entdeckt, wenn man die Augen offen hält.

Parthenonas "Geisterstadt"

Parthenonas heißt auf Griechisch “Dorf der Jungfrauen“. Es ist ein kleines Bergdorf in Sithonia und liegt am Itamos-Gebirge. Das Dorf verlor ab 1922 stetig an Einwohnern, die sich dann doch lieber für die Strandgebiete oder Neos Marmaras entschieden haben. Jetzt wird das malerische Örtchen von wohlhabenden Griechen zum Teil wieder restauriert und zwar im traditionellen, nordgriechischen Stil. Parthenonas ist in etwa 5 km von Neos Marmaras entfernt, eine kleine Straße durch die schöne Landschaft führt zu der "Geisterstadt". Wenn man dann den Ort erreicht hat man einen fantastischen Ausblick auf den Toronäischen Golf. Die Panorama-Aussicht hat einiges zu bieten und lädt zu einem Spaziergang ein. Kleine Bars und gemütliche, traditionelle Tavernen stehen für eine Ruhepause zur Verfügung. Es bietet sich an, den Besuch von Parthenonas, mit einer Mietwagentour von Sithonia zu verbinden.

Tempel von Ammon Zeus

Kallithea ist ca. 90 km von Thessaloniki entfernt und etwa 25 km von Nea Moudania. Kallithea befindet sich auf dem ersten Finger von Chalkidiki, Kassandra. Der Nachbarort von Nea Fokea ist ein schöner Ort mit einem aufregenden Nachtleben. Kallithea verfügt über viele Bars, Discotheken und Tavernen, hier kann man ausgelassen feiern und einen entspannten Strandtag ausklingen lassen. Der Strand besteht hauptsächlich aus Sand, aber auch teilweise aus Kies. Kiefern und Pinienbäume zieren den Strand und das transparent-schimmernde Wasser. Auch in Kallithea gibt es einen bedeutenden archäologischen Fund und zwar den Ammon Zeus Tempel. Der Ausgrabungsort des ägyptischen Tempels befindet sich genau am Strand. Er wurde im 4/5 Jhd. v. Chr. gebaut und war dem Gott Ammon geweiht. Er war vergleichbar mit dem Göttervater Zeus. Weitere Funde der Ausgrabung werden im archäologischen Museum von Polygyros ausgestellt.

Kelyfos die Schildkröteninsel

Kelyfos ist eine unbewohnte Insel und liegt ca. 5 km von Neos Marmaras entfernt im Toronäischen Golf. Die Insel liegt zwischen Kassandra und Sithonia, aber wesentlich näher an dem zweiten Finger Chalkidikis. Kelyfos ist dicht mit Pinien- und Olivenbäumen bewachsen, die Küste der Insel ist felsig und mit Klippen gespickt. Kelyfos hat von weitem die Form einer Schildkröte. Es gibt dort schöne Lagunen die zum Tauchen einladen. Da hier die Tauchqualität gut ist und es wunderbare Tauchmöglichkeiten gibt, finden sich hier an den kleinen Tauchstationen oftmals Sporttaucher ein, um sich die faszinierende Unterwasserlandschaft anzuschauen.

Polichrono/Schildkrötensee

Polichrono ist ca. 100 km von Thessaloniki entfernt und befindet sich auf dem ersten Finger von Chalkidiki, Kassandra. Der kleine Fischerort hat einen ca. 7 km langen, feinen Sandstrand und es werden viele Wassersportmöglichkeiten angeboten. Sie können hier Tretboot fahren, ein Kanu mieten oder mit einem Jet Ski über die Wellen gleiten. Auch hier wurden vereinzelt Ausgrabungsstücke gefunden, hauptsächlich aus der Landwirtschaft. Somit gibt es im Dorf auch ein Volksmuseum. Schöne Bars, charmante Tavernen mit den gastfreundlichen Besitzern sowie das schöne Flair runden Polichrono ab.

Chalkidiki-Geheimtipp: Schildkrötensee Kassandra / Polichrono

Für Naturliebhaber gibt ca.3 km von Polichrono einen See, namens Mavrobara, mitten im Wald, er ist als "Schildkrötensee Chalkidiki" bekannt und zu Fuß bei einem schönen Spaziergang durch den Pinien- und Kiefernwald erreichbar. In dem See gibt es etliche Wasserschildkröten (Mavrobara) aber auch Wasserschlangen. Kleine Bänke und Tische laden zu einem Picknick ein. Für Tierfreunde und Naturliebhaber ist der Besuch am Schildkrötensee bei Polichrono wirklich sehenswert.

Andere Aktivitäten

  • Wälder des Cholomondas Gebirges
  • Wanderausflug
  • Festung von Rentina
  • Thessaloniki

Kultur

Feiertage

  • 01. Januar: Neujahr (Protochroniá)
  • 06. Januar: Drei Könige (Theofánia/Fóta)
  • 25. März: Nationalfeiertag, Mariä Verk. (Evangelismoú)
  • Karfreitag (Megáli Paraskeví)
  • Ostersonntag (Páscha)
  • Ostermontag
  • 01. Mai: Tag der Arbeit (Protomaiá)
  • Pfingsten (Agíou Pnévmatos)
  • 15. August: Mariä Himmelfahrt (Kímisi tis Thetókou)
  • 28. Oktober: Nationalfeiertag (Epétios tou Ochi)
  • 25. Dezember: 1. Weihnachtstag (Christoúgena)
  • 26. Dezember: 2. Weihnachtstag

Religionen

  • 97.6 % Griechisch-Orthodoxe
  • 1.3 % Moslems
  • 0.4 % Katholiken
  • 0.1 % Protestanten
  • 0.6 % Juden

Die freie Religionsausübung ist wie in Deutschland in der Verfassung verankert.

Kultur

Griechenland wird oft als "Wiege der Europäischen Kultur" bezeichnet. Der Einfluss der altgriechischen Kultur auf Europa ist nicht zu unterschätzen. Griechische Künstler und Wissenschaftler haben das Altertum und die Antike geprägt wie sonst keine andere Kultur. Durch die weite Ausdehnung der griechischen Sprache verbreiteten sich das Wissen und die Kunst der frühen Hochkultur in ganz Europa. Jede europäische Kultur lässt sich auf die griechische zurückführen. Das bekannteste Kulturerbe der griechischen Antike sind die Olympischen Spiele. Sie fanden erstmals 776 v. Chr. in Olympia statt und wurden zur Ehre des Göttervaters Zeus ausgetragen. Zu Beginn war es nur ein einziger Wettkampf und zwar ein Stadionlauf über 192 Meter. In den folgenden Jahren kamen dann einige Wettkämpfe hinzu, wie z. B. der Fünfkampf, ein Langstreckenlauf, ein Faustkampf und die bekannten Wagenrennen. Die ersten Spiele der Neuzeit fanden 1896 in Athen statt.

Volksmusik

Die griechische Musik ist vielseitig und regional sehr unterschiedlich. Volksmusik hat in Griechenland einen hohen Stellenwert und auch die moderne Musik ist stark durch die Folklore geprägt. Dimotiki Mousiki (von Dimos das Volk) oder eigentlich passender ellinika dimotika tragoudia ist die traditionelle griechische Volksmusik, vor allem aus dem ländlichen Raum. Sie wird von Klarinetten, Gitarren, Tambourinen und Geigen begleitet und schließt Tanzmusikformen wie den chaniotischen Syrto, den Reigentanz Kalamatiano, Tsamiko oder Arvanitikos, der Tanz der Tapferkeit und Chasaposerviko ein. Vokalmusik wie die Kleften-Lieder, die während des Partisanenkrieges gegen die türkische Herrschaft ab 1715 von den Rebellen gesungen wurden, sind in der Regel Lieder von Kampf, Tod, Treue und Verrat, also meist tragischer Natur, was außer der Liebe heute noch das tragende Element der griechischen Musik ist.

Gastfreundschaft

Ein weitere bekannte Charakterisierung der Griechen, welche sich seit Homer nicht verändert hat, ist die große Gastfreundschaft. Das griechische Wort "Xenos", welches die Wurzel der englischen Sprache ist, bezieht sich nicht nur auf Gäste anderer Länder, sondern auch auf eingeladene Gäste. In der Antike war Gastfreundschaft wie eine Dienstleistung zu verstehen. Gastfreundschaft wurde verstanden als sozialer Ausdruck mit gewissen Regeln sowohl für den Gast als auch für den Gastgeber. Selbst ärmste Personen fühlen sich dazu verpflichtet als Gastgeber zu bieten, was ihnen möglich ist.

Die griechische Küche

Dank dem mediterranen Klima, dem fruchtbaren Boden und der Fülle an Meeresfrüchten ist Griechenland auf der ganzen Welt bekannt für frische, schmackhafte Nahrungsmittel: vom einfachen Salat aus Gurken, Tomaten und Feta bis hin zum unverwechselbaren Geschmack und Duft von gegrillten Lammrippchen und dem cremigen, köstlichen griechischen Joghurt mit Honig. Archestratos war es, der 330 v. Chr. das erste Kochbuch schrieb.

Aufgrund der geografischen Lage werden die kulinarischen Genüsse Griechenlands der mediterranen Küche zugeordnet. Typisch für solch eine Mittelmeerküche sind unter anderem die Grundelemente Knoblauch, Oliven und Gemüse, welche sich auch voll und ganz in der griechischen Küche wiederfinden.

Bevor man sich jedoch an den Genüssen der Hauptgänge erfreut, sind zunächst die Vorspeisen zu berücksichtigen. Diese genießen einen derart guten Ruf, dass manche Leute sogar auf den Hauptgang verzichten und stattdessen lieber zwei Vorspeisen zu sich nehmen. Aufgrund der Vielfältigkeit mag es einem jedoch schwer erscheinen, sich bei all diesen Köstlichkeiten zu entscheiden. Zu den beliebtesten Vorspeisen zählt zum Beispiel Saganaki (gebackener Schafskäse), Melitzanes Tiganites (Auberginenscheiben in Mehl gewendet und in Olivenöl gebraten), Skordalia (ein Knoblauchsalat) und das typische Tsatsiki. Die Griechen sind sich dieser Vielfältigkeit bewusst und bieten deshalb auch gerne eine sogenannte Pikilies an, wobei es sich um eine Vorspeisenplatte mit verschiedenen Leckereien handelt. Unabhängig von der Vorspeise wird stets ein griechisches Weißbrot dazu serviert. Eine typische Alternative stellen die Suppen dar, deren Auswahl grundsätzlich von der Jahreszeit abhängt. Während es im Winter fast ausschließlich heiße Suppen gibt, werden im Sommer wiederum kalte genossen. Auch hier herrscht eine Vielfältigkeit, die für jeden Geschmackstyp das Richtige parat hält und von einer einfachen Linsensuppe (Soupa fakes) oder Bohnensuppe (Fasoulada) bis hin zu verschiedenen Fischsuppen reicht (z.B. Kakavia).

Ebenso umfangreich fällt die Auswahl hinsichtlich der Hauptspeisen aus. Allseits bekannt sind natürlich Souvlaki, wobei es sich um Fleischspieße handelt und das geschnetzelte Schweinefleisch namens Gyros. Ebenso beliebt ist aber auch Mousakas (Auflaufgericht mit Hackfleisch), Giouvetsi (Nudeleintopf) und Stifado (fleischiger Schmortopf). Ganz wie man es auch von griechischen Lokalitäten kennt, stellen Pommes Frites, Reis und verschiedene Gemüsesorten die Beilagen dar. Alternativ werden aber auch die sogenannten Kritharaki zubereitet, wobei es sich um kleine Nudeln in Getreidekörnerform handelt.

Zum Nachtisch wird zumeist Obst oder Eiscreme angeboten, was den gesamten Genuss abrundet. Hinsichtlich der Früchte ist wieder einmal der Zusammenhang zur türkischen Küche zu entdecken, da die meisten Früchte in einen süßen Honigsirup getränkt sind. Ebenso abwechslungsreich wie sich das griechische Essen präsentiert, ist auch die Getränkevielfalt. Als Aperitif dient ganz traditionell der Ouzo. Zusammen mit der Hauptspeise wird dann eine Karaffe Wasser auf den Tisch gestellt. Hiermit kann man sich zwar zufrieden geben, zu empfehlen wäre dies jedoch nicht. Denn bei dem breiten Angebot an vorzüglichen Getränken fällt es schon ein wenig schwer, sich an einem einfachen Wasser zu erfreuen. Sieht man einmal von den typischen griechischen Weinsorten ab, womit sowohl Weißwein als auch Rotwein gemeint sind, gefallen insbesondere auch die Biersorten. In den vergangenen Jahren ging der Trend diesbezüglich immer mehr zum Fassbier, woraus mittlerweile auch schon typische Landessorten resultierten (z.B. Mythos Breweries).

Zum Ende des Abends hin genießt man dann gerne auch noch ein Heißgetränk, wobei insbesondere der griechische Kaffee und der heimische Bergtee gefallen. Aufgrund der Vielfältigkeit des Essens und der Getränke ist zweifelsohne zu behaupten, dass die griechische Küche eine wahre Schatzgrube für jeden Feinschmecker darstellt.

Reiseberichte

Chronisten Karin & Norbert -  Griechenland - Willkommen auf Kreta

Kalimera! So werden Sie auf Griechenlands größter Insel begrüßt. Genießen Sie die Kombination aus Entspannung und aufregenden Ausflügen während Ihrer Reise. Vom typisch griechischen Feta-Käse bis hin zu den köstlichen Souvlaki Spießen findet hier jeder sein kulinarisches Highlight.

Chronist Herbert -  Griechenland - wandeln auf den Spuren der alten Götter

Besuchen Sie mit unserem Chronisten die sonnige weiß-blaue Inselwelt der Ägäis. Lassen Sie sich einfangen von mediterranem Charme und dem einzigartigen, landschaftlichen Reiz.