Blick auf Durres in Albanien©Alla Simacheva-gty

Durrës
Traumhafte Sandstrände und
beeindruckende Kultur

In der zweitgrößten Stadt Albaniens, in Durrës, entdecken Sie Relikte aus der 2.000-jährigen Geschichte. Beim Besuch des Amphitheaters aus der Römerzeit tauchen vor dem inneren Auge mutige Gladiatoren auf. Auch das Forum und Reste der Thermenanlagen stammen aus der Antike. Ihr Urlaubsort bietet einen faszinierenden Mix aus verschiedenen Kulturen: Rund um die Faith-Moschee erleben Sie fast schon orientalisches Flair. Lohnenswert ist außerdem ein Besuch des Venezianischen Turms, der einen herrlichen Blick auf das Zentrum gewährt. Herrliche Sandstrände runden das Ferienangebot ab.

Ihre Reise nach Durrës - Badeaufenthalt und historische Relikte

Ungefähr in der Mitte der 362 km langen, albanischen Küste und rund 37 km von Albaniens Hauptstadt Tirana entfernt liegt die wichtigste Hafenstadt des Landes - Durrës. Gegründet wurde die Stadt bereits im 7. Jhd. von den Römern. Doch auch bei den Byzantinern war die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Heute zählt sie zu den beliebtesten Badedestinationen des Landes. Südlich des Zentrums reihen sich mit Golem und Shkëmbi i Kavajës​ einige flach abfallende Abschnitte aneinander. Da das Wasser nur langsam tiefer wird, planschen hier auch die Jüngsten unbeschwert. Wer sich nach Erholung sehnt, wandert weiter südlich wo nur wenige Sonnenanbeter zu finden sind. Noch ruhiger geht es an der Bucht Gjiri i Lalzit​ zu, die sich rund 10 km östlich von Durrës befindet. Wenn Sie zum Baden an die Küste von Albanien reisen, bieten sich die Monate Mai bis Oktober an. Schon im Frühjahr erwärmt sich das Mittelmeer auf bis zu 21 °C, im Hochsommer sogar auf 27 °C. Im Juni und Juli lacht die Sonne bei Temperaturen um die 30 °C für 14 h vom Himmel. Auf einem Rundgang durch das 2.000 Jahre alte Zentrum wird Vergangenheit lebendig: In der Nähe des Boulevards Epidamn, einer der Hauptstraßen, befindet sich das Amphitheater. Es wurde im 2. Jhd unter der Regentschaft des römischen Kaisers Trajan errichte. Historikern zufolge fanden auf den Rängen bis zu 20.000 Besucher Platz, die mutigen Gladiatoren bei ihren Kämpfen gegen Menschen und Tiere zujubelten. Die antike Arena war über Jahrhunderte in Vergessenheit geraten und kam erst bei Grabungsarbeiten im Jahr 1966 durch Zufall zum Vorschein. 

Während der Spätantike diente das Gebäude als Friedhof, nachträglich wurde einer der Stiegenaufgänge in eine Kapelle umfunktioniert. Darin entdecken Sie kunstvolle Mosaike, die unter anderem die Stifter, Maria und einige Engel zeigen. Ein völlig anderer Baustil erwartet Sie in der Faith-Moschee, der drittältesten Moschee des Landes. Sie gilt seit 1973 als nationales Kulturdenkmal. Neben dem Hauptgebäude ragt das weiß verputze Minarett in die Luft. Mit seinem himmelblauen Dach ist es von Weitem sichtbar. Den mit Holz gestalteten Innenraum zieren Kalligrafien. Ganz in der Nähe befinden sich die historischen Festungsmauern aus der venezianischen Zeit. Wenn Ihnen der Sinn nach einer Erfrischung steht, spazieren Sie zum Rundturm am Ende der spätantiken Stadtmauer. Hier ist heute eine Bar untergebracht. Viele Restaurants und Lokale finden Sie außerdem an der Uferpromenade. Sie ist vor allem abends bei Sonnenuntergang ein beliebter Treffpunkt.

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