März - April 2010

Gehen Sie mit unserem 3. Chronisten auf Entdeckungsreise durch den Westen der USA. Aufregende Städte wie San Francisco und Las Vegas sowie die atemberaubenden Nationalparks Grand Canyon, Yosemite und Bryce Canyon werden auch Sie begeistern.

Ihr Chronist

Hallo liebe Leser,
zuerst möchte ich mich mal vorstellen.
Ich heiße Dieter und ich werde sie in den nächsten Tagen mit auf die Reise in die USA nehmen.
Heute kam das Netbook und funktioniert wunderbar, sogar der Akku war voll. Die Unterlagen sind alle da, die Vorfreude auch. Jetzt sind noch die wichtigen Fragen zu klären, was nehme ich mit. Diese Frage stellt sich vor allem dem weiblichen Geschlecht. Aber das ist ja immer so. Die Reiseberichte meiner Vorgänger waren auch schon sehr interessant.
Also dann ab ins Vergnügen.

1. Tag: Hinflug

Bald ist es so weit. Wir sitzen im Flieger und düsen gen Westen. Eigentlich dauert der Flug ja nur 2 Stunden; 14.00 Uhr los 16.00 Uhr da. Aber mir kommt es vor wie 11 Stunden. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns sehr. Da wir am Tag fliegen hat man einen tollen Blick auf Grönland und Kanada. Die 11 Stunden schlauchen ganz schön. Wir sind froh endlich da zu sein. Das Zimmer ist schön mit tollem Blick vom 16. Stock. Trotz der momentanen Schwäche wollen wir noch die Umgebung erkunden. Na dann ab ins Vergnügen.

Bis morgen Dieter.

2. Tag: San Fransico

Hallo liebe Leser,
heute war der erste etwas anstrengende Tag.

6.30 Uhr wecken, 7.30 Uhr Frühstück (15 min warten bis ein Platz frei war), 8.30 Uhr Abfahrt. Dann die Höhepunkte der Stadt: Kirche, Golden Gate Park, Golden Gate Bridge, Hafen mit Hafenrundfahrt und natürlich die berühmte Cable Car. Danach Shopping und ab ins Hotel.

Es war ein toller Tag wir hatten sehr viel Glück und konnten die rote Brücke in ihrer ganzen Pracht sehen, ohne Nebel oder Regen (wenn Engel reisen). Auch die Hafenrundfahrt war ohne Sturm und Regen, so dass alle tolle Fotos schossen. Aber so viel Glück kann nicht andauern. Beim Warten auf die Cable Cars fing es doch noch an zu regnen und es wurde echt kalt. Da alle auf Sommer eingestellt waren, hatte der Schirmverkäufer ein gutes Geschäft gemacht. Die Stimmung war trotzdem gut.

An der Endstation war dann die Rettung: „Westfield“ - ein riesen Kaufhaus. Unten erstmal was Warmes und dann shoppen, Visa sei Dank.

Nun reicht´s. Im Hotel noch ein Abschlußbier und ab ins Bett, denn in sechs Stunden klingelt der Wecker.

Bis morgen
Dieter.

3. Tag: Monterey - Santa Maria

Hallo liebe Leser,

heute war der erste Tag, an dem es ernst wurde. Über 500 km Fahrt, aber mit Pausen. 6.00 Uhr wecken, Frühstück (ohne Wartezeit) und dann ab Richtung Monterey und weiter nach Santa Maria.

Unser Reiseleiter Fred hat wie immer sehr gut den Tagesablauf erklärt und während der Fahrt viele interessante Erklärungen und Kommentare zum Besten gegeben, so dass die Fahrtabschnitte nicht langweilig wurden.

Woher weiß er eigentlich immer, wo sich die Robben auf den Felsen sonnen? Kilometerlang ist nichts zusehen, wir halten und schon sind sie da.

Es gab viel zu sehen: Blumenwiesen, sehr teure Wohngegenden, schöne Landschaften und eine super Brandung. Zu allem wurde eine passende Erklärung geliefert. Es macht viel Spaß.

In Monterey dann das Aquarium. Soll nicht schlecht sein. Ich war nicht mit und habe mir lieber die Stadt angesehen. Es ist in den letzten Jahren wohl viel passiert und es ist sehr sehenswert. Dann schnell noch ein paar warme Sachen gegen die kalten Temperaturen eingekauft (sehr günstig), denn wir hatten uns alle nicht auf kaltes Wetter eingestellt. Und schon fuhren wir weiter nach Carmel. Sehr exklusiv, aber schön. 45 min schauen, WC und ab in den Bus. Weiter Richtung Santa Maria.

Während der Fahrt hat Fred die fakultativen Ausflüge vorgestellt. Viele interessante Sachen. Wir haben alle gebucht. Außer die, bei denen mir schlecht wird (Hubschrauberflüge und ähnliches). Schade, denn hörte sich gut an. Ich werde also die klassische Tour durch den Grand Canyon machen.

Abends sind wir dann im Hotel „Santa Maria Inn“ angekommen. Eine echte Überraschung, ein Haus im alten Stil. In meinem Zimmer übernachtete schon „Clark Gable“. Da weht schon ein Hauch von Hollywood durch die Gänge.

So jetzt noch einen Absacker in der Bar, mit Showprogramm einiger Gäste, die schon länger dort waren und ab ins Bett.

Na dann bis morgen
Dieter

4. Tag: Santa Barbara - L.A.

Hallo Liebe Leser,

langsam gewöhnt man sich dran, 6.00 Uhr aufstehen, dann Frühstück und Abfahrt. Das ist doch was anderes als Badeurlaub, 10.00 Uhr aufstehen Frühstück verpassen und dann den ganzen Tag am Strand. Leider war das Frühstück heute nicht ganz so vielseitig wie in San Francisco, aber o.k.. Eier, Speck, Toast, Marmelade, Obstsalat aus der Dose, Kaffee, Tee, O-Saft, Milch, Kuchen und Matschepampe, alles so viel, wie man will.

Die Stimmung im Bus wird immer besser, da man sich langsam näher kommt. In der Stadt erkennt man schon die Leute, die zur Gruppe gehören.

Heute fuhren wir nach Santa Barbara. Eine schöne durch spanische Architektur geprägte Stadt. Die Fahrt ging durch eine landwirtschaftlich sehr intensiv genutzte Gegend. Hier kann man das ganze Jahr über Früchte anbauen und ernten. Unser Reiseleiter Fred hat uns alles sehr gut erklärt. Manche waren so gebannt, dass sie ihm mit geschlossenen Augen zuhörten.

In der Stadt angekommen, besuchten wir zuerst die Missionsstation, ein sehr schönes Gebäude. Aber bei den Missionaren soll es Nachwuchsprobleme geben.

Danach fuhren wir zum Gericht, wo Michael Jackson in Ketten vorgeführt wurde. Auch wir sahen eine Gefangene in Ketten, welche aber einen lustigen Eindruck machte. Naja wohl so eine Art Galgenhumor.

Dann ging es bei herrlichem Sonnenschein weiter zum Strand und ab in den Bus. Richtung L.A. ging´s auf den Highway.

Dort angekommen besuchten wir gleich die bekanntesten Orte: Rodeo Drive, Beverly Hills, Hollywood Boulevard mit dem Blick auf den „Hollywood“ Schriftzug, Universal Studios (nur die Verkaufsmeile davor). Fred hatte natürlich zu allem eine sehr gute Einleitung. Abschließend sahen wir noch die älteste Kirche.

Dann fuhren wir ins Hotel. Von außen dachte ich: "Was haben wir denn heute erwischt? Sieht nicht toll aus." Nach dem Durchschreiten der Eingangstür änderte sich dieser Eindruck. Alles ist im mexikanischen Stil eingerichtet und passt sehr gut zu dem alten Gebäude. Unser Zimmer ist riesig, mit Klavier (aber abgeschlossen). Dann eine Stunde Pause.

Wir haben L.A. bei Nacht gebucht und die Rundfahrt fing um 18.00 Uhr an. Sehr zu empfehlen. Aber es ist schon spät, weshalb ich mir die Beschreibung spare. Morgen ist um 6.30 Uhr wecken.

Also gute Nacht
Dieter

5. Tag: San Diego

Lieber Leser,

heute 6.30 Uhr wecken, 7.00 Uhr Frühstück, 8.00 Uhr Abfahrt. Dann sind wir nach San Diego gefahren. Dies war ein fakultativer Ausflug, welchen wir schon vor ein paar Tagen bei Fred gebucht hatten. Aber zuerst noch zur gestrigen Nachtfahrt in L.A.. War ganz toll nur zu empfehlen.

So, zuerst sind wir zur „Crystal Church“ gefahren. Diese Kirche ist nur aus Glas und Stahl gebaut und hat trotzdem eine gute Akustik, wie man an der Orgelmusik gehört hat. Sie wurde von einem bekannten freien Prediger durch Spenden finanziert gebaut. Jeder Platz ist namentlich vergeben und kostet nicht wenig. Die ganze Anlage ist sehr beeindruckend. Alle die dort arbeiten, machen das alles ehrenamtlich. Aber die Kunstwerke, welche  Motive aus der Bibel zeigen, sind nicht nach europäischem Geschmack, Hier muss der Glaube schon sehr stark sein.

Dann fuhr der Bus uns nach einem kleinen Zwischenstopp über die riesige „San Diego Coronado Bay Brige“ auf  die  „Coronado Insel“.

Hier gab es zwei Höhepunkte:
- der Blick auf die Skyline von San Diego
- das „Hotel del Coronado“.
Der Name sagt einem erstmal nichts. Aber hier wurde der Film „Manche mögen's heiß“ gedreht. Ich liebe diesen Film und der Besuch hier ist ein echter Höhepunkt. Ein super Film. Wer ihn nicht kennt sollte ihn vorher sehen.

Danach besuchten wir die Innenstadt und den Hafen. Zum Schluss machten wir 30 min Halt am Geburtsort Kaliforniens. Hier steht der älteste Fahnenmast des Landes. Alles sehr mexikanisch, aber sehr schön.

Pünktlich fuhren wir dann in Richtung Hotel. Jetzt kehrte eine gewisse Ruhe im Bus ein. Alle genossen die ruhige Fahrt.

Na dann bis morgen
Dieter

6. Tag: Las Vegas

Hallo liebe Leser,

heute der Bericht vom 6.Tag (Ostersonntag). 6.00 Uhr wecken, 7.00 Uhr Frühstück, 8.00 Abfahrt. So früh stehen wir sonst Ostern nicht auf.

Manchmal hat man ja Pech. Es gab ein Erdbeben in San Diego, das heißt in Mexiko (Stärke 7.2). Die Häuser wurden leicht erschüttert und wir waren nicht dabei.

Vor der Abfahrt wurde deshalb aber nicht gebetet, es war das Ostergebet. Da wir alle nicht so geübt darin sind hat es Fred, unser Reiseleiter, für uns übernommen. Leider ist der Text zu lang für diesen Bericht. Aber es ging in die Richtung: ... schütze unsere VISA-Karte und lasset uns Menschen finden, welche sich unsere hunderte Bilder und Videos anschauen. Damit waren alle wieder munter und guter Stimmung. Also ab nach Las Vegas.

Vorher besuchen wir aber noch die Bergbausiedlung „Calico“. Hier wurde nach Silber und anderen Erzen gegraben, alles Familienbetriebe. Heute ist es eine Geisterstadt, in welcher sich die Besucher eine Vorstellung vom Leben der Leute von damals machen können. Sehr hübsch. Man könnte noch viel besichtigen, aber die Zeit, die Zeit. Wir müssen weiter, Las Vegas wartet nicht.

Nach einem Mittagsstopp bei der „Amerikanischen Botschaft“ mit dem großen „M“, welche in einem alten Bahnhof untergebracht ist (das Eis ist wie immer super), ging es weiter zur Spielerhauptstadt. Dort angekommen sahen wir das letzte noch verbliebene alte Ortseingansschild. Sehr beliebt bei Hochzeitspaaren und man muss schnell sein für ein Foto.

Aber jetzt ins Hotel „Gold Coast“. Leider waren nicht alle Zimmer fertig, wir mussten etwas warten. Da konnte man mal sehen, wie die Gäste die Zimmer verlassen, die armen Zimmermädchen.

Kurze Pause, dann Stadtrundfahrt mit Spaziergang durch die Casinos. Da die Anlagen gigantisch sind, mussten wir fast im Laufschritt durcheilen. Aber Fred hatte alles im Griff er wusste genau, wann welcher Höhepunkt stattfindet, sodass wir viel gesehen haben. Als Abschluss noch der Blick über den Strip und ab ins Hotel. Nach 17 Stunden wollte keiner mehr in der Stadt bleiben.

Um etwas zur Ruhe zu kommen, gabs noch ein Dünnbier an der Hotelbar und dann ins Bett. Denn morgen ist wieder um 6.00 Uhr die Nacht zu Ende.

Bis dann
Dieter

7. Tag: Death Valley

Hallo liebe Leser,

heute wieder 6.00 Uhr, 7.00Uhr, 8.00 Uhr und dann Fahrt ins Tal des Todes. Es sollen 32 Grad Celsius werden. Alle ziehen sich entsprechend an, und decken sich mit Lebensmitteln ein. Man kann ja nie wissen.

Aber vorher noch ein super Frühstück, mit sehr großer Auswahl von allem was der Amerikaner liebt. Besonders ist der Kuchen zu empfehlen. Neben bei kann man auch gleich mal die Automaten füttern.

Leider ist die Wetterentwicklung anders verlaufen. Es regnet und es ist kalt. Da ist man froh wenigstens eine Jacke zu haben.

Nun haben wir das Tal des Todes erreicht. Die Sonne kommt raus und es sind jetzt 72 Grad F. Aber sehr stürmisch. Also doch wieder die Jacke.

Wir laufen raus zum Salzsee. Im Wasser leben sogar kleine Tiere. Nach dem sich die Anzahl der Bilder wieder extrem erhöht hat geht es weiter. Ein fantastisches Naturerlebnis ist dieser Salzsee auf jeden Fall. Am Ende des Ausflugs wurde es dann noch richtig warm. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter. Man konnte weit über das Tal und die schneebedeckten Berge sehen und fantastische Aufnahmen machen. Wenn ich mir vorstelle, wie die Siedler damals hierdurch mussten und nur ca. 16 km am Tag schafften, ist es kein Wunder, dass es so viele nicht geschafft haben.

Wir fahren jetzt mit dem klimatisierten Bus wieder nach Las Vegas. Ein Glück!!

Abends geht es noch mal auf den Stripp, jeder für sich. Wie viel Geld jeder so in die Automaten steckt darf ich nicht berichten. Datenschutz!!

Dann bis morgen
Dieter

8. Tag: Zion Nationalpark/Bryce Canyon

Hallo liebe Leser,

heute begann es wie immer, 6.00 Uhr wecken, 7.00 Uhr Frühstück, 8.00 Abfahrt. Wir haben uns schon daran gewöhnt. Alle waren pünktlich da.

Auch das Rotationssystem im Bus klappt jetzt ganz gut. So kommt jeder mal nach vorn, heute waren wir dran (vorne links). Man ist immer schnell aus dem Bus, aber zum fotografieren ist es nicht viel besser. Zur Seite hat man eine Strebe vom Bus und nach vorn spiegelt Joe der Fahrer etwas in der Scheibe. Die Sicht ist natürlich sehr gut. Fred unser Reiseleiter hat aber für alle vorgesorgt. Rechts vorne sind die ersten beiden Plätze frei. Wer möchte setzt sich dort hin und kann seine Fotos machen. Das klappt sehr gut.

Also dann los zum „Zion Nationalpark“. Unterwegs konnte ich noch eine Besonderheit im Straßenverkehr fotografieren. Hier ziehen die Wohnmobilfahrer ihr Ferienauto einfach hinterher. Einfach Stange ran, Zündschlüssen rein und anhängen, sehr praktisch.

Am Eingang vom „Zion Nationalpark“ war Mittagspause. Bei herrlichem Wetter konnte man draußen sitzen. Zum Glück waren wir der erste Bus und mussten nicht lange warten. Im Park konnten wir schon einen kleinen Eindruck vom großen Canyon gewinnen. Die Felsformationen zeigten typische Spuren der Gletscherbewegungen.

Auf der Weiterfahrt sahen wir den ersten Schnee und es fing etwas zu schneien. Auch das Thermometer begann immer kleinere Zahlen anzuzeigen. Durch den „Red Canyon“ fuhr Joe zum „Bryce Canyon“. Hier zeigte das Thermometer nur noch 30 Grad F, also unter Null Grad C. Es hatte vorher schon heftig geschneit, aber jetzt war herrlicher Sonnenschein, doch der Wind war eiskalt. Fred hatte uns ja schon vorher gewarnt. So hatten wir uns schon in Monterey mit warmen Sachen eingedeckt. Trotzdem war es eine harte Prüfung, die ganzen angesagten 30 min, sich außerhalb des Busses aufzuhalten. Die herrliche Landschaft unterstützte uns dabei.

Wir hatten dort drei Haltepunkte, jeder mit neuen Ansichten. Es war schon merkwürdig, immer wenn wir im Bus waren schneite es. Am Canyon schien dann die Sonne.

Danach ging`s zum Hotel das „Ruby´s Inn“. Vor der Tür wartete noch eine Überraschung: ein „Trabbi“. Übriggeblieben von einer „Trabbisafari“ mit „Drehorgel Rolf“.

Dann Abendessen im Restaurant, super gut. Es konnte sich auch keiner betrinken, denn es gibt zu jedem Essen max. 3 alkoholische Getränke (Mormonenregel).

Also ab ins Bett und bis morgen
Dieter

9. Tag: Grand Canyon

Hallo liebe Leser,

heute mussten wir bereits um 5.30 Uhr raus, dann Frühstück und ab zum Bus. Aber was ist das denn? Man friert fast fest, 16 grad F. Wer keinen Pullover hat, schafft den Weg zum Bus wohl nicht. Mit dieser Kälte hatte ich nicht gerechnet. Aber Joe unser Fahrer hat die Heizung schon an und wir konnten überleben.

Dann fuhren wir Richtung Grand Canyon und machten eine Pause am „Lake Powell“. Hier wurden einige Szenen von „Golden Eve“ gedreht, sehr beeindruckend. Dann gleich zum Flughafen. Die todesmutigen für den Flug über den Canyon und weiter zum „Monument Valley“ verließen die beschützende Gruppe. Der Rest fuhr weiter und hatte noch die Gelegenheit direkt am Canyon Indianerschmuck zu kaufen. Dann weiter zum Canyon. Hier trennten wir uns von den Hubschrauberfliegern und stiegen aus. Nun hatten wir 4 Stunden für uns. So viel Zeit gab es sonst nie. Es war herrlich. Wir konnten das Naturwunder des Canyon´s in Ruhe genießen.

Doch vorher noch etwas Essen. Diese Idee hatten aber noch mehr Leute, also anstellen. Aber oh Wunder nicht lange. Jeder wurde in einer Warteliste eingetragen und bekam ein „Etwas“ in die Hand, es sollte klingeln wenn der Tisch frei ist. Wir sollten 15 - 20 min. warten. Na dann ab in den Shop. Nach 22 min. rappelte es in meiner Hose und wir konnten an unseren Tisch und haben gut gegessen.

Danach weitere Besichtigung  des Canyons. Die Bilder können es nicht wiederspiegeln. Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, kann diesen überwältigenden Eindruck nicht nachvollziehen. Auch das Wetter war super gut, keine Wolke am Himmel und nicht mehr so kalt.

Dann waren auch die Flieger wieder da und schwärmten von ihrem Ausflug. Die Bilder sehen auch toll aus. Im Anschluss ging`s zum Hotel. Heute war mal früher Feierabend, weil wir die Uhren wieder um eine Stunde zurück gestellt haben.

Bis dann Dieter

10. Tag: Route 66

Hallo liebe Leser,

heute konnten wir mal richtig lange schlafen, bis 7.00 Uhr. 8.00 Uhr Frühstück und Abfahrt, Richtung Süden. Zuerst zur legendären „Route 66“. Die Landschaft hat sich wieder verändert. Wir sehen die weite Prärie. Man fragt sich, wovon sich die Kühe ernähren. Alles sieht trocken aus.

Fred spielt passende Musik, sodass sich ein schönes Gesamtbild ergibt. Zwischendurch hören wir noch interessante Erläuterungen zur Geschichte der Indianer.

Jetzt biegen wir ein auf die bekannteste Straße der Welt. Jeder Motorradfahrer träumt davon hier mal zu fahren. Wir machen Stopp in Seligman, für ein paar Fotos und Andenken. Viele schlagen zu. Wir müssen ja die Leute hier unterstützen. Im Winter ist alles voller Schnee und kein Tourist lässt sich sehen. Nach einem viel zu kurzen Halt von 20 min (es ist noch Geld in der Börse) fahren wir weiter.

Mittagsstopp in Laughlin. WC und Essen in einem Outlet Center. WC muss sein, Essen nicht, lieber shoppen. VISA sei dank. Es ging nach einer Stunde weiter.

Jetzt fuhren wir durch die Wüste wieder auf der „Route 66“. An der Seite auf der Böschung haben viele ihren Namen oder Herzchen mit Steinen geschrieben. Die Krönung ist aber ein Baum, an welchem viele BH´s hingen, unter welchen Umständen auch immer.

Danach war PP-Stopp an einem alten Hotel mit Tankstelle. Der alte Polizeiwagen, die Werbung und die Symbole auf der Strasse waren beliebte Fotomotive. Die Temperaturen liegen jetzt bei 77 Grad F, sehr angenehm.

Weiter zum „Joshua Tree“ Nationalpark, ein Wüstengebiet mit urzeitlichen Baumgewächsen und bizarren Felsformationen. Bitte nicht auf die Schlangen und Skorpione treten! Hier fühlt man sich ein paar Millionen Jahre zurück versetzt. Eigentlich fehlen nur noch die Dinos.

Wir fahren weiter nach Palm Springs. Heute übernachten wir standesgemäß in einem fünf Sterne Hotel. Ein tolles Hotel. Die Zimmer sind sehr groß und sehr gut ausgestattet. Zusätzlich hat Berge und Meer noch ein Straßenfest, eine Straße weiter, organisiert. Da kann man nicht meckern.

Also wir machen uns jetzt einen schönen Abend.

Bis morgen
Dieter

11. Tag: Fahrt nach Visalia

Hallo liebe Leser,

heute war es fast wie im Urlaub, erst um 7.00 Uhr wecken, 8.00 Uhr Frühstück und 9.00 Uhr Abfahrt. Leider klingelte um 6.00 Uhr das Telefon, da lief scheinbar was schief. Na wäre ja zu schön gewesen. Noch ein Foto vom Pool und ab in den Bus.

Heute ist ein langer Fahrtag angesagt. Es geht nach Visalia. Aber schon nach 45 Min. biegt der Bus auf Wunsch einzelner Damen zu einem „Outlet Center“ ab. Hier haben wir ca. 2 ½ Stunden Zeit die Kreditkarten zum Glühen zu bringen. Hoffentlich schafft der Bus alles weg. Alle waren pünktlich am Bus, so dass der Zeitplan eingehalten werden konnte.

Fred machte wieder gute Musik (Elvis). Da wurde die Fahrt nicht lang. Kurz zu „McDonald's“ und weiter ging die Fahrt, mit Erläuterungen zur jeweiligen Gegend. Da „erfährt“ man noch etwas Bildung. Fred macht das sehr unterhaltsam.

Noch ein paar hundert Kilometer, etwas gute Musik und schon sind wir im „Holiday Inn“ Visalia. Hier ist schon der Pool bereit. Aber leider nicht der Außenpool. Na dann zum Innenpool. Das Wetter ist wieder mal super. Wir können draußen am geschlossenen Pool schon mal was gegen den Durst tun.

Nach einem guten Abendessen noch eine Runde Billard, einen Absacker und ab in die Kiste.

Na dann bis morgen
Dieter

P.S. Ich habe mal noch ein Bild der Flieger vom „Grand Canyon“ eingestellt. Der Indianer im „Monument Valley“. Sieht doch toll aus, oder?

12. Tag: Yosemite Nationalpark

Hallo liebe Leser,

heute fuhren wir um 7.15 Uhr los, natürlich nach einem guten Frühstück. Warum diese krumme Zeit hat Fred nicht verraten. Also auf zum „Yosemite Nationalpark“.

Auf der Fahrt werden die Umschläge für die Trinkgelder und Fragebögen (für die Bewertung der Reise) verteilt. Wir füllen den Bogen gleich aus und geben gern das Trinkgeld, denn wir haben uns wirklich gut aufgehoben und betreut gefühlt.

Die vorbei fliegende Landschaft sieht jetzt aus wie in den Alpen. Riesengroße Bäume, welche mit den Mammutbäumen verwandt sind, steile Hänge und viele Wasserfälle. Natürlich ist hier alles größer und gewaltiger.

Fred kann wieder mit ein paar Erläuterungen und guten Geschichten aufwarten. Zum Beispiel: von einer Rangerin, welche Liebesbriefe im Wald verbrannte, dadurch ein großes Feuer im Park auslöste und nach ihrer Selbstanzeige für 26 Jahre ins Gefängnis musste. Zusätzlich kam noch eine Strafe von einer Million Doller dazu. Wir vermeiden lieber das Rauchen im Park.

Der „Brautschleier Wasserfall“ ist schon gewaltig. Er wird aber noch durch den Kaskaden Wasserfall übertroffen.

An den Felswänden kann man nach Kletterern Ausschau halten. Die Felsen sind hierfür weltbekannt. Am „El Capitan“ steht der Rekord im freien Klettern, also ohne Seil und Haken, bei unter 5 Stunden. Unvorstellbar, wenn man am Fuß des Berges steht und seine Größe kaum fassen kann.

Nach einer ausreichend langen Mittagspause, steigen wir wieder in den Bus und fahren Richtung „San Francisco“. Bei einem PP-Stopp auf einem Parkplatz konnten wir mal die großen Tracks von Nahem besichtigen und natürlich fotografieren. Kein Vergleich mit unseren Lkws. Hier zeigt sich, dass sich das Leben in den USA eigentlich auf der Straße abspielt. Ohne Auto ist man nichts.

Heute Abend haben wir noch eine nächtliche Stadtrundfahrt in San Francisco gebucht, mit Abendessen am „Pier 39“. Das wird noch ein schöner Abschluss der Rundreise. Morgen fliegen wir dann ab. Viele nach Deutschland, aber eine große Gruppe nach Hawaii. Wir gehören zur zweiten Gruppe und sind schon sehr gespannt.

Na dann bis dann
Dieter

13. Tag: San Francisco - Honolulu

Hallo liebe Leser,

heute ist der 13. Tag, „Nomen est Omen“. Es begann alles ganz entspannt. Um 9.30 Uhr  sollten die Koffer am Bus sein. Sonst war die Zeiteinteilung frei (damit man sich langsam an das selbstbestimmte Leben gewöhnt). Also haben wir erstmal schön gefrühstückt, sind dann gemütlich zum Bus und ab ging die Fahrt zum Flughafen. Wir waren pünktlich vor 10.00 Uhr da.

Dort angekommen trennten sich die Wege der Nachhauseflieger und der Honoluluflieger. Wir wollen nach Honolulu. Fred zeigte uns den Schalter, an welchem wir warten sollten. Nach einer kleinen Verabschiedung, harrten wir der Dinge die da kommen sollten. In der Zwischenzeit haben wir noch mal die Koffer gewogen. Die erlaubten 50 Pfund (23 kg) sind schnell erreicht. Also noch mal umpacken. Nach einer halben Stunde kam eine Flughafenangestellte, welche lange telefonierte und uns dann erklärte, dass wir alle zum Selbstbedienungsschalter müssten. Hier sollten wir uns einchecken und außerdem fliegt die Maschine nicht um 14.09 Uhr sondern um 16.30 Uhr. Na toll! Also alle rüber zum anderen Schalter.

Ja, wie macht man das nun? Erstmal fragen. Honolulu? Ja hier am Ende der riesigen Schlange. Gott sei Dank, der Automat kann deutsch. Den Pass auf die Glasplatte legen, es leuchtet ein geheimnisvolles Licht auf und der Automat kennt meinen Namen und weiß auch, dass ich auf die Insel will. Wo ist der Sekt? Doch dann ein Rückschlag. Wir sind zu früh und sollen später einchecken. Also wieder raus aus dem Check-In. Die Gruppe löste sich langsam auf. Ein Teil wartete noch, der andere Teil zog sich ohne Bordkarten zurück. Ratlosigkeit.

Plötzlich kam wieder Bewegung in die gruppenähnliche Masse. Eine dynamische Flughafendame hob die Hand, rief Honolulu. Wir folgten (hatte man ja 12 Tage geübt) und schwups waren wir wieder am ersten Schalter. Dort erwartete uns schon eine nette andere Mitarbeiterin, welche sofort mit dem Einbuchen begann.

Moral: „Immer dem Reiseleiter Fred vertrauen“.

Das jetzt nicht alle Sitzplätze auf ihrer Bordkarte hatten war nicht mehr ganz so schlimm. Die Plätze sollten am Schalter vor dem Bording verteilt werden. Jetzt soll der Flieger erst um 16.45 Uhr starten. Da hatten wir 6 ½ Stunden Zeit die Schönheiten und Geheimnise der Shops und Futterstände zu erkunden.

Um 15.30 hielten wir es nicht mehr aus und bewegten uns Richtung Gate 86. Dort wurden wir mit einer neuen Abflugzeit begrüßt: 17.10 Uhr. Der Flieger war aber noch nicht zu sehen.

„Pünktlich“ gegen 17.40 Uhr starteten wir Richtung Erholung. Als Entschuldigung stand ein fantastischer Regenbogen über der Startbahn.

Im Flugzeug gab es dann kostenlose alkoholfreie Getränke. Wer sich in den 7 ½ Stunden auf dem Flugplatz nicht mit Nahrung versorgt hatte, konnte dies im Flieger gegen eine höhere Gebühr tun. Es gab „leckere“ Pappbrötchen.

Ach ja, ein Preisausschreiben wurde auch noch durchgeführt. Wir haben aber nicht gewonnen und wissen auch nicht, ob wir überhaupt teilgenommen haben. Jedenfalls jubelte einer hinter uns. Warum auch immer. Im Abendrot landete unsere Maschine dann in Honolulu. Endlich!!!!

Dann der Empfang auf dem Flughafen mit originalen Blütenketten durch die Reiseleitung. Wie man es sich vorstellt.

Die Stadt ist dann doch nicht mehr so romantisch wie in den Filmen aus den 50`igern, aber das wussten wir ja schon.

Also bis dann

Dieter

14. Tag: Aloha von Hawaii

Aloha von Hawaii,

gestern war unser erster Tag  in Hawaii. Endlich mal ausschlafen bis 7.00 Uhr, schön.

Das Frühstück war diesmal nicht im Hotel, sondern gleich nebenan in einem asiatischen Restaurant. Zu unserer Überraschung gar nicht schlecht. Es gab sogar Kartoffelsalat und der war sehr gut.

Um 9.00 Uhr kam der Bus, für die Fahrt nach „Pearl Harbor“. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass der Hauptanziehungspunkt, das „Arizona Memorial“ geschlossen war. Also blieb nur ein kleiner Teil zum anschauen. Das hat sich eigentlich nicht gelohnt. Aber im Vorraum waren noch drei Veteranen aus dem 2. Weltkrieg, welche bereitwillig Autogramme gaben und wirklich sehr nett waren. Einer war sogar in Torgau bei der Begegnung mit den russischen Truppen dabei.

Nach einer kleinen Stadtrundfahrt, mit fremdsprachlichen Erläuterungen und kurzen Stopps, kamen wir gegen 13.00 Uhr im Hotel an.

Jetzt erkundeten wir die Hotelumgebung. Gegenüber ist das Hilton, eine ganz tolle Anlage. Mit vielen Shops und fremdartigen Tieren, sogar Pinguine und endlich an den Strand. Wie im Bilderbuch, herrlicher weißer Sand, Palmen und gar nicht voll. Super. Aber was macht man am Abend?

Links neben dem Hilton war eine Freilichtbühne, hier bauten ein paar Musiker gerade ihre Anlage auf. Also nachgefragt, ja heute ist die Show. Na dann ist ja alles klar. Die Show ist immer Montag und Dienstag um 17.00 Uhr und heißt „LU`AU“. Mit gutem Essen (Schweinchen aus dem Erdofen), einem Freigetränk kostete das ganze fünfzig Dollar. Es war ein toller Abend.

Also dann bis morgen.
Dieter

15. Tag: Hawaii

Aloha von Hawaii,

heute haben wir um 10.00 Uhr eine Rundfahrt über die Insel gebucht, für 85 Dollar. Naja war etwas teuer, aber wann kommt man den sonst noch hierher.

Als der Bus kam, habe ich es schon bereut. Es war ein sehr kleiner Minibus. Wir haben ganz hinten gesessen. Die Reiseleiterin war gleichzeitig die Fahrerin. Also los ab auf die Strecke. Erste Station der „Diamond Head“, dann weiter zum Vulkankrater, zum „Makapu´u Point“ und dann zum „Chinaman`s Hat“. Alles untermalt mit ein paar dünnen Erläuterungen und ungenauen Zeitangaben: „Die Polynesier sind schon sehr lange hier“. Naja . Dann noch ein Korallenladen und schließlich zum Essen (natürlich nicht im Preis enthalten). Das Lokal war gut und preiswert. Muss ja sein, denn Elvis war ja auch schon hier.

Danach ging es weiter um die Insel zum Nordstrand. Hier sind die höchsten Wellen und es gibt viele Buden, in denen frische Krabben angeboten werden. Danach zwischen den riesigen Ananasplantagen direkt zu „Dole“. Das Eis ist hier sehr lecker. Jetzt „Pearl Harbor“ (leider geschlossen) und danach zum Hotel. Also von 10.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr waren wir unterwegs. Für so viel Geld wurde etwas wenig geboten. Man kann viele Stellen auch mit dem normalen Bus für 2 Dollar erreichen, aber es dauert natürlich länger und man hat keine deutsche Erläuterung.

Also dann schnell noch zum Strand und danach ins Hotel.

Bis dann

Dieter

16. Tag: Hawaii

Hallo liebe Leser,

heute ist der erste Tag ohne Programm. Also ab an den Strand, das Wetter ist super, die Sonne lacht der Stand ist nicht so voll, wie befürchtet. Aber was ist das, das Wasser ist erstmal nicht so warm wie gedacht. Aber wenn man drin ist, geht es.

Danach noch etwas shoppen und der Tag ist perfekt. Abends im Hotel gibt es noch eine Überraschung. Es ist Party in der Lobby. Mit Musik, Rotwein, Schokolade und Ananas. Tolle Stimmung. Angeblich ist das jeden Mittwoch so. Schöne Überraschung.

Also bis dann

Dieter

17. Tag: Der Rückflug

Hallo liebe Leser,

heute ist leider der letzte Tag in Honolulu. Schade, denn nun ist der Urlaub vorbei. Um 10.00 Uhr kommt der Bus.

Vorher noch Frühstück, aber was ist das? In Island ist ein Vulkan ausgebrochen und der Flugverkehr über Europa wird Stück für Stück eingestellt. Na das kann ja heiter werden.

Wir fliegen erstmal planmäßig nach San Francisco. Wie gesagt so getan, wir haben im Flieger einen tollen Platz, mit sehr viel Beinfreiheit.

In San Francisco angekommen, werden wir von „Berge und Meer“ an der Gepäckausgabe empfangen. Was Genaues weiß aber noch keiner. Ab ins Hotel und auf die Zimmer. Morgen früh um 9.00 Uhr kommen neue Infos.

Bis dann
Dieter

Zusatztag: Hoffnung

Hallo liebe Leser,

wir sind immer noch in San Francisco im Hotel. Heute geht es nicht weiter. Heute um 10.00 Uhr war die Reiseleitung hier. Die Lage ist weiter unverändert. Aber es keimt Hoffnung auf. Es gab nur noch einen Frühstücksbon. Na, wenn das kein Zeichen ist.

Jetzt  kennen wir auch die Umgebung des Hotels. Es ist ein nettes kleines Städtchen mit einigen kleinen Geschäften und Gaststätten. Sonst ist hier wenig los.

Das Internet wird auch öfter befragt, kann aber auch nicht sicher sagen, wann es weiter geht. Das weiß wohl nur der Vulkan. Solange sich das Wetter hält, werden wir noch mal in die Stadt fahren. Jetzt wissen wir ja wie es geht. Aber heute ist Ruhe angesagt und warten auf neue gute Nachrichten.

Bis dann
Dieter

Zusatztag: Ausflug nach Oakland

Hallo liebe Leser,

heute um 10.00 Uhr wurden die neuesten Nachrichten verkündet.

Zusammengefasst:
Wir fliegen in den nächsten zwei Tagen nicht. Die Lage entspannt sich, aber ist noch lange nicht normal.

Also was machen wir? Na, fahren wir doch mal nach Oakland. In der U-Bahn mal schnell 17,25 $ bezahlt (pro Person) und ab in den Zug. Es soll heute regnen, aber bis jetzt ist noch nichts zusehen.

Die Stadt ist nicht so schön wie San Francisco, aber wir haben eine nette Ecke gefunden. Dort ist auch ein kleiner Italiener, wo man im Freien eine Kleinigkeit essen und trinken kann. Sie haben sogar deutsches „Weißbier“ auf der Karte. Ist aber leider aus. Nach einem kleinen Stadtrundgang fahren wir wieder zum Hotel. In der Gaststätte daneben sind gerade halbe Preise.

Also bis dann

Dieter

Zusatztag: San Francisco

Hallo liebe Leser,

jetzt scheint sich alles wieder alles zu normalisieren. Wir haben einen Rückflug nach Hause für morgen. Ab 19.00 Uhr direkt über Frankfurt nach Berlin, toll. Manche müssen über Chicago fliegen, mit langen Wartezeiten. Ein Glück, denn Montag müssen wir wieder zur Arbeit.

Dann haben wir noch Zeit in die Stadt zu fahren. Mit der U-Bahn sind wir in einer halben Stunde im Zentrum. Dann zum Pier, das Wetter ist super, keine Wolke am Himmel. Das soll es nicht oft geben. Also laufen wir am Hafen entlang, bis zum Pier 39. Hier ist wieder viel los, nach einer leckeren Krabbensuppe fahren wir mit der Straßenbahn wieder Richtung Hotel. Das war noch mal ein schöner Tag, dank dem Vulkan.

Also dann bis morgen
Dieter

Rückflug

Hallo liebe Leser,

heute ist der letzte Tag. Wir haben für 19.00 Uhr einen Termin für den Heimflug nach Frankfurt. Aber wir wollen mal probieren etwas früher zu fliegen. Gegen 13.00 Uhr fliegt eine Maschine nach Frankfurt. Da setzen wir uns auf die Warteliste.

Also um 10.00 Uhr zum Flughafen und ab an den Schalter. Siehe da, man spricht sogar deutsch und die Aussichten sind gut. Wir warten 1 ½ Stunden und halten die Flugscheine in der Hand, sogar recht gute Plätze. Also auf nach Hause, endlich.

Nach den üblichen Sicherheitskontrollen geht es in den rappelvollen Flieger. Jeder Platz ist belegt, jetzt heißt es durchhalten. Uns stehen elf Stunden Flug bevor.

Wir fliegen in die Nacht, über Grönland, Island, Irland, England, Holland nach Deutschland. Begleitet von vier Spielfilmen, zwei Essen und vielen Getränken. Endlich wieder zu Hause. Der Urlaub ist zu Ende.

Es war anstrengend und schön. Wir haben sehr viel gesehen und viel Neues erfahren. Fred sei Dank. Trotz der unfreiwilligen Verlängerung und einigen Verwirrungen mit den Flügen werden wir uns immer gern daran zurück erinnern.

Also bis zum nächsten Mal „Berge und Meer“

Dieter

Hallo, ich bin Ihr Reiseleiter!

Hallo!

Mein Name ist Fred Pantoi und ich werde Sie auch auf der kommenden Rundreise durch den Westen der  USA führen. Wir werden sicherlich viel Spaß haben!

Ich freu mich auf Sie!

Ihr
Fred Pantoi

 

Reiseverlauf

1. Tag – Anreise. Linienflug nach San Francisco. Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel.

2. Tag – San Francisco. Entdecken Sie heute eine der schönsten Städte der USA. Während der Stadtrundfahrt am Vormittag sehen Sie u.a. Fisherman´s Wharf, Union Square sowie die ethnischen Viertel Chinatown und North Beach.  Nachmittags empfehlen wir eine Bootsfahrt durch die San Fransisco Bay mit herrlichen Ausblicken auf die Golden Gate und Oakland Bay Brücke sowie Alcatraz (optional vor Ort buchbar, ca. USD 21,- pro Person).

3. Tag – San Fransisco – Monterey/Carmel – Santa Maria (ca. 450 Km). Sie fahren entlang der wunderschönen kalifornischen Pazifikküste bis in das Zwillingsstädtchen Monterey/Carmel. In Monterey haben Sie Gelegenheit an der Cannery Road das Aquarium zu besuchen und in Carmel sehen Sie die alte Mission. Anschließend geht es weiter Richtung Santa Maria.

4. Tag – Santa Maria – Santa Barbara – Los Angeles (ca. 285 Km). Am Morgen führt Sie Ihre Reise zunächst nach Santa Barbara. Die Stadt ist bekannt für ihren spanischen Baustil und ihre mit Palmen gesäumten Alleen und Strände. Nach einer Orientierungsfahrt mit Stops bei der Mission, dem Gerichtsgebäude sowie an der Stearn`s Wharf Weiterfahrt nach Los Angeles.

5. Tag – Los Angeles. Den heutige Tag beginnt mit einer Stadtrundfahrt. Sie sehen u.a. Hollywood, Beverly Hills und Downtown L.A. Nachmittags können Sie auf Wunsch in den legendären Universal Studios einen Blick hinter die Kulissen der Filmwelt werfen (optional vor Ort buchbar, ca. 69 US$ p. P).

6. Tag – Los Angeles – Calico – Las Vegas (ca. 475 Km). Sie verlassen Los Angeles und durchqueren die Mojave Wüste auf Ihrem Weg in die ehemalige Bergbausiedlung Calico, die heute als Geisterstadt restauriert ist. Das Ziel des heutigen Tages ist Las Vegas, die pulsierende Glitzerstadt, weltbekannt für seine Casinos und Shows.

7. Tag – Las Vegas. Tag zur freien Verfügung. Wir empfehlen einen Ausflug in das nahegelegene Tal des Todes (vor Ort buchbar, USD 69,- pro Person). Dort halten Sie u.a. am Zabriskie Point mit seinem herrlichen  Ausblick, Badwater, dem tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre (wetterabhängig) und dem Besucherzentrum Furnace Creek. Alternativ hält Ihre Reiseleitung wertvolle Tipps zur Gestaltung des Tages für Sie bereit.

8. Tag – Las Vegas – Zion Nationalpark – Bryce Canyon Nationalpark (ca. 395 Km). Gleich zwei der sehenswertesten Nationalparks der USA stehen heute auf dem Programm. Zunächst fahren Sie zum Zion Nationalpark, der von schroffen Felswänden, Tafelbergen und dem vom Virgin River geschaffenen Zion Canyon geprägt ist. Ein weiteres Naturschauspiel erwartet Sie im Bryce Canyon Nationalpark mit seinen vielfältigen Felsformationen.

9. Tag – Bryce Canyon – Page/Lake Powell – Grand Canyon Nationalpark (ca. 535 Km). Heute erreichen Sie den wunderschönen Lake Powell. Der See entstand nach der Errichtung des Glen Canyon Staudamms und bietet heute zahlreiche Wassersport-möglichkeiten inmitten der fantastischen Landschaft der Canyons. Anschließend nähern Sie sich einem der Weltwunder unserer Erde, dem Grand Canyon. Genießen Sie den Anblick dieser fantastischen Schlucht, die durch den Colorado Fluss geschaffen wurde.

10. Tag – Grand Canyon – Route 66 – Palm Springs (ca. 560 Km). Sie verlassen den Nationalpark und folgen ab Kingman dem Lauf der legendären Route 66. Über das  Spielerstädtchen Laughlin am Colorado Fluss geht es weiter bis nach Palm Springs, bekannt für das sonnige Wetter und die Villen vieler Filmstars.

11. Tag – Palm Springs – Joshua Tree Nationalpark – Visalia (ca. 475 Km). Am Morgen geht die Reise zunächst zum Joshua National Park. Neben den Joshuabaum-Wäldern  bietet der Park eine der interessantesten geologischen Felsformationen, die man in den kalifornischen Wüsten finden kann. Nach dem Besuch des Parks Weiterfahrt nach Visalia.

12. Tag – Visalia – Yosemite Nationalpark – San Francisco (ca. 525 Km). Ein weiterer bedeutsamer Nationalpark erwartet Sie heute: der Yosemite Nationalpark, einer der abwechslungsreichsten und beliebtesten Parks der USA. John Muir, der bekannte amerikanische Naturschützer und „Vater der Nationalparks“ behauptete einst, dass kein von Menschenhand geschaffener Tempel sich mit der Schönheit Yosemite’s vergleichen ließe. Erforschen Sie das Yosemite Tal sowie das dortige Besucherzentrum. Anschließend verlassen Sie den Park in westlicher Richtung und erreichen am späten Nachmittag wieder den Ausgangspunkt Ihrer Reise: San Francisco.

13. Tag – Abreise. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

14. Tag – Ankunft in Deutschland.