November - Dezember 2011

Entdecken Sie die artenreiche Tierwelt Afrikas rund um die Etosha-Pfanne im Norden von Namibia. Erleben Sie deutsche Kolonialgeschichte im Seebad Swakopmund und bestaunen Sie die höchsten Sanddünen der Welt bei Sossusvlei im Süden des Landes.

Ihr Chronist

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Sandra und ich werde Ihnen als Berge & Meer-Chronistin von unserer Rundreise durch Namibia vom 26.11.2011 bis 07.12.2011 berichten.

Ich fand es schon immer faszinierend, wenn mir jemand von Afrika berichtet hat. Nun habe ich selber die Gelegenheit Namibia mit meinen eigenen Augen anzusehen und Ihnen davon zu berichten! Ich bin schon sehr gespannt auf das ferne Land und was uns alles erwarten wird ...

Vielleicht bekommen auch Sie durch das Lesen meiner Berichte eine kleine Auszeit vom Alltag ...

Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei!
Ihre Sandra

1. Tag: Anreise nach Namibia

Meine Reise fing schon spannend an. Versehentlich bekam ich beim Check In einen falschen Boarding Pass, eigentlich auf den 1. Blick sah es für mich aus, mein Familienname wäre abgekürzt, nur der Vorname hat nicht gestimmt.

Allerdings ist es mir selber erst vor der letzten Sicherheitskontrolle aufgefallen – nachdem ich schon durch sämtliche Kontrollen und Duty free Shop gegangen war. So wurde ich wieder zurück zum Check In geschickt. Die haben sich entschuldigt und mir meinen richtigen Boarding Pass gegeben. Allerdings stand nun auf meinem Koffer der andere Name…

Unser A 340 ist mit 1.5 Stunden Verspätung wegen technischer Defekte gestartet und wir kamen mit 1 Stunde Verspätung in Namibia an.

2. Tag: Ankunft in Windhoek

Nach 8.121 km sind wir gut gelandet. Bei der Gepäckausgabe musste ich feststellen, dass der Griff von meinem Koffer abgebrochen war. Ich reklamierte dies bei der Airline, aber das war nun auch nicht so ganz einfach, da ja nicht mein Name auf dem Gepäckabschnitt stand …

Wie der Zufall so will, ist die Dame bei uns in der Reisegruppe. Sie hat mir dann erzählt, dass man sich bei ihr gewundert hatte, als sie ihren Boarding Pass zeigte, sie wäre doch vor einer halben Stunde schon mal durch die Kontrolle gegangen …

Wir sind eine sehr nette Reisegruppe (insgesamt 17 Personen). Unser Reiseleiter ist auch sehr nett und wir sind in einem ganz tollen Hotel untergebracht! Da waren 1991 sogar schon Prinz Philipp mit seiner Frau Elisabeth zu Gast!

Wir wurden zuerst vom Reiseleiter begrüßt und dann ging es auch gleich schon los mit unserer Stadtrundfahrt. In Windhoek sieht man von reich und modern: sehr gepflegten Parkanlagen bis hin zur Armut, wo die Leute in Wellblechhütten leben.

Wir haben einen afrikanischen Markt besucht, wo wir diese getrockneten Mopaniwürmer probieren konnten. Ein paar unserer Reisegruppe waren tatsächlich so mutig und haben es probiert. Schmeckt wohl wie Pommes frites.

Außerdem gab es Lederschuhe zu kaufen, wo die Sohle aus alten Autoreifen hergestellt wurde. Natürlich gab es auch Gewürze und noch viel mehr.

Am Nachmittag hatten wir Zeit zur freien Verfügung und wir konnten durch Windhoek schlendern und haben ein sehr schönes Restaurant gefunden, wo man draußen sitzen konnte – und da hat es doch tatsächlich angefangen zu regnen! Aber es hat bald wieder aufgehört und alles war wieder trocken, als hätte es nie geregnet!

Morgen geht es weiter zum Etosha Nationalpark. Wir sind schon alle sehr gespannt, was für Tiere wir sehen werden.

3. Tag: Auf in den Etosha Nationalpark

Nach dem Frühstück hat sich unser Reiseleiter zuerst um meinen Koffer gekümmert. Im Büro von Air Namibia habe ich nun einen Ersatzkoffer für die Zeit der Reise bekommen. Mein Koffer wir nun nach Johannesburg geschickt und geprüft, ob man ihn evtl. reparieren kann und wenn nicht bekomme ich am Ende der Rundreise einen neuen Koffer.

Dann ging es aber endlich los Richtung Etosha Nationalpark! Zuerst mussten wir aber noch unseren Reisebus wiegen, ob wir auch kein Übergewicht haben, damit wir auf die Autobahn durften. Hier ist übrigens Linksverkehr! In Okahandja haben wir noch bei dem Holzmarkt einen Zwischenstopp eingelegt und natürlich auch ein bisschen eingekauft – Holzgiraffen, als Souvenir für zu Hause!

Obwohl wir heute über 400 km gefahren sind, war die Fahrt total kurzweilig, denn wir haben immer wieder Tiere gesehen. Viele Affen, Antilopen, Kühe, Büffel und noch andere, welche wir beim vorbeifahren gar nicht so schnell identifizieren konnten, was es nun war. Außerdem ist die Straße geteert und es sind 120 km erlaubt. So kamen wir gut voran!

Die Loge, in der wir heute untergebracht sind, ist ein Traum! Ich habe noch nie so etwas Schönes gesehen! Es ist alles sehr schön und gepflegt angelegt und es gibt ein paar Antilopen, die quasi als „Haustiere“ in der Anlage sich frei bewegen. Außerdem gibt es noch einen Reptilienpark.

Das Abendessenbuffet war wie gestern, total lecker! Unter anderem gab es Oryx-Antilope, welches ich auch gleich probiert habe! Es schmeckt wirklich sehr lecker! Vielleicht ein bisschen neutral, jemand hat gemeint, es schmeckt ein bisschen wie Leber. Aber auch die anderen Sachen waren total lecker und ganz schön hergerichtet. Ich habe noch nie so ein schönes Nachtischbuffet gesehen.

Wir sind alle so begeistert, dass wir es richtig schade finden, dass wir morgen schon wieder weiterreisen „müssen“…

4. Tag: Etosha Nationalpark

Gleich nach dem Frühstück ging es mit einem großen Safarijeep in den Etosha Nationalpark. Dieser Ausflug war unglaublich schön! Man kann es eigentlich gar nicht mit Worten beschreiben. Fast die ganze Zeit waren wir alleine. Ganz selten hat man andere unterwegs getroffen. Dadurch war es unglaublich still! Es wurde auch innerhalb unserer Gruppe kaum noch geredet, denn jeder hat einfach nur die Stille genossen! Nur die Grillen hat man gehört. Wir haben auch viele Tiere sehen können. Kaum hatten wir das Hotel verlassen, stand schon ein Zebra auf der Straße, ein paar Meter weiter hat uns eine Giraffe begrüßt, die gerade ihren Morgenspaziergang absolvierte. Unser erster Stopp war bei einer Wasserstelle. Zuerst haben wir nur Enten und Perlhühner gesehen und diverse Vögel. Aber dann sind noch Kudus gekommen. Bei manchen Wasserstellen waren auch gar keine Tiere, aber bei der einen waren 3 Giraffen. Es ist so unglaublich schön, die Tiere zu beobachten, dass man komplett seinen Alltag vergisst. Es ist auch faszinierend, wie viele Arten von Vögeln es hier gibt und was für lustige Namen sie teilweise haben. Elefanten haben wir auch gesehen, allerdings nur von der Ferne. Ebenso eine Löwin mit ihren Jungen. Es gibt sehr viele Springböcke, aber auch Zebras sieht man immer wieder. Nur Affen gibt es im Etosha Nationalpark keine.

Am Abend haben wir diesmal nicht in einem Hotel übernachtet, sondern in einem Camp (!) – was bedeutet, unsere Zimmer waren Zelte! Viele von uns waren etwas überrascht, da wir die Hotelbeschreibung der Rundreise nicht so genau durchgelesen hatten… Wobei wir trotz allem sehr viel Luxus hatten. Den Schlafraum konnte man mit einer Tür abschließen. Hatten eine Klimaanlage darin – darüber war ich sehr froh, denn wir sind hier in einem Malariagebiet und ich habe gelesen, man sollte wenn möglich in klimatisierten Räumen schlafen, da würden die Moskitos nicht kommen. Vor jedem Zelt war eine Holzkonstruktion auf Stelzen, wo sich eine Toilette befand, ein Waschbecken und eine Dusche. Von der Dusche waren wir alle total begeistert. Wann hat man schon mal die Möglichkeit mehr oder weniger im Freien zu duschen? Ich bin mir vorgekommen, wie in einem Dschungelfilm. Man hatte natürlich schon seinen Sichtschutz, auch wenn alles ziemlich offen war. In der Nacht musste ich auf die Toilette und habe mir schon überlegt, was ich mache, falls mich dort irgendein Tier überraschen würde. Aber ich hatte Glück und es war keines da. Das war ein richtiges Abenteuer aber unglaublich schön, weil es einfach mal was ganz anderes war!

Zum Frühstück und Abendessen gibt es immer Buffet und es ist ausgesprochen sehr gut! Es ist immer für jeden etwas dabei, alles immer sehr schön und liebevoll hergerichtet. Wer Fleisch mag, kommt hier voll auf seine Kosten!

Auch die Leute hier sind alle sehr nett und hilfsbereit. Eigentlich wollte ich ja jeden Abend einen Bericht an Berge & Meer mailen und habe dazu extra einen Internetstick zur Verfügung bekommen. Nur irgendwie passt es teilweise nicht so recht mit der Verbindung. So habe ich erst ein paar unserer Reisegruppe um Hilfe und Rat gefragt und als wir nicht weiter wussten, haben wir das Personal vom Camp um Hilfe gebeten. Letztlich durfte ich sogar auf dem Chefsessel sitzen und mit seiner Emailadresse meine Berichte von den letzten 2 Tagen an Berge & Meer senden!

5. Tag: Etosha Nationalpark - Khorixas

Um 6.00 Uhr, kurz vor Sonnenaufgang sind wir mit unserem Bus nochmals in den Etosha Nationalpark gefahren und konnten so nochmals die Vielfalt der Tiere beobachten. Wir haben eine ganze Gepardenfamilie gesehen, was wohl äußerst selten vor kommt. Dafür haben wir die Elefanten wieder nur von der Ferne sehen können, während wohl vor 14 Tagen 80 Stück hier in der Nähe waren…. Aber so ist es eben in der Natur. Wir sind halt nicht im Zoo! Die Tiere sind hier auch so gut getarnt, dass wir sie oft gar nicht gleich erkennen. Es ist unglaublich, was für ein gutes Auge Aron, unser Reiseleiter hat! Er sieht die Tiere schon immer viel früher als wir! Auch ein Nashorn haben wir gesehen! Es saß mitten auf unserer Straße nur hat es uns fast zeitgleich gesehen, wie wir es, so war es auch blitzschnell in den Sträuchern verschwunden … So schnell konnten wir gar keine Fotos machen.

Danach hat uns wieder ein super leckeres Frühstück erwartet – was auch gut war, denn vermutlich waren wir genauso hungrig wie die wilden Tiere…

Dann ging es weiter zum Vingerclip. Das ist landschaftlich ein Traum und oben bei dem Vingerclip hatten wir jede Menge Spaß. Wir haben auch wirklich sehr viel Glück mit unserer Reisegruppe, denn wir verstehen uns alle sehr gut!

Heute hat uns Aron die verschiedenen Regionen von Namibia mit ihren jeweiligen Sprachen erklärt. Er und unser Busfahrer unterhalten sich privat auf Namas und das ist eine Klicksprache. Hört sich echt toll an! Sie versuchen auch immer uns Worte wie Guten Morgen, Danke oder so beizubringen, aber wir schaffen es einfach nicht es richtig und mit dem richtigen „Klick“ auszusprechen. Das ist dann immer sehr lustig! Übrigens Aron spricht sehr gut deutsch, obwohl er noch nie in Deutschland war und sich die Sprache sogar selber beigebracht hat!

Heute übernachten wir nochmals in einem Camp. Allerdings sind es diesmal kleine gemauerte Häuschen, wo sich immer 2 Zimmer darin befinden. Ab morgen geht es dann wieder Richtung Zivilisation und Hotels!

6. Tag: Khorixas - Twyfelfontein - Swakopmund

Heute ging es von Khorixas über Twyfelfontein nach Swakopmund. Das waren ca. 450 km Schotterpiste! Wobei ich sagen muss, der Begriff Schotterpiste ist im Vergleich zu den Kapverden ein ausgebauter Highway! Es war halt ziemlich hügelig und so saß man teilweise wie auf einem Trampolin im Bus. Aber wir haben es alle gut vertragen – es wurde niemandem schlecht und es war total lustig!

In Twyfelfontein konnten wir die 2.000 bis 6.000 Jahre alten Gravierungen in den Felsplatten bewundern. Ist schon sehr beeindruckend, wie gut man diese nach so einer langen Zeit noch sehen kann.

Weiter auf unserem Weg nach Swakopmund haben wir eine Himba-Frau gesehen. Himba-Frauen werden morgens geräuchert und mit roter Farbe angemalt und waschen sich nie! Sie haben auch nur einen Lederschurz und tragen Eisen- und Kupferschmuck.

Unterwegs haben wir auch öfters Leute mit ihren „namibischen Ferraris“ gesehen. Viele haben hier anstatt einem Auto einen Eselkarren.

Außerdem kamen wir noch mitten in der Namibwüste bei Edelsteinverkäufern vorbei. Eigentlich unglaublich, dass die Edelsteine einem wie bei einem Flohmarktstand angeboten werden.

Die Fahrt war trotz allem wieder recht kurzweilig – durch die ganzen Eindrücke. Die Landschaft hat sich komplett verändert und wir haben es auch einfach genossen, einfach nur zum Fenster rauszusehen und die Seele baumeln lassen. Die Weitsicht ist einfach herrlich!

In Swakopmund angekommen, haben wir mit unserem Bus eine Stadtrundfahrt gemacht. Sie ist wohl die schönste Stadt von Namibia wie uns Aron gesagt hat und ich muss ihm wirklich recht geben! Sie ist wunderschön! Man erkennt noch viele Gebäude mit deutschen Namen aus der Kolonialzeit – nur die deutschen Straßennamen wurden durch die Unabhängigkeit geändert.

Und dann haben wir unser Hotel bezogen! Es war ursprünglich der Bahnhof und wurde zum Hotel umgebaut. Es ist wie ein Palast und man kommt sich vor wie in einem Märchen! Ich habe noch nie so ein schönes Hotel gesehen! Hier bleiben wir sogar 2 Nächte!

7. Tag: Swakopmund - Bootstour zum Pelican Point

Heute Morgen ging es gleich um 7.30 Uhr los zur Bootstour zum Pelican Point. Gott sei Dank hat uns Aron noch empfohlen, warme Sachen anzuziehen. Wir hatten gestern nämlich 41 Grad (!) und das im Dezember! Heute Morgen waren es dann nur noch ca. 10 Grad (!) und da konnten wir in der Tat unsere Wintersachen gut gebrauchen …

Dieser Ausflug war bis jetzt das absolute Highlight!!!! Ich kann jedem der diese Reise bucht nur empfehlen, das Ausflugspaket mitzubuchen! Wir haben so viele Pelikane, Robben und Delfine gesehen – es war sooooooooooooooo schön!!! Außerdem gab es an Bord für uns sogar noch einen kleinen Snack – unter anderem Austern. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich eine Auster gegessen! Und natürlich gab es Sekt dazu! Wir waren alle ganz glücklich! Außerdem hatten wir einen recht lustigen Kapitän und so hatten wir alle sehr viel Spaß!

Das war der beste Ausflug! Vielen Dank Berge & Meer!!!!

8. Tag: Kuiseb Canyon - Höhepunkt Wüste Namib - Fahrt nach Solitaire

Leider mussten wir heute nach einem super leckeren Frühstück (es gab sogar Austern, ich habe aber keine gegessen …) um 11.00 Uhr unser Märchenschloss wieder verlassen um ca. 290 km nach Solitaire zu fahren.

Es hat nicht lange gedauert und wir haben unseren Reiseleiter und unseren Busfahrer in die Wüste geschickt !!!! (siehe Foto) :-)

Wir, die hinten im Bus gesessen sind, haben gar nicht mitbekommen, warum die Beiden so aus dem Bus gestürmt sind, aber es sah so lustig aus, wie sie in der Wüste herum gerannt sind. Irgendwann haben wir erfahren, dass sie ein Erdmännchen gesehen haben und diesem sind sie hinterher gerannt, welches sie dann für uns eingefangen haben.

Was haben wir gelacht! Aron hat gemeint - ganz außer Atem - wir sollen es mitnehmen. Das Erdmännchen ist natürlich die Hauptattraktion des Tages - da konnten nicht einmal die Kuiseb Canyons mithalten, wobei diese wirklich sehr schön sind!

Außerdem hätte Aron vor lauter Erdmännchen fast vergessen, uns sein Amarulalied vorzusingen, welches er uns 1x pro Tag vorsingt. (Siehe you tube „Aron Amarula Namibia“) Wir haben wirklich sehr viel Spaß!

Unsere Lodge in dem kleinen Solitaire ist zwar einfach (im Vergleich zum Märchenschloss) aber trotzdem sehr schön. Wir haben einen sehr schönen Pool, wo sich gerade einige unserer Gruppe darin erfrischen, denn hier haben wir wieder Temperaturen um die 36 Grad im Schatten!!! :-)

Ach so, in Swakopmund ist heute übrigens für die Senioren Adventskaffee (siehe Einladung) :-) Wer also noch schnell herfliegen möchte …

9. Tag: Richtung Sossusvlei Dead Vlei - Sesriem Canyon

Heute Morgen wurden wir schon um 4 Uhr geweckt, um 4.30 Uhr gab es Kaffee und Kekse und dann fuhren wir Richtung Sossusvlei.

Das Erdmännchen, welches wir übrigens zuerst Oskar getauft hatten, da es aber ein Weibchen war, den Vornamen Hannah bekommen hat (Nachname Oskar!) :-) haben wir auf der Farm gelassen, wo es nun aufgezogen wird. Erdmännchen werden 40 cm groß und können wie Hunde gehalten und dressiert werden.

In Sossusvlei machten wir eine kurze Pause, wo wir auch den Sonnenaufgang sehen konnten.

Danach ging es auch schon weiter zur Düne 45 (diese Düne liegt 45 km vom Eingang entfernt), welche über 200 m hoch ist und da sind wir hochgestiegen! Der Blick von oben ist ein Traum! Allerdings muss man absolut schwindelfrei sein! Als wir alle unten wieder heil angekommen sind, fuhren wir mit unserem Bus weiter und wechselten dann in 2 große Jeeps. Aron zeigte uns noch die Narafrucht und dann ging es das letzte Stück zu Fuß zur Lehmpfanne. Das hat sich auch gelohnt! Dort ist es unglaublich schön, wie eine Filmlandschaft!

Mit unserem Bus ging es dann weiter zu dem Sesriem Canyon.

Nach der Mittagspause in Sossusvlei, bei einer Tankstelle mitten in der Wüste, ging es weiter zu unserem heutigen Quartier.

Heute übernachten wir auf einer Farm. Hier gibt es verschiedene Gehege mit Luchs, Leopard, Gebharden, Zebra, Oryxantilope, Springböckchen, Schlangen und ein Camelion. Ist auch sehr interessant! Vor allem war es so lustig, denn das Springböckchen darf sich hier frei bewegen und ist mir nachgesprungen. Ich bin so erschrocken, dass ich selber auch gehüpft bin wie das Springböckchen! Was haben wir gelacht!

Das Abendessen war hier super lecker und anschließend haben wir mit Irmi und Bertram noch den 2. Advent gefeiert!

10. Tag: Fish River Canyon

Der heutige Tag war leider für uns alle ein vergeudeter Urlaubstag! Der Flop der Reise, wirklich schade! Zum einen hat sich herausgestellt, dass die Kilometerangaben in der Reisebeschreibung von Berge & Meer gar nicht stimmen. Für heute stand in der Beschreibung 450 km und tatsächlich saßen wir aber 650 (!) km im Bus! Auch sonst waren es teilweise bis zu 100 km mehr!

Wobei ich sagen muss, seither waren die Busfahrten immer sehr kurzweilig, weil wir immer sehr viele interessante Dinge gesehen haben. Meistens irgendwelche Tiere. Aber heute war es überwiegend Steppenlandschaft, ist natürlich auch schön und wir haben ein paar nette Toilettenstopps gemacht und konnten auch ein bisschen im Bus dösen, aber es war einfach viel zu lange.

Erst am Spätnachmittag waren wir beim Fish River Canyon – welcher zwar atemberaubend schön ist – aber zum Einen war es noch immer viel zu heiß und zu diesig, aber auch durch die lange Busfahrt waren wir ziemlich lustlos und K.O. Wir hielten uns höchstens 1.5 Stunden dort auf, was in keinem Verhältnis zu der langen Busfahrt stand!

Von unserer Unterkunft waren wir dann auch mehr als enttäuscht! Von außen sah es sehr hübsch aus, aber irgendwie sah von innen alles recht schmuddelig und abgewohnt aus. Die Besitzer waren mir auch sehr unsympathisch, während die Angestellten schon sehr nett und bemüht waren. Wir hatten keine Klimaanlage in den Zimmern, nur einen Ventilator und ständig Stromausfall …. An der Badtür hing eine Checkliste mit dem Datum 10-11-10. Ich hoffe ja nicht, dass dies das Datum war, wo zuletzt geputzt wurde …

Wobei ich sagen muss, mein Bett war sehr sauber, ich hatte das Gefühl in einer nagelneuen Bettwäsche zu liegen. So konnte ich trotz allem gut schlafen (war aber wohl so ziemlich die Einzige, alle anderen waren total übermüdet, hatten so gut wie kein Auge zu getan!). Das Abendessenbuffet war auch nicht so toll. Man wusste teilweise nicht so recht, was es eigentlich ist, wobei die einzelnen Sachen wie Reis mit Erbsen und gefüllte Auberginen schon gut geschmeckt haben.

Aber irgendwie hat es halt nicht so zusammengepasst. Das Fleisch habe ich schon gar nicht probiert, denn es war in einer Soße, die wohl nicht so toll war. Die Frechheit war eigentlich noch, dass wir in den anderen Unterkünften sonst für eine Dose Cola umgerechnet 1 € bezahlt haben und hier 2 €! Es gab natürlich auch keine Internetverbindung, somit kann ich gleich noch was ergänzen: Das Frühstück war sehr einfach, aber hat gereicht.

Trotz allem gibt es doch noch etwas Positives zu berichten! Aron wurde von dieser Unterkunft angerufen, da ein Zimmermädchen ein Handy gefunden hatte! Gegen eine Gebühr wurde uns das Handy sogar zu unserem nächsten Stopp hinterher gefahren! Über diese Ehrlichkeit haben wir uns wirklich sehr gefreut!

Aber ansonsten bitten WIR ALLE (!) Berge & Meer diese Rundreise zukünftig um diesen Tag zu ändern! Bitte eine andere Unterkunft, evtl. auch gegen einen Aufpreis und keine Tour mehr mit 650 km! Lieber den Fish River Canyon weglassen, wenn es anders nicht geht oder 1 Tag länger.

Ansonsten können wir diese Rundreise wirklich weiterempfehlen! Von den Unterkünften war es insgesamt auch OK. Das „Märchenschloss“ war natürlich das Beste! Aber auch die anderen Hotels waren sehr schön. Die Camps waren zum Teil recht einfach, aber OK – man braucht ja auch nicht jeden Tag absoluten Luxus. In einem staatlichen Camp hat uns allen das Essen nicht geschmeckt, was wir aber jetzt auch nicht so schlimm fanden und deshalb habe ich es bis jetzt auch noch nicht erwähnt. Nur haben wir uns gestern so unterhalten und sind zu dem Entschluss gekommen, ich sollte vielleicht nicht immer nur von den schönsten Erlebnissen berichten, sondern auch mal schreiben, was nicht so toll ist.

Von daher möchte ich auch noch erwähnen, dass ich es im Nachhinein sehr leichtsinnig gefunden habe, dass wir auf der einen Farm eine Führung für ca. 6 € buchen konnten um IN (!) die Gehege von den Luchsen und Gebharden zu kommen. Diese Führung kann ich persönlich nicht weiterempfehlen, aber das muss jeder für sich entscheiden. Zukünftig werde ich mich auf so ein Abenteuer jedenfalls nicht mehr einlassen!

Zwischenzeitlich haben wir uns auch unterhalten, ob wir die Zusatzleistung „Halbpension“ weiterempfehlen würden. Die Antwort lautet, eigentlich ja. Bei den 2 Übernachtungen im Swakopmund war die Halbpension nicht inklusive und wir konnten sehr gut außerhalb vom Hotel, aber auch im Hotel Essen gehen. Auch in Windhoek hätte man eine gute Gelegenheit gehabt, Essen zu gehen.

Aber sonst sind wir immer so abseits untergebracht, dass alle die keine Halbpension gebucht haben, trotzdem mit uns vom Buffet essen müssen, da es einfach keine Alternative gibt (außer man besorgt sich tagsüber bei einer Toilettenpause an einer Tankstelle Brötchen und Wurst für abends …Das Buffet kostet so zwischen 17 € und 20 €.

Ein großes Thema vor der Abreise war für mich Malariaprophylaxe! Vom Tropeninstitut wurde mir Malarone verschrieben, das sind Tabletten die ich zum Abendessen nehmen muss. Ich vertrage sie sehr gut, habe bis jetzt keine Nebenwirkungen festgestellt. Vermutlich bin ich aber die einzige die es nimmt. Die anderen haben es teilweise standby dabei. Ein sehr guter Schutz sind die DEET-haltigen Insektensprays, die wir alle nehmen – wobei wir derzeit auch großes Glück haben, dass angeblich die Malariafliege noch nicht unterwegs ist.

Seit Swakopmund sind wir auch aus dem Malariagebiet wieder draußen. Es ist hauptsächlich in Etosha und weiter nördlich. Auch meine Kleider haben sich bis jetzt noch nicht aufgelöst, denn mir wurde gesagt, dass dieses DEET Kunststoff und Funktionskleidung angreift, bzw. auflöst … Also alles recht abenteuerlich aber alles noch im grünen Bereich :-) …

11. Tag: Wüstensafari in der Kalahari

Heute kommt der Nikolaus – allerdings nicht in Namibia! Es ist hier zwar auch alles weihnachtlich dekoriert, aber der Nikolaus kommt nicht vorbei und füllt den braven Kindern die Stiefel mit Süßigkeiten :-(, somit konnten auch wir unsere Stiefel im Koffer lassen …

Unser erster Stopp heute war in einem netten Örtchen und wir hatten sogar 1 Stunde Aufenthalt! Allerdings musste ich Euro in namibische Dollar wechseln und somit auf die Bank. Diese hatte natürlich noch zu und ich musste bestimmt 20 Minuten warten, bis sie auf die Sekunde genau um 8.30 Uhr die Bank geöffnet haben! Wobei das natürlich auch ein Erlebnis ist! Man kann sich kaum vorstellen, was dies für ein Verwaltungsaufwand ist, Geld zu tauschen!

Zuerst muss man an den einen Schalter, seinen Ausweis vorzeigen und die Euroscheine geben, welche man gewechselt haben möchte. Dann muss man einen Zettel unterschreiben. Anschließend darf man auf einem Sessel platz nehmen. Dann wird man wieder aufgerufen und man muss sich an der Kasse in die „Schlange“ stellen. Ich weiß nicht mehr, wie viele Formulare der Bankangestellte ausgefüllt hat, bis ich letztlich namibische Dollar in der Hand hielt … Das Ganze hat mindestens 20 Minuten gedauert …. Die restliche Zeit hat gerade noch gereicht, um im Supermarkt Brötchen für das Mittagessen zu kaufen ….

Somit gibt es keine Fotos von dem Örtchen, nur die Kirche konnte ich noch schnell vom Bus aus fotografieren …

Unser nächster Stopp war beim Köcherbaumwald. Das war sehr schön und wir haben viele Fotos gemacht – jeder Baum sieht halt irgendwie anders aus :-) ...

Irgendwann haben wir noch eine Toilettenpause gemacht, wo wir allerdings im wahrsten Sinne des Wortes die „Buschtoilette“ benutzen mussten. Da wäre es manchmal schon schön, wenn wir einen Reisebus mit Toilette hätten! Gott sei Dank hat niemand von uns Durchfall …

Aron hat uns noch einen deutschen Friedhof gezeigt und dann ging es weiter zu unserer Unterkunft. Diese ist nun wieder schön :-) und wir fühlen uns alle sehr wohl! Ich bin auch schon sehr gespannt auf unser Abendessen – es duftet nämlich schon sehr köstlich und so langsam knurrt mir der Magen …

Eigentlich hätte um 17.00 Uhr die Wüstenfahrt in der Kalahari stattfinden sollen - man kann es kaum glauben, aber kurz vor 17.00 Uhr hat es angefangen zu schütten, dass wir es auf morgen früh verschieben mussten! Na ja, ich glaube die Leute hier sind schon sehr dankbar über Regen und für uns ist es ja auch etwas Besonderes.

Außerdem haben wir somit unverhofft Zeit zur freien Verfügung bekommen, was auch sehr schön ist! So kann ich nun in aller Ruhe meinen Bericht schreiben – nur leider nicht abschicken! Es gibt auch hier keine Internetverbindung! Vielleicht klappt es morgen vom Flughafen in Windhoek, bevor wir wieder nach Hause fliegen …

12. Tag: Ein besonderer Abreisetag - Mein Geburtstag

Heute ist ein ganz besonderer Tag für mich! Es ist mein 40. Geburtstag!

Da gestern wegen Regen unsere Safari durch die Kalahariwüste ausgefallen ist, haben wir sie heute Morgen nachgeholt. Wir wurden - wie fast immer - um 5.30 Uhr geweckt (das klappt übrigens echt gut, man wird entweder – wenn vorhanden – übers Telefon geweckt oder jemand klopft an die Tür) und da man schon so gespannt ist auf die bevorstehenden Ereignisse, fällt es einem wirklich sehr leicht, in seinem Urlaub so bald aufzustehen! An manchen Tagen mussten wir sogar noch früher raus …

Wir fuhren mit einem großen Jeep und was wir alle nicht wussten, wir fuhren sogar querfeldein. Denn bisher fuhren wir immer nur den Straßen und Wegen nach. Zu unserer Überraschung sahen wir noch mal viele Tiere. Eine Giraffenfamilie konnten wir sogar ganz aus der Nähe beobachten. Außerdem haben wir sogar noch Straußeneier gesehen. Aron hat für uns den „Härtetest“ gemacht und sich auf ein Ei gestellt, damit wir sehen konnten, wie stabil so ein Ei ist!

Wir fuhren noch ein Stück weiter und hielten vor einer kleinen Sanddüne. Aron hat gemeint, da sollen wir nun zu Fuß hochgehen. Der Sand war noch recht feucht, so konnte man darauf sehr gut gehen. Auf einmal haben Aron und der Jeep-Fahrer einen Tisch herbeigezaubert, ihn ganz toll dekoriert und es gab für alle Sekt! Außerdem bekam ich von allen noch ein Happy Birthday-Ständchen! Ein unvergessliches Erlebnis – mitten in der Kalahariwüste!

Auch alle anderen waren total begeistert! Es war für alle noch mal ein richtiges Highlight am Abreisetag!

Als wir wieder zurück in unserer Logde waren, gab es erstmal ein ganz tolles Frühstück! Auf einmal kamen alle Angestellten, sangen Happy Birthday und brachten eine ganz tolle und sehr leckere (!) Geburtstagstorte! Das war soooooooo schön!

Nach dem Frühstück ging es dann nach Windhoek. Dort hatten wir noch ein paar Stunden Zeit zur freien Verfügung. Aron und ich machten uns gleich auf den Weg zum Büro von Air Namibia wegen meinem Koffer. Sie waren wieder alle sehr nett und hilfsbereit. Es hat sich herausgestellt, dass mein Koffer irgendwo noch zur Reparatur sei und sie werden ihn mir nach Hause schicken und ich soll nun einfach mit dem Ersatzkoffer nach Hause fliegen. Zwischenzeitlich habe ich von Air Namibia auch schon eine Email erhalten, das sich jemand aus Deutschland mit mir in Verdingung setzen wird, wie wir am Besten die Koffer austauschen. Wirklich ein toller Service!

Um 17.00 Uhr fuhren uns Aron und Mohammed zum Flughafen. Der Abschied ist uns nicht wirklich leicht gefallen! Aron ist einfach der Beste Reiseleiter und Mohammed der Beste Busfahrer!

Außerdem haben wir untereinander auch noch unsere Adressen getauscht, bzw. habe ich einige Adressen bekommen, um sie innerhalb der Gruppe weiterzuleiten, damit man evtl. auch noch Fotos tauschen kann und vielleicht klappt es mit einem „Namibiatreffen“. Wäre wirklich sehr schön – denn wir waren wirklich eine super Gruppe! Allerdings habe ich nicht von allen die Adresse, falls noch jemand mitmachen möchte, ich denke über Berge & Meer wird es kein Problem sein, mir seine Adresse (bevorzugt Email) zukommen zu lassen.

Beim Check in hatte ich auch noch ein sehr nettes Erlebnis. Ich hatte wirklich keine Lust mehr, wieder 10 Stunden in den engen Sitzreihen zu sitzen und habe gefragt, ob denn am Notausgang noch ein Sitzplatz frei wäre. Der namibische Mitarbeiter war sehr bemüht und letztlich bekam ich diesen Platz und außerdem noch seine Handynummer – falls ich mal wieder in Namibia bin – er wäre noch zu haben … :-)

Im Flugzeug hatte ich einen sehr netten Sitznachbarn. Als er mitbekommen hat, dass ich Geburtstag habe, hat er uns sogar Champagner besorgt und die namibische Stewardess hat gemeint, sie würde mir so gerne eine Ständchen singen, aber sie könne leider nicht singen … Es war wirklich einer meiner schönsten Geburtstage – ein unvergessliches Erlebnis!
Vielen vielen Dank!!!!

Ihr Reiseleiter

Hallo liebe Gäste, mein Name ist Aron Mathys und ich freue mich, Ihnen mein Heimatland Namibia während Ihrer Reise vorstellen zu können.

Ich bin 34 Jahre alt und lebe mit meiner Familie im Süden Namibias, mitten in der Kalahari, im Dorf Gohahas. Meine 3 Kinder (1 Junge und 2 Mädchen) im Alter von 15, 10 und 5 bereiten mir viel Freude.

Die Arbeit als Reiseleiter macht mir viel Spaß. Seit 4 Jahren begleite ich die Berge & Meer Gäste in Namibia und ich spreche 4 Sprachen: Nama, Afrikaans, Englisch und Deutsch.

In meiner Freizeit gehe ich gerne auf Reisen und zelte in der wunderschönen Natur Namibias.

Bis bald, Ihr Aron Mathys

Ihr Reiseverlauf

Facettenreiche, endlose Landschaften, Wüste und Weite - kombiniert mit einer atemberaubenden Tierwelt im Etosha Nationalpark - all das finden Sie in  Namibia. Gehen Sie auf Spurensuche der kolonialen Geschichte und entdecken Sie Afrika von seiner schönsten Seite.

1. Tag - Anreise
Linienflug von Frankfurt nach Windhoek.

2. Tag - Windhoek. Ankunft in Windhoek
Begrüßung durch die deutschsprachige Reiseleitung. Während einer Stadtrundfahrt lernen Sie die Hauptstadt Namibias kennen, malerisch auf einer Höhe von ca. 1.650 m gelegen. Übernachtung in der Region Windhoek.

3. Tag - Windhoek - Okahandja - Etosha Nationalpark (ca. 420 km)
Weiterfahrt zum Etosha Nationalpark. Zwischenstopp in Okahandja, einer kleinen Stadt am Swakop River. Besuch des Marktes, der bekannt ist für seine handgefertigten Holzskulpturen. Übernachtung außerhalb des Parks.

4. Tag - Etosha Nationalpark
Der Tag steht ganz im Zeichen des berühmten Etosha Nationalparks. Entdecken Sie die weiten Teile des Nationalparks. Auf über 22.000 km² können sich die großen Tierherden uneingeschränkt bewegen. Häufig zu beobachten sind Antilopen, Zebras, Giraffen und Elefanten. Übernachtung außerhalb des Parks.

5. Tag - Etosha Nationalpark (fakultativ) - Khorixas (ca. 250 km)
Am frühen Morgen haben Sie im Rahmen des Ausflugspakets die Möglichkeit an einer Safari bei Sonnenaufgang teilzunehmen. Nach dem Frühstück geht es weiter in die Region Khorixas mit Besichtigung des Vingerklip, eine 35 m hohe Felsformation, die wie ein Finger in den Himmel ragt. Übernachtung in der Region Khorixas.

6. Tag - Khorixas - Twyfelfontein - Swakopmund (ca. 450 km)
Weiterfahrt nach Twyfelfontein, das bekannt ist für seine Felsplatten mit Jahrtausenden alten Gravierungen. In Swakopmund angekommen, kurze Orientierungsfahrt durch das kleine deutschgeprägte Küstenstädtchen mit Besichtigung des alten Posthauses und des bekannten Leuchtturmes. Übernachtung in der Region Swakopmund.

7. Tag - Swakopmund - Pelican Point (fakultativ)
Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Im Rahmen des Ausflugspakets können Sie an einer Bootstour zum Pelican Point teilnehmen. Mit etwas Glück sehen Sie bei dieser Fahrt Flamingos, Pelikane und Delfine.

8. Tag - Swakopmund - Solitaire (ca. 290 km)
Vormittags Besuch des Kuiseb Canyons, ein landschaftlicher Höhepunkt der Wüste Namib. Weiterfahrt nach Solitaire, wo anschließend auch die Übernachtung erfolgt.

9. Tag - Solitaire - Sossusvlei (ca. 260 km)
Am Morgen werden Sie mit dem Bus vom Hotel abgeholt und fahren in Richtung Sossusvlei. Weiter geht es die letzten Meter mit dem 4x4 Allradfahrzeug zu dessen ca. 300 m hohen Dünen. Besichtigung von Dead Vlei, einer weißen Lehmsenke, in der unzählige verdorrte Bäume stehen und die sich in guten Regenjahren mit Wasser füllt. Am Nachmittag Fahrt zum Sesriem Canyon, der durch Erosionen vor mehr als 2 Millionen Jahren entstanden ist. Übernachtung in der Region Solitaire.

10. Tag - Solitaire - Fish River Canyon (ca. 450 km)
Fahrt in die Region Fish River Canyon, den zweitgrößten Canyon der Welt mit atemberaubenden, tiefen Schluchten, wo auch die Übernachtung erfolgt.

11. Tag - Fish River Canyon - Kalahari (ca. 400 km)
Weiterfahrt in die Region Kalahari. Am Nachmittag haben Sie im Rahmen des Ausflugspakets die Möglichkeit an einer Wüstenfahrt in der Kalahari teilzunehmen. Übernachtung in der Region Kalahari.

12. Tag - Kalahari - Windhoek - Abreise (ca. 350 km)
Fahrt zurück nach Windhoek, Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

13. Tag - Ankunft in Deutschland