November 2010

Die 4 faszinierenden Städte Rabat, Meknes, Fès und Marrakesch werden Sie mit eindrucksvollen Palästen, Moscheen und Basaren begeistern. Erleben Sie das quirlige Treiben auf den farbenfrohen Souks mit all Ihren Sinnen. Genießen Sie den Zauber des Orients!

Ihr Chronist

Mein Name ist Siegmund. Ich bin 58 Jahre alt und komme aus dem Rhein-Neckar-Raum und werde die nächsten Tage über eine sicher interessante und erlebnisreiche Rundreise durch Marokko berichten.

Man kann mich als ausgesprochen reiselustig bezeichnen. Ich unternehme gerne Rundreisen, weil ich neugierig auf fremde Länder und fremde Kulturen bin. Mit der Berichterstattung über die beeindruckende Vielfalt der marokkanischen Landschaft, der Baudenkmäler und der Natur sowie über die marokkanische Küche und den bekannten marokkanischen Wein, will ich die bevorstehende Rundreise abrunden.

Neben dem offiziellen Besichtigungsprogramm wird es sicher Gelegenheit geben den Lesern das Land, durch eigene Erlebnisse abseits des Programms, für einen Besuch, des für Mitteleuropäer doch noch recht unbekannten Landes, zu interessieren. Obwohl der Koffer noch nicht gepackt ist, hat mich das Reisefieber bereits voll im Griff. Mit vielen Infos über das unbekannte Marokko kann ich den Start der Rundreise kaum erwarten.

Die Wetterbedingungen sind gut. Bei Temperaturen noch über 20 °C mit Sonne und Wolken sind optimale Werte für eine Rundreise garantiert.

Bis bald, dann aber aus Marokko

Siegmund

1. Tag: Anreise nach Casablanca

Start der Reisegruppe war der Frankfurter Flughafen, neben der individuellen Anfahrt aus den jeweiligen Wohnorten. Die Gruppe besteht aus über 30 Personen mit unterschiedlichem Alter und als Einzelreisenden sowie aus Paarreisenden. Es wird sicher eine ganz amüsante Reisegruppe sein.

Es gab in Frankfurt einen problemlosen und pünktlichen Start und Flug mit der Royal Air Maroc. Wir wurden mit einheimischen Gerichten und Getränken bereits während des Fluges auf Marokko eingestimmt.

Trotz der Zeitverschiebung von einer Stunde zu Deutschland, dämmerte es bereits kurz nach der Landung. Mit 19 °C war die Temperatur für uns angenehm. Die Einheimischen laufen bei diesen Temperaturen bereits mit Wintersachen herum.

Die Formalitäten bei der Einreise waren nicht so schnell erledigt, wie manche das sonst so gewöhnt sind.

Unser Reiseleiter hat uns am Flughafen mit einem großen Berge und Meer Schild in Empfang genommen. Alle gemeldeten Reiseteilnehmer waren dabei, so dass die Busfahrt zum Hotel losging.

Der Reiseleiter Mohamed Chakir begrüßte uns alle herzlich mit einem „Salamaleikum“ oder kurz und einfach mit „Salam“ und stellte seine Mannschaft mit dem Busfahrer Habib und seinem Assistenten Aziz vor. Dies war wichtig, weil die Mannschaft und der gleiche Bus uns während der gesamten Reise zur Verfügung steht.

Der Transfer vom Flughafen sollte vorbei an einigen Schafherden und den dazugehörigen Hirten auf der Stadtautobahn nur wenige Minuten dauern, aber der starke "Stop and go – Verkehr" machte uns einen Strich durch die Rechnung.

Wir konnten nach Erreichen des zentral gelegenen Hotels Rivoli nur eine kurze Erfrischung einnehmen. Ein kurzes Frischmachen auf dem Zimmer und schon war das Abendessen in Buffetform angerichtet. Alle waren zufrieden und man beschloss teilweise einen kleinen Spaziergang in der näheren Umgebung zu machen oder suchte gleich sein Hotelzimmer auf.

Der nächste, also der zweite Tag unserer Rundreise sollte anstrengend werden. Es wird schon mit dem allgemeinen Wecken um 06.30 Uhr und der Abreise Richtung Rabat bis zur nächsten Übernachtungsstadt eine Fülle von Erlebnissen geben.

Dabei wird es sicher auch Gelegenheit geben von Land und Leuten interessante Fotos zu schießen und sie dann nach Deutschland zu senden.

2. Tag: Von Casablanca über Meknès nach Fès

Sehr früh - um 06.30 Uhr - war allgemeines Wecken angesagt, denn eine umfangreiche Rundreise mit ca. 300 km Busfahrt stand bevor. Alle waren fit, keiner kam zu spät, so dass der Start für diese Etappe pünktlich losgehen konnte.

Das frühe Aufstehen und die lange Busfahrt drückten vielleicht bei Einzelnen ein wenig auf die gute Stimmung. Die Atmosphäre bei den Teilnehmern hellte sich schnell wieder, aufgrund der Erlebnisse des Tages, auf und das frühe Aufstehen war vergessen. Schließlich gab es auf der Busfahrt von Meknes nach Fes genügend Gelegenheit, um bei einer landschaftlich nicht so interessanten Passage ein „kleines Nickerchen“ im Bus zu machen.

Casablanca, als die Wirtschaftsmetropole Marokkos, begrüsste uns wieder mit vollen Straßen. Die Straßen waren sehr gut und modern ausgebaut. Beeindruckt haben uns auch die vielen neuen Fahrzeuge im Straßenverkehr. All das Gesehene hinterließ den Eindruck eines schon gut entwickelten Wohlstandes im Lande.

Am Beispiel der engagierten Beseitigung der vorhandenen Slumgebiete bei der Fahrt nach Rabat, konnten wir uns mit eigenen Augen davon überzeugen, wie Neubauten auf oder neben Slumgebieten entstehen. Sobald die Bewohner in die Neubauten einziehen, werden die Hüttengebiete "plattgemacht", um neuen Nachzug zu verhindern. Scheinbar hat man auch Regelungen getroffen und setzt sie auch durch, so dass die abbruchreifen Baulichkeiten von den verlassenen Bewohnern nicht noch an andere Wohnsitzlose verkauft werden. So wird hier konsequent und Schritt für Schritt ein sozialer Brennpunkt beseitigt.

Unser Reiseleiter Mohamed Chakir verstand es dabei auch immer wieder auf die liberale Grundeinstellung des Landes hinzuweisen. Das Zusammenwirken der Religionen ,mit weit über 90 % Moslems, funktionieren und hat in Marokko eine lange Tradition.

Auf der Weiterfahrt nach Rabat, der Hauptstadt Marokkos, fuhren wir an der vierspurigen Küstenstraße an unterschiedlichen Landschaften vorbei. Landwirtschaftsflächen wechselten sich mit Korkeichenwäldern ab. Hier wurde quasi nebenbei das Schälen der Korkrinde erläutert und jeder konnte die ca. zwei Meter hoch geschälten Bäume sehen. Am Straßenrand boten zahlreiche Verkäufer die geernteten Eicheln zum Verkauf an.

Das einzig Unangenehme an diesem Reisetag war das recht kühle und regnerische Wetter. Aber wir hatten Glück. Immer dann, wenn Besichtigungen zu Fuß anstanden, hat es aufgehört zu regnen und bei der Weiterfahrt mit dem Bus fing es wieder an zu regnen. Es war für uns aber nicht nachzuvollziehen, ob auch dafür unser sehr engagierter Reiseleiter verantwortlich war oder andere Umstände.

Die Hauptstadt Rabat empfing uns als sehr mondäne und sehr saubere Großstadt. Wir sahen den Regierungssitz mit dem Königspalast. Überall waren viele Gärtner mit der Pflege der üppigen Grünanlagen und Parks beschäftigt. Die Royal Garde mit ihren schmucken Uniformen konnten fotografiert werden und wir erführen, dass deren Uniformen in den Sommermonaten nicht mehr in rot, sondern in weiß sind.

Zum Hassan Turm, mit der unvollendeten Moschee, welche die größte Moschee der Welt werden sollte, gab es ausführliche Erläuterungen. Finanzielle Gründe und der Niedergang der damals herrschenden Dynastie waren die Ursache für den Abbruch der Arbeiten. Beeindruckend war auch das Mausoleum vom verstorbenen König Mohammed V. Ein Prachtbau mitten im Herzen von Rabat. Alles konnte von uns besichtigt werden. Selbst die angrenzende Moschee durften wir, aber ohne Schuhe, betreten. Das ganze Areal wurde von der „rotuniformierten“ Royal Garde bewacht. Die Garde hatte mit Perlmutt und anderen Ornamenten verzierte historische Gewehre, so dass letztendlich für die eigentliche Sicherheit die etwas abseits und einfach uniformierten Soldaten verantwortlich waren.

Auf der Fahrt nach Meknes konnten wir uns dann mit eigenen Augen davon informieren, dass die Korruption im Land bekämpft wird und staatliches Handeln korrekt sein muss. Unser Busfahrer hat einem anderen Verkehrsteilnehmer im Kreisverkehr die Vorfahrt genommen. Es ist nichts passiert. Der andere Verkehrsteilnehmer musste lediglich leicht abbremsen. Dennoch wurde der Bus gleich bei der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr von der Polizei angehalten und kontrolliert. Das anschließend sich entwickelnde laute Palaver hielt den Polizisten, trotz entgegenkommen des Busfahrers, nicht davon ab ein Strafmandat zu schreiben. Der arme Busfahrer musste 300 marokkanische Dirham, das sind ca. 30 €, berappen. Das war sicher eine hohe Strafe, wenn man das wesentlich niedrigere Lohnniveau in Marokko in den Blick nimmt.

Die dann erreichte Provinzstadt Meknes beeindruckte durch ihre rund 40 km lange und sehr gut erhaltene Stadtmauer und die in blau-weiß getünchten Häuser, der auch sehr gut erhaltenen Altstadt (Medina). Obwohl wir an diesem Tag bereits viel gesehen und erlebt hatten, lies es sich keiner nehmen, den Souk (Markt) von Meknes zu besichtigen. Mit fast Allem was das Herz begehrt konnte hier gedient werden. Neben frisch geschlachteten Tieren, lebenden Tieren, Bergen von Gewürzen, süßen Leckereien der Bäcker wurden auch die unterschiedlichsten Bekleidungen angeboten. Bei all dem angebotenen konnten die Reiseteilnehmer kaum widerstehen und kauften auch ein.

Gegen Abend erreichten wir das Ziel unserer Tagesetappe; die Stadt Fes. Ein gutes und komfortables Hotel mit einem orientalischen Abendbuffet rundeten den Tag ab. Einige waren aber noch nicht müde und unternahmen noch einen Abendspaziergang durch die sicher sehr interessante Stadt Fes.

Dazu dann aber Morgen mehr.

3. Tag: Sonne und Souks ohne Ende

Der dritte Tag unserer Rundreise begann schon sonnig. Die Sonne und Wärme haben wir die letzten Tage in Marokko am meisten vermisst, denn die ersten Tage waren kalt und regnerisch.

Von Rabat kommend haben wir die erste Nacht in Fez verbracht. Fez ist die kulturelle und geistige Hauptstadt von Marokko und hat die grösste Medina (Altstadt) der Welt, so sagt man hier. Alleine und auf eigene Faust ist ein Verlaufen in den labyrinthartigen Gängen und Wegen schon fast vorprogrammiert. Auch wenn man schon viele auch orientalische Altstädte gesehen hat, ist man von der Medina von Fez überwältigt.

Fez liegt in einer Talmulde zwischen dem Mittleren Atlas und dem Rif Gebirge.

Die Hauptattraktion von Fez ist sicherlich auch der Königspalast. Der König von Marokko wohnt in den jeweiligen Palästen nach Bedarf. Bedarf heißt hier, je nach Ort der wahrzunehmenden Termine. Eigentümer der Paläste ist nicht der König, sondern der marokkanische Staat, so der Reiseleiter. Es gibt insgesamt vier offizielle Königspaläste in Marokko: in Marrakesch, in Fez, in Rabat und in Meknes.

Zu Meknes, dem dortigen Königspalast und seinem damaligen Herrscher gibt es noch eine interessante Geschichte, die unser Reiseleiter genüsslich erzählte.

Der Gründer von Meknes, der König Mulay Ismail (ca. Ende des 17. Jahrhunderts), war liberal und hat alle Religionen unterstützt. Von ihm gibt es die Überlieferung, dass er 500 Frauen und über 1.000 Kinder hatte. Manche sagen sogar, dass bei dieser Zahl von 1.000 Kindern nur die Söhne gezählt wurden.

Als die Reisegruppe diese Aussagen vom Reiseleiter hörte, ging ein Raunen durch den Bus und viele haben nachgedacht, ob das mit den vielen Frauen und den vielen Kindern wohl möglich gewesen war. Wie soll dabei ein Herrscher noch seine Regierungsgeschäfte wahrgenommen haben?

Imposant war bei unserer Rundreise durch Fez auch die südliche Burg mit dem Blick über die ganze Stadt.

In der größten Medina und den Souks (Märkten) haben die Handwerksbetriebe, wie Töpfer, Kupferschmiede, Färber und Gerber einen guten Stand. Zu den Gerbern wäre noch zu erwähnen (siehe Foto), wie sie mit bloßen Händen und Füssen in der Lake das Leder bearbeiten. Die Lake besteht aus Salzwasser, Kalk, Alaunstein und Taubenmist. Taubenmist wird wegen des darin enthaltenen Ammoniaks verwendet. Zum ersten Mal ist allen Reiseteilnehmern bewusst, wie schwierig und vielleicht auch schädlich für die Haut der Gerber die Lederherstellung in Handarbeit ist.

Besonders sehenswert in der Medina von Fez war das sogenannte „Bab Boujlud“, das Blaue Tor. Wie der Name schon sagt, besteht die Hauptfarbe aus blauer Töpferei und blauen Mosaiken.

Überhaupt haben verschiedene Farben in Marokko eine Bedeutung. Blau ist die Farbe von Fez, grün ist die Farbe des Islams und Rot die Farbe von Marrakesch.

Die Souks in Fez sind von den Wegen und den historischen Bauwerken her sehr eng. Neben dem Fußgängerverkehr, muss auch die Anlieferung der unterschiedlichen Waren auf diesen Wegen erfolgen. Die Waren können nur mittels Esel und kleinen Lastkarren herbeigeschafft werden. Es gibt oft Staus und den ganzen Tag über hört man den Ruf: “BALLACK, BALLACK“. Am Anfang haben wir alle geschaut, wo Ballack, der Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft ist.

Aber der Ruf "Ballack" hat in den Souks von Fez eine ganz andere Bedeutung, nämlich „Vorsicht, Vorsicht!“ Und der Ruf nach Vorsicht war in Anbetracht des Verkehrs und der engen Wege hier absolut notwendig.

Wieder ging ein erlebnisreicher Tag zu Ende.

Morgen wechseln wir wieder das Quartier und es geht weiter nach Marrakesch.

4. und 5. Tag: Landschaft pur erlebt

Der vierte Tag unserer Marokko Rundreise von Fez nach Beni Mellal führte uns nicht zu Denkmälern, Königsschlössern und Altstädten sondern gab Gelegenheit einen Teil der unterschiedlichen Landschaften des Landes kennenzulernen.

Der Start um 08.30 Uhr am Hotel war wieder einmal pünktlich und keiner der Reiseteilnehmer kam zu spät. Bei strahlendem Sonnenschein begann eine etwas andere Fahrt. Die Richtung war mit dem Endziel Marrakesch mit ca. 450 km Entfernung vorgegeben, aber der Zwischenstopp mit einer Entfernung von ca. 250 km von Fez nach Beni Mellal, mit Übernachtung, war für eine Tagesetappe gut erträglich.

Alle genossen die beschauliche Busfahrt durch die Landschaft. Der Tag war der krasse Gegensatz zu den hektischen und erlebnisreichen Vortagen.

Reiseleiter Mohamed Chakir gab wieder während der Busfahrt ab und an die nötigen Infos zu der durchfahrenden Landschaft.

Marokko kann in drei Landschaftstypen eingeteilt werden:

  • Wüste im Süden des Landes
  • Gebirge Rif und Atlas Gebirge, bestehend aus dem Altatlas, dem Mittleren Atlas und dem Hochatlas, mit Bergen über 4.000 m Höhe
  • Ebene mit der üppigen Vegetation Entlang der Küsten von Atlantik und Mittelmeer, mit 2-3 Ernten pro Jahr, Plantagen mit Oliven, Orangen, Kirschen und Gemüse

Wir erlebten verschiedene Vegetationen, sahen u.a. Zedernwälder, fuhren in Höhen von über 1.500 m, rochen saubere und richtig frische und kältere Luft. Wir sahen Beschilderung für Straßensperren, aufgrund von Schnee in den Wintermonaten und fühlten uns auf einmal fast in eine richtige Alpenlandschaft versetzt. Selbst die Gebäude erinnerten uns mehr an europäische Bauten mit Satteldach, als an den Flach-Dach Baustil von Marokko. Herrliche Blicke auf bewaldete Täler und Flüsse begleiteten uns auf dieser Fahrt. Der Stopp in dem „Luftkurort“ Ifrane im Atlasgebirge hat das Bild, dass man in den Alpen ist, bestätigt. Schön gepflegte Grünanlagen und eine Ruhe, wie wir sie hier nicht erwartet haben, ergänzten das Bild der Alpenlandschaft. Das passt natürlich dazu, dass man in den Orten der näheren Umgebung auch aktiv Wintersport mit präparierten Skipisten und den entsprechenden Liftanlagen während der Wintersaison betreiben kann und das in Afrika!

Auf der Weiterfahrt nach Beni Mellal passierten wir mehrere große Stauseen, die sich alle harmonisch in die Landschaft einfügten. Neben der üblichen Stromerzeugung haben diese Stauseen in Marokko auch noch die wichtige Funktion der Sicherung der Wasserversorgung zu erfüllen.

Am späten Nachmittag erreichten wir die mit ca. 200.000 Einwohnern kleinste Stadt unserer Rundreise zur Übernachtung. Zum Vergleich ist hier noch einmal die Größe der anderen besuchten Städte zu erwähnen. Die größte Stadt mit ca. 4 Mio. Einwohnern ist Casablanca, dann folgen Rabat und Fez mit ca. 2 Mio. und Meknes mit ca. 1 Mio. Einwohnern.

Mit vielen neun Eindrücken ließ man den Tag beim Abendessen noch einmal Revue passieren.

6. und 7. Tag: Marrakesch – Tausend und ein Gesicht

Marrakesch! Schon der Klang des Namens beim aussprechen ist orientalisch.

Die alte Königsstadt diente in vielen berühmten Filmen als Kulisse. So auch zuletzt für „Sex and the city 2“. Der Film kam in diesem Jahr in die Kinos.

Man ist geneigt zu sagen: "Und dies hat seinen Grund!"

Zu diesem Film wird eine Szene als Reise nach Abu Dhabi gespielt. Tatsächlich werden einige Szenen aber in Marrakesch gedreht. Gezeigt wird auch der Nikki-Beach-Club mit seinen weißen Zelten und privaten Liegeinseln, sowie das hervorragende und für seine marokkanische Küche bekannte Restaurant Le Tanjia.

Die Souks (Märkte) in der Medina (Altstadt) verbreiten einen immer angenehm würzigen Geruch. Dieser Geruch ändert sich laufend, je nach Art der Waren. Alles Verkaufbare wird ausgestellt, aber man weiß nicht was es kostet, denn es gibt keine festen Preise, d. h. handeln ist wieder mal angesagt.

Der Literaturnobelpreisträger Elias Canetti hat etwa Mitte der fünfziger Jahre Marrakesch mit seinem Klassiker „Die Stimmen von Marrakesch“ wahrgenommen. Man sah Bilder von akkurat aufgetürmten Gewürzen,Teppichen, Eselkarren, fremdländischen Händlern, arabischer Musik und Moscheen und dies gilt Heute noch fast genau so.

Die „Perle des Südens“ wird Marrakesch genannt. Fast alles konzentriert sich auf einen Platz, den Gauklerplatz, oder den Djemaa El Fna, dem Platz der Geköpften. Viele nennen diesen Ort einfach nur „Place“ und jeder weiß was gemeint ist. Seit 2001 ist Marrakesch als UNESCO-Welterbe anerkannt.

In der Dämmerung beginnt der Platz hinter dem Minarett der Koutoubia-Moschee zu brodeln. Menschentrauben bevölkern den Platz mit den Wasserträgern, Schlangenbeschwörern, Geschichtenerzählern, Obstverkäufern und den Garküchen auf Rädern. Fröhliche Männer grillen Garnelen und Fleischspieße und ganze Hammelköpfe und mit den meist schmutzigen Fingern werden die Pommes aus der großen Schüssel auf den Teller des Gastes gehäuft. Ergänzt wird das Ganze mit leckeren Beilagen, wie speziellen Saucen, würzigen Oliven und eingelegtem Gemüse. Alles schmeckt sehr lecker, man bekommt keine Probleme und es ist noch relativ preiswert dazu.

Ohrenbetäubender Lärm! Die verschiedenartigsten musikalischen Darbietungen sind Genuss und Belastung für die eigenen Ohren zugleich. Viele Nationalitäten, natürlich auch viele Einheimische haben wir dort erlebt und beobachtet.

Hinter dem „Place“ beginnt der Souk mit über 4.000 einzelnen Geschäften und nur mit der Unterstützung unseres gewieften Reiseleiters Mohamed Chakir gelingt es uns wohlbehalten zum verabredeten Abreisepunkt zu kommen. Durch ein unzähliges Gewirr von meist überdachten Gassen werden wir geschoben. In der Gruppe ist natürlich ein ungestörtes Betrachten der Auslagen kaum möglich. Das muss man also alleine nachholen. Der Souk um den Place scheint wohl hier und heute einer der größten Partys der Welt zu sein.

Auch das legendäre La Mamonia Hotel ist einen Besuch – natürlich nur mit gesitteter Kleidung- wert. Das Hotel ist mittlerweile umfangreicher und über 100 Mio. € teurer und nach zeitaufwendiger Renovierung wieder geöffnet. Leider sind wir von Berge und Meer nicht hier untergebracht worden. Schade, denn das Hotel hat neben dem unbeschreiblichen Luxus einen ca. 8 Hektar großen und absolut sehenswerten Garten und einen riesigen Wellnessbereich. Viele berühmte Persönlichkeiten haben hier bereits gewohnt.

Bei der Stadtrundfahrt, unter der bewährten Führung unseres Reiseleiters, streiften wir als absolutes Muss die Menara Gärten mit karpfenreichem See, der Koutobia Moschee mit dem beeindruckendem Minarett und dem sehr gut erhaltenen Bahia Palast.

Gepflegte Parks, tausende von Rosenbüschen und die schönsten Springbrunnen in Marrakesch lassen so manche europäische Hauptstadt alt aussehen. Die fast 10 km lange Prachtstraße von Marrakesch, die Avenue Mohamed VI, mit ihrer üppigen Blumen- und Palmenpracht, gesäumt von Hotels, Cafes, Restaurants und Läden, hat sicher weltweit nicht viele bessere Beispiele vorzubringen.

Die Feststellung ist nicht übertrieben, wenn ich hier als Chronist feststelle, dass Marrakesch auf dieser Rundreise „die“ Stadt überhaupt ist, die den intensivsten Eindruck hinterlassen hat oder anders ausgedrückt: "Die alte Königsstadt Marrakesch hat tausendundein Gesicht und vielleicht sogar noch einige mehr!"

Am nächsten Morgen geht es wieder zum Startpunkt und Schluss unserer Rundreise mit dem Bus nach Casablanca.

8. Tag: Casablanca Wirtschafts- und Hafenmetropole und Abschied von Marokko

Inschallah in Marokko!

Um 09.00 Uhr, also zu einer angenehmen Zeit, hieß es Abschiednehmen von dem Highlight der Marokkorundreise und der Perle des Südens; nämlich von Marrakesch.

Checkout und die Pünktlichkeit der Reiseteilnehmer. Es klappte wieder alles wie am Schnürchen.

Selbst die, die am Tag zuvor mit dem Reiseleiter einen Folkloreabend mit den verschiedensten künstlerischen Darbietungen einschließlich Bauchtanz und einem typischen marokkanischen Spezialitäten Angebot aufgesucht haben, waren trotz kurzer Nacht fit und munter wieder auf den Beinen.

Die Fahrt von Marrakesch nach Casablanca, mit ca. 250 km weitestgehend über gut ausgebaute Autobahnen, führte uns wieder die unterschiedlichen Landschaften Marokkos vor Augen. Reiseleiter Mohamed Chakir gab wieder die erforderlichen Erläuterungen.

Sehr umfangreiche Neubaugebiete in Marrakesch und Casablanca dokumentierten für jeden Reiseteilnehmer die Dynamik und Entwicklungsfähigkeit des Landes. Dies ist und war sicher aber auch nur möglich, weil das Königreich Marokko eine privilegierte Partnerschaft mit der Europäischen Union hat. Dadurch fließen auch erhebliche Geldmittel der EU ins Land. Überall ist die Aufbruchstimmung spürbar.

Auf der Fahrt nach Casablanca oder wie die Marokkaner einfach nur „Casa“ sagen, passierten wir Stein- und Sandwüsten, sahen Oasen und ausgetrocknete Flussbette. Das Wetter stellte sich auch von bewölkt und mit Regenschauern auf warm und sonnig kurz vor Casa ein. Die beigefügten Fotos verdeutlichen auch die Veränderung der Landschaft und des Wetters.

Das schöne Wetter lud geradezu zu einem Strandspaziergang ein. Ein langer und feiner Sandstrand der „Corniche“ mit unzähligen Restaurants und Straßencafes gaben Hinweis auf einen möglichen Badeurlaub in Marokko. Hier konnte man sich sehr schnell wie an anderen Badeorten des Mittelmeeres fühlen. Nur man war hier in Afrika und nicht am Atlantik.

Die Zeit am Strand war kurz, denn es stand noch zu einer bestimmten Uhrzeit die Besichtigung der in Sichtweite liegenden Attraktion von Casa, nämlich die große Moschee Hassan II, auf dem Programm. Ein Bauwerk der Superlative. Durch Spenden und „Abgaben“, man sagt in Höhe von einer Milliarden Euro, ist diese Moschee in fünfjähriger Bauzeit vollendet worden. Es gibt hier von einigen Besonderheiten zu berichten. So ist die Hassan II Mosche teilweise auf atlantischer Wasserfläche entstanden, sie hat die Form einer Kirche, das Dach kann mittels Schiebemechanismus geöffnet werden und sie hat mit 200 m das höchste Minarett der islamischen Welt.

Vorbei am Atlantikhafen und den Wohnvierteln in diesem Bereich, konnten wir bei der Fahrt zu unserem Hotel auch noch erkennen, dass bei allem Engagement des Landes hier noch an der Beseitigung von Slum-Vierteln viel zu tun ist.

Ein kurzer Stopp am berühmten Rick’s Cafe beendete vor allem für Nostalgiker diese sehr interessante Rundfahrt durch Casa.

Der Reiseleiter Mohamed Chakir verabschiedete sich von der Reisegruppe mit einem „Inschallah“, einer häufig benutzten arabischen Redewendung, die so viel wie „so Gott will“ bedeutet. „Inschallah“ wieder in Marokko!

In einer Woche sind uns auf rund 1.300 km Fahrt durch die „Highlights“ von Marokko das Land und die Leute ein wenig näher gebracht worden. Es reizt diese gewonnen Eindrücke zu vertiefen. So Mancher wird wiederkommen. Danke an Berge und Meer für die hervorragende Organisation und für diese Reise.

Siegmund
Chronist

Marrakesch – Tausend und ein Gesicht

Marrakesch schon der Klang des Namens beim aussprechen ist orientalisch.

Die alte Königsstadt diente in vielen berühmten Filmen als Kulisse, zuletzt für „Sex and the city 2“, der Film kam in diesem Jahr in die Kinos. Man ist geneigt zu sagen, und dies hat seinen Grund!

Zu diesem Film wird eine Szene als Reise nach Abu Dhabi gespielt, tatsächlich werden einig Szenen aber in Marrakesch gedreht. Gezeigt wird auch der Nikki-Beach-Club mit seinen weißen Zelten und privaten Liegeinseln, sowie das hervorragende und für seine marokkanische Küche bekannte Restaurant Le Tanjia.

Die Souks (Märkte) in der Medina (Altstadt) verbreiten einen immer angenehmen, würzigen Geruch. Dieser Geruch ändert sich laufend, je nach Art der Waren. Alles Verkaufbare wird ausgestellt, man weiß nicht was es kostet, es gibt keine festen Preise – handeln ist wieder Mal angesagt.

Der Literaturnobelpreisträger Elias Canetti hat etwa Mitte der fünfziger Jahre Marrakesch mit seinem Klassiker „Die Stimmen von Marrakesch“ wahrgenommen. Man sah Bilder von akkurat aufgetürmten Gewürzen,Teppichen, Eselskarren, fremdländischen Händlern, arabischer Musik und Moscheen, und dies gilt Heute noch fast genau so.

Die „Perle des Südens“ wird Marrakesch genannt. Fast alles konzentriert sich auf einen Platz, dem Gauklerplatz, oder dem Djemaa El Fna, dem Platz der Geköpften. Viele nennen diesen Ort einfach nur „Place“ und jeder, weiß was gemeint ist. Als UNESCO Weltkulturerbe seit 2001 ist Marrakesch anerkannt.

In der Dämmerung beginnt der Platz hinter dem Minarett der Koutoubia-Moschee zu brodeln. Menschentrauben bevölkern den Platz mit den Wasserträgern, Schlangenbeschwörern, Geschichtenerzählern, Obstverkäufern und den Garküchen auf Rädern. Fröhliche Männer grillen Garnelen und Fleischspieße und ganze Hammelköpfe und mit den meist schmutzigen Fingern werden die Pommes aus der großen Schüssel auf den Teller des Gastes gehäuft. Ergänzt wird das Ganze mit leckeren Beilagen, wie speziellen Saucen, würzigen Oliven und eingelegtem Gemüse. Alles schmeckt sehr lecker man bekommt keine Probleme und es ist noch relativ preiswert dazu.

Ohrenbetäubender Verkehr- auch vom Verkehr- die verschiedenartigsten musikalischen Darbietungen sind Genuss und Belastung für die eigenen Ohren zugleich. Viele Nationalitäten, natürlich auch viele Einheimische haben wir dort erlebt und beobachtet.

Hinter dem „Place“ beginnt der Souk mit über 4.000 einzelnen Geschäften und nur mit der Unterstützung unseres gewieften Reiseleiters Mohamed Chakir gelingt es uns, wohlbehalten zum verabredeten Abreisepunkt zu kommen. Durch ein unzähliges Gewirr von meist überdachten Gassen werden wir geschoben, in der Gruppe ist natürlich ein ungestörtes Betrachten der Auslagen kaum möglich – das muss man also alleine nachholen. Der Souk um den Place scheint wohl hier und heute einer der größten Partys der Welt zu sein.

Auch das legändere La Mamonia Hotel ist einen Besuch – natürlich nur mit gesitteter Kleidung- wert. Das Hotel ist mittlerweile umfangreicher und über 100 Mio. € teurer und zeitaufwendiger Renovierung wieder geöffnet. Leider sind wir von Berge und Meer nicht hier untergebracht worden. Schade! Denn das Hotel hat neben dem unbeschreiblichen Luxus eine ca. 8 Hektar großen absolut sehenswerten Garten und einen riesigen Wellnessbereich. Viele berühmte Persönlichkeiten haben hier bereits gewohnt.

Bei der Stadtrundfahrt unter der bewährten Führung unseres Reiseleiters streiften wir als absolutes Muß die Menara Gärten mit karpfenreichem See, der Koutobia Moschee mit dem beeindruckendem Minarett und dem sehr gut erhaltenen Bahia Palast.

Gepflegte Parks, tausende von Rosenbüschen, die schönsten Springbrunnen in Marrakesch lassen so manche europäische Hauptstadt alt aussehen. Die fast 10 km lange Prachtstraße von Marrakesch, die Avenue Mohamed VI mit ihrer üppigen Blumen- und Palmenpracht, gesäumt von Hotels, Cafes, Restaurants und Läden hat sicher weltweit nicht viele bessere Beispiele vorzubringen.

Die Feststellung ist nicht übertrieben, wenn ich hier als Chronist feststelle, dass Marrakesch auf dieser Rundreise „die“ Stadt überhaupt ist, die den intensivsten Eindruck hinterlassen hat. Oder anders ausgedrückt: Die alte Königsstadt Marrakesch hat tausendundein Gesicht – und vielleicht sogar noch einige mehr!

Am nächsten Morgen geht es wieder zum Startpunkt und Schluss unserer Rundreise mit dem Bus nach Casablanca.

Ihr Reiseleiter

Hallo,

ich bin Ihr Reiseleiter Mohamed Chakir.

Es freut mich, Sie in Marokko begleiten zu dürfen. Das Land der Gegensätze und Harmonie erwartet Sie!

Ihre Reiseverlauf

1. Tag - Anreise (ca. 35 km). Flug nach Casablanca. Abholung am Flughafen und Transfer zu Ihrem Hotel in Casablanca. Abendessen und Übernachtung in Casablanca.

2. Tag - Casablanca - Rabat - Meknes - Fes (ca. 300 km). Nach dem Frühstück brechen Sie zu einer Stadtrundfahrt durch Casablanca, der Wirtschaftsmetropole Marokkos, auf. Sie besuchen den Platz Mohammed V., die Siedlung Anfa und die Hassan II Moschee (von außen). Weiterfahrt nach Rabat, Marokkos Hauptstadt. Bei einer Stadtrundfahrt sehen Sie den Royal Palace Mechouar, den Hassan-Turm mit dem Mausoleum von Mohammed V., sowie die Quadaya-Gärten. Nachmittags führt Sie die Fahrt weiter nach Meknes. Die florierende Provinzstadt ist für ihre 40 km lange Stadtmauer bekannt. Sie werden das historische Stadttor Bab el Mansour und die Medina besichtigen. Anschließend fahren Sie weiter nach Fes, wo das Abendessen sowie die Übernachtung erfolgen.

3. Tag - Fes. Der heutige Tag ist der Besichtigung von Fes gewidmet, der ältesten der 4 Königsstädte. Sie werden zunächst durch die mittelalterlichen Gassen der Medina schlendern und anschließend in das quirlige Treiben der Souks eintauchen, wo die Handwerker noch heute auf traditionelle Weise ihrer Arbeit nachgehen. Fes beeindruckt mit seinen Moscheen und dem, im 13. Jahrhundert von den Meriniden erbauten, Königspalast. Außerdem ist die Legende der Meriniden-Gräber sehr geheimnisvoll, da es nicht bekannt ist, wer genau darin ruht. Erleben Sie hier ein Stück Marokkos mit seiner französischen Vergangenheit. Abendessen und Übernachtung in Fes.

4.Tag - Fes - Beni Mellal (ca. 250 km). Nach dem Frühstück fahren Sie in Richtung Beni Mellal. Unterwegs passieren Sie die im Atlasgebirge liegenden Städten Ifrane und Azrou, die einen herrlichen Blick auf das Mittlere Atlasgebirge und dessen Zedernwälder bieten. Sie legen hier jeweils einen kleinen Zwischenstopp ein, um die Städte zu besichtigen. Ifrane ist eine sehr moderne Stadt mit vielen jungen Studenten, da die berühmte Universität „Al-Akhawayn“ am Ortsrand liegt. Obwohl Ifrane mitten in Marokko liegt, hat man auf den ersten Blick das Gefühl man befindet sich in den Alpen. In Azrou lohnen sich ein Besuch des Hauptplatzes „Place Mohammed V.“,der an eine französische Ortschaft erinnert, und des kleinen Souks. Abendessen und Übernachtung in Beni Mellal.

5. Tag - Beni Mellal - Marrakesch (ca. 194 km). Heute unternehmen Sie nach dem Frühstück einen Stadtrundgang durch die Provinzstadt Beni Mellal, die dank ihrer zahlreichen Obst- und Gemüseplantagen auch als die “Blühende Stadt“ bezeichnet wird. Beni Mellal ist eine große Marktstadt und hat in den letzten Jahren an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen. Die Stadt liegt an der Grenze zwischen dem Hohen und dem Mittleren Atlas und gilt als Durchgangsstation auf dem Weg nach Marrakesch, wohin es anschließend weiter geht. Abendessen und Übernachtung in Marrakesch.

6. Tag - Marrakesch. Am Morgen werden Sie die „Perle des Südens“ bei einer Stadtrundfahrt näher kennenlernen. Sie besuchen unter anderem die großartigen Menara-Gärten mit ihren Olivenbäumen und ihrem großen See, die Koutoubia-Moschee, deren Minarett eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Marrakeschs ist und den Bahia Palast, eine Kombination aus alter Kultur und Luxus. Entdecken Sie anschließend die weltbekannten Souks mit ihren reizenden verwinkelten Gassen, ihren geschäftigen Verkäufern und den herrlich duftenden Gewürzmärkten. Nach dem Mittagessen im Hotel geht es am Nachmittag weiter zum Platz Jemaa El Fna, das Herz Marrakeschs, mit seinen Händlern, Musikern und Geschichtenerzählern. Er ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten. Der Platz ist das Zentrum der Medina, nicht nur am Tag, sondern auch in der Nacht. Tagsüber ist er ein Markt und gegen Abend bekommt man ein einzigartiges Unterhaltungsprogramm geboten.

7. Tag - Marrakesch - Casablanca (ca. 250 km). Nach dem Frühstück haben Sie die Gelegenheit Marrakesch noch einmal auf eigene Faust zu erkunden. Besuchen Sie die Kasbah-Moschee im Süden der Koutoubia und die daneben gelegenen Saadier-Gräber. Die Moschee stammt aus dem 12. Jahrhundert. und besonderer Hingucker ist ihr Minarett. Die Saadier-Gräber zählen zu den bedeutendsten historischen Bauten Marrakeschs. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist der El-Badi-Palast, eine ehemaliger Palast, der im 16. Jahrhundert erbaut wurde und von dem heute nur noch eine elegante Ruine übrig geblieben ist. Man sieht heute nur noch den riesigen Hof und das unterirdische Bewässerungssystem, das früher die Gärten speiste. Am Nachmittag fahren Sie weiter nach Casablanca. Abendessen und Übernachtung in Casablanca.

8. Tag - Abreise. Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen Casablanca gebracht. Dort treten Sie Ihren Rückflug nach Deutschland an.