April 2013

Besuchen Sie auf Ihrer Rundreise die Wüstenstadt Bikaner, die "blaue Stadt" Jodhpur sowie die "rosa Stadt" Jaipur. Ein besonderes Highlight dieser Reise ist das weltberühmte Taj Mahal. Im Anschluss erwartet Sie die Kulturmetropole Istanbul.

Ihr Chronist

Indien und Istanbul - Zwei schönere Reiseziele kann man doch gar nicht auf einmal bereisen!

Wir, zwei gute Freundinnen aus Dresden, machen sich auf die große Reise und hoffen auf viele tolle, bunte und erlebnisreiche Tage und Stunden.

Wir werden sicher auf dieser  http://www.berge-meer.de/rundreise/indien.html (immerhin das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde) eine Menge Spaß haben und auch verbreiten :-).

Die Vorfreude wächst von Tag zu Tag! Indien wir kommen und lassen den kalten Frühling hier in Deutschland.

Bis bald
Bianca und Lisa

1. Tag: Anreise

Unsere Anreise begann bereits am Mittwochabend in Dresden. Leider machte es die liebe Deutsche Bahn nicht möglich eine bessere Verbindung aus der Weltstadt Dresden :-) nach Frankfurt Main herzustellen. So bummelten wir mit einem Nachtzug mit Ruhesessel nach Frankfurt. Dort angekommen haben wir alle Zeit der Welt und testen erstmal die harten, holzigen Wartebänke. Ja, wer wöllte denn jetzt gegen ein warmes, weiches Bett tauschen?

Mit der Vorfreude im Hinterkopf wird auch die lange Flughafenwartezeit im Handumdrehen vorbei gehen. Nun sind wir auch schon im sonnigen Istanbul gelandet. Die Jacken und Ponchos wurden in den Koffer verbannt, denn jetzt wird’s immer wärmer und wärmer. Geflogen sind wir mit Turkish Airlines. Wenn man das so hört, denkt man in der ersten Minute … Welch „Schüssel“ wird das wohl sein. Und kommen wir da überhaupt an?

Aber JA. Ganz entgegen den Erwartungen war es ein wirklich guter Flug. Im Flugzeug waren dann sogar Stützen am Kopfteil angebracht, so dass der Kopf beim Schlafen nicht immer abknickt und echte Nelken auf den Toiletten! Auch das Essen (Käse Ravioli, Aubergine Antipasti und Schoko Kuchen) waren sehr lecker. Nicht zu vergessen, dass ersehnte „Flugbierchen“ und ein Schluck leckerer Ayran.

In Istanbul haben wir nun auch die erste Zeitzone überschritten und leben nun schon eine Stunde weiter als die Daheimgebliebenen. Jetzt noch ein paar weitere Stunden verstreichen lassen und dann geht’s nun wirklich nach Indien mit dann insgesamt 3,5 Stunden Zeitverschiebung. Da uns ein Nachtflug von ca. 6 Stunden bevorsteht, werden wir dann am zeitigen Morgen in Delhi landen. Und die Spannung steigt immer mehr ….

Ein paar Mitreisende aus unserer Gruppe haben wir schon am Flughafen in Frankfurt kennengelernt … Dann kann sozusagen das Abenteuer beginnen :-) Eine aktuelle Meldung aus dem Flugzeug nach Delhi … die Zeit bis zum Abflug haben wir uns mit „Leute gucken“ erfolgreich totgeschlagen. Wir beobachteten zur unserer Verwunderung, dass ein Mädchen Pommes aus einem Brötchen gegessen hatte. Ja, da war nicht wie bei uns Salami etc drauf … sondern einfach nur Pommes. Diese waren schon kalt, aber gemundet müssen sie trotz allen haben. :-)

Auch haben wir beschlossen, dass wir dringend einen Turban benötigen und uns die Falt/Wickeltechnik mit Sicherheit erklären lassen müssen! Im Flugzeug ist es diesmal noch besser. Was ja von dem ersten Flug kaum zu toppen war. Aber tatsächlich gefallen uns so kleine Sachen, wie USB Verbindung, damit das nicht fehlende Telefon geladen werden kann. Aber auch das freundliche Bordpersonal, was einem jeden Wunsch von den Lippen abliest. So tranken wir leckeren Raki und aßen sehr gut. Diesmal gab es Lachs, Salat und Backlava.

Gut gesättigt können wir jetzt die restlichen vier Stunden auf unserer Drei-Sitz-Bank ggf. mit einem Schläfchen verbringen.

2. Tag: Ankunft Delhi und Weiterfahrt nach Mandawa

Morgens 5 Uhr Ortszeit sind wir in Delhi angekommen. Noch war es dunkel und als wir landeten sahen wir die Stadt bereits schon aus dem Flugzeug „funkeln“. Durch die Pass/Visa Kontrolle und schnell den Koffer geschnappt. Am Ausgang warteten schon zwei Guides im Auftrag von Berge und Meer auf uns. Dort sammelte sich dann die ganze Gruppe.

Und uns fiel auf, dass erstaunlich viele Inder mit Fernsehapparaten einreisten Wir fragten unseren Guide warum das so sei. Er wusste zu berichten, dass z.B. beim Kauf von 2 TVs das Flugticket nach Bangkok von den Herstellern übernommen wird. Natürlich Hin- und Rückreise. Hier in Indien kosten die Geräte mehr als das Doppelte, wie in Bangkok etc..

Währenddessen wuchs unsere Reisegruppe auf 28 Personen an und wir wurden zu unserem Bus für die nächsten Tage geführt. Da wurden wir dann noch mal mit einem Blumenkranz aus Studentenblumen von unserem Reiseleiter Herr „Buchbinder“ in Empfang genommen.

Nun ging es zum Erfrischen in ein neugebautes Hotel in der Nähe des Flughafens. Dort war es ein bisschen schade, dass wir nur wenig Zeit zum frisch machen hatten. Auch der Koffer blieb im Beschlag des Busfahrers, gut verstaut im Kofferraum. Dabei waren wir ja nun schon mehr als 32 Stunden unterwegs. Nichtsdestotrotz wartete das Frühstück mit vielen unbekannten Speisen auf uns. So probierten wir Teigfladen mit Kokos und Minze Chutney etc.

In der Eingangshalle wurden wir noch mal besonders im Empfang genommen … und haben einen roten Punkt in der Mitte der Stirn verpasst bekommen. Das ist hier ein Zeichen der Willkommenheit.

Jetzt sind wir momentan auf dem Weg nach Mandawa. Die Fahrt erstreckt sich „nur“ über 280 km die wir aber in satten 8 Stunden zurücklegen werden, so Herr Buchbinder. Hier wird nicht in Kilometer gerechnet sondern in Stunden. Drum haben wir uns gleich auf den Weg gemacht und nicht wie im Reiseverlauf beschrieben, eine Orientierungsfahrt durch Neu Delhi unternommen. Diese wird dann am Ende der Reise wohl nachgeholt.

Da alle ziemlich müde und kaputt von der Anreise sind, ist es, abgesehen von den Geräuschen der Klimaanlage, ziemlich ruhig im Bus. Zu sehen gibt es viele, wirklich mega viele Autos. Und man hört an jeder Ecke ein lautes Hupen. Auch richtig überfüllte Autos sehen wir. Da ist die Rückbank schnell mal mit 6 Leuten ausgefüllt die übereinander sitzen. Aber das ist mit offiziell 17 Millionen Einwohnern in Delhi ja auch kein Wunder. Irgendwie müssen die Leute ja von A nach B.

Ansonsten sieht man viele streunende Hunde und Kühe am Straßenrand, die da als Nutztiere oder auch Haustiere gehalten werden. Einfach auf dem Seitenstreifen des Weges und vor der Mauer des Hauses. So was haben wir auch noch nicht gesehen.

Zum Mittag haben wir dann einen Zwischenstopp in einem kleinen Restaurant und „Ramsch-Laden“ gemacht. Die ersten Mitbringsel wurden gekauft und dann haben wir noch mit einem Einheimischen einige „Beeren“ von dem dortigen Baum probiert. War wirklich sehr lecker. Eher süß wie Mirabellen.

Im Hotel angekommen, waren wir im Pool schwimmen und erkundeten danach die Umgebung. Die Landschaft ist prima anzusehen. Nach dem schmackhaften Abendbrot, haben wir einem Marionettenspieler zusehen dürfen. Sogar auch mitspielen :-) Unser Herr „Buchbinder“ gab zum Besten: „Das ist hier auf dem Dorf so. Da gibt es keine Disko und Kino. Was will man anderes machen? Marionetten spielen und reden!

Jetzt ruft das Bett …

3. Tag: Mandawa – Bikaner

Heute klingelte der Wecker bereits 6 Uhr. Nach einer erholsamen Nacht (endlich mal wieder in einem Bett), haben wir versucht die Steckdose mit unserem Föhn zu benutzen. Mit dem Adapter gar keine so einfache Aufgabe. Denn dieser bleibt nicht in der Steckdose, es musste ein Unterbau hergestellt werden, damit der Stecker hält. Auch schon blaue und grüne Funken waren zu sehen. Auf einmal ertönte ein Geräusch, ähnlich einem Kurzschluss oder Ähnlichem. Es war aber nur der „Manager“ von unserem Hotel, der an der Tür geläutet hat und uns Blumen und eine gefaltete Botschaft übergeben hat.

Dann ging es zum Frühstück. Lisa hatte leider etwas Probleme mit der Verdauung des gestrigen Abendessens. Aber ein Glas Wodka am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen ;-).

Nach dem Frühstück haben wir noch die Zeit genutzt und haben die schon kräftige Morgensonne am Pool genutzt. Um 8 Uhr fuhren wir nach Mandawa in die Stadt. Aus dem Bus ausgestiegen, waren so viele Eindrücke … Esel und Wasserbüffel, große und schnelle Busse, Moppet und natürlich an jeder Ecke ein „Alex“. Alex heißt jeder Straßenhändler. Sie verkaufen die hochwertigsten Ansichtskarten die wir je gesehen haben. Aber diese werden schon bald in die Heimat versendet, damit auch alle etwas davon haben. Dann gab es noch Silber Klapper Fußkettchen, bunte Perlen-Elefant/Kamel Dekoration.

In der Stadt haben wir den Friseur, Bäcker, Schuhladen, Schneider und Gemüsestände finden können. Die Menschen sind alle sehr freundlich und kommunikativ. Sogar ein paar Worte Deutsch kam von jedem Alex :-).

Dann ging es weiter im Bus - diesmal auf einer „besseren Straße“ Richtung nächstes Hotel. Im Bus haben wir auch gleich eine Achterbahn „for free“ mitgebucht. Wir sitzen in der letzten Reihe. Ja wir haben sage und schreibe 5 Plätze für uns alleine. Und da hüpft man mal schnell bis zu 10 cm in die Luft. Sehr witzig.

Dann kurzer Zwischenstopp zum Sari (Sarees) einkaufen. Unsere Wahl fiel auf einen blauen und pinken. Die Wickeltechnik wurde uns anschaulich, an uns, vorgeführt. Dann haben wir von 5260 indische Rupie auf 3500 gehandelt und haben ein paar Bindis obendrauf bekommen. Ja, dass ist eine Anlage fürs Leben. ;-).

Auf dem Weg zum Hotel haben wir kleine Wildschweine in einem Dorf sehen können. Und in einem vollbesetzten Tuktuk wurde kurzerhand einem Passagier ein Ohrring gestochen. Die Landschaft wird jetzt immer trockener und sandiger so freuen wir uns auf den Pool im nächsten Hotel.

Nach der Erfrischungspause ruft dann Bikaner. In Bikaner haben wir eine große Festung des Marahatscha erkundet. So sahen wir das Waffenzimmer, Liebesschaukel und Altar zur Salbung. Auch die ersten Handgranaten und ein Schwert von einem Brandenburger Großherrn. Von einem Touristen kam der Vorschlag, dass die leerstehenden Räume doch an die Obdachlosen zur Verfügung gestellt werden kann. Die Antwort aus unserer Gruppe: „Das kann auch nur von einem Wessi kommen“.

Nach der Besichtigung durften wir den Basar besuchen. Das war ein typischer indischer Basar. Am Straßenrand inmitten des „normalen Lebens“ mit Kühen auf den Straßen, Tuktuks und Busse (alles hupend) und den vielen Leuten, erkundeten wir den Basar. So kosteten wir eine Art Gurke, die sehr schmackhaft waren, kauften Nüsse und Kichererbsen und tranken Zuckerrohrsaft. Wie uns das alles bekommt, werden wir die nächsten Tage sehen.

Auf der Rückreise hat Herr Buchbinder (neuer Spitzname Bubi) eine Party organisiert. So hielt der Bus an und es wurde aus Plastebechern RumRum (und Cola) ausgeschenkt. Da bleibt uns nur noch zu sagen Chai Matati (Prost)!

4. Tag: Bikaner - Jaisalmer

Heute beginnt unser Tag mit einem aufregenden Ausflug. Diesen Ausflug hat uns unser Herr Bubi extra organisiert. Die Hälfte der Gruppe hat Interesse gezeigt und stand pünktlich 7 Uhr am Bus um in den Rattentempel zufahren. Der Tempel heißt nur für die Touristen so, da es dort unzählige Ratten gibt.

Dort angekommen sind wir erst einmal an das Schuhdepot gegangen. Denn der Tempel darf nur ohne Schuhe und ohne Gürtel betreten werden. Alle echt Leder Produkte dürfen ebenso nicht mit hinein. Also ging es für uns barfuss in das Abenteuer. Eher kleine und nette Ratten haben uns empfangen. Wir hatten da schon an unsere Ausführung der wildlebenden Riesenratten gedacht. Im Vorfeld haben wir noch Futter für die kleinen Nager erworben. Weiße Reispoppis waren wohl nicht so schmackhaft für die Ratten, denn dieses Futter wurde eher ignoriert.

Das die Ratten dort „wohnen“ sei ein Wunder. Es weiß keiner, wie es dazu kam, dass die Ratten sich genau da angesiedelt haben. Aber für die Einheimischen bleibt es ein heiliges Wunder. Im Bus haben wir noch ein kleines Frühstück von Her Bubi bekommen. Natürlich typisch indisches herzhaftes Gebäck. Ein Teig, der mit Linsen und Gewürzen ausgebacken wurde. Sehr schmackhaft.

Dann wieder im Hotel angekommen haben wir unser „richtiges“ Frühstück gegessen. Leckere Marmelade und getoastetes Brot gab es heute. Dann haben wir noch mal die Beine in den Pool gehangen und uns für unsere längste Busfahrt der Rundreise gewappnet. Das Hotel war wirklich klasse. Anzusehen wie ein roter Tempel. Auch die Angestellten und Manager der bisherigen Hotels waren alle sehr freundlich und hilfsbereit. Sehr zuvorkommend und denken in jeder Situation mit. Da kann man sagen, besser reisen kann man nicht :-).

Jetzt sitzen wir im Bus Richtung Jaisalmer und haben gleich unsere Mittagspause. Zum Mittag gab es bei uns ganz typische indische Pommes :-) Waren aber aus frischen - natürlich indischen - Kartoffeln hergestellt und diese haben uns auch sehr gemundet. Auf dem Feld nebenan wächst Rizinus. Und die dort lebenden Kinder haben es uns vom Feld geerntet und gern mitgegeben. Nun freuen wir uns wieder auf ein tolles Hotel mit einem noch tolleren Pool, da es heute ca. 38 Grad sind.

Auf dem Weg haben wir einen Logistikmanager fotografieren können. Das sind gut voll beladene LKWs. Auch einen „Baumarkt“ haben wir erblickt. Das war ein Abschnitt des Straßenrandes mit aufgeschüttetem Kies und Ziegelsteinen. Ebenso haben wir schon in der Stadt Jaisalmer ein kleines rennendes Schweinchen gesehen. Das war sehr witzig, denn es hat uns an eine Comic-Rennsau erinnert.

Im Hotel angekommen wurden wir mit bunten Halsketten begrüßt und haben sofort den Pool aufgesucht.
Jetzt geht’s zum Abendessen.

5. Tag: Jaisalmer

Heute Morgen sind wir 8 Uhr losgefahren um die Stadt Jaisalmer anzuschauen. Die Altstadt und auch die Neustadt. Im Bus wurde noch mal auf die Mitnahme einer Wasserflasche hingewiesen. Denn wir hatten einen dreistündigen Spaziergang vor uns.

Die Temperaturen hier sind noch heißer als in den vergangenen Tagen. Da sind 39 Grad schnell erreicht. Heute hatten wir noch einen „Lumpensammler“ mit an Board. Ja, so wurde uns Hanni vorgestellt. Der Lumpensammler hatten den Auftrag die Gruppe zusammenzuhalten. Somit lief er immer am Ende und passte auf, dass niemand verloren ging. Das hat er auch wirklich gut gemacht. Sogar beim Handeln hat er uns tatkräftig unterstützt und hat den besten Preis erzielt :-).

So sahen wir uns zuerst die Altstadt an. Das war eine große Festung mit vielen kleinen Gassen. An den Hauseingängen konnte man erkennen, ob die dort lebende Frau verheiratet ist und wann die Hochzeit statt gefunden hat. Auch hier haben wir etliche Kühe in den Gassen erblickt, die auf der Suche nach essbarem Material waren. So wurde auch mal schnell Papier zum Mittag.

Die Hausfassaden waren unbeschreiblich schön aus Sandstein gefertigt. Richtig filigrane Arbeit. Wir durften auch solch ein Haus von Innen betrachten und hatten somit einen tollen Ausblick von der Terrasse auf das ganze Areal. In den Gassen haben wir dann auch kleine hellgraue Wildschweine entdeckt, die am Rand der Straße ihren Rüssel im Schlamm steckten.

An einem künstlichen Wassersee haben wir sehr viele Welse sehen können. Unser Lumpensammler hatte auch ein Fladenbrot dabei und wir konnten diese füttern. Das wäre ein Paradies für Angler! Auf der Festung haben wir dann noch einen Gemüsemarkt entdeckt. Alles richtig frisch anzusehen. In der Erfrischungspause haben wir uns einen leckeren Lassi schmecken lassen und hatten zum ersten Mal free WiFi :-).

Jetzt entspannen wir am Pool und tanken Sonne. Später geht’s in die Wüste zum Kamelritt und es ruft die RumRum Party Teil 2! Der Weg zur Wüste war ca. 1 Stunde vom Hotel entfernt. Angekommen haben schon die gesattelten Kamele auf uns gewartet. Wir waren auf dem Kapitän Kamel unterwegs. Es führte die Gruppe an. Und wir rasten durch die Dünen.

Angekommen haben wir unseren Teil 2 der RumRum Party eingeläutet. Es gab vom Beifahrer und Herr Bubi lecker Rum und Cola. Wir haben getanzt, gelacht und im Bus Disko gefeiert. So wurde das Partylicht im Bus angeschaltet und indische Musik kam aus den Lautsprechern. Das war wirklich ein gelungener Ausflug, so hörten wir das auch von allen Mitreisenden.

Wieder im Hotel angekommen, gab es lecker Abendbrot und ein paar "Schwätzchen" unter den Mitreisenden.

Jetzt wünschen wir eine Gute Nacht!

6. Tag: Jaisalmer - Jodhpur

Nach unserer RumRum Party haben wir gestern im Bus festgestellt, dass Jaisalmer auf Deutsch auch „Scheiß ans Meer“ heißen kann.  Von „Scheiß“ kann man aber in dieser Stadt auf keinen Fall ausgehen. Auch im Hotel waren alle sehr freundlich und haben sich immer gefreut uns zu sehen.

Heute sind wir wieder 8 Uhr gestartet und unsere heutige Tagestour erstreckt sich über 300 km, die wir in ca. 6 Stunden zurück legen werden. Einen ersten Fotostopp haben wir am Wegesrand bei einer Gruppe Kamele gemacht. Diese waren recht dünn anzusehen. Aber hier gibt es ja auch nur sehr wenig grün. So mussten diese sich die grünen Blätter von den vertrockneten Zweigen absammeln.

Bei unserer Erfrischungspause, oder wie Herr Bubi so gut sagt, „austanken“, haben wir ein Zeltlager mit aus Gips hergestellten Figuren erkunden können. Der dortige „Chef“ hat uns dann noch um Fotos gebeten und wir sollen ihm diese doch per Email zukommen lassen. Leider ist die Email Adresse schwer lesbar. Na mal schauen, ob wir es dennoch hin bekommen.

Nun geht die Fahrt weiter … bis zum nächsten Fotostopp. Dieser ist vorerst noch geheim. Also lassen wir uns überraschen. In Indien ist es üblich für alle „Dienstleistungen“ Trinkgeld zu geben. Jedoch besteht eine Knappheit von kleinem Geld oder auch Scheinen mit geringem Wert. Somit ist es für Touristen immer etwas schwierig oder umständlich Trinkgeld geben zu können.

Aber unser Herr Bubi hat auch dazu eine Lösung auf Lager. Gleich am Anfang der Reise wurde gefragt, ob jeder Reisegast einen Beitrag von 14 Euro in die Reisekasse geben möchte. Die Gruppe war sich einig und wir haben solch eine Kasse für alle „Trinkgeldangelegenheiten“. Davon wird das „austanken“, Fotostop und andere Dienstleistungen gezahlt. Eine wirklich gute Sache. Somit ist der Reiseleiter für diese Sache zuständig und wir können unbeschwerter unseren Urlaub genießen.

Auch sehr positiv zu erwähnen, dass es im Bus zu jeder Zeit Wasser/Cola oder Bier gibt. Dafür ist der Beifahrer (unser Manni) zuständig. Auf einer Liste wir die Anzahl der Getränke notiert und von Zeit zu Zeit wird dann „Kasse“ gemacht. Somit ist wieder eine Sorge weniger, die man hat! Prima! :-)

Der Überraschungsfotostopp war auf einem Wochenmarkt am Rande der Straße. Da haben wir Chilischoten gekauft und die verschiedenen Stände angeschaut. Dann ging es weiter zu einer Gedenkstätte und einer Festung. Jodhpur heißt auch die „Blaue Stadt“, weil viele Häuser blau angestrichen sind. Nach der Besichtung der Festung ging es in das Stadtinnere von Jodhpur. So haben wir Gewürze und Gemüse gekauft. Auch schwarzen Tee haben wir gefunden.

Am Ende des Tages ging es mit einer Pferdekutsche Richtung Bus. Und dann wurden wir in das Hotel gebracht. Dort angekommen, haben wir die Zeit genutzt die Gegend (in der Innenstadt) zu erkunden. So haben wir einen kleinen Laden gefunden, wo es tolle typische indische Schuhe für uns gab. Kurz gehandelt und wir haben einen guten Preis bekommen.

So wartete das Abendbrot bereits auf uns. Auch dieses war wieder sehr schmackhaft. Jetzt noch ein Schluck Desinfektions-Wodka und dann heißt es ausruhen.

7. Tag: Jodhpur - Jaipur

Gleich zu Beginn noch ein kleiner Rückblick. Gestern Abend haben wir ja die Gegend rundum das Hotel erkundet. Von der Zeit her war es halb acht am Abend. Die Sonne war bereits unter gegangen. Und das Leben tobte auf der am Hotel gelegenen Straße. Nur Lichter, Tuktuk´s, Mopeds und Menschen. Und natürlich hupt jedes Fahrzeug.

So wollten wir die stark befahrende Straße überqueren. Dieses war alleine gar nicht möglich. Ein netter Inder hat genau den Verkehr beobachtet und ist bei der passenden Situation los gelaufen. Wir waren in seinem Windschatten und kamen so unbeschadet auf der anderen Seite an.

Gegen 8 Uhr am Morgen fuhr unsere Karawane weiter. Und das wilde Treiben auf der Straße war schon wieder im vollen Gange. Heute steht wieder eine weite Fahrt vor uns. 340 km ist Jaipur entfernt. Wir haben schon den ersten Tagespunkt hinter uns. Damit die Fahrt nicht ganz so lang erscheint, hat Herr Bubi uns auf dem Weg eine Schule gezeigt.

Die kleinen Mäuse waren fleißig am lernen, doch dann kam unsere Gruppe und es wurde nur noch gewunken und die Hand geschüttelt. Wir durften auch in die schuleigene Küche einen Blick werfen. Da saßen drei Frauen, die Teigfladen und Linsen gekocht haben. Das gibt es dann heute zum Mittag bei den Kindern. Auch einen Tee mit Milch wurde uns angeboten. Kurz „austanken“ gewesen und in dieser Zeit wurde unser kleiner Pappbecher mit Inhalt von der dort lebenden Kuh gefuttert. Ihr hat es anscheinend sehr gut gemundet :).

Weiter geht’s nun Richtung Jaipur, wo der dortige Nachmittag zur freien Verfügung steht. Wir sind gespannt, was uns da erwartet. In Jaipur angekommen haben wir uns 17 Uhr wieder in der Lobby getroffen. Da ging es noch mal mit dem Bus in die Altstadt zum Basar.

Dort hatten wir dann eine Stunde zur freien Verfügung. Diese ist natürlich wie im Fluge vergangen. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich. Die vielen Leute, die Händler, der viele laute Verkehr, die Hunde und Kühe die einem immer wieder begegnen, Fahrräder, Tuktuk´s und nicht zu vergessen … das immer wieder kehrende laute Hupen der Autos, Mopeds und Tuktuk´s.

Wir haben ein paar Gewürze gekauft und haben einen Sari-Färbe-Laden gefunden. Da wurden die noch weißen Stoffbahnen in die bunten Saris verwandelt. Auch einen Friseur haben wir erblickt. Dieser ist dem Kunden immerfort wild durchs Haar gegangen nach dem er den Schnitt vollendet hatte. Auch hier waren wieder alle Leute sehr freundlich. So wurden wir von einem Obsthändler eingeladen, gleich mal mit Obst zu verkaufen :).

Dann ging es leider wieder zurück zum Hotel. Doch da wir noch Zeit hatten bis es Abendbrot gab, haben wir beschlossen noch einmal mit dem Tuktuk in die Stadt zu fahren. Dieses haben wir dann auch gleich in die Tat umgesetzt. Am Hotel hat bereits ein Tuktuk Fahrer gewartet. Dieser war dann gleich unser persönlicher Guide. Er fuhr uns zu unseren gewünschten Zielen (Schuhladen, Keramik Stand, Turban Shop). Auch hat er uns Wodka besorgt. Denn zum Desinfizieren benötigten wir Nachschub ;).

Nun sind wir auch mit typischen „Marahaja-Style“ Schuhen ausgestattet. Die Fahrt im Tuktuk war auch wirklich witzig. Da kann man sich wirklich nur denken … „Der macht das schon!“ Abgegeben hat er uns wieder am Hotel. Und wir haben das leckere Abendbrot genossen. Nun werden wir die Zeit nutzen um uns auszuruhen.

Gute Nacht.

8. Tag: Jaipur

Diesmal war der Start in den Tag bereits eine halbe Stunde eher. Nach dem Frühstück ging es 7:30 Uhr los. Der Palast der Winde stand zuerst auf unserem Programm. Dort angekommen war dieser leider mit einem Bambusgerüst zugebaut. Auch da müssen Rekonstruktionsarbeiten durchgeführt werden. Aber für ein Foto hat es dennoch gereicht. Dort sahen wir auch die ersten Schlangen-Musiker.

Weiter ging es zum Fort Amber. Die Festung war auch sehr interessant. Dort waren wieder mal Wachkräfte schon etwas lustlos, bei der Hitze... Wir haben uns gegenüber von ihnen auch auf den Boden gesetzt. Dann wurde eine richtige Fotostory daraus. Wir mussten in jede Richtung posen und die Wachmänner haben sich sehr amüsiert beim knipsen.

Auch unsere „Freunde“, so wurden die Straßenhändler genannt, waren wieder in ausreichender Zahl vorhanden. Alles für 100 indische Rupien. So kamen immer wieder aus irgendwelchen Ecken unsere Freunde hervorgesprungen.

Weiter ging es dann in das Observatorium. Dort haben wir viele Sonnenuhren bestaunen können. Das Wetter ist heute extrem heiß. So sind viele etwas geschafft und müde. Da kam die Erfrischungspause zum Mittag genau Recht. Wir haben lecker Nan (lecker Teigfladen) mit Suppe und Cola genossen.

Dann sind wir noch einmal in die Altstadt, wo schon die Rikscha-Fahrer auf uns gewartet hatten. Diese kleinen dünnen Männel mussten uns dann in das Hotel kutschieren. Aber das war, wie auch schon Tuktuk fahren, hier auf den Straßen immer wieder ein Erlebnis.

Im Hotel wurde sofort die Schwein und Froschbadehaube aufgesetzt und der Pool, mit der restlichen Sonne für diesen Tag, gehörte uns. Jetzt wird noch ausgiebig gesonnt und dann werden wir noch mal einen Supermarkt in der Nähe aufsuchen. Die Rupien müssen schließlich unter die Leute gebracht werden. :)

Der Supermarkt war gut gefüllt mit allerlei Sachen, die uns sehr gefielen. So wurden scharfe Soßen, Pumphosen, Kleid, Tücher und andere indische Spezialitäten erstanden. Witzig war, dass die Kassierer in Ihrer Kasse kein Kleingeld hatten. Sondern Bonbons. Das war wirklich lustig, da wir so etwas noch nie gesehen hatten.

Mit gefüllten Tüten ging es wieder zurück ins Hotel. Und da hatte am Pool wieder ein Marionetten Spieler seine Zelte aufgebaut. Wir waren natürlich wieder gespannte Zuschauer und haben dies mit einem gehörigen Applaus gezeigt. Helga (unsere Urlaubs-Mutti) hat uns dann noch jedem einen witzigen Elefanten gekauft, damit wir immer an sie denken können. Ist das nicht süß? :)

Nach dem Abendbrot, haben wir nun noch Urlaubs-Mutti zum Wodka in unser Zimmer geladen.
Ich sage nur noch Prost!

9. Tag: Jaipur - Ranthambore

Heute Morgen begann der Tag eine Stunde später als sonst. Um 9 Uhr sind wir Richtung Ranthambore los gefahren. Auf dem Weg haben wir Affen entdecken können. Ebenso wieder viele Kühe am Wegesrand. Da die Kühe hier heilig sind, wird hier immer auf diese Rücksicht genommen. Auch wenn eine Kuh auf der Straße sitzt, schläft oder spaziert, wird immer drum herum gefahren oder gehupt, bis sie den Weg frei macht.

Die Kühe sind hier heilig, weil die Milch der Kuh den Kindern das Überleben zusichert. Darum werden auch die „wilden“ Tiere nicht geschlachtet. Wir haben auch selber gebastelte Traktoren gesehen. Da wird im „Baumarkt“ ein Motor, Schrauben und Holzplatten gekauft, und einsatzbereit ist der Traktor.

Auf dem Weg sehen wir auch die ersten Palmen, denn die Landschaft wird Richtung Nationalpark immer grüner und fruchtbarer. In Ranthambore angekommen, haben wir unser Zimmer bezogen und waren diesmal sogar zum Mittag geladen :-) Da war der dortige Kellner für das Nan Brot ganz lustig unterwegs. Er rannte mit hüpfenden Sprüngen und verteilte das noch heiße Fladenbrot an uns. Sehr witzig. Danach haben den Pool aufgesucht. Eine richtige Abkühlung war es bei den Temperaturen zwar nicht aber immerhin … Wasser!

15 Uhr war Treff zum Ausflug in den Nationalpark Ranthambore. Diese Reise dahin haben wir mit einem offenen größeren Auto durchgeführt. Ähnlich eines Jeeps nur mit mehr Sitzen. So haben wir auf dem Weg verschiedene Tiere erblicken können. Affenfamilien, verschiedene Vögel und Pfaue in Hülle und Fülle :-) Am Fort angekommen haben gefühlte 1000 Treppenstufen überwinden müssen, bis wir oben im Tempel ankamen. Dort haben wir dann Maultiere und weitere Affen gesehen.

Danach ging es wieder zum Hotel, wo wir noch eine kleine Runde auf eigene Faust um das Hotel gezogen sind. Dort haben wir in einem Geschäft noch Ohrringe für uns gefunden. Am Wegesrand haben wir wieder viele Schweine im Müll liegend erblickt. Das ist für uns schon gar nix Neues mehr. Auch die überall stehenden Kühe nimmt man nicht mehr wahr. Die gehören einfach dazu.

Jetzt geht’s zum Abendbrot und wir hören im Zimmer schon lustige Live-Musik.

10. Tag: Rhantambore - Karauli

Heute ging es schon zeitig los. 6 Uhr war bereits Treff in der Hotelhalle, denn die Dschungelsafari stand an. Wieder in den „Großraum-Jeeps“ ging es in den Nationalpark. Diesmal wurde die Gruppe in 20 und 8 Leuten geteilt. Auch den Reisepass mussten wir griffbereit haben, falls eine Kontrolle im Park durchgeführt wird. Wir waren bei der zwanziger Gruppe dabei.

Uns begleitete ein Ranger, sein Name bedeutet in Deutsch "Licht". Na da waren wir gespannt, ob er gutes Licht und Auge hat und uns den Tiger im Park zeigen kann. Früh am Morgen war es auch noch nicht so unerträglich heiß. Da war eine solche Fahrt auch aushaltbar.

Im Park angekommen, begrüßten uns wieder die altbekannten Affenbanden :-) weiter dann bunte Vögel, Bambis und Hirsche. Auch Krokodile haben wir in großer und kleiner Ausführung gesehen. Doch dann war der Moment da … Tiger! Der Fahrer drückte auf die Tube. Und ab ging es bis zum Wasserloch in Speedtempo. Dort angekommen, haben wir ein paar Bambis am Rande des Wasserlochs sehen können. Doch wo sollte nun der so begehrte Tiger sitzen? Nicht in Sichtweite. Wir haben uns die Augen aus den Köpfen geschaut. Nix! Doch der Ranger war der festen Überzeugung, da ist ein Tiger.

Wir warteten und guckten weiter. Dann gab der Ranger uns sein Fern-Augenglas und ganz weit entfernt lag der Tiger in der Nähe des hohen Grases. Der Fotobeweis ist anzweifelbar. Weil es einfach zu weit weg war. Aber wir haben ihn gesehen. Live und in Farbe, aber weit entfernt. Dem Ranger seiner Stimmung nach, hätte er uns auch lieber einen Tiger in Reichweite präsentieren wollen. Aber das ist eben nicht immer möglich.

Wieder im Hotel angekommen gab es lecker Frühstück. Auch einen Shop gegenüber haben wir erneut aufgesucht und noch Holzfiguren (Elefant und Elefanten-Gott) erstanden. Jetzt geht es weiter nach Karauli. Auf dem Weg dahin haben wir einen kurzen Fotostopp an einem kleinen Dorf gemacht. Dort konnte man sehen, wie die Inder die Kuhfladen trocknen und stapeln. Damit wird dann Feuer gemacht und als „Dämmung“ bzw. Baumaterial verwendet.

Im Hotel in Karauli angekommen, haben wir das Zimmer bezogen und den Pool aufgesucht. Der kam uns schon etwas verlassen vor, drum nur kurz erfrischt und Sonne getankt. Dann sind wir im ehemaligen Palast flaniert und haben Streifenhörnchen und Mangobäume, sowie lustige Hunde gesehen.

Am späten Nachmittag sind wir dann zu Fuß durch die kleinen Gassen und haben vielen Einheimischen gewunken und Hallo gesagt. Diese waren auch alle ganz fasziniert von unserer Gruppe. Bis zum Tempel sind wir spaziert und haben dort dann eine Zeremonie miterleben dürfen. Auf dem Weg zum Hotel haben wir noch einen Orthopäden sehen können. Ebenso einen Friseur und eine Werkstatt für Motorräder.

Das Abendessen wurde uns heute im Innenhof serviert. Immer wieder sehr lecker. Jetzt Wodka und wir wollen mal einen mitgebrachten Film gucken. Bis jetzt fehlte einfach die Zeit dazu.

Bis morgen.

11. Tag: Karauli - Agra

Heute sind wir wieder 8 Uhr vom Hotel aus gestartet. Unser erstes Ziel war die verlassene Geisterstadt. Sie wurde 12 Jahre lang aufgebaut und nur 4 Jahre war sie bewohnt. Verlassen wurde sie, weil das Trinkwasser sehr schlecht ist. Somit nennt man sie jetzt die Geisterstadt.

Dort war ein kleiner Hund, der, immer wenn Herr Bubi mit seinen deutschen Reisegästen da ist, kommt und zuhört. Wir haben ihn kurzerhand auf „Dieter Fips“ getauft.

Im Anschluss haben wir alles besichtigt und haben die heutige „Schwüle“ schon bemerkt. Und auf dem Rückweg hat es dann auch das erste Mal in unserem Urlaub geregnet. Der Regen dauerte aber nur ein paar Minuten. Jetzt scheint die Sonne schon wieder unermüdlich.

Auch unsere „Freunde“ die Straßenhändler waren wieder in großer Anzahl vorhanden. So wurden wir „bequatscht“ doch den eigenen Laden anzuschauen. Und dann wurde schnell aus „später“ - „Peter“. Und nun hatten wir neue Namen und wurden mit Peter gerufen. Einer war Peter und der andere Pan ;-) Aber wir haben auch da wieder ein paar tolle Sachen finden können. :-)

Dann rief schon die heutige Pause. Wir aßen natürlich wieder leckeres Knoblauch-Fladenbrot. Das ist wirklich so lecker! Jetzt sind wir auf dem Weg nach Agra und besichtigen das dortige rote Fort. Da gibt es hier ja wirklich unzählige :-).

Am roten Fort angekommen, waren Massen von Menschen zu sehen. Durch zwei „Sicherheitskontrollen“ durch, spazierten und bestaunten wir das Fort. Von da aus hatte man schon einen tollen Blick zum Taj Mahal. So konnten wir uns schon auf den morgigen Tag schon gut einstimmen.

Dann ging es weiter zum Hotel, wo der Pool schon sehnsüchtig auf uns gewartet hat. Leider ist nun schon die Sonne am verschwinden. Das passiert hier schon immer gegen 18/18.30 Uhr. Aber nichtsdestotrotz entspannen wir jetzt und werden dann die Straßen um das Hotel hier in Agra erkunden.

12. Tag: Agra - Delhi

Heute ist schon der letzte richtige Urlaustag in Indien. Es geht zeitig zum Taj Mahal. Abfahrt bereits 7.30 Uhr. Nur ein paar wenige Busminuten hatten wir bis dahin. Dann sind wir in einen umweltfreundlichen Bus umgestiegen. Mit diesen „Golfmobilen“ ging es dann bis zum Eingang des Denkmales.

Diesmal ging es schon durch eine strengere Sicherheitskontrolle. Es durften nur Kameras, Geld, Wasser und die Schuhüberzieher mitgeführt werden. Da die Gruppe durch unseren Bubi sehr gut vorbereitet war, ging dieses Procedere auch wirklich schnell. Die ersten Fotos wurden geschossen. Dann hat uns Bubi noch einen Vortrag zum Taj Mahal gehalten.

Und nun war Freizeit für eine Stunde eigene Erkundungen durchzuführen. Wir sind mit unseren Schuhüberziehern über den halbweißen Marmor flaniert und haben uns drinnen von einem Mann die Halbedelsteine angeleuchtet zeigen lassen. Das ist wirklich ein beeindruckendes Gebäude. Viele Menschen zieht es dahin, so auch die Einheimischen.

Und da kann man nun auch mit der Zeit sagen, dass wir auf fast jedem Handy/Kamera zu sehen sind. Wir wurden da schon als kleine „Stars“ gehandelt und alle waren so glücklich ein Foto gemacht zu haben. Ganz egal ob Kinder, Frauen oder Männer. So haben sich auch zwei „Polizeimänner“ getraut uns zu fragen wo her wir kommen etc. Diese hatten heute einen Tag frei und haben das schöne Wetter im Taj Mahal genossen.

Nach dieser Besichtigung ging es wieder mit dem Golfmobil zum Bus und noch in einen Gewürzladen in der Nähe des Hotels. Diesen hatten wir jedoch gestern bei unserem Streifzug um das Hotel schon entdeckt. Wir haben den kurzen Aufenthalt genutzt und haben erneut den Shop aufgesucht, den wir gestern Abend besucht hatten. Gestern hatten wir ein Tuch und noch einen Turban da gekauft. Da kamen wir auch mit den Verkäufern ins Gespräch und wir haben gezeigt bekommen, wie man einen Sink-Turban wickelt.

Am Ende haben wir auf Plastikstühlen vor dem Fernseher gesessen und haben indische Pop Musik gehört und durften sogar das Internet nutzen. Wirklich sehr freundliche Angestellte und Inhaber des Ladens haben wir kennenlernen dürfen.

Jetzt geht es Richtung Delhi. Die Autobahn ist sehr gut und wir kommen schnell voran. Dort werden wir unsere Orientierungsfahrt vom ersten Ankunftstag nachholen. In Delhi angekommen haben wir unsere Stadtrundreise nachgeholt und den Präsidentenplast und die Botschaften gesehen. Ebenso haben wir den Triumphbogen erkundet. Dort waren auch wieder viele „Fans“ die ein Foto von uns haben wollten ;-)

Im Bus haben wir unsere letzte RumRum Party veranstaltet. Es gab wieder lecker Rum und Cola und wir haben den Abschied gefeiert. Unsere Urlaubsmutti war auch wieder in der letzten Reihe anwesend und versprach nach Dresden zu kommen :-) Weiter ging es in das letzte Hotel in der Nähe vom Flughafen. Wir haben Bubi verabschiedet und uns in die Sonne gelegt. Da es hier leider noch keinen Pool gibt.

Heute zum Abendbrot werden wir mit unserem tollen Sari aufkreuzen.
Da schmeckt das Essen sicher doppelt so gut :-).

13. Tag: Delhi - Istanbul

Heute Nacht sind wir 2 Uhr geweckt worden und schon eine halbe Stunde später zum Flughafen von unserem Fahrer und Beifahrer gebracht worden. Müde sind wir dann nach Istanbul geflogen. Schlafen war eher nicht so drin, da das ganze Flugzeug vollkommen ausgebucht war. Somit war auch kein umsetzen oder Ähnliches möglich. Aber auch das haben wir überstanden.

Gegen 10:30 Uhr waren wir dann im regnerischen Istanbul angekommen. Ja, Regen und nur 10 Grad. Na, wer hätte das denn erwartet? Unfassbar! Das Wetter meint es nun nicht mehr so gut mit uns. Aber wir wurden in Empfang genommen und zum Hotel gebracht. Da wartete unser "Reiseleiter" auf uns. Leider haben wir mit ihm nicht so ein gutes Händchen wir mit unserem lieben Herr Bubi gehabt. Dieser sogenannte Reiseleiter war nicht gerade mit guter Laune anwesend.

Zur Begrüßung, wurde dann gleich fest gelegt, dass der fakultativ für morgen geplante Ausflug mit nur 3 Interessenten ausfällt. Und der für Donnerstag geplante Ausflug (Süleyman-Moschee und Gewürzmarkt) doch heute schon durchgeführt wird. Völlig überrumpelt, sind wir (nun nur noch 10 Leute aus der Gruppe) mitgelaufen. Da wir ja geplant den Nachmittag zur freien Verfügung hatten und uns vom Flug etc. ausruhen wollten und die Gegend eher auf eigene Faust erkunden wollten, war das eher eine Qual als Vergnügen.

Nun waren wir einmal unterwegs, so ging es zur besagten Moschee und Gewürzmarkt. In der Moschee mussten wir unsere Schuhe in einen Obst-Plaste-Beutel (die man aus dem Supermarkt kennt) stecken und ein Kopftuch tragen.

Auf dem Gewürzmarkt hat es der nette Reiseleiter auch ganz eilig gehabt und ist, schneller als man gucken konnte, verschwunden. Vorher wurde noch kurz auf die nächste Halstestelle verwiesen und das wir wohl 8 Haltestellen fahren müssen. So stellen wir uns keinen professionellen und gewissenhaften Guide vor.

Allein gelassen sind wir dann in der Gruppe noch einmal über den Markt gelaufen. Aber es war wirklich kalt und die Müdigkeit überwiegt. So sind wir dann mit der Bahn zum Hotel gefahren. Hier haben wir uns erstmal aufgeheizt und werden dann mal nach einem leckeren Döner gucken gehen. Die nächsten zwei Tage müssen wir auch noch planen.

Laut Wetterbericht soll morgen schon mal die Sonne scheinen.
Lassen wir uns überraschen!

14. Tag: Istanbul

Heute waren wir richtige "Langschläfer". 7.30 Uhr haben wir die Augen geöffnet und geschaut ob es Istanbul heute wettertechnisch besser mit uns meint. Ja, es war tatsächlich erkennbar, dass die Sonne scheinen mag.

Das Frühstück war sehr schmackhaft. Dann sind wir zu unserem Stadtrundgang aufgebrochen. So haben wir die "Neue Moschee", die Galatabrücke und den Fischmarkt erkundet. Ebenso auch noch den Gewürz- und Großmarkt. Dort haben wir so einige witzige Stände entdeckt.

An einem Stand wurden Mini-Hand-Nähmaschinen verkauft. Wir haben es selbst probiert und es hat sogar funktioniert. Eine Handy-Ladestation für eine türkische Lira war ebenso witzig. Da kann man inmitten der Menschenmassen seinem Handy neuen „Saft“ geben. Auch mehrere Viagra Stände haben wir am Straßenrand entdeckt. Na ob die wohl was bewirken? ;-)

Istanbul scheint auch die Hochburg der freilaufenden Katzen zu sein. Diese haben wir in Indien vermisst, da haben wir kaum ein paar Katzen gesehen. Diese sind wohl alle nach Istanbul ausgewandert. :-)

Einen original türkischen „Döner“ im Pidebrot haben wir uns schmecken lassen. Dann haben wir noch einen türkischen Supermarkt aufgesucht. Dort wurden noch ein paar typische Spezialitäten, wie Tee, Teegläser und gesalzene Mandeln für zu Hause gekauft. Heute gibt es zum Abendbrot: Ayran, Wassermelone, Baklava und Nüsse vom Markt.

Wir haben dann unseren Streifzug durch Istanbul mit der Endstation im Hotel beendet. Dort haben wir eine Zeitung gesucht, damit die Teegläser auch heil zu Hause ankommen. Wir fuhren also in das Restaurant, denn am Morgen lagen da mehrere Zeitungen aus. Sofort kam der Kellner und fragte nach unserem Befinden. Wir berichteten, dass wir eine „newspaper“ suchen. Dieses Wort hat er anscheinend noch nie gehört. Dann hat er es wohl ein bisschen verstanden und uns zur Rezeption geschickt. Dort wollten wir dann keine Zeitung „mausen“, da wir es ja nur als Verpackungsmaterial benötigten.

Später klopft es an der Tür und der nette Kellner brachte uns einen Gruß vom Hotel (türkischen Kaffee und ein Gebäckstück), als Entschuldigung weil es keine Zeitung in Deutsch gibt :-) So sind hier die Angestellten auch wirklich nett und zuvorkommend.

Jetzt haben wir so langsam unsere gut gefüllten Koffer ein bisschen sortiert, damit wir auch alles gut weg bekommen. Jetzt werden wir noch etwas im TV gucken, das haben wir ja schon lange nicht mehr gemacht :-)

15. Tag: Istanbul

Heute hatten wir noch einen Tag in Istanbul zur Verfügung. Nach dem Frühstück sind wir sofort los gestartet. Der Atatürk Boulevard wurde auch noch in die andere Richtung abgelaufen. Am Ziel unseres heutigen Tages die Blaue Moschee und die Hagia Sophia angekommen, standen meterlange Schlangen an den Eintrittstoren. So, haben wir uns entschieden die Gebäude nur von Außen anzuschauen.

Das Wetter lud auch nicht zum länger verweilen ein, so dass wir wieder den Basar aufsuchten. Wir kauften noch Tee und haben nun viele neue Ohrringe in der Tasche :-) Wir sind dann noch durch Istanbul spaziert und haben einen gegrillten Maiskolben und süßen gebackenen Nachtisch gegessen. Da blinzelte sogar die Sonne hinter den Wolken hervor und brachte uns sogar dazu die Sonnenbrillen aus der Tasche zu holen.

Auch heute haben wir wieder viele witzige fliegende Händler gesehen. So war heute am Donnerstag sicher der Tag der „Kreismaler“. So standen sie an jeder Ecke. Eine „Plasteschablone“ und Stifte. Da kann man sich dann also mit Kreise malen den Tag versüßen.

Dann kann man sich hier auch einen Originalgetreuen Ausweis oder Führerschein herstellen lassen. Das einlaminierte Papier sieht echt täuschend „echt“ aus ;-) Na da müssen die kleinen Fälscher wohl noch bisschen üben.

Das Goldene Horn ist von uns heute komplett, wenn nicht sogar mehrmals, abgelaufen. Dann geht es noch mal raus und der Abendschmaus wird gesucht. Ebenso müssen die restlichen türkischen Lire verbraten werden. Und wir müssen an der Rezeption noch schauen, wann es morgen Richtung Flughafen los geht!

16. Tag: Istanbul - Deutschland

Heute heißt es Abschied nehmen. Ja, die Koffer sind tatsächlich zu gegangen und nun haben wir noch ein bisschen Zeit in Istanbul. Das letzte getauschte Geld muss noch ausgegeben werden. Ein klitzekleiner Raum für weitere Mitbringsel ist im Handgepäck noch vorhanden.

Das Frühstücksbüfett wurde auch geplündert und die Wurstscheiben wurden in Servietten raus geschmuggelt. So konnten wir die vielen netten Katzen füttern. Die haben quasi schon auf uns gewartet ;-).

12 Uhr kam uns dann der Busshuttle abholen und wir sind zum Flughafen gefahren. Da war wirklich viel los, so dass wir gerade noch schnell in den Duty Free konnten um uns noch mit Parfüm einzudecken. Dort gab es unzählige Kostproben von dem türkischen Honig. Da eine etwas längere Schlage an der Kasse anstand, war die Versuchung groß immer wieder zuzuschlagen. Lecker war es :-).

Der Flug dauerte nur 3 Stunden und wir haben ein Bierchen und den letzten Original-Ayran getrunken. In Frankfurt angekommen haben wir unsere Koffer auch schnell erhalten und sind zum Fernbahnhof getrabt. Dort hatten wir auch noch ein bisschen Zeit und haben uns im dortigen REWE mit Abendbrot eingedeckt.

Unsere letzte fünfstündige Etappe war auch machbar und wir wurden schon winkend in Dresden erwartet. Müde fielen wir an diesem Tag in unser Bett.

Resümee:
Die Reise war wirklich klasse. Indien hat uns wirklich richtig gut gefallen. Die lachenden, freundlichen Menschen waren wirklich herzerfrischend. Das Wetter war hervorragend und die ganze Stimmung hat für uns prima gepasst. So eine Reise kann man nur allen empfehlen.

Die Rundreise war eine perfekte Mischung aus Sightseeing, Erlebnis und auch genügend Zeit mal die Sonne zu genießen. Das wir fast jeden Tag an einem neuen Ort waren und somit viele neue Menschen, Hotels und Gegenden kennen lernen konnten, hat zu unserer Zufriedenheit täglich beigetragen.

Auch unsere super netten Begleiter der Reise (Herr Bubi unser Reiseleiter, Fahrer und der nette Beifahrer) haben die Reise komplettiert.

Fazit: Es war eine rundum gelungene Rundreise mit wirklich vielen tollen Erlebnissen.

Bianca & Lisa aus Dresden

Ihr Reiseverlauf

1. Tag - Anreise. Linienflug mit Zwischenstopp nach Delhi.
2. Tag - Delhi - Alsisar / Mandawa (ca. 270 km). Ankunft in Delhi am frühen Morgen. Empfang, Begrüßung durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zu einem Hotel, wo Ihnen einige Zimmer zum Frischmachen zur Verfügung stehen. Nach dem Frühstück gewinnen Sie erste Eindrücke von Neu Delhi. Während einer Orientierungsfahrt durch das moderne Delhi sehen Sie den Präsidentenpalast (Rashtrapati Bhavan) und fahren über die Prachtstraße Rajpath bis zum India Gate. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Alsisar / Mandawa.
3. Tag - Alsisar / Mandawa - Bikaner (ca. 200 km). Nach dem Frühstück Fahrt nach Bikaner mit Zwischenstopp in der Region Shekhawati, wo Sie die berühmten Old Havelis sehen. In Bikaner angekommen besichtigen Sie das Junagarh Fort. Es ist eines der schönsten und am besten erhaltenen Denkmäler der Rajputen.
4. Tag - Bikaner - Jaisalmer (ca. 330 km). Ihr heutiges Tagesziel ist Jaisalmer, die Residenz der Bhatti-Prinzen. Nach der Ankunft Zeit zur freien Verfügung.
5. Tag - Jaisalmer. Besuch des mächtigen Forts, welches auf einem Hügel über der Stadt thront. Lassen Sie das mittelalterliche Flair der engen Basarstraßen und die unglaubliche Atmosphäre auf sich wirken. Im Anschluss Stadtrundgang durch Jaisalmer. Sie sehen die besonders prunkvollen Havelis von Salim Singh, Nathmalji und der Familie Patwon. Am späten Nachmittag fahren Sie nach Khuri, ein kleines malerisches Wüstendorf. Genießen Sie einen Kamelritt durch die Wüste mit teilweise 80 m hohen Wanderdünen sowie einen atemberaubenden Sonnenuntergang.
6. Tag - Jaisalmer - Jodhpur (ca. 300 km). Nach dem Frühstück Fahrt nach Jodhpur, die zweitgrößte Stadt in Rajasthan. Dort besichtigen Sie das Meherangarh Fort, welches sich auf einem mächtigen, 120 m hohen Felsen erhebt. Vom Fort aus haben Sie einen herrlichen Ausblick auf die 500 Jahre alte Stadt. Weiter geht es zum Jaswant Thada. Dieses Ehrenmal aus Marmor wurde 1899 für den Maharadscha Jaswant Sing II erbaut.
7. Tag - Jodhpur - Jaipur (ca. 340 km). Fahrt nach Jaipur und Check–in im Hotel. Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Erkunden Sie die Hauptstadt Rajashtans, die bekannt ist für ihr Kunsthandwerk und insbesondere für ihre bunt lackierten Armreifen aus Emaille, auf eigene Faust.
8. Tag - Jaipur. Fahrt mit dem Geländewagen zum Amber Fort, unterwegs Fotostopp am Palast der Winde. Im Innern des klassisch romantischen Forts bestaunen Sie gemalte Szenen in Miniatur, z. B. von Festen, Kriegen und der Jagd sowie viele kleine Spiegel an Wänden und der Decke der Siegeshalle (Jag Mandir). Am Nachmittag sehen Sie die Stadt. Besuch des Stadtpalastes (ein Teil wird von der Familie des Maharadschas bewohnt, ein anderer Teil beherbergt das Museum) sowie des Observatoriums (Jantar Mantar) aus Stein und Marmor, welches eines der größten der Welt ist. Zum Abschluss des Tages Fahrrad-Rikschafahrt über den farbenprächtigen Basar von Jaipur.
9. Tag - Jaipur - Ranthambore (ca. 160 km). Nach dem Frühstück führt Sie Ihre Reise nach Ranthambore. Nach der Ankunft Check-in im Hotel. Sie besuchen heute den Nationalpark Ranthambore, der vor allem für seine freilebenden Tiger bekannt ist. Mit etwas Glück können Sie sogar einige Tiere in freier Wildbahn beobachten. Des Weiteren erwartet Sie eine weitläufige Landschaft mit trockenen Felsgebieten, einige Seen und Wasserläufe sowie eine Vielfalt an Vogelarten.
10. Tag - Ranthambore - Karauli (ca. 130 km). Am frühen Morgen brechen Sie auf, um an einer Dschungelsafari teilzunehmen. Anschließend Frühstück im Hotel, bevor Sie weiter nach Karauli fahren. Das altertümliche Städtchen besticht durch seine historischen Monumente und prächtigen Tempel. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, den Basar zu besuchen und durch die Innenstadt zu schlendern.
11. Tag - Karauli - Fatehpur Sikri - Agra (ca. 170 km). Auf dem Weg nach Agra Zwischenstopp in Fatehpur Sikri, der sandsteinroten Stadt mit weißen Marmorpalästen in der Hochebene westlich von Agra. Sie besuchen die beeindruckenden Gebäude in der “Geisterstadt“ wie z. B. den Panch Mahal Palast. Anschließend Weiterfahrt nach Agra. Dort besichtigen Sie das Rote Fort. Es ist mit seinen majestätischen Toren, prachtvollen Türmen und Bastionen eine der größten Befestigungsanlagen der Welt. 20 m hohe Doppelmauern werfen ihre schützenden Schatten und lassen die Machtstellung des 3. Mughal Eroberers erahnen.
12. Tag - Agra - Delhi/Manesar (ca. 220 km). Am Vormittag besuchen Sie das legendäre Grabmal Taj Mahal, das 1631 vom Mogulkaiser Shah Jahan zur Erinnerung an seine Gemahlin Mumtaz Mahal errichtet wurde. Die in weißem Marmor eingebetteten Halbedelsteine des Mausoleums fangen das Licht des Mondes in der Nacht und die Strahlen der Sonne am Tag ein und lassen es wie ein funkelndes Juwel erstrahlen. Am Nachmittag Rückfahrt nach Delhi/Manesar.
13. Tag - Delhi - Istanbul. In den frühen Morgenstunden Transfer zum Flughafen und Flug nach Istanbul. Nach Ankunft Begrüßung durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel.
14. Tag - Istanbul. Tag zur freien Verfügung. Auf Wunsch können Sie an einem Ausflug in die Altstadt teilnehmen (buchbar vor Ort, ca. 42 € pro Person). Hier werden Sie Höhepunkte wie die Hagia Sophia, den Topkapi Palast, die Blaue Moschee und den Hippodrom Platz sehen.
15. Tag - Istanbul. Auf dem heutigen Ausflug besichtigen Sie die Süleyman-Moschee. Diese wurde 1550 - 1557 n. Chr. unter dem Hofarchitekten Süleyman erbaut. Im Anschluss sehen Sie den Gewürzmarkt und haben dort genügend Zeit, die verschiedenen Gewürze zu entdecken.
16. Tag - Abreise. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Ankunft am gleichen Tag.