Oktober 2011

Erleben Sie mit uns eine Rundreise durch das Reich der Mitte mit seinen untrennbaren Gegensätzen. Kaiserliche Bauwerke, traumhafte Landschaften und die alten Dynastien werden Sie begeistern. Ein ganz besonderes Highlight ist die Yangtze-Kreuzfahrt!

Ihr Chronist

Reisen sollte nur der Mensch,
der sich ständig überraschen lassen will.....

...und genau das haben wir vor,
wir wollen reisen......

…und uns überraschen lassen,
überraschen lassen von dem,

was uns erwartet.....
im Reich der Mitte!

Wenn Sie sich auch gerne überraschen lassen wollen,
wir laden Sie ein,

begleiten Sie uns doch....
...hier im Reiseblog....
...auf unserer Rundreise durch China!

Es grüßen die reiselustigen Berliner
Be-Do

1. Tag: China, wir kommen...es geht los...

Vor dem Abflug nach China haben wir die Gelegenheit genutzt, und uns ein wenig in Frankfurt umgesehen.
Römer, Paulskirche, Bankenviertel.

Das Wetter ist sehr gnädig und zeigt sich von seiner besten Seite! Kaum eine Wolke am blauen Himmel, warme Sonnenstrahlen, die sich in den unzähligen, verglasten Hochhäusern spiegeln. Toll!

Was wird uns morgen in Shanghai erwarten? Schauen wir mal, nun heißt es ja erstmal den langen Flug gut zu überstehen....

2. Tag: Anflug und Tag 1 in Shanghai

...oh je, oh je, tun uns die Glieder weh....11 Stunden Flug und wir sind recht geschafft. Schlaf zu finden war schon schwierig, so saß vor uns ein Passagier, der den ganzen langen Flug über seine Sudokos knobelte, dazu natürlich das helle Licht über ihn leuchten ließ, die mitgebrachten Schlafmasken konnten da ein nur wenig Abhilfe schaffen.

Und hinter uns ein Reisender, der wohl gar nicht schlafen konnte und immer genau dann, wenn ich es geschafft hatte, ein wenig einzunicken, seine Sitzposition veränderte, indem er sich an meiner Rückenlehne hochzog...irgendwann war auch dieser Flug zu ende...und wir hatten wir festen Boden unter den Füßen! Chinesischen ;-))

In Shanghai nimmt uns unser Reiseleiter Herr Song in Empfang. Er würde sich freuen, wenn wir ihn mit seinem deutschen Namen „Thomas“ ansprechen..., na klar, kein Problem, Thomas!

Steckbrief des Tages:

  • Fahrt mit dem Transrapid in die Innenstadt
  • Unser Busfahrer, „Meister Shao“, bringt uns zu unserem Hotel, dort ist ein wenig Zeit zum Ausruhen
  • 18.00 Uhr Abfahrt zum Abendessen
  • anschließend für alle, die es sich nicht entgehen lassen wollen: Shanghai bei Nacht, Fototrip durchs beleuchtete Shanghai

Chinesisch des Tages:
Shang---> über Hai---> Meer
Shanghai bedeutet also: Stadt über dem Meer

FAZIT:

  • Für uns gewöhnungsbedürftig:
    Das hektische Treiben im Restaurant, indem wir zu Abend gegessen haben.

  • Unser Highlight des Tages:
    Eindeutig: Shanghai bei Nacht!!!

3. Tag: Shanghai

Steckbrief des Tages:

  • Frühstück ab 6.30 Uhr, Abfahrt 8.00 Uhr
  • Jade-Buddha-Tempel
  • Seidenfabrik
  • 11.30 Uhr Mittagessen
  • Altstadt, Zickzackbrücke, Yu-Garten
  • Bund, Nangjing Road
  • 19.30 Uhr Akrobatikshow

Bei dem doch für deutsche Gaumen sehr ungewöhnlichen Frühstücksangebot hat sich ein jeder für den Tag gestärkt. Der „Meister“ seines Faches, unser Busfahrer, steht pünktlich vor dem Hotel und bringt uns zum Jade-Buddha-Tempel, der ersten Station des eng gesteckten Tagesprogramms.

Die vielen, vor dem Tempel auf Einlass wartenden Menschen, lassen erahnen, was uns im Innern des Arials erwartet....dicht gedrängt stehen dort die Chinesen, wie in Trance wedeln sie Räucherstäbchen, verneigen sich im rhythmischen Bewegungen und singen ein Gebet. Wir erfahren von Thomas, unserem Reiseleiter, dass hier heute der Geburtstag des zweiten Buddha Budhisatva gefeiert wird, der wievielte es ist, war nicht herauszubekommen, 2.000 Jahre vielleicht?

Wir steigen die Stufen hinauf, und sehen die Hauptattraktion dieses Tempels, den sitzenden, zwei Meter hohen Buddha aus einem Stück weißer Jade, fotografieren ist hier leider streng verboten.

Daher muss die Jadefigur eines ins Nirwana eingehenden Buddha, die im Seitengebäude auf einem Podest liegt, für Fotos herhalten.

Wir lernen:
Liegende Buddhas gehen ins Nirwana ein.

Ausschau halten nach der „Berge und Meer-Fahne“, ach ja, da ist ja unser Reiseleiter Thomas, er zählt seine Schäfchen durch, alle da und weiter geht es zum nächsten Stopp: Besichtigung einer Seidenfabrik.

Die reizende Chinesin, die sich selbst mit den Namen ich bin Nina, „Nina aus China“ vorstellt, erklärt uns im perfekten Deutsch die Arbeit der Seidenraupe und demonstriert eindrucksvoll, wie stabil diese feinen Naturfäden sind. So mancher kann der Versuchung, demnächst in Maulbeerseidenen Betten zu schlafen, nicht widerstehen und flugs sind von dem emsigen Personal die Päckchen reisefertig (dürfen mit ins Handgepäck!) verpackt....:-)))

Nach dem Mittagessen ist nun die Altstadt und der Yu-Garten ist unser Ziel. Nicht nur unser Ziel, wie wir feststellen müssen, denn Menschenmassen drängen sich über die Zickzackbrücke, von „Zickzack“ ist überhaupt nichts mehr zu sehen....:-(((

Im Garten selbst ist es doch verhältnismäßig ruhig, es ist sogar möglich, Fotos ohne „Fremdköpfe“ zu schießen. Mittendrin entdecken über wir oberhalb der Gartenanlage einen Pavillon. Er wurde in früherer Zeit dorthin gebaut, um damit den mit ca. 12 m über den Meeresspiegel höchsten, natürlichen Punkt Shanghais zu kennzeichnen.

Man sagt ja, wenn Engel reisen, freut sich der Himmel. Unsere Gruppe muss aus Engeln bestehen, denn statt des für Shanghai üblichen Smogs, scheint den ganzen Tag die Sonne vom blauen Himmel!

Der Tag neigt sich dem Ende zu, die Sonne verabschiedet sich so langsam für heute. Wir sind fasziniert von dem Schattenspiel, dass die Sonne auf die gegenüberliegenden Hochhäuser am „Bund“ zaubert. Die Fotoapparate werden gezückt, dass tolle Licht ist ideal für die schönsten Fotos von Shanghais Skyline!

Spätestens als noch ein altes Schiff, so ein richtiger „Seelenverkäufer“, über den Fluss schippert, ist das perfekte Erinnerungsfoto auf der Speicherkarte verewigt! Es heißt nun Abschied nehmen von dieser romantischen Kulisse und rein ins Getümmel der bekanntesten Einkaufsstraße Shanghais.....Nanjing Road!

Es reihen sich Geschäfte an Geschäfte, Menschen eilen durch die Einkaufsmeile... Auch die fliegenden Händler sind in Shanghai überall unterwegs, so auch heute Abend. Es gilt, die „wertvollen“ Rolex und Co, Rollschuhe, und am Abend auch die eindrucksvoll präsentierten Laserpointer, an den potenziellen Käufer zu bringen....sie werden ihre Waren bei uns nicht los, wir werden aber auch die Händler nicht los, sie laufen uns regelrecht hinterher!

Da kommt es gerade recht, dass wir uns zum Treffpunkt aufmachen. Zum Abschluss des Abends kommen wir zu zweierlei Genuss. Zu einen, die spektakulären Fahrkünste unseres „Meisters“ zu bewundern. Der Straßenverkehr rollt hier zwar, aber ohne hupen geht gar nichts...es werden die Spuren gewechselt, dass einem nur so schwindelig wird.. über durchgezogene Linien gefahren.... Die Mofas und Fahrräder sind prinzipiell ohne Licht unterwegs.

Im Shanghai Centre Theatre sind unsere Plätze für die Abendvorstellung der Akrobatenshow reserviert. Unglaublich, wie sich Körper verbiegen können und scheinbar Unmögliches möglich ist. Nach 90 Minuten war diese beeindruckende Vorstellung leider schon vorbei, was bleibt, sind die Erinnerungen an diesen schönen Abend.

Chinesisch des Tages:
ni hao---> heißt eigentlich „du gut“, ist aber eine Begrüßung wie z.B....guten Morgen

FAZIT des Tages:

  • Für uns gewöhnungsbedürftig:
    Dieser wahnsinnige Straßenverkehr und die nervigen Straßenhändler

  • Unser Highlight des Tages:
    Sonnenuntergang am Bund

4. Tag: Der letzte Tag in Shanghai

Steckbrief des Tages:

  • Frühstück ab 6.30 h -- 7.30 h Koffer vor die Tür
  • 8.30 h Abfahrt -
  • Shanghai Museum
  • Perlenzucht
  • 14.30 Uhr Abfahrt Tageszug nach Wuhan
  • 19.30 Uhr Abendessen in Wuhan
  • anschließend Einschecken im Hotel

Heute beginnt der Tag gleich mit der vollen Packung Kultur. Es geht zum Shanghai Museum. In China geht man nicht so einfach in ein Museum, wie bei uns zuhause.

Hier werden die Taschen und Rucksäcke gescannt. Feuerzeuge bleiben am Eingang, aus den Getränkeflaschen müssen vor den Augen der Mitarbeiter der Zugangskontrolle ein Schluck genommen werden! Über vier Etagen zieht sich dieses Museum, modern gestaltet, beherbergt es viel Zeitgeschichte Chinas. Natürlich bewundern wir auch die berühmten Ming-Vasen.

Da wir hier in Shanghai noch etwas Zeit haben, bis uns der Tageszug nach Wuhan bringt, besuchen wir noch eine „Perlenfabrik“. Wir erfahren eine Menge über die Perlenzucht, sehen zu, wie eine schillernde kleine Perle „das Licht der Welt“ blickt. Dafür wird die harte Muschelschale geknackt, die Perle dann ganz unspektakulär mit einer Pinzette „geboren“. Wie immer bei solchen Besuchen besteht anschließend die Gelegenheit, alles Mögliche rund um die Perle zu erwerben.

Ab gehts zur Shanghai Hongqiao Railway Station, was wohl Regenbogenbahnhof bedeutet. Es ist hier alles ein wenig anderes organisiert, als man es von Deutschland kennt. Bevor man das Bahnhofsgebäude betreten darf, wird das Gepäck gescannt. Drinnen angekommen sind wir überwältigt. In einer riesigen, wirklich richtig riesigen Halle, sitzen Menschen auf unzähligen Sitzreihen. Alle warten auf die Freigabe des Bahnsteig, von dem der gebuchte Zug losfahren wird.

Soll bedeuten: Ein jeder betritt erst dann, und nur mit der entsprechende Fahrkarte den Bahnsteig, wenn der Zug schon bereit steht. Es bestehen also für jeden einzelnen Bahnsteig Zugangskontrollen. Eine Idee für uns zuhause?

Im Zug selbst wieder Überraschungen. Die Sitzreihen haben soviel Fußraum, dass wir es kaum glauben können. Auch der Service überrascht. Regelmäßig sammelt das Bordpersonal Müll ein, danach fegt die Putzfrau den Boden.

Bei unserer Reisedauer von fünf Stunden beobachten wir diese Aktion wohl dreimal!! Der Zug fliegt mit fast 250 km/h durch die Lande, und schupp, sind wir schon in Wuhan.

Wieder ist alles gut organisiert, die Kofferträger nehmen sich unserem Hab und Gut an, wir laufen nebenher zum Bus. Das typische Abendessen steht an, Reistafel. Leider ist es auch hier heute wieder sehr laut, da wir wohl die letzten Gäste des Tages sind, werden schon mal laut quietschend die Stühle und Tische weggerückt.......

Unser Hotel liegt diesmal sehr zentral in einer Einkaufszone, leider schließen die Geschäfte bereits! ABER: Es herrscht reges Treiben, da rund um unserer Herberge Straßenhändler ihre Gaben feilbieten. Wirklich interessant sind die Lebensmittelstände. Hier werden Kerne aus Lotosblüten gepflügt, Zuckerrohr vor Ort geschält, in den Garküchen brutzeln Speisen, die wir nicht zuordnen können. Am Fischstand zappeln sogar noch die Kröten im Netz.....Hier ist es so ganz anderes als in Shanghai.

Müde lassen wir uns in unser Bett fallen, schade, Zeit, dieses schöne Hotelzimmer noch ein wenig zu genießen bleibt leider nicht.

Chinesisch des Tages:
(einfach so aussprechen, haben es nach Gehör aufgeschrieben!)
Ni hao ma ---> wie geht es dir?
Ma ma ho ho ---> „so lala“
Che che --->danke

FAZIT:

  • Für uns gewöhnungsbedürftig:
    Lautstärke bei Essen

  • Unser Highlight des Tages:
    Der typische chinesische Markt

5. Tag: Wuhan

Steckbrief des Tages:

  • Frühstück ab 6.00 Uhr
  • 9.30 Uhr Koffern vor die Tür
  • 10.30 UHr Abfahrt
  • Busfahrt nach Yichang
  • Abendessen
  • Einschiffung auf Century Star

Bis zur Abfahrt nutzen wir die Zeit, um noch ein bisschen durch die Gassen zu schlendern. Wir erleben die Chinesen, die fleißig ihre Garküchen den Tag vorbereiten. In einer kleinen Nebengasse entdecken wir eine Markthalle, hier dürfte die chinesische Hausfrau die Zutaten für das Mittagessen einkaufen. Es gibt die wundersamsten Dinge zu erwerben.

Noch wundersamer ist, dass einige Einkäufer direkt mit ihrem Mofa in der Halle durch die Gänge fahren. Nur nichts abstellen, vielleicht werden die Gefährte doch häufiger entwendet, so würde sich erklären, dass das doch wirklich verrottete Klapprad mit Fahrradschloss vor einem Geschäft stand!

Vor uns liegen 350 km Busfahrt. Immer wieder gibt es „Harmoniepausen“, unser Reiseleiter Thomas nennt so die Stopps für den Toilettengang. Wir fragen also nicht, nach der „Toilette, sondern wo ist die „Harmoniehalle“, es macht Spaß mit dem Wort zu spielen......z. B. “ich bin mal harmonieren...“

Der erste Halt ist jedoch ohne „Harmoniehalle“, wir sehen die erste Yangtze-Brücke, zwei Etagen hoch, eine für die Eisenbahn, die andere für den Straßenverkehr. Richtig schöne Fotos gelingen hier nicht, da es sehr Smogverhangen ist.

Unterwegs erfreuen wir uns an Reisfeldern, auf denen, Büffel ihre Arbeit verrichten. Nebenher der Bauer mit dem für China so typischen Strohhut auf dem Kopf. Leider ist hier ein Fotostopp nicht möglich, wir befinden uns auf der Mautpflichtigen Autobahn. Wer jetzt denkt, hier rasen die Chinesen, ist weit gefehlt. Unsere Meister schleicht sozusagen unserem nächsten Ziel entgegen.

Zeit für Thomas uns etwas über Land und Leute zu erzählen. Wir erfahren, dass die Blütezeit der Lotuspflanze im Juli/ August ist. Schade, wir sehen nur noch die großen, grünen Blätter, sie so sehr an Wichtelhütchen erinnern, nicht die rosa und weißen Blüten. Lotusblumen sind nicht nur für die Floristik interessant, sie findet auch in der Küche Verwendung.

Das Gebiet um den Yangtze ist außerordentlich gut für den Gemüseanbau geeignet, auch für Baumwolle z. B. Bevor wir auf das Schiff gehen, gibt es noch unsere tägliche Reistafel. Wir haben dann noch die Möglichkeit, uns in einem Supermarkt mit den Dingen zu versorgen, die ein jeder so braucht....

Als wir dann endlich unser Domizil für die nächsten Tage erreichen, ist es leider schon dunkel. Ein trommelnder Drache empfängt uns...und wieder hat ein jeder die Möglichkeit, sich mit Getränken zu versorgen.

Chinesisch des Tages:
(einfach so aussprechen, haben es nach Gehör aufgeschrieben!)
Hao --> gut
Zai jian --> wiedersehen

Wir lernen:
Vorsicht, wenn man in China per Fingerzeichen etwas bestellt. Wir in Deutschland stellen den Daumen und den Zeigefinger auf, um z. B. bei einer Getränkebestellung die Anzahl „zwei“ kundzutun. Hier in China würde man uns dann statt der gewünschten zwei Bier acht auf den Tisch stellen. Raunen geht durch die Gruppe....so schlimm ist ja doch nicht....;-))))) Mehr zu den Fingerzeichen später noch mal!

FAZIT:

  • Für uns gewöhnungsbedürftig:
    Die Harmoniehallen, die hier zumeist ohne Toilettenbecken sind!

  • Unser Highlight des Tages:
    Eindeutig: Die Markthalle

6. Tag: Der erste Tag auf dem Yangtze

Steckbrief des Tages:

  • 07.00 Uhr Tai Chi
  • ab 07.30 Uhr Frühstück
  • ab 09.00 über den Tag verteilt: Bordprogramm
  • gegen 10.00 Uhr Leinen los, unser Schiff fährt flussaufwärts
  • ca. 10.45 Uhr passieren der Xiling Schlucht
  • ab 12.30 Uhr Mittagessen
  • 14.00 Uhr Abfahrt zum Ausflug „Drei Schluchten Staudamm“
  • 18.00 Uhr Willkommenssekt mit Kapitän Li Gang Rong und Management-Team
  • 19.00 Uhr Abendessen
  • 21.00 Uhr Crew Fashion Show und Tanzabend

Das erste Frühstück an Bord .... es ist von allem da und zwar reichlich. Auch für die, die sich überraschen lassen wollen, so wie wir, gilt es immer wieder etwas Neues aus der asiatischen Küche zu entdecken. Wer hat schon mal frittierte Brötchen mit Kondensmilch gegessen?

Hört sich eigentümlich an, dem „Schreiberling“ hat es sehr gut geschmeckt. Nach dem so leckeren Einstieg in den Tag, zieht es uns nach draußen. Es ist sommerlich warm, so nehmen wir auf einer kleinen „asiatischen“ Hollywoodschaukel auf dem Sonnendeck platz...und genießen den Augenblick..... hier ein kleiner Versuch, unsere Stimmung nach Deutschland zu übertragen...

......zu unseren Füssen braun lackierte Planken, über uns versuchen die Sonnenstrahlen durch die dicken Smogschichten zu dringen, die Wärme auf der Haut lässt ihre Intensität erahnen.

Um uns herum ein leichter Wind, und Dieselgeruch, der sich unweigerlich den Weg in die Nasen bahnt, in den Ohren ein leises Brummen der Schiffsmotoren.....

Wenn es nach Franz Kaffka geht, ......Sie wissen schon....

...jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden...

...na dann sind wir jung, sehr jung!!!

Da fällt mir ein...wir haben heute gleich zwei Geburtstagskinder in unserer Gruppe, dazu später mehr.

Wir schippern auf dem Yangtze oder Jangtse oder Jangtse oder Chang Jiang...(diese verschiedenen Schreibweisen sind uns schon vor die Augen gekommen, in Richtung unseres nächsten Stopps.

Gut organisiert verlassen die einzelnen Reisegruppen mit ihren Reiseleitern die Century Star für den ersten Landgang.

Es geht zum wohl monumentalsten Bauwerk Chinas, dem Drei Schluchten Staudamm, der mit mehr als 15 km² bisher größten Baustelle der Welt. Es gibt Dinge, die muss man einfach sehen. Wir lassen es auf uns wirken. Der interessierte Leser findet die Fakten über diesen gigantischen Staudamm auf den entsprechenden Seiten im  www....

Ob man im Internet über den „Hallo“-Markt etwas findet, kann von hier nicht überprüft werden. Wir haben ja schon die hartnäckigen Straßenhändler in Shanghai erlebt und empfanden es teilweise doch sehr lästig, wie sie versuchten, ihre Waren an Mann und Frau zu bringen, aber was wir hier auf dem Hallo-Markt erlebten, ist kaum zu beschreiben. Es sei ein Versuch wert.....

Schon vom Schiff erkennt man in der Ferne reges Treiben. Ein paar Schritte vom Schiffsanleger entfernt reihen sich Stand an Stand bis zu den wartenden Bussen. Schön, denkt sich so mancher, mal ein bisschen schauen, ein bisschen stöbern, ob sich noch was für die Lieben daheim finden lässt.

Aber noch bevor wir die Gasse betreten, rennen die Händler auf uns zu, rufen, nein schreien ständig „Hallo“, bieten ihre Waren feil. Fast die gesamte „Kollektion“, z. B. die chinesische Seidenjacken, Bilder oder auch die Bildbänder werden uns unter die Nasen gehalten. Schon ein Blick auf die Waren und man ist ein potenzieller Käufer, der nicht mehr von der Angel gelassen wird.

Ein „Nein“ wird überhaupt nicht akzeptiert, sie „begleiten“ uns bis zum Bus, schreien „later?“ „later?“...ja, later bestätigen wir.... und hoffen, sie erkennen uns nicht mehr wieder, wenn wir zurückkommen. Weit gefehlt.... bei der Rückkehr stehen sie wieder parat, begrüßen uns mit „Hallo“, können sich noch genau an ihre potenziellen Kunden erinnern und belagern sie erneut. Einige nehmen für den Rückweg die Straße, um dem ganzen zu entgehen.

An Bord zurückgekehrt, werden wir von der Crew mit heißen Tüchern und einem Tee empfangen, was für eine schöne Geste, daran kann man sich direkt gewöhnen.

Beim Abendessen singt der ganze Saal den beiden Geburtstagskindern unserer Gruppe ein Ständchen, sie erhalten ein rotes Käppchen zur „Kennzeichnung“ aufgesetzt, jeder der beiden bekommt noch einen Kuchen, danke, dass wir davon kosten dürften. Herzlichen Glückwunsch, alles Gute und noch viele schöne Reisen!

Chinesisch des Tages:
Changjiang ---> langer Fluss
jambee ---> wörtlich: „sofort austrinken“, man benutzt es aber wie unser „Prost“

FAZIT:

  • Für uns gewöhnungsbedürftig:
    Hallo-Markt

  • Unser Highlight des Tages:
    Staudamm

7. Tag: Tag 2 auf dem Yangtze

Steckbrief des Tages:
-- 06.30 h Tai Chi
-- ab 07.00 h Frühstück
-- ca. 07.30 h Century Star fährt durch die Wu-Schlucht
-- 08.45 h Abfahrt zum Bootsausflug in Wu-Shan
-- ab 12.15 h Mittagessen
-- ca. 14.45 h Century Star fährt durch die Qutang Schlucht
-- 15.30 h Möglichkeit zum Besuch der „Weißen Kaiserstadt“
-- ab 16.00 h Bordprogramm mit Perlen, Margaritas“, Kaffee und Happy Hour
-- ab 19.00 Abendessen
-- 21.00 h Crew-Show

Der Blick aus dem Balkonfenster unserer Kabine verheißt nichts Gutes. In der täglichen Bordzeitung, die uns bereits am Vorabend vom fleißigen Kabinenservice auf das nochmals hergerichtete Bett gelegt wird, sind für heute 17° - 22° bei bewölktem Himmel angekündigt, unser Reiseleiter Thomas hat im Internet Regenwolken für unser Gebiet entdeckt. Schauen wir mal, was der Wettergott für den heutigen Tag bereit hält.

Nach dem Frühstück steigen wir direkt in eine Fähre, die uns in Richtung Wu-Schlucht bringen soll. Die gesamte Crew steht am Kai und winkt uns hinterher, als würden wir für immer wegfahren .... irgendwie nett! Unterwegs heißt es die Fotoapparate parat halten, in der Felswand, hoch über uns, gilt es Höhlen zu entdecken, in denen ein Sarg steht..., ja, seit vor ca. 2000 Jahren wurden Menschen in den Felswänden zur ewigen Ruhe gebettet.

Die Chinesen waren der Meinung, je höher ein Angehöriger beigesetzt würde, desto besser ginge es den nachfolgenden Generationen. Inzwischen werden die Toten auf den Friedhöfen beerdigt, die sich generell nicht im Innern der Städte liegen.

Nach 1 ¾ Stunden steigen wir in ein zauberhaftes Holzboot um, Sam Pan genannt. Viel Gelächter entsteht, da es sehr eng ist und alle sich diese wenig kleidsamen Schwimmwesten überziehen müssen, aber...wie heißt es so schön .... mitgehangen, mitgefangen .... !

Noch mehr Gelächter entsteht, als sich Thomas die Kluft der Sam Pan Kapitäne überzieht, eine eigenwillige Regenjacke mit Hut .... wir haben sein okay, dieses Foto hier zeigen, so haben alle etwas davon .... ;-)))

Unser Holzboot gleitet über das bräunlich, grüne Wasser immer tiefer in die Schlucht, links und rechts schießen die steilen, dicht bewachsenen Bergwände empor...alles sehr beeindruckend. Reiseleiter Thomas kündigt an, dass unser „Sam Pan Kapitän“ ein Lied vorsingen möchte. Mhh, bisher hatten ja so einige von uns ein Problem mit der chinesischen Musik.

Er stimmt an, und .......... und.....es läuft uns ein Schauer über den Rücken, man oh man, kann der gut singen!!!! Toll! Da kauft man ihm doch hinterher gerne einen oder zwei dieser kleinen, kitschigen Schlüsselanhänger ab! Anschließend erfahren wir, dass er schon bei Gesangswettbewerben Preise gewonnen hat. Aha, „China sucht den Superstar“ oder ähnlich? Also, unsere Stimme bekommt er, ganz sicher. Viel Glück für die weitere Gesangskarriere.

Und schon geht es wieder zurück zur Fähre, wir fahren im Regen zu unserer Century Star. Auf dem Gewässer sammeln sich immer wieder richtige „Abfallfelder“, zumeist sind dort Styropor und Getränkepäckchen zu entdecken, aber auch jede Menge Schuhe!! Schuhe? Ein Zauberwort für Frauen....! Der Hacken dabei ist, es sind Einzelstücke, nicht zu verwechseln mit Einzelpaaren.....;-)))))

Chinesisch des Tages:
Wu ---> Hexen
Qutang ---> tiefer See
Sam Pan ---> Holzboot

FAZIT:
Für uns gewöhnungsbedürftig:
Abfall auf den Gewässern
Unser Highlight des Tages:
Der Gesang des San Pan Kapitän in der Wu-Schlucht

Der Abschied vom Yangtze naht

Steckbrief des Tages:
-- 06.45 h Tai Chi
-- Ab 07.15 h Frühstück
-- 09.00 h Abfahrt zur Schnee-Jade-Tropfsteinhöhle
-- ab 12.45 h Mittagessen
-- 14.00 h Kabinenfernsehen: „Der letzte Kaiser“
-- ab 14.00 h Bordprogramm: Drachensteigen, die Kunst des Feuer-Koch-Topfs, Nachmittagskaffee, Happy Hour
-- 18.40 h Ausschiffungsinfos
-- 19.00 h Kapitän Li Guong Rong lädt ein: Chinesisches Abschiedsabendessen
-- 21.00 h Game Party und Gäste Talent Show

Auch hier in Fengdu ist der Himmel wieder grau in grau, der Smog hängt tief, ... scheint sich mit der undefinierbaren Farbe des Jangtse zu einer Einheit zu verbinden.

Unser Ausflug führt uns heute zu einer Tropfsteinhöhle, die erst 1997 zufällig durch einen Jäger entdeckt wurde. Erst viel später, im Jahre 2007, entschloss sich die Regierung Chinas, die Schnee-Jade-Tropfsteinhöhle für den Tourismus auszubauen. Der Weg dorthin ist wohl noch nicht im Bebauungsplan vorgesehen.

Unser Transportfahrzeug, ist heute eher eine “Bonsai“-Ausführung eines Busses, kleiner, mit weniger Sitzplätzen, als wir es gewöhnt sind. Wer zu spät einsteigt, den bestraft der Sitzplatz. Wer also auf der letzten Bankreihe Platznehmen darf, braucht eine Weile, bis er sich auf dem seinem Sitzplatz „eingefädelt“ hat, denn dort ist eigentlich gar kein Platz für Bein und Knie.

Nach typisch chinesischem Fahrstil rast unser Busfahrer, ohne wenn und aber, durch alle Schlaglöcher dieser Strecke, und Schlaglöcher sind reichlich vorhanden, ..... die Damen und der Herr auf den „billigen“ Plätzen werden bis an den Bushimmel katapultiert...und lachen laut los. Trotz allen Widrigkeiten, wir haben unseren Spaß! Ein bisschen neidisch sind die anderen Mitreisenden wohl schon auf diese Spaßbank, tauschen will seinen Platz aber keiner ;-))))

Unterwegs stellen wir fest, dass die hiesige Bevölkerung so anders lebt, als wir in old Germany. Am Seitenstreifen der viel befahrenden Straße kann man Beete mit angepflanzten Salaten und blühenden Zucchini entdecken. Direkt auf der Straße führt ein Bauer sein Schwein an der Leine spazieren .... schade, der „Schreiberling“, der mit auf der Spaßbank sitzt, hat so viel mit festhalten zu tun, dass der Fotoapparat nicht so schnell zum Einsatz kommt...

In der Höhle selbst sind die Fotoapparate im Dauereinsatz, die Auslöser klickten, was die Kapazität der Speicherkarten hergibt. Bei manchen Gebilden ist ein hohes Maß an Fantasie gefragt, um z.B. den Pinguin auszumachen.

Zurück auf dem Schiff, wieder die gleiche Begrüßungszeremonie, im Hafenbereich bieten die chinesischen Händler ihre Waren feil, im Schiff überall ein freundliches „welcome“, das feuchtwarme Tuch zum reinigen in der einen Hand und ein Glas Tee in der anderen, es ist schon fast wie nach hause kommen. Gleich ab zum Mittagessen, alles steht schon für die hungrigen Mägen bereit.

Ein bisschen Siesta in China, bis es hier an Bord nonstop mit interessanten Aktivitäten weitergeht. Am Abend dann das Highlight des Tages. Abschiedsessen mit dem Kapitän. Vor dem festlich dekorierten Speisesaal wird ein jeder Passagier von der Crew mit einem Glas Sekt begrüßt. Die Tische sind heute Abend besonders liebevoll eingedeckt, zu den roten Tischdecken sieht das weiße Porzellan besonders schön aus, die hübsch gefaltete gelbe Stoffserviette thront wie eine Krone auf dem Teller.

Die zauberhaften Kellnerinnen, heute in besonders schönen chinesischen Kleidern, umsorgen uns charmant. Die Küchencrew hat sich für heute Abend noch mehr ins Zeug gelegt, wir werden mit vielen chinesischen Köstlichkeiten verwöhnt. Den Abschluss des leckeren Mahl bildet, wie sollte es anders sein, die Eisbombe, hereingetragen von den Küchenmeistern, selbstverständlich mit funkensprühenden Fackeln.

Die schöne Zeit an Bord der Century Star geht langsam ihrem Ende zu. An dieser Stelle vielen Dank an die Asst. Hotelmanagerin Frau Nicole Weber. Sie war so freundlich, die Berichte der Chronisten täglich per Mail nach Deutschland weiterzuleiten.

Konfuzius sagt: **
Nicht weinen, dass es vorbei ist, sondern glücklich sein, dass es gewesen ist. **

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Chinesisch des Tages:
zu ni wei kou hao ---> Guten Appetit
dou ---> Bohnen

FAZIT:
Für uns gewöhnungsbedürftig:
Smog, Smog, Smog. Aber daran wollen wir uns auch nicht gewöhnen!
Unser Highlight des Tages:
Die herzliche Gastfreundschaft hier an Bord

Von Chongqing nach Xian

Steckbrief des Tages:
-- Ab 06.30 h Frühstück
-- 07.00 h Koffer vor die Tür
-- 08.00 h check out und Abfahrt zum Flughafen Chongqing
-- 10.30 h Abflug
-- 11.40 h Ankunft in Xian anschließend Busfahrt in die Innenstadt zum Mittagessen Fotostopp Glockenturm Provinzmuseum Abends Freizeit

Nach dem Frühstück verlassen alle Passagiere die Century Star, nett verabschiedet von dem Servicepersonal, dass aufgereiht, adrett in roten, viel zu große Mänteln gekleidet, den Weg nach draußen weisen. Winke, winke und auf Wiedersehen!

Der Weg zum Flughafen führt uns durch die größte Stadt Chinas, Chongqing. Hier wohnen 32 Millionen Einwohnern auf einer Fläche, die der Größe Österreichs entspricht. Chongqing bedeutet „doppeltes Glück“ bzw. “zweimal feiern“, weil der Prinz dort seine Frau kennengelernt und geheiratet hatte, und außerdem zum Kaiser gekrönt wurde.

Diese Stadt liegt 2/3 des Jahres wegen des subtropischen Wetters im Nebel, man nennt sie daher auch Nebelstadt.

In Xian, der Expo-Stadt 2011, starten wir gleich zur Stadtrundfahrt. Unser Meister schlängelt sich durch den Verkehr, wir fotografieren den Glockenturm und erfahren im Provinzmuseum vieles rund um die chinesischen Schriftzeichen. Ein kurzer Fußweg zur Stadtmauer, die schweren Beine quälen sich die steilen Stufen hinauf, dann schweift der Blick über die Dächer Xians.

Meine Augen entdecken die Sonne, die sich wie eine schöne runde Orange am Horizont zeigt.... meine Ohren lauschen den zarten Klängen chinesischer Musik... meine Sinne halten inne und ich genieße den Augenblick,...... dass ist China nach meinem Geschmack.

Chinesisch des Tages:
Chongquing---> bedeutet doppeltes Glück bzw. zweimal feiern
Chang’an---> ewiger Frieden (Name der Stadt Xian zur Kaiserzeit)
Deguo---> Land der Tugend, Reich der Mitte (Bezeichnung für China)
Wang---> König

Wir lernen: Schildkröten sind ein Symbol für Langlebigkeit, nach Ying und Yang ist der Verzehr von Schildkrötensuppen für Frauen ganz besonders gut......

Zum Thema „Hund“ auf dem chinesischen Mittagstisch: Früher haben die Bewohner der Gegend von Xian alles gegessen, --> was schwimmen kann, außer Schiffe und U-Boote, - ->was fliegen kann, außer Flugzeuge, --> was vier Beine hat, außer Tisch und Stühle

FAZIT:
Für uns gewöhnungsbedürftig:
Smog, Smog, Smog...immer noch!
Unser Highlight des Tages:
Spaziergang auf der Stadtmauer!!

Xian

Steckbrief des Tages:
-- ab 06.30 h Frühstück
-- 08.30 h Abfahrt zum Tagesprogramm
-- Terrakottaarmee
-- Jadeschnitzerei
-- Große Wildganspagode

Das Frühstück in unserem, schon mächtig in die Jahre gekommenen Hotel in Xian fällt ein bisschen karger aus, als wir es bisher gewohnt sind. Jeder von uns findet aber etwas, einige freuen sich über die dunklen Brotscheiben, die unter gelben Tüchern im Körbchen versteckt auf die europäischen Mägen wartet.

Das dieses Brot nur eingefärbt ist, scheint nicht zu stören.....die Vorstellungskraft macht es zu einer vollwertigen Mahlzeit. Lässt man den Blick über den Tisch schweifen, kann man anhand der Spuren auf den Tischtüchern die Frühstückgewohnheiten des Vorgängers wie ein Orakel deuten.

Wir reißen uns gerne vom diesem wenig gemütlichen Ort los und steigen in den Bus. Wie jeden Morgen begrüßt uns unser Reiseleiter durchs Mikro: „ny hao“, und versorgt uns mit interessanten Infos rund um China, immer beginnend mit .... “liebe Gäste“...! Heute geht es um die chinesischen Tierkreiszeichen. Und natürlich um die Terrakottasoldaten, die an diesem Tage unser Ziel sind.

In der riesigen Halle 1 stehen sie aufgereiht, es ist unglaublich. Wir versuchen dieses Wunder auf uns wirken zu lassen. Leider ist die Hektik der vielen, vielen anderen Besucher doch lästig. Ein weiterer Stopp des Tages ist die Jadeschleiferei, Infos über grüne und weiße Jade und im angrenzenden Shop bekommt man selbstverständlich heute „Spezialpreise“.

Den Abschluss der heutigen Tour bildet die Wildganspagode, wir beobachten dabei Gläubige, die ihren Buddha anbeten. Zu erwähnen wäre noch, dass heute alle wie ausgehungert über die Reistafel hergefallen sind, die Schüsseln auf der Drehplatte wurden ständig herumgereicht, alles ratzeputz leer gegessen...und so manch einer war immer noch hungrig...Die Frage stellt sich: War es heute besonders wenig, oder wir besonders hungrig??

Chinesisch des Tages:
Njens---> Lotuskerne

FAZIT:
Für uns gewöhnungsbedürftig:
** Unser Hotel in Xian
**Unser Highlight des Tages:

Terrakottaarmee

Auf nach Peking

Steckbrief des Tages:
-- 05.15 h Koffer vor die Tür
-- 05.45 h Frühstück
-- 06.30 h Abfahrt zum Flughafen
-- 08.30 h Abflug
-- 10.30 h Ankunft in Peking
-- Sommerpalast
-- Mittagessen
-- nachmittags Freizeit
-- Fakultativ am Abend: Kung Fu-Show

Ja, so eine Rundreise kann ganz schön hart sein, ein Raunen ging gestern durch den Bus, als unser Reiseleiter Thomas die Abfahrtszeit für den heutigen Sonntag bekannt gab. 06.30 h!!!! Puuh!!

Alle erscheinen pünktlich, wenn auch mit kleinen müden Augen, zu Frühstück. Es ist Geduld gefragt, der Azubi ist für diesen Morgen mit dem Zubereiten der Spiegeleier dran.

Es dauert eine Ewigkeit, bis das akribisch von oben und unten gebratene Objekt der Begierde auf dem Teller liegt. Beim Zuschauen unterdrückt sich frau kurz das Gefühl, hinter den Herd zu springen, um dem Kerlchen mal auf die Sprünge zu helfen.

So nun schnell an den Tisch und frühstücken. Vertraut strahlt uns der Fleck auf der Tischdecke entgegen, denn wir haben denselben Tisch wie gestern gewählt...!

Auf dem Weg zum Flughafen verabschiedet sich die Stadt Xian im Regen von uns. Nach nicht einmal zwei Stunden Flug erreichen wir Peking, die „dadu“, die Hauptstadt, Chinas. Beijing, die chinesische Bezeichnung für Peking, bedeutet nördliche Ruhe.

Hier leben auf ca. 16000 qkm fast 20 Millionen Einwohner. Die Straßen sind nach den Himmelsrichtungen gebaut, die kaiserliche Achse verläuft von Norden nach Süden. Das Wetter zeigt sich von seiner kühlen, regnerischen Seite, die kalte Luft zieht von Sibirien und der Mongolei herüber und hat zusätzlich einen fast eisigen Wind im Gepäck.

Es geht direkt zum Sommerpalast, hier wartet unsere tägliche Reistafel auf uns. Anschließend flanieren wir den prächtig bemalten Wandelgang entlang, der sich auf 728 m Länge parallel zum Kumminsee durch den Park zieht.

Am Uferrand jede Menge bereits verblühter Lotuspflanzen. Wie anmutig schön muss das Anzusehen sein, wenn sie in voller Blüte stehen. Wir bewundern das Marmorschiff und die Pagode, zu allen Sehenswürdigkeiten werden wir von unserem Reiseleiter Thomas bestens mit Informationen versorgt.

Trotz des so ungemütlichen Wetters sind viele Menschen im Garten des Sommerpalastes unterwegs, selbstverständlich auch die Händler, hier gibt es überwiegend Pandamützen aus Kunstpelz... Wer es mag. ..;-)))!

So langsam macht sich in der Gruppe der Wunsch nach einem warmen Tee oder Punsch breit. Das frühe Aufstehen lässt den Körper noch mehr frieren...und wir möchten ins Hotel. Thomas hat ein Einsehen und ab geht es auf die verstopften Straßen Pekings. Es dauert eine Ewigkeit bis wir unsere Herberge erreichen....

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und so sieht man einige Mitreisende, die sich im nahe gelegenen Supermarkt mit den wichtigen Kleinigkeiten, die der Mensch so braucht, eindecken. Für den Abend steht fakultativ der Besuch des „The Red Theatre“ auf dem Programm. Wir sehen die „Legende von Kung Fu“, eine Mischung aus Kampfsportelementen, Ballett und Gesang.

Leider sind wir soooo müde und ständig damit beschäftigt, die Augen offen zu halten, um dieser Inszenierung folgen zu können. Zurück im Hotel fallen wir sofort in die so super bequemen Betten, wieder ist ein Tag vorbei.

Chinesisch des Tages:
Dadu---> Hauptstadt
Beijing---> nördliche Ruhe

FAZIT:
Für uns gewöhnungsbedürftig:
Die Kälte, haben wir doch noch vor ein paar Tagen in Südchina noch richtig Sommer gehabt
Unser Highlight des Tages:
Schwierig, schwierig, heute ein Highlight zu benennen, vielleicht der Gesang im Red Theatre

Peking - Das absolute Highlight

Steckbrief des Tages:
-- Ab 06.30 h Frühstück
-- 08.00 h Abfahrt
-- Minggräber
-- Große Mauer
-- Fakultativ am Abend: Pekingoper

An dem heutigen Tage steht ganz Großes auf dem Programm, es geht zur Chinesischen Mauer!

Unser Reiseleiter Thomas empfahl uns für diesen Ausflug: Festes Schuhwerk und warme Kleidung anziehen, es weht ein kräftiger Wind, hoch oben auf der Great Wall. Übrigens: Es gibt in den hiesigen Supermärkten einen wunderbaren chinesischen Weißwein mit Namen „Great Wall“!

Der chinesische Petrus schickt uns heute Kaiserwetter, mit blauem Himmel und Sonnenschein. Die klare Sicht lässt auf einen wundervollen Tag hoffen. Unser erstes Ziel auf dem Weg in das Yen(Schwalben)-Gebirge sind die Minggräber.

Bis wir da aber ankommen, ist Geduld gefragt. Wie auch schon am Vortage, sind die Straßen in Peking randvoll mit Autos, es geht zeitweise gar nichts mehr. Der Weg ist das Ziel, scheint die Devise zu sein. Stau, Stau, Stau! Wie mag das wohl mit dem Straßenverkehr während der Olympischen Spiele 2008 gewesen sein...

Endlich angekommen, schreiten wir durch das Große Rote Tor mit dem gelben Dach, kurz dahinter beginnt die Geisterstraße. Die übergroßen Tier- und Menschengestalten sollten die Gräber vor den bösen Geistern schützen. Wir freuen uns über den Spaziergang, genießen die Ruhe, die hier herrscht, lauschen dem Rauschen der Blätter im Wind und bewundern das Farbenspiel der herbstlichen Bäume. Hier sind wir die einzigen Touristen!!

Bei den Gräber selbst, ist wieder Trubel angesagt. Die gläubigen Besucher schreiten nach dem Besuch durch das Ehrentor und rufen: „Ich bin zurück“, auch wir machen mit, obwohl wir nicht geglaubt haben, hier nicht raus zu kommen.... Endlich geht es weiter.

Unser Bus quält sich über die steile Straße immer höher den Berg hinauf nach Bardaling, dem wohl schönsten Teilstück der 6000 km langen Großen Mauer. Die Köpfe recken sich, um schon von ferne einen Blick auf die Mauer zu erhaschen.

Bevor wir die Mauer erklimmen, gibt es Mittagessen, heute in Buffetform, es dauert eine Zeit, bis man an den Schüsseln ist, dafür kann sich ein jeder den Teller so voll füllen, wie der Magen es verlangt.

Vor dem Aufstieg ist noch ein Besuch der Harmoniehalle angeraten! Hier ist diesmal auf dem Männerclo ein „Toilettenpapierrollenwart“ bei der Arbeit. Pro Harmoniegang wird am Eingang für jeden Besucher exakt acht Blatt Papier abgezählt und zugeteilt, für das anschließende Händewaschen vier Blatt! Ordnung muss sein!! Nachdem alles erledigt ist...;-))), geht es endlich zum Eingangstor.

Nach der Zugangsschranke ist eine Entscheidung gefragt, der etwas sanfte Anstieg oder der steilere, mit besserer Fotosonne...Wir entscheiden uns für ganz oder gar nicht. Also rauf auf den steilen Weg! Und es geht ordentlich zur Sache, .... peu à peu legen wir erst den Schal, dann auch die dicke Jacke ab ... man kommt ordentlich ins Schwitzen! Aber auch nicht aus dem Staunen raus, was für eine wunderbare Fernsicht.

Wider aller Wettervoraussagen ist es fast Windstill, klar und sonnig. Man möchte das alles in seinen Gedanken festhalten, zusätzlich wird fotografiert, was das Zeug hält. Toll, einfach toll, dass muss man einfach mal gesehen haben!! Auf der anderen Seite des Berges windet sich der Mauerweg weiter über den Kamm.

Wie Ameisenkolonnen bewegen sich die Menschen auf ihm zur nächsten Krone ...einfach unbeschreiblich...Leider müssen wir uns bald wieder auf den Abstieg machen, damit wir pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt am Treffpunkt sind. Irgendwie fällt es schwer, sich von diesem beeindruckenden Punkt der Erde zu verabschieden....

Auf dem Rückweg gibt unser Reiseleiter Thomas bekannt, dass wir es aufgrund der vielen Staus auf den Straßen Pekings nicht schaffen, vor dem Besuch der Pekingoper noch mal zum Hotel zu fahren. Leiser Unmut macht sich breit, haben sich doch einige Operngänger für diesen Abend sicherlich ein besonders schönes Outfit mitgebracht, dass nun nicht ausgeführt werden konnte.

Chinesisch des Tages:
Yen chang---> Schwalbengebirge
Du che---> Stau Chang
chen---> lange Mauer
Wir lernen: Rot bedeutet Glück Gelb ist die Kaiserfarbe

FAZIT:
Für uns gewöhnungsbedürftig:
Viele Chinesen (glücklicherweise nicht unser Reiseleiter Thomas!!) haben die Angewohnheit, geräuschvoll Schleim hochzuziehen und aus zu spucken, für uns ekelig!
Unser Highlight des Tages:
Wie sollte es anders sein: .... natürlich die Große Mauer!!

Peking - ...der letzte Tag ...

Steckbrief des Tages:
-- Frühstück ab 06.30 h
-- 08.30 h Abfahrt
-- Himmelstempel
-- Basar
-- Platz des Himmlischen Friedens
-- Verbotene Stadt
-- TCM
-- Abschiedsessen: Pekingente

Der Steckbrief deutet es an, der letzte Tag unserer Rundreise ist randvoll gefüllt. Zunächst steuern wir den Himmelstempel an. In China gehen die Männer mit 60 Jahren, die Frauen bereits mit 55 Jahren in Rente, im riesigen Park des Himmelstempels treffen sie sich jeden Morgen mit ihren ehemaligen Kollegen, um gemeinsam den Vormittag zu verbringen.

Je nach Vorlieben wird gemeinsam gesungen, getanzt, gespielt, sich sportlich betätigt. Die Frauen sitzen auf den Balustraden in der Sonne und werkeln an ihren Handarbeiten. Was für eine schöne Idee, da möchte sich der Schreiberling doch glatt dazu setzen. Dafür ist leider keine Zeit, Thomas drängt zum Aufbruch.

Es geht zum Basar, nur eine gute Stunde Zeit gibt er uns, um dort um die letzten Schnäppchen zu feilschen. Es ist Eile angesagt, sind doch die Marktstände auf mehreren Etagen verteilt, und für einen Kaffee sollte sich auch noch Zeit finden.

Die Abfahrt zum Platz des Himmlischen Friedens verzögert sich, da unser parkender Bus leicht von einem Lastwagen touchiert wurde. Eine hautfeine schwarze Linie zeichnet den linken weißen Außenspiegel. Es wird eine Ewigkeit hitzig verhandelt, bis man sich einigt, und wir unsere Tour fortsetzen können.

Ein Stück der 40 km langen Straße des Ewigen Frieden, der chang an, geht es zu Fuß bis zu einer Unterführung. Dort passieren wir die Zugangskontrolle, das Gepäck wird durchleuchtet, dann erst dürfen wir durch und auf den Platz des Himmlischen Friedens. Wir schauen uns um und sehen unendliche Weite... hier ist auf 50 ha Platz für 500.000 Menschen .... die gigantischen Ausmaße machen sprachlos.

Zwischen den vielen Menschen, die sich hier heute und bei bestem Wetter tummeln, sind auch Militärgruppen in Ausgehuniformen zu entdecken. Gegenüber, durch die viel befahrende Straße getrennt, grüßt Mao, das Porträt gold gerahmt, vom roten Tor herüber.

In der verbotenen Stadt geht es von Tempel zu Tempel...immer mit den besten Erklärungen von Thomas. Wir erfahren viel über die Lebensgewohnheiten des Kaisers, einschließlich des Ablaufes der Liebenzeremonien mit den Konkubinen...;-)))

Nun hat Thomas noch ein Schmankerl parat, die Agentur Berge und Meer hat als Überraschung für uns eine Fußmassage gebucht. Nebenbei erfahren wir näheres über die TCM, heißt: T raditionellen C hinesischen M edizin. Selbstverständlich kann ein jeder noch die eine oder andere Pille für die Wiederherstellung oder Erhaltung der Gesundheit erwerben.

Endlich, endlich führt uns der Weg durch die hell beleuchtete Stadt zum Abendessen. Heute steht als besonderes Abschlussmahl u. a. die Pekingente auf der drehbaren Glasplatte. Wir lassen es uns alle schmecken! Im Hotel zurück heißt es, alles Hab und Gut in die Koffer, morgen geht es wieder heimwärts.

Chinesisch des Tages:
Hudong--> Hofwohnung in der Altstadt, ohne Bad und Harmoniehalle
Changan--> ewiger Frieden
Peonien--> Petunien
Hao--> gut
Wan an--> gute Nacht

FAZIT:

Für uns gewöhnungsbedürftig:

Unser Highlight des Tages:
Die Atmosphäre rund um den Himmelstempel!!

Peking- ...sag beim Abschied leise .... dsai djiän

Steckbrief des Tages:
-- Frühstück ab 06.30 h
-- Koffer vor die Tür 08.45 h
-- Abfahrt zum Flughafen 09.45 h
-- Abflug 13.55 h (Air China -Ca 931-)
-- Ankunft in Frankfurt/M. 18.15 h

Pünktlich, dass muss hier auch mal deutlich gesagt werden, pünktlich wie immer sind alle am Bus. Oh, Wunder, es ist kein Stau auf der Straße und wir kommen zügig durch.

Reiseleiter Thomas hatte schon am Anfang der Rundreise angekündigt, dass wir am Abreisetag eine Prüfung hinsichtlich der erlernten Chinesischkenntnisse ablegen müssen, damit alle wieder nach Hause fliegen dürfen. Er hat es nicht vergessen, nutzt die Fahrzeit, fragt chinesische Vokabeln ab und freut sich, dass wir alles richtig beantworten können. Na, bei dem Lehrer....:-)))

Unsere Koffer stehen schon am Flughafen bereit und alle eilen direkt an den Schalter, um einzuchecken. Nach dem die Koffer auf dem Laufband verschwinden, verabschiedet sich Thomas von jedem Einzelnen .... und wie es in China beim Abschied üblich ist, wünscht er uns ein langes Leben!! Das wünschen wir ihm natürlich auch.

Vielen Dank Thomas, es hat sehr viel Spaß gemacht, alle sind sich einig, dass wir sehr viel Glück mit unserem Reiseleiter hatten!! An das ....“ni hao, liebe Gäste...“ werden wir uns immer gerne erinnern!

Die Zeit bis zum Abflug nutzen wir, um uns in der riesengroße Halle umzuschauen. Geschäftiges Treiben ist zu beobachten, Menschen eilen mit ihren Koffern über die spiegelblanken Böden, immer wieder ist eine fleißige Putzfrau damit beschäftigt, den imaginären Schmutz aufzuwischen.

Dann durchkreuzt, in Zweierreihen formiert und dunkelblau uniformiert, fast marschierend, die Crew einer Fluggesellschaft das Geschehen. Sie scheinen auf dem Weg zur Arbeit zu sein, ob das unsere Flugbegleiter sind?

Die Abflugzeit naht, wir machen uns auf den Weg, und sind erstaunt .... eine Bahn, ähnlich einer U-Bahn, bringt uns zum Bereich E, von da ist es noch ein kleiner Fußweg, bis wir in der Ferne unseren Einstiegsgate entdecken. In China ist halt alles ein bisschen größer.....

Der letzte Besuch einer Harmoniehalle in China hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Die Toilette des Flughafens ist pikobello sauber, .... geht doch .... ;-)))!!!

Chinesisch des Tages:
dsai djiän---> Auf Wiedersehen

Wir lernen: Zahl 6 bedeutet Glück, Zahl 8 Reichtum, daher haben viele Chinesen diese Zahlen auf ihren Autokennzeichen. Zahl 4 und 14 bedeuten Unglück, ähnlich unserer Unglückszahl 13

Wie versprochen, nun noch die Fingerzeichen der Zahlen:
1 – Der Zeigefinger ist gestreckt.
2 – Zeigefinger und Mittelfinger sind gestreckt und bilden ein V.
3 – Zeige-, Mittel- und Ringfinger sind gestreckt.
4 – Alle Finger sind gestreckt, der Daumen ist geschlossen.
5 – Finger und Daumen sind gestreckt.
6 – Der kleine Finger und der Daumen werden gespreizt, die anderen Finger geschlossen.
7 – Daumen und die ersten zwei Finger berühren sich, die anderen Finger sind geschlossen.
8 – Daumen und Zeigefinger werden gespreizt (wie ein „L“), die anderen Finger sind geschlossen.
9 – Alle Finger sind geschlossen, bis auf den Zeigefinger, der einen Haken zeigt (nur Grundgelenk geöffnet).
10 – Die Hand wird zur Faust geballt, dem Betrachter zugewendet, oder alternativ mit gestrecktem Zeigefinger beider Hände ein Kreuz symbolisieren.

FAZIT:
Für uns gewöhnungsbedürftig:
Die gigantische Größe des Flughafens
Unser Highlight des Tages:
Fensterplatz im Flugzeug

Wieder zu Hause

Alles hat ein Ende....Abschiednehmen von China... ..

es heißt doch, wenn es am schönsten ist, sollte man gehen ... die Zeit in China war lang und auch kurz, widersprüchlich aber wahr.

In den knapp zwei Wochen haben wir ca. 18.000 km Reisestrecke mit Flugzeug, Bus, Bahn und Schiff hinter uns gelassen, durften in fünf verschiedenen Herbergen nächtigen. Die kühnsten Meister, Sie wissen schon, Busfahrer, haben uns umherkutschiert, Petrus schickte uns 25° und Sonnenschein, aber auch Regen mit Wind um13 °.

Wir können bereits im kleinen Rahmen chinesisch kommunizieren, haben gelernt, unfallfrei mit Stäbchen zu essen um unsere Mägen mit den außergewöhnlichsten Speisen zu füllen, beherrschen das Feilschen inzwischen immer besser, und wissen, dank unserem Reiseleiter, eine Menge über Land und Leute Chinas.

Che che Thomas, Sie haben dazu beigetragen, diese Rundreise zu einem unvergessenen Erlebnis zu machen!

Viel zu spät begreifen viele, die versäumten Lebensziele.
Drum, Mensch, sei beizeiten weise,
höchste Zeit ist´s: Reise, reise!!
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

...und deshalb, nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub...mal schauen, wohin uns der Wind das nächste Mal treiben wird, vielleicht dürfen wir ja dann wieder als Chronisten von unseren Erlebnissen berichten, bis dahin,

bai bai und tschüß sagen Be-Do

Ihr Reiseleiter

Hallo,

ich heiße Song Xun, mein deutscher Name ist Thomas. Ich habe in Xian 4 Jahre Germanistik studiert. Als Reiseleiter arbeite ich schon mehr als 15 Jahren.

Ich werde Ihre Chinareise in den nächsten Tagen begleiten und hoffe, dass ich Ihnen viele Informationen und Tipps geben kann.

Ich freue mich, Sie bald im Reich der Mitte willkommen heißen zu dürfen.

Ihr Thomas

Ihr Reiseverlauf

Unternehmen Sie mit uns einen Exkurs in eine 5000jährige Geschichte und erleben eine beeindruckende Rundreise durch das Reich der Mitte. Kulturelle Höhepunkte, landschaftliche Reize, die bunte Vielfalt des chinesischen Volkes und nicht zuletzt die zahlreichen Sehenswürdigkeiten werden Sie beeindrucken.

Ihr Reiseverlauf
1. Tag - Anreise. Linienflug von Frankfurt nach Shanghai.
2. Tag - Shanghai. Ankunft in Shanghai gegen Mittag und Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Fahrt mit dem Transrapid zum Hotel. Bei einer Orientierungsfahrt werden Sie am Nachmittag erste Eindrücke der Stadt erhalten. Sie sehen den alten und neuen Bund sowie die Einkaufsstraße Nanjing Road. Besuch einer Seidenfabrik mit Einkaufsmöglichkeit.
3. Tag - Shanghai (ca. 50 km). Besichtigung des bekannten Jade-Buddha-Tempels mit der fast lebensgroßen Buddha-Statue aus weißer Jade. Anschließend Weiterfahrt zu dem aus der Ming-Zeit stammenden Yu-Garten inmitten der quirligen Altstadt. Am Nachmittag lernen Sie in der ehemaligen französischen Konzession das europäische Gesicht Shanghais kennen. Am Abend nehmen Sie an einer Akrobatik-Show teil.
4. Tag - Shanghai - Wuhan (ca. 850 km). Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Nach dem Mittagessen Transfer zum Bahnhof und Fahrt mit dem Tageszug nach Wuhan. Im Anschluss Transfer zum Hotel.
5. Tag - Wuhan - Yichang (ca. 350 km). Am Morgen kurze Stadtrundfahrt durch Wuhan mit Besichtigung der Yangtze-Brücke und des Provinzmuseums mit seinen eindrucksvollen Grabbeigaben. Anschließend Transfer nach Yichang. Am Abend erfolgt die Einschiffung auf Ihr Kreuzfahrtschiff.
6. - 8. Tag - Yangtze-Flusskreuzfahrt (ca. 700 km). Während der Flusskreuzfahrt sehen Sie die berühmten 3 Schluchten (beispielsweise die Qutang Schlucht) und fahren vorbei an den 12 hohen Gipfeln der Wu-Schlucht. Außerdem unternehmen Sie einen Ausflug zur Baustelle des Drei Schluchten Damms, des größten Wasserkraftwerks der Welt. Die kleineren Buchten am Daning-Fluss mit ihren bizarren Felswänden werden mit kleinen Booten angefahren. Außerdem besuchen Sie die Schnee-Jade-Höhle in der Geisterstadt Fengdu.
9. Tag - Chongqing - Xian. Die Kreuzfahrt endet in Chongqing. Ausschiffung, je nach Abflugzeit nach Xian erfolgt eine kurze Stadtrundfahrt durch Chongqing. Anschließend Transfer zum Flughafen und Flug nach Xian. Nach Ankunft in Xian Besichtigung der Stadtmauer aus der Ming-Dynastie und Fotostopp am Glocken- und Trommelturm.
10. Tag - Xian (ca. 90 km). Ausflug zur einzigartigen Terrakotta-Armee des ersten Kaisers von China. In mehreren Hallen befinden sich überlebensgroße tönerne Soldaten. Auf der Rückfahrt Besuch der Großen Wildganspagode und des Stelenwaldes im ehemaligen Konfuziustempel. Im Anschluss Besuch einer Jadeschnitzerei.
11. Tag - Xian - Peking. Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Peking. Besichtigung des Sommerpalastes. Diese weitläufige Anlage mit herrlichen Gebäuden wird Sie begeistern.
12. Tag - Peking (ca. 180 km). Fahrt zur über 6.000 km langen Großen Mauer, auf dem Weg Besuch einer Süßwasser-Perlenzucht. Danach Weiterfahrt zu den Ming-Gräbern. Zum Abschluss des Tages besteht die Möglichkeit auf Wunsch eine Aufführung in der Oper von Peking zu besuchen (ca. € 20.- p. P., vor Ort buchbar).
13. Tag - Peking. Ganztagsausflug zum Platz des Himmlischen Friedens und des im Zeichen von Yin und Yang erbauten Kaiserpalastes. Anschließend Besichtigung des Himmelstempels, das Wahrzeichen Pekings. Beim Abschiedsabendessen können Sie neben weiteren chinesischen Spezialitäten auch die berühmte Peking-Ente genießen.
14. Tag - Abreise. Tag zur freien Verfügung. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Ankunft am gleichen Tag.