März - April 2010

Huan ying - Herzlich Willkommen in China! Erleben Sie mit unserem Chronisten das Reich der Mitte. Tauchen Sie ein in dieses sagenhafte Land mit seinen vielen kulturellen Höhepunkten, reizvollen Landschaften und der bunten Vielfalt des chinesischen Volkes.

Ihr Chronist

日安 oder einfach Guten Tag,
mein Name ist Stefan. Ich komme aus der schönen Pfalz. Ich werde euch vom 25.03 bis zum 07.04 von meiner Chinareise berichten.

An China interessiert mich persönlich die lange Geschichte des Landes, ebenso wie die moderne Entwicklung.
Besonders freue ich mich schon auf Shanghai und Hongkong mit der berühmten Nathan Road.

Ebenso bin ich gespannt auf „original“ chinesische Küche und auf die Gastfreundschaft der Menschen.

Also bis bald und ich hoffe meine Berichte wecken bei dem ein oder anderen ebenfalls das Interesse eine Reise in das Land China zu unternehmen.

Viele Grüße
Stefan

1. und 2. Tag: Anreise nach Peking

Die Koffer sind gepackt und die Nerven sind vor lauter Vorbereitung strapaziert. Hört sich nach guten Bedingungen an, um endlich in den Urlaub zu fliegen. Nachdem wir fast 9 Stunden in der Luft waren, sind wir gut in Peking gelandet.

Wir wurden von unserer chinesischen Stadtführerin „Brigitte“ (so heißt die Übersetzung ihres chinesischen Namens) herzlich begrüßt. Während der Busfahrt zum Sommerpalast konnten wir erste Eindrücke von Peking gewinnen.

Die Anlage dieses Palastes war sehr beeindruckend, weil nicht nur Wert auf die Bauwerke, sondern auch auf die botanische Gestaltung gelegt wurde. Der Sandsturm, der noch vor kurzem über Peking gewütet hatte, war Gott sei Dank weggezogen und so hatten wir einen angenehmen Tag mit blauem Himmel und viel Sonnenschein.

Nach etwas Freizeit im Sommerpalast, haben wir auch dort zu Mittag gegessen. Nachdem wir nun alle gestärkt waren, fuhren wir in unser Hotel.

Die ganze Reisegruppe war durch den Zeitzonenunterschied und dem langen Flug geschlaucht und so zogen sich alle in ihre Zimmer für 2 Stunden zurück.

Um 17.00 Uhr trafen wir uns zur Stadtrundfahrt. Unsere erste Station war ein Markt, auf dem die seltsamsten Dinge, (Skorpione, Seepferdchen¸ Heuschrecken und sogar Schlangen) zum direkten Verzehr angeboten wurden. Auf eine Verkostung haben wir im eigenen Interesse verzichtet. Danach hatten wir erneut Freizeit und sind auf einer der Haupteinkaufsstraßen entlang gebummelt.

Inzwischen war es in Peking dunkel geworden und wir genossen die beleuchtete Stadt sehr, besonders den Platz des „Himmlichen Friedens“. Es bot sich uns ein Einruck, den man so schnell nicht wieder vergessen wird.

Höhepunkt dieses langen Tages war der Besuch des „Vogelnestes“ und des Schwimmstadions. Das diese Anlagen so enorm weiträumig sind, hat mich sehr beeindruckt.

Und jetzt erstmal Tschüss, denn ich bin ebenfalls sehr müde.

Ihr Chronist:
Stefan

3. Tag: Peking

Heute wurden wir bereits um 7.00 Uhr geweckt. Im Frühstücksraum herrschte eine für uns ungewohnte Hektik. Es hat trotzdem jeder etwas Passendes zu Essen gefunden! Nach dem Frühstück wurden wir auch von unserem Reiseleiter „Wu“ (zu Deutsch Uwe) begrüßt.

Dann ging es geradewegs zum Kaiserpalast, der sich in der verbotenen Stadt befindet. Verboten deshalb, da hier nur der Kaiser mit seinen Konkubinen und Eunuchen gelebt hat.

Viele chinesische Touristen hatten heute ebenfalls die gleiche Idee gehabt; dementsprechend war die Anlage ziemlich voll. Der Palast ist wie eine Festung aufgebaut. Um sich die Größe besser vorstellen zu können, bräuchte man insgesamt 27 Jahre, würde man an jedem Tag in einem anderen Zimmer des Palastes wohnen, da der Palast insgesamt 9.999 Zimmer vorzuweisen hat. 9.999 deshalb, da 9 die Zahl der Macht ist und diese stand nur dem Kaiser zu.

Danach liefen wir durch das Tor des Himmlischen Friedens. Auf dem Platz des Himmlischen Friedens staunten wir über die Mächtigkeit des Platzes und das Mao-Mausoleum.

Nach der anschließenden Mittagspause fuhren wir in ein Gesundheitszentrum für chinesische Medizin. Dort hielt eine chinesische Ärztin einen Vortrag bezüglich des Unterschieds zwischen Ying und Yang und wie man diesen sich in der Medizin zu Nutze macht.

Die Überraschung des Tages war aber, dass wir nach einem warmen Fußbad eine Fußreflexmassage bekommen haben. Nebenbei wurde uns dann noch eine Pulsmessung, die zur Diagnostik wichtig ist, angeboten.

Nachdem wir gut erholt die Praxis wieder verlassen hatten, ging es weiter zum Himmelstempel. Bevor wir zum eigentlichen Tempel gelangten, liefen wir noch ein kurzes Stück durch einen Park. Besonders beeindruckt waren wir von der Ungezwungenheit, Fröhlichkeit und dem Miteinander der Menschen, die fröhlich tanzten, sangen und einfach nur Karten spielten.

Kurz vor dem Ausgang des Himmelspalastes, verlief ein Weg etwas geneigt. Unser Reiseleiter erklärte uns, dass dies den Übergang von Himmel zurück zur Erde darstellen soll.

Bei einem gemütlichen „Peking-Enten-Essen“ ließen wir den langen Tag ausklingen.

Das war es erstmal für Heute, bis morgen.

Ihr Web Chronist.
Stefan

4. Tag: Die Chinesische Mauer

Heute begann der Tag, wie bereits gestern auch, um 7 Uhr durch den allgemeinen Weckruf. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir gestärkt vom Hotel in Richtung unseres ersten Tagesziels, der Chinesischen Mauer.

Da die Verkehrslage leider nicht mitspielte, mussten wir den Ablauf ein klein wenig verändern. Grund für den chaotischen Zustand auf den Straßen war, dass am Sonntag die Einwohner Chinas ihre Friedhöfe besuchten.

Unser erstes Ziel war dann eine Perlenzucht. Dort wurde uns nicht nur erklärt wie die Perlen gezüchtet und schließlich aus den Schallen entnommen werden, es wurde uns danach noch ermöglicht ein paar Perlen selbst zu erstehen.

Nachdem wir die Perlenzucht hinter uns gelassen hatten, fuhren wir zu der Grabkammer des 3. Ming Kaisers. Dessen letzte Ruhestätte war natürlich äußerst eindrucksvoll und pompös gestaltet.

Nach der Grabkammer fuhren wir zu unserem Restaurant, wo uns dann das reichhaltige Mittagessen serviert wurde. Mit neuer Kraft und einer mittlerweile verbesserten Verkehrslage, machten wir uns auf den Weg in Richtung der berühmten chinesischen Mauer.

Von der Ferne aus konnte man dieses beeindruckende Gebäude bereits erblicken, wie es sich um die hohen Berge schlängelte. Die chinesische Mauer ist das Größte von Menschenhand jemals gebaute Gebäude der Welt, mit einer ungefähren Gesamtlänge von 5.300 Kilometern. Uns stand es hierbei frei, ob wir den rechten oder linken Weg nahmen. Wir entschieden uns größtenteils für den rechten Weg, da dieser nicht ganz so steil war.

Nachdem wir alle unser Ziel ganz oben erreicht hatten, genossen wir den unglaublichen Ausblick, der sich uns von dort oben aus bot. Einige chinesische Reisende ließen sich mit uns zusammen fotografieren im Zusammenspiel dieses wunderschönen Ausblicks.

Als wir dann alle wieder wohlbehalten den Parkplatz erreicht hatten, ging es mit dem Bus zurück zum Hotel. Hier hatten wir wieder 1 Stunde Verschnaufpause.

Nach der Verschnaufpause fuhren wir wieder in die Innenstadt von Peking, um uns dort im „Red Theater“ eine Vorstellung über die Geschichte des eines „Kung Fu“ Schülers anzusehen.

Ich persönlich empfand diese Vorführung einfach nur beeindruckend. Hier passte einfach alles zusammen (Licht, Musik, Darsteller, visuelle Effekte usw.). Ich kann nur jedem empfehlen, der einmal nach Peking kommt, sich diese Vorstellung im „Red Theater“ anzuschauen.

Nachdem die Vorführung zu Ende gegangen war, fuhren wir wieder mit dem Bus zurück in unser Hotel. Ich muss die heute gesammelten Eindrücke erst einmal verarbeiten und Sie hören morgen wieder von mir.

Ihr Chronist:
Stefan

5. Tag: Von Peking nach Xian

Hallo, da bin ich wieder. Heute durften wir eine halbe Stunde länger schlafen. Da wir Peking heute verlassen, hieß es für uns erst einmal Koffer packen. Toll war, dass wir sie nur vor die Zimmertür stellen mussten und hoffentlich sind sie heute Abend in Xian wieder vor unserer neuen Zimmertür.

Nachdem Frühstück ging es direkt in die Altstadt Pekings. Obwohl viele alte Stadtviertel leider abgerissen worden sind, versucht man die übrig gebliebenen aber jetzt zu erhalten.

Durch die engen Gassen fuhren wir dabei mit einer Rikscha. Einige Rikschafahrer kamen dabei leider ganz schön ins Schwitzen. Wir unterbrachen unsere Fahrt, um uns einen Originalhof aus der Mandschurei anzuschauen. Alles spielt sich in einem einzigen Raum ab, außer Toilette und Küche, diese befanden sich in einem separaten Kämmerchen.

Nach der Besichtung setzten wir unsere Fahrt fort, bis zu einem Obst-, Fleisch-, Fisch- und Gemüsemarkt. Hier bewunderten wir die Vielfalt des Angebots. Danach hatten wir genug Hunger bekommen für unser Mittagessen.

Wieder gestärkt sind wir dann zum Konfuzius- und Lamatempel gefahren. Die beiden Tempelanlagen waren einfach wunderschön. Imposant war der 18 Meter hohe Holzbudha, der mit dieser Höhe der Größte auf der Welt ist.

Danach hieß es leider Abschied nehmen von Peking, so wie unserer netten Reisebegleiterin „Brigitte“. Wu begleitet uns aber weiterhin auf unserer Reise und so flogen wir am Abend weiter nach Xian.

Dank des toll organisierten Kofferservice fiel das Ein- und Auschecken sehr leicht.

Nach diesem langen Tag bin ich ziemlich müde, aber auch voller Erwartungen was die nächsten Tage für uns alle bereit halten.

Ihr Chronist meldet sich für heute Abend also ab.

6. Tag: Die Terrakotta-Armee

Heute begannen wir den Tag mit dem Besuch der großen Wildganspagode, die insgesamt 140 Meter hoch ist und ein Wahrzeichen der Stadt Xi’an darstellt. In dieser Tempelanlage leben heute noch insgesamt 20 Mönche. In der Tempelanlage war es sehr schön die ersten blühenden Pflanzen zu sehen. Das Wetter war den ganzen Tag lang angenehm mild.

Unsere zweite Tagesstation war der Besuch einer Jadeschnitzerei. Hier wurden uns viele eindrucksvolle Sachen gezeigt und einige aus unserer Reisgruppe wurden dabei „schwach“. Danach fuhren wir erst einmal zu unserer Mittagspause.

Auf unseren dritten Tagespunkt freuten wir uns alle besonders, nämlich dem Besuch der berühmten Terrakottaarmee. Der Blick in die gigantische Halle, wo die Soldaten aufbewahrt wurden, war einfach unbeschreiblich. Es war für viele ein Höhepunkt der gesamten Reise.

Gegen 17.00 Uhr waren wir dann wieder im Hotel und hatten ein wenig Freizeit. Mit Einbrechen der Dunkelheit fing nun unsere Stadtrundfahrt an.

Hierbei besuchten wir zuerst eine eindrucksvoll beleuchtete Einkaufsmeile. Danach fuhren wir weiter zu einem Wasserspiel, das begleitet von passender Musik, jeden Abend aufgeführt wird. Interessant hierbei war zu sehen, wie viele Menschen dieser täglich stattfindenden Vorführung beiwohnen.

Bei der dritten Station besuchten wir die alte Stadtmauer, welche in der Schwärze der Nacht wunderschön beleuchtet wurde. Hier tanzten und sangen die Einheimischen miteinander. Die vierte und letzte Station unserer Rundfahrt war ein Markt, der für jeden Geschmack etwas Passendes bot. Alles in allem kann ich sagen, dass die Stadtrundfahrt bei Nacht, eine äußerst lohnendes Unterfangen darstellte. Die Beleuchtung mancher Dinge (besonders zahlreicher Bäume) war einfach atemberaubend.

Das war es dann auch schon für heute. Wieder geht ein äußerst erlebnisreicher Tag zu Ende. Sie hören bereits morgen wieder von mir. Morgen verlassen wir Xi’an und setzen unsere Reise fort in die Metropole Shanghai.

7. Tag: Shanghai

Ihr Chronist meldet sich nach einer erholsamen Nacht zurück. Heute verließen wir auch schon wieder Xi’an und setzten unsere wunderschöne Rundreise durch das Land China fort.

Unsere nächste Station war hierbei die riesige Metropole Shanghai mit insgesamt 20 Millionen Einwohnern, in der die Expo 2010 in ungefähr 4 Wochen stattfindet.

Vorerst besichtigen wir aber noch eine sehr alte Moschee im Zentrum der Stadt Xi’an. Hierbei fand ich den Anblick äußerst interessant, der sich mir hier bot. Die Moschee war in sich geschlossen und besaß einen schön angelegten Park. Die gesamte Anlage war von der Stadt umgeben. Nachdem wir die Moschee wieder hinter uns gelassen hatten, konnten wir uns noch einmal frei auf dem Markt und den naheliegenden Einkaufspassagen umsehen.

Während unseres Stadtbummels gewann ich in einer Spielhalle mein neues Maskottchen, welches ich ab jetzt auf einigen Fotos verstecken werde. Ich taufte es „Melonenkopf“.

Danach ging es in Richtung Flughafen. Am Flughafen aßen wir noch kurz zu Mittag, um dann gestärkt in Richtung Shanghai zu fliegen.

Nachdem unsere Maschine sicher und wohlbehalten in dem neuen Flughafen Pudong in Shanghai gelandet war, (die Stadt Shanghais ist nebenbei so groß, wie das gesamte Bundesland Nordrhein Westfalen) nahmen wir den Transrapid, der mit einer Geschwindigkeit von ca. 400 km/h fährt. Auf uns wartete dann der Bus.

Mit dem Bus fuhren wir nun zu unserem Hotel. Im Hotel angekommen dauerte es nicht sehr lange bist die „Kofferboys“ unsere Gepäck vom Flughafen aus, zum Hotel brachten.

Am Abend machten dann noch einige von unserer Gruppe eine sehr schöne und vor allem unvergessliche Stadtrundfahrt durch die Stadt Shanghai. Auf unserer ersten Station legten wir einen kurzen Stopp bei McDonalds ein, weil einige von uns Appetit (auf anderes Essen) hatten.

Während der Rundfahrt besichtigen wir die sehr schöne Altstadt, die Einkaufstraße Nanjing Road, die eine Gesamtlänge von 5 Kilometer hat, ein Club und Bar Viertel in dem das Leben nur so pulsierte und legten zum Schluss eine kurze Fotopause an der Promenade ein.

Dadurch, dass es bereits schön dunkel war, erstrahlte die Stadt in einem wunderschönen Licht und bot uns dementsprechend ein unglaubliches Panorama. Leider war das Wetter aber etwas nebulös, was sich auf die Qualität des Bildes auswirkte. Herr „Wu“ wollte mir aber später ein paar von seinen Bildern geben, die er bei besserer Sicht, von der Promenade bei Nacht geschossen hatte.

Ihr Chronist meldet sich nach einem weiteren erlebnisreichen Tag ab und meldet sich morgen wieder.

8. Tag: Shanghai

Guten Morgen und Hallo aus dem neuen Land (zumindest für mich) der unbegrenzten Möglichkeiten. Der heutige Tag begann, wie die anderen davor auch. Nachdem man aus seinem wohl verdienten Schlaf durch den Weckruf des Hoteldienstes entrissen wurde, musste man sich zügig „frisch“ machen und via Fahrstuhl in den Frühstücksaal begeben.

Nachdem man sich durch das vielfältige Frühstück gekämpft hatte, ging es auch schon wieder per Bus los in Richtung Tag 7 unserer, mit jedem Tag schöner werdenden Rundreise durch das Land China.
Der Wettergott war am gesamten Tage leider nicht auf unserer Seite. Es regnete ununterbrochen, deshalb waren wir gezwungen unseren eigentlichen Tagesablauf leicht zu verändern.

Unsere erste Tagesstation war der äußerst beeindruckende „Jade-Buddha-Tempel“. Hier zeigte sich zum ersten Mal unser Maskottchen „Melonenkopf“, welcher sich auf einem der Bilder versteckt hat. Während wir den Tempel besichtigten, hielten Mönche und einige Gläubige eine kurze Messe ab. Der Gesang, gepaart mit dem Regenwetter und dem Duft von unzähligen Räucherstäbchen, erzeugten eine angenehme Atmosphäre.

Als wir die Tempelanlage hinter uns gelassen hatten, fuhren wir mit dem Bus zu unserer nächsten Tagesstation. Hierbei besuchten wir eine Seidenspinnerei, in der uns, wie auch schon bei dem Jadesteinen oder der Perlenzucht, ein Vortrag gehalten wurde, bezüglich Gewinnung, Vertrieb, Produkte usw. Mit dem Ende des Vortrages durften wir dann wieder selber Seideprodukte einkaufen.

Nachdem wir uns mit Seideprodukten eingedeckt hatten (überwiegend die weiblichen Gruppenmitglieder), fuhren wir in Richtung des Shanghai Museums, in dem klassische chinesische Kunst präsentiert wird. Über mehr als vier Etagen konnten wir kunstvolle Ausstellungsstücke bestaunen.

Mit gestiegener Allgemeinbildung fuhren wir weiter in Richtung Mittagessen. Trotz des äußerst miserablen Wetters schaffte es unser Reiseleiter „Wu“ stets die Stimmung im Bus aufrecht zu erhalten. Dies schaffte er unter anderem mit seinen zahlreichen Witzen, Gedichten und seiner sympathischen, hilfsbereiten und lockeren Art.

Unser nächstes Tagesziel war die bekannte Nanjingstraße, welche eine Einkaufstraße mit einer Gesamtlänge von 5 Kilometern darstellt. Hier hatten wir eine Stunde individuell Zeit zum Shoppen. Persönliche Anmerkung von mir (nicht Ernst nehmen): Viel zu viele Fashion Shops! Wo zum Teufel werden hier Videospiele verkauft?!?!

Die eine Stunde auf der Nanjingstraße ging leider viel zu schnell vorbei. Für die Zukunft sollte man hier vielleicht etwas mehr Zeit einplanen. Nachdem alle wieder im Bus waren fuhren wir zu einem sehr bekannten Markt, dessen Name mir leider entfallen ist.

Den Tag ließen wir mit einem Besuch im Shanghai Theater ausklingen. Die Artistikshow, die extra für die Expo 2010 choreographiert wurde, gefiel uns mehr als gut. Besonders die 8 Motorradfahrer, die gemeinsam in einer riesigen Eisenkugel ihre Runden drehten, waren beeindruckend anzusehen.

Da es mittlerweile ziemlich spät geworden ist, falle ich jetzt müde in mein weiches Bettchen.

Bis Morgen ihr Webchronist:
Stefan

9. Tag: Von Shanghai nach Guilin

Heute starteten wir den Tag bereits um 6.30. Mit dem heutigen Programm endet leider auch schon unser Aufenthalt in der wunderschönen Stadt Shanghai. Gott sei Dank hatte sich das Wetter mittlerweile zu unseren Gunsten verändert. Somit bot sich uns an unserem letzten Tag hier eine bessere Sicht.

Nachdem wir die Koffer wieder vor unserer Zimmertür abgestellt hatten (damit die Kofferboys sie wieder mitnehmen konnten), gingen wir erst einmal ordentlich frühstücken.

Unsere erste Tagesstation war der Besuch des Yu-Gartens in der Altstadt. Dieser Garten war ein einziges Fotomotiv, was soviel bedeutet, dass man praktisch an jeder Ecke ein Bild machen konnte. Beeindruckend fand ich es auch, wie der gesamte Garten insgesamt angelegt war. Nach der Besichtigung des Yu-Gartens durften wir noch kurz, individuell die Altstadt erforschen.

Die nächste Station dieses Tages, war der Besuch des neuen Stadtviertels Pudong. Begeistert haben mich hier vor allem, die variierenden Strukturen der Wolkenkratzer. Einen tolle Übersicht über ganz Shanghai bot sich uns durch den Jin Mao Tower (fünfthöchstes Wolkenkratzer der Welt – 421 Meter). Wir fuhren hier mit dem Fahrstuhl in das 88. Stockwerk (9 Meter in 1 Sekunde). Von „Oben“ konnten wir dann die komplette Metropole überblicken. Der Blick der sich uns hier bot war einfach nur atemberaubend!

Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, legten wir noch eine kurze Fotopause am Ufer des Huanpu ein. Während wir an der Promenade entlang liefen, boten sich uns auch zahlreiche Möglichkeiten, Fotos der riesigen Gebäude zu machen.

Nun war leider die Zeit gekommen, Shanghai zu verlassen. Es war schon ein tolles Erlebnis! Auf unserem Weg zum Flughafen, aßen wir noch sehr schnell zu Mittag. Am Flughafen verabschiedeten wir uns von unserer Reiseleiterin „Lu“.

Nach 2,5 Stunden Flugzeit, landeten wir sicher in Guilin. Hier wurden wir nett empfangen und via Bus ging es dann Richtung Hotel.

Während der Fahrt erhielten wir erste Informationen über die Region und konnten die Landschaft mit ihren Kalksteinbergen bestaunen. Ebenso faszinierten uns die zahlreichen Reisfelder mit den Wasserbüffeln, welche sich zu beiden Seiten der Straße erstreckten.

Jetzt sind wir schon gespannt auf unsere Li-Flussfahrt, also bis morgen und Gute Nacht.

Ihr Chronist & Assistent

Stefan & „Melonenkopf“

10. Tag: Li-Fluss-Fahrt

Heute begann der Tag mit enttäuschten Gesichtern, denn es regnete stark. Da heute die Fahrt auf dem Li-Fluss auf dem Programm stand, brauchten wir aber schönes Wetter.

Als wir uns schließlich auf den Weg machen wollten, sprang unser Bus leider nicht an. So mussten wir auf einen Ersatzbus warten der schnell organisiert war. Da um 10.00 Uhr aber alle Schiffe ablegten, musste der Busfahrer ziemlich rasen. Wir waren zwar etwas zu spät, aber das Schiff hatte freundlicherweise gewartet. Herr „Wu“ hatte nämlich dem Kapitän des Schiffes vorher mitgeteilt, dass die wichtigen deutschen Gäste sich verspäten würden.

Die  knapp 4-stündige Fahrt war einfach ein Traum! Während der Fahrt hatte es zwar kurz angefangen zu regnen, da wir zu diesem Zeitpunkt aber das Mittagessen serviert bekamen, war das nicht weiter schlimm. Die einzelnen Speisen welche wir zum Essen serviert bekamen, wurden uns von unserem chinesischen Stadtführer Chen erklärt. Bei frischem Seetang wollte aber keiner so richtig zu greifen. Mr. „Melonenkopf“ kam zeitweise ebenfalls an Bord unseres Schiffes und hat sich erneut auf einem Bild versteckt.

Nachdem die schöne Fahrt zu Ende war, besuchten wir am Nachmittag eine Teeplantage. Für mich war es interessant zu sehen, wie Tee angebaut und später dann verarbeitet wird. Da keine deutschsprachige Vorführerin der Plantage anwesend war, übersetzte Herr Chen für uns alles. Bei einer kleinen Verkostung ließen wir uns verschiedene Teesorten schmecken. Anschließend konnten wir die probierten Sorten käuflich erwerben.

Der nächste Programmpunkt war die Besichtigung des sogenannten „Elefantenrüsselfelsen“, hier brauchte man aber schon einiges an Phantasie, um etwas zu erkennen (ein schöner Anblick war es aber alle mal).

Den Tag beendeten wir anschließend mit einem Bummel über den Markt von Guilin. Auf dem Weg dorthin zeigte uns Herr Chen noch zwei beeindruckende Pagoden, die in einem schön angelegten Park in die Höhe ragten. Während wir durch die schöne Einkaufspassage schlenderten, fanden wir wieder einige schöne Dinge, die wir kaufen konnten.

Da wir morgen bereits um 8.00 Uhr weiter nach Guangzhou fliegen, verabschiede ich mich jetzt!

Ihr Chronist & Assistent

Stefan & „Melonenkopf“

11. Tag: Von Guilin nach Guangzhou

Heute begann der Tag für uns bereits um 5.00 Uhr. Da unsere Maschine bereits um 8.00 Uhr startete, mussten wir uns ziemlich beeilen.

Nach dem Frühstück ging es mit dem Flugzeug dann von Guilin in Richtung Guangzhou. Der Flug dauerte ungefähr 50 Minuten und war der letzte Inlandsflug dieser schönen Rundreise. Am Flughafen von Guangzhou wurden wir sogleich von unserem neuen Reiseleiter „Deng“ in Empfang genommen. Das Wetter in Guangzhou war angenehm mild, so brauchten wir (zumindest ich) zum ersten Mal keine Jacke zu tragen.

Vom Flughafen steuerten wir umgehend unser erstes Tagesziel an, nämlich den Ahnentempel der Familie Cheng. Besonders gefallen hat mir neben der Anlage allgemein, die wunderschöne Verzierung der einzelnen Dächer. Herr Deng erzählte uns, dass man versucht hatte, während der Kulturrevolution in den 70-iger Jahren den Tempel zu zerstören, letztendlich hatte man in aber Gott sei Dank erhalten. Heute ist der Ahnentempel ein Museum für Kunst. Unter anderem konnte man hier kunstvolle Schnitzereien, welche aus Elfenbein angefertigt waren, bewundern.

Anschließend fuhren wir zu unserem Mittagessen. Neben Tintenfisch wurde uns hier besser verträgliche Kost angeboten, als noch auf dem Li-Fluss.

Nun begaben wir uns auf den berühmten Qingpin Road Markt. Das Besondere an diesem Markt war, dass alternative Medizin aus getrockneten Geckos, Seepferdchen, Skorpionen aber auch aus pflanzlichen Produkten, wie zum Beispiel Ginseng angeboten wurde.

Nach unserem Aufenthalt fuhren wir zu unserem schönen Ocean Hotel. Nach einer Pause von zwei Stunden unternahmen wir dann noch eine Stadtrundfahrt. Während der Stadtrundfahrt besuchten wir eine Einkaufsstraße, auf der wir 1 Stunde individuell bummeln konnten. Die Zeit reichte aber nicht aus, da die Straße voller Menschen war und man nur schlecht voran kam.

Die nächste Station der Rundfahrt, beinhaltete einen Spaziergang entlang der Promenade der Stadt. Hier genossen wir den Anblick, der schön beleuchteten Gebäude.

Auf dem Weg zur dritten und letzten Station kamen wir am höchsten Fernsehturm von ganz Asien vorbei. Mich persönlich erinnerte dieser „Turm“ an den zweiten Teil der „Herr der Ringe“ Sage, nämlich an Isengard.

Unser letzter Stopp befand sich in der Neustadt von Guangzhou. Hier schlenderten wir gemütlich durch die Straßen. Während unseres Aufenthalts kamen wir an einem „chinesischen IKEA“ vorbei.

Nach dieser Station war die Rundfahrt auch schon wieder zu Ende und es ging zurück in Richtung Hotel. Morgen früh verlassen wir bereits Guangzhou wieder und setzen unsere Reise nach Hong Kong mit einem Luftkissenboot fort. Sie hören dann morgen wieder von mir.

Mr. „Melonenkopf“ hatte es leider heute nicht mehr geschafft zu uns zu stoßen. Er versicherte mir aber per SMS, dass er morgen bei der Überfahrt dabei seien wollte.

Ihr Chronist & Assistent

Stefan & „Melonenkopf"

12. Tag: Hong Kong

Am heutigen Tag traten wir das nächste und damit auch leider letzte Ziel unserer zweiwöchigen Rundreise durch das vielfältige Land China an.

Nachdem alle gut gefrühstückt hatten, verließen wir mit dem Bus das Ocean Hotel. Hier verabschiedeten wir uns dann schweren Herzens von unserem Reiseleiter „Wu“, der uns leider nicht nach Hong Kong begleiten konnte. Da Herr „Wu“ uns während der knapp zwei Wochen sehr gut geführt hatte, werden wir ihn alle sehr vermissen.

Kurz vor der Abfahrt hatte es dann noch unser Maskottchen „Melonenkopf“ gerade so geschafft, zu uns zu stoßen. Der Bus brachte uns nun zur Anlegestelle für das Luftkissenboot. Bei der Anlegestelle verabschiedeten wir uns dann auch noch von unserem Guangzhou-Reiseleiter „Deng“.

Per Luftkissenboot ging es dann in Richtung Hong Kong. Die Überfahrt dauerte ungefähr 2 Stunden. Die Skyline von Hong Kong lag zwar leider etwas im Nebel, war aber trotzdem gigantisch. Kaum in Hong Kong angekommen, wurden wir auch schon von unserer Hong Kong Reiseleiterin im Empfang genommen.

Mit dem Bus wurden wir dann in unser Hotel gebracht. Da ich heute das Zusatzprogramm nicht gebucht habe, welches Berge und Meer täglich angeboten hatte, fällt der heutige Bericht leider etwas kürzer aus.

Ich persönlich habe für mich beschlossen, den gesamten Nachmittag auf der legendären Nathan Road zu verbringen. Hiervon habe ich auch die meisten Fotos an diesem Tag geschossen.

Die Nathan Road ist mit ihrer unglaublichen Länge und der Anzahl an unterschiedlichen Geschäften einfach nur beeindruckend.
Da heute ein Feiertag (Ostermontag, weil ehemalige engl. Kolonie) in China war, die Geschäfte aber trotzdem geöffnet hatten, war eine Masse an Menschen auf dieser Straße und den zahlreichen Nebenstraßen unterwegs, so dass ich stellenweise gar nicht mehr vorwärts kam.

Mit jeder weiteren Stunde und je dunkler es wurde, umso mehr Menschen waren unterwegs. Um einen besseren Eindruck darüber zu gewinnen, habe ich ein paar Videos mit meinem Fotoapparat gemacht. Diese kurzen Videos werde ich demnächst auf meine Facebook Seite stellen. Wer möchte, kann sich diese gerne anschauen.

Morgen unternehmen wir an unserem letzten Tag noch eine Stadtrundfahrt durch Hong Kong. Dann kann ich Ihnen wieder verschiedene Eindrücke der Stadt schildern.

Bis Morgen also.
Ihr Chronist & Assistent
Stefan & „Melonenkopf"

13. Tag: Hong Kong

Der vorletzte Tag unserer ereignisreichen Rundreise begann wie jeder andere auch, nämlich mit dem Frühstück. Danach startete gleich unser Programm. Am heutigen Tage unternahmen wir eine Stadtrundfahrt durch Hong Kong.

Unsere erste Station war hierbei ein künstlich angelegter Badestrand. Da das Wetter heute dermaßen warm (26 Grad) war und die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und äußerst unangenehm war, verspürten einige den Drang, in das kühle Nass zu springen.

Als wir den Strand besichtigten, war es gerade mal kurz nach 10.00 Uhr und dementsprechend war auch niemand baden. Unsere Reiseleiterin teilte uns dann mit, dass in den Monaten Juni bis August die Badehochsaison ist.

Mr. „Melonenkopf“, dem es ebenfalls sehr warm war, wollte schon ein kurzes Bad nehmen, entschied sich aber doch dagegen, da er seine Badehose vergessen hatte.

Ein Stück liefen wir die Strandpromenade entlang bis zu einer Stelle, wo  sich ein modern gestalteter  Buddhismus Tempel befand, bei dem einige Menschen um geistigen Beistand baten. Ebenfalls sollte man eine Holzbrücke überqueren, um ein langes Leben zu haben. Nach unserem Aufenthalt  ging es unverzüglich in den klimatisierten Bus zurück, der uns dann zu unserem nächsten Ziel brachte.

Die nächste Station war eine Bucht in der zahlreiche Yachten und Schiffe jeglicher Art vor Anker lagen. Mit einem kleinen Schaukelboot fuhren wir durch die zahlreichen vor Anker liegenden Schiffe hindurch. Während der Fahrt zog uns angenehm kühle Luft um die Ohren. Es war einfach äußerst angenehm und ein tolle Fahrt, auf der es viel zu sehen gab.

Nachdem wir den kleinen Kahn wieder verlassen hatten,  ging es mit dem Bus in Richtung unseres nächsten Ziels. Hierbei handelte es sich um eine Juwelenschleiferei, bei der uns wieder Informationen bezüglich der Herstellungsprozedur usw. mitgeteilt wurden. Wie schon bei den anderen Punkten dieser Art, konnten wir nach der Vorführung wieder selbst Dinge einkaufen, was auch einige von uns taten, da die ausgestellten Stücke sehr schön aussahen.

Die nächste und damit letzte Station unserer Rundfahrt war ein hoher Aussichtspunkt, von dem man ganz Hong Kong überblicken konnte. Da das Wetter leider immer noch etwas nebulös gewesen war, konnten wir leider nicht alles überblicken. Mit dem Aufenthalt hier endete unsere Rundfahrt auch schon wieder und der Bus brachte uns zu unserem schönen Hotel zurück.

Die Stadtrundfahrt stellte das Letzte von Berge und Meer angebotene Programm dar. Nun konnten wir erneut Hong Kong im Alleingang unsicher machen.

Da ich gestern bereits schon abgesprungen war, kannte ich mich jetzt schon etwas besser aus (besonders auf der Nathan Road). Die Dinge, die ich mir gestern ausgesucht hatte, habe ich mir heute dann auch gekauft. Ich hoffe die Herren und Damen vom Zoll interessieren sich mehr für den Inhalt der anderen Koffer, als für meinen.

Morgen fahren wir dann zum Flughafen und fliegen zurück nach Frankfurt. Abschließend zu meinen Web-Blog werde ich noch ein Fazit über die gesamte Rundreise verfassen.

Ich melde mich für heute ab!
Ihr Chronist & Assistent
Stefan & „Melonenkopf"

14. Tag: Abreise und Fazit

Abreise:
Die Koffer sind gepackt und die Nerven sind vor lauter gewonnenen Eindrücken strapaziert. Hört sich nach guten Bedingungen an, endlich wieder zurück in die Heimat zu fliegen.

Nach dem Frühstück ging es mit dem Bus in Richtung Flughafen. Am Flughafen verabschiedeten wir uns dann noch von unserer Reiseleiterin. Der Flug zurück nach Frankfurt dauerte ungefähr 11,5 Stunden.

Fazit der Reise:

Wie soll ich beginnen, dass zu beschreiben oder zusammenzufassen, was ich in diesen zwei Wochen alles gesehen und erlebt habe. Ich glaube dafür, brauche ich noch einige Zeit.

Anfangen kann ich vielleicht mit dem Routenverlauf, der sich von Peking nach Xian über Shanghai nach Guilin von dort nach Guangzhou und schließlich nach Hong Kong erstreckte. Die von Berge und Meer ausgewählten Ziele auf dieser Rundreise hätten besser gar nicht sein können, um sich einen Eindruck über dieses riesige Land zu machen. Die fakultativen Angebote sollten aber im Reiseprogramm aufgeführt werden, damit jeder weiß, mit welchen Zusatzkosten noch zu rechnen ist.

Wichtig ist noch zu wissen, dass die chinesische Küche nicht so ist, wie wir sie von Deutschland aus kennen. Man isst immer an Gruppentischen mit einem großen Drehteller, auf den verschiedene Speisen gestellt werden. Es ist zwar sehr gesellig, am Anfang aber doch gewöhnungsbedürftig.

Unsere einzelnen Reiseleiter während dieser Rundreise haben ihre Aufgabe allesamt sehr gut erfüllt. Besonders hervor heben möchte ich aber noch unseren allzeit verfügbaren Herrn „Wu“, der uns während dieser zwei Wochen sehr gut begleitet hatte.

Ich kann nur jedem die Reise empfehlen, denn auch viele Vorurteile sind ausgeräumt worden. Und wie hat Wu so schön gesagt, "man sieht nur das, was man auch weiß!"

36 fremde Menschen haben sich auf eine Reise begeben, mit ganz unterschiedlichen Erwartungen. Ich glaube, die meisten haben sich erfüllt und wurden sogar übertroffen. Wie heißt es so schön, man sieht sich immer 2x im, Leben. Ich wünsche allen noch viele schöne Reisen, Gesundheit und ein langes Leben.

Hiermit meldet sich Ihr Chronist ab.

Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz
Stefan & Mr. „Melonenkopf“ (dem das einheimische Essen hier sehr zusagt!)

Hallo, ich bin Ihr Reiseleiter!

Hallo!

Mein Name ist Wu Zhi-Qiang. Ich werde Sie auf der kommenden China Rundreise führen!

Ich freue mich auf Sie!

Ihr
Wu Zhi-Qiang

 

 

Ihr Reiseverlauf

1. Tag - Anreise: Linienflug von Frankfurt nach Peking.

2. Tag - Peking - Lama- und Konfuziustempel. Ankunft in Peking, Empfang durch die deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Im Anschluss Ausflug zum Lama- und Konfuziustempel.

3. Tag - Peking – Verbotene Stadt und Himmelstempel. Besuch des Tiananmenplatzes mit dem Kaiserpalast. Sehenswert ist auch der Himmelstempel, der schönste Sakralbau Chinas aus dem 15. Jahrhundert. Im Anschluss Besuch einer Perlenzucht mit Einkaufsmöglichkeit.

4. Tag – Peking - Große Mauer und Ming-Gräber (ca. 160 km). Am Morgen ca. 60 km Fahrt in nordwestlicher Richtung zur Großen Mauer, mit über 6.000 km Länge das größte Bauwerk der Welt. Nach dem Mittagessen Besuch eines der 13 Ming-Gräber am Fuße der Tian-Shou Berge. Besuch des Instituts der Traditionellen Chinesischen Medizin inklusive Beratung und Einkaufsmöglichkeiten.

5. Tag – Peking - Sommerpalast – Xian. Vormittags Besichtigung des 290 ha großen Sommerpalastes, einem Paradebeispiel chinesischer Gartenbaukunst. Am Nachmittag Flug nach Xian und Transfer zum Hotel.

6. Tag – Xian - Terrakotta-Armee. Fahrt zum Mausoleum des Qin Shi Huang Di mit Besuch der weltberühmten Terrakotta-Armee mit ihren über 7.000 tönernen Soldaten. Am Nachmittag Besichtigung der Großen Moschee aus der Tang Zeit (618-907) in der alten Stadt, mit anschließendem Bummel über den Freimarkt und Besuch einer Jadeschnitzerei mit Einkaufsmöglichkeit.

7. Tag – Xian - Shanghai. Heute Erkundung der Großen Wildganspagode. Anschließend Weiterflug nach Shanghai und Transfer zum Hotel.

8. Tag – Shanghai - Jade-Buddha-Tempel. Ganztagsausflug mit Besuch des Jade-Buddha-Tempels und des Yu-Gartens in der Altstadt. Anschließend Bummel am Ufer des Huanpu, dem berühmten Bund, Besuch des neuen Stadtviertels Pudong und Besuch einer Seidenspinnerei mit Informationen über die Geschichte der Seide und Einkaufsmöglichkeit.

9. Tag – Shanghai - Guilin. Heute Besuch des Shanghai Museums, in dem klassische chinesische Kunst präsentiert wird. Im Anschluss Bummel entlang der Nanjingstraße durch das Geschäftszentrum Shanghais. Nachmittags Flug nach Guilin und Transfer zum Hotel.

10. Tag – Ganztagsausflug auf dem Li-Fluss. Bootsfahrt auf dem Li-Fluss. Danach Besichtigung des Elefantenrüsselfelsens und Bummel durch die Stadt.

11. Tag – Guilin – Guangzhou. Flug nach Guangzhou. Anschließend Besichtigung des Ahnentempels der Familie Cheng und Besuch des berühmten Qingpin Road Marktes.

12. Tag - Guangzhou – Hongkong (ca. 210 km). Vormittags ca. 2-stündige Schifffahrt nach Hongkong. Anschließend Transfer zum Hotel.

13. Tag - Hongkong. Vormittags halbtägige Stadtrundfahrt auf Hongkong-Island mit Besuch von Aberdeen und dem Victoria Peak. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

14. Tag - Abreise. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Ankunft am gleichen Tag.