Mit einzigartigen Naturwundern wie der Halong-Bucht und kulinarischen Spezialitäten wird ein Urlaubsaufenthalt zum unvergesslichen Erlebnis. Lassen Sie sich entführen in ein Land voller bunten Farben, einer reichen Kultur und genießen Sie die Gastfreundlichkeit der Vietnamesen.

Steckbrief

Fläche

331.698 km²

Einwohnerzahl

Ca. 86.936.000

Amtssprache

Vietnamesisch

Angrenzende Länder

China im Norden, Laos und Kambodscha im Westen

Hauptstadt

Hanoi

Zeitunterschied

Plus 6 Std (MEZ)

Domaineendung

.vn

Telefonvorwahl

0084

Stromspannung

meist 220 V, es werden flachpolige Stecker oder ein Adapter benötigt

Währung

Vietnamesischer Dong, 1 EUR = ca. 27.345 VND

Kreditkarten

Geldbezug mit Maestro- und Kreditkarten ist in größeren Städten und Touristenzentren problemlos möglich. Pro Bezug können meist nur 2 Mio. VND abgehoben werden.

Trinkgelder

Trinkgelder sind in Vietnam eher unüblich. Selten ist eine kleine Gebühr in den zu zahlenden Preis eingerechnet.

Empfohlene Kleidung

Da die Luftfeuchtigkeit ganzjährig sehr hoch ist, ist eine atmungsaktive und gut waschbare Sommerbekleidung zu empfehlen. Von Ende Oktober an bis Januar ist es sehr frisch und regnerisch, deswegen werden zusätzlich auch Pullover bzw. Jacken benötigt. Gute Sonnenbrillen und Regenschutz sind das ganze Jahr über notwendig. Frauen sind in der Regel von den Schultern bis zu den Füßen bedeckt.

Souvenirs

Da in Vietnam die Handarbeit noch sehr wichtig ist, ist alles handgefertigte wie z. B. Gemälde, Seidenmalereien oder Stickereien ein schönes Mitbringsel. Auch die bekannten Strohhüte sind als Souvenir gern gesehen.

Öffnungszeiten

In der Regel sind die Geschäfte von 7.00 oder 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet. Kleinere Läden haben sogar bis spät in die Nacht geöffnet.

Rauchverbot

Seit 01.01.2010 gilt ein absolutes Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen. In Restaurants müssen Raucher in einem abgetrennten Bereich essen.

Anreise

Die reine Flugdauer von Deutschland nach Hanoi beträgt ca. 11 Stunden und nach Ho-Chi-Minh-Stadt 11.5 Stunden, allerdings müssen Sie oftmals mit einem Zwischenstopp, z. B. in Bangkok, rechnen. Dadurch verlängert sich die Reisezeit im Schnitt auf 14 bis 15 Stunden.

Unser Partner Vietnam Airlines stellt sich vor

Die Lotusblüte heißt Sie herzlich willkommen. Als erste und einzige Fluggesellschaft bringt Sie Vietnam Airlines von Frankfurt aus täglich nonstop über Nacht nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt und bietet Ihnen zudem das dichteste Streckennetz innerhalb Indochinas und Anschlussflüge zu vielen weiteren Zielen in Asien und Australien. Die modernste Flotte Südostasiens mit komfortabler Ausstattung und das freundliche Kabinenpersonal sind Garanten für einen unvergesslichen Flug.

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Lassen Sie sich von der vietnamesischen Gastfreundschaft verzaubern!

Nord-Vietnam

Der Norden Vietnams ist durch wilde Gebirgslandschaften und das fruchtbare Delta des Roten Flusses geprägt. Saftgrüne Reisterassen, verschiedene Bergstämme, farbenprächtige Märkte und die traumhafte Halong-Bucht sind Vietnam Reisetipps der Region.

Auf einer Gesamtfläche von rund 80.000 km² leben knapp 50 % der vietnamesischen Bevölkerung, ein Großteil davon am Delta des Roten Flusses, rund um die Hauptstadt Hanoi.

Klima

In Nord-Vietnam herrscht ein gemäßigtes tropisches Wechselklima, das durch 2 wesentliche Jahreszeiten gekennzeichnet ist. Die Winter sind kühl und regnerisch (Dez - Apr, ca. 8 - 17 °C), die Sommer heiß und feucht (Mai - Nov, ca. 30 - 40 °C). Im Hochland ist es ganzjährig kühler. Als beste Reisezeit empfehlen sich die Saisonübergänge von September bis Dezember und März bis Mai. In diesen Monaten ist mit Temperaturen um 30 °C und einer geringen bis gemäßigten Luftfeuchtigkeit zu rechnen.

Sehenswerte Städte

Hanoi
Der Name der heutigen Hauptstadt Vietnams bedeutet wörtlich übersetzt "Stadt innerhalb der Flüsse", was auf ihre bedeutsame Lage im Delta des Roten Flusses hinweist. Gebeutelt durch den Vietnam-Krieg und die wirtschaftliche Isolation bis Ende der 1980er Jahre entwickelte sich Hanoi erst Anfang der 2000er Jahre für den Tourismus. Heute besitzt die Stadt einen unverwechselbaren Charme aus Tradition, Legenden, alten Gässchen sowie Wolkenkratzern, Szenevierteln und Bars mit europäischen Einflüssen. Herzstück der Stadt ist der sagenumwobene See Hoan Kiem ("See des zurückgegebenen Schwertes"), dessen Name auf eine alte Legende zurückgeht. Besuchen Sie während Ihres Aufenthaltes in Hanoi das Thang-Long-Wasserpuppentheater, den Literaturtempel und das Ho-Chi-Minh-Mausoleum.

Mai Chau
Das "Stelzendorf" zwischen dem Roten Fluss Delta und dem bergigen Hinterland befindet sich in einer Karstlandschaft, umgeben von Reisterassen, grünen Bergen und Flüssen. Die Region bietet eine vielfältige Landschaft, die zum Trekking und Mountainbiken einlädt. Am besten lernen Sie die Region bei einem Besuch der dort lebenden ethnischen Minderheit der weißen Thai kennen. Ein besonderes Erlebnis ist die Übernachtung in einem traditionellen Pfahlbau.

Ninh Giang
Ninh Giang ist eine der Geburtsstädte des Wasserpuppentheaters. Die kleine hübsche Stadt befindet sich zwischen Hanoi und Halong am Delta des Roten Flusses. Lernen Sie hier das ländliche Leben kennen und erfahren Sie mehr über die Herstellung der traditionellen Wasserpuppen. Lassen Sie sich eine der berühmten Wasserpuppenshows auf keinen Fall entgehen. Begleitet von einem kleinen Orchester stellen die Holzpuppen Szenen des traditionellen ländlichen Lebens oder der vietnamesischen Sagenwelt dar.

Sehenswerte Natur

Cuc Phuong-Nationalpark
Der mit rund 220 km² sechstgrößte Nationalpark Vietnams befindet sich rund 100 km südlich von Hanoi. Die vorherrschende Vegetation ist der tropische Regenwald. Der Park beeindruckt besonders mit seinem Artenreichtum in Flora und Fauna. Innerhalb des Parks befinden sich verschiedene Arterhaltungsstationen (u. a. für Primaten und Schildkröten). Entdecken Sie während einer Trekking-Tour auch alte Höhlen der Ureinwohner mit Dinosaurier-Fossilen.

Halong-Bucht
Die weltberühmte Bucht mit dem smaragdgrünen Wasser ist ein Teil des Golfs von Tonking und umfasst ein Gebiet von ca. 1.500 km². Über 1.900 kleine Inseln aus Kalkstein zaubern hier eine unbeschreibliche Meereslandschaft, die seit 1994 auch zum Weltnaturerbe der UNESCO zählt. Der Legende nach entstanden die bizarren Felsformationen als ein sagenumwobener Drache sein Land vor Angreifern schützen wollte und dabei mit seinem Schwanz tiefe Furchen in das Land riss, die dann mit Wasser überspült wurden. Die Inseln zählen heute zu einem Schutzgebiet. Die meisten von ihnen sind unzugänglich und Heimat vieler Vogelarten. Ein Highlight ist die Rundfahrt mit einer Dschunke, einem traditionellen hölzernem Segelschiff/Kastenboot, durch die märchenhafte Bucht. Mit kleinen Booten und Kajaks ist auch eine Fahrt in die zahlreichen Grotten möglich, die durch die Erosionskraft von Wind und Wasser geschaffen wurden.

Region Ninh Binh
Ninh Binh befindet sich etwa 90 km südlich der Hauptstadt Hanoi. Die Region ist auch unter dem Namen "trockene Halong-Bucht" bekannt. Zahlreiche Zuckerhutberge zwischen den Reisfeldern bilden hier eine unverwechselbare und einzigartige Landschaftskulisse, die der Halong-Bucht ähnelt. Bei einer Bootstour zu den 3 Tam Coc-Grotten auf dem Ngo Dong River mit den typischen Sampans (flache Ruderboote) genießen Sie einen herrlichen Blick auf die unbeschreibliche Landschaft.

Regionen Lao Cai & Sa Pa
Rund um die abgelegenen Provinzen Lao Cai und Sa Pa, die sich etwa 300 km nördlich von Hanoi befinden, finden Sie eine einmalig schöne Landschaftskulisse aus saftgrünen Bergtälern, terrassenartig angelegten Reisfeldern, die in den verschiedensten Farben strahlen, traditionellen Dörfern und farbenfrohen Märkten. Viele verschiedene Bergstämme wie Hmong, Dao und Kinh leben hier zusammen. Nutzen Sie Ihren Aufenthalt in den Provinzen im Hochland, um mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen und das traditionelle Leben der vietnamesischen Bergvölker kennenzulernen. Die Region Lao Cai gilt als Juwel und bietet ebenso eine Vielzahl an Möglichkeiten: Trekking und leichte Wanderungen durch die Berge, ein Besuch der lokalen Märkte, Radfahrten durch die örtlichen Dörfer oder der unmittelbare Kontakt zu Einheimischen.

Zentral-Vietnam

Zentral-Vietnam ist durch den schmalen Landstreifen zwischen der Truong-Son-Gebirgskette im Westen und dem Südchinesischen Meer im Osten gekennzeichnet. Vietnam Reisetipps - die abwechslungsreiche Region lockt Erholungssuchende mit ihren schönen Stränden, Kulturinteressierte mit ihren historischen Städten und Aktivurlauber mit der Weite des Zentralen Hochlandes. Das Klima Vietnams unterscheidet sich erheblich zwischen dem tropischen Wechselklima im Norden und dem tropisch-heißen Klima im Süden. Der Wolkenpass bildet die natürliche Grenze zwischen den beiden Klimazonen.

Am mittleren Küstenabschnitt ist es von Juni bis Oktober überwiegend trocken und heiß. Im Hochsommer, Juni bis August, sind Temperaturen bis 40 °C üblich. An den Abenden muss dennoch mit kurzen, starken Regenfällen gerechnet werden. Ab Oktober bis Dezember kühlt sich die Luft stark ab. Die Durchschnittstemperatur liegt dann nur noch bei 15 - 20 °C und es kann zu schnellen Wetterumschwüngen kommen. In diesen Monaten muss mit starken Regenfällen und Taifunen gerechnet werden, die Überschwemmungen und Hochwasser verursachen. Ab Januar bis in den Mai wird das Wetter wieder schöner mit Temperaturen von 25 - 35 °C. Zu dieser Zeit kommen die meisten Urlauber in die zentralen Gebiete Vietnams.

Sehenswerte Städte

Danang
Danang befindet sich 30 km von Hoi An entfernt. Als Wiege der Cham-Kultur ist vor allem das Cham-Museum für Kulturinteressierte sehenswert. Hier finden Sie die umfangreichste Sammlung an Skulpturen der Cham-Kultur von ganz Vietnam. Mit über 1 Mio Einwohnern ist die Hafenstadt viertgrößte Stadt des Landes nach Ho-Chi-Minh-Stadt, Hanoi und Haiphong. Einst wichtiger Handelshafen wird der Naturhafen heute von vielen Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Neben dem Cham-Museum sind auch die Marmor-Berge und die Tempel von My Son einen Besuch wert. In Danang genießen Sie ein ganzjährig angenehmes Klima und weiße Sandstrände, die auch zum Surfen geeignet sind. Entlang der Küstenlinie zwischen Hoi An und Danang sind mittlerweile auch viele Luxushotels zu finden.

Hoi An
Lassen Sie sich von dem alten Charme und der Heiterkeit Hoi Ans verführen. Hoi An ist eine kleine Fischerstadt, 30 km südlich von Danang. Über viele Jahrhunderte war die Stadt größter Hafen Südostasiens und ein obligatorischer Zwischenstopp für europäische und asiatische Handelsschiffe. Dadurch können Sie noch heute in Hoi An viele chinesische, japanische und französische Einflüsse, z. B. in der Architektur, wahrnehmen. Als Ende des 19. Jahrhunderts der Thu Bon River, der Hoi An mit dem offenem Meer verband, versandete war es den großen Handelsschiffen nicht mehr möglich, den Hafen zu erreichen. Danang wuchs daraufhin zum größten Hafen der Region. Heute zählt die Stadt über 800 historische Gebäude. Die Innenstadt ist für den Verkehr gesperrt und wurde in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Zusätzlich zu den sehr gut erhaltenen, engen Straßen und historischen Häusern genießt die Stadt auch wegen ihrer kulinarischen Spezialitäten, ihrer langen weißen Sandstrände und der vielen Geschäfte (u. a. mit Schneidereien und antiken Keramiken, Laternen) ein großes Ansehen.

Hue
Hue ist die alte vietnamesische Kaiserstadt. Sie gehört zum UNESCO-Welterbe und kann sich mit einer eindrucksvollen Kultur und langen Geschichte rühmen. Die kaiserliche Zitadelle, die vielen Grabmäler sowie Wassergräben mit Lotusblumen und Wasserlilien bestimmen das Stadtbild und zaubern eine prächtige Landschaft.

Hue war Hauptstadt während der Nguyen Dynastie vom frühen 19. Jahrhundert bis 1945. Der berühmte Parfümfluss fließt mitten durch die Stadt und trennt die Altstadt im Norden und das moderne Hue im Süden voneinander. Durch seine geschichtliche Entwicklung hat Hue ein immenses Ansehen und Kultiviertheit erlangt, so dass es heute eine der kulturell reichsten Städte Vietnams ist und als Bildungszentrum des Landes gilt. Das historische und geistige Erbe spiegelt sich auch in der vietnamesischen Kunst, Küche und Architektur wieder.

Nutzen Sie Ihren Aufenthalt in Hue, um die zahlreichen architektonischen Bauten wie die Thien-Mu-Pagode, das Wahrzeichen der Stadt, zu besichtigen.

Tra Que
Tra Que ist eine charmante, kleine Stadt in der Nähe von Hoi An und für seine Landwirtschaft bekannt. Hier werden verschiedene Gemüsesorten und Gewürze angebaut. Tauchen Sie in Tra Que in das traditionelle Farmerleben ein.

Sehenswerte Natur

Hai-Van-Pass
Der Hai-Van-Pass wird in Vietnam als ein gigantischer Drache und größter Grenzposten des Landes beschrieben. Er ist als natürliche Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam zu sehen. Übersetzt bedeutet der Name "Wolkenpass". Seit Ende des 19. Jahrhunderts führt hier eine 21 km lange Straße über den Pass, die in einer Höhe von bis zu 435 m über dem Meeresspiegel liegt.

Wann immer Sie den Hai-Van-Pass überqueren werden Sie Erstaunen und Angst spüren; Erstaunen über die vielen Wolken, die an Ihnen vorbeiziehen, und Angst, wenn Sie den gefährlichen Straßenverlauf sehen. Mit überraschenden und nicht einsehbaren Kurven ist der Hai-Van-Pass selbst für geübte Fahrer eine Herausforderung. Vom Hai-Van-Pass aus haben Sie einen wundervollen Rundblick. Bei guten Sichtverhältnissen können Sie bis zu den weißen Stränden von Lang Co im Norden und Danang im Süden blicken. Im Westen sehen Sie endlos scheinende Wälder; im Osten die Weite des Ozeans.

Lang Co
Lang Co ist ein kleiner Ort nördlich des Hai-Van-Passes. Die Strände der Umgebung zählen nicht nur zu den schönsten Stränden Vietnams, sondern auch zu den schönsten weltweit. Mit den flach abfallenden weißen Sandstränden, türkisfarbenem Wasser und einer Wassertemperatur von 25 °C im Sommer ist Lang Co sowohl für Touristen als auch für die Einwohner ein Anziehungspunkt. Im Hinterland zaubern grüne Berge und die tropische Vegetation eine wundervolle Landschaft. Für einen rundum gelungen Erholungsurlaub sorgt auch das gute Essen mit Meeresfrüchten wie Garnelen, Hummer und Austern.

Zentrales Hochland
Das Zentrale Hochland Vietnams ist die Heimat vieler ethnischer Minderheiten. Sie machen diese abgelegene Gegend zu einem faszinierenden Reiseziel. Sehenswert sind z. B. Pleiku und Buon Ma Thuot. Pleiku liegt auf einer Höhe von 785 m. Während des Krieges war die Stadt Militärstützpunkt und wurde 1973 vollständig zerstört. Durch den Wiederaufbau zu Beginn der 1980er Jahre mit russischer Unterstützung, ist die Stadt sehr sowjetische geprägt. Pleiku ist umgeben von Fichten- und Kiefernwäldern und eine beliebte Wanderregion. Buon Ma Thuot ist die Hauptstadt des Zentralen Hochlandes und weist eine weitgehend unberührte Natur auf. Während der französischen Kolonialzeit entwickelte die Stadt sich Dank des fruchtbaren, roten Bodens, der zum Anbau von Kaffee, Tee und Kautschuk genutzt wurde. Die Umgebung von Buon Ma Thuot wird von Bergvölkern, großen Plantagen sowie Seen und Wasserfällen dominiert.

Süd-Vietnam

Der Süden Vietnams wird von dem fruchtbaren Mekong-Delta dominiert. Vietnam Reisetipps ist eine Bootsfahrt auf einem der zahlreichen Arme des Mekongs und seiner Kanäle, bei der Sie die farbenfrohen, schwimmenden Märkte besuchen und exotische Früchte probieren können.

Das Klima im Süden Vietnams ist tropisch. Fast das ganze Jahr über ist es warm bis heiß und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Von März bis Mai liegen die Temperaturen bei 30 - 35 °C. Die Luft ist heiß und schwül. Ab Mai/Juni startet die Regenzeit, die meist bis in den Oktober reicht. Mit Temperaturen von bis zu 35 °C ist es immer noch heiß und sehr schwül. Das Wetter ist zu dieser Zeit wechselhaft und es kann immer wieder zu ein- bis zweistündigen starken Regenfällen kommen. Rund um das Mekong-Delta kommt es oft zu Überschwemmungen. Von November bis Februar ist es mit 20 - 30 °C etwas kühler. Es ist die angenehmste Zeit für einen Aufenthalt in Süd-Vietnam.

Ho-Chi-Minh-Stadt
Ho-Chi-Minh-Stadt ist das Herz und die Seele Vietnams. Sie ist die bevölkerungsreichste (ca. 7 Mio Einwohner), modernste und quirligste Stadt des Landes. Als wirtschaftliches Zentrum zieht das ehemalige Saigon jährlich zahlreiche Unternehmer in die Stadt. Ein Großteil des Lebens spielt sich auf den geschäftigen Straßen ab. Diese sind geprägt von Verkaufsständen, Mopeds und dem alltäglichen Menschentrubel. Aufgrund der strategisch günstigen Lage nahe des Mekong-Deltas sowie zwischen Kambodscha und Laos war Ho-Chi-Minh immer eine wichtige Handelsstadt, die auch den Spitznamen "Vietnams Shoppingcenter" trägt. Die Stadt ist auch für ihre besonders abwechslungsreiche Küche bekannt. Typische Gerichte sind Schweinefleisch mit Minze, schwarze Pilz-Ravioli sowie Rindercurry mit Reisnudeln. Gehen Sie gern aus? Dann ist sicher auch das Nachtleben Ho-Chi-Minhs mit einer großen Bandbreite an Bars und Restaurants für Sie interessant. Zu den Sehenswürdigkeiten der Metropole gehören u. a. die Giac-Lam-Pagode, die Kathedrale Notre Dame und der Wiedervereinigungspalast.

Etwa 20 km nordwestlich von Ho-Chi-Minh-Stadt befindet sich Cu Chi. Cu Chi ist für sein Tunnelsystem bekannt, dass während des Vietnamkriegs als unterirdisches Operationsgebiet diente. Die Tunnel erstreckten sich als unterirdisches System über 200 km mit Kommandoständen, Krankenhäusern, Schutzräumen und Waffenfabriken. Heute sind die meisten Tunnel verfallen. Nur ein kleiner Teil wird heute als Museum genutzt und kann auch besichtigt werden.

Die schönsten Strände

Phan Thiet und Mui Ne
Die Fischerdörfer Phan Thiet und Mui Ne sind ca. 4 Stunden Fahrt von Ho-Chi-Minh-Stadt entfernt und werden durch einen 16 km langen, palmengesäumten Strand mit vielen Hotels, Bars und Fischrestaurants miteinander verbunden. Hier versammeln sich vor allem Wind- und Kitesurfer, da die Region ganzjährig starke Winde bietet. Bei einem Strandbesuch können Sie die vielen farbenfrohen Segel sehen, die über das Wasser wirbeln. Die Region bietet wunderschöne Fotomotive, wie z. B. den Fischmarkt in Mui Ne im Morgengrauen, die Sanddünen, den Buddha von Mount Takou und vieles mehr.

Nha Trang
Die Bucht von Nha Trang wird als eine der schönsten weltweit angesehen. Der lange feinsandige Strand, das türkisfarbene Wasser und unzählige vorgelagerte Inseln zaubern ein paradiesisches Urlaubsbild. Zahlreichen Freizeitaktivitäten können Sie hier nachgehen: Bootsausflüge, Tauchen, Schnorcheln sowie Jetski- und Kajakfahren. Am Abend genießen Sie am Tran Phu Boulevard die quirlige Atmosphäre der Strandclubs. Die Küstenstadt hat als touristisches Zentrum des Landes aber auch kulturell einiges zu bieten wie die Cham Türme von Po Nagar. Nha Trang ist auch ein wichtiger Fischereihafen. Die besten Fisch-Restaurants finden Sie in der Innenstadt.

Das Mekong-Delta
Der Mekong entspringt im Hochland von Tibet, durchquert insgesamt 4 Länder, teilt sich in Kambodscha und mündet schließlich im Süden Vietnams in das Südchinesische Meer. Er weist eine Länge von etwa 4.500 km auf und hat ein Einzugsgebiet von knapp 800.000 km². In der Nähe Ho-Chi-Minhs teilt sich der Fluss in zahlreiche Flussarme, die zusammen das Mekong-Delta bilden.

Die Region ist mit weit über 10 Mio Einwohnern dicht besiedelt. Die größten Städte sind Can Tho, Chau Doc and My Tho. Allerdings leben etwa 85 % Menschen in ländlichen Gebieten entlang des Flusses. Der fruchtbare Boden bildet die Lebensgrundlage der Menschen und wird intensiv landwirtschaftlich, vor allem für den Reisanbau, genutzt. Daher wird das Mekong-Delta auch als “Vietnams südliche Reiskammer“ bezeichnet. Der Mekong prägt nicht nur das Leben der Menschen; je nach Wasserfluss formt er es.

Das gesamte Delta wird von zahlreichen Wasserkanälen durchzogen, so dass es kaum feste Straßen gibt. Eine Bootsfahrt bietet die beste Möglichkeit, um das Leben am Mekong kennenzulernen. So sehen Sie die vielen Reisfelder, Obstplantagen und die typischen Schwimmenden Märkte.

Ben Tre
Mit ca. 115.000 Einwohnern ist Ben Tre eine der wohlhabendsten und schönsten Provinzen im Mekong-Delta. Jedes noch so kleine Grundstück, auch die im Fluss verstreuten Inseln, werden als Obstplantagen genutzt. In der Stadt selber befinden zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Vien Minh Pagode und die Insel Pheni. In der Nähe von Ben Tre, in San Chim Vam Ho, befindet sich auch ein Ornithologisches Reservat. Die Aussicht auf Tausende Vögel, die am Ende eines Tages wieder zu ihren Nestern zurückkehren ist herrlich.

Cai Be
Die Stadt befindet sich im Herzen des Mekong-Deltas und fasziniert durch die vielen Kanäle, Mangroven und die einzigartige Szenerie des Mekongs bis hin nach Vinh Long. Cai Be ist ein idealer Ausgangspunkt, um die schwimmenden Märkte der Region kennenzulernen.

Can Tho
Can Tho ist die größte Stadt des Mekong-Deltas und lebt vom Reisanbau und Handel. Die quirlige Stadt verfügt u. a. über einen schönen Großmarkt und die Promenade Hai Ba Trung mit diversen Restaurants und Hotels. Von hier legen viele Boote zu den schwimmenden Märkten ab. Hier finden Sie die größten und meistbesuchten Märkte des Mekong-Deltas (z. B. Cai Rang), die selbst für die Einheimischen eine Attraktion darstellen.

Chau Doc
Die charmante Handelsstadt Chau Doc liegt an der Grenze zu Kambodscha und lebt größtenteils von der Fischerei und dem Handel mit Seide. Etwa 7 km außerhalb der Stadt befindet sich der imposante Sam Berg, in den Dutzende von Pagoden und Tempel hineingebaut wurden. Vom Berggipfel aus können Sie einen spektakulären Ausblick bis nach Kambodscha genießen.

My Tho
My Tho ist eine der größten und geschäftigsten Städte des Mekong-Deltas voller Tempel und bunten Märkten. Auch hier finden Sie zahlreiche Obstplantagen und Reisfelder in der Umgebung. An den Uferstraßen locken Restaurants, Bars und Händler.

Vinh Long
Vinh Long zählt zu den reichsten Provinzen des Deltas. Hier treffen sich die Flüsse Tien, Hau and Mekong und sorgen durch Schlickablagerungen für einen fruchtbaren Boden. Vinh Long ist Hauptanbaugebiet für Obst wie Mandarinen, Orangen, Grapefruits, Mangos, Rambutans und die Durianfrucht. Sie sollten es nicht verpassen diese exotischen Köstlichkeiten zu probieren.

Vietnamesische Küche

Die vietnamesische Küche gilt als eine der gesündesten weltweit. Sie vereint zudem die vielseitigen Einflüsse der chinesischen, indischen und französischen Küche. Durch die frühere Kolonialherrschaft Frankreichs können Sie beispielsweise auch Baguettes, Croissants und Kaffee in abgewandelter Form in Vietnam genießen. Natürlich hat jede Region Vietnams aber auch ihre eigenen Spezialitäten. In den touristischen Orten finden Sie auch zahlreiche internationale Restaurants.

In Vietnam zählen Reis, Getreide und eine Vielzahl verschiedener Gemüsesorten zu den Grundnahrungsmitteln. Fisch und Fleisch sind im Gegensatz dazu für die Ernährung nicht so wichtig. Der Buddhismus hat zu einer Vielfalt an vegetarischen Gerichten geführt. Allerdings gibt es historisch bedingt auch viele Fleischgerichte, da vor allem im ländlichen Bereich die notgedrungenen Essgewohnheiten durch die langen Kriegsjahre immer noch erhalten sind.

Gewürze werden in Vietnam sehr häufig verwendet. Im Gegensatz zu der thailändischen und indischen Küche dominieren eher die zarten Kombinationen an Gewürzen anstatt der scharfen Gewürze. Ein Beispiel ist die Verwendung von Zimt in Kombination mit diversen Fleischsorten. Koriander, Limonengras, Minze und Basilikum zählen zu den typischen Gewürzen der vietnamesischen Küche. Was auch nicht fehlen darf, ist die klassische Fischsauce nuoc mam, die zum Würzen wirklich jeder Speise verwendet wird.

Ein typisches vietnamesisches Gericht ist die Frühlingsrolle. Sie kann roh, gebraten oder frittiert gegessen werden. Sie ist mit regional und saisonal unterschiedlichen Zutaten gefüllt, von scharf bis süß kann alles dabei sein. Weitere typisch vietnamesische Gerichte sind verschiedene Arten von Suppen. Sie werden mit Gemüse, Fleisch, Fisch oder Eiern zubereitet und können den ganzen Tag über, auch zum Frühstück, verzehrt werden. Das Gemüse ist dabei oft noch bissfest, sodass die Vitamine nicht verloren gehen.

Das Lieblingsgetränk der meisten Vietnamesen ist Tee, der immer und überall erhältlich ist. Gästen wird traditionell meist grüner Tee gereicht. Es ist unhöflich nicht mindestens einen Schluck zu trinken. In Restaurants bekommt man grünen Tee meist gratis, andere Teesorten müssen jedoch bezahlt werden. Normales Mineralwasser spielt dagegen nur eine kleine Rolle in der vietnamesischen Getränkekultur. Beliebte Getränke sind auch diverse Softgetränke, Fruchtsäfte und Fruchtshakes (Früchte, Eis, Wasser, Milch). Auch Kaffee wird häufig konsumiert, zwar in kleinen Mengen aber dafür sehr stark. Vietnamesischer Kaffee wächst vorwiegend im zentralen Hochland.

Rezept für Vietnamesische Frühlingsrollen

Zutaten 4 für Portionen:
• 8 Blätter Reispapier (ca. 20 cm Durchmesser)
• 30 g getrocknete Glasnudeln
• 1 TL Chiliöl
• 3 EL kleine Sprossen
• 1 EL getrocknete Mu-Err-Pilze
• 100 g Krabben oder Flusskrebse
• 8 Blätter Basilikum
• Thaiöl oder Pflanzenfett

Zubereitung:
Zunächst werden die Pilze eingeweicht, vorgekocht, geputzt und klein geschnitten. Die Glasnudeln werden ebenfalls eingeweicht, kurz aufgekocht, dann kürzer geschnitten und mit dem Chiliöl vermischt. Waschen Sie danach die Sprossen und die Krabben oder Flusskrebse und trocknen Sie sie gut. Danach legen Sie ein Blatt Reispapier zwischen zwei feuchte Küchenhandtücher. Drücken Sie diese nun aneinander. Sobald das Reispapier weich ist (nach ca. 30 Sekunden) können Sie in die Mitte ein paar der Glasnudeln und außerdem einige Sprossen, Krabben, Mu-Err-Pilze und 2 Blätter Basilikum legen. Anschließend das Reisblatt von unten nach oben und an den Seiten einschlagen und ein Röllchen formen.

Wenn Sie alle Röllchen fertig gerollt haben, geben Sie Öl oder Pflanzenfett in einen Topf und erhitzen es. Die Röllchen einzeln vorsichtig in das Fett gleiten lassen und knusprig frittieren. Danach können Sie sie auf Küchenpapier abtropfen lassen. In Vietnam ist es auch üblich, die Rollen nicht knusprig zu braten, sondern nur zu garen. Das ist Ihnen überlassen. Zum Schluss servieren Sie die fertigen vietnamesischen Frühlingsrollen mit einem Dip aus Fischsoße, Sojasoße, Chili oder Knoblauch.

Guten Appetit!

Vietnamesische Kultur

Entsprungen ist die heutige vietnamesische Kultur aus der vor etwa 3.000 Jahren entstandenen Dong-Son-Kultur. Heute besteht die Kultur im Grunde aus 3 Elementen: aus der originalen Vietnamesischen Kultur, Teilen der Chinesischen Kultur und den Einflüssen aus der französischen Kolonialherrschaft.

Sprache

Die Amtssprache in Vietnam ist Vietnamesisch und wird von ca. 84 Mio. Menschen als Muttersprache gesprochen. Da viele Vietnamesen ausgewandert sind, wird sie heute auf der ganzen Welt von zahlreichen Menschen als Muttersprache verwendet. Allein in Deutschland gibt es etwa 100.000 Muttersprachler. Trotzdem gilt Vietnamesisch ausschließlich in Vietnam als Amtssprache.

Vietnamesisch ist tonal, monosyllabisch und aufgrund des Vietnamkriegs und der langen Abschottung des Landes linguistisch nur wenig erforscht. Man unterscheidet zwischen den sinovietnamesischen und den vietnamisierten Wörtern, wobei die sinovietnamesischen Wörter als einheimisch empfunden werden, obwohl sie zu 70 % dem Chinesischen entspringen. Die vietnamesische Sprache gilt als flexibel und lyrisch. Lyrik spielt eine wichtige Rolle in der vietnamesischen Literatur und den darstellenden Künsten.

Für die Schrift wird das römische Alphabet mit Akzenten verwendet, um die Betonung zu verdeutlichen. Dies nennt man das Quoc Ngu-System, welches die chinesischen Zeichen nach dem 1. Weltkrieg abgelöst hat, die zuvor Jahrhunderte lang benutzt wurden.

Wie in vielen anderen Sprachen auch gibt es im Vietnamesischen verschiedene Dialekte. Die 3 Hauptdialekte sind der Hanoi-Dialekt (Nordvietnamesischer Dialekt), der Hue-Dialekt (Zentralvietnamesischer Dialekt) und der Saigon-Dialekt (Südvietnamesischer Dialekt). Die jeweiligen Sprecher können aber die jeweils anderen Dialekte verstehen und problemlos kommunizieren, da sich auch die Grammatik nicht unterscheidet. Vergleichbar ist dies mit dem Hochdeutschen und dem Bayerischen. Die Unterschiede der Dialekte liegen in den Betonungen. Während der nordvietnamesische Dialekt die verschiedenen Betonungen stark voneinander abgrenzt, fällt es bei dem südvietnamesischen Dialekt schwer, diese zu unterscheiden.

Religion

Das spirituelle Leben in Vietnam resultiert aus vielen verschiedenen Glaubenssystemen. Ursprünglich waren unter den vietnamesischen Völkern Animismus, Polytheismus und Ahnenkulte verbreitet. Viele der Götter, welche man damals anbetete, existieren auch noch im heutigen Volksglauben. Die Anzahl der Menschen, die einer speziellen Religion zugehören, lässt sich sehr schwer in Zahlen fassen. Vietnam ist offiziell ein atheistischer Staat. Die vietnamesische Regierung ging sogar bis in die 1980er Jahre gegen die Ausübung der Religionen offensiv vor. Die Mehrheit der Bevölkerung praktiziert eine Mischung aus Buddhismus, Daoismus, Animismus und Ahnenkult.

Die bedeutendste Religion ist der Buddhismus. Der heute vorherrschende Mahayana-Buddhismus kam im 2. Jahrhundert über China, Kambodscha und Champa nach Vietnam und war die erste fremde Religion, die in Vietnam Fuß fasste. Neben der Mahayana als bedeutendste Schule gibt es auch Anhänger des Theravada, des Zen-Buddhismus und des Hoa Hao.

Die nach der Anhängerzahl zweitwichtigste Religion ist der Katholizismus. Er kam mit französischen, spanischen und portugiesischen Missionaren ab dem 17. Jahrhundert ins Land. Heute existieren in Vietnam etwa 6.000 Kirchen, und etwa 7 % der Bevölkerung bekennen sich zum katholischen Glauben. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gibt es auch kleinere Gruppen an Protestanten.

Rund 2 Mio. Vietnamesen sind Anhänger des Cao Dai ("Großer Palast"), einer in den 1920er Jahren entstandenen synkretistischen Religion, die auf spiritistische Offenbarungen des Gründers Ngo Van Chieu zurückgeht.

Muslime sind vor allem in den Bergregionen Zentralvietnams, unter den Nachfahren der Cham zu finden.

Nach wie vor finden auch die Jahrhunderte langen engen Verbindungen mit China ihren Niederschlag in der Glaubenswelt Vietnams, sowohl Taoismus wie auch Konfuzianismus hinterließen ihre Spuren. Alle diese Religionen haben in Vietnam eine gewisse Adaptierung an das Land erfahren, so dass sie in ihren Ausprägungen oft nicht mit denen in den Nachbarländern Vietnams identisch sind.

Feste & Bräuche

Die meisten vietnamesischen Feste haben einen chinesischen Ursprung. Im Laufe der Zeit bekamen diese Feste aber eine typisch vietnamesische Note. Daneben gibt es eine Reihe von Festen, die von den ethnischen Minderheiten gefeiert werden. Über 20 traditionelle und religiöse Feste werden pro Jahr in Vietnam gefeiert.

Das wichtigste Fest des ganzen Jahres ist das Tet, das chinesische Neujahrsfest, das meist eine ganze Woche ab dem letzten Tag des Mondkalenders gefeiert wird. Für dieses Fest kommen zahlreiche Vietnamesen, die im Ausland leben, zurück nach Vietnam und alle Geschäfte und Restaurants bleiben für mehrere Tage geschlossen. Der Jahreswechsel wird mit einem Mix aus Perkussionsinstrumenten und eigentlich illegalem Feuerwerk gefeiert. Der Tradition und dem Volksglauben nach muss das neue Jahr in einem frisch geputzten Haus und mit neuer Kleidung begangen werden. Zudem werden einige Gerichte ausschließlich an diesem Feiertag zubereitet. Insbesondere ärmere Familien müssen das ganze Jahr über sparen, um sich diese Feierlichkeiten leisten zu können.

Weitere wichtige Feste sind Trang Nguyen, der "Tag der wandernden Seelen", welches in der Regel in den August (nach westlichem Kalender) fällt. Hier werden den Seelen der Toten Kleidung und Speisen angeboten und die Gräber werden gesäubert. An Trung Thu, dem Mittelherbstfest, werden Drachentänze aufgeführt, der runde Mond bewundert und spezielle Kuchen gegessen. Weihnachten ist seit neuestem ein allgemeiner Feiertag, er wird aber nur von der christlichen Minderheit richtig gefeiert.

Kleidung

Auch zur Kleidung in Vietnam gibt es einiges zu sagen. Frauen tragen in der Regel Kleidung, die den Körper von den Schultern bis zu den Füßen bedeckt. Das Nationalkleid der Frauen ist das sogenannte Ao dai. Es besteht aus einem knöchellangen Seidenkleid, das auf beiden Seiten bis über die Hüfte eingeschlitzt ist. Darunter wird eine weitgeschnittene, weiße Seidenhose getragen. Es wird oft von weiblichem Hotelpersonal oder als Schuluniform getragen. Aber auch Männer können dieses Kleidungsstück durchaus anziehen.

Das Wahrzeichen Vietnams ist sicherlich der flache, kegelförmige Hut, der von fast der gesamten Landbevölkerung getragen wird. Die Hüte werden aus Palmenblättern hergestellt und gelten eher als weibliches Kleidungsstück. In der Stadt Hue gibt es eine Sonderform der Kegel-Hüte, die sogenannten Gedichthüte, bei denen in die Unterseite Bilder und Gedichte gemalt sind.

Während auf dem Land die Kleidung eher einfach ist, oft in dunklen Farben und immer lang, wird in der Stadt schickere, auch “moderne“ Kleidung getragen. Außerdem tragen viele Menschen in den Großstädten oft einen Mundschutz, um sich vor Abgasen und Dreck zu schützen. Je eiteler die Leute, desto ausgefallener und schöner der Mundschutz. Auch die langen, bis über den Ellebogen reichenden Seidenhandschuhe sind ein Muss für schönheitsbewusste Frauen. In Vietnam gilt es als schön, möglichst blass zu sein und nicht braun zu werden. Dies bestätigt sich auch am Strand, denn Vietnamesinnen tragen in der Regel Badeanzug und keinen Bikini und Vietnamesen tragen meist noch ein T-Shirt zur Badehose.

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Unsere Kunden Marion und Jürgen Kraus

Sehr geehrte Damen und Herren,

zurückgekehrt von einer unvergesslich schönen Reise durch Vietnam ist es uns ein Bedürfnis, uns für die hervorragende Organisation dieser Reise zu bedanken. Mit dem vietnamesischen Unternehmen “Easia Travel“ haben Sie einen kompetenten Partner für solche Rundreisen an Ihrer Seite. Ganz besonders möchten wir hier unseren Begleiter Herrn Ngo Quang Thang hervorheben, der es in ausgezeichneter Weise verstanden hat, eine Reisegruppe von immerhin 42 Personen für die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte seines Landes zu begeistern. Ausgestattet mit fundiertem Wissen und einem bewundernswerten deutschen Wortschatz ist er auf keine der gestellten Fragen die Antwort schuldig geblieben. Seine Freundlichkeit und sein aufgeschlossenes Wesen haben diese Reise zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.

Marion und Jürgen Kraus

Unser Kunde Volkmar Leuthold

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Rundreise liegt wenige Tage hinter mir. Damit ist auch schon ein kleiner Abstand zu den Erlebnissen der Rundreise entstanden. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um dem Ablauf Lob zu zollen. Die Reise war von A - Z hervorragend organisiert. Das gilt für die Besichtigungen, das Ein- und Auschecken in den Hotels, den Gepäcktransport, die jeweiligen Transfers einschließlich des Transfers am Schlusstag für die wenigen Touristen, die nicht am Badevergnügen im südchinesischen Meer teilnahmen. Die Busse waren o.k., die Fahrer umsichtig. Sie vermittelten der 31-köpfigen Gruppe durchgehend ein Gefühl der Sicherheit. Wie zufrieden man ist, hängt schließlich von der örtlichen Reiseleitung ab. Mit dem Reiseleiter The hatten Sie oder die örtliche Reiseagentur für uns einen Glücksgriff getan. The überzeugte nicht nur durch Kompetenz. Er sorgte für eine zügige und straffe Organisation und besaß das notwendige Durchsetzungsvermögen, das nun mal bei einer so großen Reisegruppe notwendig ist. Die wiederholten Hinweise, die der Sicherheit der Personen und deren Hab und Gut dienten, wurden voll akzeptiert. Der Reiseleiter zeichnete sich durch immer wiederkehrende Hilfsbereitschaft aus. The hat uns eine Fülle von Informationen übermittelt. Und zu guter Letzt: er war ein Mann mit viel Humor. Das mag bei einer ohnehin weitgehend homogenen Gruppe zusätzlich dazu beigetragen haben, dass wir mit bester Stimmung durch die Lande zogen. Der Vollständigkeit halber: Wir vorzeitig heimreisenden wurden pünktlich vom Hotel abgeholt. Eine freundliche und höfliche junge Vietnamesin mit hervorragenden Deutschkenntnissen begleitete uns zum Flughafen in Saigon. Eine Anmerkung noch: Alle Hotels waren in Ordnung bis hervorragend. Und bei aller sonst positiver Kritik: Der Standort Hanoi war vom Verkehrslärm überflutet - der Schlaf kam da doch ein bisschen zu kurz. Und noch ein Vorschlag: Das Abendessen am Schlussabend war eher ein weitgehend individuelles. Es wäre schön, den letzten Abend mit einem vom Veranstalter organisierten besonderen Abschiedsessen in einem adäquaten Restaurant zu schmücken. Das dann entweder zu Lasten eines anderen Essens und/oder durch leichte Anhebung des Reisepreises.

Mit freundlichen Grüßen Volkmar Leuthold

Ihre Reiseleiter

Herr Ngo Quang Thang

Thang ist deutschsprachiger Reiseleiter aus Danang. Er begleitet seit über 4 Jahren Gäste durch ganz Vietnam. Geboren in Zentral-Vietnam, zog es ihn früh nach Deutschland, wo er für 6 Jahre in München wohnte und studierte. Doch die Liebe zu seiner Heimat brachte ihn zurück nach Vietnam, wo er jetzt unseren Gästen die faszinierendsten Seiten seines Landes zeigt. Wenn er nicht gerade deutsche Touristen von der Schönheit Vietnams überzeugt, bereist er gerne selbst das Land, um entlegene Ort zu entdecken und die Historie und Kultur von ethnischen Minderheiten besser zu verstehen.

Herr Nguyen Quang Tuyen

Tuyen wurde 1958 in Nord-Vietnam geboren. 6 Jahre studierte und arbeitete er in Deutschland, bevor er nach Vietnam zurückkehrte und seine Leidenschaft als Reiseleiter entdeckte. Mittlerweile führt er seit über 10 Jahren unsere Gäste durch sein Heimatland. Durch seinen großen Erfahrungsschatz, sein Interesse für die vietnamesische Kultur und seinen Enthusiasmus lernen Sie die Besonderheiten Vietnams kennen, die Sie in keinem Reiseführer finden.

Herr Pham Duy Kien

Kien wurde 1950 in Hanoi geboren und ist studierter Germanist. Vor seiner Reiseleitertätigkeit arbeitete er u. a. 3 Jahre als Deutschlehrer und 13 Jahre als Dolmetscher, Redakteur und Verleger. Seit 1987 führt er inzwischen Reisegruppen durch sein Heimatland. Aufgrund seiner langjährigen Reiseleiter-Erfahrung hat er umfassende Vietnam- und Menschenkenntnis. Kien zeigt Ihnen die eindrucksvollsten Seiten Vietnams und bringt Sie in Kontakt mit Einheimischen, damit Sie vollständig in die zauberhafte Kultur des Landes eintauchen.

Herr Chu Van Yen

Yen wurde 1948 geboren und ist bei unseren Gästen besonders wegen seines Humors und seiner Gastfreundschaft sehr beliebt. Da er über 10 Jahre in Deutschland arbeitete und seit über 15 Jahren als Reiseleiter tätig ist, verfügt über einen großen Wortschatz, ist redegewandt und versteht es, auf Gästewünsche einzugehen. Er liebt es, Ihnen die Kultur, Geschichte und die Traditionen seiner Heimat näherzubringen. Yens Motto lautet: “Nicht nur mit dem Kopf arbeiten, sondern auch mit Herz und Liebenswürdigkeit“.

Unsere Reise-Expertin Melanie Friedrich über Vietnam

Kommen Sie mit uns auf eine Entdeckungsreise nach Vietnam und erleben Sie die Schönheit dieses Landes sowie die Gastfreundlichkeit der Menschen. Das Highlight unserer traditionellen Vietnam-Rundreise ist sicherlich die Fahrt auf einer hölzernen Dschunke durch die wunderschöne Halong-Bucht, bei der Sie die beeindruckende Landschaft mit ihren vielen Kalksteininseln, die seit 1994 auch zum Weltnaturerbe zählt, hautnah erleben können. Aber auch die Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten sowie die Gegensätze zwischen Tradition und Moderne, die in vielen Bereichen spürbar sind, machen das Land zu einem spannenden Reiseziel. Wenn Sie möchten, können Sie Vietnam auch auf einer unserer Kombinationsreisen mit Kambodscha oder Thailand kennenlernen. Ich wünsche Ihnen schon jetzt eine wunderbare Reise.

Chronistin Gisela -  Vietnam & Kambodscha - Ärztlich begleitete Rundreise

Hallo, mein Name ist Gisela. Wir sind schon eine kleine Gruppe für uns, denn mit mir reisen mein Mann, mein Cousin mit Frau und Freunde. Die Spannung steigt, denn in zwei Tagen geht es los. Endlich in die Wärme!

Ich bin Ikebana- und Keramikkünstlerin und habe schon mehre Asienreisen gemacht, vor allen Dingen war ich schon mehrmals in Japan, denn Ikebana ist eine Kunst, die ihren Ursprung in Japan hat.

Aber nun freuen wir uns auf die Reise mit Berge und Meer nach Vietnam und Kambodscha.