Schroffe Küsten und steile Klippen, grüne Landschaften und zahlreiche Seen - Irland ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Mystische, sagenumwobene Burgen und Schlösser ziehen einen genauso in ihren Bann, wie die gesellige und musikalisch geprägte Pub-Kultur irischer Ortschaften.

Einzigartige Naturschönheiten wie die Klippen von Moher, der Ring of Kerry oder Giant's Causeway warten darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Probieren Sie Tee und Scones, ein traditionelles Gebäck, oder ein frisch gezapftes Pint Guiness in einem urigen Pub. Erkunden Sie außerdem Dublin, die Hauptstadt Irlands, oder gehen Sie den Geheimnissen der Whiskey-Herstellung auf den Grund. Irland hat für jeden Geschmack etwas zu bieten!

In Teilen von Nordirland erleben Sie mächtige Basaltsäulen, die auf eine 60 Millionen Jahre alte Geschichte zurückblicken. Wandern Sie durch nahezu einsame Landschaften und lassen Sie sich von der mystischen Atmosphäre der steinernen Gräber am Carrowmore-Friedhof in die Historie der Insel einweihen. Auf verschlungenen Pfaden geht es durch den Lenveagh-Nationalpark. Das landschaftlich zweitgeteilte Connemara liegt im Westen Irlands und ist nach einer Stammesgruppe frühzeitlicher Perioden benannt. Im Norden der Insel dominieren mehr als 700 m hohe Berge, wohingegen im Süden die Moor- und Heidegebiete das Relief prägen. Im Süden - im County Kerry - in der Provinz von Munster liegt die Dingle-Halbinsel, eine Gegend, die durch ihre hohe Konzentration an Ruinen, Relikten und Denkmälern bezaubert. Kosmopolitisches Flair versprüht Irlands Hauptstadt Dublin, die von der UNESCO zur "Literaturstadt" ernannt wurde. Zahlreiche Künstler ließen sich schon von jeher von der Mystik und Anmut der "Grünen Insel" inspirieren.

Man sagt, in Irlands Landschaften verstecken sich 40 verschiedene Grüntöne. Ob Sie alle unterschiedlichen Farbfacetten herausfinden? In jedem Fall werden Sie die zerklüfteten Bergketten, die schroffe Wildküste, die sagenumwobenen Bauwerke und die geruhsamen Seen in ihren Bann ziehen. Irland entdecken:
 Irland: Die Grüne Insel erleben

Reise-Entdecker-Video von Irland

Einen idealen Einstieg in das Land bietet unser neues Reise-Entdecker-Video. Es zeigt Ihnen die landschaftliche Vielfalt der Grünen Insel mit atemberaubenden Aussichten, tierische Begegnungen und die Gastfreundschaft der Iren beim Besuch eines traditionsreichen Landsitzes.

Erleben Sie die Grüne Insel und begleiten Sie unsere Einkäuferin Melanie Pullem durch die unberührte Natur und in die Hauptstadt Irlands.

 Irland - Die ganze Reise

 Irland - Die Kurzfassung

10 gute Gründe, warum man nach Irland reisen sollte:

✔ Schnell und günstig mit dem Flugzeug erreichbar
✔ Beeindruckende Landschaften zum Entdecken, Genießen und Träumen
✔ Liebevoll-verrückte Feste wie St. Patricks Day und das Geburtsland des Halloween
✔ Das Land der Schafe (es gibt fast so viele Schafe wie Einwohner)
✔ Das Land der Feen, Elfen und Kobolde (zu fast jedem Berg gibt es einen Mythos, eine Sage oder Legende)
✔ Irische Gemütlichkeit (Balsam für die Seele)
✔ Die legendären Pubs
✔ Kulinarische Köstlichkeiten wie Shepherd’s Pie, Black Pudding, irisches Frühstück "Heart attack on a plate"
✔ Die Gastfreundlichkeit der Einheimischen
✔ Irlands Hauptstadt Dublin ist ein wahres Schmuckstück

Steckbrief

Fläche
70.182 km²

Einwohnerzahl
ca. 4.581.000

Amtssprache
Englisch und Irisch (Gälisch)

Staatsform
Parlamentarische Republik

Hauptstadt
Dublin

Größte Städte
Dublin, Cork und Galway

Telefonvorwahl
00353

Domaineendung
.ie

Währung
Euro

Flugdauer
ca. 1.5 Stunden von Frankfurt

Zeitunterschied
Es gilt die Greenwich Mean Time (GMT), die der mitteleuropäischen Zeit um eine Stunde hinterher ist (MTZ - 1)

Klima, Wetter & Reisezeit

Kühl, nass, wechselhaft und ungemütlich - so das Vorurteil über das irische Wetter. Doch das irische Wetter ist besser als sein Ruf!

Irland befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Aufgrund der Lage zwischen Atlantik und Nordsee herrscht stets ein leichter Wind und die Wettersituation wechselt recht häufig.

Die Niederschlagsmengen variieren auf der Insel stark. An den Nord- und Westküsten sowie in den Höhenlagen regnet es häufig, oft ist auch mit teils starken Winden zu rechnen. An der Süd- und Ostküste fällt weniger Regen. Mit Nieselregen oder kleinen Schauern muss jedoch immer gerechnet werden.

Die beste Reisezeit zur Erkundung des Landes ist zwischen Frühjahr (April/Mai) und Herbst (September/Oktober). Wir empfehlen Ihnen regen- und winddichte Kleidung mitzunehmen. Mit dem sogenannten "Zwiebel-Prinzip" mit mehren Kleidungsschichten können Sie sich ideal der Wetterlage anpassen.

Regionen & Nationalparks

Burren
Der Burren, südlich von Galway gelegen, ist eine ungewöhnliche und einzigartige Region in Europa. "Burren" stammt aus dem Irischen und bedeutet soviel wie "riesiger Stein" oder "steiniger Ort". Tatsächlich beschreibt dieser Name den eindrucksvollen Schauplatz ziemlich treffend. Oft beschrieben als Mondlandschaft, ist der Burren ein Hochplateau aus porösem Kalkstein. Das Karstgebiet ist etwa 250 km² groß und Lebensraum für eine vielfältige und überraschende Flora und Fauna.

So findet man beispielsweise eine Vegetation aus Gräsern, Moosen und Flechten, darunter viele mediterrane, alpine und sogar arktische Arten. Daneben ist die Gegen auch übersät mit archäologischen Funden wie Dolmen, Gräbern und Steinhügeln.

Connemara

Die Region im Westen Irlands, in der Grafschaft Galway, ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Connemara, dessen Einwohner noch immer Gälisch sprechen, ist ohne Zweifel der wildeste und romantischste Teil Irlands. Es ist eine große Halbinsel, die von der felsigen Küste der Galway Bay im Süden begrenzt wird, ein hügeliges Land, das für seine Steinmauern und reetgedeckten Hütten bekannt ist. Der südliche Teil der Gegend ist v. a. von Mooren und Heidelandschaften geprägt, wohingegen im Norden mehrere über 700 m hohe Erhebungen zu finden sind. Hier in der Nähe liegt der Connemara Nationalpark, am Fuße des Diamond Berges (727 m). Der Park umfasst 1.500 ha Wald- und Sumpfgebiet sowie Hochmoore und Heide.

Dingle

Die Dingle Halbinsel ist der nördlichste der sogenannten "5 Finger" im Westen Irlands und wird Sie mit ihren farbenfroh gestrichenen Dörfern und der wunderschönen Landschaft verzaubern. Neben der nahezu unberührten Natur beeindruckt Dingle auch mit vielen archäologischen Hinterlassenschaften aus der frühchristlichen Zeit. Auf der Halbinsel wurden rund 2.000 Bienenkorbhütten, Megalithgräber, Hochkreuze, Steinkreise und Ringforts gezählt.

Giant's Causeway

Dieser Ort in Nordirland, etwa 80 km von Belfast entfernt, zählt zum Weltnaturerbe der UNESCO und ist eine erstaunliche Naturschönheit. Mehr als 40.000 Basaltsäulen formen die Klippen und Hochebenen nahe am Meer. Sie sind etwa 60 Mio Jahre alt und erreichen eine Höhe von bis zu 12 m. Der Legende nach wurden sie von dem Riesen Finn McCool angelegt, der zu seiner schottischen Geliebten auf der Insel Staffa gelangen wollte.

Killarney Nationalpark

Der Killarney Nationalpark auf der Halbinsel Iveragh im County Kerry wurde bereits 1932 gegründet. Er ist über 100 km² groß und beeindruckt mit seinen vielen Seen und dem berühmten Torc Wasserfall. Außerdem können Sie hier einen der ältesten Eichenwälder Irlands bewundern. Im Herzen des Nationalparks liegt Muckross House, ein luxuriöses Wohnhaus im Elizabethanischen Stil aus dem Jahr 1843. Sie können das Herrenhaus, das malerisch am Ufer des Muckross Lake liegt, sowie die umliegenden wunderschönen Gärten besichtigen.

Klippen von Moher
An der Südwestküste, im County Clare, erwartet Sie ein Highlight jeder Irland-Reise: die Klippen von Moher. Die majestätischen Klippen steigen vom Atlantischen Ozean bis zu 215 m auf und erstrecken sich auf einer Länge von mehr als 7 km. Von dieser Höhe können Sie die Aran Inseln und die Connemara-Berge bewundern sowie den vielen Seevögeln zuhören, die das Gebiet ab dem Frühling bevölkern.

Ring of Kerry

Der Ring of Kerry ist die berühmteste Panoramastraße Irlands. Die atemberaubende Schönheit dieser Halbinsel Iveragh im Südwesten des Landes besteht in der großartigen Vielfalt der Kontraste zwischen dem vorherrschenden Element Wasser und seiner Umgebung. Das milde Klima, beeinflusst durch den Golfstrom, ermöglicht ein üppiges Wachstum von häufig überraschender Vegetation wie subtropischer Palmen. Im Frühling werden Sie die blühenden Rhododendrenbüsche verzaubern.

Städte

Dublin
Die Hauptstadt Irlands befindet sich an der Ostküste des Landes und bietet alles, was Sie sich von einem Städtetrip erwarten. Großstädtisches Flair, gemütliche Pubs, historische und moderne Architektur sowie vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Diese Sehenswürdigkeiten sollten Sie auf keinen Fall verpassen:

St. Patrick’s Cathedral. Die 1213 erbaute anglikanische Kathedrale ist die größte in Irland. Die gotische Kathedrale mit ihrem prachtvollen Kirchenschiff ist mit Grabsteinen der Familie Boyle und dem Grab von Dekan Jonathan Swift (Dekan von 1713 bis 1745) verschönert. Umfassende Restaurationsarbeiten wurden im 19. Jahrhundert durchgeführt.

Trinity College & Book of Kells. Die bedeutendste Universität des Landes wurde 1592 von Königin Elisabeth I. auf dem Gelände eines ehemaligen Augustinerklosters gegründet. Heute studieren etwa 6.000 Studenten hier, wie dies vor vielen Jahren schon die Schriftsteller Oscar Wilde, Oliver Goldsmith und Samuel Beckett taten. Die Old Library ist für den Besucher eines der interessantesten Gebäude. Im Long Room werden die wertvollsten Bücher und Handschriften aufbewahrt und in den Kollonaden im Erdgeschoss wird das um 800 entstandene "Book of Kells" präsentiert.

Guinness Storehouse. Die Guinness-Brauerei wurde 1759 von Arthur Guinness gegründet. Das Museum zeigt, wie das dunkle Bier entstand, wie es gebraut wurde und wie sich die Brauerei zur größten und bekanntesten in Europa entwickelte. Abgerundet wird diese unvergessliche Führung mit einem Besuch der Gravity-Bar hoch über den Dächern der Stadt, inklusive herrlichem Ausblick und Guinness-Kostprobe.

Old Jameson Distillery. Die Old Jameson Whiskey-Brennerei befindet sich im ehemaligen Marktviertel der Stadt. In den alten Gemäuern der Brennerei ist ein interessantes Museum untergebracht, in dem Sie den ursprünglichen Herstellungsprozess im wahrsten Sinne des Wortes "durchwandern" können - inklusive aller Geräusche und Gerüche von der Anlieferung der Gerste bis zur Abfüllung des "Lebenswassers". Am Schluss des Besuchs darf natürlich auch hier eine kleine Kostprobe nicht fehlen.

Belfast
Belfast, die Hauptstadt Nordirlands, ist eine bedeutende Hafen- und Industriestadt sowie ein moderner Universitätsstandort. Im Herzen der Stadt befinden sich das Rathaus, ein großes Renaissance-Gebäude, die Grand Opera, die im Jahre 1894 erbaut wurde und schon mehrere Bombenanschläge erlitt, sowie die Waterfront Hall, Belfasts neueste und modernste Konzerthalle. Rund um die 1845 gegründete Queens Universität gruppieren sich ein hübsches Studenten-Viertel, der Botanische Garten und viele Cafés, Bars und Geschäfte.

Bunratty Castle
Bunratty Castle, 30 km südlich von Galway gelegen, ist eine der Hauptattraktionen Irlands. Erbaut wurde das Schloss im Jahr 1425 und nach originalgetreuen Restaurierungsmaßnahmen in den 1950er Jahren zählt es heute zu den authentischsten mittelalterlichen Festungsanlagen des Landes. Von 1500 bis 1640 lebten hier die O’Briens, Grafen von Thomond. Die Ausstattung des Schlosses mit Möbeln und Kunsthandwerk aus dem 15. und 16. Jahrhundert entspricht heute noch der damaligen. Hinter dem Schloss erstreckt sich ein Heimatmuseum, der Bunratty Folk Park, in dem das ländliche Leben Irlands im 19. Jahrhundert dargestellt wird. In diesem Freiluftmuseum mit mehr als 30 Gebäuden lässt sich Geschichte anschaulich erleben.

Cashel

Im Süden Irlands, etwa 60 km südwestlich von Kilkenny, liegt das bei Besuchern beliebte Cashel. Auf dem Rock of Cashel, einem Kalksteinfelsen 60 m hoch über der Ebene, befindet sich eine der kirchen- und kunsthistorisch bedeutsamsten Sehenswürdigkeiten Irlands. Der spektakuläre, mittelalterliche Gebäudekomplex umfasst eine Burg, eine Kathedrale, ein Rundturm und 2 Kirchenruinen. Bereits im 4. Jahrhundert wurde der Felsen von den Königen von Munster befestigt, die von dort aus 700 Jahre lang herrschten. Die meisten Gebäude, die heute noch zu sehen sind, stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert.

Clonmacnoise

Gut 80 km östlich von Galway, am Ufer des Flusses Shannon, liegt die Klosteranlage Clonmacnoise, von der größtenteils nur Ruinen erhalten sind. Auf dem sanft ansteigenden Wiesengelände verteilen sich mehrere Kirchen und Grabstätten. Der Legende nach gründete hier der Heilige Ciaran um 548 die erste christliche Kirche Irlands. Im Mittelalter galt das Kloster als Zentrum der Wissenschaften, insbesondere Theologie und Kunst. Ab dem 9. Jahrhundert war es jedoch auch mehrere Male das Ziel von Angriffen und Plünderungen von Wikingern, Normannen und Iren. Obwohl von der ursprünglichen Anlage nur Ruinen übrig sind, ist Clonmacnoise auch heute noch ein wichtiger Wallfahrtsort für Christen. Papst Johannes Paul II. besuchte einmal das Gelände und zudem wurde dort eine moderne Kapelle errichtet.

Kilkenny
Die quirlige und sehenswerte Stadt etwa 130 km südwestlich von Dublin weist eine interessante Geschichte auf, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Schon seit 1190 thront eine normannische Burg über der Stadt. Das Kilkenny Castle liegt am Flussufer und ist von großen Parkflächen und Blumengärten umgeben. Das Schloss war von 1400 bis 1967 Residenz der Familie Butler. Mit den Türmen und dicken Mauern hat es sich seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt. Sehenswert sind vor allem die Long Gallery und die Bibliothek. Entdecken Sie auch mit St. Canice’s Cathedral (13. Jahrhundert) die zweitlängste Kathedrale Irlands. Heute sorgen gut besuchte Pubs und Restaurants für eine gemütliche Atmosphäre in der Stadt.

Kylemore Abbey
Am Rande des Connemara Nationalparks, im County Galway, finden Sie Kylemore Abbey und den Viktorianischen Mauergarten, die zu den beliebtesten Attraktionen im Westen Irlands zählen. Das im gotischen Stil gehaltene Schloss von Kylemore wurde im 19. Jahrhundert von einem reichen Kaufmann aus Liverpool erbaut. Um 1920 ließen sich hier Nonnen des Benediktiner-Ordens nieder, die die Abtei restaurierten und den Garten pflegten. Bis heute ist Kylemore Abbey, wunderschön zwischen Bergen und Seen gelegen, im Besitz der Benediktinerinnen. Für Besucher sind die Eingangshalle und weitere Räume der romantischen Anlage zugänglich. Zu empfehlen sind auch ein Spaziergang im Victorianischen Mauergarten sowie eine kleine Mahlzeit in der Teestube am Garten.

Flora & Fauna

Irland ist nicht so artenreich wie das europäische Festland oder die Nachbarinsel Großbritannien. Da die "Grüne Insel" am Ende der Eiszeit von Großbritannien getrennt wurde und somit viele Pflanzen Irland nicht mehr erreichten. Trotzdem ist Irland als Reiseziel sehr beliebt, da es atemberaubende Naturlandschaften bietet, wie z. B. Sümpfe, Moore, Seen, Berge, Küsten und Felseninseln. In den irischen Mooren wächst eine vielfältige Blumenwelt, hier finden sich z. B. Wilder Thymian, Glockenheide, Sumpfherzblatt und verschiedene fleischfressende Pflanzen wie z. B. Sonnentau. Jedoch mehr als die Hälfte des Landes bestehen aus Wiesen und Weideflächen. Wald findet man weniger in Irland, lediglich 5 %, diese bestehen hauptsächlich aus Eichen, Birken, Erlen und Weiden.

Für Vogelliebhaber gibt es auf der Insel viel zu sehen, hier sollte daher das Fernglas im Reisegepäck nicht fehlen. In Irland gibt es ca. 200 Vogelarten und 180 Arten, die immer mal wieder auf der Insel gesichtet wurden.

Der Wiesenralle (Wachtelkönig) z. B. brütet am liebsten auf naturnahen Wiesen, die Wasservögel wie z. B. Moorhühner, Wildgänse, Wildenten, Schwäne und Brachvögel werden eher an kleinen Seen und Marschgebieten gesichtet. In den Wäldern findet man Drossel, Amsel, Dompfaff und Buchfink.

Religion

In Irland ist mit ca. 90 % der überwiegende Teil der Bevölkerung der römisch-katholischen Kirche zugehörig. Der katholische Glaube hat auf der Insel dabei eine weit zurückreichende Geschichte: Als Religionsstifter gilt der Heilige Patrick, über dessen Herkunft und Wirken zahlreiche Legenden kursieren. Sein Todestag ist der Nationalfeiertag der Iren und wird von diesen alljährlich am 17. März als St. Patrick‘s Day gefeiert. Bekannt ist Irland für seine zahlreichen Klöster, deren Entstehung auf eine große Mönchstradition zurückzuführen ist. Von hier brachen viele Missionare zum europäischen Festland auf und führten zu einer Verbreitung des christlichen Glaubens. Einige religiöse Bräuche, Handlungen und Feierlichkeiten, welche sich auf eine irische Entstehung zurückführen lassen, sind mittlerweile in der ganzen Welt bekannt. Hierzu gehört nicht zuletzt Halloween, welches ursprünglich heidnische Wurzeln hatte, von den katholischen Iren aber übernommen und weiterhin gefeiert wurde. Mit den zahlreichen Auswanderern erreichte das Fest die Vereinigten Staaten, wo es ebenfalls zum allgemeinen Brauchtum wurde.

Feiertage & Bräuche

Die Iren selbst stammen von den Kelten ab. Obwohl sie lange unter britischem Einfluss standen, ist die irische Kultur stark von keltischen Mythen und Legenden geprägt. Die meisten Feste und Großereignisse finden in Städten wie Dublin, Galway und Cork statt. In den ländlichen Gebieten dagegen pflegen die Einheimischen ihre Traditionen, wobei die Musik ein wichtiger Bestandteil der irischen Kultur darstellt. Instrumente, Melodien sowie die dazugehörigen Tänze wurden von den Kelten übernommen. Die Iren sind ein sehr humorvolles und offenherziges Volk, wobei die berühmten Pubs als Treffpunkt für jung und alt gelten - zum Musizieren, Philosophieren oder einfach für einen Abend in geselligem Beisammensein.

Nationalfeiertag St. Patrick's Day
St. Patrick ist der Nationalheilige Irlands, zu seinen Ehren wurde auch der christliche Nationalfeiertag der Iren eingeführt - der St. Patrick’s Day am 17. März jeden Jahres. An diesem Tag verwandelt sich ganz Irland in eine grün gekleidete, ausgelassene und fröhliche Gesellschaft.

Essen & Trinken

Die Hauptzutaten der irischen Küche - Fleisch, Gemüse und Kartoffeln - sind eher bodenständig und kulinarisch nichts Außergewöhnliches. Aus diesen Produkten werden diverse Eintöpfe kreiert, wie z. B. das Irish Stew, bestehend aus Lamm- oder Hammelfleisch mit Petersilie, verschiedenen Gemüsesorten, Kartoffeln und Zwiebeln.

Zurückzuführen ist diese Einfachheit der irischen Küche auf den langjährigen britischen Einfluss. Ebenfalls englisch geprägt ist das sogenannte Full Irish Breakfast, bei welchem zuerst Cornflakes, Müsli oder Porridge (Haferschleim) serviert werden und danach Eier in allen nur denkbaren Varianten mit Schinkenspeck, Bohnen, Würstchen, gebratene Leber- und Blutwurst sowie gegrillte Tomaten. Oft wird dazu Toast oder Brown Bread (Vollkorn-Soda-Brot) gereicht.

Zu den weiteren Spezialitäten der irischen Küche zählen vor allem Fisch und Meeresfrüchte, u. a. angerichtet als Fish & Chips oder Seafood Chowder, ein maritimer Eintopf mit Kartoffeln oder Kartoffelpüree. Nachmittags zum Tee werden oft Apfelkuchen, Muffins oder "Scones", ein typisches Brötchen der britischen Inseln, gereicht. Scones sind oft mit Rosinen verfeinert und werden mit Butter, Ahornsirup oder Marmelade gegessen.

Das Volksgetränk in Irland ist ohne Zweifel Guinness. Hergestellt wird es in der von Arthur Guinness gegründeten, gleichnamigen Brauerei in Dublin. Es ist ein dunkles Bier und wird von den Iren meist im Pub am Abend mit Freunden, aber oft auch nach der Arbeit mit Kollegen konsumiert. Auch für diejenigen, denen das irische Volksgetränk zu bitter schmeckt, gibt es eine leicht abgewandelte Version. Es wird ein wenig Blackcurrent-Sirup (schwarzer Johannisbeersirup) ins Guinness gemischt, damit es einen etwas süßeren Geschmack erhält.

Wissenswertes von A - Z

Anreise
Linien- und Billigfluggesellschaften bieten zahlreiche Flugverbindungen nach Irland an.

Empfohlene Kleidung
Aufgrund des wechselhaften Wetters empfiehlt sich Bekleidung nach dem sogenannten “Zwiebel-Prinzip“ in mehreren Schichten. Gut ausgerüstet sind Sie mit warmer regen- und windfester Kleidung sowie festem Schuhwerk.

Kreditkarten
In allen Städten und größeren Orten gibt es Geldautomaten, an denen Sie teilweise mit EC-Karte oder besser mit Kreditkarte (Eurocard/Mastercard, Visacard) bequem Bargeld abheben können. Die größeren Hotels, Restaurants, Geschäfte und Banken akzeptieren Kreditkarten.

Öffnungszeiten
Die Geschäftszeiten sind normalerweise montags bis samstags von 9.00 - 18.00 Uhr. In Dublin haben alle Geschäfte aber auch sonntags geöffnet.

Rauchverbot
In ganz Irland gilt das allgemeine Rauchverbot. In geschlossenen Räumen, auch in Pubs, darf nicht geraucht werden.

Souvenirs
Kulinarische Mitbringsel sind irischer Whiskey, Kekse (Shortbread) und Lachs. Aran-Pullover, Tweedstoffe und Spitzen sowie Töpfer-, Korb- und Flechtwaren stellen typisch irische Produkte dar. Außerdem gibt es viele Merchandiseartikel mit Schaf-Motiven oder keltischen Schmuck.

Stromspannung
240 V, es werden 3-polige Stecker oder ein Adapter benötigt.

Trinkgelder
Ist auf der Rechnung in Restaurants nicht schon eine eigene "Service Charge" ausgewiesen, so ist ein Trinkgeld von 10 bis 15 % des Rechnungsbetrags angemessen. Taxifahrern gibt man üblicherweise etwa 10 % des Fahrpreises. Im Pub wird an der Bar meist kein Trinkgeld erwartet, es ist dem Kunden somit selbst überlassen, ob und wie viel Trinkgeld er dem Servicepersonal gibt.

Reiseexperten & -berichte

Reiseleiterin Simone Langemann, Abbey Tours

Simone stammt ursprünglich aus Deutschland, doch hat bereits in jungen Jahren ihre Vorliebe für die Tourismusbranche und insbesondere für Irland entdeckt. Nach ihrer Ausbildung in einem Busunternehmen hat sie ihren Magister in Geschichte an der Universität Dundee in Schottland absolviert. Zudem nahm sie an diversen Weiterbildungskursen wie der des Euroguides teil und fing dann 1998 an, amerikanische und später auch deutsche Reisegruppen durch Irland zu führen. Simone ist seit mehreren Jahren als kompetente Reiseleiterin für Abbey Tours unterwegs.

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