Landschaft auf der Dingle Halbinsel©minoandriani-gty

Dingle Halbinsel

Klippen und Kulturdenkmälern

Entdecken Sie Irlands wilde Küste: Die malerischen Dingle Halbinsel, die im Südwesten wie ein Finger in den Atlantik hineinragt, vereint zahlreiche Besonderheiten der irischen Küstenregion. Auf diesem kleinen, aber äußerst vielseitigen Landstrich wechseln sich helle Sandstrände mit imposanten, schroffen Klippen ab, und blühende Ebenen gehen in hohe Berge über. Dazwischen warten zahlreiche Artefakte aus einer längst vergessenen Zeit darauf, von Ihnen erkundet zu werden. Eine der schönsten Küstenstraßen Irlands macht die Dingle Halbinsel zum perfekten Ziel für eine Rundreise.

Schroffe Felsen und wilde Natur

Unterwegs auf der Panoramastraße

Dingle ist die kleinere und nördlichste der beiden Halbinseln Kerrys. Eine Rundreise beginnt und endet stets im namensgebenden Örtchen Dingle Town. Dieses Hafenstädtchen besticht mit seinen bunten Häusern und hübsch dekorierten Schaufenstern. Hausschmuck hat hier stolze Tradition - der Ort gilt nicht umsonst als einer der schönsten der Welt. Der berühmteste Bewohner Dingles ist der Delfin Fungie, der sich vor mehr als 30 Jahren in der Bucht ansiedelte. Persönlich lernen Sie den Delfin bei einer Bootstour kennen. Zu Dingle gehört auch der bei Surfern beliebte Inch Beach mit seinem breiten Sandstrand. Die kurvenreiche Panoramastraße Slea Head Drive führt Sie auf etwa 40km einmal rund um die Dingle Halbinsel. Zwischen den zahlreichen historischen Relikten entdecken Sie bei kleinen Wanderungen die wilde Natur Irlands. Die Reise führt Sie zuerst zum gut erhaltenen Dunbeg Fort. Eine massive Mauer diente dem Fort als Schutzwall. Im Inneren der Wehranlage sehen Sie die Grundmauern eines Hauses, von dem noch einige kleine Räume erhalten geblieben sind. Eine kurze Wegstrecke weiter befinden sich die Fahan Beehive Huts. Die sogenannten Bienenkorbhütten treten hier besonders zahlreich auf. Diese frühchristlichen Bauwerke wurden aus bloßem Stein erbaut - ohne Mörtel oder andere Hilfsmittel - und boten Mönchen und Pilgern Unterkunft.

Im westlichen Teil der Halbinsel spazieren Sie über den Slea Head - eine Landzunge mit einer fantastischen Aussicht über die schroffe Felsküste und die zerklüfteten Blasket Islands im Westen, die von den tosenden Wellen des blauen Atlantiks umbraust werden. Blasket Sound ist der westlichste Punkt der Halbinsel. Vom weichen Sand des Carrignaparka Beach wandern Sie nur eine kurze Strecke zum Dunmore Head. Auch von dieser Landzunge aus blicken Sie zu den unbewohnten Felsen der Blasket Islands. In der Nähe befindet sich außerdem der Dunquin Pier, der in engen Kurven immer näher zum Ozean hinabführt. Im mysteriösen Reask-Kloster warten hinter 2 m dicken Mauern weitere Bienenkorbhütten, die Ruine einer Kapelle und zahlreiche Gräber. Die steinerne Kapelle Gallarus Oratory wurde zwischen dem 7. und 8. Jh. erbaut und ist noch vollständig erhalten. Besonders eindrucksvoll ist deren Bauweise: Hier wurden zahlreiche Steine so gestapelt, dass das Innere des Gebäudes vollkommen trocken blieb. Ein schöner Abschluss Ihrer Rundfahrt ist der 1,4 km langen Connor Pass. Mit einer Höhe von 456 m ist er der zweithöchste in Irland. Von einem großen Parkplatz aus genießen Sie einen Blick über die gesamte Umgebung.