September 2013

Erleben Sie mit unserer Chronistin die Trauminsel Mauritius! Lernen Sie den Facettenreichtum der Ost- und der Nordwestküste kennen. Verbringen Sie erholsame Tage am Strand und lassen Sie den Abend mit einem Spa ausklingen.

Ihr Chronist

Hallo liebe Chronisten-Leser,

wir, das sind Gerald und Sybille aus einem kleinen niedlichen Dörfchen am Rande von Thüringen, nahe der Grenze zu Sachsen und Bayern. In unserer Freizeit fahren wir raus aus unserem kleinen beschaulichen Örtchen und erkunden die Welt. Diesmal soll unser Ziel die Trauminsel Mauritius sein.

Damit Ihr auch wisst, mit wem Ihr es zu tun habt, anbei ein Bild von uns beiden. So werden wir mit Kinderaugen gesehen. (Bild Kinderaugen)  Auf dem anderen Bild seht Ihr uns, aus Sicht des Objektivs unserer Kamera.

Wollt Ihr noch mehr sehen und wissen? Dann schaut Euch unsere Bilder und Berichte an.

Bis bald!

Ihre Urlaubsinsel Mauritius & Unterkünfte

Ihr Urlaubsort an der Ostküste: Trou d‘Eau Douce
An der Ostküste Mauritius befindet sich die idyllische Bucht Trou d‘Eau Douce. Je 1 Stunde von Grand Baie und der Hauptstadt Port Louis sowie vom Flughafen entfernt liegt der idyllische gleichnamige Ort Trou d‘Eau Douce. Mit einigen Geschäften, kleinen Souvenirläden und gemütlichen Restaurants lädt er zum Verweilen ein. Versäumen Sie es nicht vom nahegelegenen Hafen aus Bootstouren zur unbewohnten Ile aux Cerfs zu unternehmen, die mit ihren wunderschönen Sandstränden zum Baden verführt.

Ihr 3-Sterne-Hotel an der Ostküste: Silver Beach (Landeskategorie)
Das kleine Hotel liegt am feinen Sandstrand der Bucht von Trou d´Eau Douce, 1.5 km entfernt vom Ortszentrum. Der Flughafen befindet sich in 45 km Entfernung. Die Anlage verfügt über ein Haupthaus und mehrere Bungalows. Durch die gemütliche Atmosphäre ist sie ein idealer Ort für einen ruhigen, entspannten Urlaub. Im Haupthaus stehen Ihnen Empfangsbereich mit Rezeption zur Verfügung. Im Restaurant des Hotels wird Ihr Gaumen mit lokalen Spezialitäten verwöhnt. Inmitten einer tropischen Gartenanlage, die bis zum Strand reicht, befinden sich der Swimmingpool (Liegen und Sonnenschirme je nach Verfügbarkeit inklusive) und die Bar. An Sport- und Freizeitaktivitäten stehen Ihnen Windsurfen, Tretboot, Kajak und Schnorcheln ohne Gebühr zur Verfügung. Weitere Wassersportarten wie zum Beispiel Tauchen, Wasserskifahren werden vor Ort gegen Gebühr angeboten.

Ihr Urlaubsort an der Nordwestküste: Pointe aux Piments
Auf insgesamt 4 Kilometern Länge erstreckt sich der Strand von Pointe aux Piments an der nördlichen Westküste von Mauritius. Ganz unterschiedliche Gesichter zeigt die Küste hier: von ruhigen Strandabschnitten mit kleinen Parkanlagen und Verkaufsständen, die Besucher mit Getränken und landestypischen Gerichten, frischen Früchten und Snacks versorgen bis hin zu felsigen Passagen. Der nördliche Abschnitt von Pointe aux Piments wartet außerdem noch mit einer besonderen Attraktion: Hier wurde eine Hindustätte mit verschiedenen Statuen ins Wasser gebaut. Der lebhafte Ort Grand Baie mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, Bars und Restaurants befindet sich in etwa 12 km Entfernung.

Ihr 3-Sterne-Hotel an der Nordwestküste: Le Recif Attitude (Landeskategorie)
Die elegante Hotelanlage befindet sich direkt am Strand von Pointe aux Piments und gewährt einen wundervollen Blick über die Bucht. Der Flughafen liegt 60 km und die Hauptstadt Port Louis 15 km entfernt. Der Pool befindet sich in der gepflegten Außenanlage eingebettet in eine tropische Landschaft. Entspannen Sie sich außerdem am feinen Sandstrand oder unternehmen Sie ausgedehnte Spaziergänge. Liegen und Handtücher sind an Pool und Strand kostenfrei (nach Verfügbarkeit). Die Restaurants bestechen durch eine Auswahl an lokalen und internationalen Speisen sowie Meeresfrüchte und Fisch und lassen somit keine Wünsche offen. Zur weiteren Ausstattung des Hotels gehören eine Bar, 24-Stunden-Rezeption, Boutique und Spa Bereich mit Hamam und Sauna. Lassen Sie sich bei Massagen oder Anwendungen verwöhnen (gegen Gebühr). Als sportlichen Ausgleich erwarten Sie verschiedene Wassersportarten wie Schnorcheln, Kajakfahren oder Tauchen (teilweise gegen Gebühr).

1. Tag: Ankunft

Nach einem 12-stündigen Flug sind wir gut in Mauritius gelandet und wurden durch unsere Reisegesellschaft in Empfang genommen.

Wir staunten nicht schlecht, als Regen auf uns nieder prasselte. Der Indische Ozean hat scheinbar Tränen gelacht, als er uns sah. Trotzdem ließen wir uns die Laune nicht verderben und unternahmen gleich einen ausgiebigen Strandspaziergang.

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung!

2. Tag: Ausflug mit Taxi in Richtung Süden

Der Tag beginnt und die Sonne lacht uns ins Gesicht.

Spontan beschließen wir mit einem Taxifahrer den Süden zu erkunden. Er chauffiert uns über Carpipe zu einer Anhöhe über der Stadt. Wir genießen einen wunderschönen Blick über das Städtchen mit Blick aufs Meer. Wir erfahren, dass es sich dabei um einen ehemaligen Kraterrand handelt.

Nach diversen Zwischenhalten werden wir zu einem typisch kreolischen Haus gebracht. Sicher ist auch etwas Eigennutz für den Taxifahrer dabei, denn im Haus befindet sich ein exklusiver Shop. Durch das Naturreservat geht es weiter zum Grand Bassin, der heilige See der Hindus. Es ist ein wichtiger Pilgerort der Hindus. Auch wir lassen uns verzaubern.

Immer aufs Neue bestaunen wir die wunderschöne Landschaft. Am Nachmittag erreichen wir den Ort Chamarel. Nach wenigen Metern zu Fuß sehen wir schon den Wasserfall und etwas weiter durch einen Urwald die „siebenfarbige Erde“. Als weitere Attraktion sind Riesenschildkröten zum Anfassen vorhanden. Wunderschöne Ausblicke von der Steilküste auf das Meer runden den Ausflug ab.

Bei Einbruch der Dunkelheit erreichen wir unser Hotel. Unser geschäftstüchtiger Taxifahrer hat schon die nächsten Ausflüge parat. Schauen wir, was uns weiter auf der Insel erwartet.

3. Tag: Busfahrt auf den Wochenmarkt nach Flacq

Gleich nach dem Frühstück beschlossen wir mit dem öffentlichen Bus in die ca. 20 km entfernte Stadt Flacq zu fahren. Schon die Busfahrt war ein Erlebnis der besonderen Art, zwischen den Einheimischen im Bus zu sitzen. Wir bestaunten sie und sie bestaunten uns.

Wir kamen schnell ins Gespräch mit den sehr freundlichen und aufgeschlossenen Mauritiern. So nahm auch gleich ein älterer Herr neben mir im Bus Platz und versuchte mir vieles zu berichten. Irgendwie klappte die Verständigung, halb englisch, halb kreolisch, mit Händen und Füssen. So wurde die Busfahrt sehr interessant für uns alle.

Der Wochenmarkt war aus unserer Sicht sehr indisch geprägt. Sarongs, bunte, farbenfrohe Kleidung und viel Obst und Gemüse der Saison.

Zurück im Hotel genossen wir die kühle Brise des Meeres und die Abenddämmerung.

4. Tag: Fahrradtour von Trou d´Eau Douce

Unser Hotel bietet seinen Gästen Fahrräder an. So nahmen wir das Angebot an und radelten durch das Hinterland, vorbei an Zuckerrohrfeldern.

Viele Felder waren bereits abgeerntet. Da die Felder sich inmitten von Lavagestein befinden, können diese nicht maschinell abgeerntet werden, sondern müssen in mühsamer Handarbeit mit einer Machete abgeerntet werden. Trotz der harten Arbeit hatten die netten Mauritier immer ein freundliches Wort oder ein Winken für uns parat.

Für den Rückweg nutzten wir die Strandstrasse von Belle Mare über Palmar. Herrliche Strände funkelten durch Pinienwälder hindurch. Immer wieder bogen wir vom Weg ab. Die herrlichen Strände wirkten auf uns wie ein Magnet, so schön!

5. Tag: Strandwanderung in Richtung Belle Mare

Neugierig geworden durch unsere gestrige Fahrradtour wanderten wir heute direkt am Strand in Richtung Belle Mare entlang.

Auch hier am Strand ist unschwer zu erkennen, dass die Insel vor vielen Millionen Jahre in Folge von vulkanischer Tätigkeit entstanden ist. Vulkangestein reicht weit ins Meer hinein. Gesäumt wird dieser schwarze Stein von schneeweißem Sand.

Fast menschenleere Strände liegen vor uns. Nur Fischer angeln ihre Köderfische. Kurz vor Belle Mare tummeln sich wenige erste Urlauber um Kitesurfen zu erlernen. Sicher sind in den Sommermonaten die Strände voll mit Urlaubern und einheimischen Sonneanbetern. Man muss bedenken, dass momentan hier der Winter noch in seinen letzten Zügen herrscht und recht frische Winde die Nasen umwehen.

6. Tag: Strandwanderung und Schnorcheln

Mit herrlichem Sonnenschein und wenig Wind begrüßte uns der heutige Tag. Auch in Mauritius spürt man Ebbe und Flut deutlich. Am Vormittag war Ebbe. Somit verschoben wir unseren geplanten Schnorchelgang auf den Nachmittag und gingen erstmal am Strand in Richtung Trou d´Eau Douce.

Überall gab es wieder Neues und Interessantes zu sehen. Wir liefen ungewollt viel zu weit. Unser Hotel war zwar immer in sichtbarer Nähe, doch die zurückgelegte Entfernung täuschte. Ein freundlicher Fischer lud uns in sein Boot ein und setzte uns in ein weiteres Boot über. Da es sich bei beiden Booten um Fischerboote handelte, musste demzufolge kurzer Hand mit geangelt werden!

Das Boot legte dann direkt mit uns vor dem Hotel Silver Beach an. Am Nachmittag konnten wir -wie geplant- Schnorcheln. Vor dem Hotel befindet sich eine kleine Korallenbank, auf der sich kleinere Fische tummeln. Der Strandabschnitt ist auf Grund des ständigen Windes bestens zum Drachenfliegen geeignet.

7. Tag: Von der Ostküste zur Nordwestküste

Nun heißt es Abschiednehmen: von einem sehr angenehmen Aufenthalt mit seinen wunderbaren Angestellten, von einem Hotel, in dem uns jeder Wunsch regelrecht von den Augen abgelesen wurde.

Das Taxi holt uns pünktlich ab und wir werden ins Hotel an der Nordwestküste gebracht. Eines ist auf alle Fälle anders, es ist deutlich wärmer und kein Wind vorhanden!

8. Tag: Ausflug zum Botanischen Garten nach Pamplemousses

Den Vormittag genossen wir im Hotel und erkundeten den Strand.

Am Nachmittag nahmen wir wieder die öffentlichen Verkehrsmittel und fuhren über Triolet nach Pamplemousses. Wir stiegen an der katholischen Kirche aus, die die älteste der Insel ist.

Gleich am Eingang des Botanischen Gartens wurden wir von einem Guide in Empfang genommen und einer Gruppe Deutscher und Südafrikaner zugeordnet. Wir erfuhren viel über die Pflanzen und ihr Herkommen. An dem Geruch sollten wir nun die Pflanzen erkennen. Wir bestanden den Test. Es war Muskat, Zimt und Nelke.

Er zeigte uns auch die Bergrose, die Blüte, die den Winter verabschiedet und Riesenbambus, der pro Nacht ca. einen Meter wächst.

Mit dem Bus ging es wieder zurück zum Hotel, wo uns ein wunderbarer Sonnenuntergang erwartete.

9. Tag: Fahrradtour zum Nordkap

Ausgangspunkt für diese Fahrradtour war unser Hotel in der Nähe von Trou aux Piches. Entlang der Strandstrasse ging es über Grand Baie, Pereybere nach Cap Malheureux. Vorteil einer Fahrradtour ist, dass man das Inselleben sehr authentisch erlebt. Man kommt sehr schnell mit den Menschen ins Gespräch und erfährt sehr viele interessante Dinge.

So ist der heutige Tag dem Gott Grishna gewidmet. Die Hindus begehen dieses Fest mit sehr aufwendigen Prozessionen. Aber auch die Moslems waren in ihren Moscheen beim Gebet zu hören und zu sehen.

Da es sich für alle Mauritier um einen Feiertag handelt, waren die öffentlichen Strände sehr stark von den Einheimischen belagert. Es wurde gegrillt, mit den Kindern gespielt und junge Leute musizierten. Uns wurde erklärt, dass es sich um Sega handelt, einem Musikstil, der afrikanische Wurzeln hat.

10./11. Tag: Erholen, Schnorcheln mit den Delphinen & Bummel durch Port Louis

Tag 10: Einfach nur Strand :-)

Tag 11: Sehr zeitig begann unser heutiger Tag, 6.30 Uhr Abfahrt ab Hotel. Nach ca. einer Stunde Autofahrt erreichten wir unser Ziel Tamarin.

Jede Menge Boote waren im Hafen. Alle wollten mit ihren Touristen raus aufs Meer, um mit den Delphinen zu schwimmen. Es kam der Gedanke auf, dass das wohl nichts werden wird. Doch dann draußen auf dem Meer schrie unser Kapitän: Delphine! Ja sie waren da und sofort platschten alle ins Wasser und wieder waren die Delphine weg.

Doch ich glaube, auch die Delphine hatten ihren Spaß mit uns und jagten ihre Beobachter. Man hätte meinen können, es wäre eine Freistilmeisterschaft unter den Touristen. Jeder wollte es mit den Delphinen aufnehmen. Doch die waren viel, viel schneller. Alle kamen glücklich wieder an Bord. Denn jeder hatte sein Erlebnis mit den Delphinen.

Auf der Rückfahrt ließen wir uns in Port Louis absetzen und besuchten das Blue Penny Museum, um die „blaue und rote Mauritius“ (Briefmarken) zu sehen. Anschließend bummelten wir noch etwas durch das Einkaufcenter "Waterfront" und besichtigten anschließend die Innenstadt. Erst am späten Nachmittag trafen wir wieder im Hotel ein.

Wir sagen schon jetzt auf Wiedersehen, denn morgen lassen wir den Urlaub am Strand ausklingen. Es war eine wunderbare Zeit auf der Trauminsel Mauritius!