Dezember 2013

Unwirkliche Landschaften, von erloschenen Vulkanen gezeichnet sowie kilometerlange weiße Sandstrände - "Bienvenidos!" auf den Kanaren. Begleiten Sie unsere Chronistin und erkunden Sie mit ihr die wunderschöne Mondlandschaft rund um den Teide.

Ihr Chronist

Fünf Kanarische Inseln in einer Reise
Kanaren, das ist doch da wo nur die Rentner hinfahren …. Und da will ich hin?.... Na ja, Rentnerin mit immerhin 67 Jahren bin ich ja auch schon, aber eigentlich hatte ich mir für dieses Jahr wieder eine spannende Rundreise vorgestellt. Gebucht hatte ich über Berge und Meer, wie letztes Jahr eine ärztlich begleitende Rundreise, leider wurde diese Reise vier Wochen vor Reisebeginn von Berge und Meer wegen nicht Zustandekommen der Teilnehmerzahl abgesagt.

Jetzt stand ich da, verreisen wollte ich ja unbedingt noch im Dezember, ab wohin? Ich habe Kataloge gewälzt, im Internet geschaut, und nichts gefunden, also wieder Kataloge und dann stieß ich auf diese Reise. Las sich gar nicht schlecht, war preislich in meinem Rahmen und passte vor allen in den Zeitrahmen. Das dann alles anderes wurde als ich mir vorgestellt hatte, lag daran dass ich den Katalogtext nicht richtig gelesen habe. Aber das später. Jetzt erst mal zur Reise!

1. Tag: Anreise - Kanarische Inseln

Ich habe eiskalte Füße, die Turnschuhe sind trotz dicker Socken zu dünn. Und da der Zug wie fast immer 10 Minuten Verspätung hat, und ich wie fast immer 30 Minuten zu früh auf dem Bahnhof war, bin ich richtig durchgefroren.

Der Zug fährt diesmal in Richtung Norden, zum Flughafen Düsseldorf, von da es geht es mit TUIfly um 14:00 Uhr in Richtung Teneriffa Süd. Ich hoffe dass das Orkantief Xaver, das für heute für Nord- und Westdeutschland angekündigt ist, den Flug nicht stören wird.

Fast pünktlich sind wir Xaver davon geflogen, nichts war zu spüren. Erstaunt war ich, dass es im Flieger sogar ein warmes Essen gab, ich dachte TUIfly sei ein Billigflieger. Im Flugzeug wurde die Uhr eine Stunde auf die spanische Zeit vorgestellt und pünktlich um 17:50 Uhr landet die Maschine auf Teneriffa bei angenehmen 22 Grad.

Am Flughafen war niemand von Berge und Meer zu sehen, hier muss man wissen das TUI der eigentliche Veranstalter ist und versehen mit diesem Schild, stand eine Reiseleiterin und überreichte mir die Willkommensunterlagen in dem meine Reise und das erste Hotel mit keinem Wort erwähnt wurde (falscher Umschlag?), in einem Briefumschlag. Weitere diverse Briefumschläge sollten mich dann die ganze Reise lang begleiten.

Es war schon dunkel bei der Abfahrt des Busses zum ersten Hotel Puerto Palace in Puerto de la Cruz, und hier im Hotel gab es dann endlich den ersten schriftlichen Hinweis, auch wieder im Briefumschlag, für die Rundreise. Ich wurde eingeladen zum Informationstreffen im Hotel am nächsten Morgen, im Umschlag waren weiter eine Landkarte von Teneriffa und ein Zeitplan für die nächsten fünf Tage auf Teneriffa. Von einer Gruppe war nichts zu erkennen. Also erst mal ins Zimmer und zum Abendessen und dann schlafen in den 2. Tag.

2. Tag: Nikolaus im strahlendem Sonnenschein

Das Hotel Puerto Palace liegt am Berg, ist aber recht zentral zur Stadt, per Fuß ist man in 10-15 Minuten am Wasser und im Zentrum. Die Zimmer sind groß und meines hatte Blick auf den Pico del Teide, es gibt einen schön angelegten Garten, das Essen geht so. Dafür sind die Getränkepreise gegenüber Deutschland sehr moderat. Kostete eine kleine Flasche Wasser im Flughafen Düsseldorf noch 2,80 €, so war der Preis hierfür auf dem Flughafen Teneriffa schon nur noch 1,20 €, im Hotel nur noch 0,60 €, welch Preisunterschiede!
Überhaupt ist alles hier billiger weil die Steuern niedriger sind. Für Autofahrer: der Liter Super E 10 im Durchschnitt um 0,50 € billiger als bei uns.

Beim Informationstreffen am nächsten Morgen fand sich dann auch die Gruppe, zwei Ehepaare, zwei allein reisenden Frauen. Ab morgen sind wir dann den Rest der Reise zusammen. Der 2. Tag ist laut Programm zur freien Verfügung. Ich habe ihn genutzt zum Durchstreifen des Städtchens, das voll mit Rentnern ist. Aber es ist eine köstliche Ruhe, kein Stress, keine Hektik, es ist nicht so dramatisch wie ich es mir das als Rentnerküken vorgestellt habe.

Den viel gepriesenen Botanischen Garten habe ich besucht, fand ihn aber nicht sehr interessant und klein ist er auch noch. Vielleicht sollte ich hier ja erwähnen, immerhin ist für die Natur hier auch Winter, da blüht auch bei uns nichts. Dafür war es richtig warm, 31 Grad in der Sonne, wohlgemerkt im Dezember. Und alt werde ich doch, zurück zum Hotel war der Weg zu Fuß zu weit, also habe ich mich in ein Taxi gesetzt.

3. Tag: La Gomera heißt früh aufstehen

Der Tag begann mit einem persönlichen Weckruf um 5.00 Uhr in der Früh. Um 5.45 Uhr konnten wir schon frühstücken mit allem was das Frühstücksbuffet zu allen Zeiten zu bieten hatte (Kompliment an das Hotel) und um 6.25 Uhr pünktlich stand der Bus vor der Hoteltür zur Fahrt nach La Gomera.

Das frühe Aufstehen hat sich wirklich gelohnt. Der Bus fuhr 1 ½ Stunden bis nach Los Cristianos und bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich die Insel La Gomera nach einer ruhigen, 40-minütigen Fährüberfahrt auf der Fähre von Fred Olsen wirklich von ihrer besten Seite.

Die Reiseleitung im Bus: hier merkte ich zum ersten Mal dass ich den Katalog nicht richtig gelesen hatte. Die lautete nämlich --- Deutschsprachige Reiseleitung im Hotel (feste Sprechzeiten), mehrsprachig während der Ausflüge (inklusive Deutsch). Es gab eine mehrsprachige Reiseleitung und da der Bus mit 75 % Spaniern und 25 % Deutschen besetzt war, war auch die Übersetzung eben nur zu ¼ auf Deutsch. Trotzdem habe ich alles verstanden und die Landschaft genossen.

Das im Ausflugspaket beinhaltete Mittagessen war Abfertigung, schmeckte kaum, nur Wasser und Wein flossen in Menge und waren kostenlos. Als Ausgleich für das schlechte Essen erhielten wir noch eine kurze Vorführung der sehr lauten Pfeifensprache der Insulaner.

Dann ging es nach einer Stunde weiter durch einen verwunschenen Wald, hier verließ uns dann auch wegen der Dramatik die Sonne und es kamen Nebel und tiefhängende Wolken auf. Vorbei an bizarr geformten Felsen, an mit Pilzen bewachsenen Bäumen, ging es zurück zur Inselhauptstadt. Eine Tour die sich wirklich lohnt. Natürlich hatten wir überall genügend Freizeit um spazieren zu gehen und fotografieren zu können.

Um 17:00 Uhr mussten wir uns wieder auf der Fähre einfinden, vorher gab es noch eine Stunde Freizeit um das Städtchen San Sebastiàn zu erobern. Und verabschiedet wurden wir auf der Fähre zurück nach Teneriffa mit einem wunderschönen Sonnenuntergang.

Drei Ausflugstouren (außer La Gomera, der ist im Reisepreis enthalten) sind als Ausflugspaket extra der Reise zuzubuchen, aber das muss auch sein wenn man keinen Badeurlaub machen will und die Inseln kennenlernen möchte.

4. Tag: Tag zur freien Verfügung

Den zweiten freien Tag in Puerto de la Cruz habe ich vormittags im Loro Parque verbracht. Der Eintritt mit 33 € ist zwar hoch, aber für das, was geboten wird, nicht überteuert. Selbst das Spenden macht Spaß – man wirft eine Münze in ein großes Becken, diese zieht dann ihre Kreise in Form einer Spirale und verschwindet im großen Loch, es verführt zur Wiederholung!

Die Orca-Show war natürlich der Höhepunkt. Es ist erstaunlich, wie die Wale, die ja immerhin Raubfische sind, auf „ihre Menschen“ hören. Sehenswert natürlich auch die Papageien, schön und richtig verschwenderisch, die Bepflanzung der Anlage.

Hierhin konnte ich vom Hotel aus zu Fuß gehen, weiter ging es danach zuerst mit der kleinen Bimmelbahn, die es ja wohl in jeder Touristenstadt gibt, in Richtung Zentrum zu einem weiteren Stadtbummel durch Puerto. Hier der schwarze aufgeschüttete Lavastrand, dort die von César Manrique gestaltete Costa Martiánez. Nicht gefallen hat mir in Puerto de la Cruz die Bebauung weit in die Hügel hinauf.

Vom Botanischen Garten aus war ich quer durch die Straßen einen der Hügel hinunter in Richtung Stadt gegangen, es war sehr ordentlich und sauber aber auch sehr monoton. Nicht mein Fall! Die Stadt ist größer als ich dachte, deshalb brachte mich ein Taxi wieder ins Hotel. Taxifahren ist hier richtig angenehm billig, ca. 10 Minuten Fahrt kosteten ungefähr 3,- €.

Den Rest des Nachmittages verbrachte ich im wunderschönen Hotelgarten. Schade ist hier lediglich die Lage des Hotels. Direkt an einer sehr befahren Autostraße war es doch ziemlich laut. Aber vom Dachgarten aus hatte man einen traumhaften Blick auf Gebirge und Atlantik.

5. Tag: Pico del Teide

Heute war wieder Programm …. im Rahmen des Ausflugspakets. Es ging gemütlich erst um 8.15 Uhr los, Ziel war der Pico del Teide. So langsam hatte sich die Gruppe kennengelernt und alle zusammen warteten wir auf den Bus, der dann ½ Stunde zu spät kam. Aber das, was Reiseleiter und auch Busfahrer dann boten, hat alle Verspätung wieder wettgemacht.

Zuerst fuhren wir ganz gemütlich durch das wunderschöne Orotava-Tal. Unser Reiseleiter für diese Tour; mit Interesse folgten wir alle seinen humorvollen Erzählungen über Land und Leute, welch ein Unterschied zur Kollegin von La Gomera.

Im Städtchen La Orotava gingen wir durch die Straßen, die bedingt durch die Weihnachtszeit, natürlich weihnachtlich geschmückt waren. Hier in dieser Stadt war nichts mehr vom Rummel des nahen Puerto de la Cruz zu spüren, hier war spürbares Leben der einheimischen Bevölkerung. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Munde zusammen, bei dem Gedanken an ein Feinkostgeschäft mit dem köstlichen Schinken, leider gab es keine Zeit zum Einkaufen hier.

Weiter ging die Fahrt immer höher und höher dem Teide entgegen. Selbst das Wetter hatte unser Reiseleiter im Griff, es war zwar recht frisch, 10 – 11 Grad und natürlich wegen der Höhe auch recht windig, immerhin fuhren wir bis auf 2.400 m hoch, was man bei dieser Tour unbedingt bedenken muss. Dafür gab es kaum Wolken und wir hatten eine traumhafte Sicht auf den Berg und runter ins Tal bis teilweise rüber nach Gran Canaria.

Unser Busfahrer, laut Reiseleiter natürlich der zweitbeste der Insel!, hielt an allen markanten Stellen zum Fotografieren an und es war immer Zeit zum Schauen und Staunen. Der Reiseleiter erklärte im besten Deutsch Flora, Fauna und die Entstehung der Insel, zwischendurch gab es auf eigene Rechnung ein Mittagessen und gegen 16.30 Uhr wurde die Reisegruppe wieder auf alle Hotels verteilt. Auch dies wieder ein wirklich gelungener Ausflug!

Im Bus hatten wir uns mit anderen Deutschen über deren Hotels und das Essen unterhalten und vielleicht schmeckte deshalb das Essen in unserem Hotel heute richtig gut.

So endete der letzte Abend auf Teneriffa, morgen geht es weiter in Richtung Gran Canaria.

6. Tag: Oh, welch eine Überfahrt nach Gran Canaria

Teneriffa verabschiedete sich mit ein paar Regentropfen, Wind und einer Temperatur von 21 – 22 Grad. Der Transfer zur Fähre Fred Olsen diesmal nach Santa Cruz klappte ohne Probleme und dank der Einweisung der Reiseleitung vor Ort in Puerto de la Cruz am Anfang der Reise, ließ uns den Weg zur Fähre, - wie bemerkt wir wurden ja nur in den Hotels, von Reiseleitern betreut oder auch nicht -, leicht und schnell finden.

Die Abfahrt war pünktlich um 13:00 Uhr und es gab eine Überfahrt von diesmal 1 Stunde und 40 Minuten, die nicht ohne war, zumindest für mich als Landratte. Aber mit drei Schweißausbrüchen, des Öfteren dem Gefühl von stark aufkommender Übelkeit, ging letztendlich doch alles gut und auch irgendwann zu Ende.

Grund für den ausgesprochen unruhigen Atlantik war ein Sturmtief das derweil auf Teneriffa wütete, selbst das deutsche Fernsehen berichtet hiervon. Auf Gran Canaria war hier nicht mehr so viel zu spüren. Die letzten unserer 6-köpfigen Gruppe waren noch auf der Schiffstreppe, die ersten wurden schon von einem Fahrer mit „Berge und Meer“ Schild begrüßt, dann kam auch schon der Koffercontainer.

Eine gute Sache übrigens, in Santa Cruz am Hafen stand ein großer Container mit Schließfächern in die man für 1 € den Koffer verstauen konnte um ihn dann im Hafen von Gran Canaria wieder in Empfang zu nehmen.

Im Minibus ging es über eine Autobahn in Richtung Playa des Ingles ins Hotel Barcelo Margaritas. Hier gab es wieder einen Briefumschlag mit den Anweisungen für die Tage auf der Insel, wieder eine Landkarte und wieder keine Reiseleitung.

Der erste Eindruck von Gran Canaria – nein, nein, nein --.

Mal schauen wie es weitergeht.

7. Tag: Gran Canaria - es regnet

Der 7. Tag hat Gran Canaria auch nicht besser gemacht. Das Hotel ist laut, tagsüber und bis 23:00 Uhr am Abend spielt laute Musik im Innenhof, im Hintergrund hört man ständig vorbeifahrende Autos. Dafür aber auch hier wieder der Ausgleich, ausgesprochen freundliches Personal im Restaurant, ein gutes, reichliches und abwechslungsreiches Buffet. Hier floss schon morgens der Champagner, das frische Obst lag daneben.

Dafür spielte aber das Wetter am ersten Tag, der hier auf der Insel zur freien Verfügung stand, nicht mit. Immer noch die Ausläufer des schlechten Wetters auf Teneriffa brachte Regen und Sturm, aber mit angenehmen Temperaturen. Mit Regenschirm und Anorak ging es per Shuttlebus des Hotels an den ca. 4 km entfernten Strand Playa des Ingles, und hierzu kein Kommentar, der Touristenrummel mit vielen, vielen Touristen ist nichts für mich und muss nicht sein.

Die vielen Shoppingcenter, eines gesehen zu haben reichen aus um alle gesehen zu haben. Ja und was ist aus der Gruppe geworden? Ein Ehepaar geht seine eigenen Wege, wir anderen vier tun dies tagsüber auch, abends beim Essen sitzen wir aber zusammen und verstehen uns prächtig. Auch das nicht die übliche Gruppenreise, die aber ja auch als Kombinationsreise ausgeschrieben war.

8. Tag: Der Regen passt zum Bild

Immer noch ein freier Tag und immer noch regnet es und da sieht es nirgendwo ansprechend aus. Die Temperatur ist jetzt auch noch runter gegangen, gerade mal noch 16 Grad. Trotzdem bin ich an den Strand von Maspalomas gefahren, von Shoppingcenter zu Shoppingcenter geradezu geschwommen, die Straßen waren total überflutet, der Atlantik tobte.

Diesmal bin ich mit dem öffentlichen Bus zurück ins Hotel gefahren. Am Busbahnhof hatte ich einen Angestellten der Stadt nach der Busnummer gefragt und war überrascht über die ausgesprochene Freundlichkeit. Überhaupt fiel mir auf dass die Gran Canarier sehr, sehr freundlich sind.

Gefehlt hat mir wirklich eine Information über diese Stadt, nur Strand und Shoppingcenter waren mir zu wenig, hier wäre wirklich eine Reiseleitung mit fester Sprechstunde, so wie im Katalog angekündigt, angebracht gewesen.

Vielleicht sollte die Reiseleitung vor Ort sich dieser Kombinationsreise anpassen und auch mal außerhalb der festen Sprechstunden vorbeischauen.

9. Tag: Immer noch – Gran Canaria

Wieder... bei Buchung des Ausflugspakets... entdeckten wir die wirkliche Schönheit Gran Canarias erst bei diesem Ausflug ins Landesinnere.

Abwechslungsreiche Landschaften prägen das Bild, verschlafene kleine Ortschaften und Städtchen, große prunkvollen Marienstatuen in ebenso prachtvoll ausgestatteten Kirchen, zeigen eine Insel die näher kennenzulernen sich unbedingt lohnt. Auch zu diesem Ausflug gehörte ein Mittagessen. Und wieder hatten wir überall viel Zeit um Eindrücke zu sammeln.

Auf dieser Reise sind die vorab gebuchten Ausflüge oder die privaten zusätzlichen Ausflüge der kurzen Zeit auf den einzelnen Inseln wegen, nur ein Reinschnuppern, ein intensiveres Kennenlernen war natürlich so nicht möglich, aber auch von mir nicht erwartet.

Schade war, dass dieser letzte Ausflug nicht wie gebucht stattfand, eigentlich sollten wir noch den „Jardin de la marquesa“ besuchen, abgeändert wurde er mit der Besichtigung einer Finca, auf der die Herstellung von Olivenöl erklärt wurde und es einen kleinen Zoo zu besichtigen gab. Meiner Meinung nach hätte dies nicht sein müssen, eher was für Kinder. Aber so war es nun mal.

10. Tag: Weiterflug nach Lanzarote

…. Für Ihren Weiterflug nach Lanzarote werden Sie wie folgt abgeholt: Samstag, 14.12.2013 / Abholung Hotel Barcelo Margaritas 8:30 Uhr …. So lautet die Anweisung.

Die Reise kommt mir ein wenig vor wie eine Schnitzeljagd aber nicht wie eine Rundreise. Aber mittlerweile freuten wir uns alle schon auf den nächsten Umschlag. Diesen erhielten wir diesmal nach einem ruhigen und pünktlichen Flug von 45 Minuten mit der spanischen Fluggesellschaft Binter, nach Lanzarote.

Am Flughafen stand diesmal doch wahrhaftig eine Reiseleiterin von Berge und Meer, die uns, versehen mit den mittlerweile ja liebgewonnenen Briefumschlägen mit Landkarte von Lanzerote und weiteren Instruktionen, in einen kleinen Minibus setzte und verschwand. Immerhin hieß es diesmal – Montag, Infostunde der Reiseleitung 17:30 – 18:00 Uhr (am nächsten Tag reisten wir bereits wieder ab, was sollte die Infostunde am letzten Abend?), dann ging es ins nächste Hotel Iberostar Papagayo an der Playa Blanca.

Wir waren zu früh im Hotel, natürlich waren die Zimmer noch nicht frei und es gab eine weitere Überraschung. Das Hotel akzeptierte während des Aufenthaltes keine Barzahlung, man muss eine Kreditkartenummer hinterlegen! Hiervon stand nirgendwo etwas, das hätte Berge und Meer wissen müssen! Es ging zwar auch ohne, ich habe keine Kreditkarte, aber das war ein schlechter Nachgeschmack, auch die Zimmer waren hier nicht gut, abgewohnt und ungemütlich auch wenn wir alle eine Suite bekamen.

Das Restaurant war besetzt mit überarbeitet wirkenden Kellnern, die Lage des Hotels dagegen war wie beschrieben direkt am Meer. Hier konnte man auf einem gepflasterten Weg sicherlich an die 5 km direkt am Wasser bis in die Stadt laufen. Für den der dazu keine Lust hat, der Shuttlebus fuhr auch hier.

11. Tag: Ausflug auf Lanzarote

Es gab eine Programmänderung, am ersten Tag ging es im Rahmen des vorgebuchten Ausfluges ins Landesinnere zum Sonntagsmarkt nach Tequise. Hier sollten wir eine Freizeit von zwei Stunden haben, natürlich haben wir gemurrt, so lange! Aber es hat sich gelohnt und fast war die Zeit zu kurz.

Dieser Markt ist wirklich sehenswert und bietet allerlei Handwerk- und Schmuckstände, die vielen Touristen verlaufen sich ganz gut und wer Spaß an solchen Märkten hat, sollte Zeit und Geld mitbringen.

Gewöhnungsbedürftig war die Reiseleiterin im Bus, sehr streng, vielsprachig, brachte sie den Satz als es ans Verteilen der ausländischen Touristen auf die entsprechenden Busse gab „ Deutsche bleiben sitzen“ wir Deutschen lachten herzlich über diesen, an den zur Pisa-Studie passend, Ausspruch.

Weiter ging es zur Fundación César Manrique, dem ehemaligen Wohnhaus des Künstlers. Diese moderne Kunst und die unterirdischen, aus Lavaluftblasen entstandenen Wohnräume, sind sicherlich nicht jedermanns Geschmack, meiner dagegen sehr und ich hätte hier noch mehr Zeit verbringen können. Ich glaube allerdings dass die Grundidee von Manrique, die Inseln so natürlich zu belassen wie möglich durch flache Bebauung und wenig Tourismus, heute durch seine Bekanntheit aus dem Ruder gelaufen ist.

Der Ausflug endet bereits am frühen Nachmittag, viel zu früh und sehr unbefriedigend! Lanzarote ist eine schroffe Schönheit vulkanischen Ursprungs, fast ohne natürlich gewachsene Bepflanzung, schwarze Lavastraßen geben hier den Ton an und durchqueren immer wieder die Landschaft. Ganz typisch sind die halbrund gemauerten Mauern zum Schutz gegen den Wind, und der Eindruck einer Mondlandschaft kommt auf.

Die Häuser sind ein wenig eintönig, alle in Weiß gehalten und alle ein- bis zweistöckig, sieht es für mich etwas langweilig aus. Es fehlt die üppige Bepflanzung wie auf Teneriffa, man erkennt zwar die Anfänge, aber ein Vergleich ist es noch nicht. Aber es gibt nicht die Massen von Touristen hier.

12. Tag: Lanzarote, auf in die Feuerberge

Unserer kleinen Vierergruppe sind die Ausflüge zu wenig, die Freizeit zu viel. Deshalb haben wir für den kommenden, wieder „einem Tag zur freien Verfügung“, einen weiteren privaten Ausflug über die Insel gebucht.

Es gab leider nur noch einen Bus mit englischsprachigem Reiseleiter, trotzdem, wer auf Lanzarote ist, muss um die Insel wirklich kennen zu lernen, die Tour in die Feuerberge buchen. Wir hätten sonst einen völlig falschen Eindruck von Lanzarote bekommen. Auch der Fahrer des nur mit Engländern besetzten Busses war pünktlich am Hotel und ohne Umwege ging es sofort in Richtung Nationalpark. Vorher hielt der Bus am Treffpunkt der Kamele, hier konnte wer wollte in einer guten halben Stunde auf einen der Hügel getragen werden. Von uns wollte niemand.

Eine grandiose Vulkan- und Lavalandschaft erwartete uns in dem Nationalpark, in dem man nicht alleine im Auto unterwegs sein darf. Am Restaurant stehen Busse die die Touristen durch die Lavastraßen fahren. Bevor wir die Tour durch das Lavagebirge starteten, wurde uns die Hitze dieser Lava vorgeführt. Das kleine Lavagestein das mir mit einer Schaufel in die Hände gelegt wurde, war so heiß dass ich dieses sofort fallen ließ und die anschließende Vorführung mit heißem Wasser das aus dem Boden wie ein Geysir schießt, und dem trockenem Geäst das sofort anfängt zu brennen wenn es in den Trichter geworfen wird, war beeindruckend.

Auf der weiteren Tour fuhr auch hier der Busfahrer wieder auf den schmalen Straßen, deren Abhänge teilweise steil runter gingen, sehr umsichtig und vorsichtig und natürlich hielt auch er an allen markanten Stellen an zum Fotografieren. Aussteigen durften wir allerdings nicht. Diese Tour sollte unbedingt jeder an der Natur interessierte Inselbesucher machen. Eine Windjacke ist zu empfehlen, ebenso festes Schuhwerk.

Der Ausflug endete mit dem Besuch auf einem Weingut. Der Weinanbau auf Lanzarote ist eine mühselige Arbeit. Zuerst wird das Lavagestein abgebaut damit man an die Muttererde kommt, die gepflanzten Reben werden nicht an Stöcken hochgezogen sondern liegen flach auf dem Boden, die vor dem starken Wind mit halbrund gemauerten Mauern Schutz bieten.

13. Tag: Auf nach Fuerteventura

Dafür dass wir ohne Reiseleitung, eben nur in Form einer schriftlichen Anweisung auf jeder Insel sind, klappten trotzdem alle Transporte gut. Heute wurden wir wieder pünktlich um 10:00 Uhr für die Überfahrt mit der Fähre Fred Olsen am Hotel abgeholt und die Reise ging weiter zur letzten Insel Fuerteventura.

Die Überfahrt mit der Schnellfähre dauerte diesmal nur 20 Minuten und war ganz ruhig. Die Sonne schien und wir konnten sogar auf dem Deck sitzend die Überfahrt genießen. Am Hafen stand, wie an allen Ankunftsstellen eine mal deutsch, oder diesmal englisch sprechende Person mit dem Schild in der Hand „Berge und Meer“ um uns in Empfang zu nehmen. Diesmal erhielten wir keinen Umschlag sondern nur einen Zettel auf dem wir zum Informationsgespräch um 18:15 Uhr im Hotel gebeten wurden.

Später erzählte dann der Reiseleiter, dass seine Chefin den Umschlag wohl vergessen hatte. Die fehlende und wichtige, uns so liebgewordene Gefährtin, die Landkarte der Insel, holten wir uns eben an der Rezeption des Hotels Barcelo Fuerteventura.

Bis wir alle unsere großen Zimmer belegen konnten und die Koffer wieder halb ausgepackt hatten, war der Tag fast schon zu Ende. Und der Reiseleiter vor Ort spulte später sein komplettes Programm ab, er hatte sich offensichtlich nicht über unsere begrenzte Freizeit von nur einem Tag auf der Insel informiert.

Im Restaurant herrschte eine sehr unbefriedigende laute Geräuschkulissen, auch hier die Kellner offensichtlich überarbeitet, aber es gab hier das beste Essen von allen Hotels, angefangen vom Frühstück mit allem was das Herz oder der Magen begehrt, frisch gepresste Obstsäfte alle erdenkbaren Sorten wie Brote, Käse, Wurst, Schinken, warme und kalte Speisen mundeten, es war ein Genuss, hier hätten ich mehr Zeit gebraucht um alles zu probieren.

14. Tag: Ausflug auf Fuerteventura

Zurück zur Insel.

Hier gab es keinen zusätzlichen Ausflug im Programm um die „Annehmlichkeiten Ihres 4-Sterne-Hotels“ zu genießen, aber der ersten Eindruck der Insel mit ihren riesigen Sanddünen hatte uns neugierig gemacht und unserer kleine Gruppe entschloss sich am nächsten Tag ein Auto zu mieten und Fuerteventura auf eigen Faust zu entdecken. Ein Opel kostet den ganzen Tag bei freier Kilometerzahl 42,- € und da auch der Sprit spottbillig im Vergleich zu unseren Preisen ist, machte der Tag natürlich noch mehr Spaß.

Wir drei Frauen hatten jede eine andere Straßenkarte in der Hand damit wir uns ja nicht verfahren und jede von uns gab Anweisung wohin wir zu fahren hätten, bis irgendwann der Ehemann einer unserer Frauen, der auch das Auto fuhr, meinte „ zuhause hätte er das Navigationsgerät vorne im Auto und nicht von allen Seiten“. Typisch Frauen!

Fuerteventura ist wieder völlig anders als die bisher gesehenen Inseln. Braune Berge, fast nicht bewachsen, dafür gewachsene Ortschaften und keine Reißbrettstädte. Liegt es an der Insel oder einfach am Winter, hier war es kühler, so gerade mal nur noch 18 Grad, teilweise weht ein recht starker und kalter Wind, und bald war ich für Pullover und Anorak dankbar. Hat sich aber im Laufe des Tages auch wieder erwärmt.

Ohne Hektik oder einer Uhr im Rücken konnten wir auf dieser Tour viele Ziele anschauen. Ein sehr interessanter und lehrreicher Ort ist, hier hatte diesmal die Nichte von César Manrique ihre Hand im Spiel, der Berg Tegú mit dem Mirador de Morro Velosa mit einer Ausstellung über Entstehung und Entwicklung der Insel und einer grandiosen Aussicht auf Fuerteventura. Ein Zitat eines hier lebenden mittlerweile verstorbenen Philosophen lautet …. Wo selbst die Natur sprachlos ist….. Dem kann man nur zustimmen.

Weiter ging unsere Fahrt nach Antigua, hier wurden wir Zeuge der spanischen Weihnachtsbräuche, Kindergartenkinder ließen Geschenkkartons an die Bäume hängen und tanzten vor Vorfreude auf Weihnachten im Kreis davor.

Wir besichtigten Kirchen und zu Museen umgebaute Kirchen, hielten in den Bergen an Aussichtspunkten und schauten den flinken Erdhörnchen zu und das alles ohne Eile. Zum Höhepunkt des Tages fuhren wir an die andere Seite des Atlantiks nach Ajuy. Das kleine Fischerdörfchen war nach unserem Geschmack, ganz ruhig, zwar auch wieder mit Touristen aber einer richtig wohltuenden Ausstrahlung. Die Brandung des Atlantiks war sehr stark, hier ist ein Schwimmen sicherlich nicht immer möglich. Am Ufer geht ein Weg vorbei an Lavaklippen mit tiefeingeschnitten Höhlen und immer wieder anderen Ausblicken aufs Wasser.

Weiter nach Reiseführer vorbei an Mühlen und dem Heiligen Berg der Altkanaren, ging es wieder auf die andere Seite des Atlantiks zu den Dünen von Corralejo. Man glaubt es kaum das hier so viel hellgelber Sand ist, der teilweise von Afrika rüberkommt.

Es war ein wirklich gelungener Abschied einer schönen, etwas anderen Rundreise über die Kanarischen Inseln. Das letzte Mal war ich sicher nicht hier.

15. Tag: Zurück nach Hause

Die Temperatur ist wieder etwas gestiegen, der Wind ist geblieben. Ich bin die letzte der 6er-Gruppe, die abgeholt wird, sitze nun in der Lobby des Hotels und lasse die Reise noch mal Revue passieren.

Es war nicht die klassische Rundreise mit ständiger Reiseleitung und täglichem Hotelwechsel aber um einen Eindruck von den Inseln zu bekommen hat es völlig ausgereicht.

Die Hotels entsprachen alle dem Preis/Leistungsverhältnis, alle Transporte haben gestimmt. Zum Gelingen der Reise hat natürlich auch die kleine Gruppe beigetragen. Der Höhepunkt der Reise, das Salz in der Suppe aber waren die Ausflüge, ab und an haben wir ein bisschen nach gesalzen.

Pünktlich um 15.20 Uhr brachte mich ein Taxi zum Flughafen, die Maschine hob auf die Minute genau ab und dank eines kräftigen Rückenwindes waren wir ½ Stunde früher auf dem Düsseldorfer Flughafen.

Bis die Koffer endlich kamen, war eine Stunde vergangen, trotzdem bekam ich meinen Zug in Richtung nach Hause wo ich dann tief in der Nacht um 2:00 Uhr ankam.

Ihr Reiseverlauf

1. Tag - Anreise. Flug von Deutschland nach Teneriffa und Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Transfer zu Ihrem Hotel in Puerto de la Cruz.
2. Tag - Teneriffa. Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Genießen Sie die Annehmlichkeiten Ihres Hotels oder entdecken Sie die Umgebung. Optional können vor Ort bei der Reiseleitung weitere Ausflüge gebucht werden (nicht inklusive).
3. Tag - Teneriffa - La Gomera - Teneriffa (ca. 220 km, ca. 12 Stunden). Nach dem Frühstück starten Sie Ihren Ausflug welcher Sie vom Hafen Los Cristianos, im Süden Teneriffas, mit der Fähre zur Nachbarinsel La Gomera (Überfahrt ca. 40 Minuten) führt. Auf der kleinen Insel herrscht noch viel Geruhsamkeit und unberührte Natur. Sie besuchen den Nationalpark Garajonay, mit verwunschenen Lorbeerbäumen und den etwas abgelegenen Dörfern Las Rosas und Agulo, der als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht. Nachdem Sie der weltweit einzigartigen Pfeifsprache “El Silbo“ lauschen konnten, nehmen Sie ein Mittagessen (inklusive) zu sich. Rückfahrt durch das landwirtschaftlich intensiv genutzte Tal von Hermigua im Norden der Insel. Vor der Abfahrt bleibt Ihnen noch ein wenig Zeit für einen Bummel durch die kleine Hauptstadt San Sebastián. Entdecken Sie die “Torre del Conde“ oder das historische Kolumbushaus, in dem der berühmte Entdecker auf dem Weg nach Amerika des Öfteren verweilte. Fährüberfahrt zurück nach Teneriffa und Transfer zu Ihrem Hotel.
4. Tag - Teneriffa. Tag zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Gelegenheit um sich an den schönen Stränden Teneriffas zu erholen oder die reizvolle Landschaft zu erkunden.
5. Tag - Teneriffa – optionaler Ausflug "Zum Herzen des Vulkans“ (ca. 100 km, ca. 8 Stunden). Heute können Sie im Rahmen des Ausflugspakets "Zum Herzen des Vulkans“ an der heutigen Tagestour zum Pico del Teide teilnehmen. Sie fahren zunächst in die wunderschöne Altstadt La Orotava’s, im fruchtbaren Orotava Tal gelegen, die jedes Herz höher schlagen lässt. Dieser Rundgang ist der Auftakt zu einem Ausflug, der Sie in ein außergewöhnlich beeindruckendes Naturschutzgebiet führt. Lassen Sie sich überraschen von der spektakulären Vielfalt und Farbenpracht der Gestein- und Pflanzenwelt des “Canadas del Teide“, welcher dem UNESCO-Weltnaturerbe angehört. Sie besichtigen das Besucherzentrum des Nationalparks und machen unterwegs viele Fotostopps, um die herrliche Landschaft festhalten zu können.
6. Tag - Teneriffa - Gran Canaria. Nach dem Frühstück fahren Sie zur Inselhauptstadt Santa Cruz und von dort aus weiter mit der Fähre nach Gran Canaria. Nach der Ankunft erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel.
7. - 8. Tag - Gran Canaria. Genießen Sie die Annehmlichkeiten Ihres Hotels und gestalten Sie die Tage frei nach Ihren Wünschen. **
9. Tag - Gran Canaria – optionaler Ausflug – “Der grüne Norden“ (ca. 166 km, ca. 8 Std.).Der heutige Tag steht Ihnen für Erkundungen zur freien Verfügung oder Sie nehmen im Rahmen des Ausflugspakets an der heutigen Tour in den grünen Norden teil. Die Fahrt führt Sie zum Wahrzeichen Gran Canarias, dem herausragenden Felsen Monolith Roque Nublo. Anschließend besuchen Sie die Gemeinde Artenara, wo Sie sehen wie das moderne Leben in einer antiken Höhlenwohnung aussieht. Weiterfahrt in die geschichtsträchtige Stadt Teror, deren Ortskern durch Beispiele schönster kolonialer Architektur besticht. Häuser aus dem 18. Jahrhundert mit inseltypischen, holzgeschnitzten Balkonen schmücken das Zentrum und im Hintergrund thront die majestätische Basilika der Schutzpatronin Gran Canarias. In Arucas beeindruckt der prächtige Garten der Marquesa mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt mit ca. 2.500 Arten aus fünf Kontinenten. Der Familienpalast, der hübsche Jugendstil-Pavillon, Gewässer und schmale Wege verbreiten eine romantische Atmosphäre.
10. Tag - Gran Canaria - Lanzarote. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Flug nach Lanzarote. Ankunft und Transfer zu Ihrem Hotel.
11. Tag - Lanzarote. Tag zur freien Verfügung. Einzigartige, lavageschwärzte Strände laden zu einem Sonnenbad ein.
12. Tag - Lanzarote - optionaler Ausflug Teguise Markt und Fundation Cesar Manrique. Entdecken Sie den berühmten Wochenmarkt von Lanzarote. Er findet in der ehemaligen Hauptstadt Teguise statt, die auch einer der ersten Bischofssitze auf den Kanarischen Inseln war. Mit den stattlichen Patrizierhäusern, den engen Gassen und den weiten Plätzen lädt die Stadt zum Bummeln ein. Sonntags machen Ihnen hier Händler und Künstler aus aller Welt die Auswahl schwer und garantieren Ihnen viel Spaß beim Einkaufen. Danach besuchen sie die Fundation von César Manrique. Manrique war der bedeutendste Künstler auf den Kanarischen Inseln. Bekannt wurde er als Maler, Bildhauer, Architekt, Garten- und Landschaftsgestalter sowie als Vorkämpfer für den Umweltschutz. Seiner unermüdlichen Arbeit ist es zu verdanken, dass die Küste nicht verbaut wurde, die Ferienanlagen nicht in die Höhe geschossen sind und der Charakter der Landschaften und Dörfer erhalten geblieben ist. Beim Besuch seines ehemaligen Wohnhauses, das eine Einheit mit der Lavalandschaft bildet, wird deutlich, was Manriques Anliegen war. Außerdem finden Sie eine Kunstaustellung vor, die u.a. viele seiner Werke zeigt.
13. Tag - Lanzarote - Fuerteventura. Nach dem Frühstück fahren Sie nach Playa Blanca und von dort aus weiter mit der Fähre nach Fuerteventura (ca. 30 Min.). Nach Ankunft Transfer zu Ihrem Hotel.
14. Tag - Fuerteventura. Genießen Sie die Annehmlichkeiten Ihres 4-Sterne-Hotels oder erkunden Sie individuell die Umgebung.
15. Tag - Abreise. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.