Uganda - Reisetipps & Informationen

Uganda - Das Herz Afrikas und ein Land voll verschiedener Kulturen. Selbst Winston Churchill rühmte Uganda in seinen Reiseaufzeichnungen als "Perle Afrikas". Die Hauptstadt Kampala liegt in unmittelbarer Nähe zum Victoriasee und gilt als eine der schönsten Städte Afrikas. Ihr Abenteuer führt Sie von einheimischen Stämmen auf das Wasser des Nils. Im Urwald Ugandas entdecken Sie schließlich die letzten lebenden Berg-Gorillas. Ein einzigartiges Erlebnis! Die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt wird Sie begeistern.

Nützliche Reisetipps finden Sie hier.

Inhaltsverzeichnis

     

    Steckbrief

    Fläche
    241.550 km²

    Einwohnerzahl
    39,9 Millionen (IWF-Statistik 2014/15)

    Amtssprache
    Offizielle Sprachen sind Englisch und Suaheli.

    Staatsform
    Präsidialregierung

    Nationalfeiertag
    09. Oktober 1962 (Independence Day)

    Hauptstadt
    Kampala (ca. 2 Millionen Einwohner)

    Angrenzende Länder
    Kenia, Ruanda, Tansania, Sudan und die Demokratische Republik Kongo

    Geografie
    Uganda liegt in Ostafrika und wird im Süden vom Äquator durchzogen. Das Land ist einerseits geprägt von Hochebenen, andererseits auch von ausgedehnten Becken- und Kraterlandschaften. Der tiefste Punkt, der Unterlauf des Albert-Nils (ca. 610 m.ü.M.) und der höchste Punkt der Mount Stanley (ca. 5110 m) liegen ebenfalls nah beieinander. Die Landschaft ist vielfältig, über Regenwäldern bis zur Savanne und es gibt viele Seen und Flüsse (darunter der weiße Nil).

    Telefonvorwahl
    +256

    Domaineendung
    .ug

    Währung & Zahlungsmittel
    Uganda-Schilling. Bankautomaten sind in den größeren Städte, jedoch nicht überall vorhanden. Vor allem in kleineren Gebieten ist es daher sinnvoll, ausreichend Bargeld mitzuführen.

    Kreditkarten
    Die gängigen Kreditkarten wie VISA oder Maestro werden von allen Fluggesellschaften und in Hotels und größeren Restaurants akzeptiert.

    Zeitzone
    UTC + 3

     

    Klima & Reisezeit

    Uganda liegt in der Nähe des Äquators, dennoch ist das dortige Klima aufgrund der Höhenlage relativ mild und die Temperaturen verhältnismäßig niedrig. Es gibt zwei Trockenphasen, von Dezember bis Februar und von Juni bis August. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen fast immer zwischen 25 und 30 °C. Auch der im Süden gelegene Viktoriasee beeinflusst das Klima der Region. In der Gegend um den See kommt es vermehrt zu Niederschlag und die Luftfeuchtigkeit ist höher. In den Bergen regnet es häufiger, vor allem auf den windzugewandten Seiten. Auf den anderen Seiten und in den Gräben kann es sehr trocken werden, vor allem aber auch in den Regionen im Nordosten, wo es viele Dornbuschsavannen gibt und es auch mal für lange Zeit nicht regnet. Der Juli ist der kälteste Monat und die Regenzeiten von März bis Mai und von September bis November sind relativ kurz.

    Eine beste Reisezeit gibt es für Uganda pauschal nicht, da das Land durch sein gemäßigtes Klima ganzjährig einen Besuch wert ist. Generell sind die Monate Juli bis September und Dezember bis Februar jedoch vor allem bei Touristen beliebter, zu diesen Zeiten ist der Besuch eines Nationalparks besonders geeignet.

     

    Städte, Regionen & Nationalparks

    Kampala

    Die Hauptstadt von Uganda ist Kampala. Sie liegt in der Nähe zum bekannten Victoriasee. Früher war die Stadt eine kleine Siedlung der Baganda, heute wohnen hier knapp 1.35 Mio. Einwohner. Der Name Kampala leitet sich ab von "Kasozi K'Empala", was soviel heißt wie "Hügel der Antilopen". Sehenswert ist vor allem das Nationalmuseum, welches sich im früheren Regierungsgebäude findet. Etwas außerhalb der Stadt in einem Umkreis von etwa 5 km, befinden sich in kuppelartigen Hütten die Gräber der Könige von Uganda. Diese Stätte wurde 2001 von UNESCO sogar zum Weltkulturerbe erklärt, nach einem Brand 2010 werden die Hütten gerade wieder aufgebaut. Aber auch zahlreiche andere Bauwerke findet man hier, wie etwa den großartigen Sikh-Tempel, viele Kirchen und Kathedralen und imposante Moscheen und Paläste.

     
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    Entebbe

    In Entebbe wohnen knapp 63.000 Menschen. Die Stadt liegt umgeben von Wasser auf einer Halbinsel im Victoriasee im Süden. Vor Ort herrscht ein relativ mildes, angenehmes Klima. Bis 1962 war Entebbe die Hauptstadt von Uganda, bis das Land im selben Jahr seine Unabhängigkeit erklärte. Dennoch stehen hier noch viele schöne Häuser aus Kolonialzeiten. Außerdem gibt es hier einen botanischen Garten und einen Zoo, welcher als Auffangstation für verletzte oder verwaiste Tiere dienen soll. Die Stadt selbst durchzieht nur eine große Hauptstraße, jedoch ist der Flughafen von Entebbe einer der größten im östlichen Afrika.

     
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    Jinja

    Im Norden des Victoriasees liegt die zweitgrößte Stadt Ugandas - Jinja. Hier wohnen knapp 100.000 Menschen. Die Hafenstadt ist einer der wichtigsten Industrie- und Handelsstädte des Landes und wurde bekannt, da der Brite John Hanning Speke hier im 1862 den Austritt des Nils entdeckte. Jedoch dachte man lange Zeit, dass dort auch die Quelle des Nils sei, diese ist jedoch weiter östlich in den Bergen von Ruanda und Burundi. Dennoch ist die Tafel, die an die Entdeckung erinnert sehr sehenswert. In Jinja und Umgebung finden sich auch zahlreiche Wasserfälle, wie die Owenfälle nördlich oder die Stromschnellen der Bujagali-Falls. Somit ist die Stadt auch bei Rafting-Fans sehr beliebt. Unternehmen Sie außerdem einen gemütlichen Spaziergang durch die Stadt, entlang des Hafens oder des Golfclubs und bestaunen Sie die zahlreichen alten Kolonialbauwerke hier.

     
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    Mbale

    Von europäischen Siedlern gegründet, zeichnet sich Mbale durch seine rasterförmig angelegten Straßen aus. Die Stadt, welche zu Füßen des Mount Elgon liegt, hat knapp 76.500 Einwohner und ist vor allem für seinen Kaffee- und Teeanbau, sowie seine Textilindustrie bekannt. Daher ist auch der große Markt im Stadtzentrum einen Besuch wert. Seit 1988 ist die Stadt außerdem Sitz der IUIU (Islamic University in Uganda).

     
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    Bwindi Impenetrable Nationalpark

    Im Südwesten Ugandas liegt der Bwindi Impenetrable Nationalpark, welcher seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Der Park zeichnet sich durch seine dichten, grünen Regenwälder, viele Bachläufe und Sumpfgebiete aus. Vor allem bekannt ist der Park aber dadurch, dass hier einige seltene und vom Aussterben bedrohte Berggorillas, sogenannte Silberrücken leben. Einige Gruppen davon wurden an Menschen gewöhnt, sodass Trackings dort möglich sind. Aber auch andere Primatenarten findet man hier, ebenso wie Pinselohrschweine, Ducker oder Riesenwaldschweine. Zahlreiche Vogel- und Reptilienarten sind im Park heimisch. Der Bestand an Wildelefanten ist jedoch, aufgrund von Wilderei, sehr zurückgegangen.

     
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    Kibale Forest Nationalpark

    Der Kibale Forest Nationalpark liegt in der Nähe von Fort Portal im Westen des Landes. Der Park zeichnet sich vor allem durch die große Anzahl von dort lebenden Affenarten aus, welche man bei Trackings und geführten Wanderungen durch die grünen Wälder bewundern kann. Aber auch zahlreiche andere Tierarten findet man hier, z. B. Waldelefanten, Riesenwaldschweine oder Buschböcke. Östlich des Parks findet sich außerdem ein Sumpfgebiet, in welchem man sehr gut Vögel beobachten kann. Die Bäume im Park können eine Größe von über 55 m erreichen. Desweiteren gibt es eine Vielzahl von Kräutern und anderen Pflanzen, die von Einheimischen als Medikamente benutzt werden.

     
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    Queen Elizabeth Nationalpark

    Der Nationalpark Queen Elizabeth liegt im Westen des Landes. Er grenzt westlich an den Eduarsee und den Virunga-Nationalpark an, wobei letzterer sich teils schon im Gebiet der Demokratischen Republik Kongo befindet. Im Norden grenzt er an das Ruwenzorie Gebirge an. Die Landschaft ist vielfältig - von offener Savanne zu Regenwäldern, Sumpf- und Kratergebieten. Während einer Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal lassen sich zahlreiche Zugvögel, Flusspferde und Pelikane beobachten. Mit fast 100 verschiedenen Säugetierarten und über 600 Vogelarten ist der Park einer der vielfältigsten Ugandas. Im Ishasha-Gebiet südlich des Parks kann man den Wappenvogel Ugandas, den Kronenkranich, beobachten, genauso wie zahlreiche Flamingos. Besonders interessant sind auch die Löwen dort, die es sich zur Angewohnheit gemacht haben auf Bäume zu klettern. Zwischen dem Kibale Forest und dem Queen Elizabeth Nationalpark gibt es außerdem einen Wildlife Corridor. Dieser soll dafür sorgen, dass ein Wildwechsel zwischen den zwei Gebieten stattfindet.

     
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    Flora & Fauna

    Ehemals gab es in Uganda große Bestände von tropischem Regenwald. Besonders im Landesinneren wurden jedoch große Flächen gerodet, weshalb die Waldgebiete heute nur noch sehr gering sind. Trockene Savannen gibt es vor allem im Norden und Westen Ugandas. Dennoch ist die Tier- und Pflanzenwelt vielfältig und zu deren Schutz wurden zahlreiche Nationalparks gegründet. Auch viele Sumpfregionen z.B. um den Kyoga-See findet man hier. Typisch sind vor allem die Papyrussümpfe. In den bergigen Regionen im Westen breiten sich Nebelwälder aus, in welchen großflächige Moose wachsen, in denen man teils sogar versinken kann. Dort wachsen auch Baumfarne, Flechten oder Bambus, welcher besonders gerne von den Berggorillas gegessen wird. Da im Osten des Landes auch vulkanische Aktivitäten vorkommen, ist der Boden dort sehr fruchtbar.

    Auch die Tierwelt ist sehr vielfältig. Es gibt zahlreiche Vogel-, Affen- oder Anthilopenarten, ebenso wie Großkatzen und einige Großwildbestände (wie Elefanten, Nashörner etc.), welche jedoch aufgrund von Wilderei stark zurück gegangen sind. Der Kronenkranich ist das Wappentier Ugandas. Die berühmten Berggorillas sind in den Wäldern des Landes heimisch. Dort gibt es außerdem viele Buschböcke, Riesenwaldschweine, Uganda-Kobs (das Wahrzeichen der Nationalparks Ugandas) oder Warzenschweine. Auch viele Reptilienarten wie Nilkrokodile, Chamäleons oder verschiedene Schlagenarten findet man hier.

     
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    Sprache

    Die offiziellen Sprachen in Uganda sind Englisch und Suaheli, wobei letzteres nur wenig gesprochen wird und fast nur noch als Kommandosprache bei Polizei und Militär gebraucht wird. Daneben gibt es über 30 afrikanische Sprachen, wovon vor allem die Bantusprachen Kisuaheli und Luganda gesprochen werden. Luganda ist die Sprache des Volkes Baganda aus dem Niger-Kongo-Gebiet. Weitere lokale wichtige Sprachen sind z. B. Luo, Iteso, Rwanyankole oder Lusuga.

     

    Religion

    Etwa 40 % bekennen sich zur römisch-katholischen und etwa 32 % zur anglikanischen Kirche. Muslime sind zu etwa 14 % vertreten und etwa 11 % gehören zu pfingskirchlich-fundamentalistische Freikirchen. Nur rund 1 % der Bevölkerung sind Anhänger einer afrikanischen Religion.

    Kultur & Geschichte

    Kultur

    In Uganda leben über 40 verschiedene Völker zusammen und sie alle haben ihre eigenen Sprachen, Traditionen und teilweise Religionen. Das Land zeichnet sich also durch eine große sprachliche und ethnische Vielfalt aus, auch hinsichtlich Musik, Tänzen und Theater. Südlich und westlich des Kiogasees wohnen das Bantu Volk. Sie nehmen über 60 % der Volksgruppen ein. Allein 15 % nehmen die Niloten im mittleren Norden ein, etwas mehr als die Hamitoniloten (ca. 9 %). In den letzten Jahren gab es vor allem zwischen den Niloten und Bantu immer wieder teils heftige Konflikte, welche vermutlich auch aus ihrer gemeinsamen konfliktreichen Vergangenheit hervorgehen. Die Lugbara sind die Größte der sudansprachigen Bevölkerungsgruppen, welche insgesamt ca. 7 % einnehmen. Der Rest der Bevölkerung setzt sich aus verschiedenen anderen Volksgruppen zusammen.

     

    Geschichte

    Bereits früh siedelten die Twa als ältestes noch heute lebendes Volk in Uganda an. Jedoch wurden sie vertrieben durch andere Völker, vor allem der Bantu, welche selbst wieder rum von den Niloten aus dem Norden Richtung Süden verdrängt wurden. Dies führte zu heftigen Konflikten die bis heute anhalten. Doch die Bantu entwickelten sich im Laufe der Jahre stark weiter, infolgedessen wurden im 15. Jahrhundert Königreiche wie Buganda gegründet, die kleineren Niloten hingegen blieben ein Nomadenvolk.

    Im 19. Jahrhundert kamen immer mehr arabische Händler in die Region, welche sich den Handel mit Elfenbein und Sklaven versprachen. Um das Jahr 1860 entdeckten die ersten Europäer aus Großbritannien das Land, woraufhin viele katholische und protestantische Missionare zuzogen und tausende ihre Glaubensrichtung änderten. 1894 wurde das Land ein britisches Protektorat, der Kaffee und Baumwohlanbau sowie der Bau von Eisenbahnstrecken wurde vorangetrieben.

    Der Dekolonisierungsprozess begann in den 1950er Jahren, 1958 gab es erstmals Parlamentwahlen. Am 9. Oktober 1962 wurde Uganda unabhängig und König Mutesa (II.) Präsident. 1966 wurde er jedoch von Premierminister Milton Obote von seinem Posten verdrängt, ein Einparteisystem wurde eingeführt und radikale Sozialisierungsmaßnahmen eingeleitet. Diese Situation wurde schnell ausgenutzt, sodass unter dem ehemaligen Kommandeur Idi Amin von 1971 bis 1979 erst ein Militärputsch und schließlich eine Diktatur entstand.

    In den Folgejahren kommt es immer wieder zu Kriegen u.a. mit Tansania, auch zu Machtwechseln, politischen Verfolgungen und Terror. Yoweri Kaguta Museveni erobert 1986 mit seiner National Resistance Army (NRA) erfolgreich die Hauptstadt Kampala und wird zum neuen Präsidenten erklärt. Die ersten Parlamentswahlen fanden 1989 statt und im Mai 1996 erstmals Präsidentschaftswahlen, welche Museveni mit einer Mehrheit von 75 % gewann. 2011 wurde erneut über das Amt des Präsidenten abgestimmt und Amtsinhaber Musevi wurde erneut gewählt.

     

    Feiertage

    • 1. Jan. Neujahr
    • 26. Jan. Liberation Day
    • 8. Mär. Women`s Day
    • Ostern (Karfreitag & Ostermontag)
    • 1. Mai Tag der Arbeit
    • Pfingsten (Pfingstmontag)
    • 3. Jun. Martyr's Day
    • 9. Jun. National Heroes Day
    • 9. Okt. Independence Day
    • 25. & 26. Dez. Weihnachten

    Essen & Trinken

    Das Essen in Uganda ist vielfältig und geht auf die einfache Küche zurück. Gerne gegessen wird z. B. Kochbanane in allen Variationen, ebenso wie Mais- oder Bananenbrei, Hirse oder Kartoffeln. Als Beilage wird oft Huhn serviert, richtiges Fleisch oder Fisch gibt es eher seltener. Aber auch auf Zutaten wie Kohl, Bohnen oder Süßkartoffeln wird gerne zurückgegriffen. Außerdem sehr beliebt sind Chapati, also Fladen aus Wasser und Mehl oder Samosas - frittierte und gefüllte Teigtaschen. Luwombo ist eine Soße, welche ebenfalls gerne verwendet wird. Sie wird in Bananenblättern gekocht und anschließend serviert, wie z. B. die Erdnusssoße Binyebwa. Daneben wird eine Vielzahl von anderen Obst- und Gemüsearten verwendet. Dabei gilt jedoch die Regel "Cook it, peal it or leave it" zu deutsch "Koch es, schäl es oder lass es". Außerdem essen die meisten Menschen Ugandas mit den Fingern.

    In Uganda werden sehr gerne Bier, Säfte oder auch Getränke wie Cola oder Limonade getrunken.
    Das Nationalgetränk des Landes ist jedoch der Bananen-Gin "Waragi". Auf jeden Fall probieren sollten Sie außerdem den heimisch angebauten Kaffee oder Tee. Bei Leitungswasser muss aufgepasst werden. Dieses sollte auf keinen Fall unbehandelt getrunken werden, da das Wasser nicht gereinigt oder gefiltert wird. Daher sollte man zum Trinken auf Wasser aus Plastikflaschen z. B. mit Kohlensäure zurückgreifen.

     

    Wissenswertes von A - Z

    Gesundheit
    Bedingt durch einen aktuellen Gelbfieberausbruch in Uganda wird, abweichend von den bisherigen Einreisevorschriften ein Gelbfieberimpfnachweis von allen Reisenden verlangt. Die Einreise ohne den gültigen Nachweis wird derzeit verwehrt. Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A und Tollwut) sowie Malariaprophylaxe werden ebenfalls angeraten. Desweiteren ist AIDS/HIV auch in Uganda ein offenes Problem. Schätzungsweise 1.6 Mio. Menschen leben in Uganda mit AIDS/HIV. Sorgsamkeit wird daher v.a. hinsichtlich Verhütung dringend empfohlen. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt beim Auswärtigen Amt über die derzeitigen Impfvorschriften und möglichen Vorsorgemaßnahmen.

    Tracking
    Für die Teilnahme an einem unserer Gorilla- oder Schimpansen-Trackings empfehlen wir festes Schuhwerk und setzen einen normalen gesundheitlichen Status und eine gute körperliche Fitness voraus, da das Tracking sehr anstrengend werden kann. Beachten Sie bitte außerdem, dass das Fotografieren mit Blitz nicht gestattet ist.

    Verhalten in der Öffentlichkeit
    Homosexualität ist in Uganda gesetzlich verboten und sollte daher nicht offen ausgelebt werden. Generell sollten Sie v. a. in kleineren Städten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr spazieren gehen und auf die Anweisungen des Reiseleiters hören. Wertgegenstände sollten nicht offen zur Schau getragen werden. Von der Nutzung der Motorradtaxis, sogenannter Boda Bodas wird abgeraten, da das Unfallrisiko deutlich gestiegen ist und es dabei insbesondere nachts zu Überfällen kommen kann.