Unsere Reise-Tipps

Expertentipps 2020

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - unsere Reise-Experten zeigen Ihnen ihre ganz persönlichen Lieblingsziele und nehmen Sie mit auf ihren Traumurlaub. 

Sie haben noch keine Idee, wohin Sie Ihre nächste Reise führen soll? - Das macht nichts, lassen Sie sich einfach von unseren Reise-Experten inspirieren. 

Den leckersten Kaiserschmarrn in Salzburg probieren, die riesigen Wale in Kanada zu beobachten, Vietnam mit dem Rad erkunden oder aber zufuß durch die dänische Hauptstadt Kopenhagen zu spazieren? - Unsere Reise-Experten geben Ihnen garantiert Anregungen für Ihre nächste Traumreise.

Sie sind auf der Suche nach noch mehr Inspiration oder möchten Ihre eigenen unvergesslichen Urlaubsmomente mit anderen teilen? Dann schauen Sie sich unsere Entdeckerliste an.

Inhaltsverzeichnis

    Unsere Expertentipps aus Afrika

    10.03.2020

    Tansania: Christine Michels, Produktmanagerin Einkauf Fernreisen

    Abenteuer Serengeti

    Eine Safari ist immer ein beeindruckendes Erlebnis. Noch beeindruckender wird‘s, wenn gerade die Tierwanderungen im Serengeti Nationalpark einsetzen, denn dann hat man die Chance auf hautnahe Begegnungen mit Gnu- und Zebraherden. Als ich mit einer Berge & Meer-Reisegruppe dort war, teilten wir uns zu siebt einen Geländewagen mit dem Driver Guide. Ich würde ohnehin sagen, je weniger Teilnehmer desto besser. Umso mehr kann man das Gefühl, in der unberührten Natur inmitten wilder Tiere zu sein, auskosten. Das Aufspüren der Tiere, wofür der Guide normalerweise zuständig ist, war dieses Mal gar nicht notwendig, denn durch die Wanderungen zogen die Herden tatsächlich ganz nah an unserem Camp vorbei – was für ein Glück! Leider stellten sie auch ein leckeres Buffet für die zahlreichen Löwen und Geparden dar. Diese Raubtiere aus nächster Nähe beobachten zu können, war überwältigend. Am meisten fasziniert haben mich die Geparden. Was für elegante und stolze Tiere! Und wenn sie zum Sprint ansetzen, bleibt einem der Mund offen stehen. Es kann passieren, dass man Zeuge von Beutefang wird, doch das sollte einen nicht abschrecken - so ist nun einmal die Natur. Eine Safari hält unglaublich viele Gänsehautmomente bereit und ist auf jeden Fall ein „Einmal im Leben-Abenteuer", das ich jedem ans Herz legen möchte. Wo kann man Natur schon so ungefiltert erleben?!

    Expertentipp Tansania

    Unsere Expertentipps aus Asien

    14.01.2020

    Vietnam: Sally Ann Grabowski, Einkauf

    Mit dem Rad durch Vietnam

    Zwei Wochen lang bin ich mit meiner Schwester durch Vietnam gereist. Ein absolutes Hihglight war dabei für uns beide die Gegend um Ninh Binh Ninh Binh - auch die trockene Halong Bucht genannt - ist eine beeindruckende, durch Karstfelsen geprägte Landschaft mit vielen Seen und Flüssen. Zwar ist eine Radtour wahrscheinlich nicht das erste, was man mit einer Reise durch Vietnam verbindet, aber unsere Tour von Tràng An bis zum Pagodenkomplex Bai Dinh war einfach super cool! Was auch wir vor unserer Reise nämlich nicht wussten, ist, dass super viele Unterkünfte in Vietnam kostenlose Fahrräder zur Verfügung stellten. So auch unser Hostel. Also entschieden wir uns, statt eines der Touristenboote zu nehmen, die Gegend auf dem Rad zu erkunden. Denn das ist einfach die beste Art und Weise die Natur zu entdecken! Vorbei an saftgrünen Reisfeldern, Kühen und Ziegen bekamen wir einen tollen Eindruck vom Land und der Natur und hatten so die Möglichkeit, immer mal wieder anzuhalten, wenn uns ein Fleckchen besonders gut gefiel! So kamen wir nach ein paar kleineren Zwischenstopps nach ungefähr einer Stunde an unserem Ziel an. Der größte buddhistische Tempelkomplex Vietnams erstreckt sich über 700 Hektar, sodass wir uns den ganzen restlichen Tag Zeit nahmen, um alle Gebäude mit den unzähligen Buddha-Statuen zu besichtigen.

    Expertentipp Vietnam

    Unsere Expertentipps aus Europa

    11.08.2020

    Deutschland: Nina Meyer - Marketing

    Abenteuerspielplatz Hohes Venn in der Eifel

    Mit dem Wanderstock durchs Hohe Venn: Schon als Kind fuhr ich regelmäßig mit Oma und Opa in den Sommerferien in die Eifel. In einem kleinen Ort in der Nähe von Monschau checkten wir in ein Hotel ein, in dem zum Mittagessen Kartoffelkroketten aus silbernen Schalen und Schnitzel mit Jägersoße auf weißen Tischdecken serviert wurden. Nie vergessene Kindheitserinnerungen wie auch die Wanderungen durch das Hohe Venn, einem Hochmoorgebiet an der Grenze zu Belgien. Auch Jahrzehnte später ist das Naturschutzgebiet für mich ein großer Abenteuerspielplatz. Auf größtenteils Holzbohlenwegen und über die eine oder andere Brücke geht es durch die weiten Hochmoor- und Heidelandschaften. An den Wegesrändern gibt es jede Menge zu entdecken. Wilde Blaubeeren und Heidelbeeren - wer weiß, wie man sie unterscheidet?! Sattrote Fliegenpilze und flinke Salamander, große und kleine Vögel, Libellen, Frösche ... Hölzerne Aussichtsplattformen bieten einen tollen Blick über das Moor. Für weniger trainierte Wanderer oder Familien gibt es viele ausgeschilderte Wege um die zehn Kilometer. Starten kann man zum Beispiel am Parkplatz Fliegerhügel, Eupenerstraße/Monschau. Immer noch ein Muss: Die kleinen Wanderplaketten, auf denen sich viele Eifelorte zeigen, und die nicht nur Kinder gerne auf ihren Wanderstock nageln. Und wenn man nach dem Ausflug ins Moor noch einen Abstecher in die Monschauer Altstadt macht, bringt man für die Daheimgebliebenen ein Paket Monschauer Dütchen mit, die berühmten Eierbiskuit-Waffeln, die am besten mit Sahne gefüllt schmecken. Das Original gibt's im "Restaurant Rur Café", wo 1853 das Rezept erfunden wurde. Genauso habe ich es mit Oma und Opa gemacht und so mache ich es heute immer noch.

    Expertentipp von Nina Meyer: Wandern in der Eifel

    03.08.2020

    Österreich: Daniela Schur, Betriebsratsvorsitzende

    Sonnenaufgangsyoga in Österreich

    Wenn man morgens um 3:30 Uhr aufsteht, um um 4:15 Uhr abfahrbereit zu sein, muss das schon einen besonderen Grund haben - und den hatte ich! Ich wollte zum Sonnenaufgangsyoga auf die Tröpolacher Alm. So fuhr ich eine Stunde vor Sonnenaufgang in Tröpolach (Kärnten) los, um auf 1900 Metern Höhe eine der atemberaubendsten und schönsten Erfahrungen meines Lebens zu sammeln. Durch ein Vinyasa (eine Aneinandereihung von Yoga-Übungen) zu fließen, während sich langsam die Sonne über den Horizont erhebt, ist wirklich ergreifend und unglaublich entspannend. Ich habe mich selten mit der Natur verbundener gefühlt! Nach dem Yoga gab’s ein leckeres Frühstück mit frischer warmer Milch von den Alm-eigenen Kühen. Nach einem Besuch der hauseigenen Käserei stattete ich zum Schluss den Ziegen einen Besuch ab, die die Streicheleinheiten sichtlich genossen. Besser kann man nicht in den Tag starten!

    Danielas Expertentipp: Sonnenaufgangsyoga

    27.07.2020

    Österreich: Manuela Klaas, Marketing

    Sommerschnee in der Steiermark

    Schnee im Sommer?! Hört sich komisch an, ist aber auf den österreichischen Gletschern nichts besonderes. Und für alle, die mal Lust auf was anderes als die klassischen Sommerferien am Meer haben, kommt hier mein Tipp. Im Bergurlaub nutze ich die Zeit am liebsten, um aktiv zu sein und gemeinsam mit meiner Familie zu wandern. Eine ganz besondere Tour haben wir in diesem Jahr in Ramsau am Dachstein in der Steiermark gemacht: Eine Gletscherwanderung. An der Gletscherbahn sind wir zu der vierstündigen Tour durch den Sommerschnee aufgebrochen. Unser Ziel: Die höchstgelegene Schutzhütte der Steiermark, das Guttenberghaus. Klingt vielleicht anstrengend, mit dem richtigen Schuhwerk und bei Kaiserwetter war die Wanderung aber auch für meine Tochter gut machbar. Oben angekommen gibt es eine kleine Pause bei bester Aussicht, bevor es wieder ins herunter Tal geht. Für den Rückweg haben wir übrigens nur halb so lang gebraucht, da es sich bergab bekanntlich doch ein bisschen schneller läuft ;) Die Tour kann man übrigens immer dienstags von Mitte Juni bis Mitte Oktober buchen, also plant’s vorher ein, wenn ihr in der Gegend seid. Kleiner Tipp: In vielen Hotels bekommt man die "Schladming Sommercard", mit der es viele Ausflüge und Freizeitaktivitäten günstiger oder kostenlos gibt. So mussten wir für Führung und die Seilbahn-Fahrt zum Beispiel nichts zahlen.

    Manuela Klaas in der Steiermark, Expertentipp

    03.03.2020

    Norwegen: Florian Grätz, Bilderstelle

    Norwegens Trollzunge

    Auf Norwegens Trollzunge Als ich mit drei Freunden im August zwei Wochen mit dem Wohnwagen in Norwegen unterwegs war, haben wir uns auch der Herausforderung gestellt, den wohl bekanntesten Felsen des Landes zu erwandern: den Trolltunga. Was daran eine Herausforderung ist? Er befindet sich auf 1.100 Meter Höhe und der Weg hinauf ist über zwölf Kilometer lang. Das heißt, hin und zurück sind‘s 25 Kilometer und dauert insgesamt zehn bis zwölf Stunden. Ja, das war ein ambitioniertes Vorhaben – welches sich aber mehr als gelohnt hat! Doch der Reihe nach: Wir starteten morgens um acht Uhr in der Nähe von Odda, wo wir zwei Nächte campierten. Es ist wichtig, dass man sich schon morgens auf den Weg macht, sonst schafft man es nicht vor Einbruch der Dunkelheit zurück. Wir fuhren mit einem Shuttlebus zum Ringedalsvatnet und machten uns von dort aus auf den Weg. Direkt der erste Abschnitt des Wanderweges ist alles andere als leicht und veranlasst bestimmt den ein oder anderen zum Umkehren, aber wir haben uns die Steigungen hochgekämpft und dann wurde es zum Glück auch irgendwann erträglicher. Insgesamt ist die Wanderung wirklich heftig. Ich bin schon deutlich längere Strecken gewandert und war danach nicht so fertig. Mit vielen Pausen ist es aber zu schaffen und der Ausblick, den man oben am Felsen hat, macht alle Strapazen wett. Der Blick über den Ringedalsvatnet ist der Wahnsinn! Ich habe mich aber lieber auf einen der anderen ähnlichen Felsformationen in der Umgebung gesetzt statt auf die Zunge selbst, um diesen Moment einfach mal für mich allein zu genießen.

    Expertentipp Norwegen

    18.02.2020

    Amsterdam: Sarah Tönges, Marketing

    Burger über Amsterdams Hafen

    Im Januar verbrachten mein Freund und ich ein Wochenende in Amsterdam. Bei einem Sonnenspaziergang am Hafen fiel uns ein ungewöhnliches Gebäude ins Auge: Wie ein Haus auf Stelzen ragte es aus dem Wasser heraus. Eine Google-Suche offenbarte uns, dass dieses rot-weiße Gebilde nicht etwa eine Bohrinsel war – wie es zuerst schien – sondern ein Restaurant! Das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Wir erklommen eine Treppe nach der anderen und konnten durch die Gitterstufen sehen, wie das Wasser unter unseren Füßen immer weiter weg erschien. Für jemanden mit Respekt vor Höhe kostete das ein bisschen Überwindung, aber die war es auf jeden Fall wert: Oben angekommen wies uns ein freundlicher Kellner einen Ecktisch an einem der riesigen Fenstern zu, wo wir köstliche Burger und Sandwiches essen und dabei den Blick über die Amsterdamer Hafenlandschaft schweifen lassen konnten (die bestimmt auch nachts umwerfend aussieht). REM Eiland, die ursprünglich einmal als Plattform für einen niederländischen Piratensender auf offenem Meer diente, ist heute ein echter Geheimtipp für jeden, der gerne gutes Essen mit beeindruckender Aussicht genießt. Abenteuergefühl und eine ungewöhnliche Fotokulisse inklusive! Wer sich das auch mal ansehen will, kann hier vorbeischauen: https://www.remeiland.com/en/home-english/

    Expertentipp Amsterdam

    11.02.2020

    Salzburg: Sarah Puderbach, Marketing

    Salzburgs leckerster Kaiserschmarrn

    Da ich St. Johann im Salzburger Land im Januar als super schöne Winterlandschaft kennengelernt habe, habe ich hier einen besonderen Tipp für alle Ski- und Snowboardfahrer. Jetzt könnte ich natürlich von den zahlreichen Abfahrten in verschiedenen Schwierigkeitsstufen schwärmen, doch was mich viel mehr umgehauen hat, war der Kaiserschmarrn auf der Hofalm! Ich bin ohnehin Fan dieser Süßspeise – aber nicht nur, dass sie hier besonders lecker schmeckte, nein, auf der großen Terrasse der urigen kleinen Alm konnte man sie auch noch bei bester Aussicht und herrlichstem Sonnenschein genießen. Meine Freunde und ich hielten uns eine ganze Weile dort auf, bevor wir uns frisch gestärkt wieder auf den Weg Richtung Abfahrten machten. Dass es hier den besten Kaiserschmarrn im ganzen Skigebiet geben soll, kann ich also nur bestätigen. Und es gibt sogar noch etwas, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet: Ein riesiges Schnee-Iglu, durch das man hindurchfahren kann. Das fand ich richtig cool! St. Johann hat mir insgesamt sehr gut gefallen und ich freue mich schon jetzt, hier nächstes Jahr wieder auf meinen Skiern zu stehen und die Pisten runter zu rauschen!

    Expertentipp Salzburg

    04.02.2020

    Prag: Stefanie Flam, Pressestelle

    Prags magische Seite

    Wer in Prag mal etwas anderes erleben möchte als die üblichen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt und auf der Kleinseite, sollte einen Ausflug auf den Berg Petřín machen. Dies tat ich letzten Herbst mit meiner Familie. Man kann sogar ohne Extrakosten mit der Standseilbahn hochfahren, wenn man bereits ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel hat. Oben angekommen warten wunderschöne Rosengärten und ein Aussichtsturm, der an den Eiffelturm erinnert. Hier hat man zwar einen tollen Blick auf die Stadt, doch viel interessanter sind der Spiegel-Irrgarten und die Magische Grotte in der Umgebung. Von außen sieht der Spiegel-Irrgarten aus wie eine kleine Burg. Es ist gar nicht so einfach, den richtigen Weg durch die ganzen verspiegelten Gänge zu finden, doch am besten ist der „ Saal des Lachens“: Sich selbst als Zwerg, Bohnenstange oder Kopffüßler zu sehen, ist ziemlich witzig. Zur Magischen Grotte muss man anschließend ein paar Meter laufen. In dieser ungewöhnlichen Kunstgalerie steigt man in eine Fantasiewelt hinab. Sie ist über mehrere Etagen voll mit Bildern und Skulpturen in den buntesten Farben, von überall blicken einen mythologische Wesen wie Satyrn, Nixen und Drachen an. Im Erdgeschoss stehen Sofas bereit, um die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen, und man kann trinken, soviel man will. Besonders schön ist, dass sogar Hunde mit in die Grotte dürfen, denn wir hatten unsere Hündin dabei. Da sie sich schwanzwedelnd alles angesehen hat, scheint es auch ihr dort gut gefallen zu haben.

    Expertentipp Prag

    21.01.2020

    Dänemark: Ralf Hoppen, Reisestelle

    Kopenhagen zu Fuß

    Von einer Kreuzfahrt mit der MSC Preziosa durch den hohen Norden ist mir vor allem der Landgang in Kopenhagen in Erinnerung geblieben. Hier wollten ich mit meiner Familie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt fahren, doch aufgrund eines Marathons kamen wir nicht weit. Da wir unsere beiden Töchter, zwei und fünf Jahre, dabei hatten, haben wir uns spontan für einen Spaziergang zum Nyhavn quer durch die Stadt entschieden. Dabei wurde uns wieder klar, dass oftmals spontane Entscheidungen einfach die besten sind, denn Kopenhagen ist ein Traum von einer Stadt. Aus dem Bus heraus hätten wir nicht so viel sehen können wie zu Fuß. Am Nyhavn angekommen haben wir uns zuerst eine tolle Hafenrundfahrt gegönnt. Mit dem Wetter hatten wir an diesem Tag echt Glück, sodass wir uns sogar im T-Shirt auf dem Schiff aufhalten konnten. Anschließend haben wir in einem der zahlreichen Lokale am Kanalufer ein typisch dänisches Smørrebrød gegessen und dabei den Blick auf die schönen bunten Häuser genossen. Kopenhagen und insbesondere der Nyhavn hat mir sehr gefallen, sodass ich unbedingt nochmal unabhängig von einer Kreuzfahrt in die dänische Hauptstadt muss!

    Expertentipp Kopenhagen

    Unsere Expertentipps aus Nordamerika

    28.01.2020

    Kanada: Anne Hillen, Auszubildende Tourismuskauffrau

    Whale Watching in Victoria

    Ein Roadtrip durch Kanada – klingt ohnehin schon nach einem Traum. Mein Trip zusammen mit meinem Papa im letzten Jahr wurde durch ein ganz besonderes Highlight zum Abschluss aber nochmal getoppt. Auf ihrem Weg zurück in den Norden passieren nämlich jedes Jahr Wale zwischen Juli und September die Vancouver Island, was genau in unsere Reisezeit fiel! Im Anschluss an unseren Roadtrip setzten wir also von Vancouver aus mit der Fähre nach Victoria/Vancouver Island über, von wo aus die Organisation Orca Spirit Whale Watching Adventures auf ihre Whale Watching Touren startet. Nachdem am Treffpunkt der Organisation alle mit einem passenden Overall ausgestattet wurden und unsere 12-köpfige Gruppe eine kurze Einführung bekommen hatte, ging es in einem kleinen Schlauchboot los. Ihr könnt euch denken, wie aufgeregt ich war! Allerdings kann ich euch sagen: Man muss ziemlich geduldig sein. Denn nachdem wir einige Kilometer über das offene Meer gefahren waren, war immer noch kein Wal weit und breit in Sicht. Zwischendurch hatte ich schon die Befürchtung, wir würden vielleicht gar keinen mehr zu sehen bekommen. Aber Mithilfe eines Hydrophons, einem Mikrofon, das den Walgesang aufnimmt, und durch Funkverständigung mit anderen Booten kamen wir einer Walgruppe immer näher. Und irgendwann tauchte tatsächlich ein grauer Riese vor uns auf. Das Gefühl war einfach unbeschreiblich und ich konnte kaum glauben, dass ich das gerade wirklich erleben darf. Durch das kleine Boot hatte ich das Gefühl, den riesigen Tieren besonders nah sein zu können. Diesen Gänsehaut-Moment werde ich nie vergessen.

    Expertentipp Kanada

    07.01.2020

    USA: Maren Schlößer, Produktmanagerin Einkauf

    Natur pur in Florida!

    Der Lovers Key State Park südlich vom Fort Myers Beach hat nicht nur einen weißen Sandstrand wie aus dem Bilderbuch, sondern ist auch ein Naturschutzgebiet zu bieten. An dem Naturstrand kann man super die Sonne genießen, aber das wahre Highlight ist eine Kayak-Tour durch die Mangroven. Man kann die Tour mit oder ohne Guide machen. Wir haben uns entschieden, auf eigene Faust loszupaddeln. Wir bekamen eine Karte in die Hand gedrückt und ab ging es. Zweieinhalb Stunden lang waren wir mit dem Kayak zwischen den Mangrovenwäldern unterwegs und hatten sogar das große Glück, Seekühe zu sehen! In den Bäumen waren viele verschiedene Vögel zu beobachten, darunter Pelikane und Fischreiher. Die Kayak-Tour hat großen Spaß gemacht und ist ein unvergessliches Erlebnis! Anschließend kann man noch auf den vielen Wanderwegen den State Park zu Fuß erkunden. Wenn man wie wir im Winter nach Florida reist, sollte man allerdings im Hinterkopf behalten, dass es gegen 17.30 Uhr dunkel wird. Wir haben es uns lieber noch am Strand gemütlich gemacht und den wunderschönen Sonnenuntergang genossen.

    Expertentipp aus Florida, USA

    Unsere Expertentipps aus Südamerika

    25.02.2020

    Mexiko: Anna Hofheinz, Pressestelle

    Karibikfeeling auf der Isla Mujeres

    Als ich mit einer Freundin in Cancun unterwegs war, fielen in so ziemlich jedem Gespräch mit Einheimischen die gleichen Wörter: „Isla Mujeres“, „traumhaft“ und „Karbikfeeling“. Hörte sich an, als müssten wir hin! Also beschlossen wir spontan, am nächsten Tag die Fähre zu nehmen und den Rest unseres Urlaubs auf der empfohlenen Insel zu verbringen. Nachdem wir unseren ersten Tag dann mit einer Kokosnuss in der Hand unter einer Palme verbrachten, wollten wir gegen Abend die Insel erkunden. Also setzten wir uns in eins der roten Taxis und ließen uns einmal quer über die Insel zum Punta Sur fahren. Dieser Platz bietet gleich zwei Besonderheiten: Jeden Abend ist hier ein wunderschöner Sonnenuntergang zu beobachten. Der Himmel leuchtete in allen Farben. Schon allein dafür hätte es sich gelohnt, hinzufahren. Wir hatten aber Zeit und Geduld mitgebracht, um darauf zu warten, dass Schildkröten aus dem Meer kommen, um ihre Eier am Strand abzulegen (Reisezeit Juni-August). Die Schildkröten ließen allerdings ganz schön auf sich warten, sodass wir fast schon aufgeben wollten. Tatsächlich hatten wir kurz vor Mitternacht aber Glück und durften ein kleines Naturwunder live mit angucken. Wichtig: Man sollte entweder im Dunkeln oder mit einer Rotlichtlampe unterwegs sein, um die Schildkröten nicht zu stören. Zwar gehört etwas Glück und noch mehr Geduld zu diesem tollen Erlebnis, aber wenn es klappt, ist es ein unvergesslicher Gänsehautmoment!

    Expertentipp Mexiko, Isla Mujeres

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