Februar - März 2010

Reisebericht: USA - Kalifornien & Las Vegas

Erleben Sie mit unserer 2. Chronistin die USA. Entdecken Sie die Glanzlichter des Westens - Los Angeles, Las Vegas, San Francisco und natürlich den Yosemite Nationalpark. Sammeln Sie vielfältige Eindrücke, die Sie nie mehr vergessen werden!

Chronistin in den USA
Mein Tipp

Glanzlichter des Westens

Berge & Meer Chronisten

Vorfreude ist die schönste Freude. Diese haben wir jetzt schon fast ein halbes Jahr. Wir freuen uns auf spannende und erlebnissreiche Tage an der Westküste der USA.

Californien ist der Golden State. Für viele natürlich untrennbar verbunden mit Sonne, lockerer Lebensart, Filmfabriken, Megacities und den Beach Boys. Aber sicherlich hat Kalifornien noch viel mehr zu bieten.

Und darauf freuen wir uns und können hoffentlich viel berichten.

1. Tag

Die Anreise

Eigentlich sollte unsere Reise in der Hauptstadt Berlin starten. Doch unser Pilot hat es vorgezogen zu streiken und um eine Gehaltserhöhung zu kämpfen. Somit haben uns die netten aber auch planlosen Damen der Deutschen Bahn den, eigentlich ganz netten, ICE empfohlen. Nun düsen wir seit 4:52 Uhr mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 119 km durch die Republik. Und hoffen sehr, dass die Piloten der United Airline einen ausreichenden Lohn erhalten und nicht auch noch auf die Idee kommen zu streiken. ;-)

Angekommen in Frankfurt haben wir uns durch die sensationsgierige Kameraschar, die vor den leergefegten Schaltern der Lufthansa warteten und die Abflugtafel besäht mit ANNULLIERT filmten, durchgerungen zum United Airline Check-In. Die ''schlauen'' Passagiere hatten wohl schon von Lufthansa auf United Airline umgebucht… So standen wir gefühlte 5 Stunden (in Echtzeit 2 Stunden) an dem Check-In Schalter. Und als wir dann am Ziel waren, Gepäck auf die lange Reise geschickt und wir das Flugticket in der Hand hielten, wurde erstmal mit einem ''Plaste-Bier'' auf die doch zuverlässigen Piloten der United Airline angestoßen. Prost! Mit einer halben Stunde Verspätung sitzen wir im Flieger auf Reihe 58 Sitz D und E. Die Zeit verbringen wir mit Film gucken, Radio hören und die Aussicht genießen…

Im Übrigen hat sich ein Blinder Passagier mit an Bord geschmuggelt. Von diesem aber später mehr ;-)

In San Francisco angekommen, wurden sicher für die Nachwelt, unsere Fingerabdrücke und ein völlig übermüdetes Foto archiviert. Dann noch schnell durch den Zoll und ab zur freundlichen Reiseleiterin, die schon mit einem großen Schild ''Berge & Meer'' da stand. Bis zum Hotel war es schätzungsweise eine halbe Stunde, auf dem Weg dorthin konnte man sich schon ein kleines Bild von San Francisco bei Nacht machen. Vom Wetter her sind wir leider vom Regen in die Traufe gekommen, denn auch hier ist, wie in Frankfurt Regen. Aber das soll sich in den nächsten Tagen ändern!

Bleiben wir gespannt…

2. Tag

San Francisco

Bei unserer Stadtrundfahrt durch San Francisco hatten wir anfangs noch leichten Regen und keinen schönen Himmel. Da haben wir u.a. das Rathaus, Golden Gate Park … angeschaut. Doch dann wo wir uns, dem Highlight der Stadtrundfahrt näherten, hat anscheinend doch jemand mit uns Einsicht gehabt und uns Sonne und einen blauen Himmel bereitet. Die Golden Gate Bridge. Und das war wirklich ein Highlight! Erst mit Bus und dann zu Fuß überquerten wir die Brücke. Die Farbe der Brücke hat einen tollen Namen ''International Orange'', auch wenn sie für uns einfach nur rot aussieht. Satte 20.000 Liter benötigen die jetzt noch 100 Arbeiter, die die Brücke Instand halten, um diese wieder mit einem neuen Anstrich zu versehen. Von der Brücke hatten wir einen super Blick zur Insel Alcatraz. Diese diente nicht nur als Standort für ein Hochsicherheitsgefängnis, sondern auch dem ältesten Leuchtturm der Westküste.

Von einem Highlight zum anderem … Auf zum Cable Car. Diese tollen Mobile gibt es hier schon seit 1873. Einfach aufspringen und los geht’s … Wirklich zu empfehlen ist da eine Tageskarte für 13 US$. Diese wurde natürlich ausgiebig genutzt und wir kennen nun fast jede Cable Care Haltestelle. Die Straßen von San Francisco sind im Schachbrettmuster angeordnet, somit haben wir uns super zu Recht gefunden. Wir suchten nach einem Scrapbooking Shop, LEVIS Shop und zuerst jedoch eine Bank, die unsere mitgebrachten Euros in die begehrten Dollar tauschen sollte. Doch wie man so schön sagt ''Nur Bares ist Wahres'' gilt hier leider nicht. In ganz San Francisco gibt es wohl nur zwei Stellen zum Tauschen. Aber auch da wurden wir fündig.

In Chinatown haben wir uns ca. ein Jahr zurück in die Vergangenheit, in unseren letzten Urlaub, versetzt gefühlt. Also wirklich 1:1 wie in China. Verrückt, sogar die gegrillten Hühner hingen knusprig im Schaufenster.

Und nicht zu vergessen unser ''Blinder Passagier''. Das ist Gabriel - die Ente. Die Daheimgebliebenen haben sich gedacht, zu zweit reisen kann jeder und macht nicht so viel Spaß. Und somit haben wir jetzt noch einen kleinen Gast, der auch schon so viele Eindrücke am ersten Tag gesammelt hat. Sogar, wie in der USA nicht anders erwartet, einen Burger gegessen. Mal sehen wo sich der kleine Kumpel noch so rum treibt …

3. Tag

San Francisco - Monterey/Carmel - Santa Maria

Nach der frühmorgendlichen Stärkung am Buffet, ging es los Richtung Monterey. Auf dem Weg dahin haben wir die Küste mit Ihren Bewohnern sehen dürfen. Ja, Seelöwen! Die hatten es gar nicht so leicht sich auf den Felsen in der Sonne zu wärmen, da der Wellengang ziemlich enorm war. Auch unser Gabriel durfte Küstenluft schnuppern und hat es sich in der Pflanzenwelt bequem gemacht und die Sonne genossen.

Die Fahrt führte weiter durch Artischocken- und Erdbeerfelder. Und sicher genau so eine Erdbeere habe ich heute früh gegessen.

In Monterey haben wir am Strand getankt und zwar die strahlende Sonne. Super Wetter! Auch ein paar Muscheln und vor allem kleine laufende schwarze Schnecken überquerten unseren Weg. Sah schon verrückt aus. In einem Outlet Store gab es einen Candy Shop. Ein riesig großer Shop nur mit Süßigkeiten. Da schlagen Kinderherzen und manchmal auch meins höher! Und deshalb musste eine Packung Jelly Belly auch mit!

Nun sollte uns der Weg nach Carmel führen. Dieser wurde kurz durch eine Polizeisperre umgleitet. Unser Busfahrer - Carlos hat dies genauso gut, wie auch schon die ganze Zeit, gemeistert und hat den großen Bus in einem Abbieg-Manöver durch die kleine Gasse - quasi gequetscht. Somit wurde Applaus gespendet. In Carmel angekommen konnten wir die eher gehobene Klasse der Einkaufsläden bestaunen … aber in diesem ''Einkaufsparadies'' ist ein wirklich schöner Innenhof, der zum Verweilen einlädt.

Endstation des heutigen Tages ist das Santa Maria Inn, wo schon einige ''Filmstars'' nächtigten. Wir werden sicher von dem ein oder anderen träumen …

4. Tag

Santa Maria - Santa Barbara - Los Angeles

Gut ausgeschlafen im Santa Maria Inn und natürlich geträumt von Marilyn Monroe, geht’s Richtung Santa Barbara. Auf dem Weg sehen wir die Santa Ines Berge. Unweit von diesen Bergen ist die bekannte Neverland Ranch von Michael Jackson. Was damit in Zukunft geschehen soll ist wohl noch unklar. Aber wir werden es sicher aus den Nachrichten, auch wenn wir schon längst wieder zu Hause sind, erfahren.

In Santa Barbara begrüßt uns die Queen of Mission. Diese wurde bereits schon 1786 gegründet. Auch unser Gabriel hat es auf sich genommen und ist zu dieser Mission gepilgert. Anschließend waren wir auf den Spuren von Michael Jackson im Gerichtsgebäude in Santa Barbara. Dort wurde er wohl sogar mit Handschellen vorgeführt und dank seinen Anwalt auch frei gesprochen!

An dieser Stelle mal einen unbekannten Gruß - in Memorial to Michael Jackson!

Santa Barbara war früher die eigentliche Filmstadt, doch dann zog es die Stars von Film und Fernsehen nach Los Angeles. Und genau dort hin, zieht es uns jetzt auch.

HOLLYWOOD!

Ja, und diese weißen großen Buchstaben prangen an den Hollywood Hills. Nicht das mal einer vergisst, wo er gerade ist.

Und aus diesem Grund sind auch sicher die 2.500 Sterne mit den Stars im Boden verewigt. Sicher ist sicher! Und da sich Michael Jackson heute wie ein roter Faden durch den Tag zieht, darf natürlich auch nicht der Stern auf dem Walk of Fame von ihm fehlen. Ebenso, wenn nicht noch wichtiger, haben wir den weltbekannten zu Ruhm gekürten Gabriel auf dem Stern wieder finden können. Eng umrungen von mehr als 100 Fans fanden wir den Gabriel-Stern vor. Welch eine Ehre ihn bewundern zu dürfen!

Wieder erholt von dem freudigen Ereignis, durften wir Beverly Hills und die Innenstadt von Los Angeles bewundern.

Nun folgt noch ein Abendhighlight. Los Angeles by night!

Und da kann ich mir es ganz einfach machen, denn Bilder sagen manchmal eben doch mehr als 1.000 Worte. Ich verweise da einfach mal auf das Lichtermeer!

5. Tag

Los Angeles - Santa Monica - Universal Studio

Durch Regentropfen auf die Außenklimaanlage aufgewacht, so dachten wir, der Tag wird wohl ins Wasser fallen.

Doch ganz im Gegenteil! Für uns und vor allem für unseren kleinen gelben Freund wurde es noch sehr spannend…

So fuhren wir erst die bekannte Küste von Santa Monica an, wo schon David Hasselhoff und Pamela Anderson über den Strand rannten. Dieses Schauspiel sah sicher besser aus, als unsere Vorführung. Mit Kapuze und umgeknicktem Schirm retteten wir uns vor der Regenwolke in eine Baywatch-Hütte.

Dann ging es weiter in die legendären Universal Studios. Wir sahen das Zuhause von Susan, Lynette, Gabrielle, Bree und Edie. Ja, genau die richtigen Fans wissen, dass wir in der Wisteria Lane bei den Desperate Houswives waren. Genial!

Und dann kaum zu glauben, hat unser Gabriel, das erste Mal in seinem bisher kurzem Entenleben, erbsengroßen Hagel erleben dürfen. Für ihn war es sicher genauso unerwartet und fast so einzigartig wie für die Einheimischen.

Den Schreck überlebt, haben wir noch einen anderen Shrek und zwar den tollkühnen Held in - sogar- 4-D erleben dürfen. In dieser Simulation hat sogar der Esel Donkey so geniest, dass auch wir was im Gesicht kleben hatten.

Und die Simpsons haben uns zu einer Reise in einem Flugzeugsimulator durch Springfield eingeladen. Das war ebenso nichts für schwache Nerven, wie das Horror Haus. Hinter fast jeder Ecke lauerte eine schreckliche Gestalt um aus uns laute Angstschreie raus zu kitzeln.

Das Hard Rock Café mit der riesengroßen freistehenden Gitarre musste natürlich auch besucht werden. Auch der drehende Cadillac im Innenraum muss man mal gesehen haben.

Übrigens, sogar in den Nachrichten im TV wurde der Hagel als ''kleines Wunder'' beschrieben. Das kann nicht jeder von sich behaupten, dass hier schon mal miterlebt zu haben.

6. Tag

Los Angeles - Calico - Las Vegas

Das Wetter in Los Angeles ist wirklich wie bei uns im April. Ändert sich von Minute zur Minute. So wurden wir heute mit Sonnenstrahlen und einem super blauen Himmel geweckt. Heut steht uns eine lange Fahrstrecke bevor. Denn es soll uns heute in die Spielerstadt Las Vegas verschlagen. Die Dollar zum verspielen liegen schon bereit!

Doch auf dem Weg dahin, haben wir die Geister in Calico gesucht, jedoch nicht gefunden. Dafür aber eine Westernstadt. Die sicher als gute Kulisse für den ein oder anderen ''Western-Schinken'' dienen könnte.

Selbst unser Gabriel hat die bunten Berge erklimmen und Höhenluft schnuppern können. Endlich in Las Vegas angekommen, wurden gleich die ersten Dollar gewonnen. Aus 20 US$ wurden schnell 54,39 US$. Aber das musste uns der Automat sofort in Dollar ausspucken. Denn wenn es am Schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören.

Und der Höhepunkt des Tages sollte ja auch noch kommen … LAS VEGAS LIGHTS. Das ist echt so A-M-A-Z-I-N-G! Kaum zu glauben, was viele kleine bunte Lichter aus einer Stadt machen können. Bling Bling soweit das Auge reicht. Und das muss hier echt weit reichen.

Und zum Abschluss des Tages hat uns Queen noch mit ''We will rock you'', an der größten Leinwand der Welt, ein Ständchen gesungen.

Unser Fazit für heute: HIER muss man einmal im Leben gewesen sein. Erzählungen und Bilder können echt nur einen Bruchteil, des hier erlebten, wiedergeben.

7. Tag

Death Valley - Las Vegas

Nach einem echt so vielseitigen und super leckeren Frühstückbuffet starteten wir Richtung Death Valley. Bevor wir in das 3. trockenste Gebiet der Welt einfahren, haben wir noch einen Halt im Supermarkt gemacht. Denn wir sollten ausreichend Getränke bei uns haben. Das ist auch angesichts, der bereits schon tragischen Geschichten von so manch ''Übermutigen'', auch echt ratsam. Denn wir wollten nicht in Death Valley bleiben…

Im Supermarkt sagte zu uns ein netter Einheimischer, Death Valley ''look like the moon''. Und das sollte auch stimmen, denn angekommen nach einer Fahrt durch Berge und Sanddünen, sahen wir echt eine Mondlandschaft vor uns.

In den unzähligen Sanddünen, war sogar schon Darth Vader unterwegs. Und zwar als die Starwars-Filme abgedreht wurden. Unser kleiner Gabriel hatte auch ein verrücktes Erlebnis. Er war bereits 86 Meter unter dem Meeresspiegel und schwamm dennoch auf dem Wasser. Das hat ihm in Mitten der Wüste richtig Spaß gemacht. Und das ist ihm bei 26 Grad auch nicht zu verdenken.

Am späten Nachmittag hat es uns noch einmal Richtung Las Vegas Downtown verschlagen. Dort hat sich langsam Las Vegas wieder in die bunte glitzernde Showwelt verwandelt. Echt immer wieder beeindruckend. Im Casino haben wir abermals Glück gehabt. So wurden am Einarmigen Banditen aus 20 US$ heute sagenhafte 184.55 US$. Aber man soll das Glück ja nicht so sehr beanspruchen … So ist es auch gut, dass unsere Reise morgen weiter geht …

8. Tag

Zion Nationalpark - Bryce Canyon Nationalpark

Heute haben wir die Spielerstadt Las Vegas verlassen. Schade, denn nach dem Frühstück haben wir das Glück noch mal am ''Stamm-Automaten'' herausgefordert. Und auch diesmal wieder gewonnen. Aber alle guten Dinge sind 3, deshalb ist es schon besser dass unsere Reise weiter geht.

Erstmal mussten wir unsere Uhren eine Stunde vorstellen. Somit rücken wir Deutschland erstmal wieder näher und haben nur noch 8 Stunden Unterschied. Auf uns warten heute gleich zwei Nationalparks. Zum einen der Zion und der Bryce Canyon Nationalpark. Und das ganze bei super tollem Wetter.

Beide Nationalparks haben ihre Reize. Zum einen der Zion mit seinem braunen bis orangeroten Sandstein und zum anderen der Bryce Canyon mit seinem natürlichen Amphitheater, was aussieht wie eine Menge Orgelpfeifen.

Und das Naturschauspiel bei ca. 3 °C, riesigen Schneebergen und Sonnenschein. Gabriel hatte heut Spaß im Schnee und hat sogar einen Schneemann getroffen. Der kleine Kumpel kommt rum. Da kann er zu Hause seiner Enten-Gang 'ne Menge berichten. Jetzt muss er sich aber erst von den ganzen Erlebnissen erholen und schlummert schon tief und fest.

9. Tag

Grand Canyon

Bei Schneegestöber und Nebel starten wir heute in den Tag. Dies soll sich jedoch am Ziel unseres heutigen Tages, der Grand Canyon, ändern. Mit Bonanza Musik im Ohr düsen wir Richtung Grand Canyon. Auf dem Weg dahin noch ein Besuch bei dem zweit größten Wasserreservat der USA, dem Lake Powell und dem dazugehörigen Staudamm.

Auch unser Gabriel fand den Lake Powell interessant anzuschauen. Von so einem ''Badeteich'' hat er schon immer geträumt.

Einen Teil unserer Reisegruppe haben wir in die Hände der Kleinflugzeug-Piloten übergeben. Diese starten heute zu einem Rundflug. Wir jedoch freuen uns schon auf den kommenden Hubschrauberflug durch den Grand Canyon. Auch der kleine Gabriel ist schon so aufgeregt, ihm schlottern schon die Flügel…

Dann in luftiger Höhe und sogar einen ganzen Helikopter nur für uns, war der Blick einfach unbeschreiblich. Erst sind wir noch über die Wälder des Nationalparks geflogen und dann schon in Sichtweite, ging es steil hinab in die Schlucht des Canyons. Dieser Moment hat schon ein kribbeln im Bauch hervorgerufen. Der sagenhafte Blick, bei dem wieder mal super Wetter, war wirklich unglaublich. Mit diesem tollen Erlebnis im Kopf, kann man doch gleich viel besser schlafen und noch besser davon träumen…

10. Tag

Route 66

Route 66 - Joshua Tree Nationalpark

Nach einem noch kühlen Start im Grand Canyon Inn, geht es auf zur legendären Route 66. Man nennt sie auch Mother Route oder Amerika´s Mainstreet. Diese Straße verbindet Chicago und Los Angeles miteinander. Heute nennt man die Straße Interstate 40, und ist noch teilweise mit der Original Strecke der Route 66. Und genau die haben wir gesehen. Dort konnten wir die alten Tankstellen, Oldtimer und auch den alten Friseursalon von Mr. Angel besuchen. Auch die von aller Welt kommenden Geldscheine, Nummernschilder, Fotos und Einträge in dem Gästebuch sind unzählbar und Jahre alt. Das ist wirklich was für Nostalgiker.

Unser kleiner Gabriel war wagemutig und hat sich auf gemacht um die legendäre Route 66 zu sehen. Fast wäre er sogar unter die Räder von einem heran düsenden Truck gekommen. Doch wer bremst denn nicht für so einen kleinen gelben Weltenbummler!?

Nun erwartet uns noch der Joshua Tree Nationalpark. Dieser bildet als Wüstenlandschaft den Übergang zwischen der Mojave-Wüste und der Colorado-Wüste. Und da wir in der Wüste sind haben wir auch wieder warme Temperaturen und strahlende Sonne. Angekommen in der, mit Joshua Bäumen übersäten, Wüste sehen wir doch nicht gleich einen kleinen Kojoten. Dieser war nur recht fotoscheu und hat sich gleich hinter so einem Joshua Tree versteckt. Auch Gabriel hatte gleich Schweißperlen am Schnabel, vor solchen Kumpeln hat der gelbe Freund nämlich großen Dampf.

Angekommen in Palm Springs lädt uns ein Straßenfest zum erkunden und verweilen ein.

11. Tag

Barstow Outlet - Truckerstopp

Bei dem schönen Abend in Palm Springs hat man so einige außergewöhnliche Sachen sehen können. Es wurden unter anderem Vogelhäuser oder Nachttischlampen aus Cowboystiefeln angeboten. Ebenso gab es ganz „deutsch“ lecker Bratwurst mit Sauerkraut. Und zur musikalischen Umrandung gab es Live Panflöten, - und Gitarrenmusik. Da hat sich Gabriel nicht lumpen lassen und eine flotte ''Enten-Sohle'' aufs Parkett gelegt.

Zum Frühstück ging es heute in ein extra ''breakfast restaurant''. Und da gab es natürlich typisch amerikanisches Essen. Ei - sogar in vier verschiedenen Zubereitungsvarianten, Bacon und O-Saft.

So gestärkt geht es auf zu unserem Tagesziel Visalia. Auf dem Weg dahin werden wir in Barstow einen Shopping-Stopp machen. Mal sehen, was das Outlet für uns bereit hält …

Ja, geshoppt wurde ausgiebig. So kamen fast alle mit einer gefüllten Tüte wieder. Somit konnten wir schon ein paar Schnäppchen als VIP Einkäufer tätigen.

Mit einem nun volleren Bus, ging es weiter zum nächsten Stopp und zwar der Trucker. Hier haben wir einen echten Trucker getroffen, der uns sogar einen Blick in sein Heiligtum gewährte. Auch Gabriel war ganz angetan von den so großen Monstern. Da entdeckte er einen kleinen Trucker-Hund (naja, gut Hund ist Ansichtssache) aber so ein Leben würde auch unserem Weltenbummler Gabriel gefallen.

Aber erstmal geht unsere Reise weiter ...

12. Tag

Yosemite Nationalpark - San Francisco

Von unserem Übernachtungspunkt Visalia aus sind wir heute wieder Richtung Ausgangspunkt San Francisco gefahren. Aber auf dem Weg wartete jedoch noch ein Nationalpark auf uns. Der Yosemite Nationalpark. Er ist sage und schreibe 3.081 km² groß und erstreckt sich entlang der westlichen Hänge der Sierra Nevada. Also das hieß für uns, eine Menge zum erkunden.

So sahen wir die beeindruckenden Felsen aus Granit, die unzählbaren großen aber auch kleinen Wasserfälle und auch die klaren Bäche. Auch die Sequoia Bäume, also die super großen Mammutbäume. Diese sind übrigens die größten Lebewesen der Welt. Gigantisch!

Davon war auch unser Gabriel so beeindruckt, dass er am liebsten den ganzen Tag da verbracht hätte. Doch dann hieß es wieder ''on the road'', denn heute Abend steht noch ein Abschluss-Highlight an. Erst ein Abendessen mit unserer ganzen Reisegruppe und dann noch San Francisco bei Nacht…

Und das war ein richtig toller Abend. Das Essen hat allen gemundet und die city by night war wieder mal der Hammer. Auch die Bay Bridge haben wir einmal auf der unteren Etage und dann noch auf dem ''normalen'' Brückenweg befahren. Auch wieder ein unvergessliches Erlebnis. Und nun sind wir alle ganz traurig, denn morgen ist der letzte Vormittag hier in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten … Wir haben viel erleben, sehen und bestaunen dürfen. Drum fällt der Abschied noch schwerer. Auch Gabriel kann es kaum fassen, dass seine Reisezeit wirklich schon wieder vorbei ist. Aber ein sicher aufregender Flug steht uns allen ja noch bevor. Die einen reisen weiter nach Hawaii und die anderen machen sich auf wieder ins gute alte Deutschland - bei Schnee und Minusgraden - zu reisen.

13. Tag

San Francisco - Frankfurt - Berlin - Dresden

Ausgeschlafen und den Bauch voll geschlagen mit vielen leckeren Sachen, die wir die nächsten Tage sicher nicht gleich wieder essen werden, geht’s auf zum Flughafen. Ein Teil der Gruppe darf ja noch ins sonnige Hawaii verreisen und wurden somit am Flughafen verabschiedet. Auch wir wurden zum Internationalen Flughafen San Francisco, von unserem herzerfrischendem Busfahrer Carlos und unserer stets informativen und freundlichen Reiseleiterin Diana, gebracht. Der Abschied fiel schon ein bisschen schwer, weil auch gerade in dieser Minute das sonnige Wetter von San Francisco sich von der besten Seite zeigte. Sicher noch einmal ein netter Gruß an uns Reisende. Auch Gabriel hatte Abschiedstränen im Auge. Gerade ihn haben ja alle so lieb gewonnen. Aber was sein muss, muss sein. Und die Rückreise geht los …

Nun sitzen wir schon in luftiger Höhe und haben schon den einen oder anderen Ginger Ale hinter uns. Aber es sind noch ein paar Stunden zu überbrücken … so ca. 6 Stunden!

Somit will ich gleich mal die Zeit nutzen und die Gesamt-Kilometerzahl unserer Reiseroute verkünden! Sage und schreibe 4.944 km. Das ist schon ne Leistung in erster Linie für Carlos und aber auch für uns als Mitfahrer! Klasse sag ich da mal! (San Francisco 88 km - Santa Maria 512 km - Los Angeles 128 km + 360 km - Las Vegas 504 km - Death Valley 552 km - Bryce Canyon 424 km - Grand Canyon 568 km - Palm Springs 664 km - Visalia 512 km - San Francisco 632 km)

In ''good old Germany'' angekommen, begrüßt uns auch die Sonne. Da ist es ja gar nicht so schlimm, dass der Urlaub schon wieder vorbei ist. Also doch kein Schneechaos, wie in den Nachrichten verkündet. Das ist zum Glück schon wieder vorbei. Nun sind es nur noch ein paar Minuten im Zug und dann hat uns das schöne Dresden wieder und wir können echt viele schöne Sachen von dieser Rundreise berichten.

Auch Gabriel freut sich schon seine ganzen Erlebnisse in einem Foto-Tagebuch nieder zu schreiben…

Resümee

Berge und Mehr. Ja, ich schreibe mehr mit ''h''! Denn wir haben Berge & Meer und dazu noch viel viel MEHR erleben dürfen. Großstädte aber auch kleinere Städte, die Naturschätze wie Schluchten, Felsen, Granitgestein. Ebenso die Tier- und Pflanzenwelt. Wasserfälle und Küstengebiet.

Ich könnte meine Aufzählung beliebig fortsetzen, aber wer den Reisebericht verfolgt hat, weiß wovon ich schreibe.

Das war wirklich eine gelungene Reise. Und das ist vor allem unserer Reiseleiterin Diana und dem Busfahrer Carlos zu verdanken. Beide haben ihr Bestes gegeben um für uns die Tage so leicht und unbeschwerlich wie möglich zu bereiten. Somit wurden viele nützliche Informationen und Tipps weiter gegeben, ebenso - als kleines Beispiel - Briefmarken für die Post nach Hause bereit gehalten. Somit hatten wir Zeit und Mühe, eine Post zu finden, gespart. Auch der Bus wurde immer umgehend gesäubert und er blitzte Innen und Außen, als wir unsere Reise fortsetzten.

Deshalb (ich denke) im Namen aller: VIELEN DANK!!

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