Dezember 2010

Begeben Sie sich auf die Spuren der Geschichte Sri Lankas. Die Tropeninsel bietet ein faszinierendes, landschaftliches Panorama mit einzigartigen Gartenanlagen und tropischen Parks. Im Anschluss genießen Sie entspannte Tag auf den traumhaften Malediven!

Ihr Chronist

Meine Frau und ich reisen sehr gern. Wir sind schon mehrfach mit
Berge & Meer in den Urlaub gefahren und haben schon bei zwei Rundreisen in Thailand und Marokko mitgemacht.

Freunde haben uns nur Positives von Sri Lanka erzählt und die Malediven waren bisher nur ein Traum. Diese Kombinationsreise hat uns daher sofort angesprochen und wir warten jetzt angespannt auf den Abflug. Wenn ich bloß vorher noch unsere Schnorchelausrüstung finden könnte!

1. Tag: Anreise nach Colombo

Die Anreise – Platzfragen und u(h)rige Überlegungen

Wo sitzt man am bequemsten oder am günstigsten im Langstreckenflugzeug? In unserer kleinen Reisegemeinschaft (4 Personen) gab es mindestens genau so viele Meinungen. Da wir aber so früh am Flughafen waren, so dass wir den Eindruck bekamen das Personal am Check-in hätte nur auf uns gewartet, bekamen wir die Qual der Wahl. Im Nachhinein kann ich feststellen, dass die Reihe 64, die letzte Reihe überhaupt, sowohl Vor- als auch Nachteile hat.

Wir konnten sehr bequem unser Handgepäck hinter dem Sitz verstauen und konnten Bücher, Brille usw. schnell holen ohne aufzustehen. Wir wurden am Anfang zuerst bedient und hatten nur kurze Wege für Toilette und Getränke in der Nacht. In der Nähe der Toilette und der Küche gibt es jedoch viel Verkehr und wenn man zu breit einschläft, wird man schnellstens mit einem Schubs wieder geweckt. Da die Toilettentür auch nicht gerade die leiseste war, bedeutete dies insgesamt wenig Schlaf während des Fluges.

Das machte auch all die Überlegungen mit der Uhrzeit zunichte. Man sollte sich zu Hause frühzeitig auf dei Zeit in Sri Lanka einstellen, d. h. früh aufstehen am Tag des Abflugs und versuchen zur gewohnten Zeit dort im Flugzeug einschlafen, damit man halbwegs in der Lage ist, um um 4.50 Uhr in Sri Lanka den eigenen Koffer zu finden; Oder ist es besser vor der Abfahrt möglichst viel zu schlafen, die Filme im Flugzeug zu genießen und ohne Schlaf bis zum Hotel durchzuhalten? Ich kann es nicht beantworten, da mir weder das eine noch das andere gelungen ist.

Wir haben jedoch unsere Koffer, Dayan den Reiseführer und den Bus zum Hotel ohne Probleme gefunden und nach einem schnellen Frühstück uns für vier Stunden schlafen gelegt.

2. Tag: Colombo

Überraschung

Hier regnet es auch – sogar zeitweise noch kräftiger als in Frankfurt.

Die kurze Regenunterbrechung - als wir im Hotel schliefen - ist schon vorbei, wenn wir uns auf den Weg zum Stadtzentrum mit unserem Reiseleiter Dayan, dem Busfahrer und unserem ewig nachzählenden „Busboy“ machen.

Das Hotel „Pegasus Reef“ liegt nördlich vom Colombo in der Nähe von dem sogenannten Zimtkanal, die Holländer vor Jahrhunderten bauten, um die Gewürze schneller an die Küste zu transportieren. Leider sind die Straßen entlang des Kanals und auch sonst wo so beschädigt nach dem ganzen Regen in den letzten Wochen, dass der Fahrer für die hiesige Verkehrsverhältnisse sehr geduldig fahren musste.

Wir sahen auf dieser Rundfahrt viele wichtige Bauten aus der Kolonialzeit und danach. Da ich aber viel mit der Müdigkeit gekämpft habe und wir nur selten wegen dem Regen aussteigen konnten und wahrscheinlich weil ich früher auch Cricket gespielt habe, bleiben die vielen Cricketplätze und die großen Anzeigetafeln, für die bevorstehenden Spiele gegen der Mannschaft der „West Indies“ (die Karibikinseln), besser in Erinnerung.

Heute Abend gehen alle früh ins Bett. Morgen werden wir früh geweckt. Vielleicht regnet es dann nicht mehr oder nicht mehr so viel.

3. Tag: Colombo - Pinnawela - Polonnaruwa - Giritale

"Here comes the sun" und die Elefanten

Dayan, unser Reiseführer, hatte auf jeden Fall recht mit seiner ersten Aussage, dass wir heute besseres Wetter haben würden. Als der Bus kurz nach sieben losfuhr, konnten wir die ersten blauen Flecken am Himmel erkennen. Je weiter wir nach Norden fuhren, desto mehr zeigte sich die Sonne.

Heute war auch der letzte Schultag für die Schulkinder in Sri Lanka. Ob sie deswegen uns schon an der ersten Haltestelle so freundlich zuwinkten oder, ob sie immer Touristen gegenüber so aufgeschlossen sind weiß ich allerdings nicht. Mir ist dennoch heute aufgefallen wie viele verschiedene Menschen uns zulächelten, zuriefen und immer wieder zuwinkten. Die Leute scheinen sich zu freuen, dass fremde Menschen ihr Land bereisen.

Dayan hatte auch recht mit seiner zweiten Aussage – eine Rundreise sei keinen Urlaub. Er will uns auch morgen um halb sechs wecken und um sieben abfahren. Wir müssen jeden Tag einige Stunden im Bus sitzen, um die angekündigten Kilometer zurückzulegen, da es noch keine einzige Autobahn auf Sri Lanka gibt und die Hauptstrassen reichlich überfüllt sind. Erholung kommt später, hat er gemeint. Leider hatte er nicht so viel Glück mit seinen Schätzungen bezüglich die voraussichtlichen Fahrtzeiten.

Am Morgen lag das wohl an dem vielen Verkehr auf den Straßen in Richtung Flughafen. Am Nachmittag wurde es im Bus etwas unruhig, als die angekündigten 90 Minuten sich auf über drei Stunden dehnten bevor wir eine Harmonie -und Mittagspause einlegen konnten. Die Ereignisse an diesem Tag haben aber deutlich die langen Fahrtzeiten kompensiert und bei beiden standen Elefanten im Mittelpunkt.

Das erste Ziel war das Elefanten-Waisenhaus in Pinnawela, aber eigentlich hatten wir gar nicht vor das Haus zu besuchen, sondern diese wunderbare Tiere beim Baden am Oya Fluss zu beobachten. Das Areal dort ist ganz weitläufig und die Tiere konnten sich überall im Wasser aufhalten. Eine Gruppe hatte sich auf einer kleinen Insel gesammelt. Zwei schafften es bis zum gegenüberliegendem Ufer, wo anscheinend alles besser schmeckte. Ein anderer lag genüsslich im Schlamm und andere rauften und schubsten wie Kinder auf dem Schulhof.

Die knappe Stunde hier war zu schnell vorbei. Mit Verbesserung der Wetterlage änderte sich auch unser Reiseprogramm. Statt morgen früh auf Safari zu gehen, schlug Dayan vor am Abend beim Sonnenuntergang in Geländewagen auf der Suche nach Elefanten zu fahren. Da die Wagen „oben ohne“ fahren konnte,, hatten wir die Möglichkeit wie die Einheimischen hinten zu stehen und zu fotografieren. Wir konnten von den zufriedenen Gesichtern in den Jeeps, die uns entgegen fuhren, schnell erkennen, dass es heute tatsächlich wilde Elefanten zu sehen gibt.

Nach dem vielen Regen waren die Zufahrtswege an vielen Stellen stark aufgeweicht und wir erlebten wie die Jeep-Fahrer sich gegenseitig halfen, weil einer steckenblieb. Am Ziel angekommen sahen wir wie drei große Gruppen von Elefanten sich am Seeufer trafen.

Die Rückreise erfolgte in der Dunkelheit und wir erreichten erschöpft aber dennoch glücklich das nächste Hotel in Giritale.

4.Tag: Giritale - Minneriya - Sigiriya - Matale - Kandy

Es geht aufwärts!

Es zeigte sich heute, wie gelungen die gestrige Vorverlegung der Safaris wirklich war. Nachdem wir wirklich viele Tiere am Abend im Nationalpark erleben konnten, schlenderten wir am frühen Morgen durch die Ruinen von Polonnaruwa. als das Gras noch taufrisch war und eine einzige andere Reisegruppe dort unterwegs war.

Wir sahen die ehemalige Audienzhalle, die Berge & Meer abgebildet hat in der Werbung für diese Reise, und begegneten wenig später vielleicht auch den zwei Mönchen, die dort abgebildet sind. Es waren zumindest zwei bei der einheimischen Reisegruppe dabei, als wir etwas später die sogenannte „Steingruppe“ besichtigten.

Die Steingruppe besteht aus vier Buddhafiguren, eine liegende, eine sitzende, eine stehende und eine kleine vierte, die wohl wegen Restaurierung nicht sichtbar war. Die Anlage ist sehr weitläufig und mit den vielen Bäumen erinnerte sie mich an Sukothai in Thailand.

Unser Reiseführer Dayan ist wirklich ein wandelndes Lexikon und konnte uns unzählige Jahreszahlen und Fakten erzählen. Nach einer kurzweiligen Fahrt durch eine sehenswerte Landschaft, erreichten wir buchstäblich den nächsten Höhepunkt unserer Reise, den „Löwenfelsen“ von Sigiriya.

Als Dayan von den über tausend Stufen und wir den Felsen tatsächlich sehen konnten, waren einige Personen in der Gruppe unsicher ob sie es schaffen würden, ganz bis oben zu klettern. Dayan ermunterte uns alle es zumindest bis zum „Löwenplateau“ zu versuchen.

Der Anstieg hatte seine Tücken und es waren viele einheimischen Familien mit Kindern unterwegs. Alle, die es versucht haben schafften es bis zum Plateau und konnten sowohl die schönen „Wolkenmädchen“ – Wandmalereien aus dem 7. Jh. als auch die schöne Aussicht bewundern.

Da so viele Kinder auch die letzte Stufe über verschiedene Metalleiter und Steintreppen hochgingen, haben wir es auch versucht. Im nach hinein kann ich sagen, dass es gar nicht so schwierig war wie manche Strecke weiter unten. Ich kann nur jedem empfehlen, der so weit kommt, bis ganz oben zu klettern. An einem Tag wie heute war es wirklich wunderschön dort oben.

Nach einer erholsamen Mittagspause fuhren wir fast drei Stunden in Richtung Candy und kehrten bei einem „Spice Garden“, wo ein Fachmann uns diverse Gewürze und die Pflanzen in dem dortigen Schaugarten näherbrachten, Wir sahen eine kurze Kochvorführung und bekamen von den dortigen Ayurveda-Studenten eine Kopf- und Rückenmassage.

Entsprechend entspannt erreichten wir Candy und kamen nach einem Transfer in einem kleineren Minibus gegen 20.00 Uhr im Hotel an. Morgen brauchen wir erst um 7.00 Uhr aufzustehen.

5. Tag: Kandy - Peradeniya - Kandy

Eindrücke von Kandy!

Bis wir abends im Hotel ankommen, ist es schon längst dunkel und wir können die Umgebung nur erahnen. Die Überraschung war groß heute morgen, als wir erst um 7.00 Uhr geweckt wurden und zum ersten Mal aus dem Fenster schauten.

Überall grüne Hügel mit Morgennebel in den Tälern und ein sanftes Sonnenlicht. Es ist zwar umständlich zu diesem Hotel Topaz zu fahren, aber die Lage ist wirklich sehr schön und wir sind der Meinung, dass dieses Hotel bisher deutlich das Beste auf der Rundreise war. Das Personal hat sich sehr viel Mühe gegeben. Mit dem Zimmer sowie mit dem Essen waren wir rundherum zufrieden. Wenn man auf der Suche nach Mängeln ist, kann man immer welche finden, aber das Gesamtbild stimmt. Schön, dass wir hier eine zweite Nacht verbringen!

Als erstes besichtigten wir den berühmten Zahntempel von Kandy. Hier gab es zwar zwei Sicherheitskontrollen, aber sie scheinen jetzt nach dem Ende des Bürgerkriegs sehr oberflächlich zu sein. Viel strenger waren sie mit zu leicht bekleideten Touristen, deren Reiseführer sie nicht ausreichend gewarnt hatten. Die Schuhe wurden bei unserem Besuch offiziell bewacht. Es gab keine unangenehmen Verluste wie beim „Slumdog Millionaire“ in Kandy.

Dayan zeigte ein hervorragendes Timing bei unserem Besuch, so dass wir die Zeremonie miterleben konnten. Täglich um 10.00 Uhr wird der Schrein geöffnet, wo angeblich ein Schneidezahn des Buddha aufbewahrt wird. Nach den Scharen von Gläubigen zu urteilen, die mit Lotusblumen und Wasserlilien dorthin strömten, zweifeln wenige Singhalesen an die Echtheit diese Reliquie. Nach einer Viertelstunde in dem Gedränge war ich aber froh, meine Schuhe draußen wieder anziehen zu können.

Es folgte eine relativ kurze Verkaufsveranstaltung, wo ich immerhin noch gelernt habe, dass die Gestalten, die wir in manchen Reisfeldern unterwegs gesehen haben, keine Vogelscheuchen waren. Tatsächlich deuten sie auf einen Eingang zu einem einfachen Minenschacht, wo per Hand nach „gem stones“ gegraben wird, hin.

Meine Frau und ich haben uns sehr auf den Besuch im Botanischen Garten gefreut, der in dem Reiseführer als schönster Garten in ganz Asien beschrieben wird. Wir wurden nicht enttäuscht. Auch wenn der Garten an einem Sonntag ein beliebtes Reiseziel bei den Einwohnern von Kandy ist, gibt es hier wirklich genug Platz für alle – sogar für ein paar Kühe im Schatten unter den Bäumen.

Wir staunten über die Naturvielfalt in diesem Land, schmunzelten über die Jugendlichen, die verbotenerweise hinter den meterhohen Wurzeln in einer Allee schmusten und suchten den Schatten unter einem Ficus Benjamini Baum, der unglaubliche Dimensionen hat. Als die Müdigkeit einsetzte, dirigierte Dayan uns zum Café mitten in diesem Park. Anschließend hatten wir fast zwei Stunden in der Stadtmitte frei.

Wir freuten uns wie Schüler auf einer Klassenfahrt, die für kurze Zeit nicht unter Aufsicht sind. Shopping war in! Die meisten kehrten mit so vollen Einkaufstüten zum Treffpunkt zurück, dass wir einen kleinen Umweg zum Busparkplatz machten, bevor wir zum letzten Programmpunkt für heute gingen. Eine Tanzveranstaltung nicht „at der Y.M.C.A.“, sondern bei dem buddhistischen Pendant YMBA. Die Folkloreshow dauerte 45 Minuten mit Trommlern, Tänzern und gekonnter Akrobatik.

Da die Müdigkeit jetzt bei mir sehr deutlich wurde, war ich erleichtert, dass wir danach das Hotel schnell wieder erreichten.

6. Tag: Kandy - Nuwara Eliya/Bandarawela

Tea Time

Heute stand die Pflanze „Camelia Sinensis“ ganz im Mittelpunkt unserer Tour. Sie ist besser bekannt als die Teepflanze.

Als wir los fuhren kam die Überraschung, dass einige Teilnehmer im Hotel Shuttle Bus fehlten. Dayan erzählte schmunzelnd, dass sie zum Flughafen wollten, um früher auf die Malediven zu kommen. Am Bus angekommen mussten wir lachen, als wir feststellten, dass die frühe Abreise lediglich eine kurze Fahrt bergab mit dem Gepäck war, um die erwünschten Plätze im Bus zu sichern. Seitdem machen die Spitznamen ARD und ZDF die Runde.

Auf dem Weg nach Nuwara Eliya säumten Teeplantagen die Straße. Tee so weit das Auge reicht. Unser Besuch auf einer Plantage war nur ein kurzer Fotostopp an der Rothschild Estate zu einem Zeitpunkt als keine Pflückerinnen in Sicht waren.

Etwas enttäuscht fuhren wir weiter und wurden von der herrlichen Landschaft entschädigt. Obwohl die Teeindustrie vor Jahren verstaatlicht wurde, haben die Firmen ihren englisch oder besser gesagt schottisch klingenden Namen beibehalten. Wir besuchten die Glenloch Fabrik und durften während der Arbeit durch die Räumlichkeiten laufen.

Dayan erklärte die verschiedenen Arbeitsstufen. Die alten Maschinen scheinen noch sehr gute Arbeit zu leisten. Es gab jedoch auch neue elektronische Geräte, um die getrockneten Blätter zu sortieren. Am Ende erfuhren wir, dass die beste Teequalität vielleicht doch nicht B.O.P.F. sei, sondern eher die sogenannten Silver Tips oder Golden Tips von dieser Qualität. Wir konnten Tee probieren und Weihnachtsgeschenke erwerben.

Nuwara Eliya liegt weit oben in den Bergen. Die Engländer und Schotten haben dort in der kühleren Luft Urlaub gemacht. Wir sahen mehrere Zeichen dieser Zeit. Unsere Mittagspause war in dem noblen holzgetäfelten Grand Hotel. Auf den Weg in die Stadt sahen wir drei Golfplätze und ein Postamt mit einem runden roten Briefkasten davor. Die vielgepriesenen roten Bananen haben wir dort auf dem Markt entdeckt. Entweder hatten wir Pech oder sie schmecken nicht viel anders als die normalen.

Die Strecke zu unserem Hotel erforderte etwas Geduld, da wir am Anfang durch eine riesige Baustelle fuhren, durch die in Deutschland kein Auto hätte fahren dürfen.

Bei einem Zwischenstopp in Bandarawela war sich die Reisegruppe nicht einig. Während eine große Gruppe etwas länger dort bleiben wollte, um eine kurze Einkaufstour zu machen, waren andere unzufrieden, dass wir nicht möglichst schnell weiterfuhren. Rundreise,n sind halt nicht Individualreisen. Manchmal muss man Entscheidungen akzeptieren, die einem selbst nicht gefallen.

Die Tatsache, dass wir am Ende des Tages in dem kleinen und sehr geschmackvoll eingerichteten Hotel Olympus Plaza übernachteten, fand jedoch bei (fast) allen Gästen Zustimmung, aber mehr davon morgen.

7. Tag: Nuwara Eliya/Bandarawela - Kitulgala - Negombo

Eine lange Fahrt

Auch an diesem Morgen begrüßte uns die singhalesische Sonne. Wir wurden allerdings etwas früher von einem „Hundechor“ geweckt, der in dieser Gegend wohl die Hähne beim Sonnenaufgang ersetzt. Der Blick aus dem Fenster – wo sind wir denn hier? – zeigte einen traumhaften Fernblick über die Berge und Stauseen.

Dayan konnte uns im Vorfeld nichts von diesem Hotel erzählen, weil es neu im Programm aufgenommen wurde. Wir können das nur begrüßen. Auch wenn das Hotel relativ klein und das Essensangebot nicht so vielfältig wie bei manchen anderen ist, haben wir keine Beanstandungen. Das Personal, sowohl beim Empfang als auch im Restaurant und Room Service, war wirklich sehr aufmerksam und hilfsbereit. Die Einrichtung ist modern und in sehr gutem Zustand. Die Bergluft und das bequeme Bett halfen, dass wir besonders gut schlafen konnten. Das war auch gut so, denn wir hatten eine sehr lange Fahrt vor uns.

300 Kilometer sind keine allzu große Entfernung in Deutschland, aber bei den Verkehrsverhältnissen in Sri Lanka hatten wir achteinhalb Stunden Fahrtzeit vor uns. Es gab heute keine Besichtigungshöhepunkte außer einem Stopp bei einer Edelsteingrube in der Nähe von Ratnapura. Hier zeigten uns die Arbeiter, gegen ein kleines Trinkgeldes, wie sie in einfachen Schächten unter den Reisfeldern nach Edelsteinen suchen. Bei den heutigen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit keine angenehme Tätigkeit.

Bevor wir wieder in den Bus einstiegen, versuchten einige schnell herbei geeilte Anwohner, uns ihre „Edelsteine“ zu verkaufen. Da unser Fahrer in der Nähe von Colombo einige Schleichwege kannte, konnten wir die überfüllten Hauptstraßen vermeiden und erreichten die Küstenstadt Negombo noch vor Sonnenuntergang.

Kaum waren die Koffer auf dem Zimmer, eilte fast die ganze Reisegruppe zum Strand direkt hinter dem Hotel. Beim Sonnenuntergang im Meer verabschiedeten wir uns erschöpft aber zufrieden von Sri Lanka.

8. Tag: Malediven

Reif für die Insel

Das Wichtigste zuerst: Es stimmt nicht, dass die Piloten der Wasserflugzeuge auf den Malediven immer barfuss fliegen. Der Co-Pilot und der Flugbegleiter hatten zwar keine Schuhe, aber das war eindeutig nicht der Fall bei unserem Pilot. Er trug nämlich Flip-Flops für den 45-minutigen Flug.

Ich hatte mich auf diesen Flug seit dem ersten Augenblick gefreut, als ich davon in der Werbung von Berge & Meer las. Dafür mussten wir jedoch schon um 3 Uhr aufstehen, damit wir eine Tasse Kaffee und ein Frühstückspaket vor der Abfahrt zum Flughafen um 4.30 Uhr bekommen konnten.

Wir sollten, hieß es, zweieinhalb Stunden vor dem Flug nach Male am Flughafen sein, weil die Sicherheitskontrollen und andere Formalitäten so lange dauerten. Am Ende verbrachten wir fast zwei Stunden im Duty-Free-Bereich. Hier hätten wir meiner Meinung nach den Tag problemlos eine Stunde später anfangen können.

Der Flug nach Male verlief reibungslos und wir landeten in einer ganz anderen Welt – die Malediven! Die Warnschilder im Flughafengebäude wegen Drogenschmuggels usw. verkünden drakonische Strafen. Die sonstigen Einreiseformalitäten sind jedoch deutlich lockerer als in Europa. Unsere Einreiseformulare wurden kaum beachtet.

Die 26 Teilnehmer der Reisegruppe wurden auf zwei verschiedene Wasserflugzeuge aufgeteilt. Nach welchem Prinzip dies erfolgte, ist mir ein Rätsel. Nach der Reihenfolge des Check-ins hatte es offensichtlich wenig zu tun. Wir fuhren vom Hauptgebäude des Flughafens zum Wasserflugzeugbereich mit einem tief gekühlten roten Minibus. Die ersten fünfzehn Personen flogen mit dem ersten roten „Taxi“ weg und wir mussten auf das zweite Flugzeug anderthalb Stunden später warten.

Ich hatte daher etwas Zeit, um zu schauen wie die Flugzeuge dort landeten und dann wie Boote mit zwei Seilen am Steg fest gebunden wurden. Zum ersten Mal konnte ich persönlich feststellen, dass mein Gepäck tatsächlich mitgenommen wurde. Rechts im Flugzeug gab es zwei Sitze pro Reihe, links nur Einzelsitze. Wir saßen in der zweiten Reihe und konnten während der ganzen Fahrt beobachten, was der Pilot machte, da die Kabinentür offen blieb.

Die Fenster sind recht niedrig und vorne hat man als Fotograf immer ein Propeller am Bildrand. Es ist auch recht laut im Flugzeug. Ich war überrascht wie hoch wir flogen und wie viele Inseln schon Hotelanlagen haben. Nach 45 Minuten erreichten wir unser Ziel – Meedhupparu im Raa Atoll.

Die Fahrt meiner Träume brachte uns auf eine Trauminsel, aber mehr davon beim nächsten Bericht.

9. Tag bis 12. Tag: Malediven - Insel Meedhupparu

Paradiesische Zeiten

„Welcome to Heaven“ lautet der Spruch bei der offiziellen Einführung am Anfang des zweiten Tages auf Meedhupparu. Wir stellten in den sechs Tagen auf dieser Insel immer wieder fest, dass es uns wirklich himmlisch gut ging – fast wie im Paradies.

Die Insel sieht genau so aus wie auf den Werbeplakaten. Der Sand ist weiß, der Himmel (zumindest an vier der sechs Tagen) azurblau, das Wasser türkis und die üppige Vegetation dunkelgrün. Palmen gibt es überall. Trotz den sichtbaren Umweltschäden am Riff gibt es eine bunte und vielseitige Unterwasserwelt.

Die Doppelbungalows befinden sich in Halbkreisen am Strand. Auf der Südseite liegen sie zum Teil direkt am Wasser, westlich des Südstegs, wo wir angekommen sind, mit einer nicht ganz so ansehnlichen Schutzmauer davor. An der Nordseite der Insel sind die meisten Bungalows weiter zurück gesetzt unter Bäumen. Die Bungalows sind geräumig, sehr bequem und geschmackvoll eingerichtet. Wir wurden am Anfang auf der Südseite untergebracht und waren von der Sauberkeit und fantasievollen Ideen des dortigen „Roomboy“ begeistert.

Nach zwei Tagen und einer zufälligen Begegnung mit dem General Manager am Strand konnten wir gemeinsam mit unseren Freunden an die Nordseite wechseln. Hier arbeitete das Personal auch recht gewissenhaft aber ohne Überraschungen. Das Essen wurde für „All-inclusive“ Gäste dreimal am Tag im Hauptrestaurant in Buffetform serviert. Der Chefkoch Guru – er heißt wirklich so – kocht offensichtlich genauso leidenschaftlich wie er über das Essen redet.

Beim Frühstück hatten Gäste mit Gluteinallergie nicht sehr viel Auswahl, aber ansonsten gab es ein großes Sortiment an täglich wechselnde Speisen, sowohl aus der einheimischen Küche aus auch internationale Gerichte. Wer gerne Fisch oder Curry isst, findet hier immer etwas Leckeres. Der Service war hervorragend. Wir hatten immer wieder das Gefühl, dass die Menschen, die hier arbeiten, stets versuchten auch die schwierigsten Gäste zufrieden zu stellen.

Im Restaurant konnten wir nach einem Tag einen Tisch für sechs Personen bekommen. Wie oben erwähnt, konnten wir den Bungalow gemeinsam wechseln und die Mitarbeiter an der Rezeption waren sehr hilfreich. Wer nicht so gut Englisch sprechen kann, hat manchmal Probleme sich verständlich zu machen. Die Touristenmischung war ziemlich bunt. Im Restaurant und am Strand hörte man viele Sprachen. Kurz vor unserer Abfahrt kamen viele Engländer, die während der Feiertagen „Roast Turkey“ lieber unter Palmen verspeisen.

Die meisten Menschen verhielten sich umweltfreundlich, aber leider fütterten doch einzelne Personen die Fische mit Brot oder warfen ihre Kippen ins Wasser. Die anderen Inselbewohner waren eine echte Überraschung. Zwei Hähne haben uns fast jeden Morgen geweckt, ein Storch verbrachte einen Vormittag in der Palme vor unserem Bungalow, Chameleon-ähnliche Tiere liefen überall auf den sandigen Wegen herum und der Tongefäß mit Wasser vor unserer Terrasse wurde regelmäßig von verschiedenen Vögeln als Badewanne benutzt.

Nach drei herrlichen Tagen zogen dicke Regenwolken auf und wir haben besser verstanden warum ein großer grüner Regenschirm in jedem Bungalow steht. An diesem Tag haben wir wesentlich mehr Zeit im Restaurant verbracht. Glücklicherweise ließ der Regen am vorletzten Tag nach, damit wir den erwünschten Ausflug auf die Nachbarinsel Meedhu machen konnten. Bei der Abfahrt strahlte die Sonne wieder wie im Paradies.

13. Tag: Malediven - Nachbarinsel Meedhu

Ausflug auf die Nachbarinsel Meedhu

Bei der Inseleinführungsveranstaltung wurde uns erklärt, dass wir uns mit dem Ausflugsvoucher von Berge & Meer einen beliebigen Ausflug aussuchen könnten. Da wir unbedingt etwas von den nicht-touristischen Inseln sehen wollten, wählten wir den Ausflug am späten Nachmittag zur Nachbarinsel Meedhu.

Als Führer hatten wir drei Jungs, die zum Teil im Hauptrestaurant arbeiteten, aber leider nicht von Meedhu stammten. Die Fahrt zur westlich von Meedhupparu liegenden Insel dauerte eine Viertelstunde. Die Straßen sind im Schachbrett-Muster angelegt und nicht asphaltiert.

Die Jungs führten unsere kleine Gruppe zuerst zur neuen Moschee und dann zur Inselschule – Raa Atoll Education Centre – wo die Schüler in zwei Schichten vormittags und nachmittags unterrichtet werden. Wir waren zum Anfang der Schulferien dort und dürften nur in einem teilweise ausgeräumten Klassenzimmer schauen. Überall an den Wänden konnten wir mahnende oder aufmunternde Sprüche lesen – Sweet things are bad for the teeth – oder Plakate lesen wie Schüler ihre schlechte Stimmung durch Sport, Arbeit und Gebet in gute Laune umwandeln können.

Vor dem Krankenhaus stand das einzige Auto auf der Insel, ein Krankenwagen. Später am Hafen sahen wir fünf weitere Fahrzeuge alle Lkws, die Waren von einem Versorgungsschiff abholten. Die neuen Häuser sind oft blau und türkis gestrichen. Hier und dort gab es noch die alten grauen Häusern, die aus Korallen und Muschelkalk gebaut wurden.

Vor den Häusern stehen keine Sitzbänke sondern „Sitznetze“ an einem einfachen Metallrahmen befestigt. Dort saßen zu dieser Tageszeit einige Inselbewohner und schauten die Touristen neugierig zu. Wir konnten beobachten wie die Einheimischen ihre Schuhe vor dem Lebensmittelladen auszogen. Der Besitzer vom nächsten Souvenirladen war etwas verblüfft, als dann einige aus der Gruppe vor seinem Geschäft auch die Sandalen auszogen.

Große Kulturschätze besitzt die Insel nicht, aber wer einen Eindruck bekommen möchte, wie die Menschen auf einer „normalen“ Insel leben, wird zufrieden nach Meedhupparu zurückkehren. Die Zufriedenheit bei mir wäre größer gewesen, wenn die Moskitos nicht so aufdringlich gewesen wären.

14. Tag: Rückreise und Rückblick

Rückreise – Meedhupparu – Male – Colombo - Frankfurt

Nach den himmlischen Tagen auf Meedhupparu und die nicht gerade erfreulichen Wetterberichten aus Europa, war die Enttäuschung groß, als wir am Vorabend unserer Rückfahrt erfuhren, dass wir die Insel schon um 14.00 Uhr verlassen sollten.

Der Flug von Male nach Colombo war erst um 20.30 Uhr Ortszeit – 21.30 Uhr Meedhupparu-Zeit. Eine Menge Wartezeit auf einer reinen Flughafeninsel! Da eine zweite Gruppe erst um 15.45 Uhr abfliegen sollte und innerhalb der Gruppe getauscht werden durfte, konnten diejenigen, die einen kurzen Ausflug zur Hauptstadt Male machen wollten, früh fliegen, während die anderen noch einen letzten Spaziergang am weißen Strand machten.

Der Flug von Meedhupparu nach Male mit dem Wasserflugzeug war nicht ganz so spannend wie bei der Hinfahrt. Mehrere Fluggäste sind unterwegs eingeschlafen. Ich hatte den Fehler gemacht, dass ich auf der rechten (westlichen) Seite des Flugzeugs saß und wegen der Sonne kaum Fotos machen konnte. Die zweite unangenehme Überraschung war, dass das Flughafengebäude nicht durchgehend geöffnet ist. Wer schon vor 15 Uhr mit Koffern vor dem Eingang stand, konnte fast drei Stunden warten, bis er in die Check-in Halle durfte.

Die vier verschiedenen Schlangen nahmen dann einige Zeit in Anspruch. Wir durften anschließend sehr früh zum Boarding gehen. Der Grund dafür war schnell sichtbar. In Ägypten fährt man 80 Meter vom Terminal bis zum Flugzeug in einem Reisebus. Hier läuft man dieselbe Strecke zu Fuß und kann problemlos unterwegs alles fotografieren. Wir landeten pünktlich in Colombo und hatten noch reichlich Zeit im Dutyfree-Bereich die letzten Souvenirs und Weihnachtsgeschenke einzukaufen.

Kurz nach Mitternacht starteten wir in einem nur halbvollen Flugzeug Richtung Frankfurt. Wer im Flugzeug schlafen kann, konnte hier das problemlos machen, denn viele Passagiere konnten zwei Sitzplätze benutzen. Wir landeten problemlos und pünktlich in Frankfurt und stellten enttäuscht fest, dass das Weiße neben der Landebahn doch nicht Sand war.

Wir waren wieder in der Wirklichkeit – im winterlichen Deutschland. Nach fast 24 Stunden unterwegs war ich allerdings erleichtert, als wir endlich die Koffer zu Hause abstellen konnten.

Rückblick

Die Rundreise in Sri Lanka war anstrengender als ich erwartete, hauptsächlich wegen den schwierigen Straßenverhältnissen, die deutlich längere Reisetagen zur Folge hatten. Da das Land seit dem Tsunami vergleichsweise wenige Touristen bekommt, konnten die Hotels nicht so viel investieren.

Der Standard bei den von uns besuchten Hotels war recht unterschiedlich. Während der sechs Tage konnten wir jedoch jede Menge neue und interessante Dinge erleben. Vor allem die Freundlichkeit der dortigen Menschen wird bei mir lange in Erinnerung bleiben.

Die sechs erholsamen Tage auf den Malediven mit so vielen positiven Eindrücken und angenehmen Überraschungen machten diesen Urlaub unvergesslich. Dennoch ist diese Reise eine Kombination und das Kombinieren der zwei Teile ist eindeutig der Schwachpunkt dieser Zusammenstellung. Der Transfer von Negombo nach Meedhupparu und besonders die sehr anstrengende Rückreise nach Deutschland könnte man kundenfreundlicher gestalten.

Warum mussten wir mitten in der Nacht aufstehen, um zwischen 11.00 und 13.00 Uhr auf der Insel zu sein, wenn es tagsüber so viele Flüge von Colombo nach Male gibt? Andere Wasserflugzeuge warteten oft genug über Nacht an der Insel und flogen nicht leer nach Male zurück. Warum konnten wir nicht länger am letzten Tag auf der Insel bleiben, um die Wartezeiten am Flughafen zu verkürzen?

Diese tolle Reise könnte man, meiner Ansicht nach, mit ein paar Verschiebungen deutlich verbessern.

Ihr Reiseleiter

Hallo, ich bin Ihr Reiseleiter Dayan Jayasinghe. Ich wurde 1957 in Colombo geboren und habe eine der bekanntesten buddhistischen Schulen des Landes, das Ananda College, besucht. Während meiner Schulzeit und danach war ich ein guter Sportler und spielte Rugby-Fußball.

Nach Ende meiner Studien habe ich mich 1980 am deutschen Kulturellen Institut (Institut von Goethe) in Colombo eingeschrieben und 1983 meinen Abschluss gemacht. Im selben Jahr reiste ich nach Deutschland und lebte eine kurze Weile in München.

Nach meiner Rückkehr nach Sri Lanka nahm ich am Nationalem Reiseführer-Kurs teil und erwarb meine Berufsqualifikation als Fremdenführer in Sri Lanka.

Während meiner Tätigkeit als Fremdenführer für verschiedene Reiseveranstalter habe ich Hunderte von deutschen Tour-Gruppen begleitet.

Ich freue mich auch Ihnen mein Land während der Rundreise näher zu bringen.

Ihr Reiseverlauf

1. Tag - Anreise. Linienflug von Frankfurt nach Colombo.

2. Tag - Colombo. Ankunft in Colombo. Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel. Die Zimmer können sofort bezogen werden. Am Nachmittag lernen Sie Colombo kennen. Während einer Stadtrundfahrt sehen Sie den berühmten Uhrenturm, die alten britischen Kolonialbauten und das Basarviertel Pettah mit seinen hinduistischen und buddhistischen Tempeln.

3. Tag - Colombo - Pinnawela - Polonnaruwa - Giritale (ca. 360 km). Nach dem Frühstück Fahrt nach Pinnawela. Dort besuchen Sie das Elefantenwaisenhaus, welches 1975 gegründet wurde. Dieses Areal verfügt über eine atemberaubende Pflanzenwelt und ist sehr weitläufig, so dass die Tiere genügend Platz haben sich zu bewegen und fortzupflanzen. Anschließend Fahrt nach Polonnaruwa, der ehemaligen zweiten Hauptstadt Sri Lankas, die zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde. Hier können Sie die Ruinen des Königspalastes mit vier großartigen Buddha-Statuen sehen. Einer der bekanntesten Tempel ist der Shiva-Tempel.

4. Tag - Giritale - Minneriya - Sigiriya - Matale - Kandy (ca. 170 km). Am Vormittag unternehmen Sie eine Geländewagensafari durch den ca. 9 ha großen Minneriya National Park. Neben seltenen Bambusbäumen sehen Sie wilde Elefanten ganz aus der Nähe. Im Anschluss fahren Sie nach Sigiriya, das seit 1982 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Auf 200 m über dem Dschungel erhebt sich der “Löwenfelsen“, auf dem im Laufe des 5. Jahrhunderts eine Festung erbaut wurde. Noch heute zu sehen sind die Ruinen dieser historischen Felsenfestung und die weltberühmten Fresken der “Wolkenmädchen“. Sri Lanka ist auch bekannt für seine Gewürze. In Matale besichtigen Sie einen Gewürzgarten und können sehen, wie diese angebaut werden. Außerdem sehen Sie während einer Kochshow deren Verarbeitung.

5. Tag - Kandy - Peradeniya - Kandy (ca. 70 km). Besuch des botanischen Gartens in Peradeniya. Diese grüne Oase mit ihren über 4.000 Pflanzenarten wird als schönster botanischer Garten der Welt angesehen. Im Anschluss erkunden Sie Kandy, das religiöse Zentrum Sri Lankas, mit seinen Basaren, Kunst- und Handwerksausstellungen. Ein unvergesslicher Höhepunkt Ihrer Rundreise ist der Besuch des einzigartigen “Zahntempels“ Dalada Maligawa in Kandy. Beschützt von einer imposanten Buddha-Statue aus purem Gold wird hier der “Zahn des Erleuchteten“, Buddhas Zahn, aufbewahrt. Sie nehmen an einer Folkloreshow teil.

6. Tag - Kandy - Nuwara Eliya/Bandarawela (ca. 85 km). Heute führt Sie Ihre Reise in die Region des bekannten Ceylon Tees, wo einige der weltbesten Tees angebaut und produziert werden. Besuch einer Teeplantage. Entlang zauberhafter Berglandschaften und Teeplantagen gelangen Sie in die Stadt des Lichts, nach Nuwara Eliya. Von hier können Sie Sri Lankas höchsten Berg, den Pidurutalagala mit 2.524 m sehen.

7. Tag - Nuwara Eliya/Bandarawela - Kitulgala - Negombo (ca. 300 km). Von Nuwara Eliya führt Sie der Weg heute in das kleine Dorf Kitulgala. Hier befindet sich das berühmte Film-Viadukt, das dem Hollywood-Film “Die Brücke am Kwai“ als Kulisse diente. Anschließend erfolgt die Fahrt nach Negombo.

8. Tag - Negombo - Colombo - Male. Transfer zum Flughafen Colombo und Flug nach Male im Anschluss Transfer zu Ihrem Badehotel.

9. - 13. Tag - Malediven. Genießen Sie entspannte Tage auf den Malediven.

14. Tag - Male - Colombo. Tag zur freien Verfügung. Transfer zum Flughafen und Flug nach Colombo.

15. Tag - Abreise. Kurz nach Mitternacht Rückflug nach Deutschland und Ankunft am gleichen Tag.