Dezember 2012

Reisebericht: Mit der Mein Schiff 1 durch die Karibik

Auf der Mein Schiff 1 erwartet Sie Karibik pur. Ihre Reise beginnt in La Romana und führt Sie über Aruba, Curacao, St. Lucia und Grenada bis nach Barbados. Genießen Sie die Kreuzfahrt auf dem Wohlfühl-Schiff und lassen Sie sich an Bord rundum verwöhnen!

Mein Schiff 1

Ihr Kreuzfahrtschiff der Premiumklasse: Mein Schiff 1

Lassen Sie sich auf diesem Schiff rundum verwöhnen. Kulinarische Spezialitäten bieten Ihnen 9 Restaurants und Bistros sowie mehr als 11 Bars & Lounges. An Bord können Sie gleich mehrere landestypische Gerichte kennen lernen. Ob Tapas, Sushi oder Pizza, hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack und das rund um die Uhr.

Fangfrische Langusten und Hummer, leckere Meeresfrüchte: Das Fischhaus GOSCH Sylt an Bord der Mein Schiff 1 bietet den Fisch Liebhabern unter den Gästen Spezialitäten aus dem Meer. Eine große Auswahl an Speisen und Getränken in allen Bars und den meisten Restaurants sind im Reisepreis inbegriffen. Spektakuläre Dinner- und Kochshows und mitreißende Themenshows werden Sie begeistern. Dabei reicht das Angebot von Comedy über Kabarett bis hin zu internationalen Sängern und trifft so jeden Geschmack. Für das private Entertainment sorgen dabei auch die eigens an Bord vorhandenen Wii-Stationen.

Nach dem Trubel lassen Sie am besten Ihre Seele baumeln. Dies lässt sich wunderbar genießen in der 1.700 m² großen Wellness Landschaft oder an Deck in den Entspannungsinseln. Nicht zu vergessen, das großzügige Pooldeck mit Swimmingpool und seinen Sonnenstühlen und –liegen.

Ein umfangreiches Sport- und Gesundheitsangebot sowie zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten runden das Programm ab.

Ihre Kabine

Alle modern eingerichteten Kabinen verfügen über Klimaanlage/Heizung, Bad mit Dusche/WC, Haartrockner, Minibar, Flachbildschirm, Telefon, Nespresso-Maschine und Safe.

Die Innenkabinen (ca. 16 m², min. 1 Vollzahler/max. 2 Vollzahler) liegen auf den Decks 4, 5, 8, 9 und 10.

Die Außenkabinen (ca. 17 m², min. 1 Vollzahler/max. 2 Vollzahler) verfügen zusätzlich über ein Fenster oder Bullauge und liegen auf den Decks 4, 5, 8 und 9 und die Balkonkabinen (ca. 17 m², min. 1 Vollzahler/max. 2 Vollzahler) bieten raumhohe Glastüren zum Balkon mit einem Tisch und 2 Stühlen und liegen auf den Decks 8 und 9.

1. Tag

Auf geht's Flughafen

Nachdem wir uns seit Monaten auf diese Karibik-Kreuzfahrt gefreut haben, ist es nun soweit. Die eiskalte Vorweihnachtszeit hat ein Ende. Bei 2 Grad Minus und Schneefall.

Wir fahren nach Frankfurt zum Flughafen um den Late Night Check Inn von Condor zu nutzen. Dieser Service kostet 5€ pro Person, erspart einem aber den Stress mit Koffer schleppen am nächsten Morgen, also gut investiertes Geld. Dann geht's zum Intercity Hotel am Luftbrückendenkmal für unsere Vorübernachtung. Es liegt am südlichen Rand des Flughafengeländes. Wir waren seit Jahren nicht mehr dort. Unsere Zimmer sind renoviert und sehr schön eingerichtet. Die Autobahn und die Flugzeuge sind kaum zu hören.

2. Tag

Der Beginn unseres Wohlfühlurlaubs

Nach einer kurzen Nacht geht's zum Frühstücks Büffet. Es sind mehr Gäste da als wir gestern dachten. Das Frühstücks Büffet ist sehr groß. Immer um Viertel und Dreiviertel fährt der Shuttlebus. Wir sind nach 12 Minuten am Terminal 1. Der Weg zum Gate dauert länger. Aber ohne Koffer ist es schon der Beginn unseres Wohlfühlurlaubs.

Über Nacht sind die Temperaturen zwar auf über Null Grad gestiegen und es taut. Aber die Flügel müssen enteist werden. Safety First, dauert aber. Mit ca. einer Stunde Verspätung geht's dann los. Endlich. Es ist eine 767-300. Zum Glück haben wir vorher Sitzplätze reserviert. Der Flieger ist gut gebucht. Der ein oder andere kann nicht zusammen sitzen. Wir sitzen schön auf dem Flügel, mein Lieblingsplatz. Der Sitzabstand bei Condor ist aus meiner Sicht (183 cm) ausreichend. Es gibt gleich eine Flasche Wasser, zweimal zu Essen, mehrere Getränkeservices. Zwei Filme. Die 10 Stunden gehen rum, nach Venedig dauert es mit dem Auto auch solange.

Wir sind in Punta Cana auf Hispaniola gelandet. Das Flughafengebäude hat ein Dach aus Palmwedeln. Und es ist mindestens 25 Grad warm und recht schwül. Bald kommen unsere Koffer. Nachdem alle da sind geht's Richtung Transfer Bus. In den Reiseunterlagen stand wir sollen kein Touristenvisum für 10$ kaufen, da wir im Transit sind. Direkt vor dem Palmwedeldach-Terminal steht unsere Bus.

Zum Sonnenuntergang geht's los. Der Fahrer spricht gut Deutsch und versucht uns mit ein paar Scherzen aufzumuntern. Der Flug war doch lange, viele sind ein bisschen müde. Die Autobahn ist seit einigen Monaten fertig so sind wir nach ca. einer Stunde in La Romana am Hafen, doppelt so schnell wie bisher. Der Reiseleiter rät uns zum Abschied die Sorgen im Bus zu lassen. Wir werden noch im Bus von TUI Cruises begrüßt und laufen ein paar Schritte zum Kreuzfahrt-Terminal. Um die Koffer brauchen wir uns nicht zu kümmern, die kommen allein auf unsere Kabine sagt man uns auf Nachfrage.

Dann gibst erstmal zur Begrüßung erfrischenden Eistee und gekühlte Tücher. Nach wenigen Minuten haben wir unsere Codecard für die Kabinentür. Auch sind wir fotografiert worden, sowohl für die Bordkarte, damit man uns wieder erkennt wenn wir an oder von Bord gehen, als auch für den Photoshop zum kaufen. Als Tipp bekommen wir das Buffetrestaurant Anckelmannsplatz genannt, in dem wir auf jeden Fall noch was zu essen bekommen sollen. Und den Hinweis das um 20:45 die Rettungsübung beginnt. Also schnell auf Kabine. Gar nicht so leicht zu finden. Aber wenn man weiß, dass die Steuerbordkabinen (rechts für Landratten) gerade Endziffern haben und die Ersten Ziffern das Deck angeben, lässt sich das Rätsel schnell lösen. Man hätten aber auch die ganzen freundlichen Stewards fragen können, die überall als Guides standen.

Wir haben eine Balkon Kabinen auf Deck 9. Sie ist ca. 17 m² groß. Der Balkon hat nochmal 5 qm. Da stehen sogar zwei Stühle und ein Tischen drauf. Der erste Koffer kommt noch bevor wir die Kabine verlassen. Später folgen mehr Kabinendetails, jetzt geht's erstmal ans Büffet, Deck 11. Wir holen uns einen Pfälzer Rotwein aus Deidesheim, trocken und im All inclusive enthalten. Wir entscheiden und für die Wokstation. Alles gewünschten Zutaten (viele Sorten Gemüse, Rinderfilet, Scampi, jeder findet was ihm schmeckt) roh auf einen Teller gefüllt und wenig später wird einem dass selbst zusammengestellte Gericht frisch im Wok zubereitet zum Tisch gebracht, wenn man nicht drauf warten will.

Wir sind in Eile, die Rettungsübung beginnt mit einem vorher erklärten Signalton (sieben mal kurz, einmal lang), auf unserer Bordkarte, gleichzeitig Zimmerschlüssel und bordeigene Kreditkarte, steht unsere Musterstation. Wir haben C, das ist die TUI Bar. Schwimmwesten müssen wir keine mitbringen, da gibt es neue Regelungen. Jeder wird registriert. Nachdem Alle da sind geht es zu den Rettungsboot welche in ausreichender Menge da sind versichert man uns. Auch Schwimmwesten müssten nicht aus der Kabine mitgebracht werden wenn man nicht gerade dort ist, es gibt mehrere weitere Depots dafür. In die Boote müssen wir aber nicht steigen. Die Rettungsübung ist vorbei und wir wissen jetzt wo wir im Fall der Fälle hin müssten.

Also jetzt schnell nach oben um beim Auslaufen unseres Wohlfühlschiffs einen guten Platz an der Reling zu bekommen. Wir steigen Treppen bis zum Deck 11, es gibt aber auch viele Aufzüge, vorne, hinten und in der Mitte des Schiffs. In der Tapas y mas Bar angekommen, setzen wir uns an einen schönen Tisch ganz hinten am Schiff und genießen während dem Auslaufen und danach einen langen Blick auf La Romana und beobachten wie die Lichter immer kleiner werden. So der Tag war lange, außerdem wartet das Frühstück ab 6:30 (bis ca. 11:00) auf uns. Wir sind durch die vier Stunden Zeitverschiebung früh wach. Es ist sieben Uhr obwohl wir quasi bis 11 ausgeschlafen haben. Erstmal die Nespresso Maschine angeworfen, zwei Tassen pro Tag sind inclusive. Jede weitere kostet 1 €.

Oben im Büffetrestaurant auf Deck 11 gibt's Frühstück ab ca. 7:00, unten auf Deck 5 und 6 geht das Frühstück später los. Im Tagesplan mit allen Aktivitäten steht ab 8:00 Lachsfrühstück im Atlantik Restaurant. Man kann bedient sitzen, dann bekommt man alles gebracht. wir entscheiden uns aber für den Frühstücks-Büffetbereich des Atlantik Restaurant, da haben wir Beides.

Der Lachs ist toll. Qualitätsstufe Super Salmo Salar würde ich sagen. Es gibt auch noch alle Sorten von Hering eingelegt, sehr lecker. Natürlich ist auch sonst alles da, Wurst , Käse, Marmelade, Frühstückscerealien, etc.. Wir haben einen schönen Tisch mit Meerblick.

3. Tag

Ein Tag auf See

Der Tag auf See, TUI Cruises sagt dazu Schiffstag vergeht langsam und gemütlich. Langsam kommen wir auch mit dem Kopf an. Wir erkunden die ganzen Decks, liegen am Pooldeck geschützt unter einem Dach, manchmal kommt der karibische Regen kurz und heftig. Insgesamt ist genug Platz, auch wenn man an Seetagen schon mit allen Leuten an Bord rechnen muss. Unsere Balkon Kabinen ist dann auch ein idealer Rückzugsort.

Gegen Mittag gehen wir ins Bedienrestaurant, im Büffetbereich ist es oben immer voller. Unten kann man sich aus der Menuekarte aussuchen was man mag. Gleiches machen wir am Abend. Es gibt keine Kleidervorschrift. Lange Hosen sind Abends empfohlen. Ich sehe aber kein Jacket.

Nach einem Absacker in der TUI Bar wird es Zeit für uns. Sehr entspannend, wir sind den ganzen Tag sehr gut mit den Inclusive Getränken zurecht gekommen und haben keinen Euro gebraucht. Natürlich gibt es aber auch besondere Schätzchen die dann einen Aufpreis kosten. Selbst dass schöne Weizenbier im Markenglas ist aber enthalten.

4. Tag

Aruba wir kommen

6:00 uhr der Lotse kommt (springt) an Bord. Immer wieder spannend wie das Pilotboot längsseits geht und der Mann an Bord hüpft. Aruba ist in Sicht. Es ist noch dunkel. Die Lichter glitzern. California Lighthouse haben wir zuerst gesehen. Jetzt um sieben Uhr liegen wir am Kai. Unser erster Stopp in der Karibik. Aruba liegt auf dem Festlandsockel von Südamerika, wenige Kilometer vor Venezuela. Wir sind also in Südamerika angekommen. Geplant ist heute ein Ausflug zum Palm Beach oder Eagle Beach. Wir sind am Palm Beach. Aruba's Top-Strand ist ein Traum. Mit allen Einrichtungen die man braucht. Von coffeeshop bis bananaboat.

In Aruba ist Sonntag somit sind die Geschäfte geschlossen, also bleiben wir einfach am Strand. Das Hyatt ist gegenüber da dürfen wir alle Einrichtungen mit benutzen hat Sandra uns erklärt. Sie ist für die Liegestühle und unseren Schatten zuständig. Auch für alle Aktivitäten wie Bananaboot oder Katamaran Mieten.

Mittags gibts einen Stopp bei Dunkin donuts, es gibt aber alle amerikanischen Fastfood-Ketten in der Nähe: vom Gasthaus zur goldenen Möwe bis zu Tacobell. Auf der Rückfahrt machen wir noch einen Abstecher zum Eagle Beach mit den typischen DiviDivi Bäumen die in Windrichtung wachsen. Der Eagle Beach ist mehr ein Naturstrand, so ist für alle was dabei. Aruba ist wie Morgen Curaçao eine sehr trockene Insel. Deswegen lässt sich auch viel mit dem Jeep unternehmen.

5. Tag

Curaçao

Wie immer kommt früh der Lotse an Board und legt uns sicher ans Kai. Wir machen einen Ausflug ins Lions Beach & Dive Hotel welches Berge und Meer auch im Angebot hat. Ein tolles Tauch Resort direkt gegenüber von Curaçaos berühmten See-Aquarium, dort kann man mit Delphinen schwimmen und Haie füttern, wichtig! nicht umgekehrt!

Nach dem wir diverse Shopping Möglichkeiten genutzt haben geht es über die Swinging Old Lady Bridge, vorbei an der nach Amsterdam aussehenden bunten Häuschen wieder zurück aufs Schiff.

Kurz davor gibt es einen Starbucks mit freiem Wifi. Leicht daran zu sehen, dass viele vom Schiff dort sitzen und den daheim gebliebenen schnell eine Mail schicken.

6. Tag

Heute ist Seetag Nr. 2

Um 8:00 ist Kaviar Frühstück im Restaurant Atlantik angesetzt. Unglaublich es sind die echte Sevruga Malossol Dosen die man vom Jetset kennt. Natürlich ist das Schiff heute voller tagsüber, weil fast alle an Bord sind ;-). Es gibt aber nicht direkt am Pool herrliche Plätzchen auch im Schatten wo man Ruhe und Platz hat, siehe Bild.

Um 14:00 lassen ich mich im Casino in Black Jack und Roulette einweisen. Die Drei Damen machen das hervorragend, die meisten bleiben auch gleich da und spielen um echtes Geld nachdem die Demo mit Spielgeld vorbei ist, durch reduzierte Einsätze mit 1€ für Roulette und 2 € für Black Jack macht es auch mehr Spaß.

Das Schiff ist übrigens mit knapp 300 Meter Länge, ca. 14 Stockwerken (das 13. fehlt), etwas über 30 Meter breit, ziemlich groß. Die vielen Menschen an Bord verlaufen sich unglaublich, wenn man nicht gerade immer extra das Getümmel sucht. Auch eine Balkon Kabinen ist hilfreich, wenn man sich mal in Ruhe zurück ziehen will.

Es sind ungefähr 2000 Menschen an Bord plus Besatzung. Fast ausschließlich Deutsche oder Deutschsprachige. Das Personal ist bis auf wenige Ausnahmen immer super freundlich, aber jeder hat mal einen schlechten Tag.

Meisten fahren wir mit 11-12 Knoten über das Meer, ab und an, besonders bei Lenkmanövern merkt man mal, dass sich das Luxushotel bewegt und nicht fest an einer Stelle steht. Somit für mich die beste Art der Rundreise, ohne Koffer packen, mit immer dem gleichen Personal, egal ob beim Geldwechsel, oder bei der Ausflugsberatung oder beim Essen, das Hotel ist immer dabei. Koffer packen entfällt. Auch wenn mal die Kinder nicht den gleichen Tagesplan machen wollen, oder mal einen Ausflug nicht mitmachen. Abends sind alle wieder beieinander.

Übrigens, die Panorama Sauna ist riesig. Wir waren gestern ganz allein drin. Zum Abschrecken gibt's neben den üblichen kalten Duschen auch, Eimer für die Schwallabkühlung, oder auch einen Riesen Trog crushed Ice.

Nach dem Abendessen kam ein Brief mit unserer Tischnummer für Heilig Abend und den ersten Weihnachtsfeiertag. Eigentlich ist immer freie Platz und Zeitwahl an Bord zum Essen. Für Weihnachten wollen sie es aber besonders schön machen. Deswegen die exakte Reservierung. Wir sind schon sehr gespannt.

Einen riesen Weihnachtsbaum mit Geschenken kann man im Restaurant auf Deck 5 schon bewundern. Mittags waren wir im Gosch Sylt essen. Es war genauso wie Zuhause, Krabben Brötchen, Scampi, Backfisch, ein Stück Norddeutschland in der Karibik.

7. Tag

St. Lucia

Die Rockshow im Theater soll gut gewesen sein, bekam ich erzählt. Ich hatte vorher schon aufgegeben.

Gerade sind wir in St. Lucia angekommen, haben erst direkt auf die Flugzeug Landebahn zugesteuert, sind dann aber doch noch in den Hafen abgebogen. Luschies nennen die Einwohner sich selbst. Wir wollen heute die Insel erkunden.

Wir fahren mit einem private shuttle bis nach Soufriere. Sehen die Wahrzeichen der Karibik: die beiden Pitons. Zwei Vulkankegel die es auf jedem typischen Karibik Motiv zu sehen gibt. Wir besuchen auch den einzigen karibischen drive in volcano und die Schwefelquellen. Man fährt quasi in den Krater hinein. Wir sehen auch den echten Regenwald (mit tropischen Schauer) mit einem kleinen Wasserfall.

Abends ist der Speisekarte nach Gala-Abend. Filet, Languste, aber auch jeder Vegetarier wäre glücklich. Da es keine Kleidervorschrift gibt, kommen wir wie jeden Abend. Ich habe eine Schwarze Jeans und weißes kurzärmliges Hemd an.

8. Tag

Ein Traum: Grenada

Immer mal wieder geht ein Schauer runter in der Karibik, was sich bei 25 - 28 Grad aber ganz gut aushalten lässt. Nachdem wir im Atlantik Restaurant frühstücken waren, geht's in die Stadt.

Nach einigem Suchen habe wir den Market Square gefunden und uns mit Muskatnüssen eingedeckt. Es gibt auch alles Sorten Obst, Mangos in vielen Sorten. Aber ganz besonders, weil Grenada ja als die Gewürzinsel gilt, gibt es fertig abgepackte Gewürzkörbchen mit allen wichtigen Sorten. Nach dem Essen auf dem Schiff geht's mit dem Wassertaxi zur Grand Anse Bay. Es soll einer der schönsten Strände sein auf dieser Welt. Kein Hotelstrand in dem Sinne, sondern mehr Natur und mit Einheimischen.

Wir kommen gar nicht mehr aus dem Wasser.

9. Tag

Barbados

Wir wollten zum Sandy Lane Beach, auch Platiumun Beach genannt wegen der vorwiegenden Kreditkartenfarbe. Der Taxifahrer hat uns erklärt, dass man da nur seitlich an den Hotels vorbei an den Strand kommt. Also sind wir einen Strand weiter gefahren. Barbados behauptet auch 365 Strände zu haben, einen für jeden Tag. Der Strand hieß wieder Palm Beach, bzw. Mango Beach. Wir hatten schöne Liegen und auch Schatten. Einen herrlich Mittag am Strand. Nach drei-vier Stunden hatten wir wieder genug Sonne abbekommen, der Äquator ist ja nicht weit, und sind zurück zum Schiff.

Generell kommen einem auf den ersten Blick die Liegezeiten kurz vor, da aber nichts für Parkplatz, Flughafen/Hoteltransfers etc. verschwendet wird, reichen selbst 4 Stunden, um eine Stadt mit Umgebung zu erkunden. Mit acht Stunden lässt sich schon z. B. Strand und Stadtbesichtigung gut kombinieren und dazwischen bleibt noch Zeit um sich auf dem schwimmenden Hotel frisch zu machen.

Je nach Erfahrung und persönlichem Organisationstalent lassen sich die Ausflüge selbst organisieren oder man nutzt die Angebote des Schiffs. Bei zwei Personen ist der Preisunterschied auch nicht sehr hoch. Aber der Sicherheitsfaktor! Das alles klappt lässt sich sowieso nicht aufwiegen. Zu viert ist es auch mal schön ein Taxi zu nehmen und mit dem private Chauffeur die Inseln zu entdecken, dann muss man auf niemand warten, aber immer die Uhr im Auge haben, bzw. für Verspätungen einen Puffer einplanen. Das Schiff wartet nur auf offizielle Ausflügler.

10. Tag

Seetag Nr. 3

Wir Frühstücken am liebsten auch unten im Restaurant Atlantik auf Deck 6, die mittlerweile 200 Kinder an Bord (wg. der Weihnachtsferien) frühstücken meist lieber oben im Büffet Restaurant. Einfach mal nur übers Meer schauen, ist das Motto des Tages. Mittags geht's zu Gosch/Sylt, natürlich nur auf Deck 11, die Scampi und der Fisch sind lecker wie immer. Dann wieder übers Meer schauen.

Die Seeluft macht müde, so schaffe ich die wirklich schönen Abendshows nur mit Disziplin. Aber man wird belohnt, die Künstler sind auf Musical Niveau.

11. Tag

Wir besuchen Dominica

Heute sind wir passend zum Wochentag in Dominica. Wir sind alle spät aufgestanden und haben uns bis Mittags auf Deck 12 einen Liegestuhl gesucht. An Landtagen ist es aufgrund der Ausflugsteilnehmer immer herrlich leer an Deck, mindestens bis Mittags wenn die ersten Halbtagsausflüge enden. Nach dem Essen, wir haben uns im Büffet Restaurant auf Deck 11, etwas im Wok-Station zubereiten lassen, geht zu Fuß ins ca. 2 km entfernten Städtchen Roseau. Die Hauptstadt der Insel ruht ihm vorweihnachtlichen Sonntagmittags Schlaf. Herrlich die entspannten Leute überall in den Häusern zu sehen.

Bei knapp 30 Grad sind wir nach einigen Kilometer und einigen Stunden Spaziergang wieder gut an Bord angekommen. Die Taxifahrt hätte uns auch nur 5 $ gekostet wie uns einige freundliche Taxifahrer angeboten haben. Aber mal etwas sportliches Laufen tut auch der Figur gut.

Abends genießen wir wieder das Bedienrestaurant Atlantik. Durch die verschiedenen Möglichkeiten an Bord, kommt es einem nie zu voll vor an Bord, man kann immer ausweichen wenn man will. Auch eine Balkon Kabinen hilft dabei mehr Ruhe zu haben. Vom privaten Balkon, lässt sich besonders das Auslaufen gut beobachten. Aber selbst wenn wir eine der gegenüber des Ganges liegenden Innenkabinen gehabt hätten, wäre es von da nur 10 m zum Heckausgang neben dem Kinderparadies. Da stehen ein paar Stühle/Sessel von denen man auch herrlich ungestört aufs Meer sehen kann, wie auf einer großen Terrasse (Deck 9)

Noch zwei Worte zur Kabine: es ist alles Nötige vorhanden, vom Föhn am Spiegel, zweiten Kosmetik Spiegel im Bad. Poolhandtücher Startausstattung, vier Handtücher mit mindestens täglichem Wechsel wenn gewünscht. Gläser, Wasserkaraffe zum Auffüllen auf dem Gang. Minibar, Nespressomaschine. Zwei Kapsel pro Tag sind Inclusive, die Minibar kostet extra.

Der Wäscheservice ist prima und hilft die 20kg Koffergewicht einzuhalten. Die Klimaanlage lässt sich ganz gut regeln, auch wenn die ideale Einstellung bei den schwülen 28Grad in der Karibik nicht so einfach ist. Wir haben immer runter gekühlt wenn wir nicht im Zimmer waren und haben dann zum Schlafengehen auf mittlere Temperatur geschaltet, damit war der Ventilator erst mal ein paar Stunden nicht gefordert. Ganz ohne wird es auf Dauer auch zu warm und zu feucht. Aber Hitze im Dezember ist wohl eher ein Luxusproblem, in Deutschland ist es ja für die Jahreszeit auch zu warm.

12. Tag

Heilig Abend

Heute ist heilig Abend. Wir haben bisher noch nie soviel von Weihnachten mitgekriegt wie diese Jahr in der Karibik. Überall ist es festlich geschmückt und laufen amerikanische Weihnachtslieder, "Driving home for Christmas", etc". Selbst Golfcarts sind komplett mit buntem Lametta umwunden, wie wir auf unserer Fahrt zum South Beach am Jolly Harbour feststellen können.

Bei Castaway BBQ habe wir wieder Liegen und Schirm in erster Reihe genossen. Das Meer, bzw. die Bucht entspricht hier zu 100% dem karibischen Traumbild. Nettester Strand bisher. Kein Wunsch bleibt offen. Am Nachmittag sind wir durchs Städtchen am Anleger geschlendert. Überall Partystimmung. Alle Geschäfte offen. Es gibt von Souvenirs bis zu Schweizer Markenuhren, alles was der Geldbeutel hergibt. Viele Einheimische haben diese Weihnachtszipfelmützen auf. Es haben alle zusammen gute Laune, eine richtig fröhliche Weihnachts-Streetparty. Das Bistro LaVela hat heute ab 14:00 geschlossen wegen Weihnachten, sonst gibt es dort immer leckere Pizza. Nach 10 Tagen war eine Steigerung des Weihnachtsessen im Atlantik Restaurant nicht mehr möglich. Als Variante gab es aber Gans und Wild im Selbsbedienungsrestaurant.

Um 15:30 gab es eine Bescherung für mitgebrachte Geschenke an die Kinder.

13. Tag

St. Maarten

Wir lassen uns Zeit. Wir wollen zum Maho Beach. Die KLM 747 aus Amsterdam abpassen. Der Strand ist nichts besonderes. Die Lage schon. Direkt nach dem Strand ist der Aufsetzpunkt der Landebahn. Das heißt die Flieger sind kaum 30 Meter hoch. Bei den kleinen Fliegern ist es gut zum Eingewöhnen.

Die Boeing 747 vom KLM kommt mit Verspätung und man glaubt sie landet vor einem im Wasser. Aber alles geht gut. Viele Gäste haben die freien Stellen am Strand belegt, direkt im Zentrum des Landebahnendes, was sich als Fehler erweist.

Der Jetblast beim Start größerer Flugzeuge lässt Strandhandtücher und -taschen und alles was sonst noch drauf sitzt ins Wasser fliegen. Die neuen, freien Plätze sind schnell wieder belegt.

Gegen Nachmittag verlegen wir zum Stadtstrand, von dem aus das Kreuzfahrtschiff gut zu Fuß erreichen ist. Es liegen fünf Schiffe im Hafen. Ein toller Anblick. Trotzdem verteilen sich die 14.000 Passagiere gut über die Insel. Viele sind zum Orientbeach gefahren.

14. Tag

British Virgin Island - Tortula

BVI, steht für British Virgin Island. Wir sind heute in Tortula.

Da zweiter Weihnachtstag ist sind auch hier die meisten Geschäfte geschlossen. Macht nichts, so müssen wir zum Strand. Mit offenen Safaribussen geht's durch wilde Hügel steil zur anderen Seite der Insel. Wir können die bekannte Insel Jost van Dyke gegenüber liegen sehen. Wieder ein herrlicher Beach. Auch wenn Jolly Beach auf Antigua nicht zu toppen ist. Heute ist nochmal weihnachtliche Menüwahl, ab morgen wird alles wieder normal. Auch die Weihnachtsdeko hat ausgedient.

15. Tag

Der letzte Tag auf See

Heute ist unser letzter Seetag.

In der Abreise Information steht: Wir müssen die Koffer vor 1:00 morgen früh vor die Tür stellen, damit Sie morgen früh pünktlich von Bord gebracht werden können. Wichtig ist die Kleidung für Morgen nicht einzupacken. Es sollen schon Reisende im Schlafanzug ausgecheckt sein. Also packen wir wie immer eine kleine Reisetasche separat zu den Koffern. Wir waren zum zweiten Mal beim bedienten Frühstück. Heute war wieder Kaviertag. Zum Glück bleiben wir nicht noch eine Woche.

16. Tag

Es geht wieder nach Hause

Wir sind die letzten an Bord und werden erst gegen 15:30 Uhr abgeholt, steht in unserer Abreise Information. Die Zimmer müssen wir um Neun verlassen. Die Zeit bis zur Abholung zieht sich ganz schön, aber wir versuchen es als Seetag zu sehen.

Am Flughafen angekommen erfahren wir, dass es wieder eine leichte Verspätung geben wird. Um 19:35 Uhr heben wir dann ab. Wieder wertvoll, das wir reservierte Plätze hatten, so sitzen wir schön in einer Reihe zusammen.

Samstag 29.12

Durch günstigen Wind haben wir die Verspätung fast wieder aufgeholt. Wir haben sogar etwas geschlafen.

In FRA kommen die Koffer schnell, und so sitzen wir bald im Shuttle zum Intercity Hotel. Mein Auto ist noch da, Park & Fly ist ihm gut bekommen, alles prima. Auf der Rückfahrt nach hause planen wir schon wohin die nächste Traumreise gehen wird, wahrscheinlich nach Asien.

Bis dahin und tschüss

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