Februar - März 2012

Ein Urlaubstraum aus weißen Sandstränden! Die Kapverdischen Inseln bieten Ihnen dank des ganzjährig milden Klimas und der traumhaften, weißen Sandstrände optimale Voraussetzungen für einen erholsamen Badeurlaub vor der Westküste Afrikas.

Ihr Chronist

Hallo Leute!

Wir sind Micha und Meike, zwei urlaubsreife und erkundungshungrige Dortmunder auf dem Weg zu den Kapverdischen Inseln.

Die Insel Boavista ist unser Ziel und wir geben uns alle Mühe diese für uns zu entdecken und zu genießen.

Kommt doch jeden Tag für ein paar Augenblicke mit und lasst euch inspirieren oder auch nur informieren über die Insel, die Menschen, die Kultur, die Musik und, und, und.

Wir hoffen dass unsere Erwartungen an die Kapverden erfüllt werden und wir können euch verraten, dass wir uns schon jetzt wahnsinnig darauf freuen.

Also können wir auf Euch zählen?!

Bis bald, Micha und Meike

1. Tag: Anreise auf die Insel Boa Vista

Heute war es endlich soweit! Wir haben uns auf den Weg gemacht in den lang ersehnten Urlaub!

Der Weg zur wunderschönen Insel Boa Vista war (dank „Zwischenstopp“ auf Gran Canaria) lang. Belohnt wurde man eindeutig bereits im Anflug auf die Insel, die sich mit ihren scheinbar endlos langen Sandstränden wie eine Perle aus dem tiefblauen Atlantik hob. Erster Eindruck: hier ist nicht viel los und das versteht sich im durchaus positivem Sinne.

Der Flughafen sieht aus wie eine Attraktion in einem Freizeitpark, nur dass die überdimensional großen Plüschfiguren fehlen. Dafür laufen ganz viele freundliche und gut gelaunte Flughafenangestellte herum und verbreiten Urlaubsfeeling. Selbst die angebrachten Schilder heißen jeden einzelnen Gast herzlich Willkommen.

Wir flogen mit einer relativ kleinen Maschine (ca. 200 Personen) und trotzdem schaffte es die genannte Personenzahl den Ankunftsbereich zu füllen, diese Beschreibung soll der Vorstellung über diesen wirklich kleinen, als niedlich zu bezeichnenden Flughafen dienen.

Im weiteren Verlauf kann ich für uns sagen, entweder haben wir Glück gehabt mit dem Transfer zum Hotel und dem anschließenden Empfang oder hier wird Gastfreundschaft tatsächlich noch groß geschrieben.

Bislang ist der erste Eindruck also sehr gut und wir hoffen selbstverständlich dass es auch weiterhin so bleibt…

…für Heute boa Noite!!!

2. Tag: Strandtag

Heute haben wir einen ausgesprochen relaxten und erholsamen Strandtag am wunderbaren Praia da Chave verbracht.

Trotz des geringen Tourismus auf Boa Vista gibt es sie doch, die „I make a good Price“ Jungs. Aber sie sind anders als gewöhnlich, denn sie suchen nicht selbständig und aufdringlich den Kontakt zu den Touristen, sondern sitzen mit ihren Waren einfach am Strand.

Wenn man selbst Interesse für die „selbst gemachten“ Souvenirs zeigt, kommt man mit den Verkäufern locker ins Gespräch. Sie sind freundlich und höflich und überhaupt gar nicht aufdringlich. Auch versuchen sie nicht ein schlechtes Gewissen zu suggerieren, entscheidet man sich gegen einen Kauf.

Also alles in allem äußerst angenehm.

Der Strand selbst ist kilometerlang, sehr breit und weitgehend menschenleer. So kann man stundenlang im Sonnenschein und schäumender Brandung spazieren gehen, walken, Quad fahren, reiten oder was einem sonst so einfällt. Möglichkeiten gibt es genug, man muss sich nur selbst für eine entscheiden.

Für alle die mit Bewegung nicht so viel am Hut haben und lieber in liegender Haltung den Strand genießen wollen empfiehlt sich auf jeden Fall ein mobiler Windschutz, ansonsten muss man eine feine Eigenpanade aus Sand in Kauf nehmen oder handwerkliches Geschick beweisen und schnell einen Eigenbau klöppeln. Funktioniert, wir verraten aber nicht wie, vielleicht lässt sich damit noch einmal Geld verdienen…

Der erste Eindruck hat nicht getäuscht. Service und Freundlichkeit wird weiterhin groß geschrieben, ohne den Anschein zu erwecken eine Gegenleistung (Bakschisch, Tipp) zu erwarten. Eine kleine Zimmerreklamation war innerhalb einer viertel Stunde erledigt.

Für Morgen haben wir uns ein wenig mehr Action vorgenommen. Lasst Euch überraschen…

Bis morgen, boa noite…

3. Tag: Quadtour

Aua, es brennt!

Die Sonne lässt uns nicht im Stich und auch in den nächsten Tagen ist nicht mit einer Wetteränderung zu rechnen. Die stetige Brise lässt die gefühlten Temperaturen sinken und den winterlich gebräunten Mitteleuropäer leichtsinnig werden. Uns tröstet, dass wir nicht die Einzigen sind, die die äquatornahe Sonne unterschätzt haben und so reihen wir uns trotz Lichtschutzfaktor 30 in die Kohorten weiterer Urlauber ein, um spätestens zum Abendessen die schillerndsten Lobsterfarben zur Schau zu stellen.

Wir hatten gestern mehr Action versprochen und die haben wir uns heute auch gegönnt. Eine Quadtour stand auf dem Programm. Nach Marktanalyse der örtlichen Anbieter haben wir uns für eine Anmiete beim Quadverleih am hoteleigenen Strand entschieden. Preis/ Leistung stimmte. Auf eine geführte Tour haben wir bewusst verzichtet und sind auf eigene Faust gestartet. Unser Ziel war das Wrack De Santa Maria, sowie die „Stadt“ Sal Rei. Die ersten Kilometer ging es am Wasser entlang gen Sal Rei.

Der breite Strand bietet alle Möglichkeiten dazu. Anschließend über eine der drei Hauptstraßen der Insel ins Zentrum von Sal Rei. Hier wurde uns noch einmal bewusst, dass wir in Afrika sind. Das Leben spielt sich auf der Straße ab. Auch das der Hunde, die finden bei aller hektischen Betriebsamkeit Zeit sich mittig auf einer Kreuzung niederzulassen und ein Schläfchen zu halten.

Über menschenleere Straßen, naja Wüstenpisten, näherten wir uns unserem Ziel. Innerhalb dieser Geröllwüste aus Lavagestein holte uns das Hinweisschild auf die Brutzeiten der unechten Karretschildkröten zurück in die Zivilisation. Das wir nicht ganz bis zum Wrack vorgedrungen sind, lag an dem dezenten Hinweis „DANGEROUS!“ auf unserer Karte des Vermieters, den wir erst während einer kurzen Rast gelesen hatten.

Mit Quads auf holprigen Pisten fahren, auf ortskundige Führer auf einer fremden Insel in einer fremden Kultur verzichten, Ortszentren als offenkundig wohlhabender Europäer zu erkunden, ja gerne. Von plötzlich auftauchenden Klippen mit mangelhaft gewarteten Bremsen stürzen, nein Danke!

Nach zügiger Fahrt kehrten wir dann mit allerhand Erlebnissen und einer ordentlichen Staubschicht zurück zum Hotel. Die erstaunte Frage, ob wir bis zu unserem Ziel gefahren waren, konnten wir stolz mit „Sim!“ beantworten…

Bis morgen, boa Noite!

4. Tag: Wellnesstag - Lonely Places

Bom Dia!

Heute haben wir einen absoluten Honeymoon Tag verbracht. Ausgeschlafen, gut gefrühstückt, romantisch am Strand entlang spaziert, eine erholsame Massage genehmigt und am Abend ein Candlelightdinner zu zweit…

Einfach wunderbar und ob unserer „Flitterwochen“ ja wohl auch einmal mehr als gestattet!

Man muss sich nicht wirklich auf die Suche nach „Lonely Places“ machen, wir haben aber dennoch ganz zufällig einen gefunden. Nach ca. 1 Stunde Fußmarsch am Wasser entlang gelangt man zu einer kleinen Felsanhöhe, an der sich die Brandung sehr hoch bricht. Den meisten Urlaubern scheint dieser Weg zu weit und so konnten wir auf den Felsen die Brandung und Fische in kristallklarem Wasser beobachten. Sehr lohnenswert, aber nicht weiter verraten, sonst ist es kein wirklicher Lonely Place mehr…

Trotz gesuchter Einsam- bzw. Zweisamkeit haben wir auch heute wieder eine Erfahrung gemacht, die wir Euch nicht vorenthalten möchten.

Direkt an unserem Hotelstrand hat sich ein Strandhändler niedergelassen. Er bietet, wie alle anderen auch, Holzfiguren, Ketten, Portemonnaies usw. an.

Bereits am ersten Tag habe ich ihn bemerkt, denn er hat einen ganz jungen Hund bei sich, dessen Charme man sich nur schwer entziehen kann wenn man Tiere mag.

Da wir auch hundebegeistert sind, kamen wir mit dem Mann ins Gespräch und es ging längst nicht mehr um die Waren die er zum Verkauf anbot. Als wir uns weiter auf den Weg machen wollten, bat er uns noch kurz zu warten. Er gab uns zwei der zu verkaufenden Halsketten und schenkte sie uns, für jeden eine.

Wir waren baff und freuten uns über das Geschenk, mit so etwas hatten wir nicht gerechnet und so etwas haben wir im Urlaub auch noch nicht erlebt. Meistens ging es darum penetrant auf „I make the best price!“ hinzuweisen.

Ein wirklich netter Mann!

Bestimmt treffen wir ihn noch einmal wieder, dann müssen wir ihn unbedingt nach seinem Namen fragen. Heute haben wir das vergessen, weil wir so perplex waren.

Für morgen haben wir wieder etwas mehr Action geplant. Ihr könnt also gespannt sein. Es hat auch mit Tieren zu tun. Ob unser Trip von Erfolg gekrönt sein wird bleibt offen. So viel vorab, ich bin nicht wirklich seefest…

Boa Noite!

5. Tag: Katamaran-Tour

Heute hatten wir Großes vor!

Wir wollten uns mit einem Schiffchen auf den Atlantik begeben, um Buckelwale zu sehen. Diese sind zwischen Ende Februar und Mitte Mai hier aufhältig um ihre Jungen groß zu ziehen. Wenn die Tiere in die flachen Buchten vor das Iberostar Boa Vista ziehen, kann man sie bereits vom Restaurant aus beim Frühstück beobachten.

Klar hat man auf einer solchen Tour nie eine Garantie, aber mehr dazu später.

Erst einmal haben wir heute Gerd kennengelernt. Als wir vor dem Hotel auf unser „Taxi“ zur „Wale-Watching-Tour“ warteten, sprach uns Gerd an, wohin wir denn wollten und ob er nicht ein Stück mit uns fahren könne. Er habe heute eine Katamarantour gebucht und es lag nahe, dass wir auch von Sal Rei aus starten würden.

Wir sagten, dass wir nichts einzuwenden hätten, aber schließlich der Fahrer gefragt werden müsse.

Mit einem fünf Euro Schein wurde dieser dann auch freundlich von Gerd gefragt und er durfte selbstverständlich mitfahren.

In Sal Rei angekommen stiegen wir aus und wurden von unserem Guide Max bereits erwartet. Gerd fuhr weiter, weil auf dem Zettel, welchen er von der Frau bekommen hatte bei der er buchte Praia Estoril stand und dieser ca. 100m von unserem Absetzpunkt entfernt lag.

Max, ein Österreicher, sagte uns, dass bereits ein paar Gäste (übrigens auch aus Dortmund) an Bord seien und wir nun noch auf einen letzen Gast warten müssten.

Nun sahen wir unser Schiffchen. Es war ein… na kommt ihr drauf?
Richtig: Katamaran.

Als im gleichen Augenblick unser Fahrer erneut vorfuhr und Gerd ausstieg, begriffen wir dass die „Katamaran-Tour“ und die „Wale-Watching-Tour“ ein und dasselbe waren.

Sogleich sank unsere, ohnehin schon geringe Hoffnung Wale in freier Natur beobachten zu können.

Die Tour insgesamt war, meine leichte Seekrankheit ausgenommen, sehr schön und entspannend. Auf dem Sonnendeck wurden vom Schiffsjungen kühle Drinks serviert, die ich leider nur sehr eingeschränkt genießen konnte.

Die beiden Guides, Max und der Schweizer Mattheo waren stets bemüht uns Informationen rund um die Wale, den Katamaran und die Atlantikfischerei zukommen zu lassen. Alles in Form lockerer Gespräche, eben ganz so wie die Gäste es gewünscht haben.

Wir konnten während unserer Fahrt allerhand interessantes beobachten. Seeadler beim Fischfang, fliegende Fische (absolutes Highlight) oder ein mini mini Fischerboot besetzt mit 4 kapverdischen Fischern, die uns trotz ca. 5 m Wellengang noch freudig aus ihrer Nussschale grüßten.

Nur die Wale haben wir leider nicht gesehen.

Auch ohne Happy End war es ein durchaus gelungener Ausflug. Unter Segel die zahlreichen, auf Riffen aufgelaufenen Schiffswracks zu umschiffen war meinem Wohlbefinden in der Magengegend sicherlich nicht förderlich, aber dennoch sehr reizvoll.

Bevor wir uns heute Abend ein paar ordentliche Takte kapverdische Hausmusik gönnen, noch etwas Nachdenkliches zum Schluss:

Leider sinkt die Anzahl der Fische vor der afrikanischen Westküste rapide. Denn auch hier sind die Gewässer vor asiatischen Fischfängern nicht mehr sicher. Die sehr Haireichen Gebiete um die Kapverden sind wohl ihr Ziel und so mussten in der Vergangenheit sehr häufig tote Haie ohne Rückenflossen vom Strand geborgen werden.

Umso mehr erstaunt es, dass auch Reiseveranstalter mit Wetthaifischangeln werben. Ebenso ergeht es den Lobstern, die ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit samt Rogen gefangen werden. Ausgeglichene Bestandszahlen sind somit ausgeschlossen. Wir wollen hoffen, dass alle Beteiligten ein Einsehen haben und nicht weiter auf Kosten der Umwelt versuchen diesen Teufelskreis weiter anzukurbeln.

In diesem Sinne, Boa Noite!

6. Tag: Auf zum Praja de Santa Monica

Olá!

Nachdem wir uns gestern Abend ordentlich kapverdische Beats auf die Ohren gegeben haben, wollten wir heute noch mehr von der Insel sehen. Unser Ziel war der Praja de Santa Monica, der schönste Strand der Insel.

Nur wie hinkommen an dieses einzigartige, einsame Fleckchen Erde? Zu buchende Touren kamen mangels Teilnehmerzahl nicht zu Stande. Das wundert uns auch nicht wirklich, hat man doch einen sagenhaften Strand vor der Hoteltür und entbehren braucht man auch nichts. Cocktails und Eis werden einem unaufgefordert bis an die Brandung gebracht und alternativ kann man es sich am Pool gut gehen lassen.

Es musste also kurzerhand ein fahrbarer Untersatz her. Da wir von unserer gestrigen Tour wussten, dass auch Gerd an weiteren Facetten der Insel interessiert war, haben wir ihn und seine Frau kurzerhand eingespannt.

Ein Taxi wurde bestellt und mit einer handgefertigten Karte der Insel in fast allen Sprachen dieser Erde mit dem Fahrer, Patricio, ein ordentlicher Preis und Route verhandelt.

Nachdem Einigkeit erzielt war, nahmen wir auf einer Bank auf der Ladefläche des Pick Up Trucks platz, während sich Gerd und seine Frau ins Fahrzeuginnere verzogen. Durch einige Dörfer ging es dann über Kopfsteinpflaster, Sandpisten und Salzebenen vorbei an bunten Dorfplätzen, kleinen Kapellen, urigen Lokalen und endlosen Lava- und Gesteinwüsten. Das Taxen hier grundsätzlich allradbetrieben sind, wundert uns nun wirklich nicht mehr.

Nach einer Weile standen wir dann mit dem Pick Up auf dem Strand von Santa Monica. Endlos, menschenleer und eine fantastische Brandung. Wer St. Peter-Ording kennt, darf sich noch sommerliche Temperaturen und azurblaues, klares Wasser dazu denken.

Zurück entlang der zerklüfteten, erloschenen Vulkane haben wir eine kleine Rast im Restaurant „Fon´Banana“ eingelegt. Ein sehr schmuckes kleines Lokal. Geführt wird es von Christina, die aufgrund ihrer Ausbildung in Hannover perfekt deutsch spricht. Sie hält sich, wie fast alle Kapverdier, ein paar Tiere zur Selbstversorgung. So wurden von ihr dann noch schnell die Ferkelherde, der verwaiste Ziegenbock und die Hundewelpen vorgeführt, bevor es über Rabil zurück zum Hotel ging.

Viel Mut bedarf es für so eine Tour nicht und so beweist es wieder einmal, dass es sich lohnt auch einmal etwas auf die eigene Faust zu probieren.

Morgen ist unser letzter vollständiger Tag auf Boa Vista, bevor es zurück in die kalte, nasse Heimat geht. Wir werden es uns morgen auf jeden Fall gut gehen lassen und noch einmal ausgiebig die Sonne genießen. Ich bin mir sicher, dass wir morgen dennoch was Interessantes im Blog zu berichten haben.

Also, boa noite!

7. Tag: Der letzte Tag auf Boa Vista

Schade, schade heute war unser letzter Tag auf Boa Vista!

Da wir ja nur eine Woche hier waren und uns auch ein wenig erholen wollten, haben wir uns heute noch einmal für einen Strandtag entschieden.

Wie an jedem anderen Tag war die rote Flagge am Baywatch Turm gehisst und somit war das Schwimmen im Meer, aufgrund der meterhohen Wellen, der tosenden Brandung und der damit verbundenen Unterströmung zu gefährlich.

Ein paar mutige, wir natürlich auch, begaben sich dennoch ein paar Meter ins kühle Nass, wo es doch heute sehr warm und auch nicht ganz so windig war… Obwohl wir nur bis zu den Kniekehlen hinein wollten, standen wir plötzlich bis zum Hals in einer der hohen Wellen und hatten kurzfristig arge Probleme stehen zu bleiben.

Egal, wir hatten auf jeden Fall einen mordsmäßigen Spaß!!!

Hier ist schließlich noch Winter, das heißt in erster Linie Wind und Welle. Man hat uns glaubhaft versichert, dass die Jahreszeit innerhalb weniger Tage deutlich wechselt, nämlich dann, wenn die Meeresströmungen ihren Weg ändern. Dann heißt es Badewannenwassertemperaturen von bis zu 28 Grad C.

Gebannt haben wir auch heute wieder beim Frühstück von der Restaurantterrasse aus auf den Horizont geblickt, aber leider haben wir wieder keine Wale entdecken können. Morgen ist vorerst die letzte Chance dazu, die wir natürlich noch einmal wahrnehmen werden.

Gegen Nachmittag zog der Wind ein wenig heftiger auf und um der bereits dokumentierten Panade zu entgehen, verlagerten wir unsere Waagerechte zum hoteleigenen Pool.

Unser Hotel ist zum Meer hin an einem felsigen Abhang gebaut und einer der Pools findet seinen Abschluss an diesem, so dass man von hier aus einen sagenhaften Überblick gen Strand und Meer hat.

Plötzlich war das Gemeckere einer Ziege bzw. in diesem Fall eines Ziegenböckchens zu hören. Orten konnten wir es zunächst nicht, bis wir das schlaue Tier an der Außenseite, im Fels stehend, an unserem Pool erblickten. Das Böckchen hat nämlich eine perfekte Wasserquelle in der sonst so kargen Landschaft entdeckt: richtig, unseren Pool! Offensichtlich tat er dies öfter, denn auch im Pool schwimmende Gäste konnten ihn nicht stören, der wusste wohl auch, dass man nicht durch die dünn gespannte Absturzsicherung zu ihm konnte…

Heute Abend wollen wir noch einmal einem typisch kapverdischen Musiker lauschen, nach unseren Erfahrungen in dieser Woche ist der bestimmt gut gelaunt und nett (zumindest haben wir bislang die Menschen hier so empfunden). …wenn er dann auch noch gut Spielen kann…

Wenn wir uns das nächste Mal melden, werden wir aus dem kalten Deutschland letztmalig über unsere Rückreise berichten. Also…

Boa noite!

8. Tag: Home Sweet Home!

Heute wollen wir uns kurz fassen. Nach einer Woche auf den Kapverdischen Inseln haben wir gestern spät abends am Flughafen Köln/Bonn wieder deutschen Boden betreten. Die Rückreise war anstrengend, aber reibungslos.

Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns noch einmal in die warme Morgensonne von Boa Vista gesetzt und den Blick über den Atlantik schweifen lassen.

Wir haben die Woche wirklich genossen und uns gut erholt. Die Insel bietet hierfür alle Möglichkeiten. Der aufstrebende Tourismus ist zum Glück noch nicht so weit gewachsen, dass man die Ursprünglichkeit der Insel nicht mehr kennenlernen kann. Dennoch muss man auf keinerlei Komfort im Iberostar Boa Vista verzichten.

Kurzum, wir können Boa Vista und das Iberostar Boa Vista wirklich nur weiterempfehlen.

Ihr Urlaubsort: Sal Rei - Insel Boa Vista

Die paradiesische Insel Boa Vista mit dem kleinen Küstenort Sal Rei beeindruckt durch die traumhaften weißen Sandstrände. Kleine Buchten bilden einen herrlichen Kontrast zu den imposanten, schwarzen Felsen der Küste. Lassen Sie sich von der afrikanischen Atmosphäre verzaubern.

Der Fischerort Sal Rei hat eine schnell wachsende Infrastruktur, dennoch kann man hier noch das beschauliche Leben genießen. Der Ort verfügt über eine Hafenmole, einen Zentralplatz mit kleinen Bars und Restaurants, Souvenirshops sowie eine kleine Markthalle. Der internationale Flughafen liegt nur 3 km entfernt.

Ihr Urlaubsort: Sal Rei - Insel Boa Vista

Die paradiesische Insel Boa Vista mit dem kleinen Küstenort Sal Rei beeindruckt durch die traumhaften weißen Sandstrände. Kleine Buchten bilden einen herrlichen Kontrast zu den imposanten, schwarzen Felsen der Küste. Lassen Sie sich von der afrikanischen Atmosphäre verzaubern.

Der Fischerort Sal Rei hat eine schnell wachsende Infrastruktur, dennoch kann man hier noch das beschauliche Leben genießen. Der Ort verfügt über eine Hafenmole, einen Zentralplatz mit kleinen Bars und Restaurants, Souvenirshops sowie eine kleine Markthalle. Der internationale Flughafen liegt nur 3 km entfernt.

Ihr Hotel: Club Iberostar Boa Vista

Das ansprechende, farbenfrohe Hotel, welches im Bungalowstil (maximal 1- bis 2-stöckig) errichtet wurde, vereint die traditionelle Bauweise mit modernem Komfort. Es liegt etwas erhöht, direkt am herrlichen, kilometerlangen weißen Sandstrand der Hotelzone von Sal Rei, ca. 12 km vom Zentrum des Städtchens entfernt. Über einen Fußweg haben Sie direkten Zugang zum hoteleigenen Beachclub mit Bar, Liegen und Sonnenschirme (auch am Strand inklusive).

Die freundliche Clubanlage erstreckt sich über ein Areal von ca. 60.000 m² mit einer weitläufigen, herrlich blühenden Gartenanlage. Sie bietet einen freundlichen Rezeptionsbereich mit WIFI (gegen Gebühr), kleine Bar mit Aufenthaltsraum (inkl. Tischservice am Abend und 24 Stunden-Service mit Snacks und Getränken), Disko sowie einige Boutiquen und Souvenirgeschäfte.

In der Außenanlage mit Liegen und Sonnenschirmen (nach Verfügbarkeit) finden Sie einen großen Swimmingpool mit integriertem Whirlpool, Overflow-Pool (nur für Erwachsene) und separaten Kinderpool, ( alle Pools mit Meerwasser ), Open-Air-Bar sowie Pool-Restaurant und Snackbar. Des Weiteren gibt es ein großzügiges Buffetrestaurant mit Außenterrasse zum Meer sowie ein Gourmetrestaurant (gegen Gebühr/Vorreservierung erforderlich).

Tagsüber findet ein Sportprogramm des Animationsteams statt, abends bietet das Hotel Shows und Livemusik an. Außerdem findet 1 x pro Woche eine Strand-Party statt. Für die kleinen Gäste und Teenager gibt es einen Miniclub (4 - 7 Jahre), einen Maxiclub (8 - 12 Jahre) und einen Teenieclub (13 - 17 Jahre).

Der moderne SPA Bereich (gegen Gebühr) steht allen Gästen ab 16 Jahren zur Verfügung. Hallenbad, Whirlpool, Sauna und Türkisches Bad laden zur Entspannung ein. Darüber hinaus werden verschiedene Schönheitsbehandlungen sowie ein Frisuersalon angeboten.

Die großzügigen, modernen Doppelzimmer (ca. 37 m², min. 2 Vollzahler/max. 2 Vollzahler + 1 Kind) bzw. Doppelzimmer zur Alleinbelegung (ca. 37 m², min. /max. 1 Vollzahler) verfügen über Dusche/WC/Bidet und Föhn, Bademantel, Klimaanlage, Sat.-TV mit Flachbildschirm, Telefon, Kühlschrank, Mietsafe und Balkon oder Terrasse.

Die Doppelzimmer Meerblick (ca. 37 m², min. 2 Vollzahler/max. 2 Vollzahler + 1 Kind) bieten bei gleicher Ausstattung wie die Doppelzimmer zusätzlich einen traumhaften Ausblick auf den Atlantik.