Januar - Februar 2013

Reisebericht: Indien-Rundreise & Orient-Kreuzfahrt

Entdecken Sie während dieser einmaligen Kombinationsreise den farbenprächtigen Norden Indiens und bei der anschließenden traumhaften Kreuzfahrt an Bord von Mein Schiff 2 die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman und Bahrain.

Chronistin in Indien und im Orient
Mein Tipp

Indien & den Orient in einem

Berge & Meer Chronistin

Liebe Reisefreunde,

morgen geht es los. Koffer ist gepackt. Aufregung steigt. (Was habe ich / wir vergessen???)

Also, mein Name ist B., ich bin verheiratet, habe einen Männer Haushalt: Ehemann, zwei Jungs, Opa und Kater.

Aber, jetzt haben wir (mein Mann und ich) erst einmal 14 Tage Urlaub.

Wir haben eine Kombinationsreise gebucht. Erst Indien-Rundreise 8 Tage (Delhi/Agra/Jaipur/Chomu/Mandawa/Delhi) dann Flug nach Dubai und 1 Woche Kreuzfahrt mit ''Mein Schiff 2'' (Dubai / Muscat (Oman) / Abi Dhabi / Manama (Bahrain) / Dubai) und Rückflug in die Kälte.

Nun freuen wir uns erst einmal auf den Start.

Gerne teilen wir unsere Reiseeindrücke mit Ihnen.

Ihre B

2./3. Tag

Indienrundfahrt

Liebe Reisefreunde,

wir sind angekommen und heute (am 2ten Tag!) auch mental.

Gestern war unsere Anreise und wir waren ca. 37 Stunden wach, davon waren wir ungefähr 16 Stunden unterwegs (Zug bis Frankfurt, (einchecken und warten…) dann Flug (Frankfurt / Dubai) und wieder -warten- (4 Stunden Aufenthalt Flughafen Dubai) nun endlich Anschlussflug Dubai / Delhi und endlich... mal wieder warten ... und Schlange stehen, bis Einreise/Visa geklärt ist (nur 45 Min.!), aber dann, fast zügig unsere Koffer und Reisegruppe gefunden, jedoch ... fehlten noch einige und somit warteten wir noch ein bisschen, aber darin hatten wir ja schon Übung.

Und dann ging es los. Wir fuhren mit dem Bus gleich von Delhi nach Agra und unser Reiseführer Rakesh sagte und gleich, dass wir für die 200 km ungefähr 5 Stunden benötigen. Und ... Er hatte Recht!!! Warum erzähle ich später. Wir hatten an dem Abend nur noch den Wunsch zu schlafen: ''Ein Königreich für ein Bett''.

Ja, aber heute war der 2. Tag und es ging schon um 7:30 Uhr los, wecken, frühstücken und Fahrt zum Taj Mahal. Wir hatten absolutes Glück mit dem Wetter, fand ich, es war frisch ca. 10 - 15°C und leichter, frischer Wind und vor allem klare Sicht. Es ist wirklich so, Taj Mahal übt einen Bann aus. Man kommt durch das Haupttor und sieht das - Berühmteste Gebäude der Welt - und man ist davon fasziniert.

Weshalb???? Keine Ahnung, (vielleicht wegen der versteckten Liebesgeschichte die sich dahinter verbirgt), aber es ist wunderschön. Auf die geschichtlichen Hintergründe möchte ich nicht eingehen, die kann jeder nachlesen. Nur ganz kurz, Taj, (wie es hier genannt wird) ist ein Gartenmausoleum, das ein liebender Gatte seiner Lieblingsfrau hat bauen lassen, die in jungen Jahren und beim 14 Kind gestorben ist.

Danach (auch in Agra) das Red Fort ein beeindruckender Festungspalast der Mogulkaiser. Unser Reiseführer erzählte uns richtig lebhaft die Geschichte der Moguldynastie. Ein beeindruckendes Bauwerk.

Und dazwischen die Busfahrten durch den indischen Verkehrsdschungel. Vermutlich gibt es Verkehrsregeln, aber wir haben sie noch nicht verstanden. Vermutlich gewinnt der, welcher die lauteste Hupe hat oder das größte Auto. In Indien ist Linksverkehr (Hinterlassenschaft der Engländer). In der Regel fahren auch hier auf den Straßen Autos, Mofas, Busse usw. aber, hier kann auch mal ein Fuhrwerk mit Esel oder Ziegen sein. Natürlich überqueren auch die vielen freilaufenden Hunde oder ab und an auch ein Schwein die Straße. Nicht zu vergessen, die Herde Wasserbüffel, die natürlich auch über die Straße muss.

Man kommt aus dem Staunen und Schauen nicht heraus. Ein Reiseführer sagte uns einmal: ''In Deutschland macht man den Führerschein, aber Fahren lernt man in Indien''. (Übrigens, unser Busfahrer kann's!!!).

Eure B

4. Tag

Indienrundfahrt

Liebe Reisefreunde,

heute ging unsere Tour von Agra nach Jaipur mit Zwischenstopp bei Fatehpur Sikri (Strecke ca. 240 km). Unser erster Stopp war Fatehpur Sikri, eine gewaltige Festung des Mogulherrschers Akbar. Sie wurde 1571 erbaut und diente 14 Jahre als Reichshauptstadt. Man vermutet, dass er sie dann wegen Wassermangel aufgab.

Fatehpur Sikri ist eine sehenswerte und gut erhaltene Festung mit Hauptpalast und verschiedenen Palästen, die er für seine Lieblingsfrauen bauen lies. Besonders die Visionen und die von Akbar ausgeübte Toleranz gegenüber verschiedenen Religionen haben mich sehr beeindruckt.

Danach fuhren wir auf der gut ausgebauten Straße weiter nach Jaipur. Durch eine derzeit saftig, grüne Landschaft mit blühenden, gelben Rapsfeldern, grünen Weizenfeldern. Natürlich gab es ab und an Geisterfahrer oder andere, für uns ungewohnte Verkehrsbegebenheiten. Es wurde uns nicht langweilig, da man immer mal wieder aufschreckte und mitbremste.

Dazwischen kamen wir durch Dörfer und kleine Städte, welche die Straße begrenzen. Man fährt somit direkt mit dem Bus durch das Dorfleben, nimmt indirekt am Geschehen teil. Vorbei an Verkaufsständen mit Obst, Gemüse und frischem Essen. Am Straßenrand spielt sich fast das ganze Leben ab.

Auch die getrockneten Kuhfladen, die an den Straßen zum trocknen in der Sonne liegen sollen nicht unerwähnt bleiben. Nach dem Trocknen riechen sie auch nicht mehr und haben für die Familien eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Sie werden verkauft oder finden als Heizmaterial Verwendung.

Unser Reiseführer informierte uns während der Fahrt sehr ausführlich über viele, verschiedene Themen und wie manches in Indien gehandhabt wird. Die Größe des Landes und manche Probleme des Landes. Die Landwirtschaft, (70 % der Bevölkerung Indiens lebt auf dem Land), Familie und Familienleben, Religionen, …alles aufzuführen ist wirklich nicht möglich.

Jeden Tag hatte er bisher eine Überraschung für uns. Heute besuchten wir einen Krishna Tempel und er erzählte uns einiges über die indische Götterwelt. Durch die vielen Eindrücke und Informationen ging die Fahrt doch schnell vorbei. Gegen Abend erreichten wir Jaipur und das Verkehrschaos zog uns wieder in seinen Bann.

Eure B

5. Tag

Jaipur und Amber Fort

Liebe Reisefreunde,

meine Güte was war das für ein Tag!!! Aus den heutigen Eindrücken und Erlebnissen könnte man mindestens eine Woche füllen. -Indien- ''Was für ein Land der Gegensätze!''

Ein kurzer Überblick über unseren Tagesablauf:

  • 7:00 Uhr wecken
  • 8:30 Uhr Abfahrt durch Jaipur
  • Fahrt zum Amber Fort (ca 1 Stunde)
  • Besichtigung Amber Fort (ca 2.5 Stunden)
  • Fotostop beim Jal Mahal (Wasserpalast)
  • Rückfahrt nach Jaipur
  • Besuch einer Manufaktur (Teppichherstellung) mit kleinem Snack 
  • Besichtigung/Führung durch den Stadtpalast (im Herzen von Jaipur / mit Waffenmuseum)
  • Führung Jantar Mantar (Observatorium / Weltkulturerbe)

Nun noch kurz zu Fuß durch das Verkehrsgewühl im Stadtzentrum von Jaipur (mit Hilfe unseres Reiseleiters und einigen spontan helfenden Indern, welche uns Touris über die Straße und den Kreisverkehr führten, indem sie den Verkehr für uns blockierten und umlenkten, kamen alle heil bei den Rikschas an)

  • Rikschafahrt durch Jaipurs Innenstadt (welch Erlebnis!)
  • Kurz zum Hotel (45 Min)
  • Fahrt zum Essen mit musikalischer und tänzerischer Darbietung
  • ...und dann endlich Pause und zum Hotel...

Aber, was für ein packender, herrlicher Tag ist nun zu Ende. Noch ganz kurz: Amber Fort unbedingt sehenswert mit den geschmückten Elefanten, auf denen man wie ein Maharadscha/Maharani ins Fort reiten kann. Eine riesige wunderschöne Festung, besonders das Ganesh Pol (dreistöckiges Tor) und natürlich der beeindruckende Spiegelsaal, der formale Garten, mitten im Palast, und und und …Ja und morgen ???

Eure B

6. Tag

Jaipur bis Chomu

Liebe Reisefreunde,

heute Morgen ging es gleich zum Hawa Mahal (Palast der Winde). Er ist das Wahrzeichen von Jaipur geworden. Er wurde 1799 von Sawai Pratap Singh errichtet für seine zahlreichen Frauen. So konnten sie hinter den Fassaden das Geschehen der Stadt beobachten ohne selbst gesehen zu werden.

Durch die vorstehenden Fenster und das Gitterwerk geht auch immer ein leichter Wind, deshalb der Name: Palast der Winde. Bei Festen haben die Frauen Blumen auf die Straße geworfen, dies wird heute auch noch ab und an gemacht.

Wer wollte, hatte nun noch etwas Zeit um selbst durch das Gewimmel der Straßen und Gassen zu gehen. Ich beabsichtige noch einmal zum Gewürzhändler zu gehen. Die Zeit verging schnell, bei der Auswahl und den Erklärungen des Gewürzhändlers, natürlich musste man überall auch riechen, dann gab es noch einen Marsalla-Tee zum Probieren und schnell war unsere Pausenzeit vorbei, aber der Treffpunkt noch einige Straßen weit weg…was nun?

Wir nahmen ein Tuk-Tuk (Autorikscha), die es hier überall gibt, um wieder rechtzeitig zum Treffpunkt zu kommen. Welch ein Erlebnis!!! Das Tuk-Tuk war so schnell am Treffpunkt, dass wir dort sogar noch etwas Zeit hatten.

Und nun ging es wieder weiter mit dem Bus nach Chomu (45 km). Tschüss Jaipur, du lebendig, lebhafte, quirlige Stadt. Schön war es hier, in dieser Stadt pulsiert das Leben.

Heute hatte Rakesh, unser Reiseleiter, wieder interessante Themen im Gepäck. Er erzählte uns über das Rentensystem, Steuer und Versicherungen in Indien. Rakesh bringt alle Themen absolut spannend herüber.

Schnell erreichten wir Chomu, eine ländliche Kleinstadt. Und die Überraschung heute: unser Hotel ''Palast-Hotel''. Ein alter Palast, welcher zu einem Hotel umgewandelt wurde. Das Hotel steht fast mitten in der Stadt. Hinter der Hotelmauer ist der Ost- und Gemüsemarkt.

Es gab noch einen gemeinsamen Spaziergang über den Markt und die Gassen von Chomu. Laut Rakesh gibt es in Chomu einen hohen Grundwasserspiegel und guten Ackerboden. Um Chomu wird viel Obst und Gemüse angebaut, Chomu versorgt auch Jaipur mit frischem Obst und Gemüse.

Wieder zurück im Hotel. Übrigens, abends wird es noch richtig kalt, so um die 10°C (geschätzt) und ist es doch ganz gut eine Jacke dabei zu haben. Abends gab es im Hotel noch eine lokale Folkloretanzgruppe mit Musik aus der Region Rajasthan.

Und wieder ein Tag vorbei.

Eure B

7. Tag

Chomu bis Mandawa

Liebe Reisefreunde,

gestern Abend und heute Nacht (ca. 5:00 Uhr) wurden wir mit indischer Musik ''beglückt'', aber zum Glück gibt es Ohropax. Na ja, das war die Nacht und nun beginnt ein neuer Tag mit Unbekanntem.

Der Start in den Tag begann heute so: Ich öffnete die Zimmer- bzw. Suitetür (fast alle haben in diesem Palasthotel haben Suiten), trete hinaus in den Sonnenschein, sehe den schönen Garten, den Pool und angenehmer, leichter Wind umgibt mich. Nochmals tief durchatmen, bevor uns das Land wieder in seinen Bann zieht.

Frühstücken und dann Fahrt nach Mandawa (ca. 160 km / Dauer ca. 3.5 Std.). Die 4-spurige Straße ist größtenteils gut ausgebaut. Es begegnen uns viele Traktoren, die Stroh geladen haben und total überladen sind. Es ist ein trockenes Gebiet, leere Felder, ab und an sieht man ein grünes Feld, welches vermutlich bewässert wurde.

Themen im Bus von Rakesh waren heute: Geburt und Tod, Rituale, Religionen und Götter der Hindus, Kastenwesen.

Gegen 13:30 Uhr kommen wir in Mandawa an. Einchecken im Hotel. Kurze Pause, kleines Sonnenbad am Pool. Dann Spaziergang durch Mandawa. Es gibt dort historische Gutsherrenhäuser (Havelies) mit aufwendigen Wandgemälden. Zurück zum Hotel, Essen, noch Fotos durchgehen.

Ach, übrigens, gerade ist mal wieder der Strom ausgefallen. Passiert in Indien schon ab und an, man sitzt dann plötzlich im Dunkeln. Somit Gute Nacht!

Eure B

8. Tag

Von Mandawa bis Delhi

Liebe Reisefreunde,

mein Gott, war diese Nacht kalt. Gestern Abend hatten wir zudem auch kein warmes Wasser. Kaltes Zimmer, kalter Fliesenboden, kaltes Bad und kaltes Wasser!!! "Winter in Indien" - Temperatur? Keine Ahnung - einfach nur kalt! Habe ich übrigens schon erwähnt, dass es in den Häusern keine Heizung gibt??? Brrr…

Gleich fährt unser Bus ab, nun geht es wieder zurück nach Delhi. Laut Rakesh 280 km und wir brauchen ca. 7 Stunden und es gibt schlechte Straßen. Außerdem, heute 26.01. ist in Indien Feiertag. - Tag der Republik (26.01.1950 Inkrafttreten der Verfassung) - mit Paraden usw. Somit ist heute reiner Fahrtag unterbrochen von ''Pinkelpausen'' und kurzer Mittagspause.

Im Bus hatte Rakesh heute ein paar Witze parat (Diese werde ich Euch natürlich nicht mitteilen). Aber, die ganze Busgesellschaft hat schallend gelacht. Die Stimmung wurde auch gleich besser und die kommende, wärmende Sonne tat ihr Übriges. Rakeshs Themen heute unter anderem: Energieversorgung in Indien / Geschichte - Kaschmir - Pakistan - Indien- / Familie Gandhi (wurde gewünscht von Mitreisenden).

Nun weiß ich auch, weshalb dieser Reiseführer so gut Bescheid weiß, er hat Geisteswissenschaften studiert (Geschichte/Religion und ?, später auch BWL), bevor ein Freund ihn zum Reiseführer überredete. Er spricht sehr gut Deutsch und weiß über Deutsche Gepflogenheiten sehr gut Bescheid, obwohl er noch nie in Deutschland war.

Kurz zur Energieversorgung. In den Dörfern in Indien gibt es meist keinen Strom. Stromausfälle sind normal und können auch längere Zeit dauern bis 5 oder 6 Stunden.

Nach einiger Zeit ging die Fahrt wieder durch blühende Rapsfelder, soweit das Auge reicht. Ich konnte mir bisher nicht vorstellen, dass Indien so blühend sein kann. Die Rapsfelder werden tatsächlich mit Grundwasser bewässert. Dazwischen, wo keine Bewässerung stattfindet ist alles ausgetrocknet. Nach der Rapsernte werden die Felder einen Monat in Ruhe gelassen, dann kommt eine zweite Saat (natürlich dann kein Raps) hinein.

Das Leben rechts und links der Straße und der Verkehr ließen bei uns keine Langeweile aufkommen. Heute sah ich auch 2 Kadaver neben der Straße. Die verendeten Tiere werden von Hunden, Vögeln und sonstigem gefressen.

Auf halber Strecke machten wir noch einen Spaziergang in Varnaul. Wie üblich in Indien findet alles entlang der Straße statt. Wir konnten noch einmal Indien mit allen Sinnen erleben. Das quirlige Treiben, das hupende Verkehrschaos, die Gerüche, das Marktgeschehen, ….

Nun heißt es langsam von Indien Abschied zu nehmen. Von einem Land in dem die Gegensätze nicht größer sein könnten: Heiß und Kalt; Arm und Reich; Alt und Modern; Vergangenheit und Zukunft - und dies alles liegt dicht beieinander. Übrigens, das Geheimnis des chaotischen und doch funktionierenden Verkehrs ist - Rücksichtnahme - (glaube ich).

Gerade sagen meine Schuhe zu mir, dass sie gerne in Indien bleiben wollen, sie hätten hier so viel erlebt und gespürt ...Sie dürfen!!! Mein Koffer hat sich sowieso geweigert sie aufzunehmen....

Eure B

9. Tag

Stadtrundfahrt Dubai und Einschiffung

Liebe Reisefreunde,

Flug von Delhi nach Dubai hat gut geklappt, obwohl es über den Bergen ab und an ganz schön im Flieger rumpelte, aber aussteigen war nicht.

Ich möchte Euch noch kurz etwas von Delhi erzählen. Nach der langen Bustour machten wir noch eine ''Pinkelpause'' an einem großen Einkaufszentrum. Delhi (laut Rakesh): 17 Mio. Einwohner - ich glaube fast alle waren unterwegs und einkaufen -, 18 Mio. Simkarten und 30.000 Tuk-Tuks.

Bevor man in Indiens Großstädten die Einkaufszentren betreten darf, werden alle Handtaschen kontrolliert und man muss einzeln durch einen Scanner gehen. Es war ja Feiertag und es waren Menschenmengen unterwegs. Die Anstellschlange war lang, sehr lang! Übrigens, die Geschäfte haben fast jeden Tag geöffnet, auch an Feiertagen, in der Regel bis 21:00 - 20:00 Uhr.

So nun zurück zur (fast) aktuellen Lage. Um diese kurz zu beschreiben: Willkommen in der Zukunft!

Dubai, Flughafen, mal wieder warten und Schlange stehen (ca. 1-1.5 Std.), bis von allen Passagieren die, wieder neu ausgefüllten, Papiere kontrolliert und die Bildchen gemacht sind. Und nun ab in den Bus zur Stadtrundfahrt in Dubai.

Übrigens: Außentemperatur 30°C! Wassertemperatur 22°C! Der Bus natürlich mit Klimaanlage. Es gibt eine Hochbahn, bisher 2 Strecken, natürlich klimatisiert, auch die Stationen der Metro und auch die Bushaltestellen (kleine, geschlossene Räume) alles klimatisiert. Im Sommer gibt es Temperaturen bis fast 50°C und Energie spielt keine Rolle.

Dubai hat mit starkem Verkehrsstau zu kämpfen, deshalb wurde die Hochbahn 2009 gebaut. Kein Wunder bei Benzinpreisen von 35 Cent pro Liter Benzin, da fährt fast jeder Auto.

Nun noch Fotostop bei der Jumeirah-Moschee, dem Burj Al Arab, Besuch des Dubai-Museums, fahrt mit einem Abra-Wasserbot (Wassertaxi) über den Creek (Natürlicher Meeresarm, der das historische Zentrum teilt), Besuch eines Souqs mit Gewürzhändlern und Besuch des Goldmarktes - ca. 500 Händler, leider war nichts für mich dabei, schade?! Habe aber in mindestens 498 Läden nachgeschaut.

Dann, endlich gegen 18:00 Uhr zum Hafen und Einschiffung auf - Mein Schiff 2 -.

Morgen: SEETAG, endlich etwas Ruhe.

Eure B

10. Tag

Reiner Seetag

Liebe Reisefreunde,

heute endlich Zeit. Habe nun auch meinen ganzen Koffer ausgepackt, wir sind ja eine Woche auf dem Schiff (hatte schon wieder viel zu viel eingepackt, passiert mir immer!).

Zur Info, es ist unsere 2 Reise auf - Mein Schiff 2 -. Wir schätzen das Alles Inklusive Konzept, die deutsche Bordsprache und die Ungezwungenheit, es gibt keine festen Tischzeiten, keine Kleiderregel, natürlich sollte man nicht in Badekleidung zum Essen gehen, aber ich denke dies ist selbstverständlich.

Ich vergleiche den Aufenthalt gerne mit einem Schneckenhaus. Man kann am Tag fremde Länder und Städte erkunden und kehrt abends in sein Schneckenhaus zurück. Das Schiff hat 1.800 Passagiere und ca. 700 Crewmitglieder. Heute Morgen war die übliche Seenotrettungs Übung vor dem Auslaufen.

Danach hieß es: ''Leinen los''. Ich habe erst einmal geplant, was wir in den nächsten Anlaufhäfen (Muscat - Abu Dhabi - Manama - und dann wieder Dubai) alles noch sehen wollen. Es ist einiges, wir wollen in den Städten alleine untertauchen, aber mal schauen was wir alles schaffen.

Von Tui - Mein Schiff 2 - werden viele Ausflüge angebotenen, Bustouren, verschiedene Führungen, Radtouren... Schon zu Hause kann man sich darüber informieren, den Reiseunterlagen liegt ein extra Heft mit den angebotenen Landausflügen bei.

Jeden Abend wird ein Programmheft ins Zimmer gelegt, mit Informationen für den nächsten Tag. Was es wann und wo gibt. Musik, Tanz, Show / Wissen auf See (mit Vorträgen, Malkurs,…) / Essen und Trinken / Sport und Wellness / usw.

Und der Cocktail des Tages (immer einen mit Alkohol und einen alkoholfreien): die Namen heute sind Fahrtwind und Fliegender Fisch. Wir besuchten noch 2 Vorträge (14:00 Uhr über die Wüste und 20:00 Uhr über die Wasserversorgung im Oman) und danach noch ins Theater, natürlich mit Cocktail des Tages.

Eure B

11. Tag

Muscat (Oman)

Liebe Reisefreunde,

heute sind wir im Oman in der Stadt Muscat. Pünktlich legte unser Schiff um 7:00 Uhr im Hafen an. Ab 8:30 Uhr konnten wir das Schiff verlassen.

Eigentlich benötigt man für den Oman ein Einreisevisum, welches mit Kosten verbunden ist. Das Problem war aber kein Problem, es wurde so geregelt: Alle Reisenden vom Schiff bekamen beim Betreten des Landes eine 2. Karte, mit dieser Karte und der Bordkarte konnten alle den Oman besuchen (ohne Kosten!).

Eigentlich tauche ich gerne unter im Gewühle einer Stadt und lasse sie auf mich wirken. Aber, wenn man mit einem Kreuzfahrtschiff unterwegs ist, ist das schwierig, denn es werden ja noch 1.800 weitere Passagiere in diese Stadt ausgespuckt und alle haben die gleichen Ziele (Sehenswürdigkeiten). Wenn man Pech hat und mehrere Schiffe anlegen, dann ist man sicher nicht alleine, man begegnet sich immer wieder....

Wir hatten keine Führung gebucht und gingen gegen 8:00 Uhr in aller Ruhe von Bord. Auch den Ansturm der vielen Taxifahrer (dies ist in jedem Hafen so) ließen wir über uns ergehen. Unsere erste Anlaufstelle war der Fischmarkt, direkt am Hafen. Daneben befindet sich der Obst und Gemüsemarkt. Das rege Treiben und die Vielzahl der angebotenen Fische fasziniert mich immer.

Das gab wieder Fotos ohne Ende. Nun erst einmal Geld wechseln, den wir wollen noch mit dem Taxi zur Sultan Qaboos Moschee und später noch in den Souk von Muttrah (altes Stadtteil von Muscat) gehen. So und nun, welchen Taxifahrer nehmen wir? Gefeilscht, gefunden und entschieden.

Erster Stopp die Sultan Qaboos Moschee. Absolut beeindruckendes Gebäude, die Größe, die Symmetrie und die Atmosphäre. Man sollte sie sich ansehen wenn man einmal hier ist. Das Areal der Moschee hat eine Fläche von 416.000 Quadratmetern, mit Gartenanlage. Die Moschee selbst ist auf einer Aufschüttung errichtet und hat ca. 40.000 Quadratmeter. Sie hat Platz für 20.000 Gläubige, wurde in 6 Jahren Bauzeit fertig gestellt, Einweihung war im Mai 2001. Sie ist die einzige Moschee im Oman, welche auch nicht-muslimen zur Besichtigung offen steht.

Und…, heute spricht man Deutsch, es waren etliche Reisegruppen vom Schiff hier unterwegs. Nun noch eine kleine Rundfahrt mit Fotostop am Sultanspalast. Unser Taxifahrer wollte uns gar nicht mehr loslassen und aus der ausgemachten Stunde wurden es schnell 2.5 Stunden. Aber, er war wirklich sehr nett und wir benötigten in der Moschee doch mehr Zeit als erwartet.

So, nun endlich am Ausgangspunkt vor dem Souk (Markt/Basar) zurück und freie Zeit für den Souk. Der Souk von Muttrah ist der größte Basar des Omans. Es ist ein enges Gassenlabyrinth und ist Schatten spendend überdacht. Man findet dort alles was man braucht und nicht braucht.

Es werden die traditionellen Waren des Orients genauso gehandelt wie alles andere auch. Krummschwerte, Silberschmuck, Goldschmuck, Gewürze, Kleider, traditionelle Männerhüte, Stoffe, Bordüren, Parfüm, Duftöle, Tücher, Schals, Töpferwaren und und und….

Natürlich auch Weihrauch - die Träne Allahs - in den unterschiedlichsten Qualitäten. Weihrauch gibt es an etlichen Ständen und überall wird er auch angezündet, es duftet und qualmt. Für mich bedeutet dies, eintauchen, untertauchen und vergessen. Am Ende waren wir wieder um einige Gewürze reicher und ich habe endlich wieder ein paar Schals mehr. Ob ich sie tragen werde???

Nun noch in aller Ruhe einen Kaffee und frisch gepressten Saft im Halbschatten vor dem Souk trinken und dann langsam, in der Sonne (ca. 25°C), an der Corniche (Strandstraße) zurück zum Schiff spazieren.

Tschüß Muscat! Den Tag ließen wir an Deck 11 Außenalster Bar beim Cocktail des Tages (heutige Namen: Wunderbar und Abenteuer) ausklingen.

Eure B

12. Tag

Schiffstag bis 19:00 Uhr, dann anlegen in Abu Dhabi

Liebe Reisefreunde,

nun endlich wieder Schiffstag bis 19:00 Uhr. In Ruhe frühstücken, erholen, essen und trinken, Berichte schreiben, Photos sortieren. Laut Schiffsinfo legen wir um 19:00 Uhr im Hafen von Abu Dhabi an.

Heute fahren wir wieder durch die Straße von Hormus. Man sieht in der Ferne viele Schiffe, Containerschiffe, Tanker, gerade ist ein Schlepper mit Lastkahn durchgefahren, ab und an sieht man auch kleine Fischerboote. Das Wetter heute: Sonnenschein, selten Wolken, ruhige See, Temperaturen zwischen 19°C und 25°C. Habe ich gerade dem Bordheft entnommen, klingt gut, ist gut und tut gut!

In Abu Dhabi wird ein Shuttlebus angeboten (7 € pro Person) und ich habe gerade festgestellt, dass er direkt zur Marina Mall fährt. Die wollten wir sowieso besuchen, also machen wir dies gleich heute Abend. Der letzte Shuttlebus fährt um 23:00 Uhr zurück, bleibt also genügend Zeit.

Die Marina Mall ist ein Einkaufszentrum, das hier sehr beliebt ist. Es beherbergt über 400 Geschäfte und hat einen 110 Meter hohen Aussichtsturm. In dieser Mall gibt es auch eine 13.500 Quadratmeter große Snowworld-Skihalle samt Eislaufring, Kletterhalle und etliches mehr.

Übrigens die Cocktails heute heißen: Leuchtturm und Wilder Wikinger. Gegen 22:30 Uhr waren wir wieder zurück an Bord. Morgen haben wir noch einen ganzen Tag für Abu Dhabi.

Eure B

13. Tag

Abu Dhabi

Liebe Reisefreunde,

heute steht gleich als Erstes die Shaikh-Zayed-Moschee an. Diese wird von den Einheimischen einfach die ''Grand Moschee'' genannt. Sie war ein Lieblingsprojekt von Shaikh Zayed bin Sultan Al-Nahyan, dem Vater des heutigen Präsidenten.

Sie ist mir ihren 22.000 m² eine der größten der Welt. Neun Jahre Bauzeit und 57 Kuppeln, vier 107 Meter hohe Minarette. 40.000 Menschen finden darin Platz. Darin liegt einer der größte Teppich der Welt (5.627 m²). Der Kronleuchter in der Hauptkuppel hat einen Durchmesser von 10 m² und eine Höhe von 15 Meter, sein Gewicht beträgt 9.5 Tonnen.

Und ... er wurde unter anderem in Deutschland gefertigt und mit über 1 Mio. Swarowski-Kristallen verziert Preis ca. 6 Mio. Euro. Insgesamt kostete der Bau um die 420 Mio. Euro (man gönnt sich ja sonst nichts!). Die Moschee ist auch für Nicht-Muslime zugänglich.

Vor dem Schiff warteten wieder unzählige Taxis. Keiner wollte uns einfach so zur Moschee fahren und da wir Bedenken hatten, danach kein Taxi zu finden, machten wir einen fixen Preis aus, mit einer Stunde Wartezeit vor der Moschee. - So, ihr dürft raten... natürlich haben wir zu viel vereinbart. Das Taxameter lief während der Fahrt mit und selbst mit einer Stunde Wartezeit war es für den Taxifahrer ein sehr gutes Geschäft. Die Taxi fahren ist hier sehr günstig und alle haben einen Taxameter.

Die Shaikh-Zayed-Moschee wirklich ein Traum in Weiß. Wir waren zum Glück früh dran und es waren schon etliche Touristen dort. Als wir nach einer Stunde zum Taxis gingen kamen sie uns Scharenweise entgegen, Touristen aller Nationalitäten. Schnell weg hier. Der Parkplatz war voller Busse und wartender Taxifahrer, wir waren somit nicht die Einzigen, die einen Festpreis ausgemacht hatten. Natürlich standen auch etliche freie Taxis dort. - Hätten wir uns denken können!

Nächster Stopp Central Market, mit Souk. Hohes Gebäude (wie alles hier!) mit natürlichen Materialien gebaut, etliche kleine Geschäfte, Restaurants, Kaffees und fast nichts los. Ich hatte etwas anderes erwartet. Bei der Info habe ich nachgefragt. Anscheinend wurde der alte Souk abgerissen und vor ca. 1 Jahr in dieses neue Gebäude umgesiedelt.

Nun gingen wir zwischen den Hochhäusern in Richtung Corniche (Uferstaße). Ab und an findet man zwischen den Hochhäusern kleine Moscheen. Die Corniche ist eine grüne Zone entlang des Ufers und wird an manchen Teilen auch noch erweitert und ausgebaut. Wir waren an diesen Teilen!

Das Ufer war mit einem Sichtschutz Zaun abgeschirmt. Nun denn, zu heiß um hier weiter zu gehen. Wir waren die Einzigen, die hier unterwegs waren. Wir haben an der Straße einem Taxi gewunken - dies funktioniert hier prima - und uns zum Emirates Palace fahren lassen.

Nur ganz kurz, dieses Hotel wird überall beschrieben, riesiges Hotel, mind. 5 Sterne, 302 Zimmer, 92 Suiten, Springbrunnen, riesige Freitreppe, einen 1.5 km langen eigenen Strandabschnitt - natürlich nur für Hotelgäste -, Jachthafen, Hubschrauberlandeplatz, Parkanlage, 114 Kuppeln und Innen viel, viel Blattgold. Zur Unterhaltung bei Tee oder Kaffee gibt es hier natürlich Harfenspiel. Was sonst!

Und danach gingen wir erst einmal eine Runde schwimmen, bevor es zurück auf das Schiff ging. Übrigens die Cocktails heute heißen: Seestern und Paradiesvogel.

Eure B

14. Tag

Manama (Bahrain)

Liebe Reisefreunde,

wir wurden darüber informiert, dass es in der Hauptstadt Manama in den vergangenen Wochen zu Unruhen kam. Es jedoch seitens des Auswärtigen Amts aktuell keine Reisewarnung vorliegt. Man sollte Bahrain jedoch nicht auf eigene Faust erkunden.

Wir gingen (schon vor Tagen, man musste sich schon vor 2 Tagen anmelden) die angebotenen Touren durch und haben uns für die Fahrradtour entschieden: - Auf dem Fahrrad durch Bahrain -. Natürlich habe ich nachgefragt betr. Steigungen usw. man versicherte mir, dass es nur zwei höhere Bordsteinkanten gibt. Die schaffe ich gerade noch. Wir bekamen fast die letzten Plätze, es lagen anscheinend schon 50 Anmeldungen vor und alle Damenräder waren schon weg. Hilfe!

Der nette, fesch aussehende, Tourguide (könnte einer meiner Söhne sein), meint: ''Ich gebe Ihnen ein ??? Zoll Rad, dass schaffen Sie schon. Haben Sie Probleme beim Aufsteigen?''. (Das werde ich dann schon merken!) Man fährt übrigens mit Geländerädern und unter Polizeischutz. Streckenlänge: 20 km. Dauer: 5-6 Stunden mit Pausen und Fotostopps. So, die Fahrradtour ist nun auch Vergangenheit.

Es hatte nachts geregnet, somit gab es teilweise nasse Straßen, dafür war es nicht sehr heiß, optimal zum Fahrrad fahren. Alles hat prima geklappt und war ein Erlebnis. Um die 50 Rad fahrenden Touristen mit drei Guides. Zwei Polizisten mit Polizeiauto und einer mit Motorrad sicherten unsere Tour. Wir waren ein langer Lindwurm, der sich durch die meist engen Gassen in Manama schlängelte.

Das Polizeiauto sperrte die Straßen ab und die Motorradstreife fuhr vor und schaltete alle Ampeln für uns auf Grün, bis der gesamte Lindwurm durchgefahren war. So entspannt bin ich schon lange nicht mehr Fahrrad gefahren. Bahrain platzt anscheinend, wie Abu Dhabi und Dubai, aus allen Nähten. In den Randzonen von Manama gibt es sehr viele Baustellen Häuser, Straßen, …. Der Stadtkern war heute sehr belebt (Freitag!), viele Moslems waren zum Gebet unterwegs.

Zurück am Schiff, erst einmal die Beine hochlegen und ausruhen. Um 15:00 Uhr legte unser Schiff - Mein Schiff 2 - wieder ab. Übrigens die Cocktails heute heißen: Neuland und Rote Welle.

Eure B

15. Tag

Dubai, VAE

Liebe Reisefreunde,

heute haben wir noch einen ganzen Tag für Dubai und kaum zu glauben, es regnet. Meine Güte, wer nimmt denn Regensachen für Dubai mit? Ich nicht! Die Aussicht vom Schiff, alles diesig, kaum Sicht und leichter Regen. Nutzt nichts, runter vom Schiff und in die Stadt.

Wir lassen uns vom Taxi zur nächsten Metrostation fahren. Es gibt keinen Shuttle vom Schiff in die Stadt. Man sagte mir, dass er von den Passagieren kaum angenommen wurde. Wir möchten the Palm und das Hotel Atlantis sehen. Wir fahren erst mit der Metro, eine Tageskarte kostet 16 Dirhams ungefähr 3 €. Die Züge der Metro sind durchgängig fahrerlos, somit hat man ganz vorne freie Aussicht auf die Strecke.

Dann geht es noch mit der Monorail weiter. Kostet übrigens Extra, 50 Dirhams (ca. 5 €). Sie fährt über Viadukte die 5.5 km quasi den Stamm der Palme entlang bis zum Hotel Atlantis. Bei the Palm gibt es einige Palmwedel die noch nicht bebaut sind. Also, wer Geld hat zuschlagen, die Preise sind nun auch ordentlich herunter gegangen.

Das Hotel Atlantis, kommt in Sicht. Sieht schon gut aus, wenn man darauf zufährt, auch bei leichtem Regen. Von der Haltestelle aus hat man auch einen Blick auf den Aquapark mit seinen Wasserrutschen. Heute, bei Nässe von Oben, ist dort auch fast nichts los. Im Eingangsbereich des Hotels befindet sich eine Geschäftsstraße, mit den üblichen Souvenirshops, Restaurants, Kaffees, Eis, Schmuck, u. s. w..

Für das ''The Lost Chambers'' (Aquarium) wird auch extra Eintritt verlangt. Wir fahren nach kurzem Bummel wieder zurück. An der Metrostrecke liegt die Mall of the Emirates. Unser nächster Stopp. Sie ist eine der größten Shopping-Malls der Welt, mit über 400 Geschäften, Restaurants und Skihalle. Von der Einkaufspassage kann man dem Treiben in der Skianlage zuschauen. Ich finde eine schöne Mall mit Glasdach, Brückenübergängen, sehr hell und lichtdurchflutet.

Nun noch zur Dubai Mall, mit einem riesigem Aquarium über drei Etagen. Auch diese Mall ist mit der Metro erreichbar und liegt neben dem Burj Khalifa (höchster Wolkenkratzer der Welt). Davor sind auch die Wasserspiele, um 20:00 Uhr und 22:00 Uhr sogar mit Lasershow. Da es immer noch leicht regnet und wir nicht von oben und unten Nass werden wollen haben wir darauf verzichtet. In diesen riesigen Malls gibt es unheimlich viel zu entdecken und die Zeit vergeht wie im Flug.

Zurück zum Schiff, die Koffer müssen gepackt und bis 21:00 Uhr zum Abholen vor die Tür gestellt werden. Morgen müssen die Zimmer ab 9:00 Uhr freigegeben werden, damit genügend Zeit bleibt um sie für die neuen Gäste zu richten. -Die Neuen kommen, die Alten gehen, dass Rad dreht sich.

Heute reicht es sicher nicht mehr für den Cocktail des Tages. Wie üblich die Namen: Fernweh und Neptun.

Eure B

16. Tag

Dubai, VAE letzter Tag Ausschiffung und Rückflug (Dubai - Frankfurt)

Liebe Reisefreunde,

unser Bus-Shuttle geht um 11:00 Uhr Richtung Flughafen. Unser Flug Dubai - Frankfurt startet um 14:35 Uhr. Gedanklich ist man nun schon fast Zuhause.

Was bleibt von solch einem Urlaub übrig? Über 1.000 Fotos, viele Erlebnisse und Eindrücke. Wie ich die Reise fand? Die Kombination von einer Woche mit den vielen unterschiedlichen Impressionen und danach die ruhigere Woche auf - Mein Schiff 2 - fand ich gut gelungen. Die Woche in Indien wollte ich nicht missen. Auch das Schreiben der Reiseeindrücke hat mir Spaß gemacht.

So, nun noch einige ergänzende Informationen:

  • Die Reisegruppe der Kombinationsreise bestand aus 56 Mitreisenden.
  • Es wurden gleich zu Beginn 2 Gruppen gebildet mit je 28 Personen.
  • Pro Gruppe ein Bus, ein Reiseführer.
  • Ab und an wurden die Gruppen in unterschiedlichen Hotels untergebracht.
  • Die Unternehmungen und Besichtigungen waren gleich, manches zu unterschiedlichen Zeiten.
  • Die Altersverteilung in unserer Gruppe: Wir hatten ein jüngeres Paar (Alter ca. Mitte 20-30) und ein älteres Paar mit 77/78 Jahren dabei. Alle anderen waren (geschätzt) zwischen 40 und 68 Jahren.

Noch danken möchte ich Rakesh unserem Reiseführer in Indien, für seine Geduld und die ausführlichen Informationen über sein Land. Unserem Busfahrer Gurjeet in Indien, der jede Situation im indischen Straßenverkehr mit Ruhe und Übersicht meisterte und Krisnana unserem Beifahrer, der uns während der Reise mit Getränken umsorgte, die Koffer immer ein- und ausgeladen hat und mit helfender Hand und immer behilflich war. Und natürlich auch Nancy, die meine Bilder und Ausführungen ins Netz stellte.

Tja, und wie heißen meine Cocktails heute?

Eure B

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