April - Mai 2012

Reisebericht: Hongkong & Bali - Gegensätze ziehen sich an

Lernen Sie zunächst Hongkong kennen. Vom Victoria Peak genießen Sie eine wunderbare Aussicht auf die Hochhäuser und den Hafen der Stadt. Erleben Sie im Anschluss auf Bali traumhafte Strände, türkisfarbenes Meer sowie eine artenreiche Flora und Fauna.

Chronist Manfred in Hongkong und Bali
Mein Tipp

Kontrastreiche Regionsvielfalt

Manfred, Berge & Meer Chronist

Liebe Leser, mein Name ist Manfred, Baujahr 1950, und ständig unterwegs in der großen weiten Welt. Meine Frau und ich habe jedoch noch einem Wohnsitz im schönen Markgräflerland in der Nähe von Basel.

Nun freuen wir uns riesig auf die quirlige Metropole Hongkong und anschließend auf einen geruhsameren Aufenthalt auf Bali.

Viele Grüße,

Manfed

1. Tag:

Es geht wieder los

Es geht wieder los. Um 6:47 Uhr fährt uns die deutsche Bundesbahn erst nach Basel und dann in Richtung Frankfurt, zum Flughafen. Gegen 13:55 hebt der Flieger ab in Richtung Asien.

Vor uns liegen zuerst fünf Tage Hongkong und im Anschluss zehn Tage Bali. Mal sehen was uns da alles erwartet.

Bei der Sitzplatzreservierung im Flugzeug können wir einen Platz auf der rechten Seite ergattern. Man soll dort einen schönen Blick auf die vorgelagerten Inseln und einen Teil der Stadt haben.

2. Tag:

Ca. 9.200 Kilometer und 11 Stunden später

Belohnt werden wir nach ca. 9.200 km und 11 Stunden später, leider nicht mit einem herrlichen Blick auf die morgendliche Skyline von Hongkong. Den langen Flug mit Cathay Pacific Air haben wir dank einem tollen Service und ausreichendem Platzangebot gut überstanden.

Die Engländer haben den armen Chinesen nicht nur das links Fahren beigebracht, sondern auch das typisch englisch Wetter vererbt. Ortszeit 7:15 Uhr, zu früh um bereits die Zimmer im Plaza Harbour beziehen zu können. Also einen kurzen Blick in den Reiseführer.

1841, die Britten besetzen eine kleine Insel vor dem chinesischen Festland. Hauptsächlich wegen der militärischen Präsenz in Asien und des dem Anbau von Opium. Aus Kowloon wird Hongkong, aus dem kleine Ort auf der Insel wird eine Wirtschaftsmetropole. 99 Jahre später geben die Engländer die Enklave wieder zurück in chinesische Hände.

Circa 8 Million Einwohner leben heute in Hongkong. Eine Skyline wie Manhattan, Büro- und Wohntürme und ein riesiger Hafen. An Stelle im Hotel zu warten, machen wir uns auf den Weg ein paar Sachen anzuschauen. Zu erst auf in den Kowloon Park. Ein großes Gelände eingepfercht zwischen den Wolkenkratzern. Mit vielen Wasserläufen, einem Museum, mehreren Gedenkstätten, einen großzügigen Kinderspielplatz und einer riesiges Freigelände für Vögel. Einer Voliere im Format XXL.

Von hier weiter zur St. John's Cathedrale. Einem gotischen Bau aus dem Jahr 1849, steht sie zwischen den Hochhäusern. Immer noch sehr gut in Schuss, auffällig ist jedoch ihre blaue Holzdecke. Als nächstes erobern wir die Altstadt mit der längsten Rolltreppenanlage der Welt. Rechts und links, schicke Restaurants und Bars, die feine Ausgehmeile von Hongkong. 800 Meter schlängelt sie sich durch die alten Straßen.

Auf den Rückweg zum Hotel essen wir noch eine Kleinigkeit, Restaurants gibt es ja genug. Trotz des trostlosen Wetter war es noch ein schöner Tag, doch jetzt merken wir unsere müden Knochen. Werden sicher nicht mehr alt, es geht wohl heute früh ins Bett.

3. Tag:

Auf zur großen Stadtrundfahrt

Wetter bescheiden, es regnet. Unser Reiseleiter, ein junger Mann, spricht fantastisch deutsch. Das erste Mal in Asien, dass man gleich alles versteht und nicht nochmals übersetzen muss. Selbst englisch kommt einem bei einigen Personen chinesisch vor.

Als wir zum Victoria Peak aufbrechen hört der Regen auf und wir habe eine gute Sicht. Von dem Hausberg Hongkongs hat man eine guten guten Überblick auf die Stadt. Zu beiden Seiten der Berghöhe eröffnet sich eine andere Perspektive auf diesen Schmelztiegel. Glück mit dem Wetter, die Sonne kommt immer öfter zum Vorschein.

Weiter fahren wir nach Aberdeen. Dachte das liegt in Schottland, nein der Stadtteil mit dem berühmten Hafen heißt Aberdeen. Bei der Bootstour sieht man viele Fischerboote und leider nur noch wenig Hausboote der Fischer, die bis vor wenigen Jahre noch eine eigene schwimmende Stadt bildeten. Die jungen Leute sind mit teuren Wohnungen als Geschenk an Land gelockt worden.

Der nächste Punkt ist die Badebucht Repulse Bay. Ein toller Strand mit einem kleinen buddhistischen Tempel. Von hier geht es dann wieder zurück zu unserem Hotel.

Der Familienclan entschließt sich morgen einen Abstecher nach Macao zu unternehmen. Mit einer Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe und Zockerparadis der Chinesen. Heute wollen wir noch zur Flanierenmeile von Hongkong. Mit der doppelstöckigen Straßenbahn entlang der Queens Road zu Versace und Armani von dort mit der Untergrundbahn zur Einkaufsstraße der Nathan Road. Hier gibt es alles von guter Qualität bis Ramsch.

Am Abend werfen die Lichtreklame ihre Botschaften auf die dahin wogende Menschenmenge. Nicht weit entfernt findet man den Nachtmarkt von Hongkong. Natürlich haben wir wieder etwas gefunden. Warum auch nicht, haben ja ein großes Haus. Und essen kann man an jeder Straßenecke ohne Probleme und zu günstigen Preisen. Etwas Geschick sollte man doch mitbringen, es gibt halt nur Stäbchen als Esshilfe.

Das gut ausgebaute und übersichtliche U-Bahn Netz bringt uns am späten Abend zurück in Hotel. Morgen ist ja auch noch ein Tag.

Hightech Wunder Land Hongkong? Der Apple Store setzt jeden Tag eine Million Dollar um aber im Hotel darf für das Internet dann bezahlt werden. Ja wenn nicht mehr produziert wird muss halt Handel und Dienstleistung den Geldsegen erwirtschaften. Hier gibt es keinen Zoll und der Steuersatz liegt bei circa 7%. Trotzdem erwirtschaften sie jedes Jahr Milliarden Überschüsse, die dann den Bewohnern und den sozialen Einrichtungen zugute kommen.

4. Tag:

Wir entfliehen Hongkong

Wir entfliehen dem nasswarmen Wetter in Hongkong.

Mit dem Speed-Taxi geht es durch die die Stadt, mit 90 Meilen zum Fährhafen. Dann mit dem Speed-Boot eine gute Stunde nach Macao. 1999 haben die armen Portugiesen nach über 400 Jahre die Kolonie an China zurück gegeben. Heute wären sie froh, wenn sie die üppigen Steuereinnahmen des kleinen Staates abschöpfen könnten.

Erst in Hongkong abmelden ist zwar auch China und dann in Macao wieder über den Zoll einreisen. Dort werden wir von unserer Reiseleiterin, bei schönem Wetter, herzlich empfangen. Nach einen kurzen geschichtlichen Exkurs, ehemals internationaler Hafen, Produktion von Textilien und Feuerwerksartikel, bis hin zum Las Vegas Asiens. Es ist eine Reise in eine andere Welt.

Prachtvolle alte Kolonialbauten, viel Parks mit subtropischer Blütenpracht, ein kleines Portugal mit chinesischen Farbtupfern. Die Altstadt ist einfach umwerfend, sehr gut erhalten und in schönen pastellnen gehalten. Heute zählt die Altstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Hierzu gehört auch die Kirche St. Pauls. Leider ist diese, fast nur aus Holz gebaut, im Jahr 1835 abgebrannt. Trotzdem wird das stehengeblieben Portal wohl das meist fotografierte Gebäude auf Macao sein. Auf einem Felsen gelegen zwischen alten Häusern und von vielen Chinesen umlagert liegt das heutige Wahrzeichen der Stadt in mitten im Herzen der Insel.

Gleich nebenan besichtigen wir das alte Fort auf dem Bara Hill. Die vielen Kanonen, die früher die Innenstadt beschützt haben und aufs Meer gerichtet waren, zielen heute auf die vielen Casinos die die Insel erobert haben. Weiter geht es zum A Ma Tempel vor 600 Jahre erbaut als Beschützerin der Seefahrer. Heute der Wallfahrtsort für Buddhisten.

Zum Essen geht ins Hotel, gute einheimisches Buffet. Danach ab ins Vergnügungsviertel.

Hier sticht das Casino Lisboa mit der Lotosblume als Gebäude ins Auge. Aber andere stehen diesem nicht nach, Venedig ist hier ebenso mit Gondeln und allem drum und dran wiedererstanden. Zwei Stunden den Trubel anzuschauen. Auf circa 500 tausend Einwohner kommen jeden Tag ebenso viele Chinesen über die Grenze um die kleine Insel zu noch mehr Wohlstand zu verhelfen. Alle Geschäfte und Casinos sind überlaufen, Menschentrauben an jedem Spieltisch.

Wir müssen wieder zurück nach Hongkong, haben den kleinen Ausflug genossen. Netz brauchen wir nur noch mit der Fähre zurück und dann die Prozedur Zoll usw. Noch eine Kleinigkeit essen und Kofferpacken, morgen geht es weiter nach Bali.

5. Tag:

Weiterreise nach Bali

Der heutige Tag steht für die Weiterreise nach Bali. Unser Super Reiseleiter holt uns frühmorgens ab. Mit ein paar lockeren Sprüchen werden wir aufgeheitert und zum internationalen Flughafen gebracht. Wir brauchen uns nicht in die riesigen Reihen der Wartenden einzureihen. Gruppen haben hier einen separaten Schalter.

Leider gibt es hier für eine Mitreisende das erste Hindernis. Sie ist mit einer Bekannten kurzfristig mit auf die Reise mitgenommen worden und besitzt nur eine vorläufigen Pass. Da dieser in Indonesien nicht anerkannt wird verweigert die Cathey Air ihr den Flug. Ihre Chance zurück in die Stadt, aufs Konsulat und ein Einreisevisa für Bali beantragen. Dann könnte sie mit einer späteren Maschine nachkommen. Wir Drückern ihr die Daumen.

Der Rest der Gruppe erreicht nach viereinhalb Stunden Flug Denpasar. Sonnenschein, warm, heiß, hoch Luftfeuchtigkeit empfängt uns. Nach dem ausfüllen der Einreisepapiere müssen erst die Visagebühren an einem separaten Schalter bezahlt werden, erst dann geht es zur Pass- und Zollkontrolle. Unserem Eintritt in die Götterinsel steht nichts mehr im Weg.

Nach einer angenehmen kurzen Fahrt von etwa zehn Minuten erreichen wir die Hotelanlage Patra Bali in der Nähe von Kuta. Unsere geräumigen Zimmer liegen in einer weiten, großzügigen Parkanlage. Kleine Wohneinheiten, Häuser mit im Erdgeschoss zwei große Zimmer und oben drüber eine Suite.

Wir erkunden das Hotelgelände in einem ersten Spaziergang. Ruhig, riesig, mehrere Pools, Restaurants, kleine Geschäfte und direkter Zugang zum Meer. Der Tag geht langsam zur Neige, ab 18:00 Uhr wird es sehr schnell dunkel. Im Anschluss der Besichtigung, genießen wir das Abendessen und den Sonnenuntergang.

6. Tag:

Erholen und ein wenig bummeln

Etwas länger schlafen, das reichhaltige Frühstücksbüffet genießen und dann eintauchen in die Geschichte, Land und Leute, sowie den Erläuterungen welche Ausflüge und Besichtigungsprogramm möglich sind. Unser Reiseleiter gibt uns einen sehr guten Überblick, welche Möglichkeiten sich uns eröffnen.

Mit 5.500 Quadratmeter ist sie eine der kleineren Inseln im indischen Ozean. Sie hat sich nach den fürchterlichen Anschlägen im Jahr 2002 wieder erholt und die Touristen kommen wieder ohne Vorurteile. Bali ist auch das einzige Land in Indonesien, das über 90% hinduistische Wurzeln hat, in den anderen Ländern leben überwiegend Moslem.

Anschließend verbringen wir den ersten Tag am riesigen Pool und relaxen im lauwarmen Wasser, um uns dann gegen 16:00 Uhr mit dem Hotel Bus nach Kuta fahren zu lassen. Es ist eine kurze Strecke, nicht mal 15 Minuten und man ist in der quirligen City von Kuta. Zum weißen Strand hin Hotels und an der Hauptstraße entlang viele Geschäfte, kleine Märkte und Restaurants.

Nach Sonnenuntergang erwacht das Leben, die Straße füllt sich mit Fahrzeugen und Menschen. Die Preise sind moderat, für fünf bis sieben Euro kann man sehr gut Speisen. An den Wechselkurs muss man sich aber erst gewöhnen, für einen Euro erhält man 11.700 bis 12.000 Rupien.

Nach der Rückkehr ins Hotel genießen wir am späten Abend 22:00 Uhr nochmals das angenehme Wasser im Pool.

7. Tag:

Unser erster Ausflug

Am zweiten Mai starten wir nach dem Frühstück mit einer Runde im Pool. Wir werden bis gegen Mittag noch etwas faulenzen. Um 14:30 Uhr werden wir abgeholt und gehen auf unsere erste Besichtigungstour.

Erster Halt, die Tempelanlage von Mengwi. Elegante, schlanke Türme und ein Wassergraben mit vielen Lotosblumen begrüßen uns. Hier können sowohl Götter als auch Menschen ihre Ruhe und Einkehr finden. Beeindruckend wie hier die Menschen ihre Religion leben. Bereits auf der Fahrt hierher sind wir an unzähligen Opferstätten und Tempeln vorbeigefahren.

Unser nächster Punkt ist zweifellos der Höhepunkt in Bali, Tanah Lot. Am Putra Tanah Lot, stehend versteht man warum es der meistfotografiertesteTempel Balis ist. In dem auf einer Felsenspitze 50 Meter ins Meer ragenden hinduistischen Tempelanlage werden Meeresgeister und -gottheiten verehrt.

Traumhaft schön und wildromantisch. Nicht einmal die vielen Besucher stören das Bild, das dem Besucher sich hier eröffnet. Nicht ohne Grund wird Bali auch die Götterinsel im indischen Ozean genannt.

Leider geht es dann an vielen Verkaufsständen zurück ins Hotel.

Noch Abendessen und eine Runde im Pool, dann wird es Zeit das Bett aufzusuchen.

8. Tag:

Ruhetag

Heute wird ein Ruhetag eingelegt und ausgiebig der Pool genutzt und dem Sonnengott Balis gehuldigt. Ein Pavillon direkt am Strand, einen wunderschönen Pool, warmes angenehmes Wasser und ein leichter Wind. Relaxen der Extraklasse, Erholung pur.

Gegen Abend 16:00 Uhr machen wir uns ausgehfein, entlang dem Meer in Richtung Kuta. Ein wenig in den Märkten und Geschäften stöbern und als Abschluss in einem der vielen Restaurants gut speisen. Zurück zum Patra Bali Resort geht es dann mit dem Taxi, Blue Bird genannt in hellblau und sehr preiswert.

9. Tag:

Es geht nochmal auf Tour

8.30 Uhr frische gewaschen und gefrühstückt geht es in einer kleinen Gruppe von sechs Personen und deutschsprachiger Reiseleitung ins Landesinnere.

Im Dorf Batubulan legen wir den ersten Halt ein. Wir erleben den Barong-Kris Tanz, der immerwährende Kampf zwischen Gut und Böse, der keinen Gewinner kennt. Es gehört beides zum Leben - das Gut und Böse. Maskentänze und die anmutigen Tänze der Frauen.

Weiter nach Mas und Ubud hier lebt das traditionelle Handwerk weiter. Mas das Zentrum der Schnitzkunst für Möbel aus Holz und Bambus. Die Werkstätten bieten hervorragende Handarbeiten von den bunten Tanzmasken über Fabelwesen bis zur kompletten Wohnungseinrichtung, ist alles erhältlich.

Ubud Stadt der Kunst, es Reihen sich Ateliers und Galerien aneinander. Die in den grünen Hügeln gelegne schöne, kleine Stadt offeriert dem Besucher unzählige Bilder, Batikarbeiten und Schnitzwerk.

Weiter geht die Reise durch die Reisfelder und Reisterrassen, wo wir dann die Elefantenhöhle, den Tempel Goa Gajah erreichen. 600 Jahre alte Steinskulpturen und Badebecken umgeben den Zugang zur Elefantenhöhle. Eines der ältesten Heiligtümer Balis. Durch ein steinernes Tor betritt man die Höhle. Als Highlight empfängt uns der vierarmige, elefantenköpfige Gott Ganesha.

Nicht weit entfernt liegen die heiligen Quellen von Tirta Empul. Dem Glaube nach hat der Gott Indra die Erde aufgekratzt und so die Quelle entstehen lassen, um das heilige Wasser als Gegengift für seine vergifteten Soldaten zu nutzen.

Als letztes haben wir und als den Höhepunkt des Tages der Ausflugsort Penelokan. Es eröffnet sich der Blick auf den noch heute tätigen Vulkan Agung und dem Berg Batur mit gleichnamigen See. Postkartenidylle, schöne Aussicht, grandioses Panorama.

Ab nun geht es durch den dichterwerdenden Feierabendverkehr, quer durch die Insel zurück zum Hotel. Ein eindrucksvoller Tag neigt sich dem Ende.

Es ist so heiß, dass wir nach dem Essen, um 22:20 Uhr noch in den Pool gehen. Einfach herrlich...

10. Tag:

Massage & Markt

Massage und der Markt in Kuta stehen heute auf unserem Programm. Nach dem Frühstück lassen wir uns massieren. In dem Hotel eigenen SPA, werden wir nach der freundlichen Begrüßung ordentlich mit Öl eingerieben und dann bearbeitet. Ein paar Jahre jünger und entspannt, wie wir uns danach fühlen, wird bis zum Mittag am Pool gefaulenzt.

Dann machen wir uns auf den weg in Richtung Kuta. Natürlich zu Fuß, entlang dem Strand. Ein kurzer Zwischenstopp, um eben mal den Sonnenuntergang bei einer Wasserpfeife zu genießen und etwas um zu Abend zu essen.

Weiter zieht es uns ins Getümmel der vielen Stände und Geschäfte auf der Einkaufsstraße von Kuta. Die Massage ist bereits Schnee von gestern, erledigt von der Hitze und dem Rummel geht es mit dem Taxi wieder ins Hotel zurück.

11. Tag:

Regen & Sonnenschein

Wie haben heute nur wenig Zeit uns an der wunderschönen Poollandschaft aufzuhalten. Ein kleiner Tropenregen, etwa 10 Minuten sintflutartiger Regenfall. Dann ist alles vorbei und die Sonne brennt uns wieder auf den Pelz.

Wir fahren am heutigen frühen Nachmittag zum vorzeige Badeort, Nusa Dua ins Pazifik Museum. Zu sehen ein wunderbarer Querschnitt alter und neuer Kunst aus dem asiatischen Raum, Bilder bekannter und unbekannter Künstler aus aller Welt.

Im Anschluss gehen wir in die Sogo, ein riesiges Einkaufszentrum mit vielen kleinen Häusern, Restaurants und Geschäften aller Art. Ein wenig bummeln und den Abend mit einem gutem Essen in einem der Restaurants abrunden.

Im Hotel angekommen gehen wir gegen 22:00 Uhr noch kurz in den angenehm, warmen Pool ein paar Runden schwimmen, bevor wir unsere Betten aufsuchen. Dann gute Nacht, morgen sehen wir uns die restlichen Höhepunkte Balis an. Bevor es bald wieder in Richtung Heimat geht.

12. Tag:

Ausflug in den Norden

Heute werden wir den Norden der Insel erkunden. Unser letzter Ausflug, bevor es zurück nach Deutschland geht.

Erster Halt der Markt von Tabanan. Ein traditioneller Bauern- und Gemischtwarenmarkt. Hier gibt es Früchte- und Gemüsesorten, die wir trotz unserer vielen Reisen noch nie gesehen haben. Ein buntes Treiben, lautes Feilbieten der Waren und die seltsamsten Gerüche umgeben uns. Es kann alles probiert werde, von der Schlangenfrucht bis zur Stinkfrucht, die wie es heißt höllisch stinkt, aber himmlisch schmeckt.

Wir verlassen das bunte Treiben und fahren weiter in Richtung Bedugul. Unterwegs begegnen wir einem Trauerzug, ein nicht eingeplanter Halt. Laut unserem Begleiter dürfen wir hier ohne Probleme fotografieren. Sehr interessant, so etwas mal miterleben zu dürfen, zudem wir ein paar der Rieten erklärt bekommen. Für die ganze Zeremonie bleibt uns keine Zeit und so verlassen wir vor der öffentlichen Verbrennung den Ort.

In der Nähe des Bergdorf Bedugul liegt der Ulun Danu Tempel, mitten im Beratan See. Ein Muss für Bali Reisende, romantisch spiegelt sich der buddhistisch-hinduistische Tempel im Lotosblumen bedeckten See. Seit 1633 ist er ein Ort der Ruhe und des Friedens.

Der Abschluss unserer Reise in den Norden bilden heute die großen Reisterrassen von Jatiluwih. Jatiluwih bedeutet "wirklich wundervoll". So ist auch der Ausblick über die kunstvoll angelegten Reisterrassen. Schwerste Arbeit für die Bauern, für immerhin drei Reisernten im Jahr. Für uns einfach nur wunderschön.

Auf der Weg zurück kann ich es mir nicht verkneifen und kaufe eine Lotuspflanze, in der Hoffnung, dass sie Zuhause anwächst und überlebt.

Müde, verschwitzt aber zufrieden drängeln wir uns durch den abendlichen Verkehr nach Kuta zurück in unsere Residenz Patra Bali.

13. Tag:

Der letzte Tag

Der letzte Tag bricht an, frühstücken, eine Stunde Massage (Ganzkörpermassage für umgerechnet etwa 5 €), dann Pool. Wir fühlen uns wie neu geboren, mindestens 10 Jahre jünger. Bei 36 °C und kühlen Getränken, könnte das eigentlich noch ein paar Wochen so weitergehen.

Wir besuchen nochmals das Einkaufszentrum von Kuta. Die letzten Rupien unter die Leute bringen, noch ein paar Mitbringsel kaufen. Das letzte Dinner bei Sonnenuntergang am Meer genießen und zurück zum Hotel noch etwas schlafen.

Morgen Vormittag haben wir noch genügend Zeit zum Kofferpacken,vielleicht noch mal ins Wasser und zum Schluss unsere Hotelrechnung begleichen.

14. Tag:

Es geht nach Hause

Es geht zurück nach Deutschland. Es ist 13:00 Uhr wir werden vom Hotel abgeholt. Auf dem Flughafen dürfen wir erst wieder ausreisen, wenn wir 150.000 Rupien bezahlt haben. Erst Eintrittsgeld und dann wieder bezahlen. Sie sollten doch froh sein, wenn wir mal wieder gehen.

Um 16:20 Uhr geht der Flug von Bali vier Stunden in Richtung Hongkong. Beim Anflug auf Hongkong haben wir eine irre Sicht auf das Lichtermeer und die vielen Hochhäuser. Sagenhaft, leider ist mein Fotoapparat in der Tasche über meinem Kopf. Der kurze Aufenthalt wird genutzt für eine scharfe Nudelsuppe. Es soll nun im Direktflug weitergehen nach Frankfurt.

23:30 Uhr können wir an Board, Abflug 00:05 Uhr, leider nein, wir sitzen festgeschnallt und werden eine Stunde später wie geplant erlöst. Endlich geht es los, 11 Stunden und 48 Minuten beträgt die berechnete Flugzeit. Müssen wir uns um unseren Anschluss und den reservierten Plätzen im Zug Sorgen machen?

Deutschland hat uns gesund und müde wieder, es ist 6:12 Uhr am frühen Donnerstag Morgen. Der Kapitän hat ganz schon Gas gegeben, wir haben die Zeit fast wieder eingeholt. Nur noch mit dem Zug vier Stunden bis nach Hause, waren verd... lang unterwegs.

Mitgenommen haben wir viele Erinnerungen an beeindruckende Orte und wundersamen Dinge. Denken gern zurück an den super Reiseleiter in Hongkong (vielen Dank an Maikel), an die netten Menschen in Bali und die Ausflüge, die wir in der kurzen Zeit unternommen haben.

Natürlich vermissen wir bereits das tolle Wetter, das warme, seichte Wasser im Meer und Pool sowie das kühle Bier und das gute Essen. Wie immer gehen die schönen Tage viel zu schnell vorbei.

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