Juli 2012

Erleben Sie die bunte Vielfalt Asiens. Die pulsierende Metropole Bangkok besticht durch die Kontraste. Peking als glanzvolle Kaiserstadt offeriert jahrtausende alte Kulturschätze. Und zum Abschluss genießen Sie entspannte Tage an den Stränden Sri Lankas.

Ihr Chronist

Hallo, erstmal will ich mich und meine Familie vorstellen. Mein Name ist Fridtjof und ich bin 15 Jahre alt. Dieses Jahr werde ich die 10. Klasse besuchen. Meine Familie besteht aus meiner Mutter Birgit (48), meinem Vater Konrad (51) und meiner älteren Schwester (18) Gundula.

In der Vergangenheit haben wir schon sehr viele Fernreisen mit Berge und Meer gemacht und dabei sehr viel erlebt und tolle Erfahrungen gesammelt. Besonders begeistert mich und meine Familie der asiatische Raum. Warmherzige Menschen, interessante Kultur, eindrucksvolle Naturerlebnisse, das alles fällt mir ein, wenn ich an Asien denke.

In den letzten Jahren waren wir in Thailand, Vietnam, Laos, Kambodscha, Borneo, um nur einige unserer Ziele zu nennen. Jedes Land war spannend und wir konnten auf den Rundreisen in den Ländern ganz unterschiedliche Dinge erleben, wie z.B. Nachtfahrten mit dem Zug, Besuch exotischer Märkte, Fahrten auf Flüssen, Ritte auf Elefanten etc..

Wenn wir in einem Land mehrmals waren, fand ich es spannend zu sehen, was sich im Laufe der Zeit verändert hat. In Vietnam waren wir innerhalb von vier Jahren zwei Mal und ich fand, dass sich dieses Land sehr verändert hat.

Auch das asiatische Essen finde ich großartig. Ich liebe die vegetarischen Gerichte und wir kochen auch in Deutschland oft mit Tofu und Co.

Die Besuche der vielen goldenen Tempel sind ein Highlight für meine Schwester, die das viele Gold liebt und mittlerweile eine Liste von Lieblingstempeln besitzt. Letztes Jahr hat sie im Anschluss an eine Rundreise durch Vietnam eine große Facharbeit über die Opfer des Vietnamkrieges und den Einsatz des Giftgases geschrieben, die sehr eindrucksvoll beschreibt, was die Menschen in Vietnam erleiden mussten.

Da meine Mutter sehr an der Natur interessiert ist, kommt sie auf den Reisen in die Tropen auch auf ihre Kosten. Sie schwärmt von den Pflanzen und Tieren und konnte auf allen Rundreisen viele wunderbare Blumen fotografieren.

Mein Vater ist neben den vielen Erlebnissen, die die Reisen nach Asien bieten, auch an der wirtschaftlichen Situation des jeweiligen Landes interessiert. Da die Guides, die die Gruppe auf den Rundreisen begleiten, umfassend informiert sind, wurden viele seiner Fragen von diesen sehr ausführlich beantwortet.

Auf die bevorstehende Reise freue ich mich allein schon deshalb, weil ich in dem Amari Atrium Hotel in Bangkok schon zwei Mal war und den Swimmingpool in der vierten Etage liebe. In Sri Lanka war ich, als ich vier Jahre alt war, und ich bin gespannt, ob ich etwas wiedererkenne.

1. Tag: Flugzeug wir kommen

Momentan sitze ich im Zug, der im Kölner Hauptbahnhof steht. Nach den Kofferturbulenzen (die deutsche Bahn ist ja nicht bekannt für breite Gänge), warten wir nun auf einen Lokführer ;), der laut Durchsage noch nicht da ist. Da auch keiner der Mitreisenden einen ICE fahren kann, was wir unter allgemeinem Gelächter feststellen, heißt es erst einmal warten.

Nach 20 Minuten meldet sich ein Bahnmitarbeiter und entschuldigt sich für den Vorfall. Nun fahren wir also los. In Frankfurt am Flughafen angekommen, gehen wir zu einem Shuttletreffpunkt und fahren in ein Hotel in Niederrad.

Glücklicherweise war es möglich, unser Zug- zum- Flug- Bahnticket umzubuchen, so dass wir auch schon einen Tag vor dem Abflug anreisen können. Das macht die ganze Reise nicht so stressig und wir können noch einen schönen Abend in Frankfurt verbringen.

Ein Abend im Frankfurt
Meine Mom vereinbarte ein Treffen mit einer Freundin und deren Familie in einem urigen Lokal in Sachsenhausen. Also treffen wir uns um 19 Uhr vor einem Frankfurter Szenelokal, dem Feuerrädchen. Dort essen wir grüne Sauce mit Kartoffeln und die Erwachsenen trinken Apfelwein aus dem Bembel.

Ich bin erstaunt, wie viele Asiaten in diesem Lokal sitzen. In irgend einem Reiseführer muss stehen, dass das Feuerrädchen ein Muss für Frankfurt-Besucher ist, anders kann ich mir nicht erklären, wieso so viele Asiaten das Lokal besuchen und tapfer Handkäs bestellen, den ich nicht essen würde. Es ist zumindest eine schöne Einstimmung auf unsere Asienreise, schon jetzt so viele Asiaten zu sehen.

Uns schmeckt die Grüne Soße wunderbar und die urige Einrichtung des Lokals scheint aus einer anderen Zeit zu stammen. Sollte auf der Reise etwas stattfinden, das nicht so schön ist, so bekommen wir im Feuerrädchen schon ein passendes Motto geliefert: „Lebbe geht weiter“ steht auf einem Balken. Ich finde ein passendes Motto (nicht nur für ein verlorenes Fußballspiel, woher der Ausspruch der Eintracht Fans stammt).

Mit dem Bus geht es zurück in Richtung Niederrad. Dabei sehen wir noch viel von Frankfurts Süden, Straßenzüge, die eher an Frankreich erinnern, viele Kneipen, bei denen die Menschen nett unter Bäumen sitzen und miteinander reden – eine Stimmung, die ich in der Form nicht aus dem Münsterland kenne.

Meine Eltern sind begeistert und es hat sich gelohnt, diesen Abend schon in Frankfurt zu verbringen. Dank der guten Busverbindungen sind wir innerhalb von 20 Minuten wieder in Niederrad in unserem Hotel und schlafen mit dem Blick auf den Taunus ein.

2. Tag: Flugzeug - wir kommen jetzt tatsächlich

Nachdem ich richtig viel gefrühstückt habe, breche ich mit meiner Familie zum Flughafen auf. Dort sind wir dann eine der ersten, die einchecken können, und erhalten tolle Plätze direkt hinter der Business Class, was sehr viel Beinfreiheit bedeutet.

Ich bin sehr zufrieden und überzeuge meine Familie, jetzt noch einmal ein Lokal mit dem großen M zu besuchen, um mich für die lange Reise gut vorzubereiten. Sehr zum Leidwesen meiner Schwester kann ich sehr viel essen, ohne ein Gramm zuzunehmen.

Mit Blick auf den Flughafen essen wir etwas und da dort eine Frankfurter Fußballferienaktion mit 50 kleinen Kickern Rast gemacht hat, ist dort viel los. Sobald das Essen auf die Tische gelangt, wird es schlagartig leise. Da die Flughafengesellschaft die Kicker eingeladen und zu viel geordert hat, werde ich eingeladen, Pommes mit zu essen.

Die Reise beginnt wirklich gut. Dies setzt sich im Flugzeug fort. Unsere Plätze sind wirklich klasse und auch das Menu ist toll.

Über Berge und Meer habe ich gegen einen kleinen Unkostenbeitrag vegetarisches Essen für alle Flüge für unsere Familie gebucht (für solche Dinge bin ich immer zuständig :-) ), was sehr lecker ist. Da wir vor allen anderen Fluggästen unser Essen bekommen, wird eine andere Passagierin ganz nervös, sie scheint viel Hunger zu haben.

3. Tag: Ankunft in Bangkok

Der Flug ist ganz unspektakulär und nach ca. 9 Stunden landen wir in Colombo um 4.30 Uhr Ortszeit. Wir gehen zum Gate 14 und warten dort knapp drei Stunden bis zum Abflug in Richtung Bangkok. Während meine Mom schläft und mein Vater das Gepäck „bewacht“, laufe ich durch den Flughafen und schaue, was es so alles gibt.

Das Boarding beginnt früher als erwartet und meine Familie hält schon hektisch Ausschau nach mir. Keine Panik, dank meines i-Phones bin ich pünktlich.

Dieser Flug ist etwas lustiger, da wir durch viele Turbulenzen fliegen und während des gesamten Fluges angegurtet bleiben sollen. Der Anflug auf Bangkok ist spannend, da wir immer wieder durch große Wolkenbänke fliegen und der Pilot es vermutlich nicht ganz einfach hat. Nach der Landung fahren wir zunächst krass fast 500 Meter auf diversen Rollbändern durch den Flughafen zur Gepäckausgabe.

Mir gefällt der Bangkoker Flughafen extrem gut. Er ist super modern, mehrere Gebäude mit ganz viel Glas und Edelstahlkonstruktionen, richtig futuristisch und viel technischer als der Frankfurter Flughafen. Er ist von Deutschen gebaut worden und der Franz-Josef-Strauß-Flughafen in München sieht so ähnlich aus. Wer Technik und Design liebt, kommt bei diesem Flughafen voll auf seine Kosten. Am Ende der Rollbahnen warnt eine Stimme, was ich besonders amüsant finde.

Nachdem wir lange brauchen, um durch die Passkontrolle zu kommen, werden wir direkt am Ausgang von unserem Reisegruppenleiter von Go Thailand Tours begrüßt, der Chai heißt und sehr freundlich ist. Alles ist super organisiert und nach ca. 50 Minuten Fahrt durch Bangkok, auf der uns der Reiseleiter schon wichtige Informationen gibt, sind wir bereits in der Lobby des Armari Atrium Hotels.

Dort werden wir sehr nett begrüßt und die 20 Stockwerke hohe Lobby begeistert mich immer noch sehr, obwohl ich bereits zweimal in diesem Hotel gewohnt habe. Der Blick nach oben ist super und als ich nach einem leckeren Begrüßungsdrink erfahre, dass ich im 23. Stockwerk wohnen werde, bin ich total begeistert.

Die Aussicht in unserem Zimmer ist umwerfend! Man sieht unendlich viele Hochhäuser, von denen jedes anders gebaut ist, besonders begeistern mich die Spitzen, denn keine gleicht der anderen. Je länger ich schaue, desto mehr entdecke ich.

Unser Zimmer ist sehr geräumig und lässt keinen Wunsch übrig. Über die gesamte Breite erstreckt sich ein Panoramafenster, so dass ich bequem von meinem Bett aus die Hochhäuser und das Treiben auf den Straßen beobachten kann. Wie in fast allen asiatischen Hotels befindet sich auf dem Zimmer alles, um sich Tee oder Kaffee zu machen. Mit einem leckeren Begrüßungsset des Hotels kann ich meinen ersten Hunger stillen.

Nachdem wir alle etwas geschlafen haben, nutze ich noch schnell die Gelegenheit, mich im Hotelpool im 4. Stock zu erfrischen. Ich finde es krass, so hoch in einem Pool zu schwimmen. Besonders ein Whirlpool auf einer freien Terrasse ist super, da man vom Wasser aus einen super Ausblick über Bangkok hat. Das hat mich bereits als Siebenjähriger vor acht Jahren extrem beeindruckt. Ich würde gerne noch etwas ins hoteleigene Fitnessstudio gehen, aber meine Familie wartet und will endlich in die Stadt aufbrechen.

Mit dem kostenfreien Shuttleservice des Amari Hotels gelangen wir trotz des starken Verkehrs recht zügig und bequem zum Nachtmarkt. Dort ist natürlich extrem viel los. Durch die Gassen unzähliger Buden drängen sich die Touris und kaufen sich Souvenirs. Überall wird gehandelt und gefeilscht. Da mich Thaiseide etc. nicht so interessieren, finde ich es zunächst nicht ganz so spannend. Die Eindrücke sind allerdings faszinierend, da alles quirlig und lebendig ist.

Als wir auf der Suche nach einem Lokal, in dem man bedenkenlos thailändisch essen kann, durch eine Straße kommen, in der sehr viele Bars mit Tänzerinnen sind, wird meine Mutter schon richtig nervös. Die Türsteher sind aber nicht aufdringlich und man sieht nichts obszönes. Also Mom, kein Grund zum Aufregen.

Wir finden ein kleines Lokal, wo alle auf ihre Kosten kommen. Mein Vater isst eine Fischsuppe, meine Mom und meine Schwester ein typisches Gericht mit Cashewkernen, was sie auch in den Jahren zuvor gern gegessen haben und ich esse neben einem Thaigericht auch noch eine Portion Pommes, musste mal sein! Alle sind von ihren Gerichten total begeistert und der Preis ist natürlich auch klasse.

Da wir bereits 11 Mal in Asien waren, kennen wir einige Grundregeln zum Thema Essen, und da noch keiner von uns auf so einer Rundreise ernsthaft Montezumas Rache ertragen musste, sind wir auch nicht ängstlich, was die Verpflegung angeht (Mom packt allerdings immer genügend Durchfallmittel ein – sicher ist sicher ….).

Mit neuer Energie laufen wir weiter durch die Gassen und ich entdecke einen Stand, an dem T-Shirts verkauft werden, die eine LED-Platte auf der Brust haben und in unterschiedlichen Motiven leuchten. Die Dinger sind super und bei uns zu Hause noch eher unbekannt. Wenn ich dort so eins trage, wird das cool sein. Nach einigen Verhandlungen bekomme ich eins und der Verkäufer demonstriert mir extra, dass das Ding auch tatsächlich funktioniert.

In Thailand sind wir noch nicht richtig betrogen worden, anders als in Kuba, wo wir 2008 waren, und wir haben hier auf unseren beiden Rundreisen durch Thailand, die insgesamt sechs Wochen gedauert haben, keine wirklich schlechten Erfahrungen gemacht.

Ganz im Gegenteil: Als wir einmal in einer großen Juwelenfabrik waren, ich glaube der größten Thailands, haben meine Eltern vergessen, eine größere Summe Wechselgeld mitzunehmen und die Verkäufer haben es uns hinterher gebracht. Entweder hatten wir immer irrsinniges Glück oder es hängt mit dem buddhistischen Glauben der Leute zusammen, was ich eher glaube.

Die Thais sind super freundliche Menschen und glauben, dass böse Dinge, die man in diesem Leben tut, in einem späteren Leben aufgerechnet werden. Die Freundlichkeit und das viele Lächeln der Menschen ist super und immer wieder ein Grund, gerade nach Thailand zu fahren.

Irgendwann suchen wir die U-Bahn auf und fahren zusammen für umgerechnet etwa drei Euro zurück in Richtung Hotel. Die U-Bahn in Bangkok ist super modern (nicht zu vergleichen mit Paris und London, wo ich auch schon oft U-Bahn gefahren bin), extrem sauber und absolut super gestylt mit viel Glas und Edelstahl.

Von der Station Petchaburi ist es zu Fuß nicht mehr weit bis zum Amari Atrium Hotel, was ein guter Grund ist, in diesem Hotel zu wohnen. Einerseits hat man den super Ausblick, anderseits eine tolle U-Bahnanbindung. Auf dem Heimweg kommt man an einem 7 eleven Shop vorbei, wo man alles kaufen kann, was man so braucht.

Der erste Abend in Bangkok war toll!!

4. Tag: Einkaufszentren & das höchste Gebäude Thailands

Nach einem super Frühstück, sehr reichhaltig und keinen Wunsch offen lassend, brechen wir mit dem hoteleigenen Shuttleservice kostenfrei zu einem der großen Einkaufszentren auf.

Da wir bereits zweimal mit Berge und Meer in Bangkok waren und bei den Touren schon sehr viel gesehen haben, wollen wir heute auf eigene Faust die Stadt erkunden und uns zwei große Einkaufszentren ansehen. Ich habe große Erwartungen, die aber bei weitem übertroffen werden!

Im Central World befinden sich riesige Einkaufsmeilen mit allem Erdenklichen, was man sich nur vorstellen kann. Während Harrod’s in London und La Fayette in Paris schon toll waren, ist dieses Einkaufszentrum noch viel größer und bietet noch mehr, was man nicht kennt.

Die Architektur der Gebäude ist total beeindruckend und ich kann mich nicht satt sehen. Meine Schwester und ich trinken einen thailändischen Bubbletea, der super schmeckt und natürlich günstig ist. Es ist toll, sowohl die Menschen als auch das riesige Angebot anzusehen und die Zeit verfliegt wie im Flug.

Auch das zweite Einkaufszentrum, das Siam Paragon, ist genauso krass und man kann sich auch hier nicht satt sehen und riechen (!). Von ultramodernen Sachen bis hin zu traditionellen Dingen, wie toller Thaiseide, findet man alles. Ich finde einen Kühlschrank von Samsung absolut super, der neben einem Fernseher hunderte von LEDs hat, die leuchten, schade, dass wir den nicht kaufen können!

Wir kaufen aber gut riechende Öle, Seidenkissen, verschiedene Gewürze und eine exotische Kräuterpackung für die Badewanne und sind froh, dass wir bei Sri Lankan Airlines 30 kg Gepäck haben dürfen.

Die Menschen sind nett und lächeln viel häufiger als die Europäer (ein weiterer Grund in Asien Urlaub zu machen) und der Tag verfliegt wie im Fluge. Mit dem Skytrain und der U-Bahn fahren wir zurück zum Hotel, was super klappt, da alle paar Minuten Züge kommen.

Die gesamte U-Bahn ist extrem sauber, am Eingang werden die Taschen von Wachpersonal kontrolliert und die Menschen drängeln nicht an den Stationen, anders als in meinem Schulbus.

Im Amari Atrium Hotel bekommen wir einen tollen Kaffee und ganz viele, wunderschön angerichtete Häppchen, die wir genießen, während wir im 23. Stock sitzen und einen wahnsinnigen Ausblick auf Bangkok haben.

Anschließend steht noch der Besuch des Baiyoke Tower II, dem höchsten Gebäude Bangkoks bzw. auch Thailands auf dem Programm, eine Tour, die wir über Berge und Meer buchen konnten, und worauf ich mich besonders freue. Während der Fahrt gibt uns der Guide, Hr. Chai, ziemlich viele Informationen und freut sich, wenn wir ihm Fragen stellen.

Am Fuße des Baiyoke Tower II ist der Blick nach oben schon Wahnsinn, auch wenn man die tatsächliche Höhe von 304 Metern gar nicht ermessen kann. Mit dem gläsernen Aufzug, Herr Chai hat an alles gedacht, denn es gibt auch andere Aufzüge, rasen wir mit m/sek. nach oben und nach einem Umsteigen kommen wir in der 84. Etage an.

Die Aussicht auf der Besucherplattform in der 85. Etage, die sich innerhalb von 10 Minuten einmal um 360° dreht, ist Wahnsinn. Immer wieder gibt es etwas Neues zu entdecken und da das Wetter heute ziemlich gut ist, kann ich ziemlich weit sehen. Alles, was ich bisher an Höhe erlebt habe, wird übertroffen.

Nach einem reichhaltigen Abendessen in Buffetform, das in einem Restaurant in dieser Höhe eingenommen wird, gehen wir erneut auf die Plattform, um uns nun Bangkok bei Nacht anzusehen. Am tollsten finde ich die hunderttausend Lichter, die es zu sehen gibt. Fast alle Hochhäuser haben eigene Beleuchtungsarrangements, so dass es überall blinkt und farbig leuchtet. So weit man schaut, hat jeder Tower sein eigenes Lichtspektakel, das nur durch die Tausenden von Autos übertroffen wird, die auf den vielen mehrspurigen Straßen fahren.

Auch unser Tower hat an der Besucherplattform tausende von LEDs, die in unterschiedlichen Farben leuchten und geschaltet sind und mich total begeistern. Das muss man einfach mit eigenen Augen gesehen haben! Irgendwann müssen wir den Tower verlassen, aber es geht spannend weiter.

Mit dem Bus fahren wir zum Marmortempel, der nachts toll beleuchtet ist und fast noch besser als am Tag aussieht. Auf der weiteren Fahrt durch die Stadt kommen wir an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei, die mit der Beleuchtung noch einmal ganz anders als am Tag wirken. Besonders der Wat Phra Kaeo sieht super aus und meine Schwester ist total begeistert.

Auf unseren vorherigen Reisen durch Bangkok sind wir abends meistens auf dem Nachtmarkt oder im Hotel gewesen, so dass sich diese Tour ganz besonders lohnt, da die Sehenswürdigkeiten nachts noch einmal ganz anders wirken.

Herr Chai führt uns dann noch über einen großen Gemüse- und Blumenmarkt. Exotische Blumen, unendlich viele Rosen, absolut tolle Gerüche, meine Mom ist aus dem Häuschen und würde am liebsten an jedem Stand stehen bleiben. Als Herr Chai jedem aus der Gruppe ein kleines Kränzchen aus Jasmin- und Rosenblüten schenkt, können wir die tollen Gerüche mit ins Hotelzimmer nehmen.

Insgesamt wieder ein super Tag!

5. Tag: Wat Phra Kaeo, Flussfahrt, State Tower (Lebua-Hotel)

Auch heute wollen wir die Stadt auf eigene Faust erkunden. Mit der U-Bahn fahren wir zunächst bis zum alten Bahnhof. Dort versuchen wir ein Tuk-Tuk zu mieten, was aber schwierig ist. Die Fahrer behaupten alle, der Wat Phra Kaeo (Thailands bekannteste Tempelanlage) und Königspalast seien heute nicht zu besuchen, da er heute geschlossen sei, und wollen uns woanders hin fahren.

Herr Chai hatte uns vor diesem Trick gewarnt, so dass wir erst einmal zu Fuß losgehen, bis uns ein anderer Tuk-Tuk-Fahrer für ca. 6 Euro zum Königspalast fahren will. Da wir vier nicht besonders groß sind (ich bin der Größte!), quetschen wir uns zu viert in das Tuk-Tuk und fahren rasant durch die Stadt. Ich bin gespannt, wie lange es noch diese witzigen Fahrzeuge geben wird.

Am Ziel angekommen, fängt uns ein Thai ab, erzählt uns eine lange Geschichte, zeigt auf eine geschlossene Tür des Palasts und behauptet, im Tempel fände gerade eine Zeremonie statt, so dass er für zwei Stunden geschlossen sei. Er bietet uns an, uns für ganz wenig Geld zu anderen Sehenswürdigkeiten und zu einer Seidenfabrik zu fahren.

Weil meine Schwester aber unbedingt in den Wat Phra Kaeo will, der sie seit Jahren begeistert (waren schon zweimal drin), bleiben wir hartnäckig und beschließen, wenigstens um das umzäunte Gelände zu gehen. Was für ein Glück!

Auf der Rückseite sind nämlich die Türen auf und man kann problemlos Besuchertickets lösen. Die Gebäude sind umwerfend und ich kann sie nicht beschreiben (die Fotos geben auch nur ansatzweise wieder, was einem geboten wird). So viel Gold, Prunk, …einfach nicht beschreibbar! Wir machen immer wieder Fotos und sind froh, dass wir nicht auf den Trick reingefallen sind.

Irgendwann gehen wir dann doch los in Richtung Fluss (Chao Phraya), der nicht weit entfernt ist. Dort nehmen wir ein Boot, das uns in einer guten Geschwindigkeit von einer Station zur nächsten bringt und hauptsächlich von Thais benutzt wird. So können wir auf der Fahrt sowohl die Menschen, als auch die tollen Gebäude am Flussufer betrachten.

Immer wieder gibt es etwas zu entdecken und wir sind froh, dass wir mit diesem „Wassertaxi“ fahren, denn man sieht noch einmal ganz andere Dinge als von Land, z. B. den Wat Arun und viele Hochhäuser, die wieder aufgrund ihrer tollen Fassaden und Konstruktionen begeistern. Nach mehreren Stationen steigen wir aus, weil wir zum State Tower (Lebua-Hotel) wollen, wo der Film Hangover Part 2 gedreht wurde.

Nachdem wir durch kleine Gässchen gelaufen sind, erreichen wir eine Straße, die auf beiden Seiten von unzähligen Juwelierläden gesäumt wird. Dort können wir immer wieder in den Auslagen tollen Schmuck und Edelsteine sehen und meine Schwester ist ganz aus dem Häuschen. In einem kleinen Einkaufszentrum kaufen wir einige Souvenirs, wie z. B. Seidenschals aus Rohseide, die im Sonnenlicht strahlen und zu Hause eine schöne Erinnerung sein werden.

Schließlich sehen wir die goldene Kuppel des State Towers (Lebua Hotel), der bis 247 Meter in die Höhe ragt. Unter der goldenen Kuppel befindet sich ein Restaurant, für das man Tische vorbestellen und in Abendkleidung erscheinen muss. Wir würden gerne einen Blick auf die legendäre Sirocco Sky Bar werfen und gehen daher zu den Aufzügen.

Dort haben wir riesiges Glück: Normalerweise kann man nur mit einer Zimmerkarte den Aufzug bedienen, so dass wir keine Chance hätten, in die 64. Etage zu kommen. Da aber mehrere Jugendliche in den Aufzug steigen, springen wir mit diesen in den Aufzug und nachdem einer von ihnen seine Karte eingesteckt und ein Stockwerk gewählt hat, drücke ich schnell die Taste für die 64. Etage. Der Trick funktioniert, denn nachdem die Jugendlichen den Aufzug verlassen haben, fährt der Aufzug bis nach oben.

Dort steht ein Liftboy, der aber sehr nett ist und offensichtlich unseren Wunsch versteht, zumindest einen Blick auf die Sky Bar, den legendären Ort von Hangover Part 2, werfen zu wollen. Er führt uns zu einer Glasfront, hinter der wir alles sehen können. Von der Aussicht sind wir total begeistert und können uns nicht satt sehen. Real sieht es noch besser als im Film aus. Die Fahrt hierher hat sich absolut gelohnt.

Anschließend fahren wir mit dem Skytrain und der U-Bahn zum Hotel. Dort steht für meine Mutter, die heute Geburtstag hat, in ihrem Zimmer ein toller Kuchen samt kleinen Geburtstagskerzen, Streichhölzern und kunstvoll gefalteten Servietten – das Hotel hat an alles gedacht! Mit gutem Essen lassen wir uns im Amari Atrium in der 23. Etage verwöhnen und genießen die schöne Atmosphäre.

Ein rundum schöner Tag!

6. Tag: Flug von Bangkok nach Peking - Sommerpalast

Heute berichtet Konrad (Vater):

Heute Morgen geht’s um 3.30 Uhr aus dem Bett und um 4.30 Uhr fährt der Bus zum Flughafen los. Leider verlassen wir das schöne Amari Hotel, ich vermute, dass alle anderen nicht so luxuriös sein werden. Ich versuche etwas zum Frühstück zu essen, viel kann ich nicht essen. Auf der Fahrt zum Flughafen versuche ich etwas zu schlafen. Manchmal döse ich etwas weg.

Am Flughafen bringt uns unser Reiseleiter „Chai“ zum Terminal und verabschiedet sich sehr persönlich. Hr. Chai war sehr, sehr nett und hilfsbereit und für alle Fragen offen. Das hat uns gut gefallen.

Der Flughafen in Bangkok ist sehr modern. Alles ist gut organisiert und wir sind sehr schnell unser Gepäck los, schlendern über die Duty-Free-Meile, ruhen uns noch etwas an der Gate für unseren Flug aus und dann geht es schon pünktlich um 7.25 Uhr los.

Der Flug ist gut, SirLankan-Airlines hat einen guten Service. Leider gibt es nur eine Mahlzeit, bei einer Flugzeit von ca. 5.30 Stunden, na ja, nach dem Flug ist der Bauch leer.

In Peking nimmt Frau Wang unsere Reisegruppe total herzlich in Empfang. Mein Bauch ist leer und ich hoffe auf ein schönes Hotelzimmer. Doch der Plan wird geändert. Wir fahren direkt durch Peking zum Sommerpalast. Zum Glück habe ich noch einen Apfel im Rucksack und im Bus gibt es Trinkwasser.

Frau Wang erklärt uns „ihr“ Peking: 100 Km Durchmesser, 10 Bezirke…, 20 Mio. Einwohner mit 4 Mio. Autos und 8 Mio. Fahrrädern. Die Toiletten, die in China als Halle der Harmonie bezeichnet werden, haben Sterne: vier Sterne mit Papier, drei Sterne ohne Papier, zwei Sterne = schrecklich und die Toiletten mit einem Stern erklärt Frau Wang vermutlich aus guten Gründen nicht.

So nebenbei lernen wir noch „Guten Tag“ auf Chinesisch und wie man mit den Fingern die Zahlen zeigt. Deutsch zwei Bier (mit Daumen und Zeigefinger) sind chinesische acht Bier. Ich wusste doch, dass die Chinesen gerne Bier trinken (kleiner deutscher Scherz, den wahrscheinlich kein Chinese versteht).

Der Sommerpalast empfängt uns mit herrlich blauen Himmel und viel Sonne. Das ist doch Sommer pur. Heute ist Sonntag und was macht man da in Peking? Man geht in den Sommerpalast zum Spazierengehen, Eis essen oder trifft sich mit der Familie und Freunden.

Ich bin zum ersten Mal in China (einmal war ich in Hongkong) und die Menschen sind für mich interessanter als die Sehenswürdigkeiten, die Frau Wang erklärt. Natürlich mache ich davon Fotos, aber ich fotografiere gleichzeitig auch „Land und Leute“. So modern und westlich habe ich mir die „Pekinger“ nicht vorgestellt.

iPhone, Mode und gutes Aussehen sind bei den Jugendlichen / jungen Erwachsenen auch wichtige Themen. Natürlich schaut man uns „Langnasen“ an, vor allem ein junger Mann aus unserer Gruppe, der locker zwei Meter groß ist. Da ist schon mal ein Foto von Chinesen mit dem Großen gewünscht.

Frau Wang hat uns erklärt, dass die Chinesen vom Land es lieben, sich mit Langnasen fotografieren zu lassen und diese Fotos zu Hause sogar aufhängen. So lassen wir uns immer wieder bereitwillig als Fotomodelle ansprechen.

Das Gelände des Sommerpalastes ist sehr groß, in der Mitte befindet sich ein künstlicher See. Die Chinesen lieben es, mit dem Tretboot auf dem See zu fahren und das gute Wetter zu genießen. Das ist so wie in Deutschland… wie gleich die Menschen doch sind. Eis, Hot-Dogs und viele unbekannte Snacks kann man kaufen.

Nach ca. 1,5 Stunden ist unser Rundgang durch den Garten des Sommerpalastes beendet. Wir konnten viele historische Gebäude sehen, viel über die Kaiserin Ci Xi erfahren, die China 47 Jahre lang hinter einem Vorhang regiert hat, aber auch chinesisches Leben beobachten.

Für einen ersten Eindruck war das sehr spannend. Wir sind ziemlich überrascht, wie modern die Chinesen sind. Meine Tochter ist total begeistert, da sie die Chinesinnen super stylisch findet und immer wieder tolle Schuhe und Oberteile mit viel Glitzer erblickt.

Weiter geht’s zum Storchennest, dem Olympiastadion, das mich schon aus der Ferne sehr beeindruckt. Nachdem wir auf der Fahrt dorthin immer wieder tolle und architektonisch spannende Gebäude sehen, halten wir in der Nähe und haben 30 Minuten Zeit für einen Spaziergang zum Storchennest. Es ist sehr heiß, wir machen schöne Fotos und nach 30 Minuten freue ich mich auf den klimatisierten Bus.

Endlich fahren wir zum Abendessen. Das letzte Essen war um ca. 9 Uhr morgens im Flugzeug. Das Restaurant ist gut ausgesucht. Es schmeckt gut; ich hatte so viel Negatives über das chinesische Essen gehört, daher freue ich mich über das viele Gemüse und eine kühle Cola.

Zu guter Letzt fahren wir ins Hotel…nur noch auf die Zimmer, etwas frisch machen und schlafen.

Puh, der Tag war ganz schön anstrengend. Willkommen in China! Bin gespannt auf morgen.

7. Tag: Platz des Himmlischen Friedens & Himmelstempel

Um sieben klingelt das Telefon… und um 8.30 Uhr geht’s los. Im Bus lernen wir wieder etwas Chinesisch (Ni hau ma: Wie geht es? Ma ma huhu: es geht so.) Wir fahren quer durch die Stadt. Peking ist viel moderner, als ich es mir vorgestellt habe.

Wir fahren am Minderheitenmuseum vorbei, lernen während der Busfahrt, dass viele Chinesen mit Aktien „spielen“, dass es keine Kirchensteuer, aber eine Fahrradsteuer gibt… Ich schaue aus dem Busfenster und zähle 12 Autospuren. Schon wieder hatte ich mir Peking so nicht vorgestellt.

Wir halten in der Nähe des Platzes des Himmlischen Friedens. Der Platz ist noch größer, als ich dachte, obwohl ich weiß, dass das der größte Platz der Welt ist. Wir sehen viele unterschiedlich aussehende Chinesen – so unsere Vermutung.

Es werden chinesische Familienbilder mit unseren Kindern gemacht. Ich fotografiere auch die chinesischen Familien. Wir lachen uns gemeinsam an und freuen uns über das sonnige Wetter. Wir gehen immer weiter über den Platz und sind schon aus der Ferne von den ersten Gebäuden des Kaiserpalastes beeindruckt.

Wir betreten den kaiserlichen Palast; ich bin über den guten Zustand der historischen Gebäude erstaunt. Was für eine Farbenpracht. Ich bin beeindruckt… und dann geht’s in die verbotene Stadt: noch mehr Farbenpracht, Gärten und eine Vielzahl von Wegen, alle in genauer Anordnung und in der Mitte ist das Hauptgebäude mit dem Thron des Kaisers.

Frau Wang erzählt uns die Geschichte vom kindlichen Kaiser, die ich aus dem Film „Der letzte Kaiser“ gut kenne. Viele Gebäude erinnern mich an den Film. Man sollte den Film auf jeden Fall zur Reisevorbereitung anschauen. Ich werde das bestimmt nach der Reise nochmals machen. In den ca. 2 Stunden konnten wir den Palast nur im Schnellgang anschauen, doch das Wetter ist so heiß, dass wir uns auf das Mittagessen freuen.

Wir essen in einem guten Restaurant. Frau Wang sorgt für vegetarisches Essen; ich esse so viel, ich kann, trinke Tee und schon geht es wieder weiter zum Himmelstempel des Kaisers.

Es ist Rush-hour, so dass wir für die Fahrt viel Zeit brauchen. Frau Wang erklärt uns die chinesische Geschichte und dass der Himmelstempel das Wahrzeichen von Peking ist. Der Himmelstempel ist auch sehr farbenprächtig. Auf dem Weg zum Palast beobachte ich Chinesen beim Kartenspielen und Tanzen.

Viele junge Chinesinnen tragen T-Shirts mit Glitzersteinen und schöne Schuhe. Sie lachen und schauen auf ihre Smartphones. Die jungen Chinesen sind so, wie wir gekleidet, da erkenne ich keine Unterschiede...

Wir können leider nur in den Palast schauen, denn er darf leider nicht betreten werden. Doch schon der Blick in den Palast hat mich beeindruckt. Nach ca. 1,5 Stunden geht es zurück zum Bus. Wir kaufen schnell ein paar Postkarten und fahren los.

Wer möchte, kann sich eine Kung-Fu-Vorführung fakultativ ansehen. Wir wählen die Alternative und gehen in ein Einkaufszentrum, das chinesische Waren anbietet. Frau Wang hat uns dieses empfohlen. Das Warenangebot ist spannend.

Viele technische Produkte, aber auch Stoffe und Alltagsprodukte werden angeboten. Ich handele wie ein Weltmeister und kaufe einen Kopfhörer für 30 €, der eigentlich 100 €kosten sollten. Davor war ich übrigens noch schnell bei SubWay zum Essen. Dort ist es etwas billiger als bei uns in Deutschland, also für Chinesen sehr teuer.

Um 19 Uhr bin ich wieder im Hotel. Ich bin müde und freue mich über meine neuen Kopfhörer.

8. Tag: Ming-Gräber & Chinesische Mauer

Wake up call um 7:30 Uhr, na ja, das geht ja. Nach einem guten Frühstück geht es um 8:30 Uhr los.

Die Fahrt zu den Ming Gräbern dauert ca. 45 Minuten. Frau Wang erklärt uns das Schulsystem und dass 1.000 Schriftzeichen für das Lesen einer Zeitung ausreichen, ab dem dritten Schuljahr lernen die Schüler mittlerweile Englisch – zu Beginn eine Stunde pro Woche. In der Grundschule lernen die Schüler 6.000 Schriftzeichen. Das sind ja ganz schön viele. Wir lernen, dass Taxifahrer vor der Olympiade – die Chinesen sind auf ihre Olympiade sehr stolz – 100 englische Wörter lernen mussten.

Dann wird uns ein bisschen über Entlohnungssysteme berichtet: Zeitlohn ist der Regelfall, Akkordlohn und Prämienlohn ist auch möglich. Im Durchschnitt verdient ein Mitarbeiter (Zeitlohn) 4.500 RMB (7,5 RMB = 1 €). Der gesetzliche Mindestlohn beträgt 2.000 RMB (Bauarbeiter vom dem Land). Bauarbeiter kommen in der Regel vom Land, nach drei Jahren kann die Familie in die Stadt nachkommen.

Bis 5.000 RMB zahlen die Chinesen keine Lohnsteuer, für die Krankenversicherung muss man bis 1.000 RMB vorlegen, bei größeren Beträgen zahlt die Krankenkasse im Voraus. Die Krankenkasse kostet „natürlich“ Geld. – So hatte ich mir den chinesischen Kommunismus nicht vorgestellt. Das System erinnert mich sehr an unser System…

Vorbei an vielen Obstplantagen, bei denen vor allem Pfirsiche, Äpfel und Kirschen angebaut werden, erreichen wir schließlich die Ming Gräber.

Frau Wang erklärt uns, dass 13 Gräber in einem größeren Gebiet liegen, das sich im Gebirge befindet. In einer eindrucksvollen Halle können wir sowohl Pläne des Areals als auch tolle Modelle sehen. Ich bin fasziniert, wie die Gräber aufgebaut sind und wie viele wertvolle Grabbeigaben den Kaisern mitgegeben wurden.

Die chinesischen Schulkinder, die auch einen Ausflug zu den Gräbern machen, scheinen total interessiert zu sein, denn sie studieren die einzelnen Ausstellungsvitrinen ganz genau. Wir begnügen uns mit einem schnellen Rundgang und gehen dann zu einer der Grabstätten.

Interessant ist, dass man dort nach Meinung der Chinesen bereits im Reich der Toten ist, so dass man beim Verlassen dieses Gebietes durch ein großes Tor in das Reich der Lebenden zurückkehrt und dabei laut rufen muss „Ich bin wieder im Reich der Lebenden“.

Wie uns Frau Wang den Brauch erklärt hat, hüpfen wir unter lauten Rufen durch das betreffende Tor, wobei wir uns mit einer deutschen Variante begnügen, da der chinesische Spruch selbst für Sprachbegabte zu kompliziert ist. Die Chinesen scheinen sich zu freuen, dass wir ihren Brauch kennen und lächeln uns beim Durchqueren des Tores freundlich zu.

Nach den Ming-Gräbern erreichen wir die Chinesische Mauer. Aus der Ferne sehe ich, wie sich die Mauer über die Bergrücken schlängelt. Je näher wir kommen, desto höher und breiter wird die Mauer. Frau Wang erklärt, dass die Mauer 7,5 Meter hoch und 4 Meter breit ist und aus Teilstücken besteht.

Wir besteigen ein Mauerstück, das 1750 Stufen hat. Die Treppenstufen sind unterschiedlich hoch und der Aufstieg ist mühsam. Ich empfehle jedem ein Ersatz-T-Shirt einzupacken. Nach jedem Teilstück befindet sich ein kleiner Turm, vermutlich ein Wachturm. Nach dem dritten Wachturm werden es weniger Touristen, die die Mauer weiter besteigen.

Ich gehe mit meinem Vater bis zum letzten, sechsten, Turm. Puh, mein T-Shirt ist total nass! Oben auf dem Wachturm spreche ich mit Japaner, die mich fragen, wo ich lebe und ob ich noch in die Schule gehe. Wir machen gegenseitig Fotos und lachen viel. Ich bekomme eine Facebookadresse. „See you in Facebook.“

Der Abstieg ist einfacher, zudem haben wir leicht bewölktes Wetter, so dass es nicht so heiß ist. Am Fuße der Mauer kaufe ich mir direkt Mineralwasser; ich bin pitschenass und brauche dringend etwas zu trinken. Jetzt hätte ich gerne ein trockenes T-Shirt. Ich habe noch etwas Zeit und ruhe mich aus, da meine Beine etwas schlottern. Das war wirklich viel anstrengender als gedacht!

Auf der Rückfahrt machen wir erneut Halt in einer großen Markthalle. Das Angebot ist super umfangreich und reicht von handwerklichen Dingen bis hin zu Technikartikeln. Alle Mitglieder unserer Reisegruppe sind begeistert und verschwinden in den verschiedenen Gängen.

Ich entdecke Kopfhörer beats by Dr. Der, die momentan absolut Kult sind, einen super Klang haben und in Deutschland ca. 299 Euro kosten. Zunächst will der Händler umgerechnet 110 Euro für ein Paar haben. Da ich aber mittlerweile Profi in Sachen Handeln bin, handele ich so lange, bis die Dinger nur noch 30 Euro kosten sollen. Weil der Verkäufer bei der Geldübergabe immer noch lächelt, scheint auch er noch auf seine Kosten gekommen zu sein.

Als wir nach ca. einer Stunde wieder in den Bus einsteigen, haben fast alle irgendetwas gekauft und freuen sich über die super Schnäppchen, die sie gemacht haben.

9. Tag: Flug von Peking nach Colombo via Bangkok

Heute geht es zu unserem letzten Aufenthaltsort dieser Reise, nach Kalutara auf Sri Lanka, worauf ich mich sehr freue, da ich schon einmal vor 11 Jahren auf Sri Lanka war und mir vor Reisebeginn die Bilder angeschaut habe.

Um 3.30 Uhr werden wir geweckt und nach einem kurzen Frühstück brechen wir zum Flughafen auf. Nachdem wir uns von Frau Wang, unserer sehr kompetenten und vor allem auch humorvollen Reiseleiterin, verabschiedet haben, geht es zunächst nach Bangkok. Ich freue mich, denn dann sehe ich noch einmal meinen Lieblingsflughafen.

Bei schönstem Sonnenschein landen wir und dürfen in der Maschine bleiben. Nach etwa einer Stunde, in der das Flugzeug von einer Putzkolonne eilig gesäubert wurde und neue Passagiere zugestiegen sind, hebt die Maschine erneut ab und wir haben eine super Aussicht auf Bangkok. Alle großen Tower sind zu sehen, selbst den State Tower kann man erkennen.

Ziemlich müde landen wir in Colombo und werden vom Reiseleiter Herrn Susil Perrez in Empfang genommen. Er erklärt uns, dass wir für die ca. 65 km lange Fahrt bis zu unserem Hotel in Kalutara ca. 3 ½ Stunden(!) benötigen werden, was wir uns kaum vorstellen können.

Während der Fahrt sind alle ziemlich müde und beachten weniger die Ausführungen von Herrn Susil, der uns voller Energie alles über Colombo berichten möchte und nicht so richtig begreift, dass wir so lange unterwegs waren und nun nicht mehr aufnahmefähig sind.

Am Straßenrand sieht man, in was für einfachen Unterkünften die meisten Menschen leben. Der Kontrast zu Peking könnte nicht größer sein! Waren wir in Peking von den wahnsinnigen Bauten beeindruckt, so sind wir es hier auch, allerdings weil uns die Menschen leid tun, die so leben müssen.

Völlig müde kommen wir im Hotel Mermaid an, wo wir auf den Zimmern einen Snack erhalten und ziemlich erschöpft in die Betten fallen.

10. - 14. Tag: Badeurlaub in Kalutara

Unser Hotel liegt direkt am Strand und bietet alles, um es sich gut gehen zu lassen. Die Verpflegung ist ausgezeichnet und sehr abwechslungsreich. Da das Angebot täglich variiert, ist eigentlich für jeden immer etwas dabei. Zwischen den Hauptmahlzeiten werden jeweils Snacks und Obst angeboten und aufgrund des All-inklusive-Pakets sind auch die Getränke kostenlos.

Ein Highlight ist es, sich von den Wellen im Meer treiben zu lassen. Da die Wellen sehr hoch sind und eine starke Strömung herrscht, kann man nicht schwimmen (permanent rote Fahne), aber es macht einen riesigen Spaß, mit den hohen Wellen zu springen und sich an Land treiben zu lassen. Bei gefühlten 25° C Wassertemperatur toben wir stundenlang im Meer und genießen bei schönsten Sonnenschein den Indischen Ozean.

Für die Schwimmer, die zunächst etwas enttäuscht sind, nicht im Meer schwimmen zu können, steht ein Pool zur Verfügung. Gleichzeitig verfügt das Hotel über einen großen Sportbereich, wo sich ein weiterer Pool befindet, in dem täglich Wassergymnastik und Wasserball angeboten werden.

Wir nutzen das Angebot und auch der Fitnessraum mit vielen Geräten findet unseren Anklang, da man dort unter Anleitung eines Trainers an diversen Geräten trainieren kann. Täglich finden Volleyballturniere statt, so dass wir viel Gelegenheit haben, Sport zu treiben. Ich bin total begeistert!

Im Spabereich der Hotelanlage kann man sich gegen Aufpreis massieren lassen und der größte Teil unserer Reisegruppe wandert täglich zum Spa, um sich dort verwöhnen zu lassen. Bei ruhiger Musik und Meeresrauschen ist besonders die Ayurvedamassage beliebt, bei der man eine Stunde lang von Kopf bis Fuß mit warmen Ölen massiert wird und anschließend sehr entspannt ist. Während meine Mutter täglich zur Massage geht, habe ich mit den anderen Jugendlichen der Reisegruppe im Pool meinen Spaß und genieße den Badeurlaub in vollen Zügen.

Diejenigen unserer Gruppe, die noch nicht genügend auf der Rundreise gesehen haben, fahren mit Tuk-Tuks in die etwa vier Kilometer entfernte Stadt Kalutara, wobei die Fahrt samt Führung durch den Fahrer für zwei Stunden insgesamt 3 € kostet.

Der Fischmarkt mit seinen vielen Fischen ist besonders beeindruckend und wir sind von den vielen Fischarten, die angeboten werden, total begeistert. An den Marktständen kann man viel frisches Gemüse, exotisches Obst und ganz viele, gut riechende Gewürze bestaunen. Die Menschen sind überaus freundlich und ermuntern uns, ihre Waren zu kaufen.

Abends können wir am Hotelstrand unter Palmen den Sonnenuntergang bewundern, der bereits um 18.30 Uhr stattfindet und jeden Abend wunderschön ist. Auch danach gibt es Natur pur, denn große Flughunde ziehen über dem Hotel ihre Runden und zeichnen sich schwarz im Nachthimmel ab.

Da sich die Teilnehmer unserer Rundreise auf der Fahrt näher kennen- und schätzen gelernt haben, sitzen sie abends in geselliger Runde beisammen und andere Hotelgäste sind ganz erstaunt, als sie erfahren, dass es sich um zufällige Reisebekanntschaften und nicht um eine alt eingesessene Gruppe handelt.

15. Tag: Tagesausflug nach Kandy

Alle siebzehn Teilnehmer unserer Reisegruppe sind sich einig, dass sie nicht nur die Annehmlichkeiten des Hotels genießen, sondern auch etwas von Sri Lanka sehen wollen. So brechen wir morgens um 5.00 Uhr auf, nachdem wir um 4.00 Uhr geweckt wurden und das Hotel extra für unsere Gruppe ein Frühstück vorbereitet hatte.

Das alles, wozu andere Reisende mindestens zwei Tage brauchen, wollen wir heute an einem einzigen Tag absolvieren. Ausgestattet mit Lunchpaketen fahren wir in einem Kleinbus im Dunkeln los. Der Sonnenaufgang ist grandios und noch vor der Rushhour erreichen wir Colombo, die Hauptstadt der Insel. Von dort fahren wir ins Landesinnere, kommen an vielen Reisfeldern vorbei und entdecken immer wieder etwas Neues am Straßenrand.

Bei unserem ersten Stopp kann man auf einem Elefanten reiten, was einige aus der Reisegruppe begeistert wahrnehmen. Anschließend besuchen wir das berühmte Elefantenwaisenhaus in Pinnawala, wo wir die Fütterung der Elefanten erleben. Gegen kleines Geld kann man Bananen kaufen und selbst die Elefanten füttern, was mir großen Spaß macht. Am meisten beeindruckt uns, als die Elefanten von ihren Mahuts über das Gelände zum Fluss getrieben werden, damit sie dort baden können.

Übermutig stampft die ganze Herde, bestimmt 60 - 70 Tiere, den Weg entlang und die kleinen Elefanten sehen richtig niedlich aus. Nach dem Besuch des Elefantenwaisenhauses, der für mich viel zu kurz war, fahren wir in engen Serpentinen immer weiter ins Hochland hinein, wobei wir einen tollen Ausblick auf die Landschaft haben.

Vorbei an einem großen Felsmassiv, dem Bibelfelsen, erreichen wir nach ca. fünf Stunden einen Kräutergarten, wo wir ayurvedische Pflanzen sehen und vor allem auch riechen können. Nach einem kleinen Vortrag eines Arztes über die Behandlungsmöglichkeiten und den Einsatz verschiedener Pflanzen in der ayurvedischen Medizin, erhalten alle, die möchten, gegen ein kleines Trinkgeld eine kostenlose Massage inklusive ayurvedischer Öle, die uns richtig gut tut und leider zu früh endet.

Nachdem noch einige Öle und Salben für zu Hause gekauft wurden, wir kaufen u. a. Sandelholzbalsam, der gut für die Haut sein und sogar Akne bekämpfen soll, erreichen wir endlich Kandy, die alte Hauptstadt der Insel, wo wir den Zahntempel besuchen.

Da heute dort ein wichtiges Fest stattfindet, ist alles festlich geschmückt und auf dem Tempelareal stehen viele Elefanten, die abends an einem Umzug teilnehmen werden. Die Tempelanlage ist sehr beeindruckend, wenngleich man den Zahn des Buddhas, der hinter sieben Türen in einem Schrein liegen soll, natürlich nicht zu Gesicht bekommt. Wir sind sehr beeindruckt und freuen uns, dass wir ausgerechnet am Tag des wichtigsten Festes in Kandy sind.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen, das sehr lecker ist und Gerichte in allen Schärfebereichen beinhaltet, besuchen wir eine Manufaktur für Seiden- und Holzartikel. Dort kann man schöne Souvenirs kaufen, was viele unserer Reisegruppe auch tun. Ein Ehepaar kauft ganz, ganz viele unterschiedliche Gewürze und auch der berühmte Ceylontee wird gekauft.

Da der Wunsch besteht, auch noch eine Edelsteinmanufaktur zu besichtigen, wird auch diese angefahren. Abgesehen von einem nachempfundenen Stollen befinden sich dort Unmengen an Edelsteinen und Schmuckstücken, die Damen sind begeistert und einige Schmuckstücke werden auch gekauft.

Ein weiterer Programmpunkt unserer Tour ist der Besuch des botanischen Gartens, der einer der bekanntesten ist. Beeindruckt von uralten Bäumen, wunderschön blühenden Blumen und großzügig angelegten Rabatten besichtigen wir das Orchideenhaus, in dem es viele unterschiedliche Arten zu sehen gibt.

Da der botanische Garten auch bei den einheimischen Familien beliebt ist, herrscht dort ein buntes Treiben. Auffällig ist, dass die Kinder viel mehr auf den Rasenflächen spielen und gemeinsam Spaß haben. Leider verfliegt die Zeit wie im Flug und so müssen wir schon nach 45 Minuten wieder gehen.

Am Ausgang erleben wir noch eine kleine Sensation, da eine Kobra direkt vor unseren Füßen über den Weg kriecht. Der Reiseleiter nimmt einen Stein und versucht sie zu verscheuchen. Angesichts der vielen spielenden Kinder informiert er die Aufseher und zeigt ihnen, wo die Schlange ins Gebüsch gekrochen ist.

Mit ganz vielen neuen Eindrücken und tollen Erlebnissen besteigen wir den Bus, um wieder nach Kalutara zu fahren. Unterwegs kauft der Reiseleiter eine Flasche „Old Arrak“ und schenkt den Erwachsenen ein. Diese Sorte schmeckt sehr gut und die Stimmung im Bus, die sowieso schon sehr gut ist, steigt, so dass der Reiseleiter nach kurzer Zeit erneut stoppt und eine weitere Flasche kauft.

Ziemlich müde erreichen wir nach insgesamt 17 Stunden wieder das Hotel und sind froh, so einen interessanten Tag erlebt zu haben.

16. Tag: Unser Fazit

Eine unvergleichliche Reise liegt hinter uns. Wir sind alle vier total zufrieden und glücklich, so eine tolle Reise gemacht zu haben. Obwohl wir sehr unterschiedliche Interessen und Vorlieben haben, ist bei dieser Rundreise jeder aus unserer Familie auf seine Kosten gekommen.

Für jeden war etwas dabei, weil die Reise so vielfältige Programmpunkte enthalten und ganz viele Eindrücke vermittelt hat. Wie bei allen bisherigen Reisen mit Berge & Meer war alles super gut organisiert, alles hat funktioniert und das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach nicht zu toppen. Die Reiseführer waren nicht nur gut informiert, sondern auch alle sehr freundlich und humorvoll.

Die Reiseziele waren toll ausgesucht und die einzelnen Standorte waren eine spannende Zusammenstellung. Abgesehen davon, dass die Reise ein bisschen länger hätte sein können, hat uns diese Berge & Meer-Reise wieder äußerst gut gefallen und wir haben uns gut aufgehoben gefühlt!!!

Mit Sicherheit war dies nicht unsere letzte  Rundreise, die wir mit Berge & Meer gemacht haben!

Vielen Dank für alles!

Ihre Familie Seiler und Kühmichel

PS: Bei dem ein oder anderen Reisetagesbericht haben wir alle „getextet“ …

Ihr Reiseverlauf

Entdecken Sie zuerst das kontrastreiche Bangkok mit seinen Luxushotels neben Garküchen und historischen Tempeln neben modernen Shoppingmalls. Danach geht es weiter in das Reich der Mitte. Die glanzvolle Kaiserstadt Peking wird Sie mit historischen Monumenten und einmaliger Gastfreundlichkeit begeistern. Zur Entspannung fliegen Sie zum Abschluss nach Sri Lanka und genießen Sie entspannte Tage am Strand.

1. Tag - Anreise.
Linienflug von Frankfurt mit Zwischenstopp nach Bangkok.

2. Tag - Bangkok.
Ankunft in Bangkok und Transfer zu Ihrem Hotel. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung für eigene Erkundungen in der Metropole.

3. - 4. Tag - Bangkok.
Tage zur freien Verfügung. Sie haben die Möglichkeit, verschiedene Ausflüge vor Ort zu buchen. Nehmen Sie an einem Ganztagsausflug zu den bekanntesten Tempeln der Stadt teil (ca. € 63.- pro Person inkl. Mittagessen, vor Ort buchbar). Sie besichtigen u. a. den Königspalast sowie den Smaragd-Buddha im Wat Phra Keow-Tempel. Weitere Besichtigungspunkte sind der Goldene Buddha sowie die größte Tempelanlage der Metropole Bangkok - der Wat Pho-Tempel. Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant erleben Sie eine traditionelle Klong-Fahrt durch die Kanäle Bangkoks. Oder nehmen Sie an einem Ganztagsausflug zu den weltbekannten Schwimmenden Märkten von Damnuan Saduak und zum höchsten Chedi Thailands – in Nakorn Pathom teil (ca. € 61.- pro Person, inkl. Mittagessen, vor Ort buchbar).

5. Tag - Bangkok - Peking.
Transfer zum Flughafen und Flug nach Peking. Nach Ankunft erfolgt der Transfer zum Hotel. Bei Buchung des Ausflugspakets besichtigen Sie am Nachmittag den Sommerpalast und fahren zum Olympischen Gelände. Sie spazieren durch den Olympischen Garten und machen einen Fotostopp am Sportstadion “Vogelnest“ und am Schwimmzentrum “Wasserwürfel“.

6. Tag - Peking.
Entdecken Sie Peking auf eigene Faust. Bei Buchung des Ausflugspaketes erfolgt nach dem Frühstück die Fahrt zum Tiananmenplatz, dem Platz des Himmlischen Friedens. Er liegt direkt in der “Verbotenen Stadt“ mitten im Zentrum Pekings. Durch das Tor des Himmlischen Friedens gelangen Sie zum ehemaligen Kaiserpalast. Im Anschluss Besichtigung des Himmelstempels mit seiner großzügigen Gartenanlage.

7. Tag - Peking.
Tag zur freien Verfügung. Oder nehmen Sie teil an einem Ausflug zur Großen Mauer und den Ming Gräbern. Am Vormittag erfolgt die Fahrt in das Tal der Ming-Kaisergräber am Fuße der Tianshou-Berge, wo Sie eines der Gräber besichtigen werden. Anschließend Fahrt zur Großen Mauer.

8. Tag - Peking - Colombo - Kalutara.
Transfer zum Flughafen und Flug mit Zwischenstopp nach Colombo. Begrüßung durch Ihre Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Badehotel.

9. - 14. Tag - Kalutara.
Tage zur freien Verfügung. Am Abend des 14. Reisetages Transfer zum Flughafen.

15. Tag - Abreise.
Kurz nach Mitternacht Rückflug nach Deutschland, Ankunft am gleichen Tag.