Namibia Reiseführer

Tipps & Informationen für Ihre Reise nach Namibia

Ursprüngliche Landschaften, eine faszinierende Tierwelt und diese einzigartige Mischung aus afrikanischen und europäischen Einflüssen machen Namibia zu einem faszinierenden Reiseziel.

Spannend, fremdartig und vertraut zugleich. In keinem anderen afrikanischen Land kommen Besucher so leicht mit den Einwohnern ins Gespräch wie in Namibia, denn viele Menschen sprechen und verstehen Deutsch.

Der "Diamant Afrikas", wie man Namibia liebevoll nennt, funkelt immer wieder in den schönsten Farben. Lassen auch Sie sich vom Farbenspiel der Natur überraschen.

Inhaltsverzeichnis

    Impressionen von Namibia

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    Flugsafari Namibia

    Mit einem erfahrenen Piloten fliegen Sie im Buschflugzeug über faszinierende Landschaften wie den Etosha-Nationalpark. Erleben Sie Namibia aus der Luft.

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    Reisevideo Namibia

    Unglaubliche Wüstenlandschaften, wilde Tiere, intensive Farben, wohltuende Stille und ein Sternenhimmel, der zu den schönsten der Welt zählt - Namibia ist ein wahrhaft magisches Land.

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    Destinationsvideo Namibia

    Unzählige Mythen und Legenden umgeben Namibia. Möglich macht das die Mischung aus afrikanischen und europäischen Einflüssen gepaart mit der kolonialen Geschichte.

    5 wissenswerte Fakten, die wir Ihnen über Namibia verraten 

    Zwei Leoparden in der Wildnis Namibias
    Wanderer auf der Sossusvlei-Düne, Namibia
    Auf Safari im Etosha Nationalpark

    In Namibia lebt die größte Anzahl an Leoparden weltweit. So können Sie im Okonjima Nature Reserve mit etwas Glück Leoparden in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

    Der Fisch River Canyon in Namibia ist nach dem Grand Canyon in den USA der zweitgrößte Canyon der Welt. Dieser imposante Canyon erstreckt sich über etwa 160 Kilometer und erreicht an einigen Stellen eine Tiefe von über 550 Metern.

    Spannende Sprachenvielfalt: Namibia ist ein Land mit einer beeindruckenden Sprachenvielfalt. Es gibt über 30 verschiedene Sprachen, die von den verschiedenen ethnischen Gruppen des Landes gesprochen werden

    Namibia ist eines der trockensten Länder in Subsahara-Afrika. Die Namib-Wüste, eine der ältesten Wüsten der Welt, erstreckt sich entlang der gesamten Küstenlinie des Landes und bietet eine atemberaubende Kulisse aus roten Sanddünen und surrealen Landschaften

    Auf Grund der deutschen Kolonialherrschaft in Namibia, sind auch heute noch einige deutsche Einflüsse unverkennbar. So wird zum Beispiel jährlich das Oktoberfest in Windhoek gefeiert. 

    Steckbrief - Was muss man über Namibia wissen?

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    Amtssprache

    Englisch

    Einwohnerzahl

    2,53 Mio. (Stand 2021)

    Flugdauer 
    9,5 Stunden Direktflug ab Frankfurt
    GeografieNamibia liegt im südlichen Afrika zwischen Angola, Botswana, Sambia, Südafrika und dem Atlantischen Ozean.
    Hauptstadt

    Windhoek

    Herkunft des NamensDer Name des Landes leitet sich von der Wüste Namib ab, die eine große Fläche Namibias einnimmt. Bei der Unabhängigkeit wurde der Name als neutrale Bezeichnung gewählt, um keines der vielen namibischen Völker zu benachteiligen
    Staatsform

    Semipräsidentielle Republik

    StromspannungDie Stromspannung ist gleich der in Mitteleuropa (220/230 Volt Wechselstrom, 50 Hz)
    Telefonvorwahl+264
    Währung & ZahlungsmittelNamibia-Dollar (NAD). Dieser ist 1:1 an den Südafrikanischen Rand (ZAR) gekoppelt, der auch als gesetzliches Zahlungsmittel gilt.
    ZeitzoneIn Namibia gibt es Sommer- und Winterzeit. In der europäischen Sommerzeit (d. h. im namibischen Winter) gibt es keinen Zeitunterschied. Im Winter ist uns Namibia eine Stunde voraus. Die Uhr wird in der ersten Samstagnacht im April und im September umgestellt.

    Namibia - Wann ist die beste Reisezeit?

    Mit seinen durchschnittlich 300 Sonnentagen jährlich ist Namibia ein ausgesprochen sonniges Land. Wenngleich man Namibia ganzjährig bereisen kann, liegt die beste Reisezeit zwischen April und Juni. Die Temperaturen liegen tagsüber um die 25 Grad, der Himmel ist stets strahlend blau. Nachts kühlt es angenehm ab, so dass man gut schlafen kann.

    Einmalig ist der besondere Kontrast zwischen den Wüstenlandschaften und den Küstenorten.

    Die Hauptreisesaison in Namibia ist Juni bis September und Mitte Dezember bis Mitte Januar.

    Wie ist das Klima & Wetter in Nambia?

    In den Wintermonaten, Mai bis September, ist die trockenste Jahreszeit. Die Temperaturen sind gerade morgens teilweise recht kühl. Diese Zeit ist für die Tierbeobachtung sehr gut geeignet, da die Wasserstellen gut besucht sind. Das Gras ist trocken und niedrig.

    Im Oktober beginnt der Frühling, es wird wärmer und die Tage länger.

    Zwischen Dezember bis März ist die Niederschlagsmenge am höchsten. Was nicht bedeutet, dass es laufend regnet. Der Regen, wenn er denn kommt, fällt meistens gegen Abend, und ist oft nach kurzer Zeit wieder vorüber. Die Temperaturen sind sommerlich hoch. Viele Pflanzen stehen in der Blütezeit und auch jetzt kommen die Tierbeobachter nicht zu kurz. An der Küste herrschen im Sommer angenehme Temperaturen und daher nutzen viele Einheimische die Küstenorte als Urlaubsgebiete.


    Klimadiagramme Namibia

    WindhoekJanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
    Max.282726242220202327292930
    Min.16161512965710141516
    Sonnenstunden/h111010101010101011111212
    Regentage101094100101346

    SwakopmundJanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
    Max.252627272625252222232424
    Min.161717161412121010121314
    Sonnenstunden/h889999988899
    Regentage111100000000
    KarasburgJanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
    Max.333331272421202226293133
    Min.18181714107779121416
    Sonnenstunden/h12111110999910111212
    Regentage343211111111

    Welche sehenswerten Städte gibt es in Namibia?

    Keetmanshoop

    Köcherbaumwald in Keetmanshoop in Namibia

    Deutsche Missionare begannen 1866 den Aufbau einer Missionsstation. Die Stadt wurde nach Keetman, dem Vorsitzenden dieser Gesellschaft benannt. Den Beinamen "hoop" erlangte die Stadt durch die Hoffnung, die die Missionare in die Stadt legten. Und diese hat sich zweifellos erfüllt, denn heute zählt die Stadt knapp 22.000 Einwohner und ist kleiner, aber bedeutsamer Mittelpunkt der Region. Sehenswert sind die alten Holländerhäuschen, das 1910 entworfene alte Postamt, die Klipkerk, ein aus Stein und ohne Mörtel erbautes Gotteshaus, und eine aus Schilfmatten erbaute Nama-Hütte. Das Land um Keetmanshoop ist für seine Köcherbaumwälder, die Dolerit-Felsenlandschaften und prähistorischen Fossilienfunde berühmt.

    Khorixas

    Wüste bei Khoriaxs in Namibia

    Khorixas ist Zentrum des Damaralandes, das sich im Nordwesten Namibias zwischen Erongo und der Etosha-Pfanne erstreckt. Der Name stammt noch aus Zeiten der Homelands. Khorixas mit etwa 6.900 Einwohnern hat als Ort keine Highlights zu bieten. In der bergigen, steinigen Region rings um gibt es jedoch eine Reihe von herausragenden landschaftlichen Attraktionen. Dazu gehört westlich von Khorixas der versteinerte Wald Petrified Forest. Die versteinerten Baumstämme auf einer Fläche von 6.000 m² liegen inmitten einer offenen Trockensavanne. Diese sind fossile Zeugen einer Periode, in der es noch keine blühenden Pflanzen gab. Die einstigen riesengroßen Nadelbäume sind rund 300 Mio. Jahre alt. Twyfelfontein mit seiner Ansammlung von über 2.400 Felsgravuren ist ein Muss. Sie belegen die Bedeutung des Platzes als Kommunikationszentrum der San, die Ureinwohner Namibias. Ungewöhnlich ist, über die Vielzahl der Gravuren hinaus, die Tatsache, dass sich hier auch Felsmalereien befinden. In der Nähe befinden sich auch der verbrannte Berg und die steinernen Orgelpfeifen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die 80 km langen Ugab-Terrassen und die Fingerklippe, ein 35 m hoher Felsblock aus Konglomerat.

    Kolmanskop

     
    Geisterstadt Kolmanskop in Namibia
    Geisterstadt Kolmanskop in Namibia
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    Die Geisterstadt, etwa 20 km von Lüderitz entfernt, war einst die reichste Stadt Afrikas. Sie wurde 1910 errichtet und in den 1950er Jahren verlassen.

    Der Wüstensand vergrub Kolmanskop langsam unter sich. Doch seit 1980 wurden immer mehr Gebäude der alten Diamantenstadt ausgegraben. Es lässt sich erahnen, welch unglaublicher Wohlstand hier einmal versammelt war. Heute dürfen Besucher auf der Original-Kegelbahn spielen, in einem À-la-carte-Restaurant essen oder sich im Souvenirshop des Casinos umschauen.

    Lüderitz

     
    Küste von Lüderitz in Namibia
    Bunte Häuser in der Stadt Lüderitz
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    Lüderitz mit ca. 12.500 Einwohnern ist die älteste Stadt Namibias und gleichzeitig Ausgangspunkt der deutschen Kolonialherrschaft. 1908 wurde hier mit dem Diamantenabbau begonnen. Seitdem hat sie sich zu einer Küstenschönheit entwickelt, die stark einer norddeutschen Kleinstadt ähnelt.

    Besonders sehenswert sind das Goerke-Haus, das noch mit Originalmöbelierung von 1910 zu besichtigen ist, das Woermann-Haus, eines der ältesten städtischen Steinbauten, und die neugotische Felsenkirche.

    Okahandja

     
    Landschaft von Okahandja in Namibia
    Markt mit Holzschnitzereien in Okahandja
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    Okahandja liegt 70 km nördlich von Windhoek. Die knapp 22.500 Einwohner zählende Stadt besitzt als Attraktionen die Ombo Straußenfarm, die historische Rheinische Missionskirche und die Grabstätte von Hereroführern.

    Auf den 2 Handwerksmärkten können Sie Holzschnitzereien aus dem Norden kaufen und besichtigen. Die jährliche Prozession "Red-Flag-Herero", gegen Ende August, ist eines der farbenprächtigsten Ereignisse in Namibia.

    Swakopmund

     
    Häuserfront in Swakopmund in Namibia
    Küste von Swakopmund in Namibia
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    Nördlich vom Namib-Naukluft Nationalpark liegt Swakopmund, direkt am Atlantik. Der Küstenort mit ca. 44.000 Einwohnern ist geprägt durch eine eindrucksvolle Architektur aus der deutschen Kolonialzeit. Man findet Straßen mit den Namen Bismarck, Moltke, Roon sowie Wilhelm, und auch das Stadtbild ist geprägt durch die alte wilhelminische Baukunst.

    Mitten im Juli wird hier der rheinische Karneval gefeiert. Sehenswert sind die neubarocke evangelisch-lutherische-Kirche und das Hohenzollernhaus, das 1905 im Stil Berliner Mietshäuser erbaut wurde. Auf dem höchsten Giebel des Hohenzollernhauses stemmt Atlas stehend die Weltkugel. Und nicht zu vergessen sind der Leuchtturm und die Landungsbrücken, die über 250 m in den Ozean ragen.

    Walvis Bay

     
    Walvis Bay in Namibia
    Seelöwen in Walvis Bay in Namibia
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    Die drittgrößte Stadt Namibias zählt ca. 62.000 Einwohner und liegt zwischen Meer und Wüste. Den Namen, zu Deutsch Walfischbucht, hat die Stadt wegen der reichen Wal- und Fischvorkommen in der Bucht bekommen.

    Besondere Attraktion in Walvis Bay ist die riesige, natürliche Lagune mit ihrem immensen Reichtum. an Seevögeln Mehr als 120.000 Vögel wurden in der Lagune bereits gezählt, darunter zahllose Flamingos und Pelikane. Hinzu kommen bis zu 200.000 Zugvögel. Ebenfalls sehenswert in Walvis Bay ist das heimatkundliche Museum im Civic Centre, das Birdlife Information Centre und die hölzerne Rheinische Missionskirche aus dem Jahre 1880. Für Namibia ist der einzige Tiefsee-Hafen des Landes von großer Bedeutung.

    Windhoek

     
    Windhoek Stadtansicht
    Kirche in der Stadt Windhoek
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    Die Hauptstadt Namibias ist auch gleichzeitig die einzige Großstadt (ca. 270.000 Einwohnern) im ganzen Land. Die überschaubare Innenstadt ist durch einen interessanten Kontrast aus moderner Architektur und wilhelminischen Bauwerken der deutschen Kolonialzeit gekennzeichnet. Der deutsche Einfluss lässt sich aber auch auf der kulturellen Ebene wahrnehmen. Karneval und Oktoberfest gehören zum festen Bestandteil jährlicher Veranstaltungen. Die Hauptschlagader im Zentrum ist die Independence Avenue. Ein Wahrzeichen der Stadt ist die Christuskirche im Verwoerd Park, oder auch Zoopark genannt.

    Welche Nationalparks & Wüsten gibt es in Namibia?

    Etosha-Nationalpark

     
    Giraffen und Zebras im Etosha Nationalpark
    Safari im Etosha Nationalpark
    Elefanten in einem Wasserloch
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    Der Etosha-Nationalpark liegt im Norden des Landes und ist mit seiner Größe von mehr als 22.000 km² einer der größten Wildreservate Afrikas. Er umfasst die Weiten der eigentlichen Etosha-Pfanne und feierte 2007 sein hundertjähriges Jubiläum. Etosha bedeutet "Land des trockenen Wassers" oder "Großer weißer Platz". Der ganzjährig geöffnete Nationalpark bietet gerade während der Trockenzeit von Mai bis Oktober beste Wildbeobachtungsmöglichkeiten. Die vielfältige Tierwelt, oftmals in riesigen Herden, versammelt sich dann in der Morgen- und Abenddämmerung an den wenigen Wasserlöchern. Hier eröffnet sich dann den faszinierten Besuchern das eindrucksvolle Tierleben im afrikanischen Busch. Des Weiteren können Sie die Tiere aber auch in den Lodges der angrenzenden privaten Wildreservate beobachten.

    Fish River Canyon

     
    Sonnenuntergang im Fish River Canyon
    Fish River Canyon in Namibia
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    Der Fish River Canyon gilt mit seiner Tiefe von bis zu 550 m als zweitgrößter Canyon der Welt. Größer ist somit nur noch der Grand Canyon. Klippspringer, Paviane, Kudu-Antilopen, Bergzebras und Leoparden sind hier zu Hause. Zur Vogelwelt gehören über 60 verschiedene Arten. Vom Hauptaussichtspunkt ist die Höllenkurve (Hell Bend) zu sehen. Das klassische Beispiel eines gewundenen, sehr früh entstandenen Flusslaufs. Eine 25 km lange Aussichtsstraße führt am Ostrand entlang und bietet einen einmaligen Blick über dieses atemberaubende Naturschauspiel. Der Fish River ist der längste Strom Namibias, nach 800 km fließt er in den Oranje. Genießen Sie den atemberaubenden Blick über die vom Canyon zerschnittene Landschaft. Eine 25 km lange Aussichtsstraße führt am Ostrand entlang und bietet einen einmaligen Blick über dieses atemberaubende Naturschauspiel. Der Fish River ist der längste Strom Namibias, nach 800 km fließt er in den Oranje. Genießen Sie den atemberaubenden Blick über die vom Canyon zerschnittene Landschaft.

    Namib Naukluft Park

     
    Frau spaziert in der Namib Wüste
    Namib Wüste in Namibia
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    Die Namib-Wüste mit dem Namib Naukluft Park ist 49.000 km² groß. Der Park zählt zu den trockensten Gebieten der Erde und ist eine der ältesten Wüsten überhaupt. In das 1.900 m hohe Naukluft-Gebirge führen Schluchten wie überdimensionale Treppen. Ausgedehnte grasbewachsene Hochflächen befinden sich am Ostrand der Namib-Wüste. Ein eindruckvolles geologisches Phänomen der Namib-Wüste ist der Kuiseb-Canyon. Dieser liegt innerhalb eines weiteren Canyons, der von 20 Millionen Jahren entstand. Bekannt wurde der Canyon durch das Buch "Wenn es Krieg gibt gehen wir in die Wüste" von den deutschen Geologen Henno Martin und Martin Koch. Berühmt innerhalb der Namib Naukluft Parks ist Sossusvlei. Die Lehmsenke ist von den bis zu 300 m hohen Sanddünen umgeben. Diese Dünenlandschaft ist die ebenmäßigste und farbigste von Namibia. Vor allem bei Sonnenauf- und -untergang bringen sie ihre charakteristische Rotfärbung zum Vorschein. Das Gebiet ist ein einziges Märchen aus Sand, soweit das Auge reicht. Die Farbschattierungen variieren von Blassgelb bis leuchtend Rot und Orange. Ganz in der Nähe ist das spektakuläre Dead Vlei mit seinem schneeweißen Lehmboden. Hier finden Sie auch die ausgetrockneten, in den Himmel ragenden, verdorrten Kameldornbaumstämme.

    Skelettküste Nationalpark

    Strand der Skelettküste in Namibia

    Die Skelettküste bekam ihren Namen aufgrund der Vergangenheit. Dichter Nebel, heftige Stürme und extremer Seegang haben viele Schiffe an der Skelettküste stranden lassen. Die trostlose Küste gilt als größter Schiffsfriedhof der Welt. Seit 1971 ist sie durch den Skelettküste Nationalpark geschützt, der bis in den Norden zum Kunene Fluss an der angolanischen Grenze reicht. Der Nationalpark umfasst insgesamt 16.000 km² und ist für Besucher nur teilweise zugänglich. Die Landschaft erscheint rätselhaft, mit dicken Nebelschwaden und unwirklich erscheinenden Luftspiegelungen. Die zahlreichen Schiffswracks und verlassenen Minen unterstreichen die geisterhafte Atmosphäre.

    Die Tierwelt ist nicht sehr vielfältig. Außer ein paar Springböcken, Schakalen, Straußen und Antilopen leben nicht viele größere Tiere hier.

    Kokerboomwoud (Köcherbaumwald)

    Köcherbaumwald in Namibia

    23 km nordöstlich von Keetmanshoop strecken, zwischen dunkelroten Basaltblöcken verstreut, rund 250 der seltenen Köcherbäume (Aloe dichotoma) ihre Äste gen Himmel. Die Köcherbäume gibt es in Namibia sowie der nördlichen Kap-Provinz Südafrikas und stehen unter Naturschutz. Sie erwecken den Eindruck, in abblätternde Folie eingewickelt zu sein, die bei Sonnenuntergang golden leuchten. Den Buschmännern verdankt der "Köcherbaum" sein Namen. Sie höhlten die weichen Zweige aus um die äußere harte Rinde als Pfeilköcher verwendeten. Der Köcherbaum wird im Durchschnitt 3 - 8 m groß und bis zu 400 Jahre alt. Das genaue Alter eines Baumes lässt sich jedoch wegen fehlender Jahresringe nicht genau belegen. In den ersten Jahren kann man ihn kaum von einer anderen Aloe unterscheiden. Erst nach ca. 20 Jahren wächst er in die Höhe und bildet Äste.

    Kalahari Wüste

     
    Wüste in Namibia
    Antilopen in der Kalahari Wüste
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    Die Kalahari Wüste bildet einen Großteil des östlichen Namibia und erstreckt sich über mehr als 1.2 Mio. km² von der nördlichen Kap-Provinz in Südafrika durch Namibia und Botswana. Wegen ihrer porösen und sandigen Bodenbeschaffenheit, die keine Wasseraufnahme ermöglicht, wird die Kalahari gemeinhin als Wüste bezeichnet. Im Gegensatz zur Namib-Wüste sind Dünen und Täler mit Gräsern, Sträuchern und Akazien bewachsen. Auf den spärlich bewachsenen Grasebenen weiden Herden von Antilopen und anderen Tieren.

    Waterberg Plateau

     
    Waterberg Plateau in Namibia
    Landschaft des Waterberg Plateau in Namibia
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    Der Park auf dem Waterberg-Plateau liegt 60 km südöstlich von Otjiwarongo entfernt. Die orangefarbenen Klippen erheben sich plötzlich über der Akazien-Savanne. Dort leben Nashörner, Pferdeantilopen, Büffel, Giraffen, Kudus, Impalas, Leoparden, Geparden und über 200 verschiedene Vogelarten. Mit einer Atmosphäre der Ruhe und des Friedens sowie seiner ungewöhnlichen Naturschönheit ist der Waterberg-Plateau Park bei Einheimischen und Besuchern gleichermaßen beliebt.

    Welche Flora & Fauna gibt es in Namibia?

    Natur erleben - Natur bewahren. Schon heute stehen rund 15 % der gesamten Landesfläche unter Naturschutz - eine Fläche ungefähr dreimal so groß wie die Schweiz. Namibia hat den Umweltschutz in seiner Verfassung verankert. Nur ein bewusster Umgang mit der Natur sichert die Artenvielfalt.

    Erleben Sie die intensiven Farben Namibias, die sagenhaften Dünen- und Felslandschaften der Namib-Wüste, die wilde Skelettküste oder auch den Etosha National Park mit seinem Tierreichtum.

    Vielfältige Pflanzenarten

    Bäume in Namibia

    Trotz der teilweise extremen klimatischen Bedingungen weist dieses Land eine überraschende Vielzahl an genügsamen Wüsten- und Steppenpflanzen auf. Man unterscheidet 3 Hauptvegetationsgebiete: Wüsten, Savannen und Trockenwälder. Es gibt ca. 200 Pflanzenarten, die nur in diesem Land vorkommen, sowie über 100 Flechtenarten, die auf den steinigen Ebenen nahe der Küste überleben. Etwa zwei Drittel Namibias bestehen aus Savanne und Grasland. Verschiedene Akazienarten unterbrechen diese vermeintliche Ödnis. Wer Richtung Nordosten reist, wird feststellen, dass sich Baum- und Buschbestand verdichten. Ein Großteil der Bäume Afrikas wächst hier. Affenbrotbäume und Mopane, wilde Feigen, Makalani- und Ilalapalmen. Im Südosten herrscht Namibias Nationalbaum, der Kameldoorn (Giraffenakazie), vor. Im trockenen Süden hingegen überleben allein Sukkulenten. Diese haben sich an die extreme Trockenheit durch Wasser speichernde Blätter und Wurzelsysteme angepasst. Die Welwitschia mirabilis-Pflanze finden Sie nur in Namibia. Sie kommt mit ihren lederartigen Blättern praktisch ohne Wasser aus und kann tausende Jahre alt werden. In Namibia und der nördlichen Kap-Provinz Südafrikas zu finden, ist der Köcherbaum. Dieser wächst in Namibia in seltener Üppigkeit, bevorzugt in heißen, felsigen Regionen. In der Nähe von Keetmanshoop befindet sich der berühmte Kokerboomwoud (Köcherbaumwald).

    Beeindruckende Tierwelt

    Löwe im Etosha Nationalpark

    Namibias Wildtierreich ist in Afrika einzigartig. Es wurden hier mehr als drei Viertel der bekannten Vogelarten des südlichen Afrikas beobachtet. Und wer das erste Mal im Savannengras die Eleganz einer Giraffe, den mächtigen Rüssel eines Elefanten oder die Mähne eines Löwen erspäht, wird dies als einen besonderen Höhepunkt erleben. Nachdem viele Wildtiere wie Nashörner, Elefanten und Raubkatzen durch unkontrollierte Jagd fast ausgerottet waren, haben sich ihre Bestände in den Nationalparks inzwischen wieder erholt. Sämtliche Antilopenarten, Springböcke, Kudus, Zebras, Strauße und Warzenschweine können Ihnen sogar außerhalb der Nationalparks begegnen. Und gemeinsam leben sie alle im Etosha-Nationalpark.

    Im Etosha-Nationalpark versammeln sich in einer guten Regensaison tausende Flamingos um zu brüten. In der Trockenzeit jedoch, wenn die Luft über dem Boden flimmert, erleben Sie, dass sich an den Wasserstellen Zebras, Gnus, Giraffen und Antilopen treffen. Elefanten-Sippen gesellen sich dazu und manchmal kann man auch einem Löwen beim Trinken zusehen. Der Nordosten steht im größtmöglichen Kontrast zum übrigen Land. Statt staubiger Wüsten, trockenen Savannen und sandigen Flussbetten beeindrucken hier eine üppige Pflanzenwelt, Wasser im Überfluss und riesige Tierherden.

    Was sind die wichtigsten Feiertage in Namibia?

    In Namibia gibt es insgesamt 14 gesetzliche Feiertage und arbeitsfreie Werktage. Wenn ein Feiertag auf einen Sonntag fällt, wird dieser am darauffolgenden Montag nachgeholt.


    In Namibia feiert man, wie in Deutschland, Weihnachten, Neujahr, Ostern und Tag der Arbeit. Besondere Feiertage sind unter andrem der Tag der Unabhängigkeit am 21. März, der Afrikatag - Tag der afrikanischen Einheit am 25. Mai, der Heldengedenktag am 26. August und der Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.

    Welche Speisen & Getränke sind für Namibia bekannt?

    Am weitesten verbreitet in Namibia ist ein Gericht, dass sich Pap nennt. Dies ist ein Brei aus Maismehl, der auf klassische Weise mit der Hand gegessen wird. Dazu gibt es meist Fleisch und Gemüse. Da Gemüseanbau im Wüstenland schwierig ist, werden viele Sorten aus Südafrika eingeführt. Die Lücke lässt sich durch Avocados, Butternut-Kürbisse, Omajova-Pilze und grünen Spargel vortrefflich schließen. Der frische, duftende und herzhaft schmeckende grüne Spargel wird in Swakopmund gezüchtet. Diesen sollten Sie auf jeden Fall probieren! In Namibia gehört Fleisch ebenso wie Gemüse auf die Speisekarte. Das namibische Rindfleisch zählt mit zum wohlschmeckendsten der Welt. Aber auch Springbock, Antilope, Kudus, Zebra und Strauß werden gerne serviert. An den Küsten ist natürlich Fisch sehr gefragt. Seehecht, Dorade, Makrele, Langusten und Austern kommen hier fangfrisch auf die Tische eines jeden Restaurants.

    Dadurch, dass Namibia früher eine deutsche Kolonie war, können Sie hier sehr gutes einheimisches Bier genießen. Eine gute Alternative zum Bier ist ein fruchtiger Cidre, der ebenfalls ausgezeichnet ist. Zudem finden Sie Backwaren wie Frankfurter Kränze, Schwarzwälder Kirschtorten, Windbeutel, Käsekuchen und Sahnetrüffel-Buttercreme-Torten.

    Das Leitungswasser in Namibia ist sauberes, gutes Trinkwasser. Es sei denn, es wird besonders darauf hingewiesen, dass dies nicht der Fall ist. Mineralwasser und Eis zum Kühlen sind an den meisten Tankstellen und in vielen Geschäften erhältlich. Alkoholische Getränke und Esswaren dürfen nur bestimmte Geschäfte, Hotels, Pensionen, Lodges und Gästefarmen anbieten.

    FAQ: Was sollte man vor einer Namibia-Reise beachten?

    Wüste in Namibia

    Die Namibische Währung ist der Namibia-Dollar (NAD), dieser ist zum Kurs 1:1 fest an den südafrikanischen Rand (ZAR) gebunden. Diese Währungen werden beide überall in Namibia akzeptiert und auch Geldautomaten teilen beide Währungen gemischt aus.

    Wir empfehlen Ihnen die Bankkarte oder Kreditkarte für Ihre Namibia-Reise. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Maestro-Karte von Ihrer Hausbank für den Gebrauch in südlichen Afrika eventuell freigeschaltet werden muss. Bankautomaten befinden sich in ganz Namibia.

    Das Stromnetz ist auf 220/240 Volt Wechselstrom ausgelegt. In Namibia werden 3-polige Stecker benutzt. Bei einigen Unterkünften werden Adapter leihweise angeboten. In größeren Hotels sind vielfach schon Euro-Norm Steckdosen vorhanden. Wichtig: Gästefarmen und Lodges, die wegen der Entfernung nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind, produzieren ihren Strom selbst. Deshalb steht dieser nicht 24 Std. am Tag mit voller Leistung zur Verfügung. Es reicht aber in der Regel bis 22 Uhr, um die Akkus von Kamera und Handy zu laden.

    Englisch ist seit 1990 die Amtssprache. 80 % der Bevölkerung sprechen Oshiwambo, Otjiherero oder eine andere afrikanische Sprache. Ebenso wird viel Afrikaans und Deutsch gesprochen.

    Da Namibia ein säkularer Staat ist, gibt es in Namibia keine Staatsreligion, die zwingend von den Bürgern ausgeübt werden muss. Die Einwohner können selbst bestimmen, welche Religion sie ausüben möchten.

    So gibt es in der Bevölkerung ca. 82 % Christen davon 62 % Protestanten und 20 % Katholiken.

    Den alten Glauben haben nur noch die traditionellen Kulturen Namibias zu einem Teil beibehalten. Aber auch hier vermischt sich der alte mit dem christlichen Glauben. 

    Für die Einreise nach Namibia sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

    Als Reiseimpfungen empfehlen wir Hepatitis A + B, Typhus, Tollwut und Meningokokken.

    Dinge des persönlichen Gebrauchs sind zollfrei. Alle anderen Gegenstände, die Sie als Geschenke oder des persönlichen Gebrauchs beschreiben, dürfen den Warenwert von 3.000 namibischen Dollar nicht überschreiten. Daher empfehlen wir Ihnen die Quittungen aufzubewahren um bei Bedarf vorzeigen zu können.

    Fleischwaren dürfen nicht ausgeführt werden, diese werden Ihnen direkt am Zoll entnommen. Weitere Informationen erfahren sie unter Auswärtigen Amt.

    Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und noch mindestens zwei freie Seiten enthalten. Sie müssen in einwandfreiem Zustand sein, d. h. weder beschädigt (beispielsweise eingerissen, geknickt, selbst "repariert" oder auch versehentlich gewaschen) noch durch Verschmutzung un- oder schwer leserlich sein. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

    Bitte beachten Sie, dass minderjährige Reisende bei Ein- und Ausreise eine vollständige Geburtsurkunde, aus welcher beide Eltern hervorgehen, vorweisen müssen. Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung, Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils müssen mitgeführt werden) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde erforderlich). Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes sowie eidesstattliche Versicherungen, Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen. Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben sowie die Kontaktdaten und eine Passkopie derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Namibia reisen soll. Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen mitzuführen.

    Alle Mietwagenfirmen in Namibia müssen beim Namibia Tourism Board registriert sein. Informieren Sie sich eingehend über die Versicherungsbedingungen, die von Firma zu Firma sehr unterschiedlich sind oder auch kurzfristig geändert werden können. Bitte prüfen Sie bei Übernahme des Wagens grundsätzlich das Ersatzrad sowie alle Werkzeuge. Ein internationaler Führerschein ist erforderlich.

    Die Straßen in Namibia sind nicht zu vergleichen mit den Straßen in Deutschland. Es gibt viele Schotterpisten und kleine Nebenwege, weshalb es manchmal erheblich länger dauert, eine kurze Strecke zurückzulegen. Man hat das Gefühl, dass man stundenlang durch die Wildnis und die Weite des Landes fahren kann, ohne auch nur einer Menschenseele zu begegnen. Sehr kurios ist deshalb, dass die endlose Weite gar nicht so endlos ist, denn Sie wird von zahlreichen Zäunen umgeben. Dies ist notwendig um die nutzbaren Flecken für landwirtschaftliche Zwecke zu nutzen, die Tiere nicht fortlaufen oder Unbefugte das Land betreten.

    Leichte Baumwollkleidung und festes Schuhwerk im Gelände sind empfehlenswert. Morgens und abends kann es, besonders im namibischen Winter, empfindlich kühl sein und die Temperaturen können stark schwanken. Daher heißt es An- und Ausziehen nach dem Zwiebelprinzip. Auch im Sommer gehört eine warme Jacke zum Reisegepäck. Generell ist die Kleiderordnung recht leger.

    Lodges sind Unterkünfte von gehobenem Niveau, oft mit eigenem Naturschutzgebiet, eigenen Wasserstellen zur Tierbeobachtung, ausgebildeten Wildhütern und vereinzelt auch mit Kongressmöglichkeiten. Lodges werden meist an besonders schönen Stellen nach den besten Umweltbedingungen errichtet.

    Die Preise aller Waren und Dienstleistungen beinhalten 15 % Mehrwertsteuer (VAT). Touristen können die Erstattung von VAT auf mitgeführte Waren bei der Ausreise beantragen.

    Namibia ist ein sicheres Reiseland, doch viele Namibier besitzen nur einen Bruchteil von dem, was in Europa als Selbstverständlichkeit gilt. Auffälliger Schmuck, unvorsichtig gehandhabte Geldbeutel oder allzu große Kamera-Ausrüstungen sind daher für manche eine Verlockung. Städte wie Windhoek und Swakopmund sind, was Kleinkriminalität betrifft, in etwa mit europäischen Städten zu vergleichen.

    In den Hotels steht meist eine Tip-Box bereit, in die Sie das Trinkgeld werfen können. Angemessen sind ca. 20 NAD bei preiswerteren Unterkünften und dementsprechend etwas mehr bei höherwertigen. Gepäckträgern stehen zwischen 2 und 5 NAD zu. In Restaurants sind es ca. 10 % des Rechnungsbetrages und bei Taxi-Fahrten ca. 10 % des Fahrpreises.

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