China Reisetipps & Informationen

China - Kaum ein anderes asiatisches Land bietet Ihnen eine solche Vielfalt.

Das Land umfasst geographisch fast alle Klima- bzw. Erdzonen und seine Bevölkerung besteht aus rund einem Fünftel der Menschheit.

Eigeninitiative, Modenschau, Aktien und Internetcafé sind die neuen Vokabeln und gleichzeitig finden sich die Menschen frühmorgens in den Parkanlagen und unter den Pavillons zusammen, um tausend Jahre alte Gesundheitsübungen wie Taiji, Qigong zu machen, und sie musizieren und singen im Stil der Peking-Oper.

Inhaltsverzeichnis

    china berge und meer
    China - Große Mauer

    Impressionen aus China

    Entdecken Sie während einer China Rundreise Jahrhunderte alte Bauwerke, beeindruckende Landschaften und moderne Metropolen, allen voran Shanghai und Peking. Ein Höhepunkt ist eine Flusskreuzfahrt auf dem Yangtze mit den berühmten drei Schluchten. Ein weiteres Muss ist der Besuch der Großen Mauer. Wie wär’s?

    Rätselhaft und anders, traditionsreich, aber auch spannend und modern - all das ist China. Das Reich der Mitte verzaubert mit seiner Kultur und präsentiert sich Besuchern wie eine Wundertüte.

    Große Mauer, Platz des Himmlischen Friedens, Kaiserpalast, Garküchen, herzliche Gastfreundschaft und ansteckender Frohsinn - Peking ist eines der gefragtesten Reiseziele in China!

    10 Highlights, die China so besonders machen

    • Die Große Mauer
    • Die Terrakottakrieger
    • Potala Palast in Lhasa (Tibet)
    • Die Yangtze Flussfahrt
    • Die Verbotene Stadt im Zentrum Pekings
    • Die Mogao Grotten von Dunhuang
    • Die Metropole Shanghai
    • Nationalsymbol: Der Große Pandabär in Chengdu
    • Die atemberaubende Skyline von Hong Kong
    • Das Dach der Welt: Tibet
     
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    Die Große Mauer
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    Terrakottakrieger in Xian
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    Potala Palast in Lhasa (Tibet)
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    Yangtze Fluss
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    Die Verbotene Stadt
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    Die Mogao Grotten von Dunhuang
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    Shanghai
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    Der Große Pandabär
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    Hong Kong
    china-tibet-berge-und-meer
    Tibet - Das Dach der Welt
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    Steckbrief

    Die drei wichtigsten Tore zur Welt sind Peking, Hongkong und Shanghai, die mit vielen europäischen Flughäfen direkt verbunden sind. Direktflüge gibt es täglich von München und Frankfurt nach Peking, Shanghai und Kanton.

    Die Währung in China ist der Renminbi (RMB). Die nächst kleinere Einheit ist Jiao gefolgt von Fen. Im Moment steht der Wechselkurs etwa € 1.- zu 9 Yuan. 1 Yuan ist unterteilt in 100 Fen.

    Fläche
    9.56 Mio. km², Ausdehnung: 18° - 53° nördl. Breite und 71° - 135° östl. Länge

    Hauptstadt
    Peking

    Amtssprache
    Hochchinesisch (Mandarin)

    Einwohner
    ca. 1.5 Mrd., davon rund 8 % Nicht-Chinesen

    Größte Städte
    Chongqing (32 Mio., mit Umland), Shanghai (19 Mio.), Peking (14 Mio.), Kanton (10 Mio.), Wuhan (9 Mio.), Tianjin (8 Mio.), Xian (7 Mio.) und Hongkong (7 Mio.)

    Häufigster Familienname
    Li (90 Mio.), 370 Mio. heißen Wang, Zhang, Liu oder Chen

    Landesvorwahl
    0086

    Währung
    Renminbi (RMB), gezählt in Yuan, in Hongkong: Hongkong Dollar (HKD)

    Zeitzone
    MEZ + 7 Std. (während der europäischen Sommerzeit + 6 Std.). China umfasst 5 Zeitzonen, jedoch wird im ganzen Land nur eine Zeitzone verwendet.

    Klima & Reisezeit

    Durch die große Ausdehnung (vom Süden nach Norden und vom Westen nach Osten je über 5.000 km) ist Chinas Klima sehr unterschiedlich, vom tropischen Klima im Badeort Sanya bis zur gemäßigten Zone mit vier Jahreszeiten.

    In Südchina herrscht tropisches und suptropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die beste Reisezeit für die Regionen Chinas sind April, Mai, September und Oktober.

    China ist ein riesiges Land und dementsprechend groß sind die klimatischen Unterschiede. Wenn etwa im Januar in Harbin, der Hauptstadt der nordöstlichen Provinz Heilongjiang, - 13 °C gemessen werden, kann das Thermometer in Kanton leicht + 15 °C anzeigen.

    Die nordchinesische Tiefebene mit Peking hat trotz der Öffnung zum Meer ein kontinentales Klima. Von Oktober bis März wehen kalte Winde. Da sie jedoch trocken sind, lässt sich die Kälte gut aushalten, sodass Peking auch im Winter besucht werden kann. Darauf folgt ein kurzer Frühling, getrübt durch Sandstürme im April. Die Sommer sind heiß, mit höherer Luftfeuchtigkeit als in Europa.

    Der Großraum Shanghai hingegen ist klimatisch weniger angenehm. Der Winter ist milder, selten sinkt das Thermometer unter Null. Doch die Luftfeuchtigkeit ist das ganze Jahr sehr hoch. Entsprechend heiß und schwül sind die Sommermonate Juni bis August, in denen der meiste Niederschlag fällt.

    In Kanton herrscht suptrobisches Meeresklima vor. Die Durchschnittstemperatur liegt im Winter bei 13 °C, mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die heißen und feuchten Sommer bringen ausgiebig Niederschläge von Juni bis September, gelegentlich sogar mit einem der gefürchteten Taifune.

    Als beste Reisezeit empfehlen sich das späte Frühjahr, vor allem der Monat Mai, oder der September und Oktober, im Süden auch noch später.

     
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    Städte & Regionen

    Peking
    Die Hauptstadt der Volksrepublik China blickt auf eine über 3.000-jährige Geschichte zurück.

    Peking ist das politische und kulturelle Zentrum Chinas und beherbergt ein weltweit einmaliges Kulturerbe: Die verbotene Stadt und der Tiananmen-Platz. Ein weiteres Muss für jeden China Tourist ist die Große Mauer ebenso wie der eindrucksvolle Himmelstempel.

     
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    Kaiserpalast
    china peking berge und meer
    Himmelstempel
    china peking berge und meer
    Große Mauer
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    Olympiadorf
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    Lhasa in Tibet
    Die Hauptstadt Tibets liegt in einem Hochgebirgstal und hat noch heute eine große religöse Bedeutung.

    Sehenswert ist der zum UNESCO-Welterbe zählende prächtige Potala Palast aus dem 7. Jahrhundert sowie der ehemalige Palast des Dalai Lamas. Hier können Sie eine Vielzahl an Kunstwerken sowie Wandgemälden auf einer Fläche von ca. 50.000 m² bestaunen.

     
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    Potala Palast
    china roter berg berge und meer
    Roter Berg
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    Shanghai
    Shanghai - die Stadt der Superlative - heißt Sie willkommen! Diese gigantische Metropole präsentiert sich mit dem schnellsten Zug und einem der höchsten Wolkenkratzer der Welt sowie mit der anspruchsvollsten Formel 1 Rennstrecke.

    Die Stadt ist voller Gegensätze und die Liste der Sehenswürdigkeiten lang: Bund, Jade-Buddha-Tempel, Chinesiche Altstadt...Überzeugen Sie sich selbst!

     
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    Skyline Shanghai im Sonnenuntergang
    china shanghai berge und meer
    Skyline Shanghai
    china shanghai berge und meer
    Yu-Garten
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    Jade Buddha
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    Xian
    Xian wurde in früheren Zeiten Changan genannt und ist der Geburtsort der alten Zivilisation im Becken des Gelben Flusses. Die Hauptstädte der 13 Dynastien lagen hier während der 3.100-jährigen Entstehung. Bereits zu Zeiten der Qin-Dynastie (221 – 207 v. Chr.) war Xian Hauptstadt des Kaiserreichs China.

    Während der Han-Dynastie (206 v. Chr. - 220 n. Chr.) lag die Stadt ca. 5 km nordwestlich vom heutigen Xian und soll damals schon über 240.000 Einwohner gezählt haben.

    Der Name Xian wurde der Stadt vom Ming Kaiser Hongwu 1369 verliehen. 1974 wurde in der Nähe der Stadt die weltbekannte Terrakotta Armee in der Grabstätte des ersten Kaisers der Qin ausgegraben. Die Stadt wächst zu einem Touristenort heran und die Hotelindustrie boomt weiter und weiter. Hier finden Sie alles von Jugendherbergen bis hin zu 5-Sterne-Hotels.

     
    chinaian berge und meer
    Stadtmauer

    Terrakotta Armee
    Einer der bedeutendsten archäologischen Funde Chinas 1974: Dort stieß man auf das Mausoleum des Kaisers Qin Shihuangdi, welcher sich im Jahre 210 v. Chr. mit der Nachbildung einer kompletten Armee bestatten ließ.

    36 Jahre lang hatten bis zu 70.000 Handwerker an dem Grabmal gearbeitet, welches jedoch wenige Jahre nach dem Tod des Kaisers schon geplündert und stark beschädigt worden war. Jeder der bisher geborgenen 3.000 Soldaten besitzt detailgetreue, individuelle Gesichtszüge und steht Ihnen in Lebensgröße gegenüber.

    Einige Wissenschaftler vertreten die Theorie, dass hier reale Personen abgebildet wurden, da eine derart genaue Abbildung nur mit echten Modellen möglich sei.

    Zusätzlich zu den Soldaten stieß man auf Gefechtswagen, Waffen, Wohnhäuser, Künstler und eine Grube seltener Tiere.

     
    china terrakotta armee berge und meer
    Terrakotta-Armee
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    Terrakotta-Armee
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    Chongqing - Yangtze Kreuzfahrt
    Chongqing ist anders als alle anderen chinesischen Millionenstädte, denn es liegt nicht in der Ebene, sondern auf den Hügeln und Bergen. Es ist eine regierungsunmittelbare Stadt von 82.400 km² und 31 Mio. Einwohner und damit die größte Stadt der Welt. Das meiste davon besteht aus Bergland, Dörfern und anderen Städten.

    Erleben Sie während der Kreuzfahrt die berühmten Schluchten wie die Qutang-Schlucht, wo die Berggipfel besonders steil aufragen und die Berghänge immer näher zusammenrücken. Außerdem besuchen Sie die Steinschatzfestung Shibaozhai oder die Geisterstadt Fengdu und unternehmen einen Abstecher zu einem Nebenfluss des Yangtze. Ein erweiterter Höhepunkt ist der 3-Schluchten-Staudamm, der größte mehrstufige Staudamm der Welt. Sie möchten mehr davon sehen? Bei der Fahrt zu einem Aussichtspunkt bieten sich Ihnen beeindruckende Ausblicke auf den gesamten Staudamm.

     
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    Fluss Yangtze
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    Chongqing
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    Fluss Yangtze
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    Fluss Yangtze
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    Hangzhou
    Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Hangzhou ist der Westsee, er macht die Stadt nicht nur für Touristen, sondern auch für Chinesen zu einem beliebten Ausflugsziel.

    Einer Legende zu Folge entstand der See, als eine Perle, um die sich ein Phönix und ein Drache zankten auf die Erde fiel. Wahrscheinlicher ist aber wohl, dass der heute 3 km entfernte Qiantang-Fluss im 8. Jahrhundert an dieser Stelle eine Bucht formte. Diese wurde dann während des 10. Jahrhunderts durch eine Sandbank vom Fluss getrennt.

    Der See ist ca. 5.6 m² groß, das umliegende Areal ist jedoch weitaus größer.

     
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    Hangzhou Westsee
    china hangzhou berge und meer
    Hangzou
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    Hong Kong
    Willkommen im Hochhausdschungel! Zwischen Bergen und Wasser eingezwängt finden Sie Hong Kong, die Millionenstadt an einer Stelle, an der eigentlich gar kein Platz ist.

    Hong Kong fasziniert nicht nur mit seinem imposanten Stadtbild, sondern ist auch eine kulinarische Genussmetropole, die durch alle Preisklassen und Küchen aller Kontinente geht.

    Viele Besucher, die Hong Kong noch aus der Zeit kennen, als es noch britische Kronkolonie war, fragen sich: Ist vom britischen Charakter etwas übrig geblieben seit 1997? Tatsache ist: Englisch ist nach wie vor neben Chinesisch bzw. Kantonesisch Amtssprache, die Autos fahren auf der linken Straßenseite und Queen‘s Road, Prince Edward Road usw. behielten ihren Namen. Hong Kong ist allenfalls noch internationaler geworden, abzulesen an der Restaurant- und Kneipenlandschaf. Allerdings hört man viel, viel mehr Hochchinesisch als Früher. Für Besucher vom chinesischen Festland zählt Hong Kong zu den Top Reisezielen.

     
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    Skyline Hongkong
    china hongkong berge und meer
    Hongkong
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    Schrift & Sprache

    Um Ihnen einen kleinen Einblick in die chinesische Sprache zu geben, haben wir ein paar der wichtigsten Redewendungen für die Reise zusammengestellt. Für westlich Sprechende ist die Sprache schwer zu erlernen.

    Jeder Chinese wird sich jedoch freuen, wenn er von Ihnen in seiner Muttersprache begrüßt wird!

    Viel Spaß beim Anwenden! 

     
    china schrift berge und meer
    Chinesische Schrift
    Kleines Wörterbuch
    Guten Tag Ni hao
    DankeXiexie
    WillkommenHuan ying
    EntschuldigungDui bu qi
    Ich verstehe Sie nichtWo bu dong
    Wie geht's?Ni hao ma
    Was kostet das?Duo shao qian
    Prost!Gan bei
    Auf WiedersehenZai jia
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    Die chinesische Schrift setzt sich aus komplexen Zeichen zusammen, die alleine oder mit anderen Zeichen einen Sinn ergeben, also häufig, aber nicht immer, einem Wort entsprechen. Die meisten Zeichen bestehen schon seit 2.000 Jahren weitgehend unverändert. Einige entstanden aus Bildern, etwa Sonne, Mensch oder Baum, andere aus der Kombination von Bildern, z. B. zwei Bäume = Wald. Viele Zeichen sind inzwischen völlig abstrakte Kompositionen.

    Bei der Aussprache hilft nur fleißiges Auswendiglernen, denn ein direkter Bezug zwischen Zeichen und Lauten existiert nicht. Jedem Zeichen ist eine Silbe zugeordnet, jedoch gibt es lediglich etwa 420 mögliche Silben. Zwangsläufig werden also viele Zeichen gleich ausgesprochen. Um eine bessere Unterscheidung zu ermöglichen, spricht man die Silben in verschiedenen Tonhöhen aus.

    Das Hochchinesische unterscheidet vier Töne, andere Dialekte auch mehr, das Kantonesische zum Beispiel acht. Da sich die Töne mit unterschiedlichen Zeichen verbinden, sind diese bedeutungstragend, wie man am Beispiel der Silbe "ma" erkennen kann. Oft ergibt sich die Bedeutung aus dem Sprechzusammenhang, aber wenn Chinesen sich dennoch nicht verständigen können, malen sie gerne das Schriftzeichen in die Handfläche. Die Ausspracheunterschiede der Dialekte sind enorm, doch die Zeichen sind im ganzen Land gleich.

    Wie viele Schriftzeichen es gibt, ist unklar: Zum Zeitungslesen reichen etwa 3.000, gebildete Chinesen kennen an die 6.000, ein Alltagswörterbuch verzeichnet 8.000. Ein umfassendes Wörterbuch des 17. Jh. listete dagegen 47.000 Zeichen auf.

    Schon im 17. Jh. bemühten sich Missionare um eine einheitliche lateinische Umschrift, weitgehend ohne Erfolg. Als Notlösung waren lange Zeit verschiedene Systeme im Umlauf. Jetzt gilt das von der UNO anerkannte "hanyu pinyin".

     
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    Kultur & Geschichte

     
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    Feste

    Unter den jüngeren Chinesen sind westliche Feste wie Weihnachten oder Valentinstag sehr populär. Für ganz China gelten jedoch in erster Linie immer noch die traditionellen Feste, die sich nach dem Mondkalender richten. Zu den wichtigsten gehören das Frühlings- und das Laternenfest.

    Frühlingsfest (Chunjie)

    Mit dem Frühlingsfest wird in China das chinesische neue Jahr begrüßt. Das Frühlingsfest fällt nach dem "Sonnenkalender" meistens Ende Januar, Anfang Februar und ist für Chinesen das wichtigste Familienfest des Jahres. Die Feierlichkeiten erstrecken sich bis zum 15. Tag des ersten Monats nach dem Mondkalender, dem Laternenfest.

     
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    Laternenfest (Yuanxiaojie)

    In der ersten Vollmondnacht nach dem Frühlingsfest wird das Laternenfest gefeiert. Traditionell werden hierzu kleine klebrige Reisbällchen gegessen - die Yuanxiao. Sie symbolisieren den Zusammenhalt der Familie. Am Abend strömen die Menschen gerne mit ihren bunten Laternen in die Straßen.

    Das Neujahrsfest (Yuandan)
    Den 1. Januar nach dem "Sonnenkalender" feiert man in China auch, besonders in den Städten.

    Weihnachten (Shendanjie)
    Wie der 1. Januar ist auch Weihnachten kein traditionelles Fest für Chinesen. Weihnachtlich geschmückt sind jedoch fast nur die Hotels, Restaurants und Geschäfte. Ähnlich ist der Valentinstag.

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    Totenfest (Qingmingjie)

    Am Qingming-Fest werden die Toten geehrt. Die Chinesen besuchen die Gräber ihrer Verstorbenen. Das “Qingming-Fest” wird für den 5. April festgelegt.

    1 Mai - Tag der Arbeiter (Laodongjie)

    1920 wurde der 1. Mai als Tag der Arbeiter in manchen Großstädten in China zum ersten Mal gefeiert; als offizieller öffentlicher Feiertag jedoch erst seit 1950. Heute haben die Chinesen zum 1.Mai oft 3 Tage frei, in manchen Provinzen sogar bis 7 Tage.

    Drachenbootfest (Duanwujie)

    Das Drachenbootfest im Juni/Juli erinnert an den patriotischen Dichter Qu Yuan, der sich im 3. Jh. aus Protest gegen die korrupten Beamten ertränkte. Es hat heute mehr sportlichen Charakter und wird groß in Hongkong und auf einigen Nebenflüssen des Yangtze begangen.

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    Mittherbstfest (Zhongqiujie)

    Das zweiwichtigste Fest der Chinesen findet am 15. Tag des achten Monats statt. Unter dem schönsten Vollmond des Jahres sitzen die Familien zusammen und essen runde "Mondkuchen", Symbol für den Zusammenhalt der Familie.

    1. Oktober - Nationalfeiertag (Guoqingjie)

    Zum Gründungstag der VR China (1. Okt. 1949) haben die Chinesen heute offiziell 3 Feiertage. Viele Chinesen nutzen diese Tage um zu reisen.

    Essen & Trinken

    Essen hat in China einen ganz anderen Stellenwert als in Westeuropa und ist ein sehr wichtiger Bestandteil der chinesischen Kultur. Wie hoch das Essen in China eingeschätzt wird, sieht man an dem Gruß "Hast du schon gegessen?", den wir im Deutschen eher mit "Wie geht es dir?" übersetzen würden.

     
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    Streetfood

    Zu Recht ist die chinesische Küche berühmt, wenngleich man differenzieren muss. Eine chinesische Küche gibt es nämlich nicht, denn in den Woks brutzelt es nach Region und Temperament der Menschen sehr vielfältig. Laut Sprichwort ist "der Süden süß, der Norden salzig, der Osten scharf, der Westen sauer". Ähnlichkeiten gibt es trotzdem. Die Zutaten werden vor dem Garen in kleine Stücke geschnitten und nur kurz gekocht oder im Wok in Öl gebraten.

    Aber schon beim Reis scheiden sich die Geister, wird doch im Norden traditionell mehr Weizen angebaut und zu gedämpften Brötchen, Teigtaschen und Nudeln verarbeitet. Im Süden dagegen gedeiht der Reis, für Europäer der Inbegriff chinesischen Essens.

     
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    Chinesische Garküche

    Küche des Nordens
    In der Hauptstadt ist die Peking-Ente berühmt. Durch eine winzige Öffnung am Hals wird das Tier mit Luft aufgepumpt, die Haut mit einer speziellen Marinade eingepinselt und die Ente in extrem heißer Luft in einem Spezialofen gegart. Die Haut ist schließlich dunkelbraun und kross - das Beste am Tier.

    Im Restaurant zeigt der Koch den Gästen die zubereitete Ente und zerlegt sie mit einem scharfen Messer in Scheiben. Mit einigen Streifen Frühlingszwiebeln wickelt man ein Stück Fleisch in hauchdünne Teigfladen und tunkt das ganze Paket in die braune Bohnensoße. Bei einem echten Entenbankett sind vorher schon Leber, Zunge und Eier serviert worden, danach gibt's noch eine Suppe aus den ausgekochten Knochen. Auf jeden Fall empfiehlt sich ein Verdauungsschnaps hinterher.

    Vor allem im Winter wärmt man sich innerlich beim Mongolentopf. In eine würzige oder scharfe Brühe, die auf dem Tisch vor sich hin kocht, gibt man hauchdünn geschnittene Hammel- oder Rindfleischscheiben, Gemüsestücke, Glasnudeln, Eier und vieles andere, um es nach wenigen Minuten mit den Stäbchen oder Drahtkörbchen wieder herauszufischen. Die Brühe wird mit der Zeit immer schmackhafter und zum krönenden Abschluss als Suppe gelöffelt.

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    Spezialitäten des Südens
    Schön scharf geht es an den Herden der südwestlichen Provinz Sichuan zu. Frische Chilischoten und gemahlener Sichuanpfeffer sorgen für Schweißausbrüche und Freudentränen. Wegen ihres kräftigen Eigengeschmacks vertragen Rindfleisch, Ente, Bohnen und Kohl die feurigen Gewürze gut, so auch Huhn und Sojabohnenquark (doufu). Wer scharfes Essen nicht gewohnt ist, nimmt einfach reichlich trockenen Reis dazu.

    In Shanghai, Hangzhou und Suzhou sollten Sie sich einen frischen gedünsteten Süßwasserfisch gönnen. Mit den Stäbchen lassen sich die zarten Fleischstücke bequem von den Gräten nehmen. In dem küstennahen Gebiet stehen aber auch Meeresfische, Garnelen, Krebse und Aale auf der Karte. Typisch ist die etwas ölige, vor allem aus Sojasoße hergestellte tiefbraune Tunke, die über die Gerichte gegossen oder ganz zum Schluss in den Wok gegeben wird. Manchmal werden auch Orangen oder Zitronen zur Geschmacksverfeinerung verwendet, vor allem bei Huhn und Fisch.

     
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    Dampfende Dumplings
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    Asiatische Nudelsuppe
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    Getränke
    Ohne Tee ist ein chinesisches Essen kaum vorstellbar. Er reinigt die beteiligten Organe, löscht den Durst und regt die Verdauung an. Vor dem Essen und zum Abschluss sollte er serviert und getrunken werden. Chinesen trinken zum Essen oft "weißen Tee", abgekochtes Wasser.

    Wer dazwischen Kaltes liebt, ist mit abgefülltem Wasser - Leitungswasser ist nicht zu empfehlen - oder Bier gut bedient. Die Brautradition begründeten übrigens die deutschen Kolonialherren in Qingdao. Die Biere aus Joint Ventures schmecken kräftiger, die lokalen sind leichter.

    Als Wein bezeichnen die Chinesen ihre hochprozentigen Rachenputzer. Bekannt und teuer ist "maotai", ein Sorghumschnaps aus der Südprovinz Guizhou.

     
    china tee berge und meer
    Tee-Zeremonie
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    Tee-Gedeck
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    Wissenswertes von A - Z

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    Trinkgeld
    Wie in vielen anderen Ländern Asiens sind auch in China die Arbeitslöhne im Dienstleistungssektro sehr niedrig gehalten und Trinkgeld ist für die Beschäftigten ein wichtiger Bestandteil des Einkommens. Wenn Sie mit der Leistung von Reiseleiter und Busfahrer zufrieden sind, freuen dieses sich über ein Trinkgeld, den sogenannten Tip. Unsere Empfehlung: Für den Fremdenführer ca. 1 € pro Tag und Person, und den Busfahrer ca. 0.50 € pro Koffer. Selbstverständlich ist es Ihnen freigestellt, diesem zu entsprechen. Bitte beachten Sie, dass externe Dienstleister Ihre eigenen Regelungen bezüglich Trinkgelder haben.

    Währung
    Die größte erhältliche Banknote ist ein 100 RMB - Schein. Des Weiteren existieren 50, 20, 10, 5 und 1 RMB-Noten. Zudem druckt die chinesische Nationalbank auch für kleinere Beträge, wie 1, 2 bzw. 5 Jiao Geldscheine, deren Gegenwert 1 bzw. 2 Cent entsprechen. Die Währung ist nicht frei konvertierbar und die Ein- und Ausfuhr ist nicht gestattet. Fremdwährungen dürfen bei Einreise unbeschränkt mitgeführt werden. Zweckmäßig ist die Mitnahme von Euro in Bargeld, es ist nicht nötig extra in US$ zu tauschen.

    Die meisten Hotels und großen Touristengeschäfte haben eine Filiale der Bank. Gängige Kreditkarten wie American Express, Visa, EuroCard/MasterCard und Diners Club werden von einem Großteil der Hotels, Touristengeschäfte und Restaurants akzeptiert, von den kleinen Straßenläden dagegen kaum. Aber man kann mit Kreditkarten von den meisten Automaten Geld abheben. Reiseschecks werden in der Regel nicht akzeptiert. Geld sollte immer nur im Hotel oder in der Bank getauscht werden.

     
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    Sonnenschirme

    Was kostet was?
    Typisch für China sind große Preisunterschiede. Sie können sich für 10 Yuan (ca. 1 €) an einer Straßenecke mit einer Schüssel Nudeln satt essen, aber ein Kaffee oder Tee in der Hotellobby kostet schon 30 Yuan (ca. 3 €). Für ein Gericht mit Getränk in einem normalen Restaurant sollte man mit ca. 3 € bis 5 € rechnen. Als Souvenirs kauft man in China gern Süßwasserperlen, Seiden, Jade und Tee. Tee ist in China auch eine Kultur. Es gibt so viele Sorten, man unterscheidet sogar zwischen Ernten und Regionen. Die Preise für 50 Gramm Tee variieren von ein paar Euro bis zu mehreren Hundert Euro.

    Reiseexperten & Berichte

    Unsere Chronistin Jessy: China - Reise durch das Reich der Mitte

    Juni - Juli 2015
    Unsere Chronistin zeigt Ihnen die Highlights von China. Lernen Sie sowohl das traditionelle als auch das moderne China kennen. Paradisische Landschaften und die Metropole Honkong erwarten Sie.

     
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    Chronistin Jessy
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    Chronistin Helma

    Unsere Chronistin Helma: China - Die Highlights in einer Reise

    Mai 2015
    Sie möchten kaiserliche Bauwerke sehen, durch malerische Landschaften fahren und beeindruckende Metropolen erleben? Unsere Chronistin nimmt Sie mit durch das Reich der Mitte. Entdecken Sie die Metropolen Shanghai und Peking mit ihren traditionellen und modernen Highlights.

    Unsere Chronistin Heidi: China & Tibet - Auf den Spuren des Dalai Lama

    April 2015
    Lassen Sie sich von China und Tibet verzaubern. Folgen Sie unserer Chronistin zur weltberühmten Terrakotta-Armee und fahren Sie mit der Tibet-Bahn über Pässe von über 5.000 m Höhe.

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    Chronistin Heidi