Kia Ora - Herzlich Willkommen in Neuseeland! Die beeindruckenden Landschaften, die üppigen Wälder, die fantastische Tierwelt und das angenehme Klima machen das Land zu einem Ort für viele Outdoor-Aktivitäten und zu einem großartigen Platz zum Entspannen.

Die neuseeländische Gesellschaft ist vielfältig und multikulturell und die Ehrlichkeit, Freundlichkeit und Offenheit der Kiwis wird Sie beeindrucken. Darüber hinaus ist der große Vorteil von Neuseeland, dass hier Natur, Kultur und Kunst so nahe beieinander liegen.

Praktische Reisetipps finden Sie hier!

Inhaltsverzeichnis

Impressionen von Neuseeland

Neuseeland liegt im Südwest-Pazifik, etwa 2.500 km südöstlich von Australien. Das Land besteht aus 2 durch die Cook-Straße voneinander getrennten Hauptinseln, der Nord- und Südinsel, sowie etwa 700 kleineren Inseln.

Die Neuseeländer nennen ihre Inselzwillinge liebevoll "Godzone" - Gods own country - das von Gott auserwählte Land.

Erleben Sie die tropische Natur und die Gletscher von Neuseeland. Hier finden Sie auch, über das ganze Land verteilt, die Drehorte der großen Film-Triologie "Herr der Ringe".

Fjorde und Gletscher, grüne Täler und kristallklare Seen, Vulkane, Geysire, Regenwälder und einsame Strände - Neuseeland hat von allem etwas.
 Reise-Video Neuseeland: Impressionen

10 Highlights, die Neuseeland so besonders machen

✔ Sonnen am Strand oder Wintersport in den Bergen
✔ Abenteuer in Queenstown
✔ Machen Sie eine Kajak-Tour im Abel Tasman Nationalpark
✔ Weinverkostung auf Waiheke Island
✔ "Kia Ora!" - Lernen Sie die Einheimischen kennen
✔ Tauchen Sie ein in die Weite des Milford Sound
✔ Erforschen Sie geothermische Phänomene
✔ Pulsierende Großstädte wie Auckland
✔ Wale hautnah in Kaikoura
✔ Suchen Sie in Hobbiton nach Halblingen

Steckbrief

Fläche
269.652 km²

Einwohnerzahl
ca. 4,5 Mio. (Stand 2016)

Amtssprache
Englisch ist allgemein die Alltagssprache in Neuseeland. Neuseeland ist eine multikulturelle Gesellschaft, in der man viele andere Sprachen hört, einschließlich Maori, das eine weitere Amtssprache Neuseelands darstellt.

Hauptstadt
Wellington ist Neuseelands politische Hauptstadt und das Zentrum der Finanzwelt. Das "Beehive" (Bienenstock) genannte Parlamentsgebäude ist eine der Hauptattraktionen der Stadt. Ganz in der Nähe davon befinden sich die National Archives, die National Library und das Old Government Building, das zweitgrößte Holzgebäude der Welt. Alle sind für Besucher geöffnet und der Eintritt ist frei.

Geografie
Neuseeland befindet sich im Südpazifik, zwischen dem 34. und 47. Breitengrad. Das Land erstreckt sich ungefähr in nord-südlicher Richtung mit Bergketten, die längs nach Süden verlaufen. Seine 2 Hauptinseln (Nord- und Südinsel) entsprechen mit 266.200 km² ungefähr der Größe Japans oder Kaliforniens und sind etwas größer als Großbritannien.

Telefonvorwahl
+64

Domainendung
nz

Währung
Neuseeländische Dollar (NZ$)
Münzen: 5, 10, 20 und 50 Cents, $ 1 und $ 2
Scheine: $ 5, $ 10, $ 20, $ 50 und $ 100

Kreditkarten/Reise-Schecks
Alle gängigen Kreditkarten werden in Neuseeland akzeptiert. Auch Reise-Schecks werden von Hotels, Banken und einigen Läden angenommen.

Zeitunterschied
GMT+12

Strom
230/240 Volt (50 Hertz). Die meisten Hotels und Motels bieten ausschließlich für Rasierapparate Steckdosen mit 110 Volt (bei 20 Watt). Für alle anderen Geräte ist ein Adapter nötig, sofern sie nicht spannungsumschaltbar sind.

Klima & Reisezeit

Dadurch, dass Neuseeland auf der südlichen Erdhalbkugel liegt, ist hier alles anderes herum. Die Sonne steht im Norden am höchsten, der Mond nimmt spiegelverkehrt ab und die Jahreszeiten sind genau umgekehrt zu unseren. Wenn in Europa Frühlingsgefühle erwachen, stellen sich die Neuseeländer auf die Herbsttöne ein. Und während sich der Weihnachtsmann bei uns durch den Schnee kämpft, kommt er auf der Südhalbkugel bei sommerlichen Temperaturen ins Schwitzen.

Neuseeland ist eine Ganzjahresdestination. Die wärmsten Monate sind Januar und Februar, aber auch von Ende September bis Anfang Mai ist das Klima angenehm warm. Im Spätsommer (März und April) ist das Wetter sehr stabil und die Zeit eignet sich hervorragend für Aktivitäten im Freien.

Die Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer zwischen 20 und 30 ºC und im Winter zwischen 10 und 15 ºC. Während diese Temperaturen die Norm sind, kann sich das Wetter in Neuseeland aufgrund plötzlicher Kaltfronten oder tropischer Wirbelstürme abrupt ändern. Sie sollten auf diese Veränderungen vorbereitet sein, insbesondere wenn Sie wandern gehen oder generell in der Natur unterwegs sind. Generell gilt auch, dass die Durchschnittstemperaturen von Nord nach Süd abnehmen.

Neuseeland hat wie wir 4 verschiedene Jahreszeiten: Frühling (September bis November), Sommer (Dezember bis Februar), Herbst (März bis Mai) und Winter (Juni bis August). Im Sommer gibt es viel Sonnenschein, und die möglichen Wasseraktivitäten umfassen u. a. Rafting, Schnorcheln, Tauchen und Kajakfahren. Im Winter erwarten Sie in den Bergregionen Schnee und hervorragende Skipisten. In allen anderen Regionen sind die Winter mild, und die Temperaturen fallen normalerweise nicht unter den Gefrierpunkt.

Städte & Regionen

Auckland
Die Stadt befindet sich in der zerklüfteten Inselwelt im Norden Neuseelands. Auckland hat ein sehr positives Image aus sonnigem Klima, dem Rhythmus polynesicher Kultur und einem Faible für gutes Essen, Wein und Shopping. Mit gut 1.3 Millionen Einwohnern ist der Großraum Auckland der bevölkerungsreichste Ballungsraum des Landes. Das eigentliche Stadtzentrum liegt südlich des Hafens im Waitemata Harbour. Dort finden Sie das Aotea Center und die Town Hall, ein wichtiges Kulturzentrum. Des Weiteren bietet die Stadt interessante Museen, z. B. das Auckland Memorial War Museum, einen Zoo und ein riesiges Aquarium. Die Lage am Meer lädt zu zahlreichen Aktivitäten ein. Genießen Sie z. B. den Blick auf die Stadt von einer Yacht aus oder nehmen Sie teil an einer Walbeobachtungstour. Wenn Sie eine sportliche Herausforderung suchen, können Sie mit einem gemieteten Kajak zur nahe gelegenen Rangitoto Insel paddeln, die zum Vulkangebiet Aucklandfeld gehört und mit Wäldern von Pohutukawa bewachsen ist. Die Bäume, auch bekannt als Neuseeländische Weihnachtsbäume, erreichen eine Höhe von bis zu 15 m.

Christchurch
Christchurch ist mit 390.000 Einwohnern die größte Stadt der Region Canterbury an der Ostküste der Südinsel. Sie gilt als "englischste" Stadt Neuseelands, was sich v. a. an der Architektur nachvollziehen lässt. Im Februar 2011 war Christchurch jedoch von einem schweren Erdbeben betroffen, das große Schäden verursachte. Zahlreiche Gebäude stürzten ein, auch denkmalgeschützte historische Bauten wurden beschädigt, und nach offiziellen Angaben kamen 181 Menschen ums Leben. Der Aufbau ist nach wie vor im Gange.

Dunedin
Das "Edinburgh Neuseelands" ist stolz auf sein schottisches Erbe: Im Jahr 1848 erreichten Siedler aus Schottland die Region an der Otago Küste auf der Südinsel mit dem Ziel, New Edinburgh zu gründen. Die Stadt wuchs schnell und entwickelte sich zum größten und wichtigsten Zentrum im Süden Neuseelands. Heute ist Dunedin die Hauptstadt der Region Otago und mit seiner Universität sowie verschiedenen High Schools und Colleges ein Zentrum des Bildungssektors. An Sehenswürdigkeiten finden Sie zahlreiche Museen, Galerien, 2 Theater und das Larnach Castle, auch bekannt als "einziges Schloss Neuseelands" und 1871 vom Bankier und Politiker Willian Larnach erbaut. Einen Besuch wert ist auch die St. Paul’s Cathedral, die gleich neben dem Rathaus steht. Das wichtigste Museum der Stadt ist das Otago Museum, das Einblicke in Natur, Geologie und Kultur der Region vermittelt. Dem Museum angegliedert ist die Discovery World, wo Wissenschaft erfahrbar gemacht wird und u. a. ein Regenwald mit exotischen Schmetterlingen hautnah zu bewundern ist.

Queenstown
Die Lage Queenstowns am Rande der Neuseeländischen Alpen sowie am Lake Wakatipu auf der Südinsel macht die Stadt zum Zentrum des Natur- und Abenteuertourismus. Im Umkreis der ehemaligen Goldgräberstadt können Sie wandern, mountainbiken, Wassersport oder Funsport wie Bungee-Jumping betreiben. Angeblich wurde das kommerzielle Bungee-Jumping sogar hier erfunden. Zudem erlangt Queenstown als Wintersportzentrum immer größere Bedeutung. In der Gegend finden sich auch einige Drehorte der Film-Trilogie Herr der Ringe.

Wellington
Die politische Hauptstadt Neuseelands mit knapp 180.000 Einwohnern liegt an der Südküste der Nordinsel. Von Besuchern wird die kulturelle Vielfalt der Stadt geschätzt, die sich problemlos erkunden lässt. Im Zentrum, zwischen Hafen und den umliegenden Hügeln gelegen, ist alles gut zu Fuß zu erreichen. Das "Beehive" (Bienenstock) genannte Parlamentsgebäude ist eine der Hauptattraktionen der Stadt. Ganz in der Nähe davon befinden sich die National Archives, die National Library und das Old Government Building, das zweitgrößte Holzgebäude der Welt. Alle sind für Besucher geöffnet und der Eintritt ist frei. Berühmt sind auch die Museen, darunter das Nationalmuseum Te Papa. Besuchen Sie abends auch eines der zahlreichen Theater, Konzerte, Shows und Tanzdarbietungen.

Kultur & Geschichte

Maorikultur
Das Volk der Maori sind die Ureinwohner von Aotearoa (Neuseeland), die als Erste vor über 1.000 Jahren in Waka Hourua (Reisekanus) von Hawaiki, dem Heimatland ihrer Vorfahren, ankamen. Heute machen die Maori 14 % der Bevölkerung aus. Ihre Sprache und Kultur hat einen wichtigen Einfluss auf alle Aspekte des Lebens in Neuseeland.

Das Volk der Maori sind die Ureinwohner von Aotearoa (Neuseeland), die als Erste vor über 1.000 Jahren in Waka Hourua (Reisekanus) von Hawaiki, dem Heimatland ihrer Vorfahren, ankamen. Heute machen die Maori 14 % der Bevölkerung aus. Ihre Sprache und Kultur hat einen wichtigen Einfluss auf alle Aspekte des Lebens in Neuseeland.

Reich und vielfältig
Die Maori haben eine reiche und vielfältige Kultur, die traditionelle und zeitgenössische Kunst umfasst. Traditionelle Künste wie Schnitzen, Weben, Kapa Haka (Gruppendarbietung), Whaikorero (Redekunst) und Moko (Tätowierung) werden im ganzen Land praktiziert. Die Ausübenden, die den Schritten ihrer Tipuna (Vorfahren) folgen, kopieren die Techniken, die vor Hunderten von Jahren verwendet wurden, entwickeln aber auch aufregende neue Techniken und Formen. Die Maori-Kultur umfasst heute auch Kunst, Film, Fernsehen, Dichtung, Theater und Hiphop.

Te Reo Maori - die Maori-Sprache
Der Neuseeland-Besucher wird sofort mit der Maori-Sprache konfrontiert, da die Mehrzahl der Ortsnamen einen Maori-Ursprung haben. Diese anscheinend unaussprechbaren Namen mögen den Besucher vielleicht zuerst verwirren. Aber tatsächlich hat Maori eine logische Struktur und, anders als das Englische, sehr durchgängige Regeln für die Aussprache.

Das Maori-Protokoll
Als polynesisches Stammvolk haben die Maori ein einmaliges Protokoll. Der beste Ort, um es zu beobachten ist auf einem Marae (Versammlungsplatz der Maori). Viele Tourismusveranstalter in Neuseeland organisieren Besuche von Marae.

Willkommen beim Powhiri
Ein Powhiri (formelle Begrüßung) auf einem Marae beginnt mit einer Wero (Herausforderung). Ein Krieger der Tangata Whenua (Gastgeber) fordert die Manuhiri (Gäste) heraus. Er trägt möglicherweise einen Speer (Taiaha) und legt ein Zeichen (oft einen kleinen Zweig) auf den Boden, das die Manuhiri aufheben, um zu zeigen, dass sie mit friedlichen Absichten kommen. Einige Kuia (Frauen) der Tangata Whenua (Gastgeber) führen einen Karanga (Ruf/Gesang) für die Manuhiri auf. Die Frauen der Manuhiri antworten darauf, während sie sich vor ihren Männern auf den Marae bewegen.

Whaikorero - Begrüßungsreden
Sobald sie im Wharenui (Versammlungshaus) auf dem Marae sind, werden Mihimihi (Begrüßungswünsche) ausgetauscht und Whaikorero (Reden) gehalten. Um die guten Wünsche der Reden zu bekräftigen, werden möglicherweise Waiata (Lieder) gesungen. Normalerweise übergeben die Manuhiri dann den Tangata Whenua ein Koha (Geschenk), nachdem sie die Gastgeber mit einem Hongi - dem zeremoniellen Berühren der Nasen - begrüßt haben. Nach dem Powhiri, wird das Kai (Essen) gemeinsam eingenommen.

Geschichten und Legenden
Die Maori haben eine mündliche Kultur, die reich an Geschichten und Legenden ist. Die Schöpfungsgeschichte der Maori beschreibt, wie die Welt durch die gewaltsame Trennung von Ranginui, dem Himmelsvater, und Papatuanuku, der Erdmutter, durch ihre Kinder entstanden ist. Viele Schnitzereien und Kunstwerke der Maori stellen diesen Kampf bildlich dar.

Eine Insel wird herausgefischt
Die Erschaffung Neuseelands wird in der Legende von Maui beschrieben. Dieser Gott war ein dreister Schwindler, dem es unter anderem gelang, die Sonne dazu zu bringen, die Tage länger zu machen. Seine größte Berühmtheit erlangte er jedoch, als er die Nordinsel herausfischte, was als Te Ika a Maui (der Fischzug des Maui) beschrieben wird. Ein Blick auf eine Luftaufnahme der Nordinsel zeigt, wie sehr sie einem Fisch ähnelt. Die Maori glauben, dass der hohe Norden der Schwanz des Fisches ist und Wellington Harbour das Maul. Die Maori beschreiben die Südinsel als das Waka (Kanu) und die Stewart-Insel (Rakiura) als den Punga (Anker) von Maui.

Neuseeland hat eine einzigartige und dynamische Kultur. Die Kultur der einheimischen Maori-Bevölkerung hat Auswirkungen auf die Sprache, die Kunst und sogar auf den Akzent aller Neuseeländer. Die Lage im südlichen Pazifik und ihre Vorliebe für die Natur, den Sport und die Kunst machen die Neuseeländer und ihre Kultur einmalig in der Welt.

Bevölkerung
Neuseeland ist ein unabhängiger Staat und ein Mitglied des Britischen Commonwealth. Es hat eine verschiedenartige multi-kulturelle Gesellschaft mit rund 4 Millionen Menschen, von denen die Mehrheit britischer Abstammung ist. Neuseelands eingeborene Maori machen rund 14 % der Bevölkerung aus.

Frühe Besiedlung
Die Maori waren die ersten Bewohner Neuseelands. Diese machten sich vor etwa 1.000 Jahren auf die lange Reise aus dem legendären Hawaiki, das wahrscheinlich nördlich von Neuseeland in Polynesien lag. Der große Forscher Kupe, der der Legende nach Neuseeland entdeckte, nannte das neue Land Aotearoa - Land der langen weißen Wolke. Die erste dokumentierte Entdeckung von Europäern ist die vom holländischen Seefahrer Abel Tasman, der Neuseeland 1642 auf der Suche nach dem fabelhaften Südkontinent erreichte. Erst weitere 125 Jahre später beanspruchte Kapitän James Cook das Land 1769 für Großbritannien und kartographierte es anschließend.

Der Vertrag von Waitangi
Der Vertrag von Waitangi, ist Neuseelands Gründungsdokument und hat Land und Menschen zu einer Nation verbunden. Er wurde 1840 von führenden Maori-Häuptlingen und Repräsentanten der britischen Krone unterzeichnet. Der Unterzeichnungsort war Waitangi in der Bay of Islands, mittlerweile eine der bedeutendsten historischen Stätten des Landes. Die Unterzeichnung des Vertrages begann am 6. Februar, der als "Waitangi Day" zum nationalen Feiertag erhoben wurde.

Wirtschaft & Regierung
Neuseeland ist ein moderner Staat mit einer gut entwickelten Wirtschaft und einem Regierungssystem, das auf dem parlamentarischen System Großbritanniens basiert. Neuseeland ist seit langem eine souveräne Nation eigenen Rechts mit zunehmend schwächeren Bindungen an Großbritannien, die heutzutage nur noch durch die Mitgliedschaft des Landes im British Commonwealth besteht. Weitere Informationen über die Regierung Neuseelands und seine Währungspolitik finden Sie auf den Webseiten Reserve Bank of New Zealand und New Zealand Government Online.

Kiwis & kiwis
Neuseelands erste Siedler, die Maori, nannten den Vogel Kiwi nach dem Geräusch seines Zwitscherns - kiwi, kiwi, kiwi! Die flugunfähige Kreatur, die die Größe einer Haushenne hat, besitzt einen extrem langen Schnabel und das Gefieder besteht aus Federn, die eher Haaren ähneln. Die Neuseeländer machten den sympathischen Nachtvogel zu ihrem Nationalsymbol. Die Neuseeländer selbst werden vermutlich seit dem 1. Weltkrieg als Kiwis bezeichnet, als man Soldaten zum ersten Mal diesen Spitznamen gab.

Flora & Fauna

Trotz der Rodung des heimischen Busches innerhalb der letzten 1.000 Jahre ist noch immer ein Viertel des Landes bewaldet - vor allem im Hochland. Die meisten dieser Flächen werden in Form von Nationalparks und Waldparks vor der Ausbeutung geschützt, so dass sich alle daran erfreuen können.

Der typische neuseeländische Wald ist ein gemäßigter, immergrüner Regenwald mit riesigen Baumfarnen, Kletterpflanzen und Epiphyten - und kommt somit der verbreiteten Vorstellung eines Dschungels nahe. Den riesigen (Giant) Kauri, einer der größten Bäume der Welt, gibt es nur noch in einigen kleinen Waldgebieten von Northland und der Coromandel Halbinsel.

Naturschönheiten

Weite, offene Flächen voll mit atemberaubenden wilden Landschaften, herrlichen Stränden, häufig spektakulärer geothermaler und vulkanischer Aktivität, einem gemäßigten Klima und einem faszinierendem Pflanzen- und Tierleben: Es ist keine Überraschung, dass die reine Natur Neuseelands so attraktiv für Besucher aus anderen Ländern ist. Darüber hinaus bietet Neuseeland den großen Vorteil, dass die vielen unterschiedlichen Landschaftsformen und Ökosysteme so nahe beieinander liegen.

Die beiden Inseln unterscheiden sich klimatisch und landschaftlich deutlich. Es gibt unterschiedlichste Landschaftsformen, von den Fjorden des Südens bis zu den langen Sandstränden des Nordens.

Natürliche Umgebung

Neuseelands Abtrennung von anderen Landmassen vor etwa 100 Millionen Jahren ermöglichte vielen der uralten Pflanzen und Tiere das Überleben und die Entwicklung in Isolation. In Ergänzung zur einzigartigen Flora und Fauna entstand eine Landschaft, die eine unvergleichliche Vielfalt an Landschaftsformen enthält. Innerhalb von wenigen Tagen kann man diese ganze Vielfalt mit dem Auto erreichen: Bergketten, Sandstrände, üppige Regenwälder, Gletscher und Fjorde sowie aktive Vulkane.

Neuseelands natürliches Erbe

Was ist das Besondere an Neuseelands Natur? Abgesehen von Neuseelands physikalischen Reizen - seine spektakulären Berge, unverschmutzten Strände und grüne Landschaft - bietet es auch eine epische Überlebensgeschichte seiner einzigartigen Pflanzen und Tiere. Losgelöst vom urzeitlichen Superkontinent Gondwanaland konnten sich diese antiken Spezies in der Isolation weiterentwickeln und führten einen Überlebenskampf in der vom berühmten Naturforscher David Bellamy bezeichneten "Arche Moa" (benannt nach Neuseelands einheimischem, aber heute ausgestorbenen, riesigen flugunfähigen Vogel, dem Moa).

Nach nur 1.000 Jahren menschlicher Besiedlung sind viele der natürlichen Arten Neuseelands ausgestorben. Doch in der letzten Zeit konnten eindrucksvolle Fortschritte im Hinblick auf den Artenschutz gemacht werden. Darunter fallen die Beseitigung von eingeführten Schädlingen innerhalb von Tierschutzgebieten auf Inseln, die Gründung und Verwaltung von 14 Nationalparks, 3 maritimen Parks, 2 Gebieten, die zum Weltkulturerbe gehören, hunderten von Naturreservaten und ökologischen Arealen, einem Netzwerk von Meeres-Schutzgebieten und Feuchtgebieten sowie der Schutz bestimmter Flüsse und Seen. Insgesamt bestehen etwa 30 % der Landfläche Neuseelands aus Naturschutzgebieten.

Außerdem wurden Forschungs- und Entwicklungsprogramme eingeführt, um den nachhaltigen Schutz seltener und vom Aussterben bedrohter Tierarten wie den Kakapo, Kokako, Kiwi und Tuatara zu gewährleisten. Mehr über diese Programme erfahren Sie auf der Webseite des Department of Conservation.

Neuseeland begrüßt es sehr, wenn Besucher das einzigartige und kostbare natürliche Erbe des Landes entdecken und bewundern möchten. Wir bitten nur darum, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten, damit auch die nächsten Generationen noch ihre Freude daran haben.

Einzigartige Tier- und Vogelwelt

Neuseeland ist die Heimat einer einzigartigen Vogelwelt. Der Bekannteste davon ist der flugunfähige Kiwi, Neuseelands inoffizielles Nationalsymbol. Flugunfähig sind auch der Weka und der vom Aussterben bedrohte Kakapo, dem weltweit größten Papageien, der nur auf Sträucher und kleine Bäume hinaufkraxeln kann.

Ein weiteres Unikum, das allerdings fliegen kann, ist der neugierige Kea (der heimische Bergpapagei), auch bekannt für seine Furchtlosigkeit gegenüber Menschen und sein freches Wesen.

Wissenswertes von A - Z

Empfohlene Kleidung
In Neuseeland wird zu den meisten Anlässen ungezwungene Kleidung getragen. Schicke Freizeitkleidung wird in den meisten Restaurants und Nachtclubs akzeptiert. Von Männern wird in der Regel nicht erwartet, dass sie einen Anzug und Krawatte tragen. Einige sehr förmliche Bars und Restaurants in den großen Städten bilden da die Ausnahme. Für den Sommer sollten Sie eine Jacke und einen Pullover einpacken, falls das Wetter abkühlt oder Sie sich in höher gelegenen Regionen bewegen. Auch eine leichte Regenjacke ist zu empfehlen. Wenn Sie zwischen Mai und September nach Neuseeland reisen, packen Sie warme Kleidung ein, die Sie lagenweise tragen können.

Gepäckbestimmungen bei Einreise
Bei der Einreise nach Neuseeland herrschen strenge Gepäck-Kontrollen, die verhindern sollen, dass unerwünschte Keime, Insekten oder Krankheiten ins Land gebracht werden. Durch die Isolation Neuseelands von den großen Kontinenten hat sich die Natur hier weitgehend ohne äußere Einflüsse entwickelt. Dies hat sich mit den internationalen Schiffs- und Flugverbindungen sowie mit den damit verbundenen Warentransporten dramatisch geändert. Da die neuseeländische Tier- und Pflanzenwelt empfindlich auf neue Eindringlinge wie Insekten oder Krankheitserreger reagiert, gibt es ein Gesetz zur "Biosecurity", das die Umwelt vor diesen Gefahren schützen soll.

Bei Einreise müssen Sie im Rahmen dieses Gesetztes eine "Passenger Arrival Card" ausfüllen und dort alle Risiko-Waren in Ihrem Gepäck angeben. Zu diesen Risiko-Waren gehören Lebensmittel wie Milchprodukte, Eier, Honig, Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch; Gegenstände aus Naturprodukten wie Holz, Federn und unbehandelter Wolle; Pflanzen sowie Samen und Blumenzwiebeln; Naturheilmittel mit tierischen oder pflanzlichen Bestandteilen wie Kräutern; Outdoor-Ausrüstung wie Wander-/Sportschuhe und Zelte, die z. B. Spuren von Erde aufweisen können.

Alle Risiko-Waren, die Sie nicht auf der Arrival Card angeben, müssen Sie vor der Kontrolle entsorgen. Bei der Kontrolle zeigen Sie Ihre ausgefüllte Arrival Card dem zuständigen Biosecurity Inspector, der Ihren Waren untersucht.

Trinkgelder
Neuseeländer erwarten für normale Bedienung kein Trinkgeld - auch nicht in Restaurants oder Bars. Trinkgeld für einen besonderen Service oder Freundlichkeit liegt im Ermessen des Besuchers. Hotels und Restaurants in Neuseeland berechnen Ihnen keine zusätzlichen Gebühren für ihren Service.

Reiseberichte & -Experten

Reisebericht

Chronist Werner -  Australien & Neuseeland - Das andere Ende der Welt

April - Mai 2011

Auf dieser Australien-/Neuseeland-Rundreise darf man es sein: Journalist. Genauer gesagt – im Auftrag des Frankfurter Fachverlags EW Medien und Kongresse aktuell verantwortlicher Redakteur eines wöchentlichen Online-Newsletters zum Thema „Wasserstoff, Brennstoffzelle + Elektromobilität“. Ein Fachgebiet, das nicht nur angesichts der dramatischen Ereignisse in Fukushima zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Nun also Australien und Neuseeland direkt nach Ostern (vom 26.04. bis 19.05.2011). Das waren nach Indien, Vietnam, China, Nepal, Pakistan, Karibik mit Jamaika und Dominikanischer Republik oder Mexiko, Südafrika, Zimbabwe und Ägypten schon immer zwei ganz besondere Wunschziele.

Ich werde berichten, was wir vor Ort erleben werden. Selbstverständlich offen und ehrlich. Und ich werde mir erlauben, auch die eine oder andere Stimme von Mitreisenden einzuholen. Meine Frau Monika wird mich dabei mit ihren Fotos unterstützen.

Ach, ja, fast vergessen: Ich heiße Werner aus Heusenstamm bei Offenbach/Frankfurt am Main (im Unruhestand).

Reiseexperten

Friederike Hirzmann - Mitarbeiterin Katalogvertrieb

Nicht umsonst gilt das UNESCO-Weltnaturerbe Milford Sound als eines der letzten Paradiese unserer Erde. Der Fjordland Nationalpark liegt auf der Südinsel Neuseelands und lässt sich super bei einer mehrstündigen Bootstour erkunden. Langsam verlässt das Boot den Hafen und steuert entlang der steilen, dicht bewachsenen Felswände bis zur 15 Kilometer entfernten Mündung in die Tasmansee.

Zahlreiche kleine Wasserfälle suchen sich ihren Weg durch das Dickicht, bevor sie von den Wänden in die Tiefe stürzen. Und mit etwas Glück wird das Boot von einer Gruppe von Tümmlern ein Stück begleitet.

Während der Reise entlang der Westküste Richtung Nelson empfiehlt sich zudem ein Halt in Punakaiki bei den Pancake Rocks. Über einen kleinen Pfad lässt sich diese Felsformation direkt am Meer besichtigen. Als hätte Mutter Natur zahlreiche Pfannkuchen aufgeschichtet, liegen diese Felsen übereinander.

Am Abend in Nelson angekommen, lässt sich der Tag bei einem Glas lokalen Wein oder kühlem Bier im "The Free House Pub" herrlich entspannt ausklingen.

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