Löwen und Hyänen folgen den Gnus, Zebras und Antilopen. Schafft es einer der Jäger ein Tier zu reißen? Putzige Paviane turnen durch den Waldrand am Manyara-See und die vielen Vögel zwitschern. Am Strand von Sansibar wiegen die Palmen sanft im Wind.

Steckbrief

Fläche
945.087 km²

Einwohnerzahl
ca. 49.253.126 (Stand 2013)

Amtssprache
Swahili (Kisuaheli)

Staatsform
Föderale Republik

Hauptstadt
Dodoma

Regierungssitz
Daressalam

Geografie
Tansania liegt in Ostafrika am indischen Ozean und grenzt im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Ruanda, Burundi und an die DR Kongo. Im Süden an Sambia, Malawi und Mosambik.

Nationalhymne
Mungu ibariki Afrika

Telefonvorwahl
+255

Domainendung
.tz

Währung
Tansania-Schilling (TZS)
2338.8642 TZS = 1 €

Zeitzone
UTC+3

Klima & Reisezeit

Durch die Nähe zum Äquator weist das tropische Reiseland Tansania warme bis heiße Temperaturen auf. An der Küste ist es von Juni bis September am angenehmsten, da die Luftfeuchtigkeit sinkt und die Temperaturen sich nachts bis auf ca. 20 °C abkühlen. Die heißeste Zeit an der Küste ist von Oktober bis Februar.

Das Zentralplateau, auf etwa 1.200 m Höhe, weist größere Temperaturschwankungen mit sehr trockenen und warmen Tagen (bis 35 °C) und eher kühlen Nächten auf.

In den Seegebieten findet man ähnliche Temperaturen mit einer höheren Luftfeuchtigkeit vor. Im Vergleich zum Zentralplateau kann es hier zu stärkeren Niederschlägen kommen.

In den Gebirgen herrscht ganzjährig ein gemäßigtes Klima und eine Durchschnittstemperatur von etwa 22 °C.

Die "kleine" Regenzeit beginnt Mitte bis Ende Oktober und geht bis Anfang Dezember. Der Nordost-Monsun "Kazkazi" sorgt in dieser Zeit für viele Schauer und Gewitter.

Von Mitte/Ende März bis Ende Mai bringt der Südost-Monsun "Kuzi" die "große" Regenzeit. Zu der Zeit regnet es nicht ständig, aber durch die konzentrierten Regenfälle in einigen Regionen, kann es zu Überschwemmungen und unpassierbaren Straßen kommen.

Städte & Regionen

Dodoma

Seit 1974 ist die Stadt Dodoma die offizielle Hauptstadt der Vereinigten Republik Tansania und der Region Dodoma und liegt im Zentrum Tansanias. 1907 wurde die Stadt von deutschen Kolonisten gegründet und ist eine der größten Städte Tansanias. Swahili und Englisch sind die offiziellen Sprachen der Stadt. Durch Pipelines wird die Stadt aus dem 30 km entfernten Makutupora Quellengebiet mit Wasser versorgt. Dodoma liegt inmitten des einzigen Weinanbaugebiets von Ostafrika.

Sansibar (Zanzibar)

Der Sansibar-Archipel ist eine Inselgruppe vor der Küste Tansanias und besteht aus den Nachbarinseln Unguja, Pemba und ihren Nebeninseln, sowie der etwas abgelegenen Latham-Insel. Sansibar wird umgangssprachlich als Name der größten Insel dieser Gruppe genutzt, obwohl diese Unguja heißt und ist ein halbautonomer Teilstaat des Unionstaates Ostafrika. Als Teilstaat verfügt Sansibar über eine eigene Regierung, ein Parlament und einen Präsidenten. Sansibar umfasst fünf der insgesamt 30 Verwaltungsregionen Tansanias. Zwei befinden sich auf der Insel Pemba und drei auf der Hauptinsel Unguja.

Karatu

Karatu liegt an der Zufahrt zum Ngorongoro-Krater etwa 120 km von Arusha entfernt. Die Kleinstadt hat schätzungsweise etwa 22.000 Einwohner (Stand 2006).

Durch die ganzjährigen Niederschläge am Südrand des Kraters und die Höhenlage bieten sich ideale Anbaubedingungen für Bananen, Kaffee und Gemüse.

Karatu ist der Endpunkt der Hauptverkehrsstraße von Arusha und letzter Stop vor den großen Nationalparks des Nordens. Die Kleinstadt bietet daher mehrere Hotels und Campingplätze. Außerdem gibt es Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel und Souvenirs.

Arusha

Die Hauptstadt der gleichnamigen Region liegt im Nordosten von Tansania und hat 341.155 Einwohner (Stand 2005). Benannt wurde die Stadt nach dem in der Region lebenden Volk der Massai.

Heute gilt Arusha als Zentrum des tansanischen Tourismus. Durch vorwiegend Rohstoffverarbeitung (besonders Getreide, Kaffee, Kapok, Sisal, Jute und Kokosfaser) wurde Arusha zu einer der wichtigsten Industriestandorte Tansanias.

*Kapok = auch Pflanzendaunen genannt, ist die Hohlfaser des Kapokbaumes. Sie stammt aus den langen Fasern der Früchte. Aus ihr werden Hemden aus Baumwolle/Kapok-Mischgarnen hergestellt (85/15 %)und als Füllung von Schwimmwesten, Rettungsringen und Matratzen verwendet.

*Sisal = Die Sisal-Agave gehört zu der Unterfamilie der Agavengewächse und ist eine Faserpflanze. Die Fasern werden neben Tauen, Seilen, Garn und Teppichen in zahlreichen anderen Produkten verarbeitet, z. B. als Füllstoff für Matratzen oder als Poliermittel.

Viktoriasee

Der Viktoriasee liegt in Ostafrika und ist ein Teil der Staaten Tansania (49 % der Seefläche), Kenia (45 %) und Uganda (6 %). Mit einer Fläche von 68.800 km² ist er ist der größte See in Afrika und der zweitgrößte Süßwassersee der Welt. In seiner Umgebung leben etwa 30 Millionen Menschen.

Nationalparks & Sehenwürdigkeiten

Tarangire-Nationalpark

Der Tarangire-Nationalpark wurde 1970 aus ehemaligen Jagdrevieren gegründet und beherbergt die größte Vielfalt an wild lebenden Tieren außerhalb des Serengeti-Ökosystems. Er liegt 118 km südwestlich von Arusha und ist etwa 2.850 km² groß. Festland-Antilopen, Büschelohr-Spießböcke und anmutige Giraffengazellen sind hier in großer Zahl anzutreffen und bieten den Raubtieren ganzjährig einen "gedeckten Tisch". Herden von bis zu 300 Elefanten, wandernde Gnus, Zebras, Gazellen und Büffel drängen sich an den schwindenden Wasserlöchern und scharren im Flussbett nach Wasseradern.

Serengeti-Nationalpark

Die Serengeti ist eine baumarme Savanne, die sich mit einer Fläche von 30.000 km² vom Norden Tansanias bis in den Süden Kenias erstreckt. Sie gehört zu den ältesten Ökosystemen dieser Erde.

Der Serengeti-Nationalpark umfasst 14.763 km² und liegt in mitten der Serengeti und gehört zu den größten und bekanntesten Nationalparks der Welt. Die Besonderheit des Nationalparks ist die alljährliche Wanderung (von April bis August) der Gnus. 6 Millionen Hufe stampfen über die Erde auf der Suche nach frischen Weidengründen, gefolgt von mehr als 200.000 Zebras und 300.000 Thomsongazellen. Wenn mal keine Wanderung ansteht, kann man dennoch große Büffelherden, kleinere Gruppen von Elefanten und Giraffen sowie Tausende von Elenantilopen, Topis, Kuhantilopen, Impalas und Grantgazellen beobachten.

Manyara-See

Der Süßwasser-See liegt im Norden von Tansania und ist etwa 230 km² groß. Der See ist von verschiedenen Landschaften umgeben. Im Osten findet man die Savanne vor. Dort sind die Baumlöwen zuhause. Im Südwesten befindet sich trockener Wald und im Nordosten der tropische Wald, wo Hundertschaften von Pavianen am Straßenrand faulenzen und Diadem-Meerkatzen flink durch die uralten Mahagonibäume turnen. Am See sind bis über 300 verschiedene Vogelarten sind zu entdecken.

Kilimanjaro

Der Kilimanjaro ist mit einer Höhe von 5.895 Metern das höchste Bergmassiv in Afrika. Das Gebirge im Nordosten von Tansania hat mit dem Berg "Kibo" die höchste Erhebung Afrikas. Oft wird als größter Berg der Kilimanjaro genannt, was aber topographisch nicht korrekt ist, da das gesamte Hochgebirge diesen Namen trägt. Das Gebirge besteht aus drei erloschenen Vulkanen. Der Shira ist mit 3.962 m Höhe der kleinste, ihm folgt der Mawenzi mit 5.149 m Höhe. Am höchsten ist der Vulkan Kibo mit 5.895 m Höhe.

Ngorongoro Krater

Der Ngorongoro Krater entstand durch einen Zusammenbruch eines Vulkanberges. Der Einbruchkrater liegt am Rand der Serengeti in Tansania. Die Seitenwände sind 400 und 600 m hoch und der Durchmesser liegt zwischen 17 und 21 km. Der Kraterrand liegt etwa 2.300 m über dem Meeresspiegel. Die Gesamtfläche des Kraters beträgt etwa 26.400 ha.

1951 wurde der Krater Teil des Serengeti Nationalparks. 1959 wurde außerhalb des Kraters ein Schutzgebiet errichtet - die Ngorongoro Conservation Area - wo die Massai und ihre Weidenwirtschaft erlaubt waren. Im Jahr 1981 wurden der Krater und seine Umgebung als Biosphärenreservat ausgezeichnet und zusätzlich 2010 zum Weltkulturerbe erhoben.

Etwa 25.000 Tiere bevölkern den Krater. Darunter Zebras, Büffel, Gnus, Elenantilopen sowie Grant- und Thomson-Gazellen. Sie werden von Leoparden, Fleckenhyänen und Löwen gejagt. Außerdem existieren in der Gegend zwischen 10 und 15 Exemplare der bedrohten Spitzmaulnashörner. Auch Elefanten und, für diese Gegend ungewöhnlich, Flusspferde kann man immer mal wieder entdecken. Giraffen sind keine vorzufinden, da sie die steilen Kraterwände nicht überwinden können.

Olduvai Schlucht

Die Schlucht erstreckt sich 50 km am Rand der Serengeti im Norden Tansanias und ist bis zu 100 m tief. Der Canyon ist ein Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs - eine Verwerfung in der Erdkruste. Die Olduvai Schlucht wurde durch spektakuläre Funde prähistorischer Fossilien weltweit bekannt. Die Funde gehören zu den ältesten der Menschheitsgeschichte, weshalb die Schlucht gemeinsam mit Fundplätzen in Gauteng in Südafrika und dem Afra-Dreieck in Äthiopien als die "Wiege der Menschheit" bezeichnet wird.

Stone Town

Der populäre Stadtteil von Sansibar-Stadt versprüht ein Flair des 19. Jh. mit seinen, mittlerweile vom Zerfall bedrohten, Gebäuden. Viele der Gebäude wurden etwa vor 150 Jahren aus Korallengestein gebaut. Besonders faszinierend ist das "House of Wonders" (Beit al-Ajaib), welches sich direkt an der Hafenpromenade befindet. Einst wurde es als Zeremonie-Palast des Sultans Barghash bin Said genutzt. Es war das erste Gebäude in ganz Ostafrika mit Elektrizität und fließendem Wasser in Stahlrohren. Später wurde das Gebäude renoviert und diente zuerst als Sitz der britischen Kolonialregierung und später der tansanischen und sansibarischen Regierung. Mittlerweile beherbergt es das "National Museum of Zanzibar". Im Jahr 2000 wurde es zum Weltkulturerbe ernannt.

Wenn Sie schon einmal vor Ort sind, sollten Sie auf keinen Fall den "Central Market" auslassen. Dieser ist täglich geöffnet und bietet neben Fleisch, Fisch und Gewürzen auch praktische Haushaltswaren an.

Tiere

Den Bemühungen des aktiven Naturschutzes ist es zu verdanken, dass Tansania über eine einzigartige Artenvielfalt verfügt. Die größte zusammenhängende Population an Wildtieren lebt fernab im Serengeti-Nationalpark. Neben zahlreichen Säugetieren wie Raubkatzen (Löwen, Leoparden und Geparden), Hyänen, Hunden (Schakale und der afrikanische Wildhund), Affen (Schimpansen, Paviane und Meerkatzen), Elefanten, Zebras, Nashörner, Flusspferden und Warzenschweinen, Giraffen, Antilopen, Gazellen u. v. m. leben hier auch unzählige Vogelarten und Reptilien.

Sprache

Allein in Tansania werden bis zu 125 verschiedene Sprachen gesprochen. Etwa 90 % der Einwohner sprechen Bantusprachen*. Im nördlichen Teil des Landes werden die nilotische Sprache, die südkuschitische Sprache, die Khoisan- Sprachen, Hadza, Sandawe und die arabische Sprache gesprochen. Die Amtssprache wurde allerdings auf Swahili festgelegt.

*Bantusprachen = Es gibt etwa 500 Bantusprachen, die von ca. 200 Mio. Menschen gesprochen werden. Sie bilden eine Untergruppe der afrikanischen Niger-Kongo-Sprachen und sind im gesamten mittleren und südlichen Afrika verbreitet.

Religion

Das Leben der meisten Einwohner in Tansania ist von Natur- und Stammesbräuchen sowie der Ahnenkultur geprägt. Dennoch gehören etwa 43 % dem Christentum, 38 % dem Islam und 1 % dem Hinduismus an. Bedingt durch die geschichtliche Entwicklung gehören die Bewohner der Küstenregion und der Inselregionen eher dem Islam an, während das Hinterland eher christlich geprägt ist. Für Tansanier ist der Glauben sehr wichtig - er bedeutet Schutz und Lebensinhalt.

Geschichte

Der Staat Tansania (früher Tanganjika) besteht erst seit Ende des 19. Jh. in den heute bekannten Grenzen. Nach fast 80 Jahren kolonialer Besetzung durch Deutschland (1890 - 1918) und England (1920 - 1961) erreichte Tansania am 9. Dezember 1961 die Unabhängigkeit. Erster Staatspräsident wurde Julius Kambarage Nyerere, der als "Vater der Nation" gilt.

1964 vereinigten sich Tanganjika und der Inselarchipel Sansibar zu Tansania.

Kunst & Kultur

Die Schnitzkunst der Makonde, eines im Südosten Tansanias und im Nordosten Mosambiks lebenden Bantuvolkes, ist weit über die Grenzen des Landes bekannt und sehr beliebt. Traditionsgemäß werden die für den Markt produzierten Schnitzereien aus Ebenholz hergestellt. Aufgrund der knappen Holzart wird mittlerweile auch viel mit Mpingo (afrikanisches Schwarzholz) gearbeitet.

Die Bantuvölker besitzen eine Reihe an traditionellen Musikinstrumenten. Dazu zählen die Kalimba (eine Art Zither), die Kayamba (eine Rassel mit Weizenkörnern), Siwa (Hörner), Tari (etwa ein Tambourin) und Ngoma (Trommeln) in jeder erdenklichen Art und Form. Die moderne Musik Tansanias ist stark vom Kongo beeinflusst. Traditionelle Musik vermischt sich mit Rumba, Jazz, Reggae und etwas Rock und wird zu der im Kongo genannten Musikrichtung Soukous. Besonders geschätzt werden jungen Musik- und Tanzgruppen sowie die tansanische Version des HipHops, der "Bongo Flava".

Wichtige kulturelle Ereignisse sind jährlich stattfindende Festivals wie das Sauti za Busara-Musikfestival (Februar) auf Sansibar, das Zanzibar International Film Festival (Juni/Juli) in Stone Town und das Bagamoyo Arts Festival (September/Oktober) in Bagamoyo.

Essen & Trinken

In Tansania sowie vielerorts in Afrika ist Maisbrei ("Ugali") eines der Hauptnahrungsmittel. Ugali wird zu Gemüse, Eintöpfen und Fleisch (meist Rind, Lamm, Ziege oder Hähnchen) gegessen. Am häufigsten wird es zum Mittag gereicht. Je nach Lebensstandard können sich Einwohner täglich Fleisch leisten. Ein weiteres typisches Gericht ist "Chipsi Mayai". Das Gericht ist eine Art Omelett mit Kartoffeln oder Pommes und wird meist mit scharfer Pili-Pili-Soße serviert.

An der Küste von Tansania wird mehr Reis gegessen. Oft wird der Reis mit Nelken, Curry oder Zimt gewürzt und mit Meeresfrüchten und Fisch zusammen serviert.

Am Straßenrand werden häufig geröstete Maiskolben oder geröstetes Brot ("Kitumba") als Snack verkauft. Beliebt sind aber auch die Süßspeisen "Mandazis" und "Uji" (süße Teigbällchen und flüssiger Maisbrei mit Zucker).

Das Leitungswasser in Tansania sollte man nicht trinken. In Supermärkten ist es aber kein Problem Wasserflaschen oder Softdrinks zu bekommen. Allerdings sollten Sie darauf achten das die Flaschen richtig versiegelt sind, da hin und wieder Flaschen neu befüllt und verkauft werden.

Empfehlenswert sind tansanischer Tee (oft stark gewürzt), Kaffee, einheimisches Bier (Serengeti, Safari oder Kilimanjaro Bier) sowie Bananenbier. Auch typisch sind "Konyagi", ein ginartiger Schnaps, "Afrikoko", ein Schokoladen-Kokos-Likör und der süße rote Dodoma-Wein.

Wissenswertes von A - Z

Fotografieren & Filmen
Das Fotografieren von Flughäfen, Polizeistationen, militärischen Anlagen, der Nationalflagge und Regierungsgebäuden ist verboten. Ansonsten ist alles erlaubt, was den "guten Geschmack" nicht verletzt. Das Fotografieren von Menschen bitte immer nur mit deren Erlaubnis.

Geld
Bargeld (Euro und Dollar mit Prägedatum ab 2006) sollte ausreichend mitgenommen werden. Einige wenige Banken und internationale Hotelketten akzeptieren auch Travellerschecks. Außerdem ist der Umtausch von Euro in die Landeswährung nur in größeren Städten und bestimmten Hotels möglich. Das Abheben von Bargeld mit der EC-Karte ist nur selten möglich, weswegen die Mitnahme von mehreren Kreditkarten (VISA/MasterCard) empfehlenswert ist. Mit der weltweit verbreiteten VISA-Karte lässt sich bei der Barclays Bank zuverlässig Bargeld abheben. Bargeldreserven sind dennoch empfehlenswert, da der Service an den Geldautomaten gelegentlich Störungen unterliegt.

Impfungen
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Sie benötigen nur dann eine Gelbfieberimpfung, wenn sie in einem Gelbfiebergebiet den Flughafen bei einem Zwischenstopp verlassen oder mindestens 12 Stunden in diesem Flughafen auf ihren Anschlussflug warten.

Eine Gelbfieberimpfung bei Einreise aus Endemie-Gebieten ist Pflicht. Die Einreise nach Sansibar vom Festland wird als Einreise aus einem Endemie-Gebiet angesehen.

Wichtige Nationalfeiertage

  • 12. Januar: Jahrestag vom Sturz des Sultans von Sansibar 1964 (Sansibar Revolution/ Mapinduzi Day).
  • 26. April: Gedenken an die Vereinigung von Sansibar und Tanganjika in die Vereinigte Republik von Tansania 1964. (Unionstag)
  • 07. Juli: Saba Saba ist der Tag der Kleinbauern.
  • 09. Dezember: Tanganjika erhält 1961 die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich.

Stromversorgung
Die Stromspannung beträgt 230V/Wechselstrom. Nehmen Sie einen 3-poligen(wie in Großbritannien) Steckdosenadapter mit. Immer wieder kommt es zu Stromausfällen, deshalb sollten Sie eine gute Taschenlampe mitnehmen.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Tansania einen gültigen Reisepass und ein gültiges Visum. Die Gebühr beträgt ca. 50 US$ (Stand August 2015).

Es sollte vor der Einreise bei der Botschaft der Vereinigten Republik Tansania beantragt werden.

Botschaft der Vereinigten Republik Tansania
Eschenallee 11
14050 Berlin-Charlottenburg
Tel.: +49 30 303 080 0
Fax: +49 30 303 080 20
E-Mail: info@tanzania-gov.de

Das Visum kann auch bei der Einreise nach Tansania auf den internationalen Flughäfen des Landes, dem Seehafen Sansibar oder den großen Grenzübergängen erteilt werden.

Zollvorschriften
Die Einfuhr von pornographischem Material und Drogen ist ausdrücklich verboten! Jagdwaffen müssen bei Einfuhr deklariert werden. Andere Waffen sind untersagt. Bei der Ausfuhr ist zu beachten dass keine Gegenstände, die aus dem Material geschützter Tiere hergestellt sind, ausgeführt werden.

Weitere Zollinformationen erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes.

Reiseexperten & Reiseberichte

Chronistin Ines -  Tansania & Sansibar - Tierwelt kombiniert mit Traumstränden

Hallo,
ich bin Ines. Ich bin 50 Jahre alt und seit 26 Jahren Trauerrednerin und Bestatterin. Ich komme aus der schönen Magdeburger Börde.

Mein Hobby ist das Reisen, das Kennenlernen von anderen Kulturen, u. a. auch der Bestattungskultur, das Kennenlernen von Land und Leuten sowie Rundreisen mit Erlebnischarakter.

Und mit wem kann man all dies besser erleben als mit Berge & Meer.