Panamá ist wie auch Nicaragua und Costa Rica ein Land voller Kontraste. Entdecken Sie auf Ihrer Reise dieses kleine und doch so unerwartet vielseitige Land zwischen 2 Weltmeeren.

"Oh, wie schön ist Panana" - Davon sollten Sie sich selbst überzeugen und auf Entdeckungsreise durch das Land des Panama-Kanals gehen.

Bekannt ist das unscheinbare Land in Mittelamerika durch die 80 km lange Wasserstraße geworden. Sicherlich gehört der berühmte Panama-Kanal zu den touristischen Highlights des Landes, aber auch die Flora und Fauna besticht durch seine Vielseitigkeit. Mit Panama City hat das Land eine lebendige und trendige Hauptstadt.

Steckbrief

Oh, wie schön ist Panama! In dem kleinen Land am südlichen Ende Mittelamerikas gibt es viel zu entdecken. Lassen Sie sich begeistern von einer unberührten Natur und einsamen, palmengesäumten Stränden, geschützt von über 30 Naturschutzgebieten. Dazu kommt die moderne und lebendige Stadt Panama City mit dem berühmtesten Bauwerk des Landes, dem Panamakanal, der auf jeden Fall einen Besuch wert ist.

Fläche

77.082 km² (fast doppelt so groß wie die Schweiz)

Hauptstadt

Panama City (1.3 Millionen Einwohner)

Einwohnerzahl

3.5 Millionen

Ethnische Zusammensetzung: 60 % Mestizen, 15 % Weiße, 13 % Farbige, 8% Indianer, 4 % sonstige. Die am dichtesten besiedelten Gebiete liegen an der pazifischen Küste und um die Kanalzone.

Telefonvorwahl

00507

Währung und Zahlungsmittel

Die offizielle Währung heißt Balboa, der US-Dollar wird aber bereits seit 1904 als Zahlungsmittel verwendet.

Zeitunterschied zur MEZ

Der Zeitunterschied beträgt - 6 Stunden während des europäischen Winters und während der Sommerzeit - 7 Stunden.

Geographie

Panama liegt zwischen Costa Rica und Kolumbien und nimmt damit den südöstlichsten Zipfel der zentralamerikanischen Landbrücke ein. An der schmalsten Stelle Zentralamerikas zwischen dem Karibischen Meer und dem Pazifischen Ozean beträgt die Distanz nur 51 km. Das Staatsgebiet Panamas hat die Form eines langgezogenen, horizontal liegenden S. Die Zentralamerikanische Kordillere, die Panama küstenparallel durchzieht, trägt im Westen mit dem Vulkankegel des Chiriquí (3.475 m) den höchsten Berg des Landes, der Vulkan Barú. Im Norden und Süden sind dem Gebirgszug Küstenebenen vorgelagert. Im Südosten erstreckt sich das zum Pazifik offene Tiefland von Darién. Die durch zahlreiche Buchten gegliederte Küste wird von Hunderten von Inseln gesäumt.

Klima & Reisezeit

In Panamas Tieflagen herrscht feuchtheißes Klima mit Jahrestemperaturen zwischen 23 °C und 31 °C. In den westlichen Bergregionen dominiert dagegen kühleres und frühlingshaftes Klima (durchschnittlich 5 bis 10 °C kühler). Die Trockenzeit dauert meist von Mitte Dezember bis Mitte April. Die restlichen Monate herrscht Regenzeit, was nicht heißt, dass die Sonne gar nicht zum Vorschein kommt. Die Schauer sind dann zwar recht häufig und heftig, aber meist nur von kurzer Dauer. Nur die Region Bocas del Toro an der Karibikküste weicht von dieser Einteilung in Trocken- und Regenzeit ab. Hier sind August und September die trockendsten Monate und der meiste Regen fällt von November bis Januar. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit im Jahr liegt bei 88 %, in der Regenzeit steigt sie auf bis zu 93 %.

Nach Panama können Sie ganzjährig reisen, weil eben auch die Regenzeit trockene, sonnige Stunden aufweist. Hauptreisezeit ist jedoch während der Trockenzeit. Dann ist nur nachts hin und wieder mit Regenschauern zu rechnen, die aufgrund der hohen Temperaturen jedoch als angenehm empfunden werden.

Sprache

Spanisch (Amtssprache), Englisch (besonders in Panama City und Bocas del Toro) sowie indianische Sprachen.

Regionen

Panama City

Schon von weitem sichtbar ist die hinreißende Kulisse der Hauptstadt aus Wolkenkratzern, noblen Villen und grünen Hügeln. In einem hohen Bogen spannt sich die Brücke über den Kanal. Wie eine riesige Klammer verbindet die Stahlkonstruktion, was der Kanal trennt. Hoch über dem Wasser braust der Autoverkehr, während tief unten die Schiffe auf die Einfahrt in den Kanal warten.

Neben dem eher hektischen Geschäftsviertel ist die Altstadt San Felipe eine Oase der Beschaulichkeit. Hier können Sie das Flair einer lateinamerikanischen Stadt genießen, und die alten Häuser lassen viel vom vergangenen Glanz erahnen. Der historische Stadtkern Panamas, Casco Viejo genannt, beherbergt einige der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Darunter den Plaza de Francia, den Justizpalast und die Kirche Santo-Domingo. Sehr angenehm ist ein Spaziergang auf den ehemaligen Festungsmauern der Stadt, dem Paseo de las Bóvedas. Bänke und Hecken entlang des Weges laden zum Verweilen ein und Sie haben einen wunderbaren Blick über das Häusermeer der Stadt. Die Ruinen von Panama Viejo, dem ursprünglichen Panama des 16. Jahrhunderts, liegen 6 km außerhalb.

Fahrt durch den Panamakanal.

Lassen Sie sich das sogenannte achte Weltwunder nicht entgehen. Eine Fahrt durch den Kanal mit seinen Schleusen hinterlässt bei jedem Reisenden einen bleibenden Eindruck. In der Miraflores-Schleuse werden Sie im Zeitlupentempo 16 m auf die nächste Ebene zum gleichnamigen See und nur wenig später in der Pedro Miguel-Schleuse um weitere 10 m auf den Gatún-See hinaufgehoben. Sie können außerdem den riesigen Frachtschiffen bei den Manövern zuschauen.

Besuch des Miraflores-Besucherzentrums.

Einen ersten und sehr guten Eindruck vom Panamakanal bietet das Besucherzentrum, das direkt an der Miraflores-Schleuse liegt. Hier erhalten Sie Informationen über die Funktionsweise und Ausmaße des berühmten Kanals. Die Terrasse bietet einen einmaligen Blick auf die Schleusen und auf die riesigen Schiffe, die diese auf ihrem Weg in Richtung Pazifik oder Atlantik passieren.

Besuch bei den Emberá Indianern.

Mit kleinen Booten fahren Sie auf dem Rio Chagrés entlang einer faszinierenden Urwaldkulisse. Im Dorf der Ureinwohner angelangt, erhalten Sie authentische Einblicke in die Kultur und Tradition der Emberá Indianer.

Historische Zugfahrt von Panama City nach Colón.

Bei dieser Zugfahrt fahren Sie im Panorama-Wagen der original erhaltenen Eisenbahn mit freier Obersicht. Die Fahrt dauert ca. 1 Stunde und führt Sie durch Dschungelgebiete und über den Gatún-See. Immer entlang des Panamakanals. Die Strecke wurde im Jahre 1855 fertig gestellt und die französische Gesellschaft des Panamakanals erwarb 1880 die Eisenbahnlinie als Hilfe für den Kanalbau. 1904 dann kauften die Amerikaner den Kanal und die Eisenbahnlinie und betrieben sie bis ins Jahr 1979. 1998 ging die Eisenbahnlinie in Privateigentum über und wurde erneuert. Seit 2001 ist die Strecke wieder befahrbar und eine einmalige Attraktion.

Boquete

Die Stadt Boquete liegt in der Provinz Chiriqui am Rande des Vulkans Barú. Bei gemäßigten, frühlingshaften Temperaturen gedeihen hier verschiedenste Pflanzenarten und jedes Jahr im Januar findet die weit bekannte "Feria de los Flores y del Café" (Blumen- und Kaffeemesse) statt.

An Rande von Boquete startet der berühmte Quetzal-Trail, der durch unberührten Nebelwald führt und als Rückzugsgebiet des Göttervogels Quetzal gilt. Des Weiteren können Sie von hier aus Wanderungen zum Gipfel des Vulkan Barú sowie verschiedene Outdoor-Sportarten unternehmen.

Nur wenige Kilometer von Boquete entfernt liegen die Thermalquellen von Caldera. Hier haben Sie die Möglichkeit, in verschieden heißen Becken zu entspannen oder sich am angrenzenden Fluss Caldera abzukühlen.

David

David ist die Hauptstadt der Provinz Chiriqui und hat etwa 125.000 Einwohner. Sie ist Knotenpunkt für Fahrten ins Hochland sowie zu den Inseln des Golfes von David. Mit einer Durchschnittstemperatur von 30 °C gilt sie als die heißeste Stadt des Landes. Der neu gestaltete Park im Stadtzentrum lädt zum Verweilen ein. Auf dem großflächigen Messegelände findet jedes Jahr im März die Internationale Messe von David statt. Hier treffen Händler aus den verschiedensten lateinamerikanischen Ländern aufeinander.

Kultur

Feiertage

Zwischen Anfang November und Ostern befindet sich ein Großteil der Panameños in Feststimmung. Die Wochen während dieser Zeit werden von nationalen und regionalen Feiertagen und von religiösen Festen beherrscht.

Die Hauptattraktion ist der Karneval, der dem brasilianischen kaum nachsteht. Die bekanntesten und schönsten Paraden finden auf der Azuero-Halbinsel in Las Tablas (dem bekanntesten Austragungsort), Chitré und Villa de los Santos statt. Aber auch in Panama City wird Karneval gefeiert. Während aber beim Karneval in Panama City nur eine Königin gewählt wird, die so genannte "La Reina del Carneval en Panama", sieht das im Landesinneren anders aus. In Las Tablas z. B. spaltet sich zur Karnevalszeit die komplette Stadt in 2 konkurrierende Parten: die Calle Arriba, obere Straße, und die Calle Abajo, untere Straße. Beide stehen in einem Wettbewerb und jede Partei versucht, die andere durch prunkvollere Aufmachungen und mehr Einsatz zu übertrumpfen. Abends konkurrieren beide Straßen mit abwechselnden Feuerwerks-Salven. Außerdem gibt es natürlich auch hier eine Karnevalskönigin mit ihrem Gefolge, der “Tuna“ und einer Trompetergruppe, der "Murga". Samstags findet man in der ganzen Stadt "Culecos", Straßenabschnitte mit wassergefüllten Tankwägen, die Wasser auf die tanzende und schwitzende Menge schießen.

Der Karneval ist ein unvergessenes Spektakel und bietet einen tiefen Einblick in die panamaische Kultur. Alle, ob groß oder klein, jung oder alt, feiern ausgiebig! Der Karneval wird im Jahr 2012 vom 18. bis 21. Februar gefeiert.

Das Fest der Nationaltracht, das Festival de la Pollera, wird jedes Jahr im Juli in Las Tablas auf der Azuero-Halbinsel gefeiert.

Für Touristen interessant sind auch vereinzelte Ferias, eine Mischung aus Jahrmarkt und Landwirtschaftsmesse. Dazu zählen die jedes Jahr im Januar stattfindende Feria Internacional de las Flores y del Café (Kaffee- und Orchideen-Messe) in Boquete, die Feria Internacional de Azuero im April/Mai sowie die Feria del Mar in Bocas del Toro im September. Tagsüber treten Schulkapellen auf, regionale Trachten werden vorgeführt, am späten Nachmittag gibt es Rodeos, Hahnenkämpfe oder die panamaische Form des Stierkampfs, bei dem mit dem Stier “gespielt“ wird, bis er ermüdet die Arena verlässt. Abends gibt es Tanzveranstaltungen und viel Essen und Trinken.

Seit 2003 wird jährlich im Januar das Panama Jazz Festival im Casco Viejo, Panamas Altstadt, gefeiert. Es wurde vom Panamaischen Grammy-Gewinner, dem Pianisten Danilo Pérez, ins Leben gerufen. Geboten wird ein reiches Konzertprogramm mit führenden Jazzmusikern, das bereits mehr als 100.000 Musikliebhaber aus aller Welt angezogen hat. Viel Wert wird auch auf musikalische Erziehung gelegt, besonders auch für die minderbemittelten Schichten Panamas. So wurden mithilfe des Festivals bereits über 1 Million US$ in Förderprogramme gesteckt.

Indianervölker Panama

In Panama leben noch 7 Indianerkulturen. Die zahlreichste Gruppe sind die Ngöbé-Buglé, die mit ca. 110.000 Indios etwa 65 % der indianischen Bevölkerung des Landes ausmachen. Sie leben vor allem in den Provinzen Chiriquí, Bocas del Toro und Veraguas. Die Kuna leben in ihrer eigenen Comarca Kuna Yala, besser bekannt als San Blas. Die drittgrößte Gruppe bilden die Emberá, die hauptsächlich in der Provinz Darién leben. Einige Dörfer befinden sich aber auch unweit von Panama City am Fluss Chagres. Ein Tagesausflug zu den Emberá bietet unvergessliche Eindrücke in den Alltag dieser Indianergruppe. Weiterhin gibt es die kleineren Gruppen der Wounaan, der Naso-Teribe, der Bri-Bri und der Bokotá. Alle Völker haben den schwierigsten Umständen standgehalten und ihre Kultur und Tradition bis heute bewahren können.

Religion

86 % Katholiken, 5 % Protestanten, 9 % Sonstige

Natur

Nationalparks

Bocas del Toro

Die Inselgruppe Bocas del Toro ist ein einzigartiger Naturraum, der erst vor kurzem von internationalen Touristen entdeckt wurde. Der Archipel besteht aus über 250 Inseln, die meisten davon sind Koralleninseln. Im Süden der Isla Colón liegt die Provinzhauptstadt, die den gleichen Namen wie die Provinz trägt: Bocas del Toro. Sie ist geprägt von einem entspannten Karibikflair, von dem sich jeder Besucher gerne anstecken lässt. Die Bewohner der Provinz sind hauptsächlich Eingeborenenstämme und Nachfahren der Sklaven aus Jamaika, was zu der vielfältigen und lebendigen Kultur der Region beiträgt. Bocas del Toro ist mit seinen unberührten Korallenriffen, weißen Sandstränden und Höhlen ein kleines Paradies. Es bietet ausgezeichnete Bedingungen zum Tiefsee-Fischen, Schnorcheln, Surfen sowie Boot- und Kajak-Fahren. Das Boot ist hier auch das wichtigste Transportmittel. Jede der Inseln bietet hinsichtlich Tierwelt und biologischem Artenreichtum etwas Besonderes. Faultiere, Affen, Tukane, Papageien, Leguane und Pfeilgiftfrösche in leuchtenden Farben sind nur einige der hier beheimateten Tierarten. Besonders zu empfehlen ist ein Tagesausflug in den Bastimentos Island Marine Park, ein 15.000 ha großer Nationalpark auf der Isla Bastimentos. Hier befinden sich u. a. Brutplätze von Meeres- und Lederschildkröten sowie der berühmte Red Frog Beach. Die Inseln sind nach einem kurzen Flug von Panama City oder mit dem Boot von Almirante aus zu erreichen.

Perlen-Archipel

Der Perlen-Archipel wurde 1513 entdeckt und erweckte auf Grund seines Perlenreichtums schnell das Interesse der Spanier. Am bekanntesten ist die Insel Contadora, beliebter Zweitwohnsitz zahlungskräftiger Panameños, Aussteigerort und Altersruhesitz für Europäer. Das Archipel ist als Tauchgebiet ersten Ranges bekannt und eignet sich daher auch hervorragend für Schnorchelausflüge. Contadora ist von Panama City mit einem kurzen Flug zu erreichen, am Wochenende verkehrt auch eine Fähre.

San Blas

Die Kuna Yala Region im Nordosten Panamas, am Karibischen Meer, ist Heimat und Territorium der Kuna Indianer. Von Panama City aus ist sie nach einem kurzen Flug zu erreichen. Das Gebiet ist auch unter dem Namen San Blas bekannt. Die über 360 wunderschönen Inseln, von denen viele nur aus einem Fleck Strand und einer Kokospalme bestehen, sind zumeist Koralleninseln und eignen sich daher hervorragend zum Schnorcheln. Nur wenige der Inseln sind von den Kunas besiedelt. Es ist auch möglich, in einfachen Eco Lodges vor Ort zu übernachten. Weiße Sandstrände, kristallklares Wasser sowie eine reiche Indianerkultur erwarten Sie!

Nationalpark Darién

Der großflächige Nationalpark liegt im Südosten Panamas und wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe und Biosphärenreservat ernannt. Sein tropischer Berg- und Regenwald gilt als das faszinierendste und umfangreichste Naturschutzgebiet Panamas und das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet in Zentralamerika. Hunderte von Vogelarten und seltene Gattungen, wie der Panama-Jaguar, der Ozelot und der Mittelamerikanische Tapir lassen die Herzen von Naturliebhabern höher schlagen. Diese einmalige Region lässt sich z. B. auf einer Trekking-Tour erkunden. Bei Ausflügen mit dem Boot durch den Daríen-Dschungel entdecken Sie mit etwas Glück Flussdelfine, Brüllaffen und Papageien.

Nationalpark La Amistad

An der Grenze zu Costa Rica liegt dieser Nationalpark, den Panama gemeinsam mit seinem Nachbarland verwaltet. Die schroffen Kämme und zerklüfteten Täler der Parks ab etwa 1.000 m Höhe sind mit einer dicken Decke aus Nebel- und Bergwald überzogen, die an der Karibikseite unterhalb dieser Grenze in tropischen Regenwald übergeht. Die Pflanzenschichten steigen von Farnen und Moosteppichen empor bis zu den Baumkronen der bis zu 50 m hohen Urwaldriesen. Zu den Waldbewohnern gehören neugierige Affen und unzählige Vögel.

Nationalpark Soberanía

Der langgestreckte Nationalpark Soberanía am Ostufer des Panamakanals lässt sich von allen Naturschutzgebieten in der Umgebung von Panama City am einfachsten besuchen. Schon auf einer kurzen Wanderung durch die vielfältige Tropenflora des Parks können Sie mit etwas Glück verschiedene Tiere beobachten. Gamboa ist ein guter Ausgangspunkt für einen Besuch des Nationalparks oder für eine Bootsfahrt auf dem Gatúnsee. Während der Fahrt können Sie die Artenvielfalt des Sees bewundern und Sie begegnen sicher auch einigen Schiffen, die gerade den Panamakanal durchqueren.

Nationalpark Isla de Coiba

Der Park ist mit dem Boot in ca. 1.5 bis 2 Stunden von Santa Catalina aus zu erreichen. Auf der Insel leben 130 verschiedene Vogelarten, wovon 20 ausschließlich auf Coiba registriert wurden. Fast 80 % des Nationalparks bestehen aus Wasser, in dem sich eine reizvolle Flora und Fauna verbirgt. Die Insel ist gesäumt von weißen, feinen Sandstrände und Mangroven. Das Naturpotential auf der Insel ist immens, deshalb wird die Insel auch bevorzugt von Eco-Touristen, Tauchern und Hochseefischern besucht. Durch die Isolation der Insel konnten sich hier viele Arten entwickeln, die nur auf der Isla Coiba zu finden sind. Auch heute ist der Besuch nur mit vorheriger Anmeldung und Zustimmung der Umweltbehörde ANAM möglich. Hier können Sie zahlreiche Tiere in ihrem natürlichen Habitat betrachten, darunter Meeresschildkröten, Delfine, Haie und Mantarochen, um nur ein paar zu nennen. Das Schnorcheln wird hier zu einem wahren Erlebnis! In den Monaten Juli bis Oktober bietet sich außerdem die Chance, vorbeiziehende Wale zu beobachten.

Nationalpark Vulkan Barú

Das älteste Naturschutzgebiet Panamas (seit 1976) ist der Nationalpark Volcán Barú. Der 3.475 m hohe Vulkan ist der höchste Berg des Landes und seit dem 6. Jahrhundert ist er nicht mehr aktiv. Eine Besteigung ist möglich, aber den Höhepunkt stellt nicht der Gipfel dar, sondern der Weg durch den faszinierenden Nebelwald. Meist ist auch der Gipfel in Wolken oder Nebel gehüllt, so dass Sie nur mit viel Glück von hier aus beide Weltmeere erblicken können.

Essen & Trinken

Typische Speisen

Die panamaische Gastronomie lässt sich als Mischung aus unterschiedlichen Speisen umschreiben. Ihre Wurzeln finden sich in indianischen, spanischen, karibischen, italienischen und chinesischen Rezepten. Im Alltag heißt das "comida tipica". Ein typisch panamaisches Frühstück ist für Europäer eher ungewöhnlich und umfasst hígado (Leber mit Zwiebeln), bistec (Rindfleisch), huevos (Eier), salchichas (Würstchen in Tomaten-Zwiebel-Sauce) mit patacones (frittierte Kochbananen), tortillas (Maismehlscheiben), yuca (frittierte Maniokstücke) oder carimañolas (Röllchen aus Maniok und Hackfleisch).

Etwas leichter sind die zu jeder Tageszeit populären empanadas (mit Fleisch oder Käse gefüllte Maismehltaschen) oder auch hojaldres (frittierte Weizenmehlbrötchen ohne Füllung), die oft mit Käse serviert werden.

Die wichtigste Mahlzeit der Panameños stellt das Mittagessen, das almuerzo, dar. Hier - wie auch zum Abendessen - gibt es Fleisch, Innereien, Geflügel, Fisch oder Meeresfrüchte, begleitet von arroz (Reis), pure de papas (Kartoffelpüree), papas fritas (Pommes Frites) und der wichtigsten Beilage Lateinamerikas frijoles (Bohnen).

Sancocho de Gallina.

Das Nationalgericht Panamas stammt aus der Region Azueros und ist eine Hühnerfleischsuppe mit ñame (Jamswurzel) und Gemüse, meist wird es mit Reis serviert.

Ceviche.

Fisch, der in Limonen- und Orangensaft mariniert ist. Wird mit Zwiebeln, Salz, Pfeffer und ají (eine Chilisorte) gewürzt.

Tamales.

Gericht aus püriertem gewürztem Mais, vermischt mit Oliven, Rosinen und Hühnerfleisch und eingewickelt in ein Bananenblatt.

Typische Getränke

Das Leitungswasser können Sie, außer in abgelegenen Gegenden, bedenkenlos trinken, und es ist üblich, ein Glas Wasser zum Essen serviert zu bekommen. Beliebt sind die mit Wasser oder Milch zubereiteten chichas, die es in den verschiedensten Geschmacksrichtungen gibt. Ähnlich der chicha, aber mit Maisgeschmack, ist die chichamé.

Rezepzte

Sancocho (für 3 Personen)

1 Grüne Kochbanane
200 g frischer Maniok
200 g Kartoffeln
1 ½ Tomaten
¾ Zwiebel
½ Knoblauchzehe
1 ½ EL Butter
½ TL Kreuzkümmel
3 Hähnchenkeulen
1 Maiskolben
12 Tassen Hühnerbrühe
½ Bund frischer Koriander

Etwa 2 Stunden vorher ½ Zwiebel klein hacken, 1 geschälte Tomate klein schneiden und die Hähnchenkeulen darin marinieren. Im Kühlschrank kaltstellen.

12 Tassen Hühnerbrühe aufkochen. In der Zwischenzeit die andere ½ Tomate, ¼ Zwiebel und Knoblauch kleinschneiden, mit 2 EL Butter anbraten und in die Brühe zufügen.

Die Kochbanane in 1 cm dicke Scheiben schneiden, nach Belieben noch mal halbieren und in die Suppe zufügen, Hähnchenkeulen dazugeben. Den Maiskolben jeweils in 3 Teile schneiden und in die Suppe geben.

Nach ca. ½ Stunde den Maniok (z. B. in Würfel oder in Stücke brechen) zugeben. Die Kartoffeln in Würfel schneiden und in die Suppe zufügen. Wenn alle Zutaten gar sind, nach Belieben mit reichlich Koriander und Kreuzkümmel würzen.

Sollte der Mais während der Kochzeit zu weich werden kann man ihn auch vorher rausnehmen, und erst beim Servieren wieder zufügen.

In die Suppenteller kommt dann jeweils 1 Hähnchenkeule und 1 Maisstück mit den anderen Zutaten, mit frischem Koriander dekorieren. Als Beilage eignet sich sehr gut Reis.

Wissenswertes von A - Z

Fluggesellschaft

Mit Iberia nach Mittelamerika

Die spanische Linienfluggesellschaft Iberia kann 85 Jahre Flugerfahrung und eine erfolgreiche Firmengeschichte vorweisen. Über 800 Millionen Fluggäste sind seit ihrer Gründung 1927 mit Iberia geflogen. Das aktuelle Streckennetz der Iberia-Gruppe umfasst rund 100 Ziele in 41 Ländern. Allein in ihrem Heimatland Spanien bietet sie über 30 Zielorte an.

Das Mitglied der oneworld-Allianz ist Marktführer auf den Strecken zwischen Europa und Lateinamerika, bietet jedoch auch Verbindungen in die USA sowie nach Afrika an.

Iberia legt großen Wert auf Pünktlichkeit und Servicequalität und setzt auf kundenfreundliche Technologie mit dem Online Check-In bzw. dem Mobil Check-In über die Homepage iberia.com oder den Check-In-Automaten an vielen Flughäfen.

Mit einer erfreulichen Pünktlichkeitsrate von durchgehend über 88% im gesamten Streckennetz im vergangenen Sommer steht Iberia derzeit laut Flightstats-Statistik an siebter Stelle der pünktlichsten Linienfluggesellschaften weltweit.

Neuer Markenauftritt und neues Produkt

Im November 2013 hat Iberia am Flughafen Madrid Barajas ihren ersten neuen Airbus A330 mit dem neuen Logo und neuer Lackierung vorgestellt. Der jüngste Neuzugang der Flotte ist nach dem spanischen König Juan Carlos I. benannt und mit der neuen Business und Economy Class ausgestattet, mit der derzeit die Iberia Langstreckenflotte erneuert wird. Inzwischen sind nach Lateinamerika und in die USA bereits zehn Flugzeuge mit den neuen Kabinen im Einsatz, weitere neue A330 sowie umgerüstete A340 kommen in den nächsten Monaten hinzu.

Der Markenrelaunch ist ein Zeichen für Iberias fortlaufenden Transformations- und Modernisierungsprozess und eine Investition in die Zukunft der Airline, mit noch mehr Kundennähe und kontinuierlich verbessertem Service.

In der neuen Business Plus Klasse auf Langstreckenflügen lassen sich die Sitze in vollständig waagerechte, knapp 2 Meter lange Betten umwandeln. Dank zahlreicher aufgewerteter Details kann der Fluggast in einer komfortablen Umgebung mit verbesserter Privatsphäre entspannen oder arbeiten.

Die neue Economy Class bietet ein individuelles Unterhaltungsprogramm für jeden Gast. Auf ihrem eigenen 9 Zoll großen Touchscreen können die Economy-Passagiere aus einem breiten Angebot von Filmen, Musik, Spielen oder Kinderprogramm auswählen. Die neuen Sitze sind moderner gestaltet, bequemer und breiter als die bisherigen.

Gesundheit

Wir empfehlen Ihnen, sich mindestens 6 Wochen vor Ihrer Reise nach Nicaragua individuell zu Gesundheitsfragen beraten zu lassen. Derzeit gibt es keine Pflichtimpfungen für Nicaragua. Sie sollten jedoch überprüfen, ob Sie noch über Impfschutz gegen Tetanus, Diptherie und Polio verfügen und darüber nachdenken, sich gegen Hepatitis A und B sowie Typhus impfen zu lassen. In Nicaragua gibt es ein ganzjähriges Malariarisiko in Gegenden unter 1.000 m. Managua sowie die Zentren der großen Städte sind malariafrei und in den zentralen und westlichen Landesteilen ist das Risiko einer Ansteckung nur gering. Ein mittleres Risiko besteht im östlichen Tiefland. Durch einen konsequenten Gebrauch von Insektenschutzmittel und das Tragen körperbedeckender Kleidung verringert sich die Gefahr einer Ansteckung erheblich. Sie müssen nicht zu viele Medikamente mit nach Nicaragua zu bringen, da die Apotheken gut ausgestattet sind. Denken Sie jedoch an Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen. Waschen Sie sich während Ihres Aufenthalts in Nicaragua häufig und besonders vor dem Essen die Hände mit Seife. Trinken Sie nur abgefülltes Wasser. Achten Sie darauf, dass Essen vollständig durchgekocht ist und vermeiden Sie Milchprodukte, wenn diese nicht pasteurisiert wurden.

Kleidung

Tragen Sie am besten bequeme Schuhe und wählen Sie Kleidung aus Baumwolle, die in der Hitze atmet. Im ganzen Land gibt es Waschsalons und auch in den Hotels können Sie Ihre Wäsche reinigen lassen, so müssen Sie nicht allzu viel Gepäck dabei haben. Unbedingt mitbringen sollten Sie Sonnenschutz, Kopfbedeckung, Badebekleidung, Taschenlampe, Fernglas, Kamera und Regenschutz in der Regenzeit. Falls Sie möchten, bringen Sie auch eine wieder verwendbare Trinkflasche mit, die Sie in einigen Hotels, Läden und Restaurants wieder auffüllen können.

Sicherheit

Nicaragua gilt als das sicherste Land Zentralamerikas und seine Bewohner sind freundlich und hilfsbereit. In den Städten ist Taschendiebstahl ein Problem, welches Sie vermeiden können, indem Sie einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beherzigen. Gehen Sie nicht nachts, vor allem nicht alleine, in dunklen Gegenden spazieren, vermeiden Sie auffälligen Schmuck und tragen Sie nur das Geld bei sich, das Sie für den Tag benötigen. Der sicherste Platz für Ihren Reisepass und andere Wertgegenstände ist der Hotelsafe. Wir empfehlen Ihnen, nur eine Kopie Ihres Reisepasses bei sich zu führen. Die Notrufnummer der Polizei in Nicaragua ist die 118.

Strom

Die Netzspannung in Nicaragua beträgt 110 Volt, 60 Hz. Stromausfälle kommen in Nicaragua häufiger vor und betreffen nicht nur kleinere Orte, sondern auch große Städte wie Managua und Granada. Die meisten Hotels besitzen einen Generator, so dass Sie auch bei einem Stromausfall über Elektrizität verfügen. Da die Stecker/Steckdosen amerikanisch genormt sind, ist ein Adapter notwendig.

Telefonieren

Um jemanden in Nicaragua anzurufen, wählen Sie die Landesvorwahl für Nicaragua (00505) sowie die lokale 8-stellige Telefonnummer. Es gibt keine Ortsvorwahlen. Internetcafés gibt es in allen Städten und viele bieten kostengünstige Telefonate über das Internet (z. B. Skype) an.

Trinkgelder

Es gibt keine festen Regeln für die Gabe von Trinkgeldern. In den meisten Restaurants wird ein Trinkgeld (“propina voluntaria“) in Höhe von 10 % auf der Rechnung ausgewiesen. Falls das Trinkgeld nicht enthalten ist, können Sie ein paar Münzen liegen lassen. Die lokale Steuer (IVA) in Höhe von 15 % ist oftmals nicht im Menüpreis eingeschlossen, sondern wird erst später der Rechnung hinzugefügt. Für Reiseleiter und Fahrer empfehlen wir ein Trinkgeld in Höhe von jeweils 1 US$ bis 2 US$ pro Person und Tag, wenn Sie mit deren Leistungen zufrieden waren. Taxifahrer erhalten normalerweise kein Trinkgeld, außer sie haben Ihnen einen außergewöhnlichen Service geboten. In Hotels erwarten Gepäckträger ein Trinkgeld in Höhe von 0.50 US$ pro Gepäckstück. Für das Zimmermädchen empfehlen wir einen Betrag in Höhe von 1 US$ pro Tag am Ende Ihres Aufenthalts.

Verhaltensregeln

Was Sie tun sollten...

Grüßen Sie mit "Buenos dias" oder "Buenas tardes", bevor Sie jemanden um einen Gefallen bitten und denken Sie daran, dass ein paar freundliche Worte einen großen Unterschied machen können.

Fragen Sie die Menschen um Erlaubnis, bevor Sie sie fotografieren. Achten Sie auf Ihre Kleidung. Die Nicaraguaner legen sehr viel Wert auf ihr Äußeres und die tägliche Dusche ist ein Muss.

Denken Sie daran, dass Sie zu Gast in Nicaragua sind und Ihr Land repräsentieren. Hinterlassen Sie einen guten Eindruck.

Was Sie nicht tun sollten...

Erwarten Sie nicht, dass alles so schnell und reibungslos wie in Deutschland läuft. Kaufen Sie keine illegalen Drogen wie Kokain oder Marihuana in Nicaragua, da die Strafen für den Besitz oder den Gebrauch dieser illegalen Drogen hart sind.

Geben Sie kein Geld oder Nahrungsmittel an bettelnde Kinder auf der Straße. Viele Kinder werden von Ihren Eltern geschickt, um zusätzliches Einkommen für die Familie zu verdienen. Anstatt zur Schule zu gehen, verbringen diese Kinder ihre Tage und Nächte auf der Straße. Diesen Kindern Geld zu geben, zerstört ihr Leben, anstatt ihnen zu helfen. Es gibt eine große Anzahl an wohltätigen Organisationen in Nicaragua, die sich um Straßenkinder kümmern. Falls Sie helfen möchten, spenden Sie an eine seriöse Organisation, die wirklich etwas bewirkt.

Währung und Zahlungsmittel

Die nationale Währung ist der Córdoba (NIO), aber auch US-Dollar werden fast überall akzeptiert. Wir empfehlen Ihnen, einen Vorrat an 1- und 5-Dollar-Noten mitzubringen, da größere Stückelungen oftmals nicht gewechselt werden können. Banken sowie Geldautomaten finden Sie in allen großen und mittelgroßen Städten in Nicaragua. Sie können Geld in US$ oder NIO mit Ihrer Kreditkarte und oftmals auch mit Ihrer EC-Karte abheben. Die gängigen Kreditkarten (Visa, MasterCard und American Express) werden auch von vielen Hotels, Restaurants und anderen Geschäften in städtischen und touristischen Zentren akzeptiert. Die meisten Banken sind an Werktagen durchgängig von 8.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Manche Banken öffnen zusätzlich am Samstag zwischen 9.00 und 12.00 Uhr.

Flüge und Steuern

Internationale Flüge von und nach Europa werden unter anderem von Iberia, KLM, Condor, Lufthansa sowie von Delta, Continental/United oder American Airlines über die USA angeboten. Inlandsflüge werden mit Air Panama oder Aeroperlas durchgeführt. Flughafensteuern sind bei allen Abflügen ab internationalem Flughafen Tocumen bereits im Flugticket inklusive. Sie werden nur bei Abflug ab nationalem Flughafen Albrook und ab David nach San José/Costa Rica erhoben.

Fluggepäck

Je nach Fluggesellschaft liegen die Gepäckbestimmungen zwischen 1 x 20 kg bis 2 x 23 kg pro Person. Ein Stück Handgepäck (8 kg) ist im Normalfall zusätzlich erlaubt. Jedes weitere Gepäckstück ist gebührenpflichtig. In jedem Fall ist es empfehlenswert, die zuständige Fluggesellschaft im Vorfeld der Reise zu kontaktieren.

Bei Inlandsflügen sind nur ein Gepäckstück von max. 11.5 kg und ein Handgepäckstück erlaubt. Für Übergepäck müssen 1.50 US$ pro kg gezahlt werden. Dazu kommt, dass die Flugzeuge auf die San Blas-Inseln relativ klein sind. Eine Mitnahme von Übergepäck kann nicht dort garantiert werden. Da aber alle Flüge auf die San Blas-Inseln ab/bis Panama City gebucht werden, ist es normalerweise kein Problem, das Hauptgepäck im Hotel zu verstauen.

Strom

Die Netzspannung beträgt im Allgemeinen 110 V. Ein Adapter ist erforderlich (US-amerikanischer Flachstecker).

Trinkgelder

In den meisten gehobenen Restaurants ist das Trinkgeld in Höhe von 10 % schon im Preis inbegriffen. Ein weiteres Trinkgeld oder ein Aufrunden des Betrages wird trotzdem gerne gesehen. Generell ist die normale Trinkgeldrate in Restaurants 10 % vom Rechnungsbetrag. Portiers sollten ein Trinkgeld von 1 US$ pro Service bekommen. In Taxen ist jedoch kein Trinkgeld notwendig. Normalerweise wird am Ende der Reise ein Trinkgeld für Reiseleiter sowie Fahrer gegeben. Dies ist keineswegs obligatorisch, wird aber als Anerkennung für gute Leistungen gerne angenommen. Wir empfehlen als allgemeinen Richtwert 3 US$ bis 5 US$ pro Person und Tag.

Währung und Zahlungsmittel

Die offizielle Währung heißt Balboa, der US-Dollar wird aber bereits seit 1904 als Zahlungsmittel verwendet. Aus Angst vor Fälschungen werden nicht gerne 50- oder 100-Dollarnoten angenommen. In den meisten Fällen ist es besser, Kleingeld bei sich zu tragen und aus Sicherheitsgründen auch nicht in großen Mengen. An den Automaten kann man mit einer Kreditkarte und Geheimnummer jederzeit Geld abheben. Das erspart die Mitnahme von großen Geldmengen. Die Mitnahme von Euros ist nicht ratsam, da diese kaum eingetauscht werden können. Als Kreditkarten werden American Express, Visa und MasterCard meist problemlos akzeptiert. Reiseschecks sind nicht ratsam, da sie kaum oder gar nicht akzeptiert/umgetauscht werden.

Reiseexperten

Reiseleiterin Josefina Noé (seit 2007)

"Ich sehe mich als Botschafterin für mein Land, auf das ich stolz bin (und sein kann). Mein Ziel ist es, Ihnen etwas von meinem Land zu zeigen, aber vor allem auch dafür zu sorgen, dass Sie hier eine tolle Zeit verbringen. Denn das ist der Grund, wieso ich zuerst hierher kam. Ich möchte, dass Sie nach Ihrem Panama-Besuch glücklich und zufrieden nach Hause zurückkehren und Ihre Erlebnisse mit Ihren Familien, Freunden und Bekannten teilen, damit diese uns ebenfalls besuchen kommen!"

Reiseleiterin Claire Gordillo Molly (seit 2004 Reiseleiterin in den Provinzen Bocas del Toro und Chiriquí)

"Ich denke, das Panama ein einmalig schönes Land ist, und ich möchte, dass Sie kommen, um dies mit eigenen Augen zu sehen, und die Vielfalt des Landes kennenzulernen. Mir liegt auch sehr viel daran, die Gäste auf die Bedeutung und Erhaltung der natürlichen Ressourcen aufmerksam zu machen. Wichtig sind mir auch die kulturellen Unterschiede, die ich Ihnen mittels kleiner Details aus dem panamaischen Alltag aufzeige. Ich bin selbst fast ein Jahrzehnt durch den amerikanischen Kontinent gereist und liebe es, neue Orte kennenzulernen. Da ich dreisprachig aufgewachsen bin, war es für mich fast selbstverständlich, in diesem Arbeitsbereich tätig zu werden. Meine Aufgabe als Reiseleiterin ist es, Ihnen eine sichere und angenehme Reise zu ermöglichen. Neben dem Organisieren gebe ich den Gästen Informationen und helfe ihnen bei speziellen Fragen und Anliegen. Ein Reiseleiter hat auch die Aufgabe, die Gäste über die negativen Seiten des Tourismus aufzuklären, diese zu minimieren und so mitzuhelfen, nachhaltigen Tourismus zu fördern."

Vanessa Ponce (seit 2004)

"Ich bin sehr stolz auf Panama und denke, dass es keinen Grund gibt, auf andere Länder neidisch zu sein. Wir verfügen über eine Vielfalt an Kulturen, Klimazonen, Pflanzen- und Tierarten, ein technisches Meisterwerk, den Panama-Kanal, und vieles mehr."

Juan Pablo Lozano (seit 2007)

"Hallo, mein Name ist Juan Pablo aber Sie können mich auch nur Pablo nennen, das ist sicher einfacher! Ich bin Kolumbianer, wohne aber seit vielen Jahren in Panama und arbeite seit 8 Jahren als Reiseleiter. Das gefällt mir, weil ich jeden Tag neue Leute kennenlerne und das macht mir sehr viel Spaß. Mir ist es auch wichtig, dass die Touristen unser Land sehen, denn Panama hat viel mehr zu bieten als “nur“ einen Kanal!"

Mückenschutz

Der Stich einer Mücke ist nicht nur unangenehm, durch ihn können auch Krankheiten, wie z. B das Zika-Virus übertragen werden. Der Schutz vor Mücken ist daher besonders wichtig!

Tipps, wie Sie sich gegen Mückenstiche und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken schützen können:

  • Sofern Sie sich außerhalb von mückengeschützten Räumen aufhalten, bietet geeignete Kleidung den besten Schutz (lange Ärmel und lange Hosen sowie die Fußknöchel bedeckende Socken). Die Imprägnierung der Kleidung mit einem Insektizid bietet zusätzlichen Schutz.
  • Benutzen Sie außerdem Insekten abweisende Mittel für unbedeckte Hautstellen.
  • In Wohn- und Schlafräumen sollten Sie Insekten abweisende oder -abtötende Mittel verwenden und - wo möglich - Moskitonetze benutzen.
  • Halten Sie ab der Dämmerung und nachts die Fenster in Ihrem Schlafraum geschlossen, sofern keine Fliegengitter vorhanden sind.

Aktuelle Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des  Auswärtigen Amtes.