Reisen nach
Armenien

Kloster Tatew in Armenien©Anton_Petrus-gty

Auf biblischen Spuren bis in die Gegenwart

Die Armenier sehen sich als direkte Nachfahren des biblischen Noahs. Dessen rettender Landungspunkt nach der Sintflut, der Ararat, ist bis heute ein wichtiger Bezugspunkt für das armenische Volk. Zahlreiche Kirchen und Klöster, von denen viele zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, zeugen von einer langen christlichen Tradition. Ob im bunten Treiben Jerewans oder in den weiten Gebirgslandschaften im Norden des Landes, Armenien Reisen werden Ihnen stets als ein Juwel in Erinnerung bleiben.

Reisetipps & Infos

Alles Wissenswerte über Armenien

Das Kloster Chor Virap mit Blick auf den Berg Ararat©saiko3p-gty

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen für Ihre Reise nach Armenien. Entdecken Sie das faszinierende Erbe und die atemberaubende Schönheit Armeniens. Tauchen Sie ein in die Geschichte der alten Seidenstraße, erkunden Sie beeindruckende Klöster und lassen Sie sich von der Gastfreundschaft und der köstlichen armenischen Küche verzaubern.

Monique, Reiseexpertin & Autorin

zuletzt aktualisiert: März 2026

Was möchten Sie wissen?

Mit einem Klick zu Ihrem Wunschthema

Warum nach Armenien reisen?

3 Gründe für Ihren Urlaub in Armenien

Faszinierende Kultur & jahrtausendealte Geschichte

Armenien gehört zu den ältesten Kulturlandschaften der Welt und begeistert mit einer einzigartigen Mischung aus Geschichte, Religion und Tradition. Eindrucksvolle Klöster wie Geghard, Tatev oder Khor Virap liegen spektakulär in den Bergen und erzählen von einer über 2.000 Jahre alten Geschichte.

Beeindruckende Natur im Herzen des Kaukasus

Armenien überrascht mit einer abwechslungsreichen Landschaft aus grünen Tälern, tiefen Schluchten und beeindruckenden Bergpanoramen. Ein besonderes Highlight ist der Sewansee, einer der größten Hochgebirgsseen der Welt. Naturliebhaber kommen z. B. bei einer Wanderungen durch den Dilijan-Nationalpark voll auf ihre Kosten.

Authentische Begegnungen & herzliche Gastfreundschaft

Armenien gilt als eines der gastfreundlichsten Länder im Kaukasus. Besucher werden oft mit großer Herzlichkeit empfangen und können die traditionelle armenische Küche mit Spezialitäten wie Lavash, Dolma oder Armenischem Wein und Cognac kennenlernen. Diese Begegnungen machen eine Reise nach Armenien besonders intensiv.

Die schönsten Städte & Orte in Armenien

5 Highlights, die Sie bei Ihrer Reise nach Armenien nicht verpassen sollten

Weitere interessante Städte in Armenien

Zwischen archäologischen Funden und Kunstgalerien der Neuzeit

Blick auf die Landschaft bei Garni in Armenien©Borisb17-gty

Gjumri

Gjumri ist die zweitgrößte Stadt in Armenien und die Hauptstadt der Provinz Schirak. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes etwa 120 km nordwestlich von Jerewan. Gjumri hat eine reiche Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht, und stellt ein bedeutendes Handels- und Kulturzentrum in der Region dar. Die Architektur der Stadt spiegelt die verschiedenen Epochen wider, die sie selbst durchlebt hat. Trotz einiger Herausforderungen, darunter dem schweren Erdbeben von 1988, das beträchtliche Schäden verursachte, gibt es immer noch gut erhaltene historische Gebäude und Denkmäler. Derzeit erlebt die Stadt eine Phase der Wiederbelebung und des Wiederaufbaus. Gjumri ist nicht nur für seine historische Bedeutung bekannt, sondern auch für seine kulturelle Vielfalt. Die Stadt beherbergt mehrere Museen zur Geschichte und Volkskunde von Gjumri, die Einblick in die reiche Kultur und Traditionen der Region bieten. Darüber hinaus gibt es in der Stadt zahlreiche Kunstgalerien, Theater und Veranstaltungsorte für kulturelle Ereignisse. Die Einwohner der Stadt sind für ihre Gastfreundschaft und ihre kulturelle Verbundenheit bekannt. Traditionelle Feste und Veranstaltungen sind wichtige Bestandteile des städtischen Lebens. Gjumri hat eine lebendige Atmosphäre, die von der Mischung aus Geschichte, Kultur und Moderne geprägt ist. Insgesamt ist Gjumri eine faszinierende Stadt, die Besucher mit ihrer Geschichte, Architektur und kulturellen Schätzen beeindruckt.

Berglandschaft bei Dilidschan, Armenien©traffic_analyzer - gty

Dilijan

Dilijan, auch als die „Armenische Schweiz“ bezeichnet, ist eine malerische Stadt in Armenien, die für ihre atemberaubende Natur, ihre historische Architektur und ihre kulturelle Bedeutung bekannt ist. Die Architektur von Dilijan zeugt von einer reichen Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Die Stadt hat gut erhaltene traditionelle armenische Gebäude, darunter Kirchen, Klöster und Wohnhäuser, die einen tiefen Einblick in vergangene Epochen bieten. Die malerischen Straßen und engen Gassen verleihen der Stadt eine charmante Atmosphäre. Die Stadt ist nicht nur für ihre historischen Sehenswürdigkeiten bekannt, sondern auch für ihre Naturreservate und Nationalparks. Die Landschaft ist reich an Flora und Fauna, und Wanderwege führen zu idyllischen Plätzen wie dem Dilijan-Nationalpark. Der nahegelegene See Parz bietet Gelegenheiten zum Angeln und Bootfahren und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen. Die Stadt beherbergt auch mehrere Kunst- und Kulturzentren, darunter das Dilijan Kunstzentrum, das eine Plattform für Künstler aus der Region bietet. Es gibt regelmäßige kulturelle Veranstaltungen, Festivals und Konzerte, die die künstlerische Vielfalt der Region präsentieren. Die Einwohner von Dilijan sind für ihre Freundlichkeit und Gastfreundschaft bekannt. Traditionelle Feste und Feierlichkeiten spielen eine wichtige Rolle im Gemeinschaftsleben. Insgesamt bietet die Stadt eine harmonische Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur, die Besucher aus aller Welt fasziniert und zum Verweilen einlädt.

Blick auf die grüne Hügellandschaft bei Goris in Armenien©Davit Mohrabyan - gty

Goris

Goris, eine Stadt inmitten der Provinz Sjunik, zeichnet sich durch ihre malerische Lage innerhalb der Berglandschaft aus und ist von historischer Bedeutung. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis in die Steinzeit zurückreicht, was durch archäologische Funde bestätigt werden kann. Die Stadt ist umgeben von idyllischer Natur, darunter die markante Felsformation, die als „Goris Stones“ bekannt ist. Diese bietet Besuchern eine einzigartige Kulisse und eine atemberaubende Aussicht. Auch bekannt ist die Umgebung für ihre Höhlenwohnungen, die historisch von den Bewohnern genutzt wurden und heute teilweise von Besuchern als touristische Attraktion angesehen werden. Die Menschen vor Ort sind besonders bekannt für ihre Gastfreundschaft, und die Stadt selbst strahlt eine charmante und einladende Atmosphäre aus. Traditionelle Handwerkskunst, insbesondere Teppichweberei, ist hier ein wichtiger Bestandteil der lokalen Kultur. Besucher haben hier die Möglichkeit, lokale Handwerksmärkte zu erkunden und authentische armenische Kunsthandwerke zu erwerben. Zudem beherbergt die Stadt eine Reihe von historischen Denkmälern, darunter die St. Gregor Kirche aus dem 19. Jahrhundert, die die religiöse Vielfalt und ihren Einfluss auf die Region widerspiegelt. Goris ist ein besonders interessantes Reiseziel für Reisende, die die Schönheit der armenischen Landschaft entdecken und die reiche kulturelle Geschichte Armeniens erleben möchten.

Welche Regionen gibt es in Armenien?

Nord- und Südarmenien entdecken

Das Kloster Tatew eingebettet in eine grüne Gebirgslandschaft in Armenien©Volodymyr Goinyk - gty

Armenien besteht aus insgesamt acht Regionen, welche in zwei große Abteile Nord- und Südarmenien unterteilt werden können. Jede Region hat ihren besonderen Charme. Der größte Teil des Landes ist die Gegharkunik Region. Welche Besonderheiten jede Region zu bieten hat, zeigen wir ihnen in den folgenden Abschnitten:

Nordarmenien

Nordarmenien umfasst die Regionen Ararat, Schirak, Lori und Tawusch, die jeweils ihre eigenen einzigartigen Merkmale und Schönheiten bieten. Die Region Ararat ist bekannt für ihre fruchtbaren Ebenen und ist die Heimat des biblischen Berges Ararat, der eine wichtige religiöse und kulturelle Bedeutung hat. Schirak im Nordwesten des Landes beeindruckt mit malerischen Berglandschaften und ist berühmt für das Kloster Tatev, eine bedeutende historische Stätte. Lori im Norden Armeniens ist bekannt für ihre üppigen Wälder, grünen Täler und historischen Klosteranlagen wie Haghpat und Sanahin, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Die Region Tawusch im Nordosten zeichnet sich durch ihre unberührte Natur, hohe Berge und traditionelle armenische Dörfer aus, die Einblicke in das ländliche Leben bieten.

Nachtpanorama der Stadt Vanadzor in Armenien mit Lichtern©1255k - gty

Lori

Die Lori-Region, im Norden Armeniens gelegen, ist eine malerische und historisch bedeutende Region des Landes. Sie lockt mit ihrer beeindruckenden Natur, historischen Stätten und kulturellen Vielfalt Besucher aus aller Welt an. Die grünen Hügel, Flüsse und Wälder prägen die malerische Landschaft der Region und bieten Naturliebhabern sowie Wanderern reichlich Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden. Historisch und kulturell gesehen ist die Region von großer Bedeutung. Antike Klöster und Kirchen, darunter das Haghpat und Sanahin-Kloster, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, verleihen der Region eine einzigartige Aura. Die Bewahrung des kulturellen Erbes spiegelt sich auch in traditionellen Handwerkskünsten, der Musik und den Tänzen der Region wider. Die Stadt Vanadsor, als administratives Zentrum, spielt eine bedeutende Rolle in der Region. Als drittgrößte Stadt Armeniens ist Vanadsor nicht nur ein wichtiger Industrie- und Handelsstandort, sondern auch ein Ausgangspunkt für Erkundungen in den Umgebungen. Die wirtschaftliche Aktivität in der Region erstreckt sich über verschiedene Sektoren, darunter Bergbau und Produktion. Die Region steht nicht nur für eine beeindruckende Landschaft und historische Pracht, sondern auch für den Wandel und die Resilienz einer Gemeinschaft. Mit ihren Klöstern, grünen Tälern und lebendigen Städten bietet die Region ein facettenreiches Erlebnis für Reisende, die die Schätze Armeniens entdecken möchten.

Historisches Kloster Haghartsin umgeben von Wald©ttatty - gty

Tawusch

Die Tawusch-Region in Armenien, im Nordosten des Landes gelegen, präsentiert sich als eine faszinierende Mischung aus natürlicher Schönheit, historischen Sehenswürdigkeiten und kulturellem Reichtum. Die Region bietet eine vielfältige Landschaft, die von Bergen über grüne Täler bis hin zu historischen Stätten reicht. Die Umgebung der Region ist durch ihre zahlreichen Berge und Wälder geprägt. Der Dilidschan-Nationalpark, ein bedeutendes Naturschutzgebiet, befindet sich in dieser Region und lockt Naturliebhaber mit Wanderwegen, Flüssen und einer reichen Artenvielfalt an. Der Sevansee, der größte See Armeniens, liegt ebenfalls in der Nähe und bietet nicht nur malerische Ausblicke in die wunderschöne Landschaftskulisse, sondern auch Möglichkeiten für Wassersport. Historisch gesehen ist sie reich an kulturellen Schätzen. Es gibt zahlreiche Kirchen und Klöster, darunter das Haghartsin-Kloster, das eine eindrucksvolle Architektur und religiöse Bedeutung aufweist. Diese historischen Stätten verleihen der Region eine tiefe kulturelle Identität und erzählen von der reichen Geschichte Armeniens. Die Stadt Dilidschan, auch als „kleines Schweiz Armeniens“ bekannt, ist das administrative Zentrum der Tawusch-Region. Die Stadt hat sich zu einem beliebten Reiseziel entwickelt, dank ihrer charmanten Architektur, lokalen Handwerkskunst und der umliegenden Natur. Für Reisende, die eine Mischung aus Naturerlebnissen, kulturellen Entdeckungen und historischen Einblicken suchen, bietet die Region eine einzigartige und bereichernde Erfahrung.

Südarmenien

Zwei Frauen sitzen auf einer Mauer und stricken in Armenien©tunart - gty

Südarmenien umfasst die Regionen Kotayk, Ejmiadzin, Gegharkunik und Sjunik, die jeweils ihre eigenen einzigartigen Merkmale und Schönheiten bieten. Die Region Kotayk, östlich der Hauptstadt Jerewan gelegen, ist bekannt für ihre malerischen Schluchten, fruchtbaren Täler und historischen Stätten wie das antike Kloster Garni und das UNESCO-Weltkulturerbe Geghard. Ejmiadzin, das geistliche Zentrum Armeniens, beherbergt die Kathedrale von Ejmiadzin, eine der ältesten Kirchen der Welt, sowie eine Fülle von religiösen und kulturellen Stätten. Gegharkunik, die größte Region Armeniens, ist berühmt für den Sevansee, einen der größten Hochgebirgsseen der Welt, sowie für seine malerische Natur und reiche Tierwelt. Die Region Sjunik besticht durch ihre majestätischen Berge, tiefe Schluchten und antike Klöster wie Tatev, die durch die atemberaubende Seilbahn Wings of Tatev erreichbar sind.

Steckbrief: Was muss man über Armenien wissen?

Amtssprache

Armenisch

Einwohnerzahl

2,81 Millionen (Stand 2021)

Flugdauer

ca. 4 Stunden ab Deutschland

Hauptstadt

Jerewan

Zeitzone

GMT +4 Stunden

Währung

Armenischer Dram

Gut zu Wissen über armenien

Feiertage & interessante Details - spannende Fakten, die Armenien besonders machen

Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Armenien

Das Kloster Chor Virap in Armenien mit wunderschöner Landschaft und markanten Bergen im Hintergrund©efesenko - gty

Die beste Reisezeit für Armenien liegt zwischen Mai und Oktober. In diesen Monaten erwartet Reisende meist angenehmes, sonniges Wetter. Ideal, um die beeindruckenden Klöster, die Hauptstadt Jerewan und die abwechslungsreichen Landschaften des Kaukasus zu entdecken. Besonders Frühling und Herbst gelten als perfekte Reisezeit! Im Mai und Juni blühen Wiesen und Täler in kräftigen Farben, während September und Oktober mit milden Temperaturen und klarer Sicht auf die Bergwelt begeistern.

Auch der Sommer eignet sich gut für Rundreisen und Ausflüge zum berühmten Sewansee, wo die Höhenlage für angenehm warme Tage sorgt. Wer Armenien im Winter besucht, erlebt eine ruhigere Atmosphäre und kann in den Bergregionen sogar Wintersportmöglichkeiten nutzen.

Essen & Trinken in Armenien

Das sind die beliebtesten Speisen & Getränke

Die armenische Küche, geprägt von einer reichen kulinarischen Tradition, bietet eine vielfältige Palette von Speisen und Getränken. Ein herausragendes Element ist Lavash, ein dünn ausgerolltes Fladenbrot, welches häufig als Begleitung zu Mahlzeiten serviert wird. Dolma, Weinblätter gefüllt mit einer Mischung aus Reis, Hackfleisch und Pinienkernen stellen ein weiteres charakteristisches Gericht der armenischen Küche dar. Auch Fleischgerichte sind in Armenien weit verbreitet. Verschiedene Fleischsorten, darunter Schweinefleisch, Lamm und Huhn, werden auf Spießen gegrillt und oft mit frischem Gemüse serviert. Für Süßwaren Liebhaber ist Gata eine beliebte Wahl. Dieses süße Gebäck gibt es in verschiedenen Varianten, oft gefüllt mit Walnüssen oder Mohn. Die armenische Küche zeichnet sich durch die Verwendung von frischen Zutaten und Gewürzen, welche den Gerichten ihre charakteristischen Aromen verleihen. In Bezug auf Getränke ist der armenische Cognac international bekannt. Marken wie Ararat haben einen ausgezeichneten Ruf. Armenischer Kaffee, stark und dunkel, wird in kleinen Tassen serviert und ist ein wesentlicher Bestandteil der armenischen Kultur. Granatapfelsaft ist aufgrund der großen Fülle von Granatapfelplantagen ebenfalls weit verbreitet. Insgesamt spiegelt die armenische Küche die Vielfalt der landwirtschaftlichen Produkte und die kulturelle Geschichte des Landes wider. Sie ist nicht nur köstlich, sondern auch ein Ausdruck der armenischen Identität und Gastfreundschaft.

Traditionelle armenische Speisen mit Lavash-Brot, Gemüse und Wein© Artem Avetisyan

Welche kulturellen Aspekte sollte man über Armenien wissen?

Fragen & Antworten rund um Ihre Armenien-Reise

Der Dram ist die offizielle Währung innerhalb Armeniens. Der Euro und andere ausländischen Währungen werden nicht akzeptiert. Jedoch sind Geldautomaten in Jerewan und anderen städtischen Regionen verbreitet. Das Bezahlen mit EC-Karte ist grundsätzlich möglich.

In Armenien beträgt die Netzspannung 220 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz. Sie können also ihre Elektrogeräte in Armenien benutzen, da die Netzspannung, mit der in Deutschland identisch ist. In Armenien werden hauptsächlich Steckdosen des Typs C und F verbaut, demnach benötigen Sie keinen Reiseadapter.

In Armenien wird hauptsächlich Armenisch gesprochen, eine altorientalische Sprache mit einer reichen Geschichte. Armenisch ist die offizielle und dominierende Sprache des Landes, sowohl im Alltag als auch in staatlichen Institutionen, Bildungseinrichtungen und den Medien. Neben dem Armenischen sind auch andere Sprachen vertreten, insbesondere Russisch und Englisch. Russisch ist aufgrund des geschichtlichen Kontextes in der sowjetischen Ära immer noch weit verbreitet. Die Vielfalt der Sprachen in Armenien spiegelt die kulturelle Offenheit des Landes wider, während die armenische Sprache weiterhin einen zentralen Platz in der Identität und Kommunikation der Bevölkerung einnimmt.

Armenien ist historisch und kulturell stark mit dem Christentum verbunden, insbesondere mit der armenisch-Apostolischen Kirche, welche eine der ältesten nationalen Kirchen der Welt ist. Die überwiegende Mehrheit der Armenier praktiziert das Christentum, und die Apostolische Kirche ist die prägende religiöse Institution des Landes. Abgesehen vom Christentum gibt es in Armenien auch kleine Minderheiten von Anhängern anderer Religionen. Eine der bedeutendsten religiösen Minderheiten sind die Jeziden, welche eine monotheistische Religion mit Wurzeln im Nahen Osten praktizieren. Es ist wichtig anzumerken, dass die religiöse Landschaft in Armenien von ihrer Geschichte und kulturellen Traditionen geprägt ist, und die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung fühlt eine tiefe Verbundenheit zum Christentum.

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind zwar keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, jedoch sollten die Standardimpfungen gemäß dem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts wirksam sein. Als Reiseimpfungen werden jedoch Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

Das Mitführen von Waffen oder (übermäßigen) toxischen Substanzen wie Drogen und Alkohol ist grundsätzlich verboten. Zudem ist die Ein- und Ausfuhr der armenischen Währung Dram untersagt und kann sträfliche Konsequenzen mit sich bringen.

Die Einreise nach Armenien ist mit einem gültigen (vorläufigen) Reisepass, (vorläufigen) Personalausweis oder einem Kinderreisepass möglich.

In Armenien war es eine lange Zeit sehr unüblich Trinkgeld anzunehmen, jedoch wird es jetzt immer mehr toleriert. In Armenien sind normalerweise Trinkgelder von 5 - 10 % des Rechnungsbetrages üblich.

Mit Berge & Meer in guten Händen

Erfahren

Seit über 45 Jahren erfüllen die Berge & Meer-Erlebnismacher Reiseträume.

Pauschal

Berge & Meer-Pauschalreisen sind Rund-um-Sorglos-Pakete ohne versteckte Kosten.

Individuell

In der Gruppe oder individuell: Bei Berge & Meer findet jeder die passende Reise.

Zufrieden

Unsere Stammkunden zeichnen uns aus und empfehlen Berge & Meer weiter.