April 2013

Schatzinsel Taiwan! Erleben Sie u. a. das Zentrum des Landes Taipei, den berühmten Sonne-Mond-See und den Taroko-Nationalpark mit seinen tiefen Schluchten. Im Anschluss lassen Sie Ihre Eindrücke auf der traumhaften Insel Bali Revue passieren.

Ihr Chronist

Ich bin Inge und lebe in Köln.

Zum Glück bin ich in der Situation, viel Zeit mit einigen bevorzugten Tätigkeiten verbringen zu können, z. B. Reisen und Lesen. Mit anderen Worten: Ich bin in Rente.

Schon als Kind  hatte ich bestimmte Reiseziele, aber je mehr Reisen ich unternehmen konnte, umso mehr Ziele kamen dazu, und ich denke nicht, dass ich so alt werden kann, alles abzuhaken.

Ausschlaggebend  für das Ziel Taiwan ist das Palastmuseum in Taipeh. Aber mittlerweile bin ich genauso gespannt auf die besondere Landschaften der Insel und das moderne High-tec-Taiwan.

1. Tag: Taipei

Angekommen sind wir pünktlich am frühen Morgen in Taipeh. Das Wichtigste: Es scheint die Sonne, kein Wölkchen am Himmel und angenehm warm ist es. Da wir noch nicht unsere Hotelzimmer beziehen können, nimmt uns unser Reiseführer „Johnny“, ein sehr freundlicher Taiwanese mit auf Besichtigungstour.

Als erstes lernen wir in Keelung eine der wichtigsten Gottheiten der Taiwanesen kennen, "Guanyin" , die Göttin der Barmherzigkeit. Eine Statue von 22,5 m Höhe, die sehr milde auf uns herabschaut. Sicherheitshalber bewachen sie 2 riesige Löwen rechts und links zu ihren Füßen. In ihrer Nähe sitzt auch ein lachender Buddha mit nacktem Bauch. So werden wir schon mal freundlich eingestimmt auf die taiwanesiche Religion.

Der nächste Besichtigungspunkt ist der Geopark in Yehliu, direkt am Meer gelegen. Alle Kräfte der Erosion haben hier seltsame Steingebilde geschaffen, die mit viel Phantasie besondere Namen bekommen haben wie Elefantenfelsen, Feenschuhe, Königinhaupt, Kerzenständer etc. Für mich sahen die meisten wie Pilze aus.

Jetzt waren wir doch alle recht hungrig und in unserem nächsten Halt, im Bergdorf Jiufen konnten wir unseren Hunger stillen. Hier wurde vor langer Zeit Gold abgebaut. Unser Ziel waren aber die engen steilen Gassen, unser Reiseführer verglich sie mit der Drosselgasse in Rüdesheim - mit vielen Souvenirständen, Teeständen und Garküchen.

Wer sich traute, konnte auch viel Unbekanntes kosten. Alles wird frisch zubereitet und im Weitergehen verspeist: Pilze mit Sosse, taiwanesische Würste, Fischbällchen-Konfekt aus Süßkartoffeln. Nach dem Trubel gab es in einer ruhigen Oase, einem sehr stilvollen Teehaus den speziellen grünen Tee "Oolong" aus Taiwan zu trinken .

So gestärkt fuhren wir den letzten Besichtigungspunkt an: den Longshan Tempel inmitten der Stadt. Er gehört zu den ältesten Tempeln Taipehs und hier beten die Taiwanesen sowohl buddhistische als auch daoistische Götter an.

Man kann ohne Weiteres zwischen den Gläubigen umhergehen und wird von der besonderen Stimmung der versunken und inbrünstig Betenden eingefangen. Es steigt viel Rauch von den Rauchstäbchen auf und viele bringen ihre Opfergaben dar meist Blumen und Obst. Der ganze Tempelkomplex besteht aus mehreren Höfen, Teichen und Hallen, die mit prächtigen, weitausholenden Dächern bedeckt sind, auf denen sich allerlei bunt angemaltes Getier tummelt.

Von diesen doch sehr vielfältigen Besichtigungspunkten sind wir recht erschöpft und wollen nur noch ins Hotel: Einchecken, Auspacken, Ausruhen.

Bis bald.

2. Tag: Taipei - Sanyi - Taichung

Ni Hao - Guten Tag. Dieser Tag führte uns auf eine Stadtrundfahrt zu wichtigen Gebäuden in Taipeh.

Früh am Morgen war das erste Ziel das Chiang Kai-shek-Memorial, das einige Jahre nach dem Tode des „Generalissimo“ errichtet wurde. Es liegt zusammen mit einem Theater und einer Konzerthalle in einem weitläufigen Park, wurde ganz aus Marmor erbaut und erhielt ein Dach aus blau lasierten Fliesen - blau für die Farbe der Kuomintang Partei. Zum Hauptgebäude führen 89 Stufen für die 89 Lebensjahre hinauf und hier ist alles gesammelt, was auch nur im Entferntesten mit dem Staatspräsidenten zu tun hatte , es gibt sogar eine Vitrine mit seinem Lieblingsessen. Alles das ist eine gigantische Demonstration eines Personenkultes.

Um 10:00 konnten wir vor dem Schrein der Märtyrer - einer Gedenkhalle für die gefallenen Soldaten der letzten Kriege - eine Wachablösung der Marinesoldten erleben. 5 junge weißgekleidete Männer, die Brüder hätten sein können, marschierten im Stechschritt wie in einer exakten Choreographie über den Platz, wobei ihre Zackigkeit noch durch „Steppeisen“ unter ihren Stiefeln begleitet wurde.

Dann endlich kamen wir zum Palastmuseum - für mich das Highlight des Tages. Mit dem Besuch habe ich an Chiang Kai-shek mit ein klein wenig Sympathie gedacht. Denn dieser hatte auf seiner Flucht vor Maotsetung den größten Teil der Schätze aus dem Pekinger Palast nach Taipeh mitgebracht.

Dank unseres Reiseführers kamen wir direkt und schnell an die bedeutesten Objekt, z.B. der grüne Jadekohl und andere Jadeschnitzereien, Bronzen, Porzellane und vieles mehr. Von den unermesslichen Schätzen des Museums sind nur ein Bruchteil in den Vitrinen. Aber nach ca. 2 Stunden in einem überaus gut besuchten Museum war meine Aufnahmefähigkeit erschöpft.

Nun ging es zum Taipeh 101, dem ehemalst- in 2004 -höchsten Gebäude der Welt. Das Hochhaus hat 101 Etagen und ist dem Aufbau eines Bambusstengels nachempfunden mit 8 ineinanderverschachtelten Segmenten. Das soll ein Symol für das Wachstum und das Gedeihen der taiwanesischen Wirtschaft darstellen.

Mit einem sehr speziellen Aufzug, der verhinderte, dass sich einem das Innerste nach Aussen kehrte, kamen wir in nur 37 Sekunden zur Aussichtsplattform in der 89. Etage. Dort hat man außer dem Ausblick auf eine mittlerweile im Dunst liegende Stadt die Möglichkeit, einen der 3 Tilgerpendel anzuschauen. Das sind Stahlkugeln an jeweils 4 Seilen, die bei starken Stürmen oder Erdbeben das Schwanken des Gebäudes mindern sollen. Bei dem letzten Erdbeben zu Beginn des Monats wurde eine Schwankung von 3 Metern gemessen. Die der Öffentlichkeit zugängliche Kugel hat einen Durchmesser von 5,5 m und entspricht dem Gewicht von 132 Elefanten.

Die Zeit für ein gemütliches Mittagessen war leider zu knapp - es musste ein weltweit bekannter Fastfood Hersteller genügen - da wir zu unserem nächsten Ziel Taichung aufbrechen mußten. Die Fahrt dorthin wurde in Sanyi unterbrochen. Dort ist ein Zentrum der Holzverarbeitung und -schnitzerei. Außer Buddhas und Tierfiguren haben wir eine interessante Skulptur entdeckt, 2 offensichtlich chinesische Kinder, die die Anatomie des kleinen Jungen begutachten.

In Taichung war gerade die richtige Zeit für den Nachtmarkt in der Nähe der Universität. Die Auswahl an den Ess-Ständen ist vielfältig, ob es Obst, Fleisch, Seafood , Suppe etc. ist, man findet fast alles in fast jeder Zubereitungsart und man glaubt, alle jungen Leute der Stadt sind auf den Beinen, um hier zu essen.

Ich hatte mein absolut preiswertestes Abendessen: gebratene Nudeln mit Gemüse für ca 80 Cent, und es war lecker. Außerdem gibt es immer Kurioses oder Neues zu entdecken, die Städte wimmeln von Motorrollern und jeder trägt einen Helm, aber welche!!!!

Das war ein volles Programm.
Bis bald.

3. Tag: Taichung - Puli - Sonne-Mond-See

Ni hao! Die Nacht haben wir in einem Hotel in Taichung mit modernem Design verbracht, besonders die Dusche erfreute einen müden Touristen. Zum Frühstück gab es fast ausschließlich asiatische Speisen, Nudeln, Suppen, Hühnchen, allerdings eine hochmoderne Kaffeemaschine aus der Schweiz. Aber warum war eine Toastsorte grün??

Heute fahren wir mehr ins Innere Taiwans zunächst aus Taichung heraus, wo schon nahe bei der Stadt die ersten Reisfelder angelegt wurden Danach führt die Fahrt durch eine fruchtbare Landschaft mit üppig bewaldeten Bergen , es gab auch Bananenplantagen, Zuckerrohrfelder und Obstgärten, bei einigen Obstsorten werden die Früchte einzeln umhüllt, um sie zu schützen.

Im Chung Tai Kloster hat uns für eine 1 stündige Führung eine Nonne erwartet. Chung Tai Buddhismus entspricht dem Zen Buddhismus. Das Kloster wurde 2001 fertiggestellt, und zwar von dem Architekten, der den Taipeh 101 gebaut hat. Diesmal war eine Lotuspflanze das Vorbild für den Bau, allerdings eine 136 m hohe.

Nach einigen Erklärungen ihres Klosterlebens und der Geschichte des Chung Buddhismus versuchte sie uns für die Gedankenwelt des Buddhismus und viele Meditationsübungen zu gewinnen. In dieser kurzen Zeit ist das wenig überzeugend. Eher überzeugend war die großzügige Spendenbereitschaft der Gläubigen, die eine enorme Prachtentfaltung mit überaus kostbaren Materialien erlaubt.

Das nächste Ziel war der Mond-Sonne See, der so heißt, weil die Umrisse dieses größten Sees in Taiwan den beiden Schriftzeichen für Mond und Sonne entsprechen. Der See ist umgeben von vielen Bergen und ist ein beliebtes Ausflugsziel der Taiwanesen. Die Fahrt am Ufer führt durch üppigen subtropischen Wald mit Riesenbambus, vielen Farngewächsen und vielen anderen Gewächsen, die mir unbekannt sind. Leider läßt sich die Sonne zu selten blicken.

Nach einem Mittagessen unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem See. Währenddessen erfahren wir , dass Chiang Kai-shek zwar bescheiden gelebt hat, sich aber an den schönsten Punkten Taiwans mehr als 40 Villen errichten ließ.

Weil wir nun viel zu lange gesessen haben, werden wir von unserem Führer zu einer Zwangswanderung verpflichtet. Auf einem der Hügel am See hat Chiang Kai-shek eine Pagode zu Ehren seiner Mutter errichten lassen. Dort müssen wir über mehr als 200 Stufen hinauf. Natürlich belohnt der Ausblick von dort oben.

Den Abschluss bildet der Wen Wu Tempel auf einer Anhöhe am See. Dieser daoistische Tempel ist sowohl Konfuzius als auch dem Kriegsgott Guandong geweiht. Man kann ihn über 360 Stufen besichtigen, die wir zum Glück von oben hinabsteigen können.

Jetzt wäre eine Fussmassage ein Traum, aber im Hotel am See ist leider kein Termin frei. Die Zimmer sind aber so angenehm und bequem, und das komfortablen Bad sowie eine Duscharmatur mit Massagedüsen heben meine Enttäuschung wieder auf.

Bis bald.

4. Tag: Sonne-Mond-See - Tainan - Kaohsiung

Ni hao. Nach dem Abschied vom Sonne-Mondsee fuhren wir weiter Richtung Tainan. Ein erster Stop ist in Jiji am Zhang Tempel. Dieser Tempel ist in die Knie gegangen und gestaucht worden und zwar durch ein Erdbeben. Er hält sich aber tapfer aufrecht.

Unsere Reisegruppe besteht aus 18 Teilnehmern, und einige Mitreisende haben beträchtlichen Druck auf mich ausgeübt, damit ich erwähne, dass wir eine freundliche und gut gelaunte Truppe sind. Es macht wirklich Spaß.

Wir kamen in Tainan an , der alten Hauptstadt von Taiwan, die als niederländische Kolonialstadt in 1621 errichtet wurde. Später wurde sie besonders von einem Mann geprägt : Koxinga auch unter seinem chinesischen Namen Zheng Chenggong bekannt. Er war halb chinesischer halb japanischer Abstammung.

Er beendete im 17. Jahrhundert die Macht der holländischen Ost-Indien Kompanie. und hat es geschafft, in Taiwan mittels staatlich sanktioniertem Piratentum während der Unruhen beim Umbruch von Ming- zur Qing- Dynastie in China ein Königreich zu errichten. Dabei kam natürlich er auch zu Ruhm und Ansehen, so dass er im heutigen Taiwan wie ein Gott verehrt wird. Man findet seine Spuren deshalb auch in vielen Gebäuden der Stadt.

Im Chihkan Tower oder Fort Provintia , einem der ältesten Bauten in Taiwan, ist die Übergabe der Macht an Koxinga dokumentiert. Im Koxinga-Schrein werden neben ihm auch seine Weggefährten und Offiziere gewürdigt Leider war das angrenzende Museum geschlossen, aber durch die Tür konnte man eine beeindruckende moderne Skulptur von Koxinga fotografieren.

Etwas ausserhalb liegt das Chimei Museum, das von einem Industrieunternehmen gegründet wurde. Der Besitzer hat mit großer Leidenschaft eine Vielzahl von Kulturgüter gesammelt. Darunter sind europäische Gemälde, z. B. von El Greco oder van Dyck, Skulpturen, Musikinstrumente und einiges mehr, das aber im Moment wegen des Umzuges in ein neues pompöses Gebäude nicht zu besichtigen ist.

Wir bekamen eine Demonstration von Musikautomaten mit verschiedenen Instrumenten, Klavier, Trommel Banjo, Flöten, die bekannte und schmissige Melodien spielten. Die Damen des Museumsdienstes bedienten die alten Automaten mit heiligem Ernst und strenger Miene, während wir fröhlich dabei waren.

Danach ging die Fahrt weiter nach Kaohsiung, einer Hafenstadt am Meer und am sogenannten Liebesfluss. Bei einer Flussfahrt während eines romantischen Sonnenuntergangs waren die Düfte auf dem Wasser aber nicht gerade lieblich.

Der Nachtmarkt in Kaohsiung bildete den krönenden Abschluss dieses Tages. Er war wesentlich abwechslungsreicher als der vorhergehende. Es gab alles zu essen, was auch immer an oder in einem Land – oder Wasser-Lebewesen vorhanden ist.

Wir haben zu dritt wunderbar große, gegrillte Scampis gegessen und dabei an einem Plastiktisch und auf Plastikhockern gesessen. Dabei haben wir ohne zu zögern die chinesische Sitte übernommen, alles für uns nicht Essbare auf dem blanken Tisch zu entsorgen, und es war so richtig gemütlich.

Die vorbeigehenden Besucher lächelten uns erstaunt aber freundlich an. Als Nachtisch wollten wir die berüchtigte Durian- oder Stinkfrucht probieren. Die Sensation hielt sich in Grenzen, es schmeckt nicht besonders gut und stinkt nicht besonders schlimm.

Etwas Kurioses für geliebte Haustiere haben wir auch entdeckt. (Siehe Foto)

Bis bald.

5. Tag: Kaohsiung

Ni Hao. Heute erlebten wir einen Tag der Gegensätze: Im Foguanshan Kloster, wo ein buddhistischer Orden der Maharana Richtung lebt, konnten wir sowohl einen älteren Bereich als auch einen ultramodernen Komplex besichtigen.

Im alten Teil erlebt man die Huldigung des Amitahba Buddhas , der in mehr als 1000 identischen Figuren und einem Riesenstandbild von 36 m dargestellt wird. In einem Seitenkomplex ist eine Kunstgalerie eingerichtet mit kostbaren historischen Kunstschätzen aber auch sehr modernen Objekten, z. B. ein Tempel aus Styropor.

Mit dem Bus fährt man zum neuen Teil des Klosters, das zunächst hinter dem Eingang wie ein modernes Einkaufszentrum daherkommt. Es gibt Kaffeeshops, Restaurants, Bäckerei- Läden und Souvenirgeschäfte. Dahinter steigt man vorbei an 8 Pagoden zu einem Zentralgebäude mit einer darüber sitzenden Riesenfigur empor, wo der Buddha in ehrfürchtiger, verhaltener Art verehrt wird. Auch dort erlebt man eine Prachtentfaltung in gigantischen Maßen, wobei uns die dort lebenden Nonnen und Mönche in schlichten graubraunen Kutten und mit rasierten Köpfen begegneten.

Nächstes Ziel ist ein Stadion der World Games mit einem außergewöhnlich konstruierten Dach. Danach folgt der Lotussee in der Stadtmitte, er wurde schon im 17.Jahrhundert angelegt, und ist umgeben von zahlreichen Tempeln, Pagoden und einer Riesenfigur des Himmelskönigs. Dort erlebt man Religion in einer einfacheren, bodenständigen und sehr bunten Form.

Nächstes Ziel ist die Insel Chichin, die wir nach einer Fährfahrt innerhalb von 5 Minuten erreichen. Dort erwarten uns Fahrradrikschas für eine halbstündige Rundfahrt. Es kostete schon etwas Überwindung, sich von einer älteren Taiwanesin fahren zu lassen, die sich manchmal ganz schön in die Pedale stellen mußte. Nach einem Bummel über die Insel und der Fährfahrt zurück wollten wir nur noch ins Hotel.

Bis bald.

6. Tag: Kaohsiung - Pingtung - Chihpen Hot Spring

Ni Hao. Nachdem wir Kaohsiung verlassen haben, fahren wir südlich in die Nähe von Pingtung, wo sich ein großer Park befindet, in dem uns das Leben der taiwanesischen Ureinwohner nahe gebracht wird.

Es gibt ca. 13 anerkannte Stämme , die alle eine eigene Tradition und vor allem Sprache haben und sich untereinander in ihrer Stammessprache nicht verständigen können. Kommunikation lief nicht über die Schrift, sondern über Kunst und Musik.

Im Park werden wir mit einem Tanz und Feuerwerk begrüßt, an dem vor allem die kleinen Kinder einen Mordsspaß haben. Danach gibt es in einer Art Arena eine Tanzdarbietung und auch eine Vorstellung der einzelnen Volksgruppen. Ich habe schon einmal von den Ami gehört, aber eigentlich nur aus Kreuzworträtseln.

Alle haben sehr bunte Trachten und ihre Musik ist fröhlich und mitreissend, und wir klatschen begeistert mit. Danach kommt analog zur Geschichte eine chinesische Darbietung und zum Schluß eine Art Kombination aus beiden, aber bis dahin ist die Arena doch schon ziemlich leer geworden.

Vielleicht ist das eine Auswirkung des schwelenden Konfliktes zwischen Taiwanesen und Chinesen. Noch im Park werden wir von einer Gruppe taiwanesischer Schulkinder und deren Lehrer angesprochen, die sich mit uns fotografieren lassen wollen. Sie sind erfrischend neugierig und verfallen immer wieder in begeistertes Kichern.

Wir fahren weiter Richtung pazifischer Ozean. Wiedereinmal kann man die enorme Fruchtbarkeit des Bodens erkennen, Es gibt unzählige Obstanbauflächen. Auf den Fotos sind Ananasanpflanzungen zu sehen und auch Mangobüsche , allerdings sind die weißen Flecken darauf nicht etwa besondere taiwanesische Blütenstände , sondern ganz einfach Papierhüllen zum Schutz der einzelnen Früchte. die damit ziemlich makellos werden und zu einem höheren Preis verkauft werden können.

Wir geniessen das Obst oft bei einem der Stops unterwegs, wo man sie zurechtgeschnitten und gekühlt kaufen kann. Sie sind einfach köstlich. Später können wir auch eine Vielzahl von Teichen sehen, in die immer frisches Meerwasser gepumpt wird. Hier wird Seafood jeder Art gezüchtet.

Auf dem Weiterweg müssen wir eine Bergkette überqueren- Diese Landschaft ist zwar durch Verkehrswege und Stromleitungen erschlossen, aber der Regenwald, der in den Tälern und auf den Hügeln wächst, scheint undurchdringlich zu sein. Im Sonnenlicht glitzert er in allen erdenklichen Variationen von Grüntönen und die kahlen Stämme einiger Bäume wirken darin wie weiße Skelette.

In Chihpen gibt es viele Hotels , die alle ihre Daseinsberechtigung durch heiße Quellen haben. Nachdem ich in einer dieser Quellen in unserem Hotel gebadet habe, fühlt sich die Haut zwar weich an, aber sie riecht auch leicht „verschwefelt“ .

Am abendlichen Buffet nehmen außer mir zunächst einmal nur Chinesen teil. Sie beachten eine ältere Europäerin so gut wie nie, verhalten sich eher etwas ruppig. Aber die taiwanesischen Servicekräfte sind ausgesprochen freundlich und auch ein bisschen neugierig, allerdings sprechen hier Wenige englisch. Bis dann amerikanische Chinesen kommen, deren erste Frage ist :“Where are you from“?

Das Beste an diesem Buffet war Seafood, - unterwegs wurden wir ja schon darauf aufmerksam - und vor allem Sashimi aus einem mir unbekannten Fisch. Gesättigt und von einem taiwanesischen Bier erfrischt habe ich mich an diesen Bericht gegeben.

Bis bald.

7. Tag: Chihpen - Hualien

Ni Hao. Noch ein Nachtrag zu dem Hotel in Chihpen. Die schwefelhaltigen Quellen dort heissen Beauty Hot Springs. Heute morgen war ich nach einem Blick in den Spiegel enttäuscht. Vielleicht hätte ich ganz eintauchen sollen.

Auch der Geruch nach Schwefelwasserstoff hat mich schlecht schlafen lassen, aber vielleicht liegt ja auch der Wohlgeruch in der Nase des Riechenden. Aber der Höhepunkt des Besonderen kam beim Zähneputzen: Zahncreme und der Geschmack von faulen Eiern ist eine Härte, also schnell zum Frühstück.

Unsere Fahrt heute entlang des Pazifik bis Hualien wurde an vielen Stellen unterbrochen. Den letzten Stop – am Wendekreis des Krebses - haben wir müde weitergewinkt. Aber zurück zum Morgen. Zur Stärkung hat unser Reiseleiter für alle Cherimoyas gekauft. Heute war der letzte Tag der Ernte und sie schmeckten sehr gut.

Im weiteren Verlauf haben wir eine sehr wilde Küste mit bizarren Felsformationen erlebt: die "Pilze" als alte Bekannte vom YehliuPark am ersten Tag, einen "Schirmfelsen" und "Treppenstufen", die wir im heftigen Wind erklimmen mussten.

Zu den Besonderheiten gehört auch die Banxian Höhle. Sie entstand wohl unterhalb des Meeresspiegels, und weil die Insel im Laufe der Erdgeschichte durch tektonische Kräfte aus dem Wasser geschoben wurde, liegt diese Höhle jetzt in den Klippen.

Dort werden die "Acht Unsterblichen" verehrt, das sind daoistische Heilige aus der chinesischen Mythologie, die ähnlich wie unsere Nothelfer für verschiedene Lebensbereiche oder Berufsgruppen zuständig sind. Der Mensch hat der Natur dann auch etwas Besonderes hinzugefügt: eine Drachenbrücke als Verbindung zwischen den Felsen.

Eine schöne Abwechslung war ein Besuch im Dorf der Ami zu einer musikalischen Vorführung. Diese Ureinwohner leben in einer matriarchalischen Gesellschaft, im Orchester durfte aber auch ein junger Mann mittrommeln. Die Musiktruppe hat sogar schon in Übersee gespielt, darunter auch in Hannover, und ihre Musik ist sehr rhythmisch, mitreißend und hat eher Anklänge an europäische Melodien.

Sie spielten auf selbst hergestellten Instrumenten: Bambusrohre wurden als Trommeln genutzt, einzeln oder zu einem Bündel zusammengebunden, eine Art Vibraphon, eine Pauke und als Spezialität eine Nasenflöte, die 2stimmig gespielt werden konnte.

Wir alle haben diese junge Solistin bewundert, vor allem weil sie nach dem Musikvortrag auch noch als Feuerwerkerin arbeitete. Für ca. 1,50 € konnte man sich einen Schuß kaufen, der aus einem Bambusrohr abgefeuert wurde. Ihre Assistentin war ein ca. siebenjähriges Mädchen, und sie befüllten die Kanone mit kleinen Karbitstückchen. Mit einem langen Feuerstock durfte ich dann den Schuss auslösen. Der Knall war nahezu "umwerfend", führte aber zu befreienden Heiterkeitsausbrüchen, alles war gut gegangen.

Bis bald.

8. Tag: Hualien - Taroko - Taipei

Ni Hao. Der heutige Tag war ausgefüllt mit der Besichtigung der Taroko Schlucht, die zu den 7 Nationalparks Taiwans gehört. Der Nationalpark nimmt eine Fläche von 920 km² ein. Der Fluss Liwu hat sich tief in die Felsen eingeschnitten, Erdbeben und Taifune haben ebenfalls ihren Beitrag zur Formung dieser großartigen Landschaft beigetragen.

Auf dem Shakadang Trail wanderten wir eine Weile entlang der üppig bewachsenen Felsen mit beeindruckenden Ausblicken auf das Flussbett und Riesengeröll.

Der nächste Haltepunkt war die Schwalbenhöhle. Um dort entlang zu gehen, muss man einen Helm aufsetzen. Unsere Helme waren sehr kleidsam von einem freundlichen Hellblau. Es kamen Gerüchte auf, dass diese Helme nicht nur vor herabstürzenden Steinbrocken, sondern auch vor den Ausscheidungen der Schwalben schützen sollen. Ich kann zum Glück weder das eine noch das andere bestätigen.

Ein anderer Stop lag am „Froschkönig“, ein bizarrer Felsen mit einer Pagode als Krönchen. Phantasie war wieder einmal gefragt. Am Ende der Schlucht liegt auf halber Höhe inmitten der Wälder der „Frühlingsschrein“. Das ist ein Tempel zu Ehren der Arbeiter am Bau der Straßen und Brücken, von denen viele ums Leben gekommen sind.

Nach der Tarokoschlucht führt die Straße Richtung Taipeh an der Ostküste entlang. Sie stellt an die Busfahrer höchste Anforderungen an fahrerisches Können und Konzentration. Unser Fahrer hat diese Aufgabe grandios gemeistert. Die Aussichten auf das Meer und die steilen Felsen unter uns waren dramatisch. Wir kamen heil in Taipeh an.

Übrigens kann unser Guide die Ankunftszeit für den Abend schon am Mittag auf die Minute genau vorhersehen, mal war es 17:17 und heute war es 18:18 Uhr. Das ist sicher taiwanesische Intuition und altes ostasiatisches Wissen.

Unsere Rundreise in Taiwan war damit zu Ende. Der Gesamteindruck auf mich: Taiwan ist ein spannendes Land mit Gegensätzen von alten chinesischen Traditionen zu westlichen Einflüssen. Wir haben beides genossen: Nachtmärkte und Starbucks. Vor allem aber sind die Taiwanesen überaus freundliche Leute, was auffällt im Gegensatz zu den chinesischen Touristen.

Unser Reiseleiter war freundlich, humorvoll und immer hilfsbereit, unser Fahrer brachte uns besonnen und sicher von einem Ende zum anderen dieser landschaftlich so reichen Insel. Es ist eine „Ilha Formosa“ eine schöne Insel: so nannten sie die Portugiesen, die sie als erste Europäer entdeckten.

Bis bald.

10. Tag: Bali

Selamat sore - Guten Tag.

Unsere Reise nach Bali verlief problemlos. Nach einer erholsamen Nacht hat jetzt der balinesische Luxus begonnen. Gerne will ich schildern, woraus der für mich besteht: Ich liege am Strand unter hohen Bäumen, die wohltuenden Schatten spenden.

Hier weht ein erfrischender Wind mit seidigen Brisen. Im Hintergrung spielt ein Orchester balinesische Musik, aber auch eine Taube tut ihr Bestes, um einzustimmen. Auf den Bäumen hüpfen Squirrels umher und suchen auch auf dem Boden nach Essbarem. Das Meer rollt mit Schaumkronen über die Korallenriffe, allerdings ist es zum Baden bei Ebbe zu flach.

Nach dem Essen bekam ich einen guten Espresso. Wer wie ich Kaffee-Junky ist, weiß das zu schätzen. Zudem kann ich, gemütlich auf der Strandliege ausgestreckt, im Internet surfen und Mails verschicken. Das ist wie im Paradies... .

Aber auch im Paradies sollte man seine Brille tragen, denn sonst kann man eine harmlose Bohne mit einer scharfen Chilischote verwechseln. Sofort tränten meine Augen und ich bekam einen Schluckauf. Aber die Sate-Spießchen waren lecker.

Über alldem wachen hier die hinduistischen Götter mit ihren heiligen Tieren wie Garuda.

Bis bald.

11. Tag: Bali

Selamat sore.

Heute war der 1. Ausflugstag in Bali. Unter anderem haben wir die Reisterrassen von Jatiluwih sehen können. Es gab einige spektakuläre Ausblicke, vor allem konnten wir beim Mittagessen den Anblick etwas länger genießen. Das Grün der Reisterrassen hebt sich deutlich von den Grüntönen der anderen Pflanzen ab, es hat einen ganz kräftigen und leuchtenden Ton.

Zu den weiteren Programmpunkten gehörten 2 Tempelanlagen. In Batukaru haben wir leider nur einen Teil der Anlage vor dem Vulkan Batukaru besichtigen können. Bedugul liegt an, und in dem Kratersee Bratan der Tempel Ulun Danu der Fruchtbarkeitsgöttin Dewi Danu. Auch hier betritt man die Tempelanlage durch ein gespaltenes Tor, danach kann man einige mehrstöckige Merus - Pagoden - sehen, der innerste Haupttempel ist nur Balinesen zugänglich.

Dieser Aufbau ist typisch für balinesische Tempel. Die Merus haben unterschiedlich viele Etagen und daran kann man erkennen, welchem Hindugott sie geweiht sind. In der Umgebung dieser Anlage ist ein wunderschöner üppiger Park angelegt, indem sogar ein Turm für Buddhastatuen errichtet wurde.

In der näheren Umgebung ist eine Moschee gebaut worden, und hier existieren auf engem Raum also Gebetshäuser von 3 Religionen friedlich nebeneinander. Die Hindutempel werden sehr oft besucht, und wer keine Zeit hat, selbst Opfergaben herzurichten, kann fertige Blumenschalen auch auf den Märkten kaufen.

Zum Schluß hätten wir an einem Gewürzladen auch den "Katzenkaffee" kaufen können, der hier auf Bali nur ein Zehntel des Preises in Europa kostet. Aber wir sahen die armen Katzen, durch deren Verdauungsapparat die Kaffeebohnen gelangen müssen, in Käfigen eingesperrt. Manchmal bekommen sie nur diese Bohnen zu fressen und gehen an Mangelernährung ein.

Ich habe stattdessen Kakao aus Bali gekauft, und mir im Hotelzimmer aufgegossen. Er ist sehr aromatisch und ein schmackhafter Schlummertrunk. Allerdings muss ich erwähnen, dass ich an diesem Tag die Kompetenz und die Freundlichkeit unseres taiwanesischen Führers vermißt habe.

Bis bald.

13. Tag: Bali - Ausflug nach Java

Selamat sore.

Dieser 27. April war ein besonderer Tag für mich. Mein Bedürfnis nach alten Steinen hat sich überreich erfüllt. Ich bin am frühen Morgen nach Yogyakarta in Java geflogen und habe einen buddhistischen und einen hinduistischen Tempelkomplex erlebt, beide aus dem 9. Jahrhundert und lange unentdeckt, weil der Hausvulkan von Yogyakarta alles zugeschüttet hatte: Borobodur und Prambatan.

Zudem hatte ich einen Führer, der mich mit viel Geduld auch zur steilsten Treppe geführt und mir überaus freundlich die Steinreliefs erklärt hat : das Leben Buddhas und ein hinduistisches Epos. Im Sultanspalast des Gouverneurs wartete eine über 80 Jahre alte, winzige Dame für die Führung auf mich , die zwar mit dem Fahrrad einen Unfall hatte, aber noch arbeiten möchte, bis sie 100 wird.

Es wurde bestens für mich gesorgt, bekam immer genug Wasser, Tee oder Kaffee, wurde bei Zeiten zum Mittagessen gefahren, als meine müden Knochen streikten, hat mich der Fahrer nahe an kleinere Tempel gefahren, die ich sitzend betrachten konnte.

Der krönende Abschluß war eine Empfehlung für die VIP Lounge am Flughafen. Ohne VIP zu sein, kann man für einen kleinen Betrag dort Essen, Trinken - auch endlich eine Fussmassage - bekommen. Die Angestellten besorgen den Boardingpass, bezahlen die Flughafengebühr und fahren mit dem Auto zur Boardingzeit direkt zum Flugzeug.

Kurz vor Mitternacht war ich im Hotel - müde aber sehr zufrieden.

Bis bald

14. Tag: Bali

Selamat sore.

Heute war der letzte Ausflugstag in Bali. Am Nachmittag sahen wir zuerst - was wohl ?? Natürlich einen der ca. 40 000 Tempel auf Bali. Tamanyun - aus dem 17. Jhd. ist von einem Wassergraben umgeben und liegt in einer großzügigen Parkanlage. Das Innerste ist nur für Balinesen zugänglich, wir können aber einen guten Einblick bekommen.

Es gibt viele verschieden hohe Pagoden und Schreine mit schönen Steinreliefs aus der hinduistischen Mythologie. Das Eingangstor ist wie alle gespaltenen Tore der alten Tempel aus Backsteinen mit filigranem Verputz.

In Alas Kedaton gibt es einen Affenwald mit grauen Makakken. Es wird vor den aggressiven Tieren gewarnt aber wir haben sie sehr friedlich erlebt, solange man ihnen nicht zu nahe kommt. Dort werden auch Flughunde präsentiert, allerdings nach meiner Meinung auf nicht artgerechte Weise: Nur um spektakuläre Fotos zu bieten, werden den Tieren die Zähne abgeknipst und sie werden zu Flugmanövern bei Tage dressiert.

Die letzte Besichtigung war Tanah Lot. Leider waren wir sehr enttäuscht. Der Tempel liegt zwar an einer bezaubernden Stelle, aber es sind nicht nur Massen an Touristen unterwegs sondern man muss mehrere Budengassen durchlaufen mit Tausenden von Ramschgeschäften. Soviel Rummel habe ich noch nie erlebt.

Ein guter Tip wäre - leider haben wir zu spät davon erfahren - die Buden zu umgehen und auf die Ostseite des Tempels zu gehen. Dort kann man den Sonnenuntergang mit dem Tempel als Kulisse bei einem Getränk in einem kleinen Restaurant erleben. Wir haben einige schöne Fotos von der Westseite aufnehmen können und danach den überlaufenen Ort verlassen.

Das war der letzte Besichtigungspunkt auf dieser wunderschönen Insel, auf der mir alles sehr elegant vorkam, sowohl die Architektur der alten Tempel als auch die Menschen.

Im Hotel konnten wir eine Gruppe von kleinen Mädchen bei Tanzübungen beobachten. Sie müssen wohl noch viel lernen, sind aber einfach bezaubernd und vermitteln mit rollenden Augen viel Freude und Spielwitz.

Und wo kann man wohl so schnell zum Millionär werden, wenn auch nur Rupienmillionär ?!

Diesmal nicht bis bald sondern good bye.

Ihr Reiseverlauf

Ihr Reiseverlauf

1. Tag - Anreise. Linienflug von Frankfurt nach Taipei.
2. Tag - Taipei (ca. 105 km). Ankunft in Taipei und Begrüßung durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Anschließend Fahrt zur nördlichen Küste Taiwans mit Stopp beim Yehliu-Park. Danach Besichtigung des Keelung-Buddhas und des Chiufen-Dorfes. Im Anschluss Fahrt zum Hotel. Am Nachmittag Besuch des Lungshan-Tempels und des Hwashi-Nachtmarktes.
3. Tag - Taipei - Sanyi - Taichung (ca. 135 km). Heute lernen Sie Taipei bei einer Stadtrundfahrt kennen. Sie besuchen einige der vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt, z. B. die Chiang-Kai-Shek-Gedächtnishalle, das nationale Palastmuseum, den Märtyrer´s-Schrein und das Taipei 101 Shopping-Viertel. Am Nachmittag Fahrt nach Taichung. Auf dem Weg Stopp in Sanyi. Die Stadt gilt seit Jahrzehnten als Zentrum für traditionelle Holzschnitzkunst aus Kampfer- und Zypressenholz. Am Abend Besuch des größten Nachtmarktes in Taichung.
4. Tag - Taichung - Puli - Sonne-Mond-See (ca. 70 km). Nach dem Frühstück Fahrt nach Puli mit Besuch des Chung Tai-Klosters. Anschließend Fahrt zum Sonne-Mond-See, der so genannt wird, weil seine Form den chinesischen Zeichen für Sonne und Mond ähnelt. Er liegt auf 760 m Höhe inmitten einer Bilderbuchlandschaft zwischen Hügeln mit Felsen, hochgewachsenen Bäumen, Tempeln und Pagoden. Besichtigung des berühmten Wen Wu-Tempels, dem Tempel für Literatur und Kampf. Sie unternehmen ebenfalls eine Bootsfahrt über den See.
5. Tag - Sonne-Mond-See - Tainan - Kaohsiung (ca. 270 km). Nach dem Frühstück Fahrt nach Tainan in die alte Hauptstadt Taiwans, die für Kultur und gemächlichen Lebensrhythmus steht. Sie sehen den Kozinga-Schrein und das Chi Mei-Museum. Anschließend Weiterfahrt nach Kaohsiung. Hier besuchen Sie am Abend den Lio Ho-Nachtmarkt und den Liebesfluss.
6. Tag - Kaohsiung. Heute steht ein Besuch des Fokuangshan-Klosters an. Es gilt als größtes buddhistisches Zentrum in Südtaiwan. Anschließend Stadtrundfahrt inklusive Bootsfahrt zur Insel Chichin, wo Sie eine Fahrradrikschafahrt unternehmen. Zurück in Kaohsiung Weiterfahrt zum Lotussee, dem größten Gewässer im Stadtgebiet mit seinem Frühlings- und Herbstpavillon.
7. Tag - Kaohsiung - Pingtung - Chihpen Hot Spring (ca. 200 km). Fahrt nach Pingtung mit Besuch des “Taiwan Indigenous People Cultural Park“. Hier wird Ihnen das Lebensgefühl der Ureinwohner anhand von Tänzen und Liedern nähergebracht. Am Nachmittag erfolgt die Weiterfahrt nach Chihpen. Genießen Sie hier ein Bad in den heißen Quellen oder einen SPA-Besuch in Ihrem Hotel.
8. Tag - Chihpen - Hualien (ca. 185 km). Die heutige Fahrt führt entlang der Ostküste mit ihren Steilwänden in Richtung Hualien. Genießen Sie unterwegs wunderschöne Ausblicke und bewundern Sie Hsiaoyehliu, die Stone Steps, die Höhlen der Acht Unsterblichen und die Korallenfelsen von Sanhsientai. Bei Ankunft in Hualien Besuch einer Marmorfabrik und des dazugehörigen Besucherzentrums.
9. Tag - Hualien - Taroko - Taipei (ca. 175 km). Nach dem Frühstück Fahrt zum Taroko-Nationalpark mit seiner gleichnamigen Schlucht. Bis zu 500 m hohe Felswände aus reinem Marmor verhindern teilweise sogar den Blick auf den Himmel. Hier erleben Sie Wasserfälle, Pagoden und Tempel an steilen Hängen. Sie sehen u.a. den Schrein des Ewigen Frühlings und die Neun-Kehren-Höhle. Am Nachmittag erfolgt der Transfer über die Schnellstraße und Autobahn nach Taipei.
10. Tag - Taipei - Bali. Transfer zum Flughafen und Flug nach Denpasar. Nach Ankunft Transfer zum Hotel.
11. - 16. Tag - Bali. Genießen Sie erholsame Tage auf Bali.
17. Tag - Abreise. Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Zwischenstopp nach Deutschland.
18. Tag - Ankunft in Deutschland.