März - April 2011

Reisebericht: Südindien - Tempel, Natur & Strand

Dieser von der Natur reich gesegnete Teil Indiens entführt Sie dorthin, wo sich Himmel und Erde begegnen. Lassen Sie sich verzaubern von einzigartigen Tempelanlagen, langgestreckten Küsten, üppigem Regenwald und einer exotischen Tierwelt.

Chronist Peter in Südindien
Mein Tipp

Einzigartige Tempelanlagen treffen üppige Regenwälder

Peter, Berge & Meer Chronist

Ich heiße Peter, bin 61 Jahre alt und im schönen Chiemgau in Oberbayern zu Hause.

Morgen geht es wieder einmal auf großen Reise. Bei meiner letztjährigen Reise im April durch Rajasthan wurde bei mir ein großes Interesse und vor allem Neugierde auf den Subkontinent Indien geweckt.

Als mir das Angebot von Berge und Meer für diese Rundreise im Süden Indiens ins Haus flatterte musste ich nicht lange überlegen, ich buchte sofort.

Am 21.03.2011 geht es nun los und ich möchte mit meinen Berichten alle Interessierten daran teilhaben lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter

1. Tag

Ankunft in Chennai

Nach der langen Anreise und einer sehr kurzen Nacht im Flugzeug landen wir gegen 9:00 Uhr Morgens in Chennai, wo uns unser Reiseleiter Dileep Kumar in Empfang nimmt. Nachdem alle Reiseteilnehmer ihren Platz im Bus gefunden haben fahren wir in ein Hotel, um ein ausgiebiges Frühstück zu uns zu nehmen.

Danach geht's auf eine kurze Orientierungsfahrt durch Chennai, vorbei am Bahnhof, der Universität und dem Stadt-Strand. Danach sind alle glücklich im Hotel anzukommen, am Strand einen Spaziergang zu machen, im Pool zu schwimmen oder sich einfach im Zimmer zu entspannen.

Während des Abendessens werden wir durch eine Tanzvorstellung unterhalten. Es ist bewundernswert mit welchem Eifer und welcher Ausdauer die jungen Mädchen uns den klassischen indischen Tanz präsentieren.

2. Tag

Tempel - Tempel - Tempel

Schon zeitig am Morgen machen wir uns auf den Weg nach Kanchipuran, der ''Goldenen Stadt'', vorbei an zauberhafter Landschaft in der Morgensonne. Kanchipuran ist die ehemalige Hauptstadt des ersten großen südindischen Reiches der Pallavas. Bis heute ist es noch eine wichtige heilige Stätte.

Der erste Tempel den wir heute betreten ist der Tempel Kailahanatha aus dem 7./8.Jh.. Der weitgehend unveränderte Tempel zählt zu den großen Kunstschätzen des Landes. 54 Nischen mit Götterbildern sind rund um den Hauptschrein mit dem Tempelturm angeordnet. Die Fassade ist mit zahlreichen, beeindruckenden, fein gemeißelten Figuren verziert.

Der Ekambareschwara Tempel, ein Shiva-Tempel aus dem 16. Jh. mit seinem 54 m hohen Gopuram ist das Wahrzeichen der Stadt und bis heute eine vielbesuchte Pilgerstätte.

Kanchipuran ist ein großes Zentrum Indiens der Seidenweberei. Zwei bis drei Wochen dauert es bis ein Sari von 5,5m Länge gewoben ist. Es fällt schwer dem Kauf dieser farbenprächtigen Stoffe zu widerstehen.

Auf unserem weiteren Weg nach Mahabalipuram haben wir die Möglichkeit, den Steinmetzen bei der Arbeit zu zusehen. Die Stadt Mahabalipuram liegt am Fuße eines riesigen Felsenhügels am Golf von Bengalen. Über den Sinn und Zweck der meisten Felsenmonumente, darunter der Ufertempel und Felsentempel, der an Ort und Stelle aus einem einzigen Felsen gehauen ist, ist nur wenig bekannt.

Nach einem langen Tag kehren wir zwar müde aber mit unzähligen großen Eindrücken in unser Hotel zurück und schließen den Tag mit einem wohlschmeckenden Abendessen.

3. Tag

Pondicherry

Um 8:00 Uhr beginnt unsere Fahrt nach Pondicherry. Es geht vorbei an Landschaften, die je nach Tageszeit und Licht ihr Gesicht ändern, Frauen, die im Wasser hockend Fische fangen und weitläufigen Anlagen zur Salzgewinnung.

Nach einer 140 km langen Fahrt erreichen wir Pondicherry und fahren als erstes nach Auroville, das ca. 10 km nördlich liegt.

Die auf dem Reisbrett geplante ''Stadt der Morgendämmerung'' ist wohl das größte esoterische Zentrum in ganz Indien. Die 1968 gegründete Stadt geht auf die Idee von ''The Mother'', der spirituellen Nachfolgerin von Sri Aurobindo, dem Gründer des gleichnamigen Ashram in Pondicherry, zurück. Etwa 1.700 Menschen (davon zwei Drittel Ausländer) wohnen hier in Kommunen zusammen, in einem Ort, der irgendwann eine ideale Stadt von 50.000 Einwohner sein soll.

1970 wurde mit dem Bau der Matri Mandir, einem gigantischen Hightech-Meditationszentrum im Herzen der Siedlung, begonnen. Es war als ''ein Symbol der göttlichen Antwort auf den menschlichen Sinn der Perfektion'' gedacht.

In meinen Augen wurde hier versucht, abgeschirmt vom Rest der Welt, eine ''heile Welt'' zu errichten. Aber das funktioniert so nicht. Auch diese Bewohner nehmen sehr wohl die Dienste Außenstehender in Anspruch und lassen Besucher gegen Bezahlung in ihre Stadt. Und wo kam das Geld für den Bau der Matri Mandir her???

Viel gibt es für die Besucher nicht zu sehen und so fahren wir weiter nach Pondicherry, vorbei an den verschiedensten Dorftempeln.

Nachdem wir am Nachmittag kurz das Aurobindo Ashram (fotografieren durften wir nicht) besucht haben, fahren wir mit der Fahrrad-Rikscha durch die Stadt, die stark durch die französische Kolonialzeit geprägt ist. Die Fahrt führt auch am strahlend weißen Raj Nivas, dem offiziellen Sitz des Vizegouverneurs des Pondicherry Territory. Pondicherry erlangte seine Blütezeit mit der Ankunft des Franzosen Joseph-Francois Dupleix, der die Stadt wieder aufbaute.

Er ließ das Straßennetz anlegen: ein zentrales Gitter, das von einem breiten Boulevard umrundet wird und von Nord nach Süd durch einen Kanal durchschnitten wird, der die ''Ville Blanche'' im Osten von der ''Ville Noire'' im Westen trennte. Diese Trennung wurde zwar 1954 aufgehoben, dennoch ist der gespaltene Charakter der Stadt geblieben.

Bei einem Spaziergang entlang der Uferpromenade genießen wir die abendliche Meeresbrise. Viele Einheimische tun das selbe, sowie auch ein Puna-Mann und ein Brautpaar.

4. Tag

Auf der Fahrt nach Tanjore

Heute liegt eine lange Fahrt von ca. 180 km vor uns. Sie gestaltete sich äußerst kurzweilig. Wir können auf dem Weg allerlei Handwerksbetriebe sehen. Eine Seilerei, bei der wir selbst Hand anlegen können beim Drehen der Seile aus Kokosnussfasern. Ein Elektriker; ja, hier wird noch richtig repariert und nicht nur ausgetauscht. Ein Schneider mit einer alt bewerteten Tret-Nähmaschine. Eine Wäscherei einfach am Fluss. Eine Gießerei, in der mit einfachsten Mittel schöne Messing-Figuren gegossen werden, die dann in mühevoller Handarbeit ihren letzten Schliff erhalten und poliert werden.

Zufälligerweise werden wir Zuschauern einer rituellen Prozession. Die an ein Martyrium aussehenden Rituale sind für uns schwer nach zu vollziehen. In Anbetracht der vielen Metallstifte, um nicht zu sagen Nadeln, schmerzt einem selbst der ganze Körper.

Natürlich darf auch heute ein Tempel nicht fehlen. Wir besuchen den Tempel Airavatheshwara, in dem Dorf Darasuran, der im 12. Jh. von König Rajaraja II. erbaut wurde. Dieses erlesene, selten besuchte Bauwerk gilt als eines der schönsten Beispiele der Chola-Kunst. Verglichen mit Tanjore und Gangaikondacholapuram ist dieses Heiligtum wesentlich kleiner. Die ''mangelnde'' Größe macht es aber mehr als wett mit den Sockelreliefs und den exquisiten, die Nischen der Außenwände schmückenden Skulpturen aus schwarzem Granit. Es sind auch noch gut erhaltene Deckenmalereien zu sehen.

Der Besuch dieses wunderschönen Tempels rechtfertigt allemal die Verschiebung des Brihadeeswarar-Tempels in Tanjore auf den nächsten Tag.

So geht wieder ein ausgefüllter Tag zu Ende, den wir mit einem schmackhaften Abendessen beenden

5. Tag

Von Tanjore über Trichy nach Madurai

Gut ausgeschlafen und wieder voll aufnahmefähig fahren wir zur Besichtigung des Brihadishwara-Tempel. Die Dächer von Tanjore werden vom riesigen Turm des Brihadishwara-Tempels überragt. Der Tempel wurde zum einen als Zeichen der Macht seines Erbauers, König Rajaraja I., erbaut und zum andern, um einen leicht erreichbaren Ort zur Verehrung Shivas zu haben.

Der Eingang des Tempels besteht aus zwei ein Stück voneinander entfernten Eingangstoren, Prakara. Beide sind nach demselben Muster erbaut. Massive rechteckige Sockel, gekrönt von pyramidenförmigen, mit Figuren und geschwungenen Dächern verzierten Türmen.

Ein Tempelelefant empfängt die Besucher, die sich von ihm gegen eine kleine Spende segnen lassen können. Auch einige unserer Reisegruppen machen dies.

Im großen Innenhof steht der aus Granit erbaute Haupttempel. Er besteht aus der großen Halle, Mahamandapa, der kleinen Halle, Ardhamandapa, die sich zum innersten Sanktuarium, Garbhagraha, öffnet. Oberhalb des Schreins ragt der pyramidenförmige, 61 m hohe Vimana-Turn in 13 sich verjüngenden Stockwerken gen Himmel. Im innersten Sanktuarium befindet sich der schwarze, über 3.5 m hohe shivalingam (Phallussymbol in heiligen Stätten, das den Gott Shiva repräsentiert).

Wir besuchen noch den Nayak-Königspalast in Tanjore. Die Bauarbeiten begannen in der Mitte des 16. Jh. unter Sevappa Nayak. Die Decken und Wände des Audienzsaales sind kunstvoll bemalt. Das imposanteste Bauwerk ist der Sarja Madi, der siebenstöckige Glockenturm. Besonders schön ist auch die ausgestellte Sammlung von Chola-Bronzen.

Unsere nächste Station auf dem Weg nach Mandurai ist der Ranganathaswamy-Tempel in Srirangam bei Trichy. Die Chola-Könige, die im 11. Jh. An die Macht gelangten, nahmen ambitiöse Bauvorhaben in Angriff, deren Höhepunkt mit dem Ranganathaswamy-Tempel erreicht war.

Wir wollten heute noch das Rock Fort im Norden von Trichy besichtigen. Der mächtige, sandfarbene Fels, auf dem die Festung liegt, erreicht eine Höhe von 80 m. Eine politische Wahlveranstaltung verhindert, dass wir die 480 Stufen zur Festung hinaufsteigen. Die Zufahrtsstraße ist gesperrt.

Wir fahren nach Mandurai weiter, wo wir gegen 7:00 Uhr abends in unserem Hotel erschöpft, aber um viele Eindrücke reicher ankommen.

6. Tag

Madurai

Der 27. März ist ein Sonntag. Die Straßen von Madurai sind verhältnismäßig leer. Unser Busfahrer bringt uns zum Thirumalai Nayak Palast.

Rund ein Viertel des im 17. Jh. erbauten Thirumalai Nayak Palast ist noch erhalten. Ein großer Teil wurde von Thirumalais Enkel Chockkanatha Nayak abgetragen und zum Bau eines neuen Palastes in Tiruchirapalli verwendet. Der Gouverneur von Chennai, Lord Napier, restaurierte 1858 den verbliebenen Rest. 1971 wurde das Gebäude erneut überholt. Das übrig gebliebene Gebäude, der Swargavilasa, ''Himmelspavillion'', besteht aus einem quadratischen Hof, flankiert von 18 m hohen Arkaden.

Rikschas bringen uns dann durch die schmalen Gassen der Altstadt zur Meenakshi-Tempelanlage. Der von einer quadratischen, 6m hohen Mauer umgebene Tempel zählt zu den größten Tempelkomplexen Indiens. Die bedeutendsten Schreine, die nur für Hindus zugänglich sind, sind die für Shiva und seine Gemahlin Meenakshi.

Für viele Besucher ist das Tempelleben so fesselnd, dass sie gleich mehrmals am Tag kommen. Seien es die puja-Zeremonien, laute nagaswaram- und tavil-Musik, Brahmanen-Jungen, die in den Veden unterwiesen werden, die Marktstände hinter dem Osteingang oder sogar eine Prozession. Irgendetwas passiert hier immer und macht den Ort zu einem der faszinierendsten von ganz Tamil Nadu.

Nachdem wir den Nachmittag zur freien Verfügung hatten (einfach ausruhen, einkaufen oder im Pool baden) gehen auch wir am Abend ein zweites Mal zu der Tempelanlage. Eine Prozession findet statt, der wir beiwohnen können.

7. Tag

Von Mundarai nach Periyar

Unser Weg führt uns heute in die Berge nach Periyar.

Unser Weg führt uns vorbei an Reisfeldern, auf denen gerade die jungen Reissetzlinge pikiert werden. Andere Familien haben sich auf die Herstellung von Ziegelsteinen spezialisiert. Auf der Durchfahrt halten wir bei einem Markt an und können in Ruhe an den Ständen entlang spazieren und die angepriesenen Waren begutachten. Unterwegs zeigt und uns unser Reiseleiter Dileep immer wieder die Pflanzen, die entlang der Straßen wachsen.

Wir kommen immer höher in die Cardamon-Berge, wobei wir auch an einer kleinen Firma vorbeikommen, in der Cardamon verarbeitet wird. Unser Ziel ist das in ca. 1.300 m Höhe liegende Kumily. Hier liegt das Periyar-Wildschutzgebiet rund um den 26 km² Periyar-Stausee.

Von hier wird das trocken Tamilnadu mit Wasser versorgt. 1895 stauten die Briten hierfür den Periyar-Fluss. 1982 schließlich wurde eine Kernzone von 350 km² zu Nationalpark erklärt.

Wir unternehmen eine 3-stündige Jeep-Safari auf der es leider nicht allzu viel zu sehen gibt. Wegen der großen Fläche von mittlerweile 777 km² ist die Chance eines der hier lebenden Wildtiere, wie z. B. Tiger, Elefanten, Sambarhirsche, Wildschweine, Leoparde, Lippenbär, äußerst gering. Es zeigen sich nur einzelne Affen. Auf Grund des diesigen Wetters kann heute auch schlecht fotografiert werden.

Periyar liegt im Staat Kerala. Hier herrscht etwas mehr Wohlstand als in Tamilnadu, was man auch deutlich an den Häusern erkennen kann. Das Gesamtbild erscheint auch sauberer.

Am Abend wird uns im Hotel von einer jungen Inderin in eindrucksvoller Weise der traditionelle Tanz präsentiert.

8. Tag

Fahrt mit dem Hausboot

Die Berge, die wir gestern in abenteuerlicher Fahrt erklommen haben, winden wir uns heute wieder abwärts bis in das Gebiet der Backwaters.

Wir legen einen Halt in einem Gewürzgarten an und lassen uns all die Pflanzen zeigen und erklären; z. B. Cardamon, Chillie, Kakao, und Jack-Frucht und Kaffee.

Die Berge sind mit tropischem Laubwald bedeckt und immer wieder Teeplantagen. Man sieht in diesem Gebiet immer wieder Kirchen.

Bald haben wir die Ebene im Westen der Cardamon-Berge erreicht und quartieren uns in kleinen Gruppen auf insgesamt 6 Hausbooten ein. Es folgt eine beschauliche Bootsfahrt, die einem so richtig erholen lässt. Keine Hektik, kein Lärm und eine Besatzung die all unsere Wünsche mit großer Freundlichkeit erfüllt.

Gegen 6:00 Uhr am Abend legen wir an. Alle treffen sich auf einem Boot zu einem kleinen Umtrunk, um sich anschließend wieder auf die zugewiesenen Boote zu verteilen. Hier nehmen wir zu sechst ein wunderbar zubereitetes Abendessen zu uns und begeben uns anschließend in unsere gut ausgestatteten Kabinen zur Nachtruhe.

9. Tag

Von Allepey nach Kochi

Bei Sonnenaufgang steht schon ein guter Kaffee für uns bereit. Das Leben erwacht. Nach dem Frühstück begeben wir uns auf die Fahrt zu dem Ausgangspunkt der Fahrt, wo unser Bus auf uns wartet.

Es gibt kaum etwas Entspannenderes, als gemütlich mit dem Boot durch die tropisch grünen Backwaters zu schippern. Das faszinierende Labyrinth schimmernder Wasserflächen - Seen, Kanäle, Flüsse und Bäche - wird von dichter tropischer Vegetation gesäumt und birgt ein ländliches Kerala, das von der Straße aus völlig unsichtbar ist. Hier und da, wie ein blauer Blitz, ein Eisvogel oder das Grün eines Papageien. Kormorane sitzen auf Baumstämmen, um ihre Flügel trocknen zulassen.

Unterwegs eröffnen sich ständig neue Ausblicke von schmalen Kanälen und undurchdringlichem Grün bis hin zu offenem Gelände und leuchtenden Reisfeldern. Es müssen jedoch für immer mehr Menschen Nahrungsmittel angebaut werden, was nur durch massive Düngung erreicht werden kann. Wäsche und Geschirr werden in dem Wasser gereinigt. Die Menschen selbst waschen sich darin und schlussendlich gelangen natürlich auch reichlich Abfälle darin. Auch die Abwässer gehen unbestritten in die Kanäle.

Das afrikanische Moos, das oft die Oberfläche bedeckt, sieht vielleicht ganz hübsch aus, stellt jedoch eine Gefahr für kleinere Boote dar und beraubt die Unterwasserwelt des notwendigen Lichtes. Es ist auch Ergebnis der intensiven Verwendung von Düngemittel, die letztendlich ins Wasser gelangen und das Moos entstehen lassen.

Eine große Bedrohung geht von der illegalen Landgewinnung aus. Innerhalb von ca. 100 Jahren ist die Gesamtwasseroberfläche um zwei Drittel geschrumpft. Auch der Tourismus leistet inzwischen seinen Beitrag zur Verschärfung der Probleme. Die Gewässer werden von einem kaum sichtbaren Ölfilm belastet, der von den motorisierten Fähren und den mittlerweile über 700 Hausbooten (Zahl steigend) zurückgelassen werden. In Folge sterben immer mehr Fische und die Zahl der Vogelarten in der Region ist um mehr als die Hälfte zurückgegangen.

Nachdem wir wieder alle in unserem Bus Platz genommen haben, geht die Fahrt weiter nach Kochi.

Kochi ist die einzige Stadt des Bundeslandes Kerala in der man garantiert eine Live-Vorstellung von Kathakali, der einzigartigen keralischen Formen rituellen Theaters, erleben kann. Ob in seiner authentischen Umgebung während der im Winter abgehaltenen Tempelfeste, oder als kürzere, auf Touristen hin orientierte Vorstellung, so wie wir sie zu sehen bekommen, - die faszinierenden Tanzdramen, in denen die Kämpfe zwischen Göttern und Dämonen dargestellt werden, bilden einen wesentlichen Teil des Kulturlebens von Kochi, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Wenn man frühzeitig kommt, kann man zusehen, wie sich die Tänzer schminken. Danach werden einem wesentliche Mimiken und Haltungen in ihrer Bedeutung erklärt. Dann treten die Tänzer, inzwischen mit ihren Kostümen bekleidet, in Bekleidung eines Trommlers und eines Sängers auf. Es fordert den Tänzern wie auch den Musikern eine hohe Konzentration ab und bedarf eines jahrelangen, intensiven Lernens bevor eine perfekte Darbietung gezeigt werden kann.

Damit geht wieder ein Tag zu Ende.

10. Tag

Kochi

Kochi, oder auch Cochin, entstand 1341, als eine Überschwemmung die Mündung des Periyar verschob und so ein sicherer Naturhafen entstand. Muziris (jetzt Kodungallur, 50 km nördlich gelegen) wurde als Haupthafen der Malabar-Küste verdrängt. 1405 verlegte die königliche Familie ihren Hof von Muziris nach Kochi.

Die schnell wachsende Stadt zog christliche, arabische und jüdische Siedler aus dem Nahen Osten an. Die Geschichte der Europäer in Kochi beginnt im frühen Jh. mit den Portugiesen gefolgt von den Holländern und später den Briten. Sie stritten alle um die Kontrolle des Hafens und seines ertragreichen Gewürzhandels.

Die Stadt unterlag von 1812 bis zur Unabhängigkeit einer Reihe von diwans (Finanzminister). In den 20-er Jahren des letzten Jh. wurde der Hafen von den Briten ausgebaut, um ihn für die neuen Ozeanriesen schiffbar zu machen. Dabei entstand durch die Aufschüttung des Materials aus den Ausbaggerarbeiten Willingdon Island zwischen Ernakulam und Fort Cochin.

In Old Kochi, an deren Nordspitze die Einfahrt zum Hafen der Stadt liegt, konzentrierten sich die Handelsaktivitäten der Europäer. Da heute nur auf der Seite des Hafens in Ernakulam Hochhäuser erlaubt sind, blieben in den beiden Bezirken Fort Cochin und Mattancherry zahlreiche Gebäude aus den frühen Kolonialzeiten erhalten.

Wir fahren an LKW, die auf Ladung aus dem Hafen warten, vorbei; werfen einen Blick in eine Wäscherei und sehen verschieden Kaufmannsresidenzen, bis wir bei der St. Francis Kirche, die erste von Europäern erbaute Kirche Indiens, ankommen. Die Rundbogenfassade wurde zum Vorbild der meisten christlichen Kirchen Indiens. Vasco da Gama wurde hier 1524 begraben. Später wurde sein Leichnam nach Portugal überführt.

Vorbei an vielen Verkaufsbuden und einem Schlangenbeschwörer spazieren wir zu den riesigen chinesischen Fischernetzen, die das Nordufer von Fort Cochin säumen. Sie sollen vom Hof Kublai Khans mitgebracht worden sein und sind auch überall in den Backwaters weiter südlich zu sehen. Hier werden auch frische Fische zum Kauf angeboten, die man sich an einem der provisorischen Stände in der Nähe mit Meersalz, Knoblauch und Zitrone gewürzt grillen lassen kann.

Unser nächstes Ziel ist der Mattancherry Palace. Der zweistöckige Palast, unter der Bezeichnung „Dutch Palace“, wurde von den Portugiesen als ein Geschenk an den Raja von Cochin (1537-61) erbaut. Erst später fügten die Holländer einige Details hinzu. Von außen scheint er nicht vielversprechend, doch das innere lohnt einen Besuch. Die recht gut erhaltenen Wandgemälde zählen zu den schönsten Beispielen der keralischen Malschule.

Mit dem Besuch der Jew Town, die einst die blühende jüdische Gemeinde von Cochin beherbergte setzen wir unsere Besichtigung fort. Bevor die meisten Gemeindemitglieder nach Israel emigrierten, war die Pardesi- (weißjüdische) Synagoge das wichtigste Gotteshaus der Gemeinde. Wir durften hier, genauso wie zuvor in der St. Francis Kirche und im Mattancherry Palast, nicht fotografieren.

In der Umgebung der Synagoge reihen sich viele Läden aneinander, in denen vor allem unsere Mitreisenden, die uns morgen in Richtung Deutschland verlassen, nochmals ausgiebig nach Mitbringsel und Erinnerungsstücke Ausschau halten können, bevor wir wieder in unser Hotel zurückkehren.

11. Tag

Von Kochi über Guruvayur nach Calicut

Da waren wir nur noch 12. Über die Hälfte der Gruppe ist in den frühen Morgenstunden nach Deutschland abgereist.

Für uns heißt es in den nächsten zwei Tagen eine große Strecke hinter uns zu bringen. Jeweils ca. 250 km. Das wäre in Deutschland nicht viel, für indische Verhältnisse ist das aber jeweils eine Tagesreise ohne großartige Unterbrechungen.

Wir verlassen Kochi um halb neun in Richtung Norden und fahren weitgehend durch bis Guruvayar. Hier besuchen wir ein Elefantencamp, was in erster Linie ein Elefantenkrankenhaus ist. Es gibt etliche Elefanten mit körperlichen Gebrechen. Viele sind aber auch psychisch gestört, wobei sich die Frage stellt, ob diese Störungen von Menschen gemacht sind.

Die Elefanten sind überall wo sie dem Menschen dienen, sei es als Tempelelefanten oder Arbeitselefanten in den Wäldern, an Ketten gelegt. Sie zeigen das gleiche Erscheinungsbild wie die Elefanten bei uns in den Zoos. Hospitalismus, ein ständiges wiegen des Kopfes von einer Seite auf die andere und ein ständiges Treten von einem Bein auf das andere. Dabei entwickeln wohl viele auch eine dicke Portion Aggressivität. Die körperlichen Gebrechen werden hier gut behandelt, gegen die psychischen ist man wohl weitgehend machtlos.

Nach fast endlos anmutender Fahrt erreichen wir Calicut. Die Küstenstadt zählte einst zu den wohlhabendsten Handelsstädten in ganz Asien. Für uns ist es ein notwendiger Zwischenstopp auf unserem Weg nach Coorg.

Bevor wir in unsrem Hotel einchecken, besuchen wir eine staatliche Bootswerft, in der Holzschiffe aus Teakholz nach altem Vorbild gebaut werden.

12. Tag

Von Calicut nach Coorg

Wieder liegen an die 250 km vor uns. Der Weg führt uns in die Berge nach Osten. Wir machen nur kurze Stopps, um z. B. in einer kleinen Bäckerei Tee zu trinken, zu dem uns gebratene Bananen gereicht werden. Während der Fahrt versorgt uns unser Reiseleiter Dileep, wie schon die Tage zuvor, liebevoll mit Bananen, Orangen und Keksen.

In atemberaubender Weise schlängelt sich die Straße die steilen Hänge hinauf. Mancher Pass über die Alpen verblasst dagegen. Es bieten sich atemberaubende Ausblicke. Die Fahrweise der Inder lässt einem teilweise den Atem stocken. Aber unser Fahrer hat alles im Griff, wobei es für ihn echte Schwerarbeit ist.

Die gebirgige Region Kodagu, früher Coorg genannt, liegt 100 km westlich von Mysore in den Westghats, deren östliche Ausläufer in das Mysore Plateau übergehen. Das hügelige, mit Dschungel, Kaffeeplantagen und Reisfeldern gesprenkelte Gebiet zählt zu den schönsten Landschaften Südindiens.

Die Straßen werden immer schmaler. Bei uns würde man es nur noch ''Feldweg'' nennen. Der geteerte Teil ist gerade mal so breit wie unser Bus. Plötzlich stehen wir vor einer wunderschönen, eleganten Hotelanlage, die zum Entspannen einlädt.

Nach einer Vorführung von akrobatischen Tänzen genießen wir das reichhaltige Buffet. Leider kann man nie alle der Köstlichkeiten probieren. Satt, zufrieden und müde zieht sich jeder anschließend in sein Zimmer zurück.

13. Tag

Coorg

Wir stehen schon morgens früh vor dem Frühstück auf, um Vögel zu beobachten. In der Stille der Morgenstunde hört man ein lautes Zwitschern in den unterschiedlichsten Tönen und Lauten. In dem vielen Grün ist es nicht leicht die Vögel zu entdecken. Mit Hilfe des Führers gelingt es uns aber den einen oder anderen zu sehen. Für Fotos ist das Licht allerdings zu fahl. Die leichten Morgennebel verzaubern die Landschaft in Bilder wie von Künstlerhand gemalt.

Kodagu, früher Coorg genannt, ist relativ unerschlossen und es gibt nur wenige Sehenswürdigkeiten, aber die Landschaft ist idyllisch und das Klima selbst im Sommer angenehm. Coorg lockt seine Besucher in erster Linie mit seiner Natur. Auch viele Wanderfreunde finden inzwischen den Weg hierher, um die Wald- und Bergpfade zu erkunden.

Nach dem Frühstück fahren wir in das Dubare Elefantencamp. Es ist heute Sonntag. Daher sind auch sehr viele Inder unterwegs. Wir setzen mit einem Boot zur anderen Uferseite über. Hier werden die Elefanten zum Baden geführt. Die Inder wollen möglichst einen Elefanten berühren, da der Elefant als heiliges Tier gilt und eine Berührung Glück bringen soll. Nach dem Bad bekommen sie ihr Fressen. Das ganze läuft recht unspektakulär und unorganisiert ab. Aber alle haben ihren Spaß dabei.

Dileep, unser Reiseleiter, hat uns für heute noch eine Überraschung angekündigt. Es ist ein großer buddhistischer Tempel, der ''Goldene Tempel'', der über zweitausend tibetische Mönche und Nonnen beherbergt. Ein solcher Tempel ist im Gegensatz zu einem hinduistischen Tempel sehr, sehr viel farbenfroh und mit reichlich Gold verziert.

Auf unserem Rückweg ins Hotel halten wir noch bei einer Bauernfamilie an, die die Pfefferkörner auf einer schwarzen Folie zum Trocknen an der Sonne ausgebreitet haben.

Am Nachmittag geht mir die Puste aus, um in den umliegenden Plantagen die Gewürzpflanzen zeigen zu lassen. Ich genieße stattdessen die Annehmlichkeiten der schönen Hotelanlage.

14. Tag

Von Coorg nach Hassan

Auch heute müssen wir eine lange Strecke mit dem Bus hinter uns bringen, 220 km. Nicht viel, denkt man an unsere Straßen zu Hause. In Indien ist aber alles anders. Ein großer Teil der Strecke ist wieder kaum mehr als ein Feldweg nach unseren Maßstäben. Man hat den Eindruck, alle Schlaglöcher der Welt haben sich hier vereinigt. Aber es geht, langsam, aber doch. Auf dem Weg zum Plateau von Mysore begegnen und die abenteuerlichsten Gefährte. In einem Dorf legen wir einen kurzen Stopp ein. Die Dorfbewohner begrüßen uns in sehr freundlicher Art und Weise.

Wir erreichen Belur. Die Stadt ist berühmt für den noch immer genutzten Chennakeshava-Tempel, der ein schönes Beispiel des einzigartigen Hoysala-Baustils ist. Der Tempel wurde im 12. Jh. erbaut. Er steht in einem von einer hohen Mauer umgebenen Hof, von kleineren Schreinen und Mandapa-Eingangshallen gesäumt. Im Unterschied zu all den bisherig gesehenen Tempeln, ist er aus Speckstein erbaut, was ihm ein ganz anderes, für mich ansprechenderes Erscheinungsbild, gibt. Wir kommen zufällig zur Zeitpunkt der Opferzeremonie an, die wir verfolgen können.

Nicht allzu weit von Belur entfernt liegt Halebid, die ''tote Stadt'', unser nächstes Ziel. Früher war Halebid, 32 km nordwestlich von Hassan gelegen, die Hauptstadt der mächtigen Hoysala-Dynastie, die im 11. bis 14 Jh. das südliche Karnataka beherrschte.

Hier steht der Hoysaleshvara-Tempel mit dessen Bau 1141 begonnen wurde. Nach rund vierzig Jahren Bautätigkeit blieb er unvollendet. Welchen Gottheiten hier ursprünglich gehuldigt wurde ist unbekannt, doch Fachleute nehmen an, dass der Doppel-Tempel Shiva und seiner Gemahlin geweiht war. Jedenfalls enthalten beide Sanktuarien shivalinga und sind durch zwei halb offene Mandapa-Säulengänge, in denen Nandi-Figuren stehen, miteinander verbunden.

Nach einem weiteren erfüllten Tag beenden wir unsere Fahrt in einem Hotel bei Hassan.

15. Tag

Von Hassan nach Mysore

Unser heutiger Weg führt uns über die fruchtbare Hochebene von Mysore in die Palaststadt Mysore.

Die Besichtigung des Maharadscha-Palastes steht an. In der umgebenden Mauer befinden sich sechs Tore, doch der Zutritt ist nur an der Südseite möglich. Wir betreten die Anlage durch das prunkvolle Eingangstor. Es eröffnet uns den Blick auf ein märchenhaftes Bauwerk, überragt von einer schimmernden Messingkuppel. Besonders eindrucksvoll soll es sein, wenn an Sonntagen und zu Feiertagen das Ganze von fast 100.000 Glühlampen beleuchtet ist. Wir sind leider an einem Montag hier. Der Bau wurde 1912 für den 24. Wodeyr Raja fertig gestellt und steht an der Stelle des ehemaligen Holzpalastes, der 1897 einem Brand zum Opfer fiel. Die Residenz ist von 12 Tempeln umgeben, von denen manche sehr viel älteren Datums sind.

Das prachtvolle Innere, das wir nur ohne Schuhe und, wie so oft, ohne Kamera betreten dürfen, birgt eine außergewöhnliche Mischung von indischen und anderen Stilen aus aller Welt. Der achteckige Kalyana Mandapa, der königliche Hochzeitsaal, hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck. Die Wände auf dem Weg dorthin bedeckt ein kunstvolles Fries von Ölgemälden, die das gewaltige Mysore Dussehra-Fest, das im Sept.-Okt., im Jahr 1930 zeigen. Die pompöse Halle selbst weist aus Eisen gegossene Pfeiler aus Glasgow, böhmische Lüster und am Deckengewölbe ein vielfarbiges Mosaik aus belgischem Glas in Form von Pfauen auf.

Einen weiteren hervorstehenden Eindruck hinterlässt die Public Durbar Hall, die geradewegs aus Tausendundeiner Nacht entsprungen zu sein scheint. Die mit in leuchtenden bemalten, mit Gold verzierten Säulen bestandene, gewaltige Empfangshalle ist nach einer Seite offen und bietet Aussicht auf den Exerzierplatz und die Parkanlagen des Palastes. In der kleineren Private Durbar Hall sind besonders schöne Glasmosaike und Blattgoldmalereien zu sehen. Die beiden Silbertüren am Ausgang sind das Einzige, was noch von der alten Residenz übrig geblieben ist.

Jetzt bringt uns unser Bus den Chamundi Hill, 3 km südöstlich der Stadt, hinauf. Auf der Spitze steht ein Tempel zu Ehren der Lieblingsgöttin der Rajas von Mysore, der Göttin Durga. Das letzte Stück legen wir zu Fuß zurück, vorbei an bunten Verkaufsständen die zum großen Teil Opfergaben für die Tempelbesucher verkaufen. Die Chamundi-Statue im Innern ist aus purem Gold und draußen im Hof steht eine Grauen erregende, aber farbenfrohe Statue des Dämonen Mahishadura.

Auf dem Rückweg zu unserem Hotel machen wir noch halt an der größten und vermeintlich schönsten Nandi-Bullen Statue Indiens Halt. Sie weist eine Höhe von fast 3 m auf.

Wir werden zum Ende unserer Reise immer mutiger, was das Essen und Trinken anbelangt. Deshalb probieren wir hier auch an einem Stand Zuckerrohrsaft mit Limette und Ingwer. Er schmeckt köstlich erfrischend.

Der Koch unseres Restaurants im Hotel will uns wohl wieder auf heimische Kost vorbereiten. Er präsentiert uns europäische Küche. Er will uns damit wohl sein kulinarisches Wissen und Können zeigen. Wir haben aber inzwischen großen Gefallen an der indischen Küche gefunden.

16. Tag

Zugfahrt zurück nach Chennai

Wegen einer Fahrplanänderung beginnt unsere Zugfahrt nicht, wie ursprünglich vorgesehen in Mysore, sondern, wie von Berge & Meer schon angekündigt, in Bangalore.

Unser Bus bringt uns pünktlich zum Bahnhof von Bangalore. Ein Mitarbeiter der indischen Reiseagentur ''Le Passage to India'' kommt zur Unterstützung unseres Reiseleiters, damit in dem enormen Menschengetümmel auch unser Gepäck sicher im Zugabteil ankommt.

Wir fahren 1. Klasse, was absolut nicht mit unserer 1. Klasse in Deutschland zu vergleichen ist. Der Waggon ist klimatisiert und nicht so dicht besetzt wie die 2. Klasse, geschweige denn die 3. Klasse. Zu unserer Freude kommt ständig jemand vorbei und bietet Essen und trinken für wirklich wenig Geld, nach unserem Maßstab, an.

Es schmeckt köstlich und der indische Jai (gewürzter Tee mit Milch) der gereicht wird schmeckt mit am besten von all dem, den wir auf unserer Reise getrunken haben. Das Abteil ist voll und es geht laut und fröhlich zu. Leider sind die Scheiben so verschmutzt und verkratzt, dass man die vorbeiziehende Landschaft nicht fotografieren kann.

Erst nach 9:00 Uhr abends kommen wir im Hotel in Chennai an, wo wir noch ein leichtes Abendessen serviert bekommen.

Nach 17 Tagen geht unsere Reise zu Ende. Sie war bestens organisiert. Man kann, wenn man will, immer einen Verbesserungsvorschlag machen. Man kann aber auch einfach wieder kommen und die Reise nach anderen Schwerpunkten ausgelegt wiederholen. Es lohnt sich, denn es gibt viel zu sehen und man muss immer eine Auswahl treffen.

Morgen Wird uns das Flugzeug wieder nach Deutschland bringen.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch ganz herzlich bei unserem Reiseleiter Dileep Kumar.V bedanken, für seine fürsorgliche Betreuung und wirklich gute Führung, die durch all sein großes Wissen, ob Geschichte, Natur oder aktuelles Leben geprägt war.

Danke Dileep, du hast unsere Reise durch deine Persönlichkeit wirklich zu einem einmaligen Erlebnis gemacht.

Auf Wiedersehen - bis wir wieder sagen: Namasté Indien.

Sie möchten auch nach Indien?

Mit Berge & Meer Indien entdecken