Alaska - Reisetipps & Informationen

Der Name Alaska lässt sich von "Alyeska" ableiten, was von den Aleuten kommt und "großes, weites Land" bedeutet.

Entdecken Sie die einzigartige Naturlandschaft Alaskas. Berge, Steppen, Wälder, Seen, Gletscher und eine einzigartige Tierwelt erwartet Sie. Die Bezeichnung als "letzte große Wildnis" ist aufgrund der gewaltigen menschenleeren Landschaften mehr als zutreffend. Eine Kreuzfahrt entlang der Küste wird Sie bezaubern. Entdecken Sie von Bord Ihres Schiffes aus die eisige Schönheit Alaskas und bestaunen Sie eindrucksvolle Gletscher und atemberaubende Landschaften.

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Inhaltsverzeichnis

    5 Highlights, die Alaska so besonders machen

    • Eisige Schönheit: Der Hubbard Gletscher
    • Majestätische Gletscher in der Insight Passage
    • Faszinierende Naturerlebnisse: Kalbende Gletscher
    • Wildtierbeobachtung: Wölfe, Weißkopfseeadler & Co
    • Beeindruckende Nationalparks: Glacier Bay mit dem höchsten Küstengebirge der Welt
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    Steckbrief

    Fläche
    ca. 1.717.854 km²

    Einwohnerzahl
    741.894 (2016)

    Amtssprache
    Hauptsprache Englisch

    Staatsform
    Föderale Republik
    (49. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika)

    Hauptstadt
    Juneau

    Geografie
    Alaska ist der nördlichste und westlichste Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Osten grenzt es an Kanada, im Westen an das Beringmeer, im Norden an das Nordpolarmeer, und im Süden an den Golf von Alaska. Alaska ist die größte Exklave der Erde. Eine Exklave beschreibt einen Teil eines Mutterlandes, das vom Rest des Gebietes durch Grenzen räumlich abgetrennt und somit ausschließlich über fremdes Gebiet erreichbar ist.
    Drei landschaftliche Großräume prägen den Bundesstaat: die Gebirgskette entlang der südlichen Pazifikküste, die Yukon-Niederung mit ihrem Berg- und Hügelland und die Küstenebene am Nordpolarmeer. Im Südwesten von Alaska liegt die Alaska-Halbinsel, an die sich die langgestreckte Inselkette Aleuten anschließt.

    Telefonvorwahl
    001

    Domainendung
    .us

    Währung & Zahlungsmittel
    US-Dollar (US$)

    Kreditkarten
    In der Regel werden alle gängigen Kreditkarten akzeptiert. Es ist ratsam, eine Kreditkarte mitzuführen, da man häufig bei einer Reservierung (z. B. Hotel) eine Kreditkartennummer angeben muss.

    Zeitzone
    Die Alaska Standard Time Zone (AKST) UTC-9, gilt fast im gesamten Bundesstaat Alaska.

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    Klima, Wetter & Reisezeit

    Alaska wird vom nordischen Kontinentalklima mit überraschend warmen, trockenen und sonnigen Sommern und sehr kalten Wintern beherrscht. In Süd-Alaska und im Panhandle ist das Klima aufgrund der Nähe zum Meer etwas milder. Die Pazifikwolken sorgen jedoch für reichlich Regen.

    Als beste Reisezeit kann man wegen der sonnnigen Tage den Zeitraum Mitte Juni bis Ende August bezeichnen. Doch auch im September gibt es noch sonnige Tage, jedoch kalte Nächte. Anfang September färben sich im Indian Summer die Blätter in beeindruckendem Rot und Gelb. In der Zeit von Mitte Februar bis Mitte April eignet sich die Zeit am besten, um Hundschlittenfahrten oder Skitouren zu unternehmen.

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    Städte, Sehenswürdigkeiten & Nationalparks

     
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    Hoonah/Icy Strait Point

    Entlang der Icy Strait in der Inside Passage liegt der Ort Hoonah. Ein Tinglit Stamm namens Huna lebt seit tausenden von Jahren in der Icy Strait. 1912 wurde von der Hoonah Packing Co im Norden des Ortes eine große Lachskonservenfabrik erbaut, die bis 1950 in Betrieb war. Die Huna Totem Coorporation ist eine Gesellschaft im Besitz von Ureinwohnern. Diese kaufte die Anlage und sanierte sie. Daraus entstand der private Kreuzfahrthafen mit dem Namen "Icy Strait Point".

    Der kleine Hafen eröffnete 2004 und seitdem wird der Ort hauptsächlich von Kreuzfahrtpassagieren besucht. Er liegt im Zentrum der renovierten Lachskonservenfabrik. Heute sind in der Fabrik ein Museum, Geschäfte mit lokaler Kunst und Kunsthandwerk, sowie ein Restaurant zu finden.

    Zahlreiche ausgeschilderte Wanderwege ermöglichen Wandertouren auf eigene Faust. Hoonah bietet außerdem optimale Möglichkeiten zum Angeln oder zur Walbeobachtung.

    Eine weitere Ausflugsmöglichkeit bietet das Native Theater, wo den Zuschauern die Geschichte und Kultur der Tlingit Indiander näher gebracht wird. Auch die längste ZipLine der Welt mit 1.6 km ist eine sehr beliebte Aktivität bei den Touristen.

     
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    Juneau

    Die Hauptstadt Juneau ist einer der ältesten Orte Alaskas. Sie liegt im sogenannten Alaska Pannhandle. Als einzige Hauptstadt in den USA hat Juneau keinen Straßenzugang und ist nur aus der Luft oder zu Wasser erreichbar.

    Dicht eingerahmt von Mount Juneau, Mount Roberts und dem Gastineau Channel liegt die Stadt. Sie ist geprägt von einer Mischung aus neuen Gebäuden, alten Ladenfronten und malerischen Häusern, Relikte aus den frühen Goldrausch-Tagen im 19. Jahrhundert.

    Eine kurze Fahrt von der Innenstadt entfernt, liegt die bekannteste Attraktion, der Mendenhall Glacier. Er befindet sich innerhalb des Tongass National Forest. Als Besucher kann man eine Wanderung unternehmen oder sich im Mendenhall Glacier Visitor Center umschauen.

    Ebenfalls beliebt sind auch hier Walbeobachtungs-Touren, bei denen man jedoch auch viele andere Meeresbewohner, wie zum Beispiel Seelöwen, beobachten kann.

     
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    Ketchikan

    Das Städtchen Ketchikan besticht durch seine traumhafte Lage. Es liegt eingerahmt von dicht bewaldeten Berghängen und dem felsigen Deer Mountain. Auf der Wasserstraße, Tongass Narrows, tummeln sich Wasserflugzeuge, Fischerboote, Fähren und Lastenkähne.

    Die Wirtschaft ist geprägt von Fischfang und Tourismus. In der historischen Creek Street werden die Häuser von Stelzen getragen, da sich eine Straßenseite entlang der Tongass Avenue erstreckt. Von hier aus hat man die Tongass Narrows immer im Blick.

    Der Ort ist Ausgangspunkt für Ausflüge nach Prince of Wales Island oder Annette Island zur Bärenbeobachtung. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das spektakuläre Wildnisgebiet Misty Fiords National Monument. Die Landschaft aus Meeresklippen, tiefen Fjorden und hohen Steilküsten beheimatet zahlreiche Wildtiere, wie Robben, Seeotter, Weißkopfseeadler und Wale. 

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    Hubbard Gletscher

    Der Gletscher liegt in der Eliaskette. Von seiner Quelle im Yuokon-Territorium erstreckt sich der Gletscher über 122 km in die Disenchantment Bay und Yakutat Bay. Die Stirnseite misst über 10 km. Er ist der längste in einem Gewässer endende Gletscher Alaskas. Im Schnitt ist das Eis am Fuße des Gletschers etwa 400 Jahre alt. Der über 100 m über dem Meeresspiegel liegende Teil des Gletschers "kalbt" in regelmäßigen Abständen. Dies bedeutet, dass riesige Eisstücke abrechen und in die Yakutat-Bay stürzen.

     
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    Glacier Bay Nationalpark

    Der Nationalpark liegt in der Nähe von Juneau im Alaska Pannhandle. Der Nationalpark ein Highlight jeder Kreuzfahrt in Southcentral Alaska. Mit 13.300 km² erstreckt sich das Wildnisgebiet aus Eis über die Weite. Die Gletscher bedecken rund 27 Prozent des Parks. Sieben der Gletscher reichen bis an die Küste und kalben ins Meer.

    Eingerahmt wird der Nationalpark von dem höchsten Küstengebirge der Welt, der Fairweather Range. Unzählige Tierarten sind im Glacier Bay Nationalpark zuhause. Buckelwale, Orcawale, Delfine, Robben, Braunbären, Elche oder Wölfe sind nur einige Beispiele der tierischen Bewohner der unberührten Landschaft.

    Seward

    Seward liegt an der Resurrection Bay eingebettet zwischen Berglandschaft und Wasser. Die Stadt hat rund 3.000 Einwohner (Stand 2010).

    Die Gründung der Stadt erfolgte im Jahre 1903 im Zusammenhang mit der Streckenlegung für die Eisenbahn.

    Die Stadt ist das Tor zum Kenai Fjords Nationalpark, welcher auf der Kenai Halbinsel liegt. Der Park ist bekannt für das riesige Harding Ice Field, von welchem aus sich zahlreiche Gezeitengletscher ins Meer schieben. Auch hier sind zahlreiche Meerestiere beheimatet. Bei einer Tageskreuzfahrt entlang der südlichen Küste kann man zum Beispiel Robben, Seelöwen oder Wale beobachten. Besonders beeindruckend ist es auch zu sehen, wie riesigen Eisbrocken von den Gletscherfronten ins Meer stürzen.

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    Kodiak

    Die Stadt liegt im östlichen Teil der gleichnamigen Insel Kodiak. Die Insel wird auch "Emerald Isle" , die grüne Insel, genannt.

    Kodiak gehört heute zu den drei wichtigsten Fischereihäfen im Land. Die bekannteste Sehenswürdigkeite aug Kodiak Island ist das Schutzgebiet Kodiak National Wildlife Refuge. Es nimmt ca. zwei Drittel der Insel ein und bietet ein sehr abwechslungsreiches Landschaftsbild. Man kann schroffe Berge, Weideland, Wälder und Graslandschaften bestaunen. Eine der Hauptattraktionen ist das "Bear Watching". Hierbei werden Touristen größtenteils per Wasserflugzeug in schwer zugängliche Gebiete geflogen, in denen die ca. 3.500 Bären leben.

    Das Kodiak Military History Museum liegt im Innern des Ready Ammo Bunker. Hier können Touristen die historischen Ruinen der Verteidigungsanlagen anschauen und mehr über die Geschichte der Insel im 2. Weltkrieg erfahren.

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    Anchorage

    Anchorage ist mit Abstand die größte Stadt Alaskas sowie dessen wichtigstes Industriezentrum. Die Besucher erwartet eine spannende Kombination aus Metropole und Wildnis. Inmitten der traumhaften Landschaft liegt die große Stadt mit erstklassigen Restaurants, Museen und Theater.

    Direkt hinter der Stadt liegt der Chugach State Park. Er ist der drittgrößte State Park in Amerika und bietet eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten. Man hat die Möglichkeit zum Bergwandern, Klettern oder im Winter Skifahren und Snowmobilfahren. Über 45 Tierarten leben im Chugach State Park und verirren sich ab und an auch mal in die Wohngegenden von Anchorage.

    Ein wenig später nach dem Erdbeben im Jahre 1964 wurde die Stadt wieder aufgebaut. Man stieß auf rund zehn Milliarden Dollar geschätze Ölvorkommen an der Prudhoe Bay. Heute ist die Stadt noch Hauptsitz vieler Öl- und Zulieferfirmen, obwohl die Trans-Alaska Pipeline 500 km entfernt an Anchorage vorbeiführt.

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    Skagway

    In Skagway erstreckt sich ein Broadway mit Shops und Restaurants mit typischen "falschen Fassaden" (false front). Die Holzbürgersteige, die Einheimischen in historischen Kostümen begeistern die tausenden Besucher der Stadt. Viele restaurierte Gebäude gehören zum Klondike Gold Rush National Historical Park. Ab dem Jahr 1897 war Skagway Ausgangspunkt für mehr als 40.000 Goldsucher auf ihrem Weg in den Yukon. Hierbei folgten Sie hauptsächlich dem Chilkoot Trail.

    Im Sommer werden Touristen mit Parkrangern des National Park Services täglich durch das historische Distrikt geführt und machen Halt an historischen Gebäuden, wie dem Mascot Saloon Museum.

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    Aktivitäten

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    Abenteueraktivitäten

    Für Abenteurer hat Alaska viel zu bieten. Ob bei einem Ausflug mit dem Buschflugzeug oder bei der längsten Zipline der Welt hier ist für jeden Adrenalinjunkie das Richtige dabei. Bei einer spannenden Rafting Tour kann man die Naturlandschaften live erleben. Wenn man es etwas ruhiger angehen möchte, kann man eine Kajakfahrt unternehmen und bestaunt vom Wasser aus die Schönheiten Alaskas.

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    Wandern & Mountainbiken

    Mit hervorragenden Wegen und Pfaden begrüßt Alaska seine Wanderer. Diese Touren führen durch die meisten Städte und Gemeinden. Es gibt Naturpfade in allen Längen und zahlreiche anspruchsvolle Moutainbike-Trails. So haben Jogger, Fußgänger und Radfahrer die Möglichkeit, die Schönheit der Natur Alaskas zu entdecken.

    Doch auch im Winter kommen Wanderer nicht zu kurz. In dieser Zeit werden Schneeschuh- oder Gletscherwanderungen angeboten.

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    Angeln

    Alaska ist ein Paradies für jeden Angler. Ob Fischen im Meer, in den Seen und Flüssen, Fliegenfischen oder Eisfischen – hier findet jeder das Passende. Mit einem Charterboot oder Wasserflugzeug kann man sich zu abgelegenen Angelplätzen bringen lassen. Mit ca. 600 verschiedenen Fischarten in drei Millionen Seen und 3.000 Flüssen bietet Alaska beste Möglichkeiten zum Fischfang.

     
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    Wildtierbeobachtung

    Das Land ist bekannt für seine unberührte Wildnis. Beobachten Sie alle erdenklichen Wal-Arten, Wölfe, Grizzlybären, Luchse, Elche und viele andere teils gefährdete Tierarten.

    Viele Anbieter haben Touren zur Wildtier-Beobachtung im Programm.

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    Winteraktivitäten

    Im Winter lockt Alaska mit unterschiedlichen Outdooraktivitäten. Typisch hierfür sind zum Beispiel die Ausflüge mit den Hundeschlitten. Oder man genießt die tollen Schneebedingungen beim Skifahren, Snowboarden und Langlaufen.

    Ein ganz besonderes Highlight ist die Beobachtung der Polarlichter. Diese sind zwar ein ganzjähriges Phänomen, aber im Sommer sind die Lichter bei der kaum oder gar nicht untergehenden Sonne kaum zu sehen. In den dunklen, klaren Nächten im Winter jedoch sieht man das atemberaubende, spektakuläre Naturschauspiel besonders gut.

    Sprache

    In Alaska wird vorwiegend Englisch gesprochen, jedoch werden alte Dialekte und frühere Sprachweisen der Landessprache vorgezogen. Tlingit ist zum Beispiel die Sprache des Tlingit-Volkes aus Südostalaska und Westkanda. Die Sprache wird nur noch von etwa 800 Muttersprachlern gesprochen und ist somit vom Aussterben bedroht. Daher wird in Südalaska versucht mit speziellen Programmnen die Sprache und Kultur der Tlingits zu bewahren.

    Religion

    Alaska hat eine relativ große orthodoxe christliche Bevölkerung. Diese recht große orthodoxe Kirche mit 49 Gemeinden und bis zu 50.000 Anhängern ist Resultat der damaligen russischen Kolonisation und Missionsarbeit unter den Alaska Einwohnern. Im Jahre 1795 wurde die erste russisch-orthodoxe Kirche in Kodiak gegründet. Durch die Heirat der alaskischen Eingeborenen und der russischen Einwanderer etablierte sich die russisch-orthodoxe Kirche. Weitere Religionen, wie das Judentum, der Islam oder die Zeugen Jehovas sind nur sehr gering in dem Land vertreten.
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    Geschichte & Kultur

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    Geschichte
    Die ersten Bewohner Alaskas waren asiatische Gruppen, die über Beringia in das heutige West-Kanada einwanderten. Bevor die russischen Siedler ankamen, lebten in Alaska Eskimos und viele indigene Völker. Am 15. Juli 1741 landete Alexei Iljitsch Tschirikow, der Kommandant der St. Paul, bereits im heutigen Sitka. Im Jahre 1783 wurde von Grigori Iwanowitsch Schelikow eine russisch-amerikanische Gesellschaft ins Leben gerufen, die bei der Kolonisation der Küstengebiete Alaskas half.

    Durch den US-Außenminister William H. Seward wurde am 9. April 1867 der Kauf Alaskas für 7.2 Millionen US-Dollar arrangiert. Mit der Unterzeichnung des Alaska Statehood Act schaffte der US-Präsident Dwight D. Eisenhower im Jahre 1958 die ersten Schritte zur Aufnahme Alaskas in die USA. Seit dem 3. Januar 1959 ist Alaska nun der 49. Bundesstaat der USA.

    Kultur

    Alaskas Ureinwohner werden in fünf Hauptgruppen eingeteilt, die nach den Regionen identifiziert werden: Iñupiaq und St. Lawrence Island Yupik, Athabasken, Yup’ik & Cup’ik, Unangax̂ und Sugpiaq (Alutiiq) sowie Eyak, Haida, Tsimshian und Tlingit. Ca. 15 % der Einwohner Alaskas sind noch indigener Abstammung (Stand 2010). Früher hatten die Ureinwohner die Vorherrschaft über das Land. Daher ist es wichtig, dass sie versuchen ihre Kulturen bei anhaltendem Bevölkerungswachstum, zu bewahren.

    Das Alaska Native Heritage Center in Anchorage ist mit seinen Ausstellungen und Programmen eine gute Informationsquelle für alle Besucher, die mehr über die indigenen Völker Alaskas erfahren möchten.

    Feiertage

    Alaska-Tag (18. Oktober)

    Der Alaska-Tag am 18. Oktober soll an die formelle Überführung Alaskas von Russland an die USA erinnern. Über drei Tage wird das Alaska Day Festival jährlich um den 18. Oktober rum in Sitka gefeiert. An dem Feiertag wird die Zermonie von 1867 nachgestellt, bei der die russische Flagge niedergeholt und die amerikanische Flagge gehisst wird. Der Tag ist ein gesetzlicher Feiertag in Alaska und Büros, Schulen etc. Sind geschlossen. Wenn der Alaska-Tag auf einen Samstag oder Sonntag fällt, findet er am Freitag bzw. Montag statt.

    Im Jahre 1867 verhöhnte man Henry Seward, der für nur 7.2 Millionen Dollar Alaska von Russland kaufte. Man war der Meinung, er zahle einen viel zu hohen Preis für werloses Land. Doch dieser Wert wurde bereits um ein Vielfaches übertroffen aufgrund der vielen Bodenschätze, die seitdem in Alaska gefunden wurden.

    Seward-Tag (letzter Montag im März)

    Am letzten Montag im März ist der gesetzliche Feiertag "Seward’s Day". Der Tag erinnert an den Kauf Alaskas von Russland im Jahre 1867. In vielen Städten finden zu diesem Feiertag Festivals statt. Dabei lässt man die historischen Ereignisse nochmals bei beispielsweise Diashows aufleben.

    Essen & Trinken

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    Typisch für Alaska sind frischer Fisch aus den alaskischen Gewässern. Besonders Lachs, Heilbutt, Muscheln und Krebse stehen in den Küstenorten so gut wie immer auf der Speisekarte. Dazu wird meist bissfestes, feinwürziges Sauerteigbrot gereicht.

    Da die Eskimos gegen Ende des 19. Jahrhundert anfingen, die aus Lappland eingeführten, Rentiere zu züchten, gibt es häufig Rentiersteak oder -wurst.

    Sonst ist das Essen recht typisch amerikanisch, wie zum Beispiel ein deftiges Frühstück mit Eiern und Schinken.

    Alaska gilt als ein "Bierland". Es gibt neben den amerikanischen Massenbieren wie z.B. Bud auch Biere aus regionalen Brauereien wie Alskan Amber. Wein bekommt man nur in den etwas besseren Restaurants.

    Wissenwertes von A - Z

    Elektrizität
    In Alaska gibt es ein 110 - 115 volt (60 Hz) Wechselstromnetz. Man benötigt einen Adapter für amerikanische Steckdosen. Diesen sollte man in Deutschland im Elektrofachhandel erwerben, da es in Alaska schwer ist diese zu bekommen.

    Impfungen
    Es werden die Standardimpfungen gemäß des aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes empfligen.

    Kleidung
    Es empfiehlt sich warme Kleidung mitzunehmen, da es auch im Sommer abends/nachts sehr kalt werden kann. Daher sollte man auch zu dieser Jahreszeit mit einem Schal und Handschuhen ausgerüstet sein. Sollte man jedoch mal etwas vergessen haben. Das Angebot entspricht den arktischen Anforderungen und ist vergleichsweise preisgünstiger und reichhaltiger.

    Trinkgelder
    Man sollte bei der Rechnung im Restaurant darauf achten, ob die ca. 15 % Trinkgelder inklusive sind. Wenn nicht, sollte man den Betrag auf dem Tisch liegen lassen und den Rest an der Kasse bezahlen. Oftmals ist die Steuer auf den Speisekarten extra angegeben

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    Reisebericht

    Glanzlichter Kanadas & Naturschönheiten Alaskas

    Erkunden Sie mit unserer Chronistin die unvergleichliche Natur Kanadas und Alaskas. Bestaunen Sie die einzigartige Mischung aus atemberaubender Natur und pulsierenden Metropolen.

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