Der Nationalpark Vulkan Masaya wurde 1979 ausgewiesen und umfasst eine Fläche von 5.100 Hektar. Er bietet Ihnen mehr als 20 km Wanderwege mit Aussichtspunkten auf die beiden Vulkane Nindirí und Masaya sowie 5 Krater. Seit den letzten Eruptionen der Vulkane (Nindirí: 1670, Masaya: 1772) hat das Ökosystem des Parks viele Veränderungen durchlaufen. Die erkaltete Lava wurde nach und nach von kleinen Pflanzen erobert, die den Weg bereiteten für größere Vegetation, die wiederum Nahrung und Schutz für sich ansiedelnde Fauna bietet. In der Trockenzeit ist der Park mit Unmengen von duftenden Blumen übersät, unter denen viele Orchideenarten zu finden sind. Zur Fauna des Nationalparks gehören die nachtaktiven Kojoten, Stinktiere, Waschbären und Opossums. Tagsüber können Sie auf Leguane, Affen, Hirsche, Hasen und Papageien treffen. Letztere suchen bevorzugt Unterschlupf in den Kraterwänden, ebenso wie Spechte oder Hokkohühner. Zu den weiteren Attraktionen des Nationalparks zählen versteinerte Lava und tropische Trockenwaldvegetation. Ein Besucherzentrum informiert in einer Ausstellung über die Geschichte, Geologie, Flora und Fauna dieses Parks sowie weitere Nationalparks und Vulkane in Nicaragua.