April 2012

Reisebericht: Südafrika - Krüger Park & Garden Route

Erleben Sie Johannesburg, den Blyde River Canyon und beobachten Sie während einer Safari im Krüger Nationalpark die faszinierende Tierwelt. Im Anschluss fliegen Sie nach Kapstadt und können Ihre Eindrücke von Südafrika an der Garden Route vertiefen!

Chronisten Sabrina und Markus in Südafrika
Mein Tipp

Safaris im Krüger Nationalpark & Zahlreiche Eindrücke entlang der Garden Route

Markus, Berge & Meer Chronist

Hallo liebe Leser.

Mein Name ist Markus, ich bin 30 Jahre alt und komme aus einem kleinen Örtchen zwischen Köln und Düsseldorf. Die Reise nach Südafrika unternehme ich als etwas verspätete Hochzeitsreise mit meiner Frau Sabrina.

Wir waren zusammen schon auf eigene Faust in Nordamerika unterwegs und sind mit einer begleiteten Gruppe quer durch Australiens Outback gereist. Für Südafrika haben wir die geführte Reise gewählt, da dieses Land so Vieles zu bieten hat, was wir ohne sachkundige Begleitung vielleicht gar nicht sehen würden.

Besonders interessiert sind wir daran, die Tier- und Pflanzenwelt Südafrikas, die man ja schon aus diversen Sielmann-Expeditionen kennt, einmal live zu erleben. Es war unser beider Traum, die ''Big- Five'' ohne Gitterstäbe in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten zu können, solange es noch genug natürlichen Lebensraum für diese Tiere gibt.

Wir hoffen, dass wir hier über viele schöne Erlebnisse schreiben können.

Sabrina und Markus

1. Tag

Ankunft in Johannesburg & Fahrt nach Durban

Heute geht die Rundreise endlich los. Also im Prinzip ging es schon gestern Nachmittag mit der Zugfahrt zum Flughafen und dem Einchecken in Frankfurt los. Schon in der Schlange vor dem South African Airways Schalter sahen wir den einen oder anderen Reisenden mit den gleichen blau- weißen Berge- und Meer Schildern am Gepäck, wie auch wir sie hatten. Pünktlich hob dann unser Flieger ab und auf dem angenehmen Nachtflug konnten wir sogar ein paar Stündchen schlafen.

Auch nach der Landung in Johannesburg läuft alles glatt. Das Gepäck kommt recht zügig und wir treffen draußen auf Daniel, der für die nächsten 7 Tage unsere Reise begleitet. Bis die gesamte Gruppe angekommen ist, dauerte es dann etwas, denn wir sind mit 44 Reisenden schon in einer großen Gruppe unterwegs.

Als erstes führt uns Daniel zum Wechselschalter, da man besser erst hier seine Euros in Rand tauscht. Danach wird das Gepäck verladen und wir steigen in den Reisebus ein, der uns heute noch 590 km bis Durban bringen soll.

Auf der Fahrt kann man gut erkennen, wie die Umgebung um die Autobahn N3 immer ländlicher wird, da die anfängliche Industrie bald großen Maisfeldern und Viehweiden weicht. Neben großen Rinderherden gibt es auch vereinzelte Straußenfarmen.

Um 11:30 Uhr kehren wir zum Mittagessen in einem kleinen Restaurant nahe Villiers ein, um die ersten afrikanischen Speisen zu probieren.

Bei der Weiterfahrt können wir die ersten Erhebungen der Drakensberge rechts und links des Busses bewundern. Und noch während Daniel uns etwas über diese riesigen Berge erklärt, wird unsere Fahrt plötzlich durch eine Polizeikontrolle unterbrochen.

Unser Fahrer, diskutiert etwas mit der Polizeibeamtin, muss ihr aber schließlich zum nächsten Polizeirevier in Harrysmith folgen, da scheinbar irgendwelche Papiere nicht vorliegen.

Mit ca. 40 Minuten Verspätung geht es dann weiter durch die Drakensberge und über die zwischenzeitlich 1.700 Meter hoch gelegene N3. Immer wieder können wir neue Gebirgsformationen entdecken, oder über tiefe Täler schauen.

Nur 2 Stunden nach unserer ersten Polizeikontrolle geraten wir dann in eine weitere Kontrolle, wo die Bremsen unseres Busses auf dem Prüfstand kontrolliert werden. Dieser Stopp sorgt für eine weitere Verspätung im Zeitplan. Auf Pausen verzichteten wir daher für den Rest der Strecke, um nicht noch später in Durban einzutreffen.

Insgesamt ist die lange Fahrt des Tages schon anstrengend, aber Daniels Erklärungen über die Besiedelung des Landes durch die Buren, die Landwirtschaft Südafrikas und die Umgebung sorgen für eine Abwechslung. Trotzdem schlafen wir hin und wieder ein, während wir aus dem Fenster die vorbeiziehende Landschaft genießen.

Da wir das Ziel erst nach Sonnenuntergang erreichen, wird die Stadtrundfahrt auf den nächsten Morgen verlegt. Wir beziehen alle unsere Zimmer und verlassen nur noch zum Essen das Zimmer. Hoffen wir, dass morgen weniger Polizei unterwegs ist. ;-)

2. Tag

Von Durban nach Hluhluwe

Die Nacht war sehr erholsam und ruhig. Am Morgen kommt der angekündigte Weckanruf um 5:50 Uhr.

Vom Fenster aus kann man den Sonnenaufgang über dem indischen Ozean sehr gut sehen. Bevor wir zum Frühstück gehen, wird noch das Gepäck vor die Türe gestellt, damit es zum Bus gebracht werden kann.

Nach dem Frühstück geht es wieder in den Bus und zuerst wird die Stadtrundfahrt von gestern nachgeholt. Zuerst fahren wir an der ''Golden Mile'', der schönen Strandpromenade von Durban mit seinen Verkaufsständen vorbei. Weiter geht es zum größten Binnenhafen Südafrikas. Und schließlich durchqueren wir das Zentrum von Durban, mit dem Rathaus, der Universität und verschiedenen Einkaufszentren.

Daniel erzählt von den Händlern, die oftmals indische Einwanderer sind. Zum Abschluss der Stadtrundfahrt machen wir noch einen kurzen Stopp am Fußballstadion von Durban, das extra zur WM gebaut wurde und in dem Deutschland gegen Spanien verlor.

Die Weiterfahrt führt in Richtung Norden entlang des indischen Ozeans. Außerhalb der Stadt liegen viele Zuckerrohrfelder neben der Straße.

Nach einer halben Stunde Fahrzeit gibt es dann schon eine kleine Pause, die wir dazu nutzen, wenigstens mit den Füssen in den indischen Ozean zu gehen. Hier machten wir natürlich auch noch Fotos. Ganz aufs fotografieren konzentriert, merken wir gar nicht, dass zwischendurch eine große Welle kommt, die uns bis oberhalb der Knie nass macht, aber dank den angenehmen Temperaturen ist das kein Problem.

Weiter nördlich geht es durch Eukalyptuswälder, die zwar viel Wasser benötigen, aber für die Papierproduktion angelegt wurden.

Ein paar Kilometer weiter, in Richard Bay, wird Titan aus der roten Erde gewonnen und weiterverarbeitet. Auf dem Weg zu einem Zulu- Museum erklärt uns Daniel etwas über die Geschichte des Zulu- Königs Shaka, der die Zulu- Nation in Afrika im 18. Jahrhundert durch Kriege sehr groß gemacht hat, bevor er von seinem Bruder ermordet wurde.

In dem Museum in Hluhluwe werden uns dann einige kleine Einblicke in die Lebensweise der Zulu gewährt. So geht beispielsweise der Mann voraus, wenn es in fremdes Gebiet geht. Und die zweite Ehefrau des Mannes muss als Vorkoster herhalten, wenn die erste Ehefrau Bier gebraut hat.

Auch tanzen einige Zulus traditionelle Tänze für uns, begleitet von Trommeln. Dieses Dorf ist zwar vollständig intakt, allerdings sind die Zulus hier auf den Tourismus eingestellt, während es auch andere Dörfer gibt, die nicht in ihren Traditionen gestört werden wollen.

Mittagessen gibt es dann im Pretoria Hluhluwe Hotel, wo wir später auch zur Übernachtung wieder hinkommen. Nach dem Mittagessen steht dann im Hluhluwe Imfolozi Park unsere erste Safari an. Dafür geht es auf die Allrad- Fahrzeuge und damit über die Schotterstraßen des 960 km² großen Parks. Schon nach wenigen Minuten sehen wir Wasserbüffel in einiger Entfernung und Zebras und Warzenschweine aus nächster Nähe.

Einige Kilometer später können wir dann Nasshörner im Gebüsch beobachten. Unser Ranger parkt den Wagen immer so, dass alle 8 Passagiere gute Bilder machen können. Nur wenig später zeigt er uns dann von einer kleinen Anhöhe einen Fluss und deutet auf zwei graue Flusspferdrücken, die man an der Wasseroberfläche sehen kann. Die Flusspferde bleiben jedoch unter Wasser, da sie eine empfindliche Haut haben und tagsüber selten das schützende Wasser verlassen.

So motiviert suchen wir dann aber in der nächsten Stunde vergeblich den Horizont und die vorbeiziehenden Gebüsche ab. Und erst kurz vor dem Ende der Safari sehen wir erneut eine Herde Wasserbüffel - diesmal direkt neben der Straße - einige Impalas und eine Antilope.

Später im Bus hören wir von Anderen, dass vor ihnen eine Giraffe den Weg gekreuzt hat und sie Elefanten in weiterer Entfernung erahnen konnten. Auch wenn wir noch nicht die kompletten ''Big Five'' gesehen haben, so war der Park doch auch wegen der grandiosen Landschaft sehr sehenswert und die Safari im Geländewagen machte uns viel mehr Spaß, als nur im Bus zu sitzen.

Kurz vor Sonnenuntergang endet die Safari und wir kehren müde ins Hotel zurück, wo wir recht schnell die Nacht einläuten, da es am nächsten Morgen wieder früh raus gehen soll.

3. Tag

Fahrt nach Swasiland

Der Weckruf kommt heute noch ein wenig früher als nötig, das Frühstücksbuffet ist allerdings noch nicht fertig. Nach ausgiebigem Frühstück und Verladen der Koffer geht es dann in den Bus, so dass wir um 7:30 Uhr pünktlich abfahren.

Wir haben heute wieder eine lange Bus Etappe durch das Königreich Swaziland vor uns, aber es sind auch ein paar Stopps geplant. Der erste Stopp ist an der Grenze nötig, da wir alle zuerst aus Südafrika ausreisen und dann in Swasiland einreisen müssen. Beides ist mit einer Reisepass- Kontrolle verbunden, was natürlich einige Zeit dauert. Glücklicherweise hat Daniel schon die Einreisepapiere ausgefüllt, so dass wir alle schnell unsere Stempel bekommen.

Swasiland ist mit seinen 17.000 km² und 1.3 Millionen Einwohnern der zweit kleinste Staat Afrikas und der einzige mit einer absoluten Monarchie. König Mswati III ist für seinen luxuriösen Lebensstil bekannt, während mehr als 70% seines Volkes in Armut leben.

Auf der Fahrt durch die ersten Dörfer im Süden Swasilands sehen wir, dass die Menschen meist in nur kleinen Hütten, ohne Strom oder Wasser leben und sich durch eigene angebaute Erzeugnisse und ein paar Rinder oder Ziegen selber versorgen. Allerdings hat der König eine Schulpflicht eingeführt und in allen Dörfern sind kleine Schulen für die Kinder errichtet worden.

Ein Problem ist allerdings, dass die Kinder, die auch eine höhere Schule besuchen und an einer der beiden Universitäten oder im Ausland studieren, danach nicht in Swasiland bleiben, sondern nach Amerika oder Europa gehen, da sich dort mehr Geld verdienen lässt.

Da Swasiland nicht so hochentwickelt ist, ist auch die Arbeitslosenquote mit 35% sehr hoch. Was allerdings noch schlimmer ist, ist die Aids-Quote von über 40%.

Unsere Mittagspause machen wir an einer Kerzenfabrik in der Nähe von Manzini, der größten Stadt in Swasiland. Hier können wir vor und nach dem Essen die Kerzenfabrik und die angeschlossenen Souvenirshops besichtigen und ein paar Souvenirs kaufen. Die Währung in Swasiland ist der Lilangeni, den man allerdings nur hier benutzen und außerhalb von Swasiland nicht umtauschen kann.

Weiter geht es dann in Richtung Mbabane, der Hauptstadt von Swasiland. Hier hat der König auf dem höchsten Berg seinen Palast, damit er die Stadt gut überschauen kann. Wir durchqueren die Zumba Gebirge mit einer fantastischen Aussicht auf die Täler und Flüsse und erreichen schließlich die Ngwenya Glasfabrik.

Die Fabrik wurde als ein soziales Projekt von den Skandinaviern aufgebaut und gibt 40 Leuten Arbeit. Außerdem wird dort das Altglas recycled und daraus Figuren, Gläser und andere Utensilien aus Glas hergestellt. Das Wetter ist mit 28 °C wirklich angenehm und so freuen wir uns, mal wieder ein paar Meter laufen zu können.

Der nächste Streckenabschnitt führt durch den Westen Swasilands und dessen Hochland mit bis zu 1.800 m Höhe. Die Straßen sind sehr kurvig und der hohe Bus passiert die Bergpässe recht zügig, so dass wir nur bei einem weiteren Stopp ein paar Fotos von der schönen Aussicht über die Täler machen können. Bei den Entfernungen ist der Zeitplan jedoch eng und die Pausen genau geplant und wir müssen ja heute noch bis zum Rande des Krüger-National Parks.

Somit geht es schnell weiter zur nordwestlichen Grenze von Swasiland, wo wir wieder zu Fuß ausreisen und in Südafrika einreisen, bevor wir nach einer weiteren Stunde Busfahrt gegen 18:15 Uhr das Hotel erreichen.

Dort kümmern wir uns nur noch um das Abendessen und freuen uns, dass wir hier erstmal 3 Nächte bleiben können. Zum Abendessen trennen wir uns erstmals von der Gruppe und gehen in einem benachbarten Restaurant gemütlich essen. Der Abendspaziergang durch die klare Luft tut richtig gut.

4. Tag

Krüger National Park Teil I

Der Tag startet wieder um 6:00 Uhr mit dem Weckruf. Wir frühstücken und machen uns mit dem Bus zum Phabeni Gate des Krüger National Park. Dort steht eine Safari mit dem Bus durch den Park auf dem Plan. Wir haben uns allerdings entschieden, schon heute auf eine Geländewagen- Safari umzusteigen, da wir dadurch in der kleineren Gruppe mit einem Ranger auch die etwas kleineren Sandstraßen und Schotterwege fahren können.

Der Jeep bietet 10 Passagieren Platz, wir sind allerdings nur mit 6 Leuten, so dass jeder am Rand sitzen kann und einen guten Blick auf die Tiere bekommt. Unser Fahrer heißt ''Dee'' und er erklärt uns direkt die wichtigsten Regeln. Da wir höher sitzen, als er, sollen wir, wenn wir etwas sehen, direkt Bescheid geben, damit er bremsen kann und uns in eine gute Position zum Fotografieren bringen kann. Wegen solcher Bremsmanöver darf man während der Fahrt auch nicht aufstehen. Und man sollte möglichst leise sein, da viel Lärm natürlich die Tiere verscheucht.

Als letztes erklärt uns Dee noch, dass es im Park fast 300.000 Impalas gibt und er nicht für jedes Impala anhalten wird. So instruiert starten wir bei sonnigem Wetter in den Park und sehen schon nach wenigen Metern die ersten Impalas. Natürlich wollen wir die ersten Impalas fotografieren und Dee erzählt uns etwas über dieses ''Fast Food'', wie er es nennt, weil es als Hauptnahrung für beinahe alle Raubtiere herhalten muss.

Weiter geht es mit ein paar Affen und dann beginnt es auch schon mit den ''Big Five'', den 5 gefährlichsten Raubtieren Afrikas. Als erstes entdecken wir einen Löwen, der allerdings schon von einer ziemlichen Autoschlange belagert und fotografiert wird. Nachdem er kurz den Platz wechselt und sich unbeirrt von den ca. 100 Zuschauern gemütlich an einem Busch in den Schatten legt, entdecken wir in nicht sehr großer Entfernung einen Elefanten.

Und weiter geht es mit einem Nashorn, dann sehen wir einen Büffel und haben damit schon 4 der Big Five innerhalb der ersten Stunde gesehen. Dies ist aber auch immer unterschiedlich auf einer Safari und man braucht Glück und oft viel Geduld, um etwas zu sehen.

Die Landschaft ist dicht bewachsen mit Gebüschen, Bäumen und hohem Gras. Nur wenige Meter von den Wegen entfernt verschmelzen die Tiere schon durch ihre Tarnung mit der Umgebung und können in der Vorbeifahrt auch schnell mal übersehen werden. So wundern wir uns, dass wir auch nach 2 Stunden keine Giraffe sehen, obwohl man ja annehmen sollte, dass diese mit 6 m Höhe sehr weit zu sehen sein sollten.

Aber schon kurz nachdem wir unseren Wunsch nach einer Giraffe Dee gegenüber geäußert haben, führt er uns in eine kleine Straße, wo direkt neben dem Weg eine Giraffe steht. Diese wechselt dann vor uns noch ganz gemütlich die Straßenseite und frisst an einem Baum weiter.

Auf dem Weg zum Mittagessen haben wir noch das große Glück, dass wir auch einen Leoparden im Gebüsch sehen. Wir hätten ihn bestimmt nicht gesehen, wenn nicht schon einige Autos dort gestanden hätten. Der Leopard sitzt zirka 5 m vom Weg entfernt im Busch und scheint etwas zu beobachten. Aber nach wenigen Minuten scheint seine Beute weg zu sein, oder der Autostau auf dem Weg zu groß, so dass der Leopard im dichten Gebüsch verschwindet.

Dee gratuliert uns, dass wir in nur 3 Stunden die Big Five gesehen haben, das ist wirklich selten, aber liegt natürlich auch daran, dass die Ranger sich gut im Park auskennen und per Funk miteinander kommunizieren. Die Mittagspause machen wir am Malelane Camp, wo es Toiletten, Supermarkt und Souvenirshops gibt.

Nach der Mittagspause zeigt uns Dee auf seinem Ipad ein kurzes Video, wo ein Elefant während der Paarungszeit aggressiv wird und zwei Safari-Fahrzeuge 50 m weit treibt. Dies kommt allerdings sehr selten vor und die meisten Tiere ignorieren die Safari-Autos einfach. Bei der Safari sehen wir dann noch eine Giraffenherde, Flusspferde und Krokodile. Außerdem natürlich noch weitere Elefanten und Zebras und verschiedene Vogelarten.

Nach der Safari werden wir von Dee noch zum Elephant Wispers Park gebracht, wo wir Elefanten aus nächster Nähe erleben können. Leider hatten wir uns von den Elephant Whispers mehr versprochen! Da dort beide Reisegruppen wieder zusammen kommen und wir insgesamt eine Gruppe von 80 Leuten sind und nur eine Stunde Zeit hatten, war es dann mehr eine Massenabfertigung. Jeder kann dem Elefanten etwas in den Rüssel stecken und jeder durfte den platt auf dem Boden liegenden Elefanten am Ohr, Rücken und am Schwanz streicheln.

Die Parkangestellten erklären noch etwas zu den Elefanten, die von ihnen aufgenommen und dressiert wurden, und dann geht es schon wieder in den Bus zum angekündigten Buma-Dinner. Dort tanzen afrikanische Tänzer zu den afrikanischen Buschtrommeln. Im Hotel angekommen, gehen wir dann auch direkt ins Bett, da es morgen zu einer sehr frühen Safari schon um 5:30 Uhr am Hotel losgeht.

5. Tag

Krüger National Park Teil II

Der heutige Tag startet mit dem Weckruf um 4.30 Uhr und wir fahren nur gestärkt durch eine Tasse Kaffee zum Krüger National Park. Dort steigt diesmal die gesamte Gruppe auf die Safari-Wagen um. Von den geplanten 43 Teilnehmern sind allerdings nur 32 Teilnehmer dabei, der Rest liegt entweder mit Übelkeit im Bett, oder gönnt sich einen freien Tag zur Erholung.

Wir versuchen zuerst wieder in Dee’s Jeep einzusteigen, aber nachdem der überfüllt wird, entschließen wir uns noch den Jeep zu wechseln und werden nach Beginn der Safari von Francis über die Regeln der Safari aufgeklärt, die wir ja schon von gestern kennen. Aber, da wir heute zu neun Personen im Jeep sitzen, ist die Geräuschkulisse etwas höher und Francis scheint dadurch auch etwas weniger motiviert.

In den ersten Stunden nach Sonnenaufgang ist die Wahrscheinlichkeit, Raubkatzen zu sehen höher und daher fahren wir als erstes einen großen Felsen an, auf dem wir auch tatsächlich eine Löwin liegen sehen. Diese ist hier laut Francis schon 6 Wochen, was darauf hindeutet, dass sie Nachwuchs bekommen hat und ihn die ersten Wochen abseits des Rudels aufzieht. Gesehen wurde der Nachwuchs allerdings noch nicht und auch wir sehen nur die Löwin alleine auf dem Felsen liegen.

Weiter geht es mit einem Elefanten, der nahe der Straße im Gras frisst. Auf einer Brücke über einem fast ausgetrockneten Flussbett ist dann wieder viel Stau, da hier in größerer Entfernung zwei Leoparden zu sehen waren. Auch wir haben das Glück, dass wir beide sehen können.

Nun geht es wieder in die Campanlage Malelane, wo wir unsere Lunchpakete auspacken und an der Wasserstelle beim Frühstück nach Tieren Ausschau halten. Nach dem Frühstück geht es erneut in den Park, wo wir auch heute gerne die Big Five komplett machen würden.

Dies klappt in den folgenden Stunden jedoch nicht. Wir sehen allerdings einige Kudus, Gnus, Zebraherden und Giraffen. Auch einen kleine Elefanten, der sich schüchtern im Gebüsch versteckt, können wir zwar schlecht fotografieren, aber wenigstens beobachten. Insgesamt ist es jedoch heute viel wärmer und schwülere Luft, weshalb die Tiere auch mehr irgendwo im Schatten liegen, wie wir von Francis erfahren.

Die Safari endet um 15:00 Uhr und Francis bringt uns mit dem Jeep noch ein Stück in Richtung Hotel, da der Bus an einem anderen Gate gewartet hat. Die Fahrt mit dem Jeep ist uns auch allen lieber, als die Fahrt mit dem Bus. Aber an einer Tankstelle treffen wir dann den Reisebus und steigen um. Jedoch hat der Bus scheinbar technische Probleme und nach 30 Minuten des Wartens werden wir dann vom Bus der anderen Gruppe ins Hotel gebracht.

Während unser Bus repariert wird, verbringen wir den Nachmittag am Pool des Hotels. Abends gehen wir dann in einem benachbarten Restaurant mit deutscher Bedienung sehr lecker Essen. Endlich mal Essen a la Carte und nicht Buffet.

6. Tag

Auf nach Johannesburg

Heute Morgen müssen wir wieder unser Gepäck zusammenpacken und verladen. Nach dem Frühstück verlassen wir das Hotel der letzten 3 Tage, zur Freude einiger Reisender und machen uns auf den Weg Richtung Johannesburg. Der direkte Weg wäre nur 480 km, aber wir fahren noch einen Umweg über die Panoramaroute, die uns noch ein paar schöne Aussichtspunkte bringen soll.

Der erste Stopp, den wir ansteuern, ist Pilgrims Rest, wo vor 100 Jahren Gold gefunden wurde und dann sehr schnell eine schöne Stadt entstand. Die Miene wurde allerdings mittlerweile vor 40 Jahren offiziell geschlossen und seitdem ist die entstandene Stadt nur noch als Museum übrig. Der Weg zu Pilgrims Rest sind kleine enge Bergstraßen, die sich bis 1.500 m hoch schlängeln.

Als wir dann im Ort ankommen und aussteigen, werden wir direkt von Verkäufern angesprochen, die uns Nüsse verkaufen wollen. Außerdem gibt es hier natürlich viele Souvenirshops. Daneben gibt es aber alte Autos und Kutschen und alte Goldgräber- Loren. Unser Stop ist nicht so lange, da das Programm heute wieder 600 km Busfahrt beinhaltet und wir bis zirka 19:00 Uhr unterwegs sein werden.

Die Fahrt geht weiter in Richtung ''Gods Window'', dem höchsten Aussichtspunkt dieser Panoramaroute. Schon auf dem Weg zu diesem 1.800 m hohen Punkt sieht man, dass es noch sehr nebelig ist. Und als wir an Gods Window aussteigen, sehen wir das Gott wohl schläft, da man vor lauter Nebel nicht mehr als 10 m gucken kann und leider nicht bis zum Krüger National Park oder Mozambique, was bei gutem Wetter sonst möglich gewesen wäre. Also machen wir uns schnell wieder auf zum nächsten Aussichtspunkt dieser Panorama- Strecke, dem ''Bourkes Luck Pot Holes''.

Hier treffen sich der Blyde River und der Treur River. Wir wandern über einen kleinen Rundweg entlang der Schlucht und können von einer Brücke aus die von der Strömung ausgewaschenen Felsen und Löcher fotografieren. Nach dieser sehr angenehmen Pause geht es zu einer weiteren Sehenswürdigkeit am Blyde River Canyon.

Am nächsten Aussichtspunkt, den ''Three Rondales'', kann man den dritt-größten Canyon der Welt dann mal in seiner vollen Tiefe sehen. Mitten in der Schlucht sind diese, wie Türme aussehende Berge stehen geblieben. Alles drum herum ist bis zu 800 m tief vom Fluss ausgewaschen worden. Insgesamt ist der Canyon 56 km lang.

Nachdem wir dieses Naturwunder Afrikas besichtigt haben, geht es wieder zum Bus. Da wir noch ein paar Minuten Zeit haben, schauen wir noch etwas bei den Ständen mit handgeschnitzten Tellern und Holzfiguren. Sobald man jedoch ein Teil genauer anschaut, stürzen sich direkt die Verkäufer auf einen und versuchen ihre Ware an den Kunden zu bringen. Die Weiterfahrt dauert noch 2 Stunden bis zum Mittagessen im Pfannkuchenhaus in Dullstrom.

Von Dullstrom aus geht es dann noch etwas höher nach Belfast. Diese höher gelegene Ebene nennt sich Highveld, im Gegensatz zum Lowveld, wozu der White River gehört, wo wir heute Morgen gestartet sind. Belfast liegt auf 2.500 m und ist damit auch das ganze Jahr über relativ kalt. Hier sind viele Farmen und es wird auch als die Fleischfabrik Südafrikas bezeichnet. Neben Rinderfarmen sehen wir auch sogenannte Game Farms, das sind Farmen die Wildtiere, wie Straußen oder auch Nashörner und Zebras für die Fleischproduktion züchten.

Der Rest der Fahrt führt uns vor allem an Kohle- und Stahlfabriken vorbei. Südafrika produziert sehr günstigen Strom mittels der Kohle und versorgt auch seine Nachbarstaaten noch kostenlos mit Energie. Über die Autobahn N4 geht es dann bis Pretoria und dann nach Johannesburg. Das Hotel in Johannesburg ist wirklich gut und wir essen noch das Buma Dinner, bevor wir noch den Abend genießen.

7. Tag

Fahrt nach Pretoria & Flug nach Kapstadt

Heute können wir erstmals ausschlafen. Der Weckruf kommt erst um 7:30 Uhr. Das Frühstücksbuffet bietet eine große Auswahl und danach geht es mit dem Bus in Richtung Soweto. Auf dem Weg dorthin erzählt Daniel uns vom Goldabbau in Johannesburg. Johannesburg wird auch die Goldhauptstadt Südafrikas genannt, da es hier die größten Goldvorkommen gibt.

Überall sieht man riesige Hügel von gelber Erde. Die Mienen gehören größtenteils der Familie Oppenheim. Dort wird in bis zu 1.000 m Tiefe in Stollen nach Gold geschürft, so wie bei uns nach Kohle. Es gibt aber schon Befürchtungen, dass diese viele Erdarbeiten bei einem Erdbeben einstürzen könnten. Wir machen noch einen kurzen Fotostopp am Fußballstadion von Johannesburg, dass extra für die WM 2010 gebaut wurde.

Weiter geht es nach Soweto, ein überwiegend schwarzes Wohngebiet südwestlich des Stadtzentrums von Johannesburg. Während des Apartheid-Regimes wurde Soweto für die schwarze Bevölkerung ausgewiesen, die bis dahin in Gebieten lebten, die von der Regierung als ''weiße'' Viertel bestimmt wurden.

Heute ist Soweto eine der ärmsten Gegenden Johannesburgs und hier lebten vor allem viele Mienenarbeiter der Oppenheimer Goldmienen. Ungewöhnlich ist, dass oft die Slums direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Mittelschichthäuser liegen. Der Kontrast zwischen den normalen Häusern, mit Strom, Wasser und einem Auto in der Einfahrt und dann auf der anderen Seite die kleinen Wellblechhütten, mit Planen als Türen und Dixi-Toiletten dazwischen ist schon extrem.

Wir machen einen kurzen Stopp an einem Haus, indem der Bürgerrechtler und spätere Präsident Nelson Mandela gelebt hat. Weiter geht es zum Ort, an dem 1976 zirka 5.000 Schüler gegen die Einführung von Afrikaans als zweite Unterrichtssprache neben Englisch an den Schulen demonstrierten.

Die Demonstranten wurden von der Polizei beschossen und es starben insgesamt mehr als 500 Schüler durch das brutale Vorgehen der Polizei und der Apartheidregierung. Dies wird oft als der Anfang vom Ende des Apartheid-Regimes bezeichnet.

Die Fahrt nach Pretoria führt uns vorbei an Midrand. Diese ehemals eigenständige Stadt zwischen Johannesburg und Pretoria beherbergt mittlerweile viele Firmen, die aus Johannesburg abgewandert sind und bietet daher einen nahtlosen Übergang zwischen den beiden großen Städten.

In Pretoria fahren wir dann als erstes am ehemaligen Haus von Paul Kruger vorbei, dem Burenführer, der Präsident in Südafrika wurde und auf dessen Idee auch der gleichnamige Nationalpark beruht, den wir schon besucht haben. Das Paul Kruger Haus ist heute ein Museum, auch wenn es von außen erstmal unscheinbar aussieht.

Der nächste Punkt in Pretoria, den wir anfahren, ist der Church Square, ein großes Denkmal von Paul Kruger mitten im Zentrum der Stadt. Rund herum sind das Rathaus und Banken angesiedelt. Wir erkunden die Umgebung in kleinen Gruppen und uns erinnert es vom Stil sehr an Neuenglands Städte. Da das Wetter sehr gut ist und gerade Mittagszeit herrscht, ist es sehr belebt. Insgesamt ist hier im Zentrum wenig Armut zu sehen.

Etwas außerhalb und höher gelegen gibt es noch die Union Buildings, den Regierungssitz Südafrikas. Aus dem bunten und schönen Blumengarten am Hang hat man einen sehr schönen Überblick über die Stadt. Bei der Weiterfahrt werden wir nur kurz durch einen königlichen ''Scherzbold'' aufgehalten. Nur aus dem Bus sehen wir das Burendenkmal, das außerhalb Pretorias auf einem Berg zu Ehren der im Krieg gefallenen Buren steht.

Wir stärken uns noch etwas für die letzte Fahrt im Norden Südafrikas und dann geht es auf zum Flughafen. Dort verabschieden wir uns von unserem Fahrer Elon und unserem Guide Daniel, die uns so gut bis hier hin betreut und gebraucht haben und wir steigen gegen 18:30 Uhr ins Flugzeug nach Kapstadt ein.

Dort werden wir nach der Ankunft von unserer neuen Reiseleiterin Pola und dem Fahrer Sharki empfangen und ins Hotel gebracht. Wer will, kann noch etwas essen, aber die meisten verschwinden direkt in die Zimmer.

8. Tag

Strauße & mehr...

Wie auch im Nordteil der Reise, so werden wir auch hier um 6:00 Uhr geweckt, damit wir um 7:30 Uhr pünktlich mit dem Bus starten können.

Unsere Fahrt führt uns auf direktem Weg aus Kapstadt heraus und in Richtung Outshoorn. Aus dem Bus heraus können wir schon die Skyline von Kapstadt mit dem mächtigen Tafelberg bewundern. Auf der anderen Seite liegt der Hafen mit der Waterfrot. Die Autobahn führt durch die Langenberge, eine hügelige Landschaft die uns bis kurz vor Outshoorn begleitet.

Nach kurzer Zeit haben wir links und rechts der Autobahn nur noch steile Felswände. Die Felswände sehen teilweise wie senkrecht gefaltet aus. Unsere Straße verläuft durch den 6 km langen Hugenotentunnel. Danach beginnen die Weinanbaugebiete und es erscheinen die ersten Weinfelder.

Den ersten Stopp machen wir an einem Rastplatz nahe Worcester danach geht es bis Ashton noch über die Autobahn und ab Ashton über die Route 62, eine sehenswerte Strecke durch die Langenberge. Ashton selbst ist ein Anbaugebiet für viele Zitrusfrüchte.

An den Brücken und Tunneln sind noch Festungen der Burenkriege in den Felsen zu sehen. Die Landschaft wird mehr und mehr zur Halbwüste, was hier als Klein Karoo bezeichnet wird. Dort werden oft nur noch Strauße oder Schafherden gehalten.

Die Flora besteht aus Wasser speichernden Pflanzen, wie Aloen, Agaven, Kakteen oder Salzsträuchern. Die Langenberge enden kurz vor Outshoorn, aber es bleibt von der Landschaft her gleich, jetzt haben wir die Schwarzen Berge zur Linken und die Outeniqua-Berge zur rechten Seite.

Gegen 14:00 Uhr kommen wir an der Outshoorn Straußenfarm an, wo wir zu Mittag essen. Wer möchte, kann Straußensteak bestellen, was als besonders fett- und cholesterinarmes Fleisch gilt und ähnlich wie Rindersteak schmeckt.

Nach dem Mittagessen werden wir von Alma, einem Guide der Straußenfarm über die Farm geführt. Sie erklärt uns einiges über die Aufzucht und Haltung von Straußen. Außerdem können wir die Strauße aus nächster Nähe sehen und wer möchte und unter 80 Kilos wiegt, kann sich sogar auf einen Strauß drauf setzen. Aus unserer Gruppe setzt sich allerdings niemand auf die bis zu 140 kg schweren und mächtigen Tiere.

Zwei Angestellte der Farm zeigen uns jedoch noch kurz, wie das Reiten auf den Straußen aussieht und wie schnell die Strauße laufen können. In dem Souvenirshop könnten wir jetzt noch bemalte Eier, Lederwaren oder Federn kaufen. Im 19. Jahrhundert sorgte der Export von Federn nach Europa für ein sehr gutes Einkommen der Straußenfarmer, heute ist es vor allem das Fleisch, was die rund 200 Straußenfarmen in dieser Gegend ernährt.

Die Rückfahrt von der Straußenfarm geht durch die Outeniqua- Berge und karges weites Land. Immer wieder gibt es große Straußenweiden oder Schafskoppeln, die wir vom Bus aus sehen.

Je weiter wir Richtung Knysna und damit zur Küste des indischen Ozeans kommen, desto grüner und fruchtbarer wird auch die Vegetation wieder. Pola erklärt, dass Knysna im ehemaligen Urwald liegt und bis zu 60 m hohe Bäume hatte. Durch die Abholzung wurden allerdings diese ursprünglichen Wälder durch Pinien- und Eukalyptuswälder ersetzt, welche für die Papierproduktion benötigt werden.

Als wir unsere Hotelanlage erreichen, ist es bereits dunkel, aber es scheint wieder eine größere Anlage zu sein. Wir Essen im Hotelrestaurant etwas und dann geht es in unsere kleine Hütte.

9. Tag

Knysna

Der heutige Tag ist komplett zur freien Verfügung. Das heißt, dass es keinen Weckdienst gibt und auch keine Zeiten, an die wir uns halten müssen. Es gibt aber ein paar Optionen, die wir nutzen können. Beispielsweise fährt der Bus gegen 10:00 Uhr vom Hotel ab und fährt zuerst zum Hafen und danach zu einem Aussichtspunkt an der Meerenge, die die Bucht von Knysna vom indischen Ozean trennt.

Man kann also entweder zum Schoppen, oder zum Besichtigen der Waterfront das 3 km außerhalb liegende Hotel verlassen, oder nur an einem der 3 Pools bleiben und bei den angekündigten 34 C° in der Sonne liegen und ausruhen. Wir haben uns allerdings entschlossen eine weitere Option in Anspruch zu nehmen und einen 4-stündigen Ausflug ins Naturreservat auf der anderen Seite der Bucht zu unternehmen. Aber auch dafür können wir entspannt ausschlafen und gemütlich das Frühstücksbuffet auskosten.

Um 10:00 Uhr fahren wir dann mit in die Stadt, um dort etwas durch die Läden zu ziehen und anschließend den Yachthafen anzuschauen. Die Bucht von Knysna wird als Lagune bezeichnet, obwohl sie kein Süßwasser beinhaltet, sondern direkt am Meer angeschlossen ist.

Der Hafen wurde auch bis 1954 von vielen Schiffen aus aller Welt angefahren. Dies war allerdings sehr gefährlich, da die Einfahrt in die Bucht so eng und gefährlich ist. Daher liegen im Hafen nur ein paar kleine Boote, die in der Bucht fahren. Außerdem gibt es zwei natürliche Inseln, die mit kleinen Brücken mit dem Festland verbunden sind.

Gegen 12:30 Uhr steigen wir dann in ein kleines Ausflugsboot ein, welches uns über die Bucht ins Naturreservat am Kopf der Meerenge bringt. Schon auf dem Weg dorthin sieht man, dass diese Seite der Bucht so gut wie gar nicht bebaut ist und die Bäume und Sträucher sehr dicht und hoch gewachsen sind. Drüben angekommen gibt es ein Mittagsbuffet und danach steigen wir in einen Hänger hinter einem Allradfahrzeug ein. Damit geht es dann den steilen Berg hinauf.

Die Landschaft ist paradiesisch. Der Weg schlängelt sich durch dichte urwald- gleiche Wälder und Büsche steil den Berg hinauf. Auf dem Weg sehen wir immer wieder Springböcke, die hier wild leben. Immer wieder erscheint die felsige Küste durch die Büsche und an Aussichtspunkten können wir Fotos von der tosenden Gicht an der Felsküste machen.

Oben angekommen verlassen wir das Fahrzeug und machen uns auf den engen Pfad durch das Naturreservat den Berg hinunter. Der Weg liegt oft im Schatten der Bäume und Sträucher, so dass die Hitze uns beim Wandern nicht so viel ausmacht.

Malerisch kommen wir immer wieder an die Klippe, bis wir schließlich am Fuße des Berges vorbei am Wasser wieder zu der Anlegestelle wandern. Dort erholen wir uns noch etwas von der 2.2 km langen Wanderung und werden dann vom Boot wieder auf die bewohnte Seite der Bucht gebracht.

Nun geht es auch für uns ins Hotel, wo wir den Rest des Tages nur noch faul in der Sonne liegen und das bisher erlebte verarbeiten.

10. Tag

Über Mossel Bay und Swellendam zurück nach Kapstadt

Heute Morgen geht es wieder, wie gewohnt, früh los, da wir heute die letzte lange Fahrt vor uns haben. Das Ziel ist heute über Mossel Bay und Swellendam wieder Kapstadt. Wir verlassen also das Ferienparadies Knysna, das auch oft als das Sylt von Südafrika bezeichnet wird.

Die Vegetation im direkten Umland ist wie ein Urwald, dicht und hoch bewachsen und es gibt wohl in diesem Wald auch noch einige wenige Waldelefanten. Diese sind aber so gut wie nie zu sehen, lediglich Spuren werden öfter gefunden.

Unsere Route führt uns weiter durch Wilderness, wo wir noch einen kleinen Fotostopp machen, um den schönen Sandstrand und die Felsklippen am indischen Ozean zu bewundern. Weiter geht es in Richtung Mossel Bay, Dieses kleine Örtchen war eine Anlegestelle der Spanier auf ihrem Seeweg nach Indien. Und hier wurde das erste Postamt Südafrikas gegründet.

Dies entstand dadurch, dass die ersten Schiffsreisenden einige aufgeschriebene Reiseerlebnisse in einem Schuh deponierten, den sie an einen Baum aufhängten. Dieser Schuh wurde dann immer wieder als Briefkasten für Post Richtung Europa oder in Richtung Indien benutzt. Auch wir werfen eine Postkarte in den jetzt hier aufgestellten Schuh-förmigen Briefkasten ein.

Außerdem ist hier ein Schiff aus der Zeit der Entdecker ausgestellt und ein kleines Muschelmuseum, das wir aber aus Zeitmangel nicht mehr zu sehen bekommen. Die Umgebung besteht wieder aus Fetherbed- Vegetation, nicht so hoch bewachsenes, aber durchgehend trockenes Grasland mit kleinen Sträuchern.

Der nächste Stopp ist an einem Safari-Game Park, wo wir eine Safari durch die weiten Gehege des Parkgeländes bekommen. Wir sitzen in Jeeps, wie auch schon im Krüger Nationalpark, allerdings ist die Fahrerin auf den buckeligen Wegen schnell unterwegs.

Im großen Gehege sehen wir Gnus, Springböcke, Zebras, Straußen, Giraffen und auch Impalas, wobei Marie uns auch immer etwas dazu erzählt und alle Fragen beantwortet. In einem anderen Gebiet, hinter einer Sicherheitsschleuse, sind zwei Löwen. Wir fahren zweimal in dieses Gehege, beim unserem ersten Besuch sehen wir die Löwin nur kurz, beim zweiten Mal liegt sie nach dem Trinken platt auf der Seite und schläft.

Wir fahren nicht zu nah an die fast wilden Tiere heran, damit diese ihre Scheu vor dem Menschen nicht verlieren. Die Safari dauert 2 Stunden und die anderen Reisenden, die die Safari nicht mit machen, haben die Gelegenheit den Pool zu benutzen oder die Reptilien und einige Wildtiere anzuschauen, die direkt an der Station sind.

Nach dieser erfrischenden Abwechslung geht es mit dem Bus noch 2 Stunden bis nach Swellendam. Das Wetter ist heute meist etwas drückend warm, aber während wir im Bus sitzen, kommt auch mal ein kurzer aber kräftiger Regenschauer herunter. Das ist das erste Mal, in diesem Urlaub, dass wir Regen erleben.

In Swellendam können wir dann vor oder nach der Mittagspause das Drostdy Museumsdorf besuchen, welches einen Einblick in die Handwerke und das Leben im 18. und 19. Jh. gibt. Die Gebäude sind im sogenannten kapholländischen Stil und mit Rieddach gebaut und die Werkzeuge sehen auch ziemlich gleich aus zu den Werkzeugen, die man bei uns in Museen über diese Zeit auch zu sehen bekommt. Swellendam wurde von den Buren 1745 gegründet und ist nach Kapstadt und Stellenbosch die drittälteste Stadt Südafrikas.

Nach dem Mittagessen geht es dann auf die restlichen 200 km bis Kapstadt. Links und rechts der Autobahn gibt es abgeerntete Getreidefelder und große Schaf- oder Rinderweiden. Allerdings scheint hier ohne Bewässerung nicht viel zu wachsen. Aber es ziehen sehr dunkle Wolken über uns hinweg, die ab und zu auch wieder leichten Regen bringen.

Pola erzählt uns noch etwas über das afrikanische Schul- und Sozialsystem und die Politik in Südafrika. Zirka 60 km vor Kapstadt kommen wir dann durch große Apfelplantagen und Pola erklärt uns, dass dies die größte Apfelanbaugebiete Südafrikas sind und auch einige Grany Smiths nach Deutschland exportiert werden.

Die Fahrt führt uns dann über die Hottentotten-Berge und vorbei an Somerset West nach Kapstadt. Dort beziehen wir wieder das Capetonian Hotel, in dem wir schon beim letzten Besuch in Kapstadt waren und einige machen sich noch auf zur Waterfront.

Wir allerdings sind von der Busfahrt schon so kaputt, dass wir uns das für morgen Abend aufsparen.

11. Tag

Kap der Guten Hoffnung

Als der Weckruf heute Morgen um 6:00 Uhr kommt, sind wir schon wach, da wir uns an das frühe Aufstehen mittlerweile gewöhnt haben. Nach dem Frühstück geht es dann in Richtung Kap der Guten Hoffnung. Das Wetter sieht etwas durchwachsen aus und so packen wir alle lieber warme Pullis und auch Regenjacken ein.

An der Hout Bay haben wir die Möglichkeit mit einem Boot zu den Seehundbänken zu fahren und die Seehunde zu beobachten. Wir verzichten allerdings darauf und schlendern lieber etwas durch den Hafen und warten anschließend in einem Cafe auf den Rest. Das Wetter wird zwischenzeitlich auch wieder sehr ungemütlich und die rückkehrenden Reisenden erzählen von einer stürmischen Schifffahrt aber einer guten Aussicht.

Die weitere Fahrt führt an der Küste entlang über den Chapman’s Peak Drive, eine schöne kurvige Küstenstrasse entlang des Atlantischen Ozeans. Es ist schön zu sehen, wie das Wasser in den steilen Felsklippen schaumig abprallt. Der Altantische Ozean bietet sich zum Baden nicht so an, da er nur zirka 15 Grad hat, im Gegensatz zum Indischen Ozean, der immer so um die 23 °C liegt. In den Felswänden sind schöne kleine Häuser und Dörfer gelegen.

Als wir wieder etwas weiter ins Landesinnere fahren haben wir wieder die Fynbos- Vegetation, was soviel heißt, wie feines Buschwerk. Die Flora ist reich an strauchigen Hartlaubgewächsen. Mit besonders vielen Arten vertreten sind hier die Proteas und Heidekrautgewächse.

Die Fahrt führt uns in den Nationalpark des Kaps der guten Hoffnung. Der ursprüngliche Name, der dem Kap von seinem Entdecker gegeben wurde, ist Kap der Stürme, was heute etwas besser passt. Das Wetter ist noch immer etwas unbeständig, aber es ist kurz etwas trocken, als wir am südwestlichsten Punkt, Afrikas unsere Fotos machen. Natürlich will jeder gerne am Schild fotografiert werden, was dann etwas Zeit braucht.

Unsere Mittagspause machen wir dann am Cape Point, wo wir vor dem Essen erst noch den steilen Aufstieg zum Leuchtturm machen. Oft wird das Kap der guten Hoffnung fälschlicherweise als südlichster Punkt Afrikas bezeichnet. Der südlichste Punkt ist allerdings das Kap Alguhas, welches 150 km östlicher liegt. Dort erst treffen sich dann auch Atlantischer und Indischer Ozean.

Das Wetter ist nun sonnig und die Wolken scheinen sich verzogen zu haben. Kurz vor der Ausfahrt aus dem Nationalpark sehen wir dann auch noch einige der überall angekündigten ''Baboons'', also Paviane. Die klauen gerne auf der Suche nach essbaren die Taschen der Touristen. Zum Glück sehen wir sie allerdings, während wir im Bus sitzen.

Die Fahrt führt uns jetzt an der Ostküste des Kaps entlang, bis wir nahe Simonstown die Möglichkeit haben, die hier lebende Pinguinkolonie zu besuchen. Die kleinen Brillenpinguine sind niedlich anzusehen und wir sehen sogar einige Pinguinkücken.

Kurz vor dem Hotel machen wir dann noch einen Stopp mit einem Spaziergang durch den Botanischen Garten in Kirstenbosch. Durch den 36 Hektar großen Garten führen viele Wanderwege und Pola zeigt uns bei der gemeinsamen Runde einige einheimische Blumen und Sträucher.

Nach unserer Rückkehr zum Hotel machen sich Viele für den afrikanischen Abend im Gold Restaurant fertig. Wir allerdings fahren in einer kleinen Gruppe mit dem Shuttle zur Waterfront, um dort etwas durch die vielen Läden zu schlendern und hier unser Abendessen einzunehmen. Die Waterfront ist bis 21:00 Uhr noch sehr belebt, da die Läden trotz Sonntag noch offen sind.

12. Tag

Weinprobe & Tafelberg

Heute ist wieder ein Tag, welcher zur freien Verfügung ist, allerdings gibt es einen Ausflug in die Weinregion um Kapstadt, zu dem wir uns schon im Vorfeld angemeldet haben. Dafür müssen wir auch erst um 8:30 Uhr abfahren, was ja wieder Ausschlafen bedeutet.

Der erste Weg führt uns auf der Tour zum Weingut Nederburg. Dies liegt in der Nähe von Paarl, so dass wir am Denkmal der Einwanderersprachen vorbei kommen. Zuerst machen wir eine Weinprobe mit genauen Erklärungen der Weine. Wir bekommen sechs verschiedene Erzeugnisse serviert, Weißweine, Rotweine und einen Brandy. Danach werden wir durch die Produktions- und Abfüllanlagen geführt.

Nederburg ist einer der größten Weinexporteure Südafrikas und Deutschland ist ein großer Abnehmer dieser Weine. Dass die Anlage so groß ist und so viele Fässer mit Wein gelagert werden, erstaunt uns alle. Zirka 10 Millionen Flaschen verlassen jährlich dieses Weingut.

Auf dem Weg vom ersten Weingut nach Franschhoek hören wir, dass die Stadt entstand, weil die Franzosen wegen ihres Know-hows in der Weinerzeugung nach Afrika gelockt wurden. In Franschhoek selber können wir dann das Huggenotten-Museum und die Häuser im kapholländischen Stil und die calvinistische Kirche besichtigen. Außerdem verbringen wir hier die Mittagssonne um uns für die nächste Weinprobe zu stärken.

Diese findet unter einer Eiche im Hof des Weinguts Boschendal statt. Hier werden uns die Gläser dann direkt alle gereicht, und wir können ohne große Erklärungen die Weine genießen. Der Stopp ist allerdings etwas kürzer, da für uns noch die Stadt Stellenbosch auf dem Programm steht.

Stellenbosch ist die zweitälteste von Europäern gegründete Stadt Südafrikas. Hier sind noch viele alte Häuser erhalten. Vier der schönsten Häuser sind zum Dorp Museum umgebaut worden, wo wir dann auch unseren Stopp machen. Trotz ihrer Geschichte ist die Stadt aber heute mehr für ihre große Universität bekannt. Dies können wir bei unserer Erkundung auch gut sehen, es laufen hier viele Studenten herum. Allerdings will die Gruppe lieber nicht so lange in Stellenbosch bleiben und dafür noch eine Tour auf den Tafelberg machen.

Dort setzt uns unser Busfahrer dann auch nach der Rückkehr in Kapstadt ab und ein Großteil der Gruppe fährt mit der Gondel auf das über 1.000 m hohe Plateau dieses Wahrzeichens der Stadt. Wir wundern uns etwas, wie grün es so hoch oben über Kapstadt ist und genießen die Aussicht über die Stadt und in Richtung zum Kap der guten Hoffnung.

Hier oben ist es aber auch ganz schön windig. Kurz vor Sonnenuntergang zieht dann starker Nebel auf und wir verlassen kurz vor dem Untergang der Sonne im Atlantischen Ozean mit einer der letzten Gondeln die Spitze. Aus der sich drehenden Gondel heraus können wir allerdings noch ein schönes Bild machen.

Mit einem Taxi geht es zum Hotel und danach mit dem Hotelshuttle noch mal zur Waterfront, um etwas zu Essen. Auf der Rückfahrt wird es richtig voll im Shuttle. Einige unserer Mitreisenden haben die gleiche Idee gehabt und wollen auch um 21:00 Uhr wieder zum Hotel zurück. Im Hotel bereiten wir unsere Koffer schon auf unsere morgige Abreise vor.

13. Tag

Und nun heisst Abschied nehmen

Heute ist unser letzter Tag in Südafrika. Da wir erst um 13:15 Uhr abgeholt werden, haben wir noch eine Tour mit dem ''HopOn HopOff Bus'' geplant. Aber erst packen wir noch gemütlich unsere Sachen zusammen und frühstücken im Hotel.

Danach geht es direkt zur Haltestelle, wo die Sightseeing- Busse im 15 Minuten Takt abfahren. Wir haben Glück und können uns bei dem tollen Wetter direkt oben in die erste Reihe setzen und haben so eine sehr schöne Aussicht auf die rote Strecke durch die Stadt. Jeder hat einen Kopfhörer, wo uns die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte Kapstadts in Deutsch erklärt werden.

So erfahren wir dann noch, dass ein großer Teil der Stadt außerhalb der früheren Landgrenze liegt und die Strand- Street früher auch wirklich der Strand war. Interessant ist auch, dass mitten im Kern Kapstadts das District Six, welches während der Apartheid von der Regierung geräumt wurde, bisher nur durch die Cape Peninsula University of Technology genutzt wird und der Rest der Fläche noch immer leer liegt.

Die Fahrt führt aus dem Innenstadt-Bereich heraus und zu den Gondelstationen des Tafelberges. Hier haben wir wieder einen guten Blick über die Stadt bis zum Meer. Weiter geht es am westlichen Strandbereich vorbei bis zur Chapmans Bay. Dort kann man die Cabrio-Fahrt auf dem Doppeldeckerbus an der mittlerweile belebten Strandpromenade genießen. An der Waterfront steigen wir aus, um noch eine Kleinigkeit zu Essen und die letzten Stunden vor dem Abflug in der Sonne zu sitzen.

Gegen 13:00 Uhr erreichen wir dann wieder das Hotel und von da aus geht es mit dem Bus zum Flughafen. Hier geben wir schnell die Koffer auf und hoffen, dass wir sie in Frankfurt auch wieder sehen. Es folgt ein ruhiger Flug nach Johannesburg und dort dann Sicherheits- und Passkontrollen und ein weiter Weg zum Abflug-Gate. Einige aus unserer Gruppe sind erst mit einem späteren Flieger von Kapstadt nach Johannesburg geflogen, für die wird es an diesem großen Flughafen bestimmt etwas knapper.

Ohne langes Warten geht es jetzt in den Flieger nach Frankfurt und nach einem ruhigen Nachtflug erreichen wir Deutschland. Hier müssen wir uns erstmal in den langen Schlangen vor der Passkontrolle einreihen, danach geht es dann zum Gepäckband und zu unserer Erleichterung sind auch die Koffer schon da. Die Verabschiedung fällt überall kurz aus, da viele noch schnell ihre Züge erreichen wollen. Und als wir im ICE nach Düsseldorf sitzen, beginnen wir die Eindrücke der Reise zu verarbeiten.

Wir sind insgesamt zirka 4.800 km in 13 Tagen durch Südafrika gereist, 3.000 km im nördlichen Teil und noch mal 1.800 km im Süden. Wir haben auf der Strecke viel von Afrika gesehen und einiges neues über Afrika erfahren. Die Reise hat unser Bild von und unser Verständnis für Südafrika verändert.

Und wenn ich bisher bei Südafrika eher an karge Wüsten gedacht habe, weiß ich nun, wie vielfältig und schön dieses Land ist. Insgesamt ist vielleicht die alte afrikanische Tradition hinter der Geschichte der Buren etwas zu kurz gekommen.

Aber die Reise hat eigentlich für jeden etwas geboten. Und wenn man die Reise mit einer positiven und realistischen Einstellung begonnen hat, wurde man auch nicht enttäuscht. Für mich und meine Frau war es eine anstrengende aber wirklich schöne Reise, die wir in absolut positiver Erinnerung behalten werden.

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