Oman - Reisetipps & Informationen

Kulturelle Highlights, Wüstenlandschaften und eine jahrtausendealte Seefahrervergangenheit machen den Oman zu einem Erlebnis. Begeben Sie sich auf eine Reise zwischen Tradition & Moderne und bestaunen Sie tief einschneidende Schluchten, die endlose Weite der Rimal al Wahiba oder schlendern Sie über orientalische Souks - das Märchen aus 1.001 Nacht wartet auf Sie!

Inhaltsverzeichnis

    Impressionen vom Oman

    Wüstenzauber, 21. Jahrhundert und der Charme vergangener Zeiten - all das liegt in Oman ganz nah beieinander. Das legendäre Weihrauchland hat sich in den letzten Jahren zum Trendurlaubsziel gewandelt.

    10 Highlights, die den Oman so besonders machen

    • Endlose Weite: die Wüste Rimal al Wahiba
    • Sultan-Qabus-Moschee - die weiße Moschee
    • Dufterlebnis: der Muttrah-Souk
    • Reich an Kultur: 4 UNESCO-Welterbestätten
    • Faszinierend: die Oasenstädte Nakhl & Nizwa
    • Wadi Nakhar - der Grand Canyon des Omans
    • Vielfältige Unterwasserwelt
    • Dhofar - die Weihrauchregion
    • Schatz am Indischen Ozean - über 3.000 km Küstenlinie
    • Hauptstadt Muscat

    Steckbrief

    Fläche
    309.500 km²

    Einwohnerzahl
    2.9 Mio Einwohner

    Amtssprache
    Arabisch

    Staatsform
    Monarchie

    Hauptstadt
    Muscat

    Nationalhymmne
    Nashid as-Salaam as-Sultani

    Geographie
    Der Oman grenzt im Nordwesten an die Vereinigten Arabischen Emirate, im Südwesten an den Jemen und im Westen an Saudi-Arabien. Ebenfalls zum Staatsgebiet zählen die Halbinsel Ruus al-Jibal am Kap Musandam, Madha sowie die Inselgruppe Kuria-Muria und die Insel Masirah. Umschlossen wird das Land zusätzlich im Osten und Süden durch das Arabische Meer und durch den Golf von Oman im Nordosten.

    Telefonvorwahl
    +0968

    Domainendung
    .om

    Währung
    Omani Rial (R.O.)

    Zeitzone
    MEZ + 3, MEZ + 2 (im Sommer = Deutschland + 2, im Winter = Deutschland + 3)

    Klima, Wetter & Reisezeit

    Grundsätzlich ist der Oman ein Ganzjahresziel, jedoch gibt es unterschiedliche klimatische Voraussetzungen je nachdem wo man Urlaub machen möchte. Ist es am Indischen Ozean eher heiß und trocken so wird es in den Bergregionen am Abend und in der Nacht kühler.

    Entscheidet man sich für die Region rund um Muscat im Norden sind die Monate November bis April zu empfehlen, denn dann herrscht dort ein mildes Klima mit angenehmen Temperaturen zwischen 16 und 26 °C. Mai bis Oktober ist diese Region stark geprägt von heißen Temperaturen und einer trockenen Hitze.

    Im Badeparadies Salalah herrschen ganzjährig Temperaturen zwischen 25 und 32 °C. Hier ist zu beachten, dass es in der Regenzeit von Juni bis September vermehrt zu Niederschlägen kommen kann. In der Trockenzeit kommt es in der Region rund um Salalah kaum bis gar nicht zu Niederschlägen.

    In diesem Sinne gibt es keine „Beste Reisezeit“ für den Oman, sondern man sollte es davon abhängig machen, wo man hin und was man dort dann unternehmen möchte.

     
      1 / 2  

    Städte & Regionen

    Muscat

     
      1 / 2  

    Muscat oder aus "Maskat" genannt ist die Hauptstadt des Sultanats Oman. Mit Industriebetrieben, dem Hafen oder auch dem internationalen Flughafen gilt die Stadt als Wirtschaftszentrum des Landes.

    Attraktive und einladende Strände wie der Qurum Beach oder Bandar als Dschissa sowie zahlreiche Grünanlagen sorgen für die perfekte Entspannung. Im Sportzentrum Sultan-Qabus kann man seinen Aufenthalt etwas aktiver gestalten. Aber auch kulturelle Highlights hat die Stadt zu bieten.

    Die Sultan Qabus Moschee ist mir Ihrem Ausmaß von ca. 416.000 m² kaum zu übersehen. Die "weiße" Moschee wie Sie auch genannt wird wurde 1992 von dem Sultan in Auftrag gegeben und feierte im Jahre 2001 Eröffnung. Das 90 m hohe Hauptminarett, ein Gebetssaal für knapp 6.000 Menschen und ein Gebetsplatz für weitere 14.000 Menschen machen die Moschee zu einem Erlebnis. Mittlerweile ist Sie auch für Nichtmuslime an bestimmten Tagen geöffnet.

    Weitere Höhepunkte sind der Sultanspalast, das Fort in der Bucht von Muscat oder auch der Muttrah-Souk. Der älteste Souk des Landes birgt nicht nur Goldschmuck, Antiquitäten und zahlreiche Gewürze sondern auch kunstvoll dekorierte Plätze, wo zwei Soukstraßen sich kreuzen. Mit einer Mischung aus Tradition und ein wenig Moderne wird der Besuch zu einem Erlebnis.

    Nizwa

     
      1 / 2  

    200 km von Muscat entfernt befindet sich die moderne Stadt, welche umgeben von Palmenhainen im Norden des Landes liegt. Nizwa war bis ins 12 Jahrhundert die Landeshauptstadt und gilt bis heute aufgrund seiner guten Wasserversorgung als Zentrum des Obst- und Gemüseanbaus.

    Eine Sehenswürdigkeit ist der Souk. In der Stadt an sich gibt es gleich 2 davon, einen West und einen Ost Souk. Der West Souk wurde modernisiert und hauptsächlich für die Touristen gemacht. Es werden hauptsächlich Silberwaren angeboten. Der Ost Souk hingegen ist immer noch traditionell und versprüht den Charme aus früheren Zeiten. Dort sind überwiegend Gewürze und Gebrauchsgegenstände zu finden.

    Als Hauptattraktion der Stadt gilt das Fort Nizwa. Der mächtige Rundturm gilt mit seinen 44 Metern Durchmesser und 28 Metern Höhe als größter Turm des Omans. Einen Ausblick auf die Stadt kann man vom Wehrgang an der Spitze des Turmes genießen.

    Als besonderes Highlight findet jeden Freitag von ca. 7.00 - 11.00 Uhr morgens ein Tiermarkt statt. Tiere werden vorgeführt, geprüft und es wird verhandelt als gäbe es kein Morgen. Wenn man daneben dann die Männer mit Ihren Statussymbolen wir Krummdolch oder Patronengürtel sieht, fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt.

    Rustaq

     
      1 / 2  

    Rustaq liegt im westlichen Hadschar-Gebirge und bietet mit ihren überwiegend weißen Bauten und den grünen Palmen ein romantisches Bild. Neben dem Fort von Rustaq, das Qalaat al-Qesra zählt auch die Moschee Al Badayah und die heißen Quellen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.   

    Khasab

    Khasab befindet sich auf der Halbinsel Musandam und ist durch den Flugverkehr sowie den Seeweg an den Oman sowie den Iran angebunden. Highlights der kleinen Stadt sind das Museum in der alten Festung der Portugiesen. Das Museum gibt einen guten Einblick in die Sitten, Bräuche, Bootsbau- und Handwerkskunst der Einwohner Musandams. Ein Spektakel am Morgen ist die Ankunft der Frachtboote aus dem angrenzenden Iran. Diese befördern hauptsächlich Ziegen und Schafe, während vom Oman aus technische Geräte oder Zigaretten zurückgehen.

    Sur

    Die alte Seefahrer- und Handelsstadt Sur hat von Ihrem Charme aus vergangen Tagen nichts verloren. Ab dem 6. Jahrhundert bis zur Eröffnung des Sueskanals 1869 spielte die kleine Stadt als Handelsknotenpunkt für Indien und Ostafrika eine große Rolle. Auch heute noch kann man an dieser Vergangenheit teilhaben. Die alten Dhau-Schiffe schunkeln munter im Hafenbecken hin und her und auch die Dhau-Werften sind bis heute ein Besuchermagnet. Weitere Highlights sind ein Besuch im Stadtteil Ayjah, welches mit seinen verwinkelten Gassen und alten Häusern ein tolles Bild abgibt. Oder ein Ausflug in die Naturschatzgebiete Ras al-Hadd oder Ras al-Khabba wo sich Meeresschildkröten zum Brüten niederlassen.

     
      1 / 2  

    Bahla

     
      1 / 2  

    Bahla wird auch die Stadt des Lehms genannt. Der Rohstoff kommt hier im Überfluss vor, daher wird die gesamte Oasenfläche von einer Befestigungsmauer umgeben. Die Lehmfestung von Bahla ("Festung Hisn Tama") ist die größte Festung des Landes und bildet ein beeindruckendes Bild. Im Jahre 1987 wurde Sie von der UNESCO in die Liste der Welterbestätten aufgenommen. Im Inneren der Festung befinden sich viele Räume und Gemächer sowie ein Museum welches besichtigt werden kann. Die Festung wird umgeben von der 13 km langen Stadtmauer, welche die längste des Landes ist. Besonders an dieser Mauer, sie wurde vor über 600 Jahren unter der Leitung einer Frau erbaut.

    Salalah

     
      1 / 2  

    Die Hauptstadt der Provinz Dhofar ist ein beliebtes Touristenziel und bietet Möglichkeiten für Taucher, Strandurlauber oder kulturell Interessierte. Durch das Klima begünstigt ist die Stadt auch Zentrum für den Obstanbau und ein Paradies für Früchteliebhaber, denn hier werden die reifen Früchte direkt vom Baum weg verkauft - einfach köstlich!

    Die moderne Stadt gilt als Verwaltungszentrum des Südens und weist eine moderne Architektur gerade in Hotels und Verwaltungsgebäuden auf. Der Containerhafen "Mina Raysut" ist ein großes Umschlagszentrum.

    Wer kulturell orientiert ist findet Überreste der mittelalterlichen Siedlung, welche zum UNESCO-Welterbe zählt. Dieses Areal bietet weiterhin interessante Museen und einen Archäologiepark. Auf dem Souk im Stadtteil al-Hafah lässt sich zudem super Flanieren.

    Natur

     

    Rimal al Wahiba/Wahiba Sands

     
      1 / 2  

    Die Sanddünen-Wüste liegt im östlichen Teil des Omas und erstreckt sich auf ca. 12.500 km² südlich des Hadschars-Gebirges bis hin zum Indischen Ozean. Sie zählt zu den größten Sanddünen-Areals der Welt und präsentiert sich in goldschattierten Sandpyramiden und bizarren Formen welche durch den Wind ständig verändert werden.

    Wadi Nakhar

     
      1 / 2  

    Das Wadi Nakhar oder auch Grand Canyon des Omans ist eine 7 km lange Piste, welche an den Seiten von bis zu 2.000 m hohen Felswänden dominiert wird. Entlang eines alten Eselpfades geht es am Rande des Canyons zu einer Geistersiedlung, welche die Vergangenheit zurückholt. 

    Hadschar-Gebirge

    Das Gebirge im Nord-Osten des Sultanats erstreckt sich knapp 450 km von der Grenze im Süden bis in den Norden hinein. Das Steingebirge liegt zum größten Teil im Oman und wird deshalb auch als "Omangebirge" bezeichnet. Kaum Vegetation und steile Felswände in Farben von aschgrau über ocker bis hin zu einem dunklen braun, rot oder schwarz geben trotzdem ein faszinierendes Bild ab. Aufgrund der milden Temperaturen bieten sich in den Sommermonaten Wanderungen bestens an. 

     
      1 / 2  

    Jebel Shams (Sonnenberg)

    Der Jebel Shams ist mit seinen 3.009 m der höchste Berg des Omans. Übersetzt heißt der Name "Berg der Sonne" und bietet einmalige Ausblicke über das Wadi Nakhar und die Umgebung. Auf dem Plateau des Berges befindet sich eine Funkstation.

    Religion

    Im Oman leben mehrere Religionen friedlich und ohne Auseinandersetzungen zusammen. Die Mehrheit der Einwohner gehört dem Islam an (ca. 86 %). Die restlichen Prozent (ca. 14 %) sind Christen oder Hindus. Im Land selbst findet man in jedem Stadtviertel und sogar in den abgelegenen Wüstendörfern eine Moschee.

    Bevor Sie eine Reise in den Oman antreten, sollten Sie sich zumindest etwas mit dem Islam auseinandersetzen. Es gibt die 5 Säulen des Islam (Salât, Zakat, Haddsch, Ramadan und Shahada). Zusätzlich zählt auch die Beschneidung, die rituelle Waschung vor den Gebeten oder das Verbot Schweinefleisch zu verzehren als weitere Praktiken dazu.

    Die Säulen des Islam kurz erklärt:

    • Begründer des Islams ist der Prophet Mohammed
    • Das "Salât" (Pflichtgebet) soll 5 x am Tag nach Stand der Sonne im Laufe des Tages verrichtet werden
    • Die Almosengabe "Zakat" wird diskret gemacht und ist für Bedürftige bestimmt
    • Einmal im Leben sollte jeder Muslim einmal nach Mekka gepilgert sein, man nennt es "Haddsch"
    • Der Fastenmonat "Ramadan", in dem mit Einschränkungen im öffentlichen Leben zu rechnen ist
    • Das Glaubensbekenntnis "Shahada" wird vor jedem Gebet rezitiert

    Kultur & Geschichte

    Kultur

    Die Kultur des Sultanats ist durch jahrhundertelangen Seehandel stark geprägt. Ein Luxusgut der Antike war der Weihrauch aus dem Süden des Landes. Auch heute noch ist Weihrauch ein wichtiges Exportgut und sehr begehrt. Den Einfluss von der asiatischen oder afrikanischen Kultur sieht man auch heute noch bspw. in der Architektur, in der Musik oder der Kleidung.

    Ohne eine Kopfbedeckung verlässt im Oman selten jemand das Haus. Die Männer tragen entweder eine runde Kappe "kumma" oder ein Kaschmirtuch "masar". Oft wird auch eine Kombination aus beidem getragen. Das Gewand ist meistens in den Emiraten meistens in weiß gehalten und heißt "dishdasha". Bei festlichen Anlässen legen die Männer gerne den "khandjar", einen Krummdolch, um.

    Die Frauen im Oman tragen meist eine weite Hose "sirwal", welche zu den Knöcheln hin immer enger wird. Darüber wird das sogenannte "kandoura" getragen, ein weites Hemd welches oft verziert ist und farblich zur Hose passt. Auch die Frauen gehen nicht ohne eine Kopfbedeckung aus dem Haus. Das Kopftuch "lahaf" gibt es in allen möglichen Variationen. 

    Geschichte

    In früheren Zeiten gab es das Sultanat Oman als solches nicht. Es waren vielmehr einzelne Stämme, welche sich im Süden Arabiens ansiedelten. Im Jahre 500 v. Chr. und 400 v. Chr. blühte der Weihrauchhandel. Seit dem 9 Jahrhundert wuchs der Seehandel u. a. mit Indien und China immer weiter an, welcher auch die Europäer hervorlockte, doch viele Versuche den Oman zu erobern scheiterten. Nach dem Ende der Kriege verfiel der Oman in einer Art Schlaf und erwachte erst wieder im Jahre 1970, als das Land zum "Sultanat Oman" ernannt wurde.

    Feiertage, Feste & Bräuche

    Feiertage

    Die Feiertage & Feste im Oman werden nach dem Mondkalender berechnet. Dadurch kann es vorkommen, dass sich bestimmt Festlichkeiten jährlich verschieben.

    Der Nationalfeiertag am 18 November fällt jedes Jahr auf denselben Tag. An diesem Tag wird der Geburtstag des Sultans Qaboos gefeiert.

    Weitere Feiertage & Feste sind: Neujahr, Lailat al Miraj, Eid al-Adha, islamische Neujahrsfest, Milad und Nabi.

    Feste & Bräuche

    Zahlreiche Feste finden jedes Jahr in dem kleinen Sultanat statt. Egal ob Kamelrennen, Royal Opera House in Muscat oder für alle Radsportfans die Tour of Oman.

    Muscat Festival
    Von Januar bis Februar wird in der Stadt Muscat den Menschen die omanische Kultur näher gebracht. Das Kochen von traditionellen Gerichten, Handwerksausstellungen oder Shows sorgen für eine ausgelassene Stimmung und präsentieren bestens die Lebensfreude der Omanis.

    Salalah Festival
    Bei diesem Festival wird die Monsunsaison ("Khareef") gefeiert. Diese Saison sorgt für kühle Temperaturen und das Erwachen der Vegetation. Neben Konzerten und Kulturveranstaltungen erwarten die Besucher noch viele weitere Aktivitäten.

    Sailing Arabia - The Tour
    Im Februar findet ein Rennen mit mehreren Etappen durch den Norden der Arabischen Halbinsel statt die sogenannte Sailing Arabia - The Tour. Mit weiteren diversen Regatten wird die alte Seefahrervergangenheit des Sultanats aufrechterhalten.

    Essen & Trinken

    Aufgrund der kargen Bodenverhältnisse im Oman ist die Küche des Landes viel von ausländischen Einflüssen geprägt. Vor allem Gewürze wie z. B. Zimt, Kardamom der Nelken werden aus Afrika oder Asien importiert.

    Datteln, Limonen, Reis & Brot wurden früher meist im Landesinneren für die Gerichte verwendet. An der Küste kam dazu noch der frische Fisch. Fleisch gibt es in einer großen Vielfalt. Neben Ziegen, Hühner und Lämmern werden an religiösen Feiertagen oder festlichen Anlässen auch Kamele auf den Speiseplan gesetzt. Ein weiteres Grundnahrungsmittel ist der Reis.

    Eine Besonderheit, welche in einigen arabischen Ländern auftritt ist, dass man nicht Besteck sondern der rechten Hand isst.

    Ein landestypisches Gericht - "shoowa"

    Das Gericht "shoowa" besteht aus Ziegenfleisch mit Reis, Salat und Limonen und wird nur zu religiösen Feiertagen zubereitet.

    Die Zubereitung ist sehr zeitaufwendig und dauert je nach Größe des Tieres zwischen 12 und 14 Stunden. Die Ziege wird gewürzt und in Bananenblätter eingewickelt. Anschließend kommt Sie auf glühender Holzkohle in eine Erdgrube, welche verschlossen wird. Nach mehreren Stunden ist das Fleisch dann saftig und zart und wird auf einem Tablet zusammen mit Reis, Salat und Limonen serviert.

    Ein landestypisches Gericht - "haalwa"

    Unter "halwa" versteht man eine süße Speise, welche mittlerweile hauptsächlich nur noch in Fabriken hergestellt wird. Butterschmalz, karamelisierter Zucker, Mandeln, Stärke, Safran, Kardamom, Mandeln und Rosenwasser werden zusammengemischt und unter ständigem Rühren über dem Holzfeuer stundenlang in einem Kupferkessel gekocht. Zum Schluss wird es in kleine Schüsseln abgefüllt, abkühlen lassen und genießen!

    "qahwa" - der osmanische Kaffe

    "qahwa" der osmanische Kaffee ist ebenfalls eine Gaumenfreude. Zubereitet aus frisch gerösteten Kaffeebohnen und mit Kardamom verfeinert wird er aus feinsten Porzellanbechern getrunken - ein wahrer Genuss.

     
      1 / 2  

    Wissenswertes von A - Z

    Kleidung
    Sommerkleidung kann das ganze Jahr über getragen werden. Am Abend oder nachts empfiehlt es sich einen Pullover mitzunehmen, gerade in der Wüste oder den Bergregionen kann es dann sehr abkühlen. Kurze Hosen und Hemden, Tops oder enganliegende Kleidung sollten vermieden werden.

    Öffnungszeiten
    Anders wie bei uns geht das Wochenende im Oman von Freitag bis Samstag. Die normale Arbeitswoche ist dann von Sonntag bis Donnerstag. In dieser Zeit sind Souks, Banken und Geschäfte geöffnet.

    Ramadan
    Als Ramadan wird der Fastenmonat in muslimisch geprägten Ländern bezeichnet. In dieser Zeit dürfen Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen, trinken oder rauchen. Dadurch kann es in dieser Zeit zu Unterbrechungen der normalen Geschäftszeiten z. B. bei Geschäften oder Restaurants außerhalb der Hotelanlagen kommen. Der Beginn des Fastenmonats wird erst kurzfristig bekannt gegeben und richtet sich nach dem Mondkalender.

    Trinkgelder
    In der Regel sind in Hotels und Restaurants bereit eine Pauschale von 15 % für den Service im Preis enthalten. Alles was darüber hinausgeht liegt im Ermessen des Reisenden. 

    Reiseberichte & Experten

    Reisexperten

    Timm Ewald, Einkauf

    Das Sultanat des Oman bietet eine Abwechslung aus atemberaubenden Landschaften und orientalischer Kultur. Sie werden gastfreundlichen Menschen begegnen, die Fremde gerne zu einem Tee und Datteln einladen. Spazieren Sie durch die pulsierenden Hauptstadt Muscat und lassen Sie sich von dem Treiben auf dem Basar mitreißen. Fahren Sie durch scheinbar unendliche Wüsten wo einst die Handelskarawanen langzogen und Beduinen in ihren Zelten lebten. Wer eine Nacht im Wüstencamp verbringt fühlt sich direkt in die Vergangenheit zurückversetzt.

    Ein anderes Panorama bieten wiederum die gigantischen Bergketten, genießen Sie den Ausblick über die schroffen Felsformationen bom Jebel Shams aus.

    Mein persönlicher Tipp:
    Ein Bad in einem der Wadis, ausgetrocknete Flussbetten, die sich bei Regen füllen und die die Omanis für eine Abkühlung nutzen, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Tauchen Sie in die Kultur ein und erleben Sie Ihr Märchen aus 1.001 Nacht.

    Oman-Reiseexperte-Timm-Ewald-Berge-und-Meer

    Reiseberichte

    Chronisten Irene & Alois: Rundreise durch den Oman

    Entdecken Sie mit unseren Chronisten die zauberhafte Welt des Orient. Kulturelle Highlights wie die Sultan-Quabus-Moschee in Muskat, traumhafte Wüstenlandschaften der Rimal al Wahiba und bunte Souks erwecken den Traum aus 1.001 Nacht - tauchen Sie ein!