Eine abenteuerliche Reise durch Ecuador mit spannenden Kontrasten erwartet Sie! Freuen Sie sich auf die Kultur in den Städten Cuenca und Quito und tauchen Sie ein in das bunte Treiben der lokalen Märkte. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Übernachtung auf der Hacienda El Porvenir in idyllischer Umgebung in der Nähe des Cotopaxi Nationalparks. Von der durch Vulkane geprägten Natur in den ecuadorianischen Anden geht es in den üppigen Dschungel.

10 Highlights, die Ecuador so besonders machen

✔ Die Galápagos-Inseln
✔ Die Hauptstadt Quito
✔ Der aktive Vulkan Cotopaxi
✔ Die Laguna Quilatoa
✔ Der größte Markt Südamerikas in Otavalo ✔ Der Regenwald von Ecador
✔ Das koloniale Cuenca
✔ Das Tal der Alten - Vilcabamba
✔ Baden in Baños
✔ Surfen in Montañita

Eines der letzten Paradiese unsere Erde lockt mit Artenreichtum und ursprünglicher Natur: die Galapagos Inseln. Neben der beeindruckenden Flora und Fauna erwartet Sie eine spannende Fahrradtour durch malerische Landschaft. Freuen Sie sich auf authentische Erlebnisse und ein unvergessliches Abenteuer!

Amazonas-Dschungel, Vulkanlandschaften, Regenwald, Inka-Ruinen, koloniale Städte, palmengesäumte Strände und die Wunderwelt von Galapagos - Ecuador, der kleine Andenstaat am Äquator, ist für Entdeckernaturen die reinste Wundertüte.

 Reise-Video Ecuador & Galapagos Inseln

Steckbrief

Ecuador zählt mit seinen gut 280.000 km² zu den kleineren Ländern Südamerikas, fasziniert jedoch durch seine landschaftlichen Kontraste vom Amazonas-Regenwald über die schneebedeckten Andengipfel bis an die Küste. Nicht zu vergessen: die seit Charles Darwin legendären Galapágos-Inseln mit ihrer weltweit einzigartigen Tierwelt. Genauso vielfältig wie die Naturräume sind auch Bräuche und Küche der Einwohner. Lassen Sie sich überraschen!

Fläche
283.560 km² (inklusive Galápagos-Inseln)

Einwohnerzahl
14.8 Millionen (Schätzung 2010) Ethnische Zusammensetzung: 65 % Mestizen, 25 % Indigenas, 7 % Weiße und 3 % Schwarze. In Ecuador gibt es eine stark zunehmende Landflucht. Zurzeit liegt der Anteil der Stadtbewohner bei 66 %.

Hauptstadt
Quito (1.6 Millionen Einwohner)

Geografie
Ecuador liegt im Nordwesten Südamerikas am Pazifik und grenzt im Norden an Kolumbien und im Osten und Süden an Peru. Obwohl das Land relativ klein ist, ist es landschaftlich sehr abwechslungsreich und es lassen sich 4 geografische Regionen unterscheiden.

Das Andenhochland Ecuadors umfasst 2 Gebirgsketten, die parallel von Nord nach Süd verlaufen, und deren Gipfel zwischen 3.000 und 6.000 m hoch sind. Die Andenregion ist jedoch keinesfalls einheitlich, sondern von einer unglaublichen Vielfalt: Hier finden sich Nebelwälder, Gebirgsseen, Vulkane, Kolonialstädte und Indianermärkte.

Zum Pazifik hin besitzt Ecuador eine etwa 640 km lange und 100 km breite Küstenlinie. Diese Gegend wird v. a. landwirtschaftlich genutzt (Anbau von Bananen, Kaffee, Kakao, Zuckerrohr und Reis). In der nördlichen Küstenregion hat sich jedoch auch eine ursprüngliche Natur in Form von Mangrovenwäldern erhalten.

Östlich der ecuadorianischen Anden beginnt der spektakuläre Amazonas-Regenwald, der für seine schier unerschöpfliche Artenvielfalt berühmt ist. Der dichte Wald bedeckt zwar fast die Hälfte der Landesfläche, aber nur ein verschwindend geringer Teil der Bevölkerung lebt hier.

Etwa 1.000 km westlich der Küste liegen die großartigen Galapágos-Inseln, die über ein ganz eigenes Ökosystem verfügen und deshalb bei Besuchern und Forschern aus aller Welt ein beliebtes Ziel sind. Der Archipel besteht aus 13 Hauptinseln und vielen kleineren Inseln mit einer Gesamtfläche von gut 8.000 km².

Telefonvorwahl
00593

Strom
Die Netzspannung beträgt im Allgemeinen 110 V. Ein Adapter ist erforderlich (US-amerikanischer Flachstecker).

Währung und Zahlungsmittel
Seit dem Jahr 2000 ist der US-Dollar die offizielle Währung in Ecuador. Es gelten die amerikanischen US$-Scheine und Cent-Münzen. Es gibt aber auch Münzen, die in Ecuador geprägt werden und nur hier gültig sind. Aus Angst vor Fälschungen werden oft keine 50- oder 100-Dollarnoten angenommen, was beim Umtausch vor der Anreise berücksichtigt werden sollte. In den meisten Fällen ist es besser, Kleingeld bei sich zu tragen und aus Sicherheitsgründen auch nicht in großen Mengen. Der Euro wird in Wechselstuben und Banken getauscht, kann aber nicht als Zahlungsmittel verwendet werden.

Visa und MasterCard werden in den größeren Städten problemlos akzeptiert. Außerdem können Sie auch mit Ihrer Maestro–EC–Karte an den Bankautomaten Geld abheben. Auch Reisechecks können in den größeren Städten eingelöst werden (gegen Gebühr).

Zeitunterschied zu Deutschland
- 6 Stunden während des europäischen Winters und während der Sommerzeit - 7 Stunden. Von Galápagos sind es im europäischen Winter - 7 Stunden und während der Sommerzeit - 8 Stunden.

Flüge und Steuern
Internationale Flüge von und nach Europa werden unter anderem von Iberia/Lan und KLM sowie mit Lufthansa und Air France über Bogota und Delta oder American Airlines über die USA angeboten. Inlandsflüge werden von TAME zu allen Zielen gehandhabt, manche Destinationen werden auch von Aerogal, Icaro, Lan Ecuador oder VIP durchgeführt. Bei der Ausreise werden folgende Flughafensteuern erhoben: Guayaquil International: 28.50 US$ Quito International: 40.80 US$ (Änderungen vorbehalten, Bezahlung nur in Bar mit US$ möglich).

Fluggepäck
Je nach Fluggesellschaft liegen die Gepäckbestimmungen zwischen 1 x 22 kg bis 2 x 23 kg pro Person. Ein Stück Handgepäck (8 kg) ist im Normalfall zusätzlich erlaubt. Jedes weitere Gepäckstück ist gebührenpflichtig. In jedem Fall ist es empfehlenswert, die zuständige Fluggesellschaft im Vorfeld der Reise zu kontaktieren. Bei Inlandsflügen und insbesondere bei Flügen auf die Galápagos-Inseln sind nur ein Gepäckstück von max. 20 kg und ein Handgepäckstück erlaubt. Auch in diesem Fall kann, je nach freier Kapazität der Fluggesellschaft, jedes weitere Gepäckstück gebührenpflichtig mitgeführt werden.

Trinkgelder
In den meisten gehobenen Restaurants ist das Trinkgeld in Höhe von 10 % schon im Preis inbegriffen. Ein weiteres Trinkgeld oder ein Aufrunden des Betrages wird trotzdem gerne gesehen. Generell ist die normale Trinkgeldrate in Restaurants 5 bis 10 % vom Rechnungsbetrag. Portiers sollten ein Trinkgeld von 1 US$ pro Service bekommen. In Taxen ist jedoch kein Trinkgeld notwendig. Normalerweise wird am Ende der Reise ein Trinkgeld für Reiseleiter sowie Fahrer gegeben. Dies ist keineswegs obligatorisch, wird aber als Anerkennung für gute Leistungen gerne angenommen. Wir empfehlen als allgemeinen Richtwert 3 US$ bis 5 US$ pro Person und Tag.

Klima & Reisezeit

Ecuador ist für seine "4 Welten" bekannt, die auch im Bezug auf das Klima nicht unterschiedlicher sein könnten.

In der Sierra, der Andenregion, dominiert das eher kühle, meist sonnige und windige Gebirgswetter. Dahingegen herrscht in der Amazonía, im Amazonasgebiet, tropisches Klima. An der Costa, der Küste, findet man ein feucht-warmes Klima. Auf Grund der Äquatornähe unterscheidet man anstelle der Jahreszeiten lediglich zwischen Trocken- und Regenzeit. Vor allem in den Gebirgstälern des Hochlandes kommt es im Tagesverlauf zu starken Temperaturschwankungen - es herrscht das so genannte Tageszeitenklima. Nach einem kühlen, häufig sonnigen Morgen steigen die Temperaturen bis Mittag an. Nachmittags regnet es vor allem von November bis Mai, abends kühlt es ab. An einem Tag kann die Temperatur zwischen 7 °C und 22 °C schwanken.

Das Klima auf den Galápagos Inseln ist subtropisch und wird durch den warmen El Niño und den kalten Humboldtstrom beeinflusst. Von Juni bis Dezember bringen die südlichen Passatwinde den kälteren Humboldtstrom in den Norden der Galápagos Inseln. Diese Monate werden generell als Trockensaison bezeichnet, die für den blauen Himmel und die mittäglichen Regenschauer bekannt ist. Die Zeit von Dezember bis Mai wird als die warme Saison bezeichnet. Während dieser Zeit ist das Klima auf Galápagos eher tropisch, mit täglichem Regen und einem bewölkteren Himmel. Die Meerestemperatur ist zum Schwimmen und Schnorcheln jetzt auch wärmer.

Regionen & Städte

Provinz Tungurahua
Tungurahua liegt im zentralen Andenhochland ca. 125 km von der Hauptstadt entfernt und ist benannt nach dem gleichnamigen Vulkan. Der Name des Vulkans stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet "Feuerschlund". Der nächst gelegene Ort ist Baños, was "Bäder bedeutet, seinen Namen verdankt er den heißen Quellen am Fuße des Vulkans. Baños liegt auf 1.820 m Höhe und wird durch den Vulkan um gut 3.200 m überragt.

Quito
Die Hauptstadt Ecuadors liegt auf 2.850 m Höhe, ist umgeben von schneebedeckten Vulkanen und nur 22 km vom Äquator entfernt. Hier leben 1.6 Millionen Menschen, damit ist die Stadt nach Guayaquil die zweitgrößte des Landes. Wegen seiner vielen Kirchen und Klöster erhielt Quito den Spitznamen "Kloster von Amerika".

Die Altstadt wurde bereits 1978 von der UNESCO zum Kulturerbe erklärt. Das Herz der Altstadt ist die Plaza de la Independencia, die von imposanten Gebäuden wie der Kathedrale, dem Palacio de Gobierno, dem Rathaus und dem Kloster La Conceptión gesäumt wird.

Cotopaxi
Südlich von Quito erhebt sich der zweithöchste Berg Ecuadors (5.897 m), der Cotopaxi. Umgeben ist er vom gleichnamigen Nationalpark, in dem es u. a. auch einen See und die Ruine einer Inka-Festung zu sehen gibt. Zur Fauna des gut 33.000 ha großen Schutzgebietes gehören Kondor, Puma, Lama und Wildpferd.

Cuenca
Gegründet wurde die Stadt im Jahr 1557 an der Stelle der Inkasiedlung Tomebamba. Hier atmet man auch heute noch die koloniale Luft der ecuadorianischen Geschichte. Für die meisten Besucher und auch Einheimischen ist dieses in 2.530 m Höhe gelegene Zentrum des Kunsthandwerks, der Keramikwaren, Panamahüte sowie Gold-, und Silberwaren die schönste Stadt des Landes. Wegen der besonderen Atmosphäre und Architektur der ausgehenden Kolonialzeit wurde Cuenca von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Galápagos
Die verzauberten Inseln - zweifellos sind sie das Highlight einer jeden Ecuador-Reise und auch Sie sollten sich auf gar keinen Fall einen Besuch entgehen lassen! Dieses einzigartige lebendige Museum der Evolutionsgeschichte verhalf und verhilft immer noch zum besseren Verständnis vom Leben auf der Erde. Lernen Sie die exotischen Arten kennen, die nur auf diesem Archipel einheimisch sind. Tiere, ohne Angst vor Menschen, die so andersartig sind, dass man sich über ihre Existenz auf diesem Planeten nur wundern kann. Die bekanntesten unter ihnen sind die Riesenschildkröten, denen die Galápagosinseln ihren Namen verdanken. Auf jeden Fall erwähnenswert ist auch die Vielfalt der Vögel und der Meeressäugetiere, wie Delfine, Wale, Seelöwen, aber auch die Leguane dürfen hier nicht vergessen werden. Zur einheimischen Flora gehören vor allem Mangroven und Kakteen, nur um die wichtigsten zu nennen.

Guayaquil
Die Stadt mit etwa 3 Millionen Einwohnern ist das wirtschaftliche und finanzielle Zentrum des Landes. Sie liegt am Westufer des Flusses Río Guayas, 56 km von seiner Mündung in den Golf von Guayaquil entfernt. Der Fluss, auf dem die Ozeanriesen vom Pazifik in den Hafen Guayaquils einlaufen, ist Umschlagort für 90 % aller ecuadorianischen Importe sowie für die Hälfte aller Exporte. In der Stadt sind heute kaum noch historische Gebäude zu besichtigen, da diese 1896 durch ein Feuer zerstört wurde. Dank hervorragender Restaurants, schicker Boutiquen und nicht zuletzt auch durch die quirlige Hafenatmosphäre ist die Stadt dennoch einen Besuch wert.

Otovalo
In dem Ort nördlich von Quito ist samstags Markttag, und dieser Markt gilt als der größte ganz Ecuadors. Bereits am frühen Morgen bauen die Händler ihre Stände auf und bald leuchtet der Marktplatz in den schönsten Farben und Mustern. Zu kaufen gibt es Stoffe, Decken, Teppiche, Kleider und vieles mehr. Lassen Sie sich aber auch nicht die Randbereiche entgehen, wo der Tier- und Lebensmittelmarkt stattfindet.

Riobamba
Die Stadt liegt am Fuße des Chimborazo, des höchsten Berges Ecuadors (6.310 m), etwa in der Mitte zwischen Quito und Cuenca. Das ursprüngliche Riobamba wurde von den Spaniern auf den Grundmauern einer Inkasiedlung errichtet. Nach einem verheerenden Erdbeben im Jahr 1797 wurde die Stadt an anderer Stelle, etwa 20 km entfernt, wieder errichtet. Seitdem scheint die Zeit jedoch still zu stehen und Sie können viele Gebäude aus dem 19. Jahrhundert sehen. Die Stadt gilt auch als idealer Ausgangspunkt für Exkursionen zu den umliegenden Vulkanen.

Sprache

Auch wenn Spanisch die offizielle Amtssprache ist, ist Kichwa mit etwa 2 Millionen Sprechern vor allem im Hochland weit verbreitet. Kichwa ist ein Dialekt des Quechua, das schon zu Zeiten der Inkas bekannt war. Daneben werden in der nördlichen Küstenregion und im Osten auch einige lokale indigene Sprachen und Dialekte gesprochen. In den großen Städten wie Quito, Guayaquil und Cuenca hört man auch häufig Englisch.

Religion

Der Großteil der Bevölkerung ist römisch-katholisch (gut 70 %). Daneben gibt es eine protestantische Minderheit sowie traditionelle indianische Religionen.

Kultur

Traditionelle Feste

Añosviejos
Silvester wird im ganzen Land eher moderat gefeiert. Eine Besonderheit ist jedoch die Verbrennung von Puppen, die beispielsweise Politiker oder Berühmtheiten aus Fernsehen oder Sport darstellen. Abgesehen von Feuerwerken werden hier auch die "Castillos", nachgestellte Burgen aus brennbarem Material, abgebrannt. Die Castillos finden sich auch auf anderen Volksfesten wieder.

Karneval von Guaranda
Guaranda ist die Hauptstadt der Provinz Bolívar westlich von Riobamba und hier findet der vielleicht lebendigste und traditionellste Karneval im ganzen Land statt. Wer hierher kommt, muss darauf gefasst sein, nass zu werden, denn hier wird viel mit Wasser gespielt. Samstags findet der Umzug mit der indigenen Bevölkerung statt, bei dem Sie die farbenfrohe Kleidung und die traditionellen Rhythmen erleben können. Am Tag darauf steht der Umzug der Karnevalstruppen auf dem Programm.

Fiesta de las frutas y de las flores
Das Blumenfest von Ambato fällt gewöhnlich mit Karneval zusammen. Höhepunkt ist der Umzug "Corso de las Flores y la Alegría" mit Karnevalstruppen, Musikern und Karnevalswagen. Außerdem gibt es Shows von Orchestern und Artisten, eine Ausstellung von Agrarprodukten, Tänze, Sportwettkämpfe und ein Folklorefestival zu sehen.

Dia de Difuntos
Der Dia de Difuntos wird im ganzen Land am 2. November gefeiert. An diesem Tag gehen die Familien auf die Friedhöfe und bringen den Verstorbenen Essen und Getränke. Eine besondere kulinarische Spezialität dieses Feiertages ist die "Colada Morada", ein dickflüssiges Getränk aus schwarzem Maismehl, Brombeeren und Gewürzen, in die die "Guaguas de pan", verzierte Brotfiguren, getunkt werden.

Fiesta de la Mama Negra
Dieses Festival wird Mitte November in Latacunga in der Provinz Cotopaxi gefeiert. Die Mama Negra wird von einer Persönlichkeit der Stadt dargestellt, die sich als Frau verkleidet und schwarz geschminkt ist, sowie eine schwarze Puppe mit sich trägt. Das Fest geht zurück auf die arabische Tradition des Maurenkönigs und feiert die Fruchtbarkeit der Erde.

Fiestas de Quito
Das Stadtgründungsfest von Quito findet von Ende November bis Anfang Dezember statt. Einer der Höhepunkte sind die Stierkämpfe am 6. Dezember, an dem bekannte spanische Matadoren teilnehmen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Tanzvorführungen, Konzerte und Umzüge mit den traditionellen “Chivas“, offenen Lastwagen mit Bänken für die Passagiere und Musik. Getrunken wird "Canelazo", ein heißes Getränk aus dem Saft der Naranjilla mit Aguardiente-Schnaps und Zimt.

Essen & Trinken

Kulinarische Vielfalt

Als allgemeine Hauptnahrungsmittel gelten Reis (arroz) und Kartoffeln (papas), die zu den Hauptgerichten als Beilagen serviert werden. Weitere Kohlenhydratlieferanten sind Nudeln (fideos), Yuca (stärkehaltiges Knollengemüse) und Mais (maíz oder sara), sowie die verschiedenen Bananenarten (plátanos). Je nach Region variieren die traditionellen Speisen jedoch sehr stark.

Im Hochland ist vor allem die Kartoffel ein typisches Nahrungsmittel und dient als Beilage zum Hauptgericht, meist Schweinefleisch, wobei zuvor meist eine Suppe serviert wird. Eine besondere Leckerei sind bizcochos (aus Mehl, Butter und Zucker hergestellte Kekse), die an jeder Straßenecke noch ofenwarm erworben werden können. Probieren sollten Sie dazu unbedingt manjar de leche (Karamelcreme).

Typisch für die Küstenregion Ecuadors ist die riesige Auswahl an frischem Fisch und Meeresfrüchten (mariscos). Ob frittiert (frito), paniert (apanado), gekocht (sancochado) oder gegrillt (a la plancha). Charakteristisch ist der Verzehr von Yuca und grünen Kochbananen anstatt Kartoffeln.

Die Küche des Regenwaldes ist der Küste sehr ähnlich. Allerdings werden im Regenwald mehr Süßwasserfische und Wild verzehrt. Eine besondere Spezialität ist el Maito de la Cachama (Süßwasserfisch aus Amazonasgebiet). Der Fisch wird in bijao-Blätter (Blätter einer Palmenart) eingewickelt und dann gedämpft. Dazu gibt es grüne Kochbananen. Nicht zu vergessen ist die Vielzahl an Früchten, die größtenteils in Ecuador angebaut werden. Einige werden nicht importiert und existieren nur hier, wie beispielsweise die naranjilla oder die guanábana. Typische ecuadorianische Getränke sind die vielen verschiedenen Varianten von Jugos (Säften) und Batidos (Säfte mit Milch). Als Getränk der indigenen Bevölkerung bekannt ist Chicha: bei der traditionellen Zubereitung wird Mais oder Maniok mit Speichel fermentiert. Bei Straßenfesten gibt es häufig auch Canelazo, heißer Schnaps mit Zimtstangen und Naranjilla-Saft.

Vorspeisen

Ceviche
Fisch, der in Limonen- und Orangensaft mariniert ist. Wird mit Zwiebeln, Salz, Pfeffer und ají (eine Chilisorte) gewürzt und gewöhnlich mit Brot oder geröstetem Mais serviert.

Empanadas
Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen, wie zum Beispiel Reismehlteig mit Hühnerfleischfüllung, Weizenmehlteig mit Käse oder Kochbananenteig mit Hackfleisch oder Käse.

Humitas
Süßer Maisteig, gefüllt mit gemahlenen Erdnüssen, Eiern und geriebenem Käse, der umhüllt wird mit einem in Wasserdampf gedämpften Bananenblatt.

Suppen

Caldo de gallina
Hühnersuppe, die populärste Suppe Ecuadors.

Locro de queso
Suppe aus Kartoffeln, Mais, Zwiebeln, Käse und Milch.

Hauptgerichte

Arroz colorado
Reisgericht mit Bratbananen, Hackfleisch, hart gekochten Eiern, Erbsen und Karotten.

Chancho hornado
Gebackenes Schweinefleisch. Wird serviert mit gekochtem und geschältem Mais, Bratbananen, Avocado und Tomaten.

Churrasco
Gegrilltes Rippenstück vom Rind. Wird mit Tomaten, Reis, Zwiebeln und Avocado serviert.

Nachspeisen

Quimbolitos
Aus gesüßtem Maismehl hergestellte Teigtaschen, mit Rosinen und Zuckerrohrschnaps.

Torta de Maqueño
Bananenkuchen

Reiseberichte

Unsere Einkäuferin Andrea Bohnsack war für Sie auf Reisen

Als Einkäuferin bei Berge & Meer war ich kürzlich in Ecuador unterwegs, um die neue Kleingruppen-Rundreise für Sie zusammenzustellen.

Kleingruppe heißt: Sie werden mit maximal 12 Teilnehmern in einer Gruppe dieses faszinierende Land bereisen. Es ist kein Geheimnis - in den Anden ist die Luft so dünn wie Automatenkaffee. Damit Sie sich gut akklimatisieren, beginnt unsere Reise in Otavalo. Hier findet seit Jahrhunderten einer der größten Indio-Märkte Südamerikas statt. Um Ihnen zu zeigen, was Reizüberflutung wirklich bedeutet, stürzen wir uns in das Marktgetümmel. Ob knallbunte Ponchos, gehäkelte Dämonenmasken oder ein hübsches Schmuckstück aus Tagua, dem pflanzlichen Elfenbein - hier ist für jeden etwas dabei.

Neu ist, dass wir auf dieser Reise auch zwei Nächte am Rio Napo im Amazonasgebiet von Ecuador verbringen. In dem Bio-Hotspot wachsen wilde Orchideen, Bromelien und Riesen-Elefantenohren mit Blättern so groß wie Tischdecken. Die Tierwelt ist ebenfalls eine zoologische Fundgrube. Haben Sie schon mal etwas vom Stinkvogel gehört, der denkt, er wäre eine Kuh? Sollten Sie noch auf der Suche nach einer stilechten Kopfbedeckung sein, so finden Sie diese bestimmt in Cuenca. Hier erhalten Sie echte Panamahüte, die traditionell aus Toquillastroh von Hand geflochten werden.

Die Galápagos-Inseln gehören zu den Kronjuwelen unter den Naturschätzen unserer Erde. Bei Buchung der Verlängerung werden Sie über diese einzigartige Tierwelt staunen! Das Archipel liegt gut 1.000 km vor Ecuadors Küste und erscheint wie eine andere Welt. Was mich am meisten überrascht hat: Die Tiere zeigen keine Scheu vor den Menschen. Sie verhalten sich so, als wären wir lästige Paparazzi. Es gibt mindestens immer ein sorgloses Tölpelpaar, das es für eine gute Idee hält, sein Nest mitten auf dem Weg zu bauen. Viele Arten wie die Meeresechsen gibt es nirgendwo sonst auf der Welt. Die Leguane sehen zwar gefährlich aus, sind aber überzeugte Vegetarier.

Wir besuchen mit Ihnen 3 Inseln und nehmen Sie mit auf den Fischmarkt in Puerto Ayora auf der Hauptinsel Santa Cruz. Hier warten Seelöwen, Pelikane und Reiher ganz ungeniert darauf, dass ein Snack für sie abfällt. Großes Kino!

Chronisten Edith & Manfred -  Ecuador & Galapagos Inseln

Wir, Edith und Manfred sind verheiratet, haben eine Tochter und sind beide berufstätig.

Edith arbeitet als Bautechnikerin und Manfred als EDV Spezialist.

In unserer Freizeit sind wir ein wenig in der Kommunalpolitik aktiv, bewirtschaften unseren großen Garten und haben viel Spaß mit unseren beiden Hunden. Den Urlaub nutzen wir so oft wie möglich um ferne Länder kennen zu lernen.

Nachdem wir nach über einem Jahr mit dem Umbau unseres Hauses fast fertig sind und beide in diesem Jahr unseren 60-sten Geburtstag feiern, wollen wir uns in diesem Jahr einen Lebenstraum erfüllen:

Auf den Spuren Darwins Ecuador durchqueren und Galapagos erkunden.