Aus sicherer Entfernung sehen Sie den Vulkan Póas brodeln. Noch heute machen kleine Gas- und Dampfausbrüche den Besuch spannend. Auch der Arenal Nationalpark überzeugt mit seiner vulkangeprägten Vegetation. Flanieren Sie auf steinigen Pfaden entlang des erkalteten Lavaflusses und genießen Sie die Aussicht auf den türkisblauen Arenal-See. Einzigartig! Lernen Sie auf Ihrer Reise außerdem etwas über die landestypischen Köstlichkeiten: Kaffee, Schokolade und Ananas. Ein Erlebnis für Ihren Gaumen!

In Tortuguero tauchen Sie tief in das Dschungelleben ein. Seien Sie der Natur und der artenreichen Tierwelt ganz nah. Schließen Sie die Augen und lauschen Sie den Klängen des Urwaldes. Zum Abschluss lassen Sie die Seele baumeln und sich von Ihrem All-Inclusive-Hotel in Tamarindo verwöhnen. Klares Wasser, Palmen und feine Strände lassen Sie den Alltag vergessen!

Regen- und Nebelwälder, Traumstrände, Vulkane und Mangrovensümpfe: Das mittelamerikanische Tropenparadies ist mit wundervollen Naturschätzen gesegnet. Kein Wunder, dass sich Costa Rica für Naturliebhaber zum Reiseziel Nr. 1 entwickelt.  Reise-Video Costa Rica

Steckbrief

Costa Rica ist zum einen berühmt für seine landschaftliche Vielfalt aus beeindruckenden Feuerbergen, tropischen Urwäldern und zauberhaften Küsten.

Auf einer Fläche von nur 51.000 km² finden Sie Sonne und Strand, Abenteuer, Natur und Kultur sowie eine Reihe von Attraktionen. Zum anderen sind auf dieser relativ kleinen Fläche (0.03 % der Erdoberfläche) ganze 4 % aller Tier- und Pflanzenarten unserer Erde beheimatet. Dazu kommt, dass etwa 25 % der Landesfläche unter Naturschutz stehen. Dies macht Costa Rica zu einem ganz besonderen Reiseziel für alle Naturliebhaber!

Fläche

51.100 km²

Hauptstadt

San José

Einwohnerzahl

4.3 Millionen

Währung und Zahlungsmittel

Die offizielle Währung ist der Colón. Hotelrechnungen können Sie jedoch immer auch mit US-Dollar bezahlen, bzw. mit USD-Reiseschecks.

Zeitunterschied zur MEZ

Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt - 7 Stunden.

Geographie

Costa Rica grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. Begrenzt wird das Land im Osten durch das Karibische Meer und im Westen durch den Pazifischen Ozean.

Topographisch lässt sich Costa Rica in 5 Großräume gliedern:

die vulkanischen Bergketten der Cordilleras
das Valle Central mit der Hauptstadt San José
die Schwemmlandebenen der Karibikküste
die zentrale Pazifikküste
die trockene Halbinsel Nicoya im Nordwesten

Klima & Reisezeit

Die Regenzeit Costa Ricas erstreckt sich generell von Mai bis November, die Trockenzeit von Dezember bis April. Eine Ausnahme bildet die Karibikküste, wo hauptsächlich von Oktober bis März ergiebige Niederschläge fallen (bis zu 400 mm pro Monat). Allerdings differieren die Niederschläge innerhalb des Landes erheblich. In San José fallen im Jahr durchschnittlich gut 1.800 mm, in Puerto Limón an der Karibikküste mit 3.500 mm fast doppelt so viel.

Grundsätzlich können Sie ganzjährig Reisen nach Costa Rica unternehmen, da auch in diesen Monaten in der ersten Tageshälfte gutes Wetter herrscht und es nur nachmittags zu kurzen, aber heftigen Schauern kommen kann. Zudem sind die Temperaturen das ganze Jahr über mild und warm. Das Valle Central, in dem auch die Hauptstadt San José liegt, weist eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 20 °C auf. An den Küsten ist es noch wärmer, hier herrschen durchschnittliche Jahrestemperaturen von 26 °C. Davon abweichende, kühlere Temperaturen sind nicht jahreszeitlich, sondern durch Höhenunterschiede bedingt. So liegen die Durchschnittstemperaturen zwischen 2.000 und 3.000 m nur noch zwischen 10 und 16 °C, und auf den hohen Gipfeln des Cerro Chirripó und des Vulkans Irazú wird es meistens nicht wärmer als 7 °C. aber heftigen Schauern kommen.

Sprache

Die offizielle Landessprache ist Spanisch, mit einigen landestypischen Eigenarten. An der Atlantikküste sind auch Englisch und eine englisch-basierte Kreolsprache weit verbreitet, die mit dem Dialekt auf Jamaika vergleichbar ist.

Regionen

San José

Die Hauptstadt Costa Ricas befindet sich im Zentrum des Landes, auf etwa 1.100 m. Die Hochebene, auf der die Stadt liegt, wird "Meseta Central" genannt. Die Hauptstadt ist im Norden und Süden von Vulkanen und Bergketten umgeben. Dank des fruchtbaren, vulkanischen Boden im Zentral-Tal gedeiht der Kaffee auf einer Höhe von rund 1.200 m besonders gut, ebenso Zierpflanzen und Früchte.

Gegründet wurde San José im 18. Jahrhundert, und heute ist die Stadt Ziel vieler Besucher aus aller Welt. Entdecken Sie die vielseitige Architektur, in der sich europäische und lokale Stile mischen. Das Nationaltheater aus dem Jahr 1897 zählt zu den repräsentativsten Stätten San Josés, zu bewundern gibt es außerdem eine Reihe hervorragender Museen. Besuchen Sie z. B. das Nationalmuseum mit präkolumbischen Fundstücken und Informationen zu Geologie, Geschichte und Moderne.

Alajuela

Nur 20 km nordwestlich von San José gelegen ist Alajuela mit 48.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Costa Ricas. Diese ist vergleichsweise beschaulich und wirkt eher kleinstädtisch. Damit ist sie eine gute Alternative für diejenigen, die die Hektik San Josés umgehen möchten. Außerdem liegt Alajuela näher am internationalen Flughafen (3 km) und in der Nähe des Vulkans Poás, was diese Stadt zu einem guten Ausgangspunkt zur Erkundung des Landes macht.

Cartago

Etwa 20 km östlich von San José liegt die ehemalige Hauptstadt Costa Ricas mit heute knapp 30.000 Einwohnern. Trotz ihres historischen Hintergrundes sind praktisch keine alten Gebäude erhalten geblieben. Der Grund dafür liegt in den zahlreichen Erdbeben, die Cartago immer wieder heimsuchten. Religiöses Zentrum des Landes ist die kleine Stadt am Fuße des Vulkanes Irazú jedoch geblieben. Die Basilika gilt als wichtigste Kirche des Landes und ist einen Besuch wert.

Liberia

Liberia ist mit 25.000 Einwohnern die Hauptstadt der dünnbesiedelten Provinz Guanacaste und die größte Stadt im Nordwesten des Landes. Sie wird als "weiße Stadt" bezeichnet, doch längst sind die Straßen, die einst mit weißem, quarzhaltigem Gestein gepflastert waren, schwarz geteert. Auch von den typischen, weiß getünchten Häusern sind nur noch wenige erhalten. Doch immer noch ist Liberia die Stadt der Sabaneros, der Cowboys Costa Ricas, die sich hier mit Lebensmitteln und Viehzuchtbedarf versorgen.

Kultur

Feiertage

Januar

Neujahr

Vor allem in der Umgebung von Zapote in San José gibt es am 01. Januar einen großen Rummelplatz mit dem traditionellen Stierreiten und Ständen, an denen Essen und Trinken verkauft wird. Das neue Jahr wird mit viel Feuerwerk und Musik gefeiert.

Volksfeste

Mitte Januar finden mehrere Volksfeste statt, die bekanntesten in Palmares, Alajuelita und Santa Cruz. Das Fest in Palmares ist bietet einen Rummelplatz mit Stierreiten, Karneval, Musik und Tanz. Typisch für das Volksfest in Alajuelita sind der Ochsenkarrenumzug sowie eine Prozession zum Eisenkreuz und in Santa Cruz spielen Tanz und Stierreiten eine große Rolle.

Februar

Fiesta de los Diablitos

Dieses Fest findet in der letzten Februarwoche im Süden von San Isidro del General in dem Indianerdorf Boruca de Rey Curré statt. Es ist eine Darstellung des Kampfes zwischen den Indianern (als Teufelchen verkleidet) und dem Spanier (Stier), ausgeschmückt mit bunten Holzgewändern, Masken, Tanz und Feuerwerk.

Karneval in Puntarenas

In der letzten Februarwoche wird dieser Karneval in Puntarenas mit vielen Umzügen und Feiern begangen.

Volksfest in Liberia

Ende Februar findet dieses Fest mit viel Musik, Konzerten und vor allem viel Folklore und Traditionen in der Hauptstadt Guanacastes statt.

März

Ochsenkarrenumzug im Escazú

Dieser traditionelle Umzug findet am zweiten Sonntag im März in Escazú statt und es nehmen über 150 Ochsenkarren teil.

Ujarras

Mitte März gibt es eine religiöse Prozession von Cartago nach Ujarras, zu den Ruinen der ersten Kirche Costa Ricas.

April

Osterwoche

Die Costaricaner nehmen die Osterwoche ziemlich ernst. Viele Familien verbringen Ihre Osterferien außerhalb San Josés und gläubige Christen ziehen mit religiösen Prozessionen durch die Straßen.

Mai

Tag der Arbeit

Am 1. Mai gibt es vielerorts Umzüge und der Präsident hält eine traditionelle Rede zur Lage der Nation an das Volk. Am diesem Tag findet auch das Volksfest in Limón statt, wo mit Cricket-Spielen, Tanz und Picknicks gefeiert wird.

Kunsthandwerksausstellung

In der ersten Maiwoche findet eine umfangreiche Handwerkerausstellung in San José statt, wo Sie lokales Kunsthandwerk zu guten Preisen erwerben können.

Juni

San Pedro y San Pablo

Am 29. Juni finden vielerorts religiöse Feiern zu Ehren der heiligen St. Peter und St. Paul statt.

Juli

Virgen del Mar Tag

Die Feier an einem Samstag Mitte Juli besteht aus einer bunt geschmückten Bootsparade vor der Küste in Puntarenas. Eines der Boote transportiert das Abbild der heiligen Schutzpatronin von Puntarenas, die Jungfrau von Monte Carmelo.

August

Virgen de los Angeles Tag

Am 2. August finden die Feiern für die heilige Schutzpatronin von Costa Rica statt, die auch La Negrita genannt wird. Pilger aus ganz Costa Rica und sogar aus Nicaragua marschieren teilweise tagelang bis nach Cartago, um der Jungfrau Ehre zu erweisen.

September

Unabhängigkeitsfeier

Die Unabhängigkeitsfackel wird von Nicaragua durch Staffelläufer bis nach Cartago gebracht, wo sie am 15. September um 18.00 Uhr eintrifft. Um diese Zeit wird landesweit die Nationalhymne gesungen. Bereits am 14. September, wenn die Läufer in Nicaragua starten, finden abends Laternenumzüge statt.

Oktober

Karneval in Puerto Viejo

In Puerto Viejo feiern die Menschen Anfang/Mitte Oktober ein 7-tägiges karibisches Fest mit viel Live-Musik, Tanz und Umzügen.

Christoph Kolumbus Tag

Zum Anlass der Ankunft von Cristoph Kolumbus wird am 12. Oktober in Limón ein Karneval mit viel Tanz, Umzügen und Konzerten gefeiert.

November

Kaffee-Pflückwettbewerb

Im Zentraltal Costa Ricas wird dieses Ereignis mit Musik und Tanz gefeiert.

Ochsenkarrenumzug in San José

Dieser Umzug findet Ende November in San José statt und ehrt Costa Ricas lange Ochsenkarren- und Landwirtschaftstradition.

Dezember

Los Negritos

Dieses Fest am 08.12. in Bocura stellt eine Kombination aus einer traditionellen Indianerfeier und katholischen Ritualen dar. Geehrt wird die Jungfrau der unbefleckten Empfängnis.

Fiesta de la Yeguita

Am 12.12. findet in Liberia ein Umzug zu Ehren der Jungfrau von Guadalupe statt. Neben dieser Hauptveranstaltung dürfen natürlich Musik, Tanz und Feuerwerk nicht fehlen.

Weihnachten

Bereits Anfang Dezember sind die Häuser der Costaricaner festlich dekoriert, und im Dezember fängt die Weihnachtsstimmung so richtig an. Die Tamales, eine typische Speise aus Maismehl, Fleisch und verschieden Gemüsesorten, die in Bananenblätter eingewickelt sind, werden nach altem Familienrezept zubereitet. Eine Krippe darf in keinem Haus fehlen. Neben den Figuren von Maria, Josef, den Hirten u.s.w., findet man unter anderem Flugzeuge, Lastwagen, Elefanten und was man sonst noch alles im Haus auffinden kann. Die Fantasie hat beim Krippenbau in Costa Rica keine Grenzen. Am 24.12. wird das Jesuskind in die Krippe gelegt und traditionell wird erst um Mitternacht zu Abend gegessen. Üblich sind auch Mitternachtsmessen.

Karneval in San José

Der farbenfrohe Umzug mit riesigen, themenbezogenen Wagen und viel Musik führt am 27.12. durch das Zentrum von San José.

Religion

Die Bevölkerung ist überwiegend christlich (78 % römisch-katholisch, 14 % Protestanten). Es existieren auch kleinere Religionsgruppen wie die Zeugen Jehovas. Die römisch-katholische Konfession ist Staatsreligion des Landes.

Natur

Nationalparks & Naturreservate Costa Rica

Nationalpark Vulkan Arenal

Er ist einer der berühmtesten Parks Costa Ricas, mit dem aktiven Vulkan Arenal als Hauptattraktion. Der Arenal, mit einer Höhe von 1.633 m, ist seit 1968 aktiv und gilt als einer der 10 aktivsten Vulkane der Erde. Der Arenalsee am Fuße des Vulkans ist von besonderer landschaftlicher Schönheit und erzeugt ca. 70 % des Elektrizitätsverbrauchs Costa Ricas. In seiner Umgebung gibt es ein zahlreiches Angebot an Aktivitäten wie Wandern.

Nationalpark Cahuita

Dieser Nationalpark in der Provinz Limón schützt eines der größten Korallenriffe an der Karibikküste (240 ha) und zugleich eines der wichtigsten Costa Ricas. Außerdem bewahrt es ein kleines Gebiet an Moorwald und wunderschöne weiße Sandstrände. Das Riff ist bedroht durch die Bildung von Schlick und anderen Sedimenten und wurde darüber hinaus bei einem sehr starken Erdbeben im Jahre 1991 beschädigt. Dieses hob einen großen Teil der Karibikküste an und hinterließ das Riff ungeschützt, was zum Absterben der Korallen führte.

Nationalpark Braulio Carrillo

Dieser Nationalpark liegt nur 20 km von San José entfernt. Es ist einer der wolkenreichsten Gegenden im Land und besteht hauptsächlich aus steilen Abhängen, bedeckt mit dichtem Regen- und Nebelwald. Die Topographie und der extrem hohe Niederschlag (durchschnittlich 4.500 mm pro Jahr) sind verantwortlich für eine Vielzahl von Wasserfällen und Quellen, die die Umgebung mit Wasser versorgen.

Nationalpark Carara

Dieses kleine Reservat befindet sich in der Nähe von Orotina im unteren Flussbecken des Tarcoles. Sein Übergangswald ist der Lebensraum von vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten. Carara ist einer der wichtigsten Nistplätze für die roten Ara-Papageien. In der Abenddämmerung können Sie sie bei der Rückkehr an ihre Schlafplätze in den Mangroven beobachten. Von der Brücke des Tarcoles Flusses aus ist es außerdem einfach, große Krokodile beim Sonnen auf den Sandbänken zu sehen.

Nationalpark Corcovado

Das Magazin National Geographic hat diesen Park als "den biologisch intensivsten Ort der Erde" bezeichnet. Er erstreckt sich über den westlichen Sektor der Osa Halbinsel und bewahrt viele unterschiedliche Lebensräume: flache Lagunen, Marsche, Mangrovensümpfe, Flüsse, Regenwald, Tiefnebelwald und Sandküsten. Er bietet zudem Schutz für viele vom Aussterben bedrohte Arten wie Jaguar, Tapir, Ozelot, Ameisenbär und rotem Ara.

Nationalpark Manuel Antonio

Dieser bekannte Nationalpark an der Pazifikküste im Süden Costa Ricas besteht aus weißen Sandstränden, Klippen, Flüssen und Regenwald. Hier ist eine vielfältige Fauna beheimatet, u. a. mit Kapuzineraffen, Brüllaffen und die vom Aussterben bedrohten Totenkopfäffchen. Eine weitere typische Tierart ist die bunte Krabbe, die zu Beginn der Regensaison an den Strand wandert. Die Inseln vor der Küste bieten zudem einen wichtigen Rückzugsraum für Seevögel.

Nationalpark Piedras Blancas

Der Park im Süden Costa Ricas beschützt einen der letzten Tieflandregenwälder des Landes sowie das Esquinas Flussbett. Die Gründung des Parks ist den gemeinsamen Bemühungen Österreichs und der Regierung Costa Ricas zu verdanken. Dank großzügiger Spenden der österreichischen Bevölkerung für das Projekt "Regenwald für Österreich", war es möglich, große Gebiete Regenwalds zu kaufen, die jetzt für die gesamte Menschheit erhalten werden können.

Nationalpark Rincon de la Vieja

Der Rincon de la Vieja Nationalpark wurde im Jahre 1973 gegründet, um die Flora und Fauna sowie das Grundwasser um den gleichnamigen Vulkan herum zu schützen. Der Vulkan im Nordwesten Costa Ricas hat einen aktiven Krater, der Dampf und Gase freigibt. Ein sehr interessanter Ort ist der Sendero Las Pailas an der Südflanke des Vulkans, wo es Geysire und brodelnde Schlammlöcher gibt. Eine andere Attraktion dieses Parks sind die 4 Wasserfälle.

Nationalpark Tenorio

Dieser Nationalpark umfasst die 4 Vulkanspitzen und 2 Krater des Vulkans Tenorio, 40 km nordöstlich von Fortuna. Seine Umgebung ist fast überall mit gut erhaltenem Urwald bedeckt, der einer großen Vielzahl von Säugetieren Schutz bietet, wie z. B. dem vom Aussterben bedrohten Tapir, der hier in beachtlicher Anzahl vertreten ist. Einer der Hauptattraktionen des Parks ist der Rio Celeste (hellblauer Fluss), der aufgrund der Schwefelabsonderung des Vulkans und des Kalziumcarbonat-Niederschlags im wahrsten Sinne des Wortes blau ist.

Nationalpark Tortuguero

Der Nationalpark liegt etwa 80 km nördlich von Limón und besteht aus unendlich vielen Kanälen, Wasserwegen und Lagunen, die von Flüssen aus dem niederschlagsreichen zentralen Gebirge versorgt werden. Tortuguero ist nicht mit dem Auto zu erreichen, nur mit dem Boot oder Flugzeug. Die gerade dunkelsandige Küste und die wilde Brandung macht Tortuguero zum idealen Ort für die Eiablage der Meeresschildkröten. Aktuell ist Tortuguero der wichtigste Brutplatz für die Grüne Meeresschildkröte in der ganzen westlichen Karibik. Die Nistzeit ist von Juli bis Oktober.

Nationalpark Vulkan Irazú

Der Irazú Vulkan Nationalpark liegt nordöstlich der Stadt Cartago. Der Vulkan ist mit 3.432 m der höchste Costa Ricas und weist einige Ausbrüche in den letzten Jahren auf. Die Hänge des Vulkans sind dank der vulkanischen Asche sehr fruchtbar und werden für verschiedensten Gemüseanbau benutzt.

Nationalpark Vulkan Poás

Der Vulkan Poás Nationalpark liegt im vulkanischen Zentralgebirge Costa Ricas. Die Hauptattraktion des Parks, der Vulkan Poás, ist 2.708 m hoch und hat 2 Krater. Der Hauptkrater hat einen Durchmesser von 1.5 km und gilt als einer der größten weltweit. Sein zweiter Krater, Botos genannt, ist heute ein See. Der Poás weist eine lange Geschichte von Ausbrüchen auf, die von heißen Dampfemissionen, schlammigen Wasser- und Ascheausbrüchen bis zu glühenden Steinen reichen. Im Jahre 1910 war eine mehr als 8 km hohe Säule aus Asche von verschiedenen Orten im Land aus sichtbar.

Isla del Caño

Die Insel befindet sich etwa 16 km westlich der Osa Halbinsel im Pazifischen Ozean. Die Gewässer um die Insel sind ideal zum Schnorcheln und wimmeln von vielen Fischarten. Sie können auch einige Meeressäugetiere bei den Inseln beobachten, z. B. der Gemeine Delphin, der Große Tümmler und der Buckelwal. Das Vorkommen von Steinkugeln, Gräbern mit Figuren aus Stein, goldenen Votivgaben und Keramik lässt vermuten, dass die Insel als Friedhof wichtiger Personen während der Präkolumbianischen Zeit genutzt wurde.

Naturreservat Silvestre Caño Negro

In diesem Wildreservat konzentriert sich eine große Anzahl von Tierarten, die z. T. vom Aussterben bedroht sind. Es handelt sich um ein Feuchtgebiet im unteren Flusslauf des Río Frío im nördlichen Tiefland Costa Ricas. Beheimatet sind hier viele Vögel, z. B. Kuhreiher, Waldstörche, Rosalöffler und eine große Kormorankolonie, Reptilien wie Schildkröten und Kaimane sowie etwa 30 Fischarten, einschließlich der Knochenhechte, die als lebendes Fossil bezeichnet werden.

Naturreservat Vida Silvestre Gandoca-Manzanillo

Dieses Wildreservat an der karibischen Küste Costa Ricas ist aus ökologischer Sicht besonders wichtig. Es besitzt den einzig intakten Mangroven Sumpf am Atlantik und die wenigen Funde von Tieflandregenwald, die hier zu finden sind, sind einzigartig in dieser Gegend. Das Reservat ist zudem Nistgebiet für verschiedene Schildkrötenarten und es ist ein guter Ort, um Delfine zu beobachten.

Essen & Trinken

Gallo Pinto

Wahrscheinlich das traditionellste Gericht in Costa Rica. Es wird hauptsächlich zum Frühstück serviert und heißt übersetzt "Bunter Hahn". Sie brauchen:

3 Tassen gekochten weißen Reis
2 Tassen frisch gekochte schwarze Bohnen (frijoles)
2 Esslöffel fein gehackte Zwiebeln
1 Esslöffel fein gehackte Paprika/Pepperoni
2 Esslöffel frischer, fein gehackter Koriander
2 Esslöffel Öl
1/2 Esslöffel Worchester Sauce

Dünsten Sie die Zwiebeln und die Paprika/Pepperoni im Öl, bis sie glasig sind. Geben Sie die Bohnen hinzu und kochen Sie das Ganze 2 Minuten weiter. Geben Sie den Reis hinzu und mischen Sie alle Zutaten. Zum Schluss kommen noch die Sauce und der Koriander hinzu. Servieren Sie das Gallo Pinto mit Eiern und Sauerrahm. Das Rezept ergibt 6 Portionen.

Arroz con pollo

1 Huhn
3 Tassen Reis
2 Esslöffel fein gehackte Zwiebeln
1 Esslöffel fein gehackte Paprika/Pepperoni
1/2 Tasse Erbsen
1/2 Tasse Karotten
1/2 Tasse gekochte grüne Bohnen
2 Esslöffel Rosinen
1/4 Teelöffel achiote (safranähnliches Gewürz)
2 Teelöffel Worchester Sauce
2 Teelöffel Öl
Salz zum Abschmecken
Korianderblätter

Kochen Sie das Huhn mit der Hälfte der Zwiebeln, der gehackten Paprika, Salz und 4 Tassen Wasser, bis es weich ist. Lassen Sie es abkühlen. Gießen Sie die Brühe ab und stellen Sie diese beiseite. Geben Sie etwas Wasser zum Huhn. Trennen Sie die Knochen vom Fleisch. Dann erhitzen Sie das Öl in einer großen Pfanne mit dem achiote und dünsten die restlichen Zwiebeln und die Paprika/Pepperoni. Geben Sie den Reis, das Gemüse, die Hühnerbrühe, das kleingeschnittene Fleisch und die Wassermischung dazu. Das Ganze soll so lange kochen, bis der Reis gar ist. Geben Sie die Rosinen hinzu und garnieren Sie das Ganze mit den Korianderblättern. Die Zutaten ergeben 6 Portionen.

Sopa Negra (Schwarze-Bohnen-Suppe)

2 Tassen schwarze Bohnen
6 Tassen Wasser
2 Esslöffel fein gehackte Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Teelöffel Salz
2 Esslöffel frischer, fein gehackter Koriander
4 hart gekochte, gehackte Eier
1 Esslöffel Worchester Sauce

Kochen Sie die schwarzen Bohnen im Salzwasser zusammen mit dem Koriander, den Zwiebeln und dem Knoblauch, bis sie weich sind (ca. 40 Minuten im Dampfkochtopf). Gießen Sie die Bohnen ab und stellen Sie die Brühe auf die Seite. Mixen Sie eine Tasse Bohnen klein und geben Sie diese zur Brühe. Geben Sie die Worchester Sauce und den Rest der Bohnen in die Brühe zurück und kochen Sie das Ganze nochmals auf. Garnieren Sie die Suppe mit den gehackten hartgekochten Eiern. Die Angaben reichen für 6 Personen.

Wissenswertes von A - Z

Fluggesellschaft

Mit Iberia nach Mittelamerika

Die spanische Linienfluggesellschaft Iberia kann 85 Jahre Flugerfahrung und eine erfolgreiche Firmengeschichte vorweisen. Über 800 Millionen Fluggäste sind seit ihrer Gründung 1927 mit Iberia geflogen. Das aktuelle Streckennetz der Iberia-Gruppe umfasst rund 100 Ziele in 41 Ländern. Allein in ihrem Heimatland Spanien bietet sie über 30 Zielorte an.

Das Mitglied der oneworld-Allianz ist Marktführer auf den Strecken zwischen Europa und Lateinamerika, bietet jedoch auch Verbindungen in die USA sowie nach Afrika an.

Iberia legt großen Wert auf Pünktlichkeit und Servicequalität und setzt auf kundenfreundliche Technologie mit dem Online Check-In bzw. dem Mobil Check-In über die Homepage iberia.com oder den Check-In-Automaten an vielen Flughäfen.

Mit einer erfreulichen Pünktlichkeitsrate von durchgehend über 88% im gesamten Streckennetz im vergangenen Sommer steht Iberia derzeit laut Flightstats-Statistik an siebter Stelle der pünktlichsten Linienfluggesellschaften weltweit.

Neuer Markenauftritt und neues Produkt

Im November 2013 hat Iberia am Flughafen Madrid Barajas ihren ersten neuen Airbus A330 mit dem neuen Logo und neuer Lackierung vorgestellt. Der jüngste Neuzugang der Flotte ist nach dem spanischen König Juan Carlos I. benannt und mit der neuen Business und Economy Class ausgestattet, mit der derzeit die Iberia Langstreckenflotte erneuert wird. Inzwischen sind nach Lateinamerika und in die USA bereits zehn Flugzeuge mit den neuen Kabinen im Einsatz, weitere neue A330 sowie umgerüstete A340 kommen in den nächsten Monaten hinzu.

Der Markenrelaunch ist ein Zeichen für Iberias fortlaufenden Transformations- und Modernisierungsprozess und eine Investition in die Zukunft der Airline, mit noch mehr Kundennähe und kontinuierlich verbessertem Service.

In der neuen Business Plus Klasse auf Langstreckenflügen lassen sich die Sitze in vollständig waagerechte, knapp 2 m lange Betten umwandeln. Dank zahlreicher aufgewerteter Details kann der Fluggast in einer komfortablen Umgebung mit verbesserter Privatsphäre entspannen oder arbeiten.

Die neue Economy Class bietet ein individuelles Unterhaltungsprogramm für jeden Gast. Auf ihrem eigenen 9 Zoll großen Touchscreen können die Economy-Passagiere aus einem breiten Angebot von Filmen, Musik, Spielen oder Kinderprogramm auswählen. Die neuen Sitze sind moderner gestaltet, bequemer und breiter als die bisherigen.

Strom

Die Stromspannung ist 110 Volt. Nehmen Sie entsprechende Adapter (amerikanisches System) für Ihre Geräte mit. In eher abgelegenen Orten kommt es häufiger zu Stromausfällen. Eine Taschenlampe gehört daher ins Reisegepäck.

Telefonieren

Die Vorwahl Costa Ricas ist 00506. Für öffentliche Telefonzellen gibt es Telefonkarten. Telefonieren können Sie ebenfalls auf den Postämtern. Öffentliche Fernsprecher gibt es oft auch in Restaurants, Geschäften und Hotels. Innerhalb von Costa Rica gibt es keine Ortsvorwahlen. Alle Nummern sind 7-stellig.

Trinkgelder

Meist werden 10 % Bedienungszuschlag in Hotels und Restaurants auf die Rechnung gesetzt. Etwa 10 % Trinkgelder sind zusätzlich üblich.

Wussten Sie, dass…

... Costa Rica nur etwa 0.03 % der Erdoberfläche ausmacht aber ca. 4 % der Artenvielfalt der Erde besitzt?

...in Costa Rica über 850 Vogelarten (mehr als in ganz Europa) und über 12.000 Schmetterlingsarten (mehr als in ganz Afrika) vorkommen?

...Costa Rica die natürliche Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika ist, wo sich viele Tiere und Pflanzen von Nord- und Südamerika gekreuzt haben, was zu der großen Artenvielfalt geführt hat?

...der Regenwaldboden nicht wirklich fruchtbar und die Humusschicht sehr dünn ist?

...der Primärwald sehr leicht begehbar ist und fast kein Unterholz hat? Die Bäume in einem Primärwald sind so hoch und dicht, dass praktisch kein Licht bis auf den Boden kommt, weshalb dort sehr wenige Pflanzen wachsen.

...der Sekundärwald an seinem dichten, fast undurchdringlichem Unterholz zu erkennen ist?

...im Pelz des Faultiers etliche Parasiten und Algen nisten, und dies dem Tier als Tarnung dient?

...in Costa Rica über 25 % der Landesfläche geschützt ist?

...der Vulkan Poás den weltweit zweitgrößten Krater hat?

...die zu Costa Rica gehörende "Isla del Coco" (UNESCO-Welterbe) die größte unbewohnte Insel der Welt und ein Nationalpark ist?

...Costa Rica mehrere Nationalsymbole hat? Der Nationalvogel ist der Yigüirro (Turdus grayii), eine unscheinbare braune Drosselart. Der Nationalbaum ist der Guanacaste, ein großer Baum aus der Familie der Mimosengewächse. Die Nationalblume ist die Guaria Morada, eine lilafarbene Orchidee.

...Oscar Arias (von 1986 bis 1990 und von 2006 bis2010 Präsident des Landes) 1987 den Friedensnobelpreis gewann?

...Costa Rica bereits 1948 als erstes Land weltweit seine Armee abschaffte?

...Costa Rica die älteste Demokratie Lateinamerikas ist?

...Costa Rica auch die "Schweiz Mittelamerikas" genannt wird, nicht nur wegen der bergigen Landschaft, sondern auch wegen des relativen Wohlstands und der Neutralität, die auch durch das Fehlen einer Armee ausdrückt?

...es in Costa Rica keine Straßennamen oder Hausnummern gibt und eine Adresse manchmal bis zu 10 Zeilen lang sein kann?

...Costa Rica während des Zweiten Weltkriegs Deutschland den Krieg erklärt hat?

...die Währung von Costa Rica, der "Colón", nach Christoph Kolumbus benannt wurde?

...Costa Rica die niedrigste Analphabetenrate ganz Lateinamerikas hat?

...das ehemalige, gefürchtete Gefängnis von San José nun das Kindermuseum ist?

Reiseexperten

Reiseleiter Thomas Awischus

Thomas Awischus, gebürtiger Schwabe und Naturliebhaber, machte Ende 1992 eine Radtour durch ganz Costa Rica. Heute ist Thomas mit einer Costaricanerin verheiratet und lebt seit 1997 in dem mittelamerikanischen Land. Nach einer Ausbildung im Institut für Biodiversität (INBio) ist er seit 2008 staatlich anerkannter Natur- und Reiseführer.

"Lieben Sie Grün? Dann entdecken Sie mit mir Costa Rica. Fast die Hälfte Costa Ricas ist mit Wald bedeckt und über 25 % des Landes stehen unter Naturschutz.

Wenn Sie Abwechslung mögen, dann zeige ich Ihnen, dass keine hunderte von Kilometern Fahrt notwendig sind, um Neues kennenzulernen. Im kleinen Costa Rica können sich die Landschaften schon nach 50 km total verändern. Sie können mit mir an einem Tag über 3.000 m hohe Berge oder Vulkane und die Strände des Atlantischen oder Pazifischen Ozeans besuchen. Träumen Sie von Palmenstränden? Bei mehr als 1.200 km Küstenlinie haben Sie an der "Reichen Küste" Costa Ricas die Qual der Wahl.

Costa Rica ist eines der artenreichsten Länder der Erde, und ich würde mich freuen, Ihnen etwas von der faszinierenden Flora und Fauna zeigen zu können.

"Pura Vida" ist der Gruß der Costaricaner, was übersetzt so viel wie "Pures Leben" bedeutet. Tauchen Sie mit mir ein in das pure Leben und lassen Sie sich von der fröhlichen und unkomplizierten Art der "Ticos" anstecken. Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Thomas Awischus

Chronist Steffen Klameth -  Welch ein Erlebnis! Regenwald & Vulkane in Mittelamerika

Fünf Länder in drei Wochen - das klingt erst mal nicht nach Urlaub, sondern Stress. Aber wer wie ich gern reist und immer neue Länder dieser Welt kennen lernen möchte, für den ist diese Kombination optimal. Und die Erfahrung hat uns gelehrt, dass es auf geführten Rundreisen immer auch Momente zum Abschalten und Ausruhen gibt.

Okay: Für die täglichen Berichte nach Deutschland geht nun auch noch etwas mehr von der knappen Freizeit drauf. Aber das ist selbstgewähltes Leid. Und vielleicht springt ja am Ende noch ein Bericht für die Sächsische Zeitung raus. Dort bin ich nämlich, wenn ich nicht gerade reise, als Redakteur beschäftigt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Steffen Klameth