Brasilien - Ein Land der Superlative

Brasilien - damit verbindet man die Unendlichkeit des Amazonas-Urwaldes, herrliche Strände, Rio de Janeiro, den Karneval und Samba. Mit einer Fläche von 8.5 Millionen km² ist Brasilien das fünftgrößte Land der Welt und nimmt die Hälfte des südamerikanischen Kontinents ein. Mit purer Lebensfreude und Temperament empfängt Sie das Land in dem Deutschland 2014 Fußball-Weltmeister wurde!

Auf dem berühmten Zuckerhut stockt Ihnen der Atem während Sie den Ausblick auf die Christusstatue und über die Weltmetropole Rio de Janeiro genießen. Tief im tropischen Urwald hören Sie schon von weitem die tosenden Wassermassen der Iguassú-Wasserfälle herabstürzen. Die historische Küstenstadt Salvador de Bahia lockt Sie mit Ihrer barock-verzierten Altstadt und schönen Stränden.

Inhaltsverzeichnis

     

    Impressionen von Brasilien

    "Deus é Brasileiro" - "Gott ist Brasilianer" - davon ist man im größten Land Südamerikas überzeugt. Und wer Brasilien besucht, versteht auch, warum.

     Reise-Video Brasilien

     

    Steckbrief

    Fläche
    8.514.877 km² (24 Mal so groß wie Deutschland)

    Einwohnerzahl
    204.860.000

    Amtssprache
    Portugiesisch

    Hauptstadt
    Brasília

    Geografie
    Brasilien ist das größte Land Südamerikas und fünftgrößte Land der Welt. Es grenzt – mit Ausnahme von Chile und Ecuador – an alle südamerikanischen Staaten. Die Landschaft Brasiliens ist sehr abwechslungsreich und atemberaubend schön. Der Norden ist geprägt durch den größten tropischen Regenwald der Erde und den eindrucksvollen Amazonas, dessen unzählige Flussarme sich durch den Wald schlängeln. Im Nordosten, am Atlantik, befindet sich die Küstenebene, auch Litoral genannt. Die am dichtesten besiedelte Region des Landes ist der Südosten, wo die Megastädte São Paulo und Rio de Janeiro liegen. Der Süden besteht überwiegend aus einem Hochplateau, durchbrochen von Flussläufen und Tälern. Weite, dünn besiedelte Flächen, finden sich im Mittelwesten.

    Nationalhymne
    Hino Nacional Brasileiro

    Telefonvorwahl
    +55

    Domainendung
    .br

    Währung
    Brasilianische Real (BRL)

    Stromspannung
    Die Netzspannung variiert stark von Ort zu Ort. In Rio und São Paulo sind es beispielsweise 110 V, in Salvador und Manaus 127 V und in Brasilia 220 V.

    Zeitzone
    UTC-5 bis UTC-2

     
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    Klima & Reisezeit

    Von Dezember bis Februar, wenn es bei uns am kältesten ist, herrscht in Brasilien Hochsommer. Der Winter hingegen fällt hier in die Monate Juni bis August. Das Land unterteilt sich in mehrere Klimazonen. Im Amazonasgebiet im Norden herrschen ganzjährig tropische Temperaturen von 25 °C bei einer Luftfeuchtigkeit von 80 % bis 90 %. Dies ist ebenfalls die niederschlagsreichste Region. Der Nordosten ist heißer und auch trockener als das Amazonasgebiet.

    Das Zentrum Brasiliens ist geprägt vom halbjährlichen Wechsel zwischen Trockenperiode und Regenzeit. Die Temperaturen bewegen sich in dieser Region bis zu 42 °C im Sommer und 6 °C im Winter. Spürbar sind die Jahreszeiten auch im Süden des Landes, da hier zwischen Mai und August teils kalte Luftmassen aus dem Süden des Kontinents heranziehen. Entlang der Küste ist das Klima bedeutend milder mit ganzjährigen Durchschnittstemperaturen zwischen 22 °C und 26 °C.

     

    Städte & Regionen

    Brasília
    Die Hauptstadt Brasiliens im Zentrum des Landes ist eine junge Stadt, sie wurde erst 1960 eingeweiht. Somit ist sie nicht historisch gewachsen, sondern das Produkt eines städteplanerischen Projekts. Hervorzuheben sind die moderne Architektur und das kulturelle Leben der Stadt. Daneben spielt natürlich die Politik hier eine große Rolle, allein 90 Botschaften aus aller Welt haben sich hier niedergelassen. Dies wiederum bringt eine große Anzahl an Restaurants mit internationaler Küche mit sich.

     
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    Rio de Janeiro
    Die Metropole ist zwar seit 1960 nicht mehr Hauptstadt Brasiliens, aber wohl noch immer die weltweit bekannteste Stadt des Landes. Fahren Sie mit der Seilbahn hinauf auf den Zuckerhut und genießen Sie einen einzigartigen Ausblick auf den Corvocado mit der gigantischen Erlöserstatue Christo Redentor, ein Weltwunder der Moderne. Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale, der botanische Garten und das Maracana Stadion, eines der größten Stadien der Welt. Die Tourismushochburgen befinden sich an der Küste, besonders an den Strandabschnitten der Stadtteile Copacabana und Ipanema. Hier erleben Sie brasilianisches Lebensgefühl hautnah. Einen Besuch wert ist Rio de Janeiro vor allem zur Karnevalszeit. Besonders eindrucksvoll ist die von den besten Sambaschulen der Stadt organisierte Parade mit den besten Tänzerinnen und Tänzern in spektakulären, farbenfrohen Kostümen.

     
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    São Paulo
    São Paulo ist die größte Stadt Brasiliens, eine der größten Städte der Welt und zugleich das wichtigste Handels- und Wirtschaftszentrum des Landes. Einige bezeichnen die Stadt auch als New York Brasiliens. In manchen der Wolkenkratzer gibt es Panoramarestaurants, die Ihnen einen eindrucksvollen Ausblick über die Stadt ermöglichen. Unter den vielen Hochhäusern befindet sich auch das größte Wohnhaus der Welt, das sogenannte Edifício Copan. Wichtige kulturelle Sehenswürdigkeiten sind z. B. die Kathedrale, die alten Markthallen und das Bandeirantes-Monument. Eine Oase der Ruhe im Großstadtgetümmel bildet der Parque do Ibirapuera, ein Park mit Gärten, Seen und einem Planetarium.

     
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    Iguassú-Wasserfälle
    Die Wasserfälle von Iguassú, die zum UNESCO-Welterbe gehören, liegen inmitten des üppigen Urwalds liegen an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien bildet. Insgesamt eröffnet sich Ihnen auf etwa 4 km Breite der Blick auf 20 große und über 200 kleine Wasserfälle. Von der brasilianischen Seite aus genießt man einen herrlichen Panoramablick über die Fälle. Der riesige Talkessel wird von einem Beobachtungs-Stegsystem, dass sich entlang der Felsen windet, eingerahmt. Über eine 60 m hohe Felskante stürzen die enormen Wassermassen tosend in den Regenwald.

     
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    Salvador da Bahia
    Salvador da Bahia liegt an der Atlantikküste und war bis 1763 Hauptstadt Brasiliens. Im historischen Stadtteil, das im schönen Barock des 18. Jahrhunderts erhalten blieb, wird man in die Vergangenheit zurückversetzt. Hier findet man steile Gassen, malerische Plätze, Kopfsteinpflaster, alte Häuser, schöne Fassaden und Hinterhöfe, die die afro-brasilianische Kultur widerspiegeln. Einen Besuch wert ist die Festung San Antonia de Barra, die mit ihrem weißen Turm an der Küste empor ragt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Wallfahrtskirche Bom Jesus de Bonfirm, die Kirche Basilica Nossa Senhora da Conceicao da Praia und der "Mercado Modelo", der für seine handwerkliche Kunst bekannt ist.

     
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    Manaus
    Die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas liegt mitten im tropischen Regenwald. Gegründet wurde die Stadt bereits in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit dem Bau einer Festung. Zu Reichtum kam Manaus im 19. Jahrhundert durch den wachsenden Handel mit Gummi, dessen Grundstoff aus den Gummibäumen des Urwaldes gewonnen wurde. Aus dieser Zeit stammen auch die luxuriösen Bauten wie das Amazonas-Theater. Heute ist die Stadt ein beliebter Ausgangspunkt für Besucher aus aller Welt, die die einmalige Tour des Amazonas-Regenwaldes erleben wollen. Im Amazonas-Regenwald erwartet Sie eine unfassbar große Vielfalt an Flora und Fauna, die alles in den Schatten stellen wird, was Sie in Brasilien sehen werden. Der Regenwald bedeckt zwei Drittel des Kontinents Südamerika, hat insgesamt eine Fläche von 5 Millionen km² und ist der größte zusammenhängende Wald auf der Erde.

     
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    Fortaleza
    Die Stadt mit gut 2 Millionen Einwohnern liegt im Nordosten des Landes. Berühmt ist sie zum Einen für ihre reiche Vergangenheit, von der noch heute die historischen Gebäude, Plätze und Museen zeugen. Im Stadtzentrum finden Sie beispielsweise die alte Festung und den Licht-Palast (Palácio da Luz) aus dem 18. Jahrhundert. Die andere Hauptattraktion sind sicherlich die schönen und beliebten Strände, wo man sich herrlich entspannen oder an Bootsfahrten teilnehmen kann.

     

    Recife
    Recife ist eine Hafenstadt am Atlantischen Ozean und wird aufgrund seiner zahlreichen Brücken das "Venedig Brasiliens" genannt. Die moderne Großstadt hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter vor allem die im alten Zentrum Recifes gelegenen Stadtviertel Recife Antigo, Boa Vista und Santo Antônio, wo sich historische Regierungsgebäude, Kirchen und Märkte befinden. Als beliebtes Reiseziel gilt die Stadt vor allem durch seine wunderschönen tropischen Strände.

     
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    Buzios
    Brigitte Bardot und Jacques Cousteau entdeckten 1964 das ehemalige Fischerdorf Buzios auf der gleichnamigen Atlantik-Halbinsel östlich von Rio de Janeiro, welches heute als die "Perle der Costa del Sol" gilt. Viele weitere berühmte Persönlichkeiten besuchten ebenfalls den Ort und so entwickelte er sich zum Top-Badeort Brasiliens. Um die Halbinsel herum liegen 25 Strandbuchten, die zu den schönsten Buchten Brasiliens zählen. Durch strenge Bauvorschriften bleibt das Fischerdorf-Ambiente erhalten, so darf z. B. nur ein- und zweistöckig gebaut werden. Die romantischen Traumstrände, das Südsee-Flair und das subtropische Klima machen das kleine Fischerdörfchen zum Geheimtipp Brasiliens.

     
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    Sprache

    Die Amtssprache ist Portugiesisch. Vereinzelt wird jedoch auch Spanisch, Englisch, Deutsch, Französisch oder Italienisch gesprochen. Außerdem existieren in Brasilien noch rund 180 verschiedene Indianersprachen.

    Religion

    74 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, 15 % Protestanten. Außerdem gibt es in Brasilien andere christliche Gemeinschaften sowie Minderheiten von Buddhisten, Bahai, Muslimen und Juden. Auch traditionelle Naturreligionen und afro-brasilianische Kulte sind noch heute zu finden.

     

    Kultur

    Musik
    Brasilianische Musik spielt in der Alltagskultur eine große Rolle. Die Stile und Richtungen sind jedoch so unterschiedlich wie die Regionen und Menschen. Die international wohl bekannteste Musikrichtung ist der Samba, Inbegriff des brasilianischen Karnevals. Historisch und begrifflich geht er auf einen angolanischen Tanz namens semba (Bauchnabel) zurück. Ähnlich berühmt ist der Bossa Nova, der der Musikszene Brasiliens mit dem Hit "The girl from Ipanema" zu internationalem Ruhm verhalf. Nach dem Putsch 1964 entstand im Nordosten der so genannte Tropicalismo. Teilweise gesellschaftskritische Texte wurden mit Rock-, Bossa Nova- und Capoeira-Rythmen kombiniert. Ein moderner Exportschlager ist der brasilianische Funk, der in den Favelas entstanden ist und oft den Alltag der sozial marginalisierten Bevölkerungsgruppen thematisiert.

    Capoeira
    Capoeira ist eine in Brasilien weit verbreitete Mischung aus Tanzbewegungen, Akrobatik und Kampfsport, die den Status einer Nationalsportart hat. Sein Ursprung wird in afrikanischen Kulturen vermutet, die von den Sklaven ins Land gebracht wurden. Der Sport zeichnet sich durch hohe Geschicklichkeit und artistische Beweglichkeit aus. Die Kampftänze finden in einer Art Runde, der "roda", statt. Dabei treten immer 2 Capoeiristas gegeneinander an und werden von den umringenden Musikern und weiteren Capoeiristas mit Klatschen, Trommeln sowie Gesang unterstützt. Ziel ist es, den Gegner durch Kombinationen von sowohl angedeuteten, als auch ausgeführten Schlägen, Würfen, Drehsprüngen und Tritten zurückzudrängen. Der Capoeirista bewegt sich dabei immer rhythmisch zur Musik. Im Mittelpunkt steht nicht die Aggressivität, sondern die Kreativität der Bewegungen.

     

    Essen & Trinken

    Die brasilianische Küche lockt mit vielen landestypischen Spezialitäten. Dazu gehört das sogenannte Feijoda, das im ganzen Land verbreitet ist. Das Gericht besteht aus Bohnen, Wurst, Rind- und Schweinefleisch. Alles zusammen wird 2 Stunden lang gekocht und anschließend mit würzigem Farofa (Maniokmehl, mit Zwiebeln geröstet), gedünstetem Grünkohl, Reis und Orangenscheiben serviert. Eine weitere Leibspeise der Brasilianer ist der Churrasco, eine Art Spießbraten aus Schulter, Nacken und Lende vom Rind, der direkt vom Spieß auf den Teller geschnitten wird. Besonders an der Küste gehören auch Fisch und Schalentiere als fester Bestandteil auf den Speiseplan. Besonders gebraten sind Fisch und Krabben sehr beliebt. In den vielen Strandbars sehr verbreitet ist das sogenannte Carangeijo Toc-Toc, in einer würzigen Brühe gekochte Krebse. Diese Spezialität wird auf besondere Weise verzehrt: Zunächst werden die Scheren mit einem Holzstock zerklopft, anschließend wird das weiße Fleisch mit den Fingern gelöst und dann herausgesaugt. Die Brasilianer lieben süße Speisen. Über einen Mangel an verschiedenen Desserts kann man sich also nicht beklagen. Egal ob mit Zucker gebackenes Kokosmark, diverse Puddings oder in Sirup eingelegte exotische Früchte - hier ist für jeden etwas dabei. Auch in Sachen Getränke bleiben in Brasilien keine Wünsche offen. Weltweit bekannt und beliebt ist die aus Cachaça, Limonen, Zuckerrohr und zerstampftem Eis gemixte Caipirinha. Auch die mit Kokosmilch oder Fruchtsäften versetzten Cocktails sind besonders lecker. Wer Getränke ohne Alkohol bevorzugt, erfreut sich an der Vielzahl verschiedener Säfte, zum Beispiel aus grünen Kokosnüssen, Guarana (der Frucht der Amazonasliane) und anderen exotischen Früchten.

    Wissenswertes von A - Z

    Strom
    Die Netzspannung variiert stark von Ort zu Ort. In Rio und São Paulo sind es beispielsweise 110 V, in Salvador und Manaus 127 V und in Brasilia 220 V. Im Land sind 2- und 3-polige Steckdosen gebräuchlich. Mit einem Universaladapter sind Sie auf der sicheren Seite.

    Währung und Zahlungsmittel
    Die Währung ist der Brasilianische Real (BRL). Ein Real ergibt 100 Centavos. Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 BRL, Münzen in den Beträgen 1 BRL und 50, 25, 10, 5 und 1 Centavos. Die Möglichkeit, Geld in Reiseschecks oder ausländische Währungen zu wechseln, haben Sie in nahezu allen Banken, einigen Hotels und in den Wechselstuben. Zudem können Sie an Geldautomaten in den Großstädten Bargeld in Landeswährung abheben. Auf der sicheren Seite sind Sie jedoch, wenn Sie dies bereits am Flughafen erledigen. Selbstverständlich werden auch die meisten internationalen Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptiert. Dies ist vor allem bei American Express, MasterCard, Diners Club und Visa der Fall. Eurocard ist hingegen weniger gebräuchlich. Als Trinkgelder sind 10 - 15 % angemessen. Teilweise sind diese jedoch bereits in der Rechnung enthalten

    Mückenschutz

    Der Stich einer Mücke ist nicht nur unangenehm, durch ihn können auch Krankheiten, wie z. B das Zika-Virus übertragen werden. Der Schutz vor Mücken ist daher besonders wichtig!

    Tipps, wie Sie sich gegen Mückenstiche und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken schützen können:

    • Sofern Sie sich außerhalb von mückengeschützten Räumen aufhalten, bietet geeignete Kleidung den besten Schutz (lange Ärmel und lange Hosen sowie die Fußknöchel bedeckende Socken). Die Imprägnierung der Kleidung mit einem Insektizid bietet zusätzlichen Schutz.
    • Benutzen Sie außerdem Insekten abweisende Mittel für unbedeckte Hautstellen.
    • In Wohn- und Schlafräumen sollten Sie Insekten abweisende oder -abtötende Mittel verwenden und - wo möglich - Moskitonetze benutzen.
    • Halten Sie ab der Dämmerung und nachts die Fenster in Ihrem Schlafraum geschlossen, sofern keine Fliegengitter vorhanden sind.

    Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise erhalten Sie auf der Internetseite des  Auswärtigen Amtes.

    Reiseberichte & -Experten

    Reiseberichte

    Chronist Bernd - Südamerika - Auf der anderen Seite der Welt

    Oktober - November 2015
    Auf den Spuren der Inka in Peru, die malerischen Anden in Bolivien, eine feurige Tangoshow in Buenios Aires oder heiße Samba Rhythmen in Brasilien - Für was können Sie sich begeistern? Die südamerikanische Vielfalt erwartet Sie.

     

    Reise-Tipps von Berge & Meer Mitarbeiter

    Sarah Puderbach - Grafikerin

    Die Schönheit der Natur des Nationalparks Iguazú mit den größten Wasserfällen der Welt macht Brasilien für mich magisch. Vom Eingang des Nationalparks aus geht es mit der kleinen Bahn durch den Regenwald bis zur sogenannten Teufelsschlucht. Die 20 größeren und 255 kleineren Wasserfälle, deren Wassermassen von einer Höhe von bis zu 82 Meter ins Tal stürzen, sind einfach gigantisch.

    Besonders fasziniert hat mich hier die vielfältige Tierwelt: Mauersegler brüten hinter den Wasserfällen in Felswänden und Höhlen und auch Schildkröten und Kormorane kann man beobachten. Am schönsten haben mir die vielen Schwärme der neonfarbenen Schmetterlinge gefallen, die vor den Wasserfällen ein herrlich buntes Bild abgeben.

    Achtung: Die Nasenbären, die überall herumlaufen, sind gar nicht so süß, wie sie aussehen. Sie sind sehr geschickt darin, den Touristen das Essen aus den Taschen zu klauen…

    Lassen Sie sich von unseren Reise-Experten inspirieren.

     
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