Klima & Reisezeit

China ist ein riesiges Land und dementsprechend groß sind die klimatischen Unterschiede. Wenn etwa im Januar in Harbin, der Hauptstadt der nordöstlichen Provinz Heilongjiang, - 13 °C gemessen werden, kann das Thermometer in Kanton leicht + 15 °C anzeigen.

Die nordchinesische Tiefebene mit Peking hat trotz der Öffnung zum Meer ein kontinentales Klima. Von Oktober bis März wehen kalte Winde. Da sie jedoch trocken sind, lässt sich die Kälte gut aushalten, sodass Peking auch im Winter besucht werden kann. Darauf folgt ein kurzer Frühling, getrübt durch Sandstürme im April. Die Sommer sind heiß, mit höherer Luftfeuchtigkeit als in Europa.

Der Großraum Shanghai hingegen ist klimatisch weniger angenehm. Der Winter ist milder, selten sinkt das Thermometer unter Null. Doch die Luftfeuchtigkeit ist das ganze Jahr sehr hoch. Entsprechend heiß und schwül sind die Sommermonate Juni bis August, in denen der meiste Niederschlag fällt.

In Kanton herrscht suptrobisches Meeresklima vor. Die Durchschnittstemperatur liegt im Winter bei 13 °C, mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die heißen und feuchten Sommer bringen ausgiebig Niederschläge von Juni bis September, gelegentlich sogar mit einem der gefürchteten Taifune.

Als beste Reisezeit empfehlen sich das späte Frühjahr, vor allem der Monat Mai, oder der September und Oktober, im Süden auch noch später.