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Berge & Meer - Gruppenreisen
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Geteilte Freude ist doppelte Freude - oder noch mehr, denn mit den speziellen Gruppenrabatten von Berge & Meer lacht im Urlaub nicht nur die Sonne und das Herz, sondern auch das Portemonnaie. Packen Sie einfach Ihre Freunde, Familie, Vereinskollegen oder eine bunt zusammen gewürfelte Reisegruppe ein, und sparen Sie: ab 10 vollzahlenden Personen 5 %, ab 20 Personen 7 % und ab 30 Personen 10 % auf den Grundreisepreis aller Berge & Meer- Standardreisen.

  Namibia 2010  

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Unsere aktuellen Gruppenreise-Angebote...

(maßgeschneiderte Beispielreisen)

Bergbaumuseum - Bochum Arenal Vulkan Taormina
Ruhr 2010
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Costa Rica - Rundreise
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Süditalien - Rundreise
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Kein Problem, bereits ab 10 vollzahlenden Personen stellen wir eine Reise nach Ihren individuellen Wünschen zusammen. Von der Anreise über die Unterkunft bis hin zum Programm vor Ort.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter Tel. 02634 - 960 1340 oder per e-mail an gruppenreisen@berge-meer.de!

Ihr Gruppenreiseteam

Gerlind Dörflinger Julia Koch Teresa Görg
Gerlind Dörflinger - Leitung Gruppen- reiseteam Julia Koch - Einkauf Teresa Görg - Vertrieb
Aktuell & immer informiert...
Event 2010
Nach dem großen Erfolg unserer Gruppenparty im vergangenen Dezember auf dem Rhein lautet unser diesjähriges Motto: "Schiff ahoi und Leinen los"! 3 Tage mit der A-Rosa unterwegs auf der Donau. Viel mehr wird auch dieses Mal nicht verraten… Was Sie mitbringen sollten? Eine große Portion guter Laune, Interesse an unserem Unternehmen und unseren Reisen... für den Rest sorgen wir!

Unsere Einladungen zur Gruppenparty sowie zur neuen Informationsreise nach Andalusien im März 2011 sind an Sie als Verantwortlicher Ihres Vereins, Ihres Verbandes, Ihrer Gruppe gerichtet. Gerne können Sie sich mit einer Begleitperson anmelden, nicht jedoch mit einer kompletten Gruppe. Für beide Veranstaltungen gilt: Bei Buchung einer anschließenden Gruppenreise mit min. 10 vollzahlenden Personen verrechnen wir selbstverständlich den jetzt zu zahlenden Selbstkostenpreis.

Hier finden Sie den Flyer des Events als pdf:

Flyer Event 2010, Dateigröße 97 KbFlyer Event 2010


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Informationsreisen
3 mal im Jahr veranstalten wir Informationsreisen zu spannenden Reisezielen. Hier haben Sie als Gruppenanmelder die Möglichkeit, sich im Vorfeld die Destination anzusehen, in die sie dann vielleicht einmal mit Ihrer Gruppe reisen werden.
Entdecken Sie schon vorher was Sie Ihrer Gruppe nicht vorenthalten möchten und welche Hotels am besten zu Ihren Wünschen passen.
Unsere Einladungen zur Gruppenparty sowie zur neuen Informationsreise nach Andalusien sind an Sie als Verantwortlicher Ihres Vereins, Ihres Verbandes, Ihrer Gruppe gerichtet. Gerne können Sie sich mit einer Begleitperson anmelden, nicht jedoch mit einer kompletten Gruppe. Für beide Veranstaltungen gilt: Bei Buchung einer anschließenden Gruppenreise mit min. 10 vollzahlenden Personen verrechnen wir selbstverständlich den jetzt zu zahlenden Selbstkostenpreis.

Unsere aktuelle Inforeise:

Inforeise Andalusien, Dateigröße 235 KbInforeise Andalusien


Lesen Sie hier den Reisebericht einer Gruppenanmelderin, die Ende Februar an der Inforeise nach Portugal teilnahm:

Bericht zur Inforeise Portugal vom 24.02. - 28.02.2010

Am 24.02.2010 traf sich die Gruppe auf dem Frankfurter Flughafen, wo wir mit 1 Stunde Verspätung abflogen. Wegen eines Streiks der französischen Fluglotsen durften wir Frankreich nicht überqueren und flogen über Italien, Korsika, Tunis nach Palma, dem Umsteigeziel. Auch von dort ging es mit Verspätung weiter, so dass wir schließlich mit 3 Stunden Verspätung in Lissabon landeten und von Ismenia, unserer Reiseleiterin, zum Hotel begleitet wurden. Schon beim Einchecken wurde uns ein Gläschen Portwein gereicht. Danach Abendessen und alle waren müde.

Portugal Gruppe Am 2. Tag erwartete uns ein reichhaltiges Programm mit den Höhepunkten Lissabons, 3 Hotelbesichtigungen, und nach einem kleinen Kaffee im berühmten "Pasteis de Belem" ging es mit dem Bus in Richtung Sintra zur Besichtigung der Residenz der Königsfamilie. Weiterfahrt zum Cabo do Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlandes, wo uns der Anblick der stürmischen See das Gefühl gab, gleich zur Entdeckung Amerikas aufzubrechen. Nach der Rückfahrt über Cascais und Estoril erlebten wir einen tollen Abend mit portugiesischer Folklore im "Pateo de Alfama" in Lissabons Altstadt, der alle begeisterte. Am 26.02. fuhren wir in Richtung Porto mit einem Stopp an der berühmten Pilgerstätte Fatima. Bei der anschließenden Weiterfahrt kam es zu einem kleinen Defekt am Bus, so dass ein anderer Bus aus Lissabon kommen musste. Teresa nutzte die 2-stündige Wartezeit, um mit uns über interessante Produkte von Berge & Meer zu sprechen. Auf der Weiterfahrt besichtigten wir noch die berühmte Bibliothek der Universität Coimbra (sehr beeindruckend), bevor wir gegen Abend in Porto in einem sehr schönen Hotel abstiegen.

Portugal Gruppe Der nächste Tag wartete mit einer Stadtrundfahrt und einer Weinverkostung auf; viel mehr war wegen des starken Sturms nicht möglich, da es lebensgefährlich war, sich draußen zu bewegen und ein Teil der Fassade unseres Hotels herunter gestürzt war. So verbrachten wir den Rest des Tages im Hotel mit Fachgesprächen, Ideenaustausch und gutem Essen.

Am 28.02. wurde nach einem morgendlichen Stadtspaziergang zur Abfahrt gerüstet. Das Sturmtief hatte sich in Richtung Frankfurt verzogen, wo wir es beim Landeanflug wieder eingeholt hatten und es gut zu spüren bekamen. Immerhin - wir sind heil gelandet und schließlich auch alle gut nach Hause gekommen.

Ein Dankeschön an die Organisatoren dieser interessanten Reise und ein besonderer Dank an Teresa, die mit ihrer umsichtigen, ausgeglichenen und freundlichen Art alles bestens im Griff hatte. Vielen Dank für die Einladung! Die Reise hat uns gute Anregungen für Gruppenreisen gegeben.

Ina Noack
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Berge & Meer-Messestand in Bad Dürkheim / 06.06.2010
Berge & Meer Messestand Bad Dürkheim Die Abteilung Gruppenreisen, präsentiert durch Teresa Görg, nahm am 06.06.2010 an der Messe 55plus in Bad Dürkheim teil und stand dort für Fragen & Informationen rund um das Thema "Reisen in der Gruppe" zur Verfügung.

Der Tag stand ganz im Zeichen der sogenannten Best-Ager, die interessiert zum Stand kamen, um sich für ihr nächstes Urlaubsziel inspirieren zu lassen. Dank der Vielfältigkeit von Berge & Meer ist der nächste Ferienort nun sicherlich gefunden.

Das nächste Mal bei der Messe 55plus sind wir am 31.10.2010 in Deidesheim/Pfalz anzutreffen – wir freuen uns, Sie dort zu sehen!

"Brainstorming" mit der Community Feierabend.de bei Berge & MeerBrainstorming Gruppe
Brainstorming= Der beste Weg eine gute Idee zu bekommen ist, viele gute Ideen zu erhalten!

Am 28.04.10 begrüßten Moritz Kothe (Divisionsleiter Vertrieb Berge & Meer) und Gerlind Dörflinger (Leitung Gruppenreisen Berge & Meer) 17 aktive und reisebegeisterte Regionalbotschafter sowie die Ansprechpartnerin der Internet-Community "Feierabend.de", Frau Jung.

In gemütlicher Runde wurde überlegt und diskutiert, welche Reisen in welcher Form an die Mitglieder der Internetplattform herangetragen werden können. Die Regionalbotschafter benötigen flexible Reisegerüste, die sie ihren Mitgliedern frühzeitig vorstellen können.

Während des "Brainstormings" wurde kein Blatt vor den Mund genommen und alle Wünsche und Anforderungen von den Teilnehmern offen ausgesprochen.
Brainstorming Gruppe
Herausgestochen hat der Wunsch nach Themenreisen, wie Gourmet-, Wein-, Wander- oder Silvesterreisen, die für das Jahr 2010/2011 prompt ausgearbeitet wurden. Hier erhalten die Regionalbotschafter zeitnah eine Jahresübersicht, in spannende Reisen wie Städtetouren mit Highlights, Rundreisen sowie die Themenreisen erläutert sind.

Auch spezielle Events für die Community wurden während des Tages diskutiert. Hier darf mit Spannung auf weitere News gewartet werden!

Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen sowie einer Unternehmensführung abgerundet und neben der Möglichkeit, bei einem Reiseveranstalter einmal hinter die Kulissen zu schauen, hatten die Regionalbotschafter die Chance, sich auch einmal live und nicht nur im Chat miteinander zu unterhalten. Es ist wieder einmal gelungen, die visuelle und reale Welt miteinander zu kombinieren.

  Brainstorming Gruppe  

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Unsere Gruppenreisenden berichten...
Unser Urlaub auf Lanzarote

Lanzarote GruppeDie Koffer gepackt und nachts um eins ging's los! Am 11.4.2010 kamen dreizehn Landfrauen- und Männer aus Oberberg nach einer schlaflosen Nacht morgens um halb Zehn auf Lanzarote an. Die Fahrt zum Hotel versetzte uns ein Stück zurück in die Urzeit: bedrohlich wirkende Vulkane, schwarze Lavameere, Felsen, die auf ihrem Gang zum Meer erstarrten, aber dazwischen weiße Dörfer,
Palmen und bunte Blumen; welch eine Insel!!

Unser Hotel "Iberostar Papagayo" in Playa Blanca erwies sich als eine sehr gute Wahl der Firma Berge & Meer, bot es doch alle Annehmlichkeiten, die man im Urlaub gerne hätte: schöne, saubere Zimmer, freundliches Personal, eine sehr gute Küche und zudem noch direkt am Meer gelegen mit Blick bis nach Fuerteventura. Am ersten Tag wurde natürlich erst einmal die Umgebung in Augenschein genommen, die Promenade längst der Küste bis zum Hafen erkundet und die Ausflüge gebucht. Toll war, dass sich die Gruppe schnell einig wurde und keiner moserte.

La Graciosa war der Anfang: die kleine Nachbarinsel im Norden von Lanzarote erforschten wir bei einer Wanderung querfeldein neun Kilometer durch die Dünen bis zu einer einsamen Bucht, wo uns allerdings drohende Wolken unseren Badeaufenthalt abkürzten. Am nächsten Tag das ganz große Highlight: die Feuerberge. Am Eingang zum Naturschutzpark lag eine Herde Dromedare und wartete auf uns. Alle auf die Sitze, angebunden und austariert ging es nach oben: halbes Vorderbein, Hinterbein, nächstes Stück Vorderbein schön im Zickzack und dann zog die Karawane los. Das war ein Erlebnis!!

Der Timanfaya-Nationalpark stellt ein ursprünglich-lebendiges mineralisches Museum dar. Konische Vulkane, Krater, Meere aus Lava und Asche, Magmaströme, die sich aus den offenen Schlünden der Erde ergossen und bei ihrer Erstarrung natürliche Skulpturen schufen als Zeugen der Urgewalten, die sich von 1730-1736 auf der Insel und besonders in diesem Gebiet austobten. Noch heute erreicht an einigen Stellen die Temperatur in wenigen Metern unter der Erde bis vierhundert Grad Celsius. Dort werden die Hähnchenschenkel und Würstchen mit Erdwärme gegrillt. Im Weinanbaugebiet La Geria wurde erst mal ein Schluck Malvasier probiert, der in einer Landschaft aus erstarrter Lava und Asche wächst. In Kuhlen versenkt und mit kleinen Mauern umgeben, damit die Reben vor Wind geschützt sind, wachsen sie inmitten der schwarzen Lavaasche, die jede Feuchtigkeit aufnimmt und an die Wurzeln abgibt. Nun noch nach El Golfo, einer Bucht mit einer farbenprächtigen vulkanischen Steilwand, davor eine grüne Lagune und ein Streifen schwarzer Strand und dann das blaue Meer. Und himmlisch ruhig - im Gegensatz zu Los Hervideros, einer urtümlich bizarren dunklen Lavalandschaft mit jähen Felsvorsprüngen und tiefen Spalten, durch die das peitschende Meer eindringt und die weiße Gischt in Säulen emporsteigt. Der Kopf ist so voll mit tollen Eindrücken von dieser grandiosen Inselwelt!! Im Norden der Insel besuchten wir die Cueva de los Verdes, eine riesige Höhle die durch den Ausbruch des Vulkan Corona entstand und bis heute nicht vollständig erforscht ist, die aber einen Konzertsaal mit hervorragender Akustik besitzt. Am nördlichsten Punkt der Insel in rund 500 Meter Höhe liegt der Mirador del Rio, ein einmaliger Aussichtspunkt für die Betrachtung der Insel Graciosa und der Meerenge El Rio, der von Cesar Manrique gestaltet wurde. Cesar Manrique, ein Sohn Lanzarotes und ein Künstler, der viel für seine Heimat bewirkt hat, baute sein Haus mitten in einen Lavastrom, benutzte fünf Lavablasen, um dort Räume zu gestalten, in denen man gut leben kann.

Für Freitag war eine Schifffahrt gebucht, die ab Playa del Carmen auf die Nachbarinsel Fuerteventura ging. Allerdings war das Wetter nicht besonders gut und der Seegang ließ erkennen, wer seefest ist und wer nicht. Auf Fuerteventura fuhren wir in die schneeweißen Dünen des Strandes von Corralejo und ließen es uns im Liegestuhl gutgehen. Nun hatten wir nur noch den Samstag zum Kofferpacken.
Doch dann kam die Aschewolke aus Island und breitete sich über Deutschland aus. Kein Flughafen in der Heimat offen! Am Sonntag, den 18.4. kein Flug nach Hause. Mann, war das aufregend. Die Rezeption des Hotels war ständig belagert, alle wollten wissen, wie es weitergeht. Am Montag war wieder Bürozeit und ich rief in Rengsdorf an. Das Gruppenteam von Berge & Meer informierte uns jeden Morgen, wie der Stand der Dinge ist, bis wir am Mittwoch erfuhren, dass unser Aufenthalt noch bis zum Sonntag, den 25.4. dauern würde. Das tat der guten Stimmung in der Gruppe keinen Abbruch, eher im Gegenteil. Jetzt konnten wir uns richtig erholen, zu den Papagayostränden wandern und schwimmen oder die Promenade bis nach Playa Blanca unsicher machen. Eine ganze Woche Zwangsurlaub auf Lanzarote - etwas Besseres hätte uns gar nicht passieren können.

Auf dieser fantastischen Insel hätten wir es noch einmal so lange ausgehalten.

E. Hennig

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NAMIBIA 2010 - REISEBERICHT DER VDLA-REISE NACH NAMIBIA

20 Jahre organisiere ich nun Gruppenreisen - die Reise nach Namibia sollte der Höhepunkt der Reisen werden - und es wurde der Höhepunkt aller Reisen! Natürlich war es dieses wunderschöne Land Namibia mit seinen unendlichen Weiten, seinen atemberaubenden Landschaften und seiner Tierwelt, die diese Reise unvergesslich machen.

Es war aber zu einem großen Teil die tolle Gruppe und nicht zuletzt unser Fremdenführer Phillip, die die Reise zu einem Erfolg werden ließen.Namibia 2010 Erfolgreich war auch die Zusammenarbeit mit BERGE & MEER, die gemeinsam mit ihrem Partnerunternehmen in Namibia, für einen reibungslosen Verlauf der Reise sorgten. Alle Beteiligten machten es für mich sehr leicht, die Reise zu organisieren und ganz entspannt daran teilzunehmen - dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken.
Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei Teilnehmern, die sich bereit erklärten, einzelne Tagesabläufe der Reise zu beschreiben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und versetzt den Leser wieder unmittelbar zurück, in den schönen Erlebnisurlaub. Anbei nun Erlebnisberichte über die Reise nach Namibia - viel Spaß beim lesen!

Günter Letz

Samstag, 20. Februar 2010 / Sonntag, 21. Februar 2010

Endlich - höchste Zeit, um abzuheben!

Nachdem sich die meisten von uns schon Mitte 2009 angemeldet und seitdem der Reise ins (für den Großteil) unbekannte Afrika entgegengefiebert hatten, war es endlich soweit. Am Nachmittag trafen die ersten auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof zusammen, der Rest stieg dann in Köln dazu - und gemeinsam ging's mit dem ICE Richtung Frankfurt Flughafen. Um 20:25 h war's dann soweit - SW 286 hob ab und brachte uns Stunde um Stunde dem Traumland Namibia näher. Der Blick aus dem Fenster beim Landeanflug gab schon einen ersten Eindruck von dem, was uns in Namibia erwarten würde - > Weite, Weite, Weite.

Nach knapp 10-stündigem Flug ging's zunächst einmal zum Immigration-Schalter (clevere Reiseleiter stellen sich direkt bei "Namibian Residents" an und waren im Rutsch durch, gell Günter?, dann wurden die Koffer entgegengenommen und das erste Geld getauscht. Für die Raucher hieß es dann auch endlich "Feuer frei".

Am Bus begrüßte uns unser Reiseleiter Phillip Opperman (53 Jahre, in Namibia/Otjiwarongo geboren, seit ca. 12 Jahren als Tour Guide tätig), der es wie wohl kaum ein anderer verstand, uns in den kommenden 12 Tagen Namibia näherzubringen. Als Fahrer begrüßte uns Jopp, was Günter sehr freute, hatte er Jopp doch schon auf seiner Info-Reise kennen- und schätzengelernt.

Dann ging's los mit dem Bus Richtung Windhoek, dem Herz und der Hauptstadt Namibias, auf einer Höhe von 1.650 m gelegen. Auf der Fahrt versorgte uns Phillip mit ersten grundlegenden Infos (Namibia hat gerade einmal 2 Mio. Einwohner auf einer Fläche, die fast 3 x so groß ist wie Deutschland, ca. 40 % Arbeitslosigkeit, davon 60 % im Norden; Windhoek als Regierungssitz und wirtschaftliches/kulturelles Zentrum hat schätzungsweise über 200.000 Einwohner....).

Da es noch zu früh zum Einchecken war, machten wir zunächst eine kurze Stadtrundfahrt, u.a. vorbei an Katutura, dem Schwarzenviertel der Stadt (wie wir im Laufe der Reise erfuhren, ist dort auch Jopp - wenn er nicht gerade als Fahrer unterwegs ist - zuhause). Ein Stop an der Christuskirche, von wo aus man auch einen guten Blick über die Stadt hat, rundete den allerersten Eindruck ab und dass Windhoek einmal Sitz der deutschen Kolonialverwaltung war, wurde einem recht schnell deutlich.

Dann Einchecken im Kalahari Sands Hotel, einem guten Hotel mit ansprechendem Standard, wo wir uns für den Einstieg wohl alle sehr wohl gefühlt haben. Die meisten nutzten dann den freien Nachmittag für erste Einkäufe (z. B. die obligatorischen Wasserflaschen) und eine Erkundungstour durch Windhoek. Da Sonntag war, zeigte sich die Hauptstadt von seiner verschlafenen Seite und es fiel doch etwas schwer, sich Windhoek als - wie in vielen Reiseführern bezeichnet - "Metropole" vorzustellen. Aber auch der etwas provinziell anmutende Charme hatte durchaus etwas. Zudem machten einige erste Bekanntschaft mit der hervorragenden Küche Namibias und den für deutsche Verhältnisse geradezu traumhaft niedrigen Preisen (zumindest was Getränke und Essen angeht).

Abends ging dann eine größere Gruppe in ein nettes Namibia 2010Gartenlokal in Hotelnähe. Allerdings machte die Regenzeit ihrem Namen alle Ehre, mussten wir doch aufgrund heftigsten Regens (den Namibier freute es :-) nach drinnen wechseln. Nach einem "Absacker" in der Hotelbar und wenn man Glück hatte nicht allzu langem Warten auf den Fahrstuhl, ging's ab ins Bett zum wohlverdienten Schlaf nach einem ereignisreichen Start in zwei tolle Wochen.

Gabi D.

Dienstag, 23. Februar 2010 - 3. Tag unserer Namibia Rundreise

Auob Lodge gemütlicher Aufenthalt gutes Essen, erfrischender Pool

Aufstehen 6.00 Uhr - Frühstück 7.00 Uhr - Abfahrt 8.00 Uhr

Unsere heutige Fahrt führte uns über C 18 Gochas / Kriess / 1. Stop mit Fotopause weiter auf der B 1 immer der Bahnstrecke entlang Gibeon / Asab / Tses (Haupstadt von Namaland nur bestehend aus Schule, Kirche und Polizei) auf der rechten Seite ein riesiger Kegel, der vor vielen Jahren aus einem unterirdischen Vulkan entstand Besuch des Quiver Tree Forest, auch Köcherwald genannt, da dieser Ort von vielen alten Köcherpalmen bewachsen ist. Die Köcherpalmen sieht man immer wieder mal am Wegesrand, aber in der Vielzahl, wie hier im Köcherwald, kommen sie in ganz Namibia nicht mehr vor. In früheren Zeiten fertigten die Buschmänner aus den ausgehöhlten Ästen ihre Köcher für die Pfeile. Gleichzeitig hat sich an diesem Ort ein Künstler niedergelassen, der aus vielen Schrottteilen witzige Skulpturen herstellt und somit den Besuch des Köcherwaldes zu einem schönen Erlebnis macht. Zur Lunchzeit durften wir dann bei Keetmanshoop im Whimpy uns erfrischen und speisen. Weiter ging es bis Seeheim dann auf der C12 zu einem Stausee, gespeist von dem Lowen River, der zu dieser Zeit gut zu 100% gefüllt war und für drei Gebiete Wasser liefert (Keetmanshoop, Grünau und Karasburg). Kurze Besichtigung und Fotopause, dann weiter der Eisenbahnlinie entlang, hier das erste wirklich grosse Erlebnis: uns kam ein Zug der TRANSNAMIB entgegen, der nur einmal alle 30 Tage dort fährt. Fotopause und dann Richtung Hobas zu den Fish River Canyon, dem zweit grössten Canyon der Welt. An dem ersten Aussichtspunkt angekommen durften wir zu Fuss zum zweiten Aussichtspunkt wandern und immer wieder einen Blick in die Tiefe des Canyons werfen. Der gewundene Weg des Flusses hat es durch seine Fliessgeschwindigkeit geschafft, nach Millionen von Jahren einen so tiefen Einschnitt in die Landschaft zu schneiden. Der Rückweg zu unserer heutigen Lodge, der Seeheim Hotel Lodge, wurde uns durch ein Flussbett gesperrt, so mussten wir einen weiten Umweg fahren, um müde aber doch voller neuer Eindrücke gegen 20.30 Uhr unsere Unterkunft zu erreichen. Dort wurden wir herzlich empfangen und durch ein gutes Buffet entschädigt.

Margret O.

Reisebericht 4. Tag, Mittwoch, den 24.02.2010

Nach Übernachtung und Frühstück im Hotel Seeheim ging es um 8:00 Uhr weiter in Richtung Lüderitz mit Zwischenstopp in Aus, dem Ort, der 1915 als Internierungslager für deutsche Kriegsgefangene diente. Der kleine Ort liegt rund 120 Kilometer östlich von Lüderitz an der Nationalstrasse B4, die Lüderitz mit Keetmanshoop verbindet und zu den landschaftlich schönsten Strecken im Süden Namibias zählt.
Namibia 2010 Auf der Weiterfahrt hatten wir das große Glück, an einer Wasserstelle die wild lebenden Namib Pferde zu beobachten.
Bei der Wasserstelle Garub wurde ein überdachter Beobachtungsstand eingerichtet, wo man - geschützt vor der prallen Sonne - die aussergewöhnlichen Tiere, die sich an die extremen Lebensbedingungen in der Wüste angepasst haben, aus der Nähe beobachten kann. Niemand wußte bisher ganz genau, woher die Wildpferde stammen. Es wurde vermutet, dass es sich um die Nachkommen der Reittiere der deutschen Schutztruppe handelt. Eine andere These besagte, dass sie aus der einstigen Pferdezucht des Barons Hansheinrich von Wolf von der Farm Duwisib südlich von Maltahöhe stammen.

Lüderitz erreichten wir um 14:00 Uhr, und bezogen im vornehmen "Nest-Hotel" unsere Zimmer.

Für den Besucher offenbart sich das nostalgische Lüderitz als eine sehr farbenprächtige Stadt, bedingt durch die zahlreichen aus der deutschen Kolonialzeit stammenden, liebevoll gepflegten Bauten im damals beliebten Jugendstil und wilhelminischen Baustil. Überragt wird die Stadt von der evangelisch-lutherischen Felsenkirche aus dem Jahre 1911. Wir besichtigten in den nächsten Stunden die auf Felsen gebauten Stadt mit den typischen Bauten im Kolonialstil, wie das Woermann- und das Goerke Haus sowie die Felsenkirche. Besonderen Eindruck machte auf uns auch die "Villa Namibia".
Der erste Einkauf von Mitbringsel im Souveniergeschäft war obligatorisch. Freundlich bedient wurden wir von einer deutsch sprechenden Frau, die uns gerne erzählte, dass sie vor 40 Jahren von Südafrika kommend als Bardame in Lüderitz ihren Lebensunterhalt verdiente und die deutsche Sprache durch ihre Kontakte zur deutschen Gemeinde erlernt hat.

Das gepflegte Café Dia Coffe Shop lockte mit einem köstlichen Cappuccino.

Um 17:30 Uhr machten wir einen Abstecher zum Diaz Point, wo 1487 Bartolomeu Diaz als erster Europäer an Land ging und auf dem Felsen in Steinkreuz errichtete. Die umgebende Bucht zeigte sich in gespenstischen Nebel eingebettet, so dass beim Anblick eines Ruderbootes schnell Assoziationen der perfekten Kulisse für einen Krimi aufkamen.

Der Tag klang aus mit einem geselligen (und sehr gutem) Abendessen mit dem größten Teil der Gruppe im deutschen Restaurant Barrels. Ein halber Liter Faßbier kostete hier übrigens umgerechnet einen EURO, was einige Biertrinker "fassungslos" machte und der tolle Abend eigentlich viel zu kurz war.

Renate B. / Günter L.

5. Tag, Donnerstag 25.Februar 2010

Nach erholsamer Nacht im "Nest Hotel" Lüderitz, -das Hotel liegt unmittelbar am Atlantik-, geht um 5:45 Uhr der Wecker. Das Rauschen der Brandung hat uns die ganze Nacht über begleitet, uns aber nicht um den Schlaf gebracht. Namibia 2010Von den hellen und freundlich Zimmern, mit großen Schiebefenstern und Mini Balkon, der uns einen herrlichen Blick auf die Lüderitz Bucht ermöglicht müssen wir uns leider schon nach einer Nacht wieder trennen. Nun heißt es wieder aufstehen, um 6:45 ist Frühstückszeit. Wir haben einen langen Tag mit 450 km Fahrtstrecke vor uns. Die Koffer sind bereits wieder gepackt und vor unsere Hotelzimmer abgestellt wo sie von freundlichen Helfern abgeholt und in den bereitstehenden Bus verladen werden. Nach ausgiebigen, very britischen Frühstück im großen Frühstücksaal , das prinzipiell ein Mittagessen ersetzen könnte, geht es um 7:45 Uhr weiter.

Mit dem Wetter haben wir heute Glück. Phillip meinte nämlich, das Wetter verhalte sich hier oft so wie ein Baby, entweder es ist windig oder es nässt. Heute ist es aber warm, trocken und die Sonne scheint.

Nun geht`s aber wieder weiter, ab in den Bus, Klimaanlage an und wir fahren Richtung Wüste zur ehemaligen Diamantenstadt Kolmannskuppe im Diamantensperrgebiet etwa 15 km östlich von Lüderitz. Hier erwartet uns "Gisela" unsere "Tour-Führerin" durch die Geisterstadt, die uns einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der zwischenzeitlich von Sanddünen eroberten ehemaligen Wohnhäuser, Schuppen und Werkstatthallen gibt. Diamanten findet man hier allerdings nicht mehr. Trotzdem ist das ganze Gelände Kamera überwacht. Der Versuch von Phillip einen Klunker zu finden scheiterte leider kläglich. Zu unserer Überraschung wird uns in einer ehemaligen Mehrzweckhalle (Konzert- und Turnhalle) von Kindern einer Schulklasse noch eine Gesangsdarbietung geboten. Nachdem dann alle reichlich fotografiert und sich mit Andenken aus dem Shop ausgestattet haben, geht es um 10:00 Uhr weiter Richtung Namib.

Nach ca. 120 km sind wir wieder von Meereshöhe auf ca. 1.500 m über n.N. In "AUS" einer kleinen Oase am Rande der Namib machen wir mittags Rast in einem Café / Restaurant bei Kaffee und leckerem Erdbeer-Sahnekuchen. Nachdem wir uns gestärkt haben, geht`s um 14:00 Uhr nunmehr am Rand der Namib entlang Richtung Tsarisberge, Helmeringhausen weiter. Unterwegs sehen wir Webervogelnester und im Hintergrund die roten Wanderdünen der Namib. Phillip macht uns auf immer wieder neue Tierarten aufmerksam. Neben aasfressenden Braunhyänen und Oryx erweckten insbesondere "Steak- und Sattelantilopen" unsere besondere Aufmerksamkeit. Um 17:00 Uhr erreichen wir Hammerstein. Inmitten einer von grünen Hügeln umgebenen Landschaft liegt eine kleine Farm, Phillips künftiges neues zu Hause und Arbeitsplatz für sein Sozialprogramm.

Nach einem kurzen Abstecher zur Farm erzählt uns Phillip von Freunden die in der Nähe eine Aufzuchtfarm für Wildkatzen haben. Die Ankündigung zum Besuch der Farm war natürlich eine Riesensache. Zu unserer großen Überraschung hat Phillip dort kurzfristig für uns einen Besuchstermin organisieren können. Begrüßt werden wir auf der Hammerstein Farm zunächst mit einem kühlen Drink. Anschließend verfolgt uns Antilopendame Daisy auf Schritt und Tritt durch alle Räume. Aber dann war es soweit, nach Zahlung eines kleinen Eintrittsgeldes hatten wir Gelegenheit eineinhalb Stunden zusammen mit den Tierpflegern direkt mit Geparden und Luxen gemeinsam im Tiergehege zu verbringen. Die Geparden Max und Moritz waren so freundlich mit allen von uns die den Mut dazu besaßen, persönlich kontakt aufzunehmen und zum Fotoshooting zu posieren. Natürlich war auch schmusen und kraulen mit einbezogen. Dies wurde liebevoll mit der wie ein Reibeisen rauen Zunge der Wildkatzen erwidert. So direkt und so nah konnten wir allerdings bei der auf der Farm selbst aufgezogenen Leopardendame Lisa aus Sicherheitsgründen nicht Kontakt aufnehmen. Was vielleicht auch gesünder war. Aber dafür waren auf jeden Fall tolle Nahaufnahmen möglich. Jedenfalls war der Besuch der Hammerstein Farm der absolute Höhenpunkt des Tages.

Um 18:45 ging`s dann wieder los zum letzten Streckenabschnitt des Tages, zur Solitaire Lodge. Mit etwas Verspätung um 20:30 erreichten wir dann leicht erschöpft unser Tagesziel nach ca. 450 km, wo man uns mit einem heiß ersehnten Erfrischungsdrink wieder aufmunterte um wir dann mit einem tollen Buffet den Tag abschließen konnten.

Ursula und Bert v. M.

Freitag, der 26.02.2010

Namibia 2010Nach einer kurzen Nacht in der Solitaire Lodge, geht es am frühen Morgen um 6:05 Uhr (wir sind fast pünktlich) in Richtung Naukluft Nationalpark, einer Schutzregion in der ältesten Wüste der Welt. Auf dem Weg zum größten Naturpark Afrikas sehen wir unterwegs vier Geparden auf der Jagd, etliche Oryxantilopen, Springböcke, Strauße und Schakale.

An der Düne Nr. 47 haben wir den ersten Fotostop. Weiter geht es mit unserem Bus bis zur Düne 45, die wir dann besteigen dürfen können.... Es ist sehr anstrengend die ca. 170m hohe Düne hoch zulaufen, immer wieder sinkt man tief ein. Ich glaube die Steigung haben viele von uns total unterschätzt, hinzu kommt die große Hitze, die wir nicht gewohnt sind. Aber die meisten schaffen den Anstieg. Am Fuß der Düne stehen ein paar Akazienbäume die uns Schatten für unser Frühstück bieten.

Nach ausgiebiger Stärkung geht es weiter. Wir steigen um auf Allrad-Jeeps. Ein kleines Wettrennen bringt uns zum Sossusvlei. Eine Wanderung durch die Wüste bringt uns zum Death Vlei, einer weißen Salz-Lehmsenke. In sehr seltenen guten Regenjahren füllt sie sich mit Wasser und es bildet sich für kurze Zeit ein tiefer See. Die abgestorbenen Bäume verfallen aufgrund des trockenen Klimas nur sehr langsam. Gegen Mittag verlassen wir den Namib Naukluft Park. Es geht weiter Richtung Sesriem Canyon, der durch Erosion vor mehr als 2 Millionen Jahren entstanden ist. Sesriem ist afrikaans und heißt auf Deutsch Sechsriemen.

Die frühen Siedler benötigten 6 Riemen um Wasser aus dem 30m tiefen Canyon zu ziehen. Er ist an manchen Stellen nur zwei Meter breit und hat eine permanente Wasserstelle, die von vielen Tieren genutzt wird. Im weiteren Verlauf wird er immer flacher und breiter. Es geht zurück zur Solitaire Lodge in der wir eine zweite Nacht schlafen. Einige von uns nutzen die Zeit um sich im Swimmingpool eine kurze Abkühlung zu holen bevor es zum Abendessen geht. Wieder ist ein toller Tag zu Ende.

Heute steht auf dem Programm: Walvis Bay. Die Walvis Bay oder auch Walfisch Bay, liegt ca. 30 km südlich von Swakopmund und ist heute Teil von Namibia. Vor der Unabhängigkeit Namibias war die Walvis Bay mit gleichnamiger Stadt und Überseehafen eine Exklave von Südafrika.

Nun geht's los: Nach einer erholsamen Nacht im luxuriösen Swakopmund Hotel klingelte der Wecker bereits um 5.30 Uhr. Auch wenn's schwer fällt: aufstehen. Ein Blick in den Frühstücksraum bestätigte meine Annahme: Der Rest der Gruppe war auch nicht sonderlich "frisch". Das Frühstück war klasse. Die Auswahl riesig - sogar frische Austern und Lachs wurden angeboten. Zwar nichts für mich, aber wer`s mag hatte viel Freude.

Um 7.00 Uhr standen Philipp und Jopp bereit: Glimmstängel aus, ab in den Bus und aufmerksam schauen.

Die Fahrt nach Walvis Bay war mit Fahrtzeit von 1 Stunde schnell überstanden. Philipp gab uns wieder viel Hintergrundwissen und Tipps, um uns einen Eindruck der Stadt zu ver-schaffen.

Am Hafen war zunächst Endstation, denn hier startet heute unsere Safari auf dem Wasser.

Wir teilten uns in zwei Gruppen und bestiegen die "Gambit" und die "Sandy". Chef des Ganzen war "Kapitän Nick". Er erzählte uns ein wenig aus seinem Leben und insbesondere dem Leben in Walvis Bay. Es dauerte nicht lange und es gesellten sich Sally, die Robbe; Nelson, die Möwe; Fritz, der Kormoran sowie ein Pelikan (hier habe ich mir wohl den Namen nicht notiert!) zu uns. Nachdem wir abgelegt hatten, nahm Sally Notiz von der Gruppe. Sie kam angeschwommen und war mit einem Satz über das Geländer auf das Bootsdeck gesprungen. Sie weiß, dass sie sich, wenn sie brav ist, hier ihr Mittagessen verdienen kann: Streichelzoo auf dem Bootsdeck für diejenigen, die sich an das große Tier herantrauen. Danach stand die Pelikanfütterung auf dem Programm. Angelockt vom in die Luft gehaltenen Fisch und den Lockrufen unseres Kapitäns erhoben sich die Pelikane etwas schwerfällig aus dem Wasser. Nach ein Paar Flügelschlägen gleiten sie elegant in Richtung Boot und holen sich ihren Imbiss. Was für eine enorme Spannweite so ein Pelikan doch hat!

Namibia 2010Eine kleine Gruppe von Seehunden begleitete unser Boot eine Weile. Grandios war unser Stopp an der Seehundbank. "Wer ist am schnellsten im Wasser? der Robbenkindergarten zeigte es uns!"

Für das leibliche Wohl während der Ausfahrt ist auch gut gesorgt: Es gibt kalte Häppchen, frische Austern und ganz viel Sekt. Nick erklärte uns wie man sie "schlürft". Peter übte sich in der ersten Auster seines Lebens! Er wurde nicht "grün". Detlev wurde ganz nass, er wollte unbedingt Sally als Nahaufnahme! Jürgen wurde ganz weiß - was ist da passiert? Und Martina? Sie schlief den Schlaf der Gerechten für fünf Minuten!

Wir hatten eine Mordsgaudi an Bord - leider war die Boots-Fahrt bald zu Ende.

Es ging weiter zum Pelikan Point - man kann es kaum beschreiben. Wohin man sieht: Flamingos. Wunderschön!!!! Ein unvergesslicher Vormittag.

Um 12.00 Uhr waren wir zurück in Swakop. Freizeit - ein Fremdwort in den letzten Tagen.

Einige erkundeten weiter die Stadt, es gab z.B. Kaffee und Kuchen im Kaffee Anton, viele wollten schlafen und einige verbrachten die Zeit am Swimming-pool.

Für den späten Nachmittag standen zwei Programme zur Auswahl: Fliegen mit einer Cheesna bis Sossusvlei - hier könnte Günter berichten, weil ich nicht mitgeflogen bin und am frühen Abend den "Sun Downer" in den Dünen erleben.

Namibia 2010 Philipp hat den „Sun Downer" - wie immer - nett vorbereitet. Wir kletterten die Dünen hinauf. Unsere "Männer" brachten den flüssigen Proviant "Sekt und Gläser" mit. Ein wunderschönes Ereignis: Auf der einen Seite die Sonne untergehen und gleichzeitig entgegengesetzt den Mond aufgehen zu sehen. Lekker. Dabei den gekühlten Sekt schlürfen - lekker, lekker! Schöne Fotos geschossen. Die Rückkehr der Flug-Gruppe verfolgten wir von der Düne aus. Wie winkten heftig mit unseren Tüchern. Klasse!

Nach diesem ereignisreichen Tag ging es in Swakop noch - wie kann es anders sein - in ein für uns extra geöffnetes Lokal. Philipp, unser Organisator machte es perfekt.

Der Abend ging so langsam zu Ende und ich gehörte mal wieder zu den letzten Gästen in der guten Stube.

Peter, Günter und ich bekamen noch einen kleinen "Schlaftrunk" angeboten, wir rauchten noch für diesen Abend eine letzte Zigarette und schlendern zurück ins Hotel. Es wurde 23.00 Uhr. Ich knipste mein Licht aus und denke an den wunderschönen Tag zurück. Zeitgleich falle ich in den wohlverdienten Schlaf.

Freue mich schon auf morgen!!!!

Anne R.

Montag, 01. März 2010 (Tag 9)

Schweren Herzens hieß es heute Abschied von Swakopmund nehmen - die, für viele von uns, schönste Stadt in Namibia, wo wir uns sehr wohl fühlten - wohl auch wegen der tollen Unterkunft, dem "Swakopmund-Hotel". Da wir uns schon lange an die Bewältigung enormer Strecken gewöhnt hatten, sahen wir auch den uns zu erwarteten 450 Kilometer äußerst gelassen entgegen.
Bei unserem ersten Stopp sahen wir eines der vielen Schiffswracks, wobei es sich hier aber um einen Fischkutter neuerer Bauart handelte, der wegen des flachen Wasserstandes nicht geborgen werden kann. Weiter ging es in das Landesinnere, wo die vorbeiziehenden Landschaften sich dauernd veränderten und jeder Kilometer eigentlich einen Fotostopp verdient hätte. Zum ersten Mal kamen wir auf unserer Reise mit einheimischen Menschen verschiedener Stämme in Berührung, auch wenn es nur am Straßenrand war, an dem Frauen selbst hergestellte Andenken verkauften. Fotografieren konnten wir Hereo-Frauen mit ihren grellbunten Röcken und den dazu passenden dreieckigen Kopfputz. Traditionell dagegen präsentierten sich die Himba-Frauen, die sich ihren Körper mit rotbrauner Erdpaste einreiben, um sich so gegen die Sonneneinstrahlung und auch gegen Moskitos zu schützen. Beeindruckend und nett waren die Kinder, die sich nicht um Süßigkeiten stritten, sondern diese sogar untereinander teilten. Unser Hauptziel Twyfelfontein (UNESCO-Welterbe) erreichten wir gegen Mittag bei sicherlich 40 Grad, was aber der Faszination keinen Abbruch tat.

Auf Felsplatten und in Überhängen haben die Jäger seit Jahrtausenden das Wild, dem sie nachstellten, verewigt. Die ältesten Gravuren sind angeblich bis zu 6000 Jahre alt. Deutlich sind auf den rotbraunen Granitplatten Giraffen, Nashörner, Löwen und verschiedene Antilopen zu erkennen.

Fasziniert waren wir auch von unserem nächsten Ziel, dem Naturdenkmal "Petrified-Forest" (Versteinerter Wald). Etwa 250 Mio. Jahre alt, sind (am Boden liegende) Baumstämme, die, weil sie luftdicht verschlossen waren, ihre Zeichnung und Farbe erstaunlich naturgetreu erhalten haben. Zur Belohnung für das Namibia 2010Durchhaltevermögen, dass die Reisegruppe bei der großen Hitze der heutigen Route an den Tag legte, stiegen wir in der tollen "Gowati-Lodge" ab, wo uns unter anderem "Gerlinde", eine hübsche schwarzhäutige Frau (mit Hut), mit einen Willkommenstrunk empfing. Wie sich herausstellte, hatte "Gerlinde" auch eine tolle und hervorstechende Stimme, der wir nach einem leckeren Abendessen, lauschen durften, als sie mit den anderen Angestellten der Lodge, uns einen Reigen Volkslieder vortrug.

Günter Letz

Tagesbericht 02.März (10.Tag)

Heute sollte uns unsere Tour weiter Richtung Norden bis zum Etosha Nationalpark bringen.
Zwischen 6.30 Uhr und 7 Uhr wurden wir geweckt, um pünktlich ab halb acht frühstücken zu können. Vor der Stärkung musste allerdings erst wieder der Koffer gepackt und zur Abholung bereitgestellt werden.

Das Frühstück war auch hier gut, für den Tag waren wir gerüstet. Um halb neun nahmen wir Abschied von der Gowati Lodge und fuhren zuerst Richtung Osten mit dem Ziel Vingerklip. Auf dem Weg konnten wir die satte grüne Landschaft bewundern. Unser namibischer Reiseleiter Philip vermutete, dass es am Wochenende gut geregnet hat. Er zeigte uns auf der Fahrt einen weiteren Webervogel, den Rotschnabelbüffelweber. Die Webervögel faszinieren immer wieder durch ihren Nestbau, den wir schon viele Male auf unserer bisherigen Tour bestaunen konnten.
Links und rechts vom Straßenrand konnten wir wieder viele Termitenhügel ausmachen, diesmal in heller Farbe. Philip hatte uns schon einiges darüber erzählt und anhand von Bildern erklärt.
Wir fuhren ins Ugab-Tal und kamen nach ca. 40km Fahrt an der Vingerklip (Fingerklippe), einer freistehenden Felsnadel, die ca. 35 m hoch ist und einen Umfang von mehr als 40 m hat, an. Auch sie ist ein Überrest der durch Erosion entstandenen Felsformationen. Im Gänsemarsch ging es an den Aufstieg bis zum Fuß der Felsnadel. Von dort hat man einen tollen Ausblick auf das weite Land mit Blick auf einzelne Tafelberge.

Wieder am Bus angekommen, zeigte uns Philip noch einige Pflanzen, wie z.B. den Blutfruchtbaum, der mit seinen Stacheln schon manchem Autofahrer einen Plattfuß eingebracht hat, oder dem Mopanebaum, der für Giraffen und Elefanten als Futter dient. Dieser Baum hat einen Selbstschutz vor Überweidung, d.h. frisst ein Tier zu viele Blätter dieses Baumes, wird der Geschmack bitter. Die Tiere suchen sich anderes Futter und der Baum kann sich regenerieren. Da kann man nur über die Natur staunen.

Weiter ging's 80 km nach Outjo. in dem kleinen Städtchen machten wir über Mittag Rast. Eine Bäckerei und einige Geschäfte luden zum Verweilen ein. Der Souvenirladen wurde gut besucht, und viele "Mitbringsel" wurden hier erstanden.
Wir setzten unsere Fahrt fort, das Wetter wechselte von Sonnenschein zu leichtem Regen . Nach ca. einer Stunde kamen wir an unserer Unterkunft, der Lodge Toshari Inn, an. Hier erwartete uns ein geräumiges, freundliches Zimmer mit großem Bett, Tisch und Stühlen und mit Moskitonetz und Klimaanlage ausgestattet.

Bis halb vier konnten wir in der großzügigen Anlage noch etwas ausruhen oder z.B. den Pool nutzen. Dann starteten wir zu unserer ersten Pirschfahrt in den Etosha-Nationalpark. Unser Wunsch, trotz des in den letzten Tagen gefallenen Regens, viele Tiere, wie Löwen oder Elefanten an den Wasserstellen zu sehen, ging leider nicht in Erfüllung. Nach einem kurzem Stopp im Camp Okaukuejo fuhren wir auf zum Teil vom Regen überfluteten Wegen. Trotzdem haben wir in rund 2 Stunden Giraffen, Zebras, Gnus, Springböcke, Kuhantilopen, Namibia 2010Schwarznasenimpalas, einen Honigdachs und einige Vögel wie Riesentrappen, Schwarzstörche, Perlhühner und Strauße gesehen. Zufrieden fuhren wir zurück zur Lodge in Vorfreude, am nächsten Tag noch mehr Tiere zu sehen. Kurz nach der Ankunft fing es jedoch kräftig an zu regnen, so dass die Erwartungen einen kleinen Dämpfer bekamen. Die Wasserscheuen unter uns wurden von Philip zum Abendessen chauffiert. Auch in Namibia gibt es Kavaliere!

Doreen G.

Mittwoch, 03.03.10

Dieser Tag stand ganz im Zeichen einer Ganztagessafari durch einen Teil des Etosha National Parkes, der mit seinen 22.912 Km² etwa so groß wie Slowenien ist. "Etosha" bedeutet "Großer weißer Platz". Bei der Gründung des Parks im Jahre 1907 betrug die Fläche noch ca. 80.000 Km², aber der Park wurde mehrmals verkleinert, bis er zuletzt seine heutige Größe erreichte. Seit 1967 darf sich dieser Park auch National Park nennen. Sein Herzstück ist die 4.731 Km² große Salz-/Tonpfanne (Etosha-Pfanne) mit einer Länge von 110 Km und an der breitesten Stelle einer Breite von 60 Km, in der nach ergiebigen Regenfällen einen Teil des Jahres über Wasser steht. Die Pfanne erfüllt zwei Funktionen: als Tränke und als Salzlecke. Denn wenn das Wasser verdunstet ist, bleiben die zuvor aus dem Boden gelösten Mineralien als Schicht auf der Oberfläche zurück.

Nach einem ausgedehnten Frühstück in unserer "Etosha Gateway Lodge" begann unsere Tagestour um 08:00 Uhr. Zunächst waren mit unserem Bus 23 Km bis zum südwestlichen Eingangstor des Etosha National Parkes, dem Andersson Gate, zurückzulegen. Danach ging es weiter mit unserem Reiseleiter Philipp zum Rastlager "Okaukuejo". Das erste Tier, das wir auf der Fahrt dorthin zu sehen bekamen, war ein Schwarznasenimpalabock, der den Angaben unseres Reiseleiters zufolge immerhin eine Lebenserwartung von 9 - 13 Jahren hat. Auffallend bei unserer Fahrt zum Rastlager war auch die üppige Vegetation, die sich innerhalb von 2 Monaten während der Regenzeit wie ein grüner Teppich über die doch sonst eher karge Landschaft gelegt hatte. Vom Rastlager ging es dann weiter in nordwestlicher Richtung zur Wasserstelle "Homob". Auf dem Weg dorthin begegneten uns Zebras, Giraffen aber auch 2 Kudu-Weibchen. Danach ging es in südlicher Richtung zur Wasserstelle "Aus". Auf dem Weg dorthin bekamen wir unser erstes Erdhörnchen zu sehen, aber auch Warzenschweine, einen Steinbock sowie eine Giraffenfamilie mit einem Jungtier und einem Bullen, der nur noch ein Horn auf seinem Kopf hatte. An der Wasserstelle "Aus" wurden wir mit dem Anblick von Nilgänsen, Schwarznasenimpalas und einer Gabelracke (dem Nationalvogel des Nachbarstaates Botswana) belohnt. Unsere Fahrt ging weiter zur künstlichen Wasserstelle "Olifantsbad", an der wir eine Mädchengruppe von Springböcken beobachten konnten. Auf dem Weg zu unserer Mittagspause in "Okaukuejo" kamen wir vorbei an der künstlichen Wasserstelle "Gemsbokvlakte" und konnten Oryx-Antilopen (oder "Spießböcke") sowie Zebras mit einem Jungtier beobachten.

In "Okaukuejo" angekommen konnten wir bei unserer einstündigen Mittagspause von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr erst einmal wieder versuchen "den Bus aus der Hose zu bekommen" (Ausdruck unseres Reiseleiters Philipp). "Okaukuejo" ist das Verwaltungs- und Forschungszentrum des Etosha National Parkes. Hier befindet sich auch das Ökologische Institut. Ursprünglich hieß "Okaukuejo" eigentlich "Okakwiya", was "die Frau, die jedes Jahr ein Kind bekommt" bedeutet. Unser Reiseleiter Namibia 2010machte uns darauf aufmerksam, dass bei der in der Nähe liegenden gleichnamigen Wasserstelle auch ein Großteil der Tiere jährlich seine Jungen zur Welt bringen würde. Nach der Mittagspause ging es noch einmal in westliche Richtung in der Hoffnung, vielleicht doch noch ein Tier der "Big Five" (Löwe, Nashorn, Leopard, Elefant und Büffel) zu sehen, wobei hier darauf hingewiesen werden muss, dass die Spezies "Büffel" im Etosha National Park nicht vorkommt. Doch diese Hoffnung erfüllte sich trotz aller Bemühungen unseres Reiseleiters leider nicht. Stattdessen bekamen wir aber Streifengnus, Zebras, eine Herde von Oryx-Antilopen und immer wieder Springböcke (mindestens 200 - 300 Stück) zu sehen. Schließlich fuhren wir über unser Rastlager "Okaukuejo" zurück zum Andersson Gate, an dem wir dann um 15:50 Uhr den Etosha National Park verlassen haben. Um 16:15 Uhr kamen wir wieder an unserer "Etosha Gateway Lodge" an. Und obwohl wir keinen der "Big Five" bei dieser Tagestour von 244 Km gesehen haben, ist es trotzdem ein wunderschöner Tag gewesen bei sonnigem Wetter mit vereinzelten Schönwetterwolken und 30°C. Der Abend klang dann noch mit einer sehr schönen Abschiedsfeier mit Überraschung ("Grillfeier mit einheimischer Folklore") aus, bevor am nächsten Tag der Heimweg zurück nach Deutschland begann.

Arno B.

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